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Pressemitteilung von Neusässer Mobilitätswendeaktivist*innen am 13.12.2022

Mahnwache für getötete zu Fuß Gehende im Neusässer Verkehr

Neusässer Mobilitätswendeaktivist*innen halten am 14.12. um 18:15 Uhr eine Mahnwache zum traurigen Jahrestag einer getöteten Fußgängerin, auf der Lohwaldstraße, Höhe der Discounter Aldi und Lidl, in Neusäß. Am Mittag des 14.12.2020 wurde sie beim Überqueren der Straße von einem aus einer Parkplatzausfahrt linksabbiegenden Pkw-Fahrer angefahren, 3 Tage später starb sie an ihren Verletzungen.

Wir wollen auf die Benachteiligung von zu Fuß Gehenden aufmerksam machen, an einer Stelle an der auf der einen Straßenseite viele Geschäfte sind und auf der anderen Wohnungen. „Häufig sieht man vor allem ältere Leute, die ewig warten müssen um die Straße zu überqueren“, so Ute Grathwohl.

Ein Überqueren der Straße ist häufig nur schlecht möglich. Besonders Gehbehinderte haben dort ein Problem. Die Anordnung von Tempo 30 und sicheren Querungsmöglichkeiten würde die Situation hier entschärfen.

Die Stadt schwärmt immer davon wie toll im Schmutterpark (das Viertel westlich dieses Abschnitts der Lohwaldstraße) alles fußläufig zu erreichen ist. „Hier sieht man aber ganz klar, dass das Auto Priorität Nummer 1 ist, erst danach kommen irgendwann zu Fuß Gehende.“, so Frederick Sturz.

Wir fordern die Stadt Neusäß auf in der Lohwaldstraße zwischen Am Eichenwald und Daimlerstraße Tempo 30 anzuordnen, sowie zwischen den beiden Ampelanlagen zwei zusätzliche sichere Querungsmöglichkeiten für zu Fuß Gehende zu schaffen.

Anmerkung: Siehe auch die Pressemitteilung vom 30.12.2020 über eine Mahnwache für eine weitere getötete zu Fuß Gehende.