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Quellen – Woher beziehen wir unsere Informationen?

Mit unseren Forderungen und Aussagen folgen wir einschlägigen Empfehlungen von relevanten Gremien und Institutionen, um sicher zu gehen, dass sie auf einem soliden nachvollziehbarem Fundament stehen, sowohl in wissenschaftlichen als auch in sozialen Aspekten. Hier benennen wir einige wichtige Quellen, die unser Wirken beeinflusst haben.

Weltklimaberichte

Die IPCC-Berichte sind uns so wichtig, dass wir unsere eigene Übersicht mit Links zu allen aktuellen Berichten pflegen. Siehe Weltklimaberichte.
Die Sachstandsberichte und Sonderberichte des Weltklimarats (IPCC) bilden die wissenschaftliche und argumentative Grundlage unseres Klimaaktivismus.
Das Bundesverfassungbericht schreibt über den IPCC:

„Der tatsächliche Hintergrund des anthropogenen Klimawandels, seine Folgen und die Risiken werden in den Sachstandsberichten und Sonderberichten des „Weltklimarats“ (Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen ‒ Intergovernmental Panel on Climate Change ) beschrieben. Diese gelten als zuverlässige Zusammenfassungen des aktuellen Kenntnisstands zum Klimawandel
...
Aufgabe des IPCC ist es, in einer umfassenden und objektiven Weise den Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Klimawandel darzustellen und damit eine Grundlage für wissenschaftsbasierte Entscheidungen zu bieten.
...
Das nach wissenschaftlicher Expertise zusammengestellte Autorengremium entscheidet, ob die von den Regierungen vorgeschlagenen Umformulierungen richtig sind
...“

Quelle: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html

Klimaschutz 2030: Studie für ein Augsburger Klimaschutzprogramm

Die Studie für ein Augsburger Klimaschutzprogramm, welche nach dem Institut, welches sie durchgeführt hat, auch oft kurz „KlimaKom-Studie“ genannt wird, wurde 2020 nach Gründung des Klimacamps von der Stadt in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden im November 2021 veröffentlicht. Seitdem bilden die Ergebnisse der Studie ein wichtiges Argument für unsere Forderungen gegenüber der Stadt.

Laudato si’

Die Laudato si’ ist eine päpstliche Enzyklika und ein wichtiges Dokument zur allgemeinen Einordnung von Klimagerechtigkeit. Man muss nicht katholisch oder religiös sein, um diesen Text zu schätzen. Darin beschreibt Papst Franziskus die Wichtigkeit von sozialer Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz.
Die offizielle deutsche Übersetzung der Laudato si’ kann auf der Webseite des Vatikans gelesen werden: https://www.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco_20150524_enciclica-laudato-si.html
Papst Franziskus sprach auch 2019 in einer Rede von einem weltweiten Klimanotstand. Hier in Deutschland weniger bekannt ist Bartholomäus I der griechisch-orthodoxen Kirche. Auch er ist ein wichtiger Fürsprecher des Umweltschutzes.
Die große Übereinstimmung zwischen Religionen und der Klimagerichtigkeitsbewegung ist nicht überraschend. Während die einen von der Bewahrung der Schöpfung und Nächstenliebe sprechen, sprechen die anderen von Klimaneutralität und Solidarität. Meinen tun sie damit alle dasselbe.

Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ist wegweisend. Darin heißt es, dass das Grundgesetz den Staat zur Herstellung von Klimaneutralität verpflichtet und der Ausstoß von Treibhausgasen in einem Umfang, der das Weltklima verändert, die Grundrechte zukünftiger Generationen verletzt. Der Staat ist dazu verpflichtet, Voraussetzungen zur verhältnismäßigen Verteilung von Freiheitschancen über die Generationen zu sichern.

Ergebnisse des Bürgerrats Klima

Der „Bürgerrat Klima“ wurde 2021 vom Verein BürgerBegehren Klimaschutz e. V. durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident a. D. Horst Köhler. 160 zufällig ausgeloste Menschen wurden hierbei wissenschaftlich beraten und dazu eingeladen, Empfehlungen auszuarbeiten, wie Deutschland unter Berücksichtigung gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Gesichtspunkte die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens einhalten kann. Ähnliche Bürgerräte gab es bereits in anderen Ländern, wie beispielsweise in Frankreich.
Bürgerräte sind ein Mechnismus zur Erarbeitung von Vorschlägen, die gesellschaftliche Akzeptanz finden und frei von parteipolitischen Einflussnahmen entstehen.
Weitere Informationen zum Ablauf des Bürgerrats kann man auf https://buergerrat-klima.de/ nachlesen.
Die vom „Bürgerrat Klima“ erarbeiteten Empfehlungen können hier heruntergeladen werden.

Informationen aus dem Programm des Klimacamps

Vortrag: 100% Erneuerbare Energie – (Wie) Geht das?

Der Vortrag „100% Erneuerbare Energie – (Wie) Geht das?“ des Energieexperten Dr. Peter Klafka wurde bereits zwei Mal im Umfeld des Klimacampes gehalten. Am 16.07.2020 (Tag 16 des Klimacamps) fand der Vortrag im Zeughaus statt. Am 22.11.2021 (Tag 510 des Klimacamps) wurde der Vortrag im Rahmen der Public Climate School an der Universität abgehalten.
Link: Aufzeichnung des Vortrags im Zeughaus

Vortrag: Einfluss des Klimawandels auf Flora, Fauna und Lebensräume im Allgäu

Der Biologe Dr. Michael Schneider hielt am 18.08.2020 (Tag 49) am Klimacamp einen Vortrag mit dem Titel „Einfluss des Klimawandels auf Flora, Fauna und Lebensräume im Allgäu“. Wir haben keine Aufzeichnung des Vortrags, allerdings sind viele Inhalte des Vortrags von ihm auch frei zugänglich im Internet veröffentlicht worden.