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        <title>Klimacamp ⛺️🌻✊ - Pressemitteilungen</title>
        <link>https://www.klimacamp-augsburg.de</link>
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        <description>Seit dem 1. Juli 2020 protestieren wir Tag und Nacht. Augsburgs Stadtregierung soll ihren Gestaltungsspielraum nutzen, um Augsburg auf einen klimagerechten Pfad zu bringen!</description>
        <lastBuildDate>Thu, 14 May 2026 11:40:01 +0200</lastBuildDate>
        
        
        <item>
            <title>01.07.2020: Regierung eskaliert komplett – Fridays for Future Augsburg reagiert – Blockade des Rathauses</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-01-Rathausblockade.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Fridays for Future Augsburg am 1. Juli 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Regierung eskaliert komplett -- Fridays for Future Augsburg reagiert -- Blockade des Rathauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach bundesweiten Aktionen seitens Fridays for Future, Greenpeace, BUND&lt;br /&gt;
Naturschutz, Ende Gelände, Extinction Rebellion und anderen&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsinitiativen zeigt unsere Regierung immer noch keine&lt;br /&gt;
Anzeichen dafür, ihren Entwurf für das Kohleeinstiegsgesetz&lt;br /&gt;
zurückzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gesetz verhindert die Zukunft der jungen Generation. Es sorgt&lt;br /&gt;
dafür, dass Deutschland massiv über 1,5 °C hinausschießt und sich weiter&lt;br /&gt;
als Europas größter Verschmutzer profiliert. Wir fordern, dass sich die&lt;br /&gt;
Fraktionen im Stadtrat öffentlich und mit Nachdruck gegen diese&lt;br /&gt;
Verantwortungslosigkeit aussprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir errichten daher am morgigen Mittwochabend um 19:00 Uhr eine&lt;br /&gt;
friedliche Rathausblockade. Wir gehen wieder, sobald es die Situation&lt;br /&gt;
zulässt. Nach einer Civey-Umfrage finden nur 13,1 % aller Deutschen es&lt;br /&gt;
eindeutig richtig, dass die Betreiber von Kohlekraftwerken 4,4 Mrd. Euro&lt;br /&gt;
Steuergelder erhalten sollen, und deutlich mehr als die Hälfte der&lt;br /&gt;
Deutschen findet es falsch. Die Regierung stellt mit ihrem Gesetzentwurf&lt;br /&gt;
die Interessen von einzelnen Kohlekonzernchef\*innen vor die ihrer&lt;br /&gt;
Arbeiter\*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung zur Blockade fiel nach den Fehlentwicklungen des&lt;br /&gt;
gestrigen Tages. Trotz der Kürze der Zeit werden wir ein Workshop- und&lt;br /&gt;
Filmprogramm aufstellen. Alle Interessierten sind aufgerufen, sich uns&lt;br /&gt;
anzuschließen. Isomatte, Schlafsack und Mund-/Nasenschutz bitte selbst&lt;br /&gt;
mitbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn der Industrialisierung gerechnet, ist Deutschland der&lt;br /&gt;
viertgrößte CO₂-Emittent. Nur die USA, China und Russland tragen noch&lt;br /&gt;
mehr zur Erderhitzung bei. Fridays for Future fordert die Einhaltung des&lt;br /&gt;
2015 beschlossenen Pariser Klimaschutzabkommens. Zahlreiche deutsche&lt;br /&gt;
Wissenschaftler\*innen gaben eine sachliche Einschätzung des&lt;br /&gt;
Kohleeinstiegsgesetzes ab. Sie ist online unter&lt;br /&gt;
https://www.scientists4future.org/defizite-kohleausstiegsgesetz-kvbg-e/&lt;br /&gt;
zu finden.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 01 Jul 2020 01:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-01-Rathausblockade.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>02.07.2020: Update zur Rathausblockade</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-02-Updates.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Fridays for Future Augsburg am 2. Juli 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Updates zur Rathausblockade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp zwischen dem Rathaus und dem Perlachturm dauerte&lt;br /&gt;
bereits über 23 Stunden an, als heute eine bunte Mischung aus Aktivistis&lt;br /&gt;
verschiedener Klimagerechtigkeitsbewegungen als friedliche Gruppe von etwa 30&lt;br /&gt;
Menschen in das Rathaus ging. Von einer Stürmung wie manche Medien berichteten&lt;br /&gt;
kann nicht gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 23 Stunden kam es zu keinem Gespräch mit den Politiker\*innen. Unsere&lt;br /&gt;
Forderungen an die Augsburger Politik wurden ignoriert, am CSU-Büro wurden wir&lt;br /&gt;
mit dem Hinweis abgewiesen, dass man keine Zeit für uns habe. Das&lt;br /&gt;
KohleEINstiegsgesetz wird aber schon morgen früh verabschiedet. Nachdem das&lt;br /&gt;
Rathaus geschlossen wurde, entschlossen sich die Aktivistis im Rathaus zu&lt;br /&gt;
verweilen, um endlich die Aufmerksamkeit auf die katastrophale Klimapolitik zu&lt;br /&gt;
lenken. Bundesweit gab es viele Solidaritätsbekundungen der verschiedenen&lt;br /&gt;
FFF-Ortsgruppen.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 02 Jul 2020 22:45:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-02-Updates.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>14.07.2020: Vortrag zum Thema „100 % Erneuerbare Energieversorgung“ mit anschließender Podiumsdiskussion</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-14-PM_vortrag_und_podiumsdiskussion.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Klimacamp am Rathaus vom 14.07.2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Vortrag zum Thema „100 % Erneuerbare Energieversorgung“ mit anschließender Podiumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, die Aktivist\*innen des Klimacamps neben dem Augsburger Rathaus, laden alle&lt;br /&gt;
Interessierten herzlich zu einem wissenschaftlichen Vortrag mit anschließender&lt;br /&gt;
Podiumsdiskussion und offener Diskussion ein. Dieser wird diesen Donnerstag&lt;br /&gt;
(16. Juli) um 19:00 Uhr im Klimacamp stattfinden. Wir hoffen auf einen regen&lt;br /&gt;
Austausch. Es wird genügend Möglichkeiten geben, die eigene Position zu&lt;br /&gt;
vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eintritt ist frei. Die Parteien Grüne, Linke und ÖDP bestätigten bereits&lt;br /&gt;
ihre Teilnahme an der Podiumsdiskussion. Die Parteien CSU und SPD&lt;br /&gt;
signalisierten ebenfalls ihre Beteiligung, bestätigten diese aber noch nicht&lt;br /&gt;
abschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Thema des Vortrags:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
100 % regenerative Stromerzeugung in Augsburg, in Bayern,&lt;br /&gt;
deutschlandweit: Impulsvortrag mit Dr. Peter Klafka (Energieingenieur,&lt;br /&gt;
Scientists for Future Aachen) mit anschließender Podiumsdiskussion&lt;br /&gt;
mit Politiker\*innen aus Augsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Augsburger Klimacamp möchte weiter mit der Stadt Augsburg im Gespräch&lt;br /&gt;
bleiben und mit Expert\*innenwissen konstruktive Lösungen vorschlagen.&lt;br /&gt;
Die Energiewende ist ein wichtiger Teil des Wandels, der zur Eindämmung der&lt;br /&gt;
Klimakrise nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber 100% erneuerbar, (wie) kann das funktionieren? Wie viel Zeit bleibt&lt;br /&gt;
uns noch für die Energiewende? Wird die Wende unbezahlbar oder doch eher&lt;br /&gt;
preiswert? Und wie kann die Stadt Augsburg ihren Teil dazu beitragen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Ihr Eure eigene Einschätzung zur Energiewende in der Stromversorgung&lt;br /&gt;
finden oder überdenken wollt, Aussagen von anderen einordnen und&lt;br /&gt;
Expert\*innenaussagen nachvollziehen sowie die Meinungen der Stadträt\*innen&lt;br /&gt;
hören möchtet, dann kommt zum Vortrag ins Klimacamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermittelt wird Wissen unter anderem in diesen Bereichen:&lt;br /&gt;
- CO2-freie bzw. arme Erzeugungstechniken und ihre Eigenschaften&lt;br /&gt;
- Wirkungsweise der Erzeugung mit Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Kohle, Gas, Kernenergie&lt;br /&gt;
- Speichermöglichkeiten: Techniken, Nutzen, Aufwand, benötigte Kapazität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wo soll denn der Strom herkommen während einer Dunkelflaute? Sonne und Wind*&lt;br /&gt;
*seien viel zu teuer. Beim Bau eines Solarkraftwerkes werde mehr Strom*&lt;br /&gt;
*verbraucht als man damit erzeuge. Die Kohlekraft sei ein flexibler Partner*&lt;br /&gt;
*der erneuerbaren Energien.*  &lt;br /&gt;
Zu allen diesen Behauptungen gibt es plausible wissenschaftliche Antworten.&lt;br /&gt;
Dr. Peter Klafka, welcher in Energiewirtschaft promovierte und bei den&lt;br /&gt;
„Scientist for Future“ aktiv ist, wird uns in seinem Vortrag am 16. Juli im&lt;br /&gt;
Klimacamp (Am Fischmarkt, direkt neben dem Rathaus) genau diese Antworten&lt;br /&gt;
geben. Anschließend diskutieren wir mit Euch und Augsburger Politiker\*innen&lt;br /&gt;
über die Umsetzung der Energiewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Ihre Aktivist\*innen vom Augsburger Klimacamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Und am Mittwochabend (15.7.) stellt Michael Finsinger das Konzept „Verkehr&lt;br /&gt;
4.0 für den Ballungsraum Augsburg“ vor. Die Verkehrswende zu echter Mobilität&lt;br /&gt;
für alle – schnell umsetzbar – effizient – gerecht – klimafreundlich. 19:00&lt;br /&gt;
Uhr, Eintritt frei, am Klimacamp.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 14 Jul 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-14-PM_vortrag_und_podiumsdiskussion.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>17.07.2020: Gerichtsurteil: Das Klimacamp durch die Versammlungsfreiheit gedeckt.</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-17-PM_sieg_vor_gericht.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 17. Juli 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Gerichtsurteil: Das Klimacamp durch die Versammlungsfreiheit gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Vormittag entschied das Verwaltungsgericht zu unserem Gunsten. Das&lt;br /&gt;
Klimacamp am Rathaus genießt also weiterhin den Schutz der&lt;br /&gt;
Versammlungsfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen analysierten wir die bisher beschlossenen sowie die im&lt;br /&gt;
Koalitionsvertrag in Aussicht gestellten Klimaschutzziele Augsburgs von einer&lt;br /&gt;
wissenschaftlichen Perspektive. Der bisherige Kurs der Stadtregierung lässt&lt;br /&gt;
zwar nicht erkennen, dass diese Ziele eingehalten werden; zu einem Teil liegt&lt;br /&gt;
das auch an der Bundesregierung, die nicht geeignete Anreizmöglichkeiten&lt;br /&gt;
schafft und mit dem Kohleeinstiegsgesetz plant, gegen das Pariser Klimaabkommen&lt;br /&gt;
zu verstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem sind die Ziele von symbolischem Interesse. Sollten sie eingehalten&lt;br /&gt;
werden, wird Augsburg noch 34 Millionen Tonnen CO₂ emittieren (siehe Anhang).&lt;br /&gt;
Diese Zahl ist in Beziehung zu setzen zu dem CO₂-Budget, das die&lt;br /&gt;
Weltgemeinschaft noch emittieren kann, um mit einiger Wahrscheinlichkeit die&lt;br /&gt;
Erderhitzung auf das 1,5-°C-Schreckensszenario zu begrenzen. Umgerechnet auf&lt;br /&gt;
die Bevölkerung Augsburgs stehen nämlich nur 11 Millionen Tonnen CO₂ zur&lt;br /&gt;
Verfügung. Die Stadt plant also, das uns zustehende Budget um den Faktor 3 zu&lt;br /&gt;
überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist diese Rechnung simpel gestrickt, da unsichere Kippelemente nicht&lt;br /&gt;
berücksichtigt sind und willkürlich 2020 als Startdatum gewählt wurde. Bewertet&lt;br /&gt;
man die Gesamtemissionen Deutschlands seit 1850, so hat Deutschland das&lt;br /&gt;
verfügbare Budget bereits vor langer Zeit vollständig aufgebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern: Die Stadt soll ein CO₂-Budget veröffentlichen, also&lt;br /&gt;
angeben, wie viel Tonnen CO₂ sie noch zu emittieren gedenkt. Wenn das&lt;br /&gt;
veröffentlichte Budget von der Pariser Zielvorgabe abweichen sollte, soll sie&lt;br /&gt;
ausführlich darstellen, mit welchem Recht sie sich eine derartige Verletzung&lt;br /&gt;
herausnimmt.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 17 Jul 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-17-PM_sieg_vor_gericht.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>27.07.2020: Besuch von Luisa Neubauer und Aktivist*innen aus fünf anderen Städten</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-27-PM_gaeste.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 27.7.2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Luisa Neubauer und Aktivist\*innen aus fünf anderen Städten besuchen das Augsburger Klimacamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mittlerweile 27 Tagen steht das Klimacamp neben dem Rathaus in Augsburg.&lt;br /&gt;
Städte wie Berlin, Hamburg, Siegen, Stuttgart haben es nach Augsburger Vorbild&lt;br /&gt;
in ähnlicher Form gleichgetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Forderungen sind klar formuliert, wissenschaftlich begründet und das&lt;br /&gt;
minimal nötige, damit mit einiger Wahrscheinlichkeit die jungen Generation eine&lt;br /&gt;
lebenswerte Zukunft hat. „Wir werden nicht gehen, bis Augsburg einen Plan&lt;br /&gt;
vorlegt, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten, und wir beklagen&lt;br /&gt;
diesbezüglich die absurde Ambitionslücke der Stadtpolitik.“,&lt;br /&gt;
so Sarah Bauer (16), eine der Aktivist\*innen des Klimacamps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um uns bei unserem Protest zu unterstützen und den bundesweiten Diskurs&lt;br /&gt;
anzuregen, haben wir aktuell Aktivist\*innen aus Potsdam, Berlin, Hamburg,&lt;br /&gt;
Landsberg und Darmstadt hier bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ihnen ist auch Deutschlands bekannteste Klimaktivistin Luisa Neubauer,&lt;br /&gt;
Initiatorin von Fridays for Future Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir laden Sie am morgigen Dienstag (28.7.2020) um 9:30 Uhr zu uns ins Klimacamp&lt;br /&gt;
Augsburg ein, damit Sie Fragen an Luisa Neubauer und die Aktivist\*innen der&lt;br /&gt;
anderen Städte stellen können.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 27 Jul 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-27-PM_gaeste.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>28.07.2020: Wir streiken bis ihr handelt – Klimarat nimmt diesen Spruch wörtlich</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-28-PM_klimarat.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 28. Juli 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Wir streiken bis ihr handelt – Klimarat nimmt diesen Spruch wörtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Augsburger Klimarat zeigt sich präsent: Seit 28 Tagen veranstalten&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen ein Protestcamp neben dem Rathaus. Die Aktivist\*innen äußern als&lt;br /&gt;
Anlass, dass die aktuelle Klimapolitik aus wissenschaftlicher Sicht&lt;br /&gt;
unzureichend ist. Ein Ende der Aktion ist bisher noch nicht abzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis aus Aktivist\*innen diverser Klimagerechtigkeitsgruppen demonstriert&lt;br /&gt;
seit dem 1. Juli in einem durchgängigen Protestcamp. Dabei rufen sie die Stadt&lt;br /&gt;
Augsburg zu einer klaren Positionierung gegen das Kohleausstiegsgesetz der&lt;br /&gt;
Bundesregierung auf. Außerdem soll der Stadtrat sich für die Forderungen des&lt;br /&gt;
Augsburger Radentscheids einsetzen und das Einhalten des 1,5-°C-Ziels auf&lt;br /&gt;
kommunaler Ebene zu einem Ziel höchster Priorität erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kundgebungen der Augsburger Klimabewegungen sorgten dabei bundesweit für&lt;br /&gt;
Aufsehen: Eine Vielzahl von Besucher\*innen aus den verschiedensten Teilen&lt;br /&gt;
Deutschlands zeigte sich von der Protestform inspiriert. Die Städte Nürnberg&lt;br /&gt;
und München starten bereits eigene Klimacamps, weitere Städte kündigten an zu&lt;br /&gt;
folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen zeigen sich entrüstet gegenüber des unzureichenden Einsatzes&lt;br /&gt;
der Stadtregierung im Klimaschutz: „Es kann nicht sein, dass der Stadtrat&lt;br /&gt;
wichtige Entscheidungen trotz der drängenden Situation immer wieder vertagt&lt;br /&gt;
oder vernachlässigt.“, so die 16-jährige Schülerin Sarah Bauer. „Der Antrag zur&lt;br /&gt;
dezentralen Energiewende wurde auf einen Zeitpunkt nach der Sommerpause&lt;br /&gt;
verlegt. Damit verschiebt der Stadtrat den dringend notwendigen Wandel und&lt;br /&gt;
provoziert damit einen Bruch mit feststehenden Klimazielen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leon Ueberall, ebenfalls Aktivist auf dem Camp, ergänzt: „Wir streiken nun seit&lt;br /&gt;
über eineinhalb Jahren auf der Straße und campieren durchgängig seit 28 Tagen&lt;br /&gt;
neben dem Rathaus. Trotzdem bekommen wir nichts außer schwacher&lt;br /&gt;
Lippenbekenntnisse und scheinheiligem Zuspruch. Wir werden hier bleiben solange&lt;br /&gt;
es nötig ist. Die Klimakrise lässt dabei leider keine Kompromisse zu. Wir&lt;br /&gt;
benötigen echte, ernst gemeinte Maßnahmen zu Klimagerechtigkeit.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann nur staunen wie viel Motivation und Überzeugung trotz des Wetters,&lt;br /&gt;
des harten Bodens und der frustrierenden Politik hier herrscht. Das Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamp ein gutes Beispiel um zu zeigen, dass wir trotz allem aktiv bleiben“,&lt;br /&gt;
sagte Aktivistin Gwendolyn Rautenberg, die extra aus Brandenburg zum Klimacamp&lt;br /&gt;
anreiste. Von nun an zeige man sich hartnäckiger: Ab jetzt würden freitags&lt;br /&gt;
wieder wöchentliche Demonstrationen stattfinden, die erste davon sei am 31.07.&lt;br /&gt;
um 17 Uhr. Startpunkt würde wie immer das Klimacamp sein.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 28 Jul 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-07-28-PM_klimarat.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>01.08.2020: Tränen und Freude bei Politiker*innengespräch im Klimacamp</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-01-PM_erster_Monat.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 1. August 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Tränen und Freude bei Politiker*innengespräch im Klimacamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto ab 16:40 Uhr herunterladbar unter folgender Adresse:&lt;br /&gt;
https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/foto-2020-08-01 (zur freien&lt;br /&gt;
Verwendung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Juli campen Aktivist\*innen von diversen Initiativen neben dem&lt;br /&gt;
Augsburger Rathaus, um sich für Klimagerechtigkeit einzusetzen. Anlässlich des&lt;br /&gt;
traurigen einmonatigen Bestehens luden sie heute Politiker\*innen ins Camp ein.&lt;br /&gt;
Der Einladung folgten die Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr (SPD) sowie die&lt;br /&gt;
Stadträt\*innen Peter Hummel (FW), Christian Pettinger (ÖDP), Lars Vollmar (FDP)&lt;br /&gt;
und Christine Wilholm (Linke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Tränen bei mehreren Aktivist\*innen führte ein Wortbeitrag von Ulrike Bahr.&lt;br /&gt;
Sie wurde gefragt, wieso sie im Bundestag für das Kohleeinstiegsgesetz stimmte.&lt;br /&gt;
Dieses Gesetz war der ursprüngliche Anlass für die Errichtung des Klimacamps;&lt;br /&gt;
es macht nach wissenschaftlichen Studien [1] die Einhaltung des Pariser&lt;br /&gt;
Klimaabkommens durch Deutschland unmöglich und bedroht so unmittelbar die&lt;br /&gt;
Zukunft der Jugendlichen und kommenden Generationen. Bahr ignorierte, dass sich&lt;br /&gt;
die Klimagerechtigkeitsbewegung mit den Kohlearbeiter\*innen durchaus und mit&lt;br /&gt;
Nachdruck solidarisiert, und verwies trotzdem auf diese Arbeiter\*innen, auf&lt;br /&gt;
Fraktionszwang und darauf, dass ein schlechtes Gesetz besser als gar keins sei.&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen hatten nicht den Eindruck, dass Bahr die Schwere und&lt;br /&gt;
Dringlichkeit der Klimakrise bewusst war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Begeisterung sorgte dagegen ein Vorschlag von Christian Pettinger, der von den&lt;br /&gt;
anderen Stadträt\*innen sofort aufgegriffen wurde. Immer wieder werden im&lt;br /&gt;
Stadtrat dringliche Entscheidungen, die die Bekämpfung der Klimakrise&lt;br /&gt;
betreffen, auf spätere Sitzungen verschoben. Zuletzt war dies in der letzten&lt;br /&gt;
Stadtratssitzung vor der Sommerpause der Fall, als die Diskussion zum&lt;br /&gt;
sofortigen Beginn der dringend nötigen Energiewende in Augsburg um drei Monate&lt;br /&gt;
vertagt wurde (Antrag von Augsburg in Bürgerhand). Die anwesenden&lt;br /&gt;
Stadträt\*innen streben nur eine Satzungsänderung an, sodass klimarelevante&lt;br /&gt;
Anträge mit absoluter Dringlichkeit bearbeitet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese Satzungsänderung sollte ja auch im Interesse der Stadtregierung sein,&lt;br /&gt;
schließlich behauptet Oberbürgermeisterin Weber, Augsburg zur&lt;br /&gt;
klimafreundlichsten Stadt Bayerns machen zu wollen“, kommentierte Janika&lt;br /&gt;
Pondorf (16) diesen Vorschlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paula Stoffels (17) kündigte zum Ende der zweistündigen Gesprächsrunde an, dass&lt;br /&gt;
weitere Einladungen folgen werden. „Wir wissen es sehr zu schätzen, dass Sie&lt;br /&gt;
sich heute so viel Zeit nahmen“, freute sich Stoffels. Dem schlossen sich die&lt;br /&gt;
aktivistische Gäste aus 12 weiteren Städten, darunter Bern, Berlin und Hamburg, an.&lt;br /&gt;
„Die Klimakrise macht keine Ferien, und wir auch nicht. Weitere Aktionen werden&lt;br /&gt;
folgen, um immer wieder Klimagerechtigkeit auf die Tagesordnung zu setzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hintergrundinformation:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während vor einigen Wochen die Betreiberfirmen in Spanien die Hälfte ihrer&lt;br /&gt;
Kohlekraftwerke aufgrund von mangelnder Rentabilität abschalteten, werden durch&lt;br /&gt;
das Kohleeinstiegsgesetz den deutschen Betreibern bis 2038 Steuergelder gezahlt, um&lt;br /&gt;
künstlich die Kohle am Leben zu halten. Dieses Geld könnte sinnvoller&lt;br /&gt;
eingesetzt werden -- nicht zuletzt zur Versorgung der Kohlearbeiter\*innen.&lt;br /&gt;
Das Kohleeinstiegsgesetz bleibt sogar noch hinter den Empfehlungen der&lt;br /&gt;
Kohlekomission zurück.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 01 Aug 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-01-PM_erster_Monat.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>03.08.2020: Von der Umsetzungslücke und Ambitionslücke von Augsburgs Stadtregierung</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-03-PM_Weber.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 3. August 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps kritisieren scharf: „Oberbürgermeisterin Weber versteht die Klimakrise nicht.“ — von der Umsetzungslücke und Ambitionslücke von Augsburgs Stadtregierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir sind nachhaltigste Großstadt Deutschlands, wir sind der größte kommunale Waldbesitzer in Bayern, wir machen sehr viel. Und ich glaube, dass es wichtig ist, dass man in einer Diskussion nicht ganz aus den Augen verliert, was schon bereits getan ist.&quot; Diese Aussage gab Oberbürgermeisterin Weber in einem Interview des Bayerischen Rundfunks ab, das in der Abendschau anlässlich des einmonatigen Bestehens des Augsburger Klimacamps ausgestrahlt wurde [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich verstehe nicht, wie Frau Weber nach all unserer Arbeit die Dringlichkeit und Schwere der Klimakrise immer noch nicht versteht&quot;, äußert sich Schülerin Eva Stoffels (16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung „Nachhaltigste Großstadt Deutschlands“ scheint eine leere Phrase zu sein; laut einer Studie des IFW Kiel [2] von 2013 steht Augsburg in der Kategorie Nachhaltigkeit im deutschen Städtevergleich auf Platz 29. Auch verfehlte die Stadt immer wieder die selbstgesetzten Fünfjahresziele zur CO2-Einsparung — dies gelang zum ersten Mal 2019. Aber nicht nur das, denn die vorgesehene Reduktion um 10% in fünf Jahren ist bei Weitem nicht ausreichend, um die Klimakrise abzuwenden. Die Stadtregierung wird in fünf Jahren — noch in dieser Legislatur — das Augsburg zustehende CO2-Budget vollständig aufgebraucht haben. Bis 2050 wird sie laut den Zielen im Koalitionsvertrag 34 Millionen Tonnen emittieren und so Augsburgs Budget um den Faktor 3 überschreiten (siehe Anhang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen großen Wald zu besitzen, hat recht wenig mit aktivem Handeln zu tun und der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass es keine Leistung der aktuell regierenden CSU war, dass es heute so ist: Der Wald ist bereits seit Ewigkeiten in Augsburgs Besitz, und tatsächlich strebte 2007 die Stadtregierung einen Verkauf des Siebentischwalds an. Auch die Grünen haben sich in diesen Belangen nicht mit Ruhm bekleckert: Im Juli 2018 musste Rainer Erben, damals wie jetzt Umweltreferent der Stadtregierung, mit einer Eilklage davon abgehalten werden, in der Brutzeit Bäume am Herrenbach zu fällen. &quot;Müssen wir die Regierung dafür loben, dass sie vorhandene Bäume nicht abholzt?&quot;, fragt Stoffels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn Augsburg die viel zu hohen geplanten Emissionen aus der Atmosphäre ziehen wollte, müsste die Stadt das sechsfache der unbewaldeten Fläche Augsburgs aufforsten.&quot; Außerdem würde es mehrere Jahrzehnte dauern, bis dieser Wald die Treibhausgase aufgenommen hätte. Dies zeigt, dass Bewahrung von Wald als Klimaschutzmaßnahme völlig unzureichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem BR-Interview demonstrierte Frau Weber zuletzt in der Stadtratssitzung am 23. Juli, wie wichtig ihr die Klimakrise ist: Die Diskussion einer inhaltlich fundierten Beschlussvorlage von ‚Augsburg in Bürgerhand‘ zum sofortigen Beginn einer dezentralen Energiewende wurde auf nach der Sommerpause verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.br.de/mediathek/video/fridays-for-future-augsburg-ein-monat-klimacamp-av:5f259bdcac660f001abc5198 &lt;br /&gt;
[2] https://web.archive.org/web/20130205202943/http://www.ifw-kiel.de/wirtschaftspolitik/politikberatung/kiel-policy-brief/KPB_50.pdf&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 03 Aug 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-03-PM_Weber.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>06.08.2020: Aktivist*innen des Augsburger Klimacamps wandeln eine Fahrspur in einen Radweg</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-06-PM_popup-bikelane.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 6. August 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps wandeln eine Fahrspur in einen Radweg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Pop-up-Bike-Lane taucht plötzlich auf und vermittelt kurzzeitig ein Bild davon, wie Rad fahrende Menschen unterwegs sein könnten, wenn Politik und Verwaltung ihnen den Platz einräumen würden. Sie ist ein Kurzzeit-Experiment: Sie zeigt kurzzeitig und jenseits aller Planfeststellungsverfahren, wie eine fahrradfreundliche Infrastruktur aussehen und welchen Einfluss sie auf den Verkehr ausüben kann. Zumindest kurzzeitig wird ein geschützter Radfahrstreifen Realität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen des Klimacamps werden eine solche temporäre Radspur am morgigen Freitag (7. August 2020) von 8:00 Uhr bis 8:30 Uhr auf der Hermanstraße errichten (stadteinwärts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Hermanstraße ist für Fahrradfahrer\*innen ein bekannter Unfallschwerpunkt. Dem Änderungsplan von CSU-Baureferent Gerd Merkle fehlt es an Mut, er ist ein fauler Kompromiss und wie für die Radwegeplanung in Augsburg leider üblich nur Stückwerk“, erklärt Luzia Menacher (19) vom Augsburger Klimacamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dem Änderungsplan fehlt Mut, da er den Autoverkehr nicht einschränkt. Der Plan ist deswegen ein fauler Kompromiss, da er vorsieht, dass sich die Straßenbahn den Platz mit der Autofahrspur teilt. Und er ist Stückwerk, da ein barrierefreier Umbau der Straßenbahnhaltestelle unterbleibt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen unterbreiten auch konstruktive Vorschläge: „Aus einem Guss wäre stattdessen ein integriertes Verkehrskonzept, dafür keine Parkplätze in der Hermanstraße. Und wirklich mutig wäre es, den Autoverkehr stadteinwärts zu verbieten. Autos könnten nach einer Schleife Stettenstraße--Localbahnstraße durch die Ladehöfe ausweichen. Damit wäre genug Platz für eine Lösung ohne faulen Kompromiss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp kritisiert die Ambitionslücke der Stadt in Bezug auf die Hermanstraße: 2020 Vorplanungen, 2021 Planung, 2022 Umsetzung. Ein glaubwürdig und angemessen umgesetztes Projekt &#39;Fahrradstadt&#39; hätte zumindest eine Achse vom Stadtrand bis zur Stadtmitte vollständig so umgesetzt. Damit wurde nach einer ganzen Legislaturperiode Augsburgs Bürger\*innen die Möglichkeit genommen, an einem guten Beispiel zu sehen, wie eine Fahrradachse aus ihrem Stadtteil aussehen würde. Das dringende Bedürfnis nach einer lebenswerten Stadt, die Klimaziele erreicht, wartet so auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. „Wir alle haben uns viel zu sehr daran gewöhnt, dass es Unorte in Augsburg gibt, an denen wir uns wirklich ungern aufhalten. Das muss aber nicht sein! Wir Menschen können uns die Stadt zurückholen!“, erklärt Menacher ihre Motivation, seit 36 Tagen auf den Komfort ihrer Wohnung zu verzichten und im Klimacamp zu leben.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 06 Aug 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-06-PM_popup-bikelane.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>08.08.2020: Keine Krisen befeuern – Aktivist*innen des Klimacamps blockieren friedlich Premium Aerotec</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-08-PM_aerotec-blockade.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 8. August 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Keine Krisen befeuern — Aktivist\*innen des Klimacamps blockieren friedlich Premium Aerotec&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Augsburger Friedensfest blockierten heute morgen etwa 20 Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps friedlich die Zufahrt zum militärischen Werk von Premium Aerotec. Das passierte unter dem Motto: Keine Krisen befeuern!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Augsburg produzierte Premium Aerotec bisher knapp 600 Rumpfmittelteile für Eurofighter [1], was die „Friedensstadt“ zu einem zentralen Teil der Produktionskette macht. Kampfflugzeuge im Wert von mehreren Milliarden Euro wurden unter anderem nach Saudi-Arabien geliefert, das sie seit vielen Jahren im Jemenkrieg, der bereits über hunderttausend Tote forderte [2], für Bombenangriffe einsetzt [3]. Dort werden mit Eurofightern auch schreckliche Kriegsverbrechen begangen [4]. Unsere Stadt feiert ein Friedensfest und finanziert das mit Krieg, der durch Rüstung exportiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Klimagerechtigkeit ist unvereinbar mit der Unterstützung von Kriegen durch Rüstung“, erklärt Sarah Bauer (16) vom Camp den Grund für ihr Engagement. „Viele Kriege werden um die Verteilung und Ausbeutung von Wasser und Rohstoffen geführt. Solche Ressourcenkonflikte werden von der Klimakatastrophe zugespitzt und vervielfältigt, und betreffen hauptsächlich Menschen, die nicht für die Katastrophe verantwortlich sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waffengebrauch hat langfristige Konsequenzen. Ökosysteme vor Ort werden zerstört, was überlebende Menschen weiter in Armut und Abhängigkeit treibt. Klimagerechtigkeit fordert, dass alle Menschen gerecht diese Krise überstehen und überleben können und nicht die Unschuldigen die Verantwortung für diese Krise tragen müssen. Wir möchten Bewusstsein dafür schaffen, welche Rolle Augsburg in der Rüstung von aktiven Kriegen spielt und dass das nicht mit einer klimagerechten Friedenstadt vereinbar ist. Wir fordern, dass Augsburg transparenter über seine Rüstungsexporte ist und diese nicht mit einem vermeintlichen Friedensfest deckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.flugrevue.de/militaer/premium-aerotec-neue-eurofighter-teile-aus-augsburg/&lt;br /&gt;
[2] https://www.theguardian.com/world/2019/oct/31/death-toll-in-yemen-war-reaches-100000&lt;br /&gt;
[3] https://www.telegraph.co.uk/news/uknews/defence/11584269/Saudis-UK-made-war-jets-outnumber-RAFs.html&lt;br /&gt;
[4] https://www.hrw.org/report/2015/11/26/what-military-target-was-my-brothers-house/unlawful-coalition-airstrikes-yemen&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 08 Aug 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-08-PM_aerotec-blockade.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>10.08.2020: Jedes neue Autohaus offenbart das Versagen der Mobilitätspolitik</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-10-PM_autohaus-lechhausen.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 10. August 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Protest anlässlich Eröffnung des neuen Autohauses in Lechhausen&lt;br /&gt;
## Jedes neue Autohaus offenbart das Versagen der Mobilitätspolitik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Eröffnung des neuen Reisacher Autohauses gab es am heutigen Montagmorgen Protest von Klimagerechtigkeitaktivist\*innen. „Jedes neue Autohaus ist ein Symbol für das Versagen der Mobilitätspolitik“, erklärt Gesa Scholl (19) vom Augsburger Klimacamp ihr Engagement. „Viele Augsburger\*innen sind immer noch auf das Auto als Hauptverkehrsmittel angewiesen. Wenn Busse und Trams deutlich ausgebaut und deutlich günstiger würden, wäre es für alle leichter, klimafreundlicher zu leben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Banner „Fahrradstadt jetzt“ lenkten die Aktivist\*innen daher die Aufmerksamkeit auf die Verantwortung der Stadtregierung hin, eine Mobilitätswende hin zu mehr öffentlichen Nahverkehr und dem Rad zu gestalten. „Innenstädte würden ruhiger und lebenswerter werden, mehr Raum für Menschen entstünde und ungemütliche Unorte würden verschwinden.“ Dass mehr Platz für den Menschen entsteht liegt vor allem daran, dass Autos durchschnittlich 23 Stunden pro Tag ungenutzt herumstehen und wenn sie doch verwendet werden meistens nur mit höchstens Personen. „Der Trend zu größeren Autos wird durch den Zwang der Profitmaximierung verstärkt“, ist sich Scholl bewusst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zweiter Linie diente der heutige Protest auch, um der Darstellung des neuen Autohauses als besonders klimafreundlich zu widersprechen. „Mit dem neuen Gebäude wurden unnötig neue Fläche versiegelt und klimaintensive Ressourcen verbraucht.“ Die beiden alten Gebäude, die durch das neue ersetzt werden, hätten weiterhin verwendet werden können. Damit widersprechen die Aktivist\*innen klar dem Narrativ von Reisacher, das die Umweltfreundlichkeit des Gebäudes in den Fokus gerückt hatte. „Hier wird mit Umweltfreundlichkeit geworben. Paradoxerweise bei einem Autohaus, dass immer noch zum größten Teil Verbrenner und viel zu große Autos verkauft. An der Umweltschädlichkeit dieser Autos ändert auch eine Solaranlage am Dach des Autohauses nichts.“ stellte Scholl klar.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 10 Aug 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-10-PM_autohaus-lechhausen.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>14.08.2020: Protest gegen das neue Kohlekraftwerk Datteln 4</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-14-PM_datteln40.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 14. August 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Protest gegen das neue Kohlekraftwerk Datteln 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ungesicherter Rechtslage und jahrelangen Protesten von Anwohner\*innen und internationalen Aktivist\*innen nahm Uniper am 30. Mai 2020 in Datteln ein neues Kohlekraftwerk ans Netz. Seit diesem Tag gibt es zahlreiche Demonstrationen und friedliche Aktionen zivilen Ungehorsams vor Ort. Eine Übersicht über die Problematik gibt der BUND Naturschutz: https://www.bund-nrw.de/themen/klima-energie/hintergruende-und-publikationen/steinkohlenkraftwerke/uniper-kohlekraftwerk-datteln-iv/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen 14. August rufen zahlreiche Eltern, die sich bundesweit und international zu den „Parents for Future“ zusammen fanden, zu dezentralen Aktionen gegen Datteln 4 und für eine der Klimakrise angemessene Klimapolitik auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\*\*Das Augsburger Klimacamp solidarisiert sich mit den Aktivist\*innen in Datteln und anderswo, die sich heute auf dieser Ebene für eine gedeihliche Zukunft einsetzen.\*\* Um 13:00 Uhr werden wir mit einem Foto unserer Solidarität Ausdruck verleihen und stehen für Fragen und Einschätzungen zur Situation zur Verfügung. Ab 15:00 Uhr verfolgen wir den Protest vor Ort über einen Live-Stream, zu dem ebenfalls alle Interessierten eingeladen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für weitere Details verweisen wir auf die Pressemitteilung der engagierten&lt;br /&gt;
Eltern: https://parentsforfuture.de/de/node/2662&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 14 Aug 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-14-PM_datteln40.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>21.08.2020: Wald statt Asphalt – Aktion für den Erhalt der Schutzgebiete Dannenröder Wald und Lechtal</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-21-PM_Osttangente.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 21. August 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# „Wald statt Asphalt“ – Aktion für den Erhalt der Schutzgebiete Dannenröder Wald und Lechtal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Freitagnachmittag demonstrieren Aktivist\*innen des&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamps auf der Karlstraße für den Erhalt der&lt;br /&gt;
Schutzgebiete Dannenröder Wald und Lechtal im Osten Augsburgs. Durch&lt;br /&gt;
beide Gebiete sollen neue Autobahnen gebaut werden. Die Demonstration&lt;br /&gt;
findet im Rahmen eines deutschlandweiten Aktionstags zum Erhalt des&lt;br /&gt;
Dannenröder Walds statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 40 Jahren setzen sich Bürger\*inneninitiativen gegen den geplanten&lt;br /&gt;
Bau der A49 durch den Dannenröder Wald ein. Der Dannenröder Wald ist&lt;br /&gt;
etwa 300 Jahre alt und einer der wenigen Laub- und Mischwälder&lt;br /&gt;
Deutschlands. Wie beim Hambacher Forst entschlossen sich&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen als letztes Mittel zur Bewahrung des&lt;br /&gt;
Walds im Oktober 2019, den Wald friedlich zu besetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das lokale Lechtal-Schutzgebiet im Osten Augsburgs soll in Teilen&lt;br /&gt;
zerstört werden, durch den Bau einer autobahnähnlichen Osttangente um&lt;br /&gt;
Augsburg. Gegen diesen verkehrspolitischen Irrsinn setzt sich seit 2015&lt;br /&gt;
die Bürger\*inneninitiative „Aktionsbündnis keine Osttangente“ zur Wehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Diese Bauprojekte belasten massiv Klima, Umwelt und Gesundheit und sind&lt;br /&gt;
völlig aus der Zeit gefallen“, erklärt Lennart Dröge (21) sein&lt;br /&gt;
Engagement. „Wir benötigen dringend eine für alle Bürger\*innen gerechte&lt;br /&gt;
Mobilitätswende, die weder Natur noch Mensch in den Hintergrund stellt.&lt;br /&gt;
Die Finanzmittel sollten stattdessen in den Ausbau und die Vergünstigung&lt;br /&gt;
des öffentlichen Nahverkehrs investiert werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In Augsburg entschlossen wir uns, auf der Karlstraße zu demonstrieren.&lt;br /&gt;
Die vierspurige Karlstraße durch das Herz Augsburgs ist ein Symbolbild&lt;br /&gt;
für Augsburgs antiquierte Verkehrspolitik, welche seit Jahrzehnten des&lt;br /&gt;
Auto einseitig bevorzugt und zahlreiche Unorte schafft.“, bekräftigt&lt;br /&gt;
Sarah Bauer (16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Protestaktion findet an der Ecke Karolinenstraße/Karlstraße von&lt;br /&gt;
17:00 Uhr bis 17:30 Uhr statt. Wir laden alle interessierten&lt;br /&gt;
Medienvertreter\*innen herzlich zu der Aktion ein. Im Anhang gibt es&lt;br /&gt;
Hintergrundinformationen zum Dannenröder Wald.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 21 Aug 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-21-PM_Osttangente.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>22.08.2020: Klimagerechtigkeitsaktivist*innen übernehmen Marketingjob der Stadtwerke</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-22-PM_Stadtwerke.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 22. August 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen übernehmen Marketingjob der Stadtwerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Klimagerechtigkeit für zu Hause, wechseln Sie zu unserem Tarif &#39;Power@Home&#39;&quot;](/pages/Pressemitteilungen/2020-08-22-PM_Stadtwerke.jpeg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom Freitag zum Samstag brachten Aktivist\*innen des&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamps auf Werbetafeln in der Innenstadt Werbung für den&lt;br /&gt;
Tarif „Power@Home“ der Stadtwerke Augsburg an (Foto von der Tafel in der&lt;br /&gt;
Schießgrabenstraße zur freien Verwendung angehängt): „Klimagerechtigkeit&lt;br /&gt;
für zu Hause, wechseln Sie zu unserem Tarif &#39;Power@Home&#39;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tarif „Power@Home“ können Augsburger Bürger\*innen unabhängig von&lt;br /&gt;
der Klimapolitik von Stadt, Land und Bund selbst ihren Teil zu einer&lt;br /&gt;
dezentralen Energiewende beitragen. Die Stadtwerke installieren dabei&lt;br /&gt;
als Dienstleister eine Solaranlage auf dem Dach und, als&lt;br /&gt;
Übergangstechnologie, ein Blockheizkraftwerk im Keller. Ein solches&lt;br /&gt;
verbrennt zur Stromproduktion Gas; die entstehende Abwärme kann zur&lt;br /&gt;
Gebäudeheizung verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Tarif ist auf lange Sicht günstiger als der Standardtarif und ein&lt;br /&gt;
guter Ansatz, um Klimagerechtigkeit auf lokaler Ebene deutlich&lt;br /&gt;
voranzubringen“, erklärt Aktivistin Luzia Menacher (19) ihre Motivation.&lt;br /&gt;
„Es ist widersprüchlich, dass ein Unternehmen, das klimafreundlicher&lt;br /&gt;
werden möchte, ein solches Angebot nicht bewirbt. Der neueste Flyer auf&lt;br /&gt;
der Webseite ist von 2013, die angegebenen Telefonnummern nicht mehr&lt;br /&gt;
gültig. Unsere Werbeaktion ist keine ernsthafte Vermarktung der&lt;br /&gt;
Stadtwerke, aber hoffentlich ein zukunftsorientierter Denkanstoß.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tatsächlich haben wir bei der Aktion aber auch gemischte Gefühle“,&lt;br /&gt;
ergänzt der Ravensburger Klimacamper Samuel Bosch (17). „Rund ein&lt;br /&gt;
Drittel des Stroms beim Standardtarif der Stadtwerke ist fossilen&lt;br /&gt;
Ursprungs, befeuert also die Klimakrise.“ Die Aktivist\*innen des&lt;br /&gt;
Klimacamps empfehlen deswegen allen Bürger\*innen Augsburgs, ihren Strom&lt;br /&gt;
von Anbietern zu beziehen, die ausschließlich auf erneuerbare Energien&lt;br /&gt;
setzen. „Bei diesen Anbietern handelt es sich aber nicht um regionale&lt;br /&gt;
Unternehmen, daher rufen wir dazu auf, sich mit einem deutlichen&lt;br /&gt;
Wunsch nach klimafreundlicher, günstiger und lokal erzeugter Energie an&lt;br /&gt;
die Stadtwerke zu wenden und so auf ihre Ambitionslücke hinzuweisen.“&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 22 Aug 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-22-PM_Stadtwerke.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>28.08.2020: Weltweite Aktionen für den Erhalt des Amazonas und gegen das EU-Freihandelsabkommen Mercosur</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-28-amazonas.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 28. August 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Weltweite Aktionen, auch in Augsburg, für den Erhalt des Amazonas und gegen das EU-Freihandelsabkommen Mercosur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Amazonas Regenwald ist eine der artenreichsten Regionen der Erde,&lt;br /&gt;
CO₂-Speicher und Sauerstoffquelle und trägt zur Stabilisierung des&lt;br /&gt;
Weltklimas bei. Die Zerstörung des Amazonas ist uns allen ein trauriger&lt;br /&gt;
Begriff. In den letzten Monaten nahmen dennoch Brände und Abholzungen&lt;br /&gt;
dramatisch zu. Bereits im August dieses Jahres wurden über 10.000&lt;br /&gt;
Feuerhotspots im Amazonas registriert. Von Januar bis März gingen 800&lt;br /&gt;
km² Wald verloren, das entspricht einer Fläche von 100.000&lt;br /&gt;
Fußballfeldern bzw. etwa einem Drittel der Größe des Saarlandes. 51 %&lt;br /&gt;
mehr als im Vorjahr! Das erschreckende: Ist einmal ein zu großer Teil&lt;br /&gt;
des Waldes zerstört, ist er zum Sterben verurteilt. Das muss verhindert&lt;br /&gt;
werden, da es sich bei diesen um einen klimatischen Kipppunkt handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die brasilianische Regierung bestätigte in einem Skandal, dass ihnen der&lt;br /&gt;
Regenwald und damit die jetzigen und folgenden Generationen wenig&lt;br /&gt;
kümmert. Vielmehr werden finanzielle Interessen verfolgt.&lt;br /&gt;
„Wir haben jetzt die Möglichkeit, da die Presse sich ausschließlich mit&lt;br /&gt;
Covid-19 beschäftigt, uns das Amazonas-Thema vorzunehmen. Wir haben in&lt;br /&gt;
diesem Moment die Chance, alle Regelungen zu ändern und die Vorschriften&lt;br /&gt;
zu vereinfachen“, sagte der brasilianische Umweltminister am 22. April [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Freitagnachmittag platzierten Augsburger Aktivist\*innen des&lt;br /&gt;
Klimacamps Banner zwischen zwei Bäumen am Königsplatz (Foto zur freien&lt;br /&gt;
Verwendung angehängt) Währenddessen sprachen sie mit Passant\*innen und&lt;br /&gt;
klärten diese über die katastrophale Lage auf. Es war nicht das erste&lt;br /&gt;
Mal, dass Aktivist\*innen in Augsburg auf die Zerstörung des Regenwalds&lt;br /&gt;
aufmerksam machten. Fridays for Future Augsburg veranstaltete vor der&lt;br /&gt;
Corona-Pandemie bereits Demonstrationen zu dem Thema mit mehreren&lt;br /&gt;
tausend Teilnehmer\*innen und Greenpeace arbeitet seit Jahren&lt;br /&gt;
kontinuierlich zum Schutz des Amazonas. In einer Diskussion im&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamp wurde jedoch klar, dass sich die Situation seitdem,&lt;br /&gt;
um ein Vielfaches verschlimmert hat: Augsburgs Bürger\*innen sollten&lt;br /&gt;
darüber informiert und zum Handeln angeregt werden, dezentrale Aktionen&lt;br /&gt;
sind auch mit 9.255,50 km Entfernung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Umweltschutz- und Klimagerechtigkeitsbewegungen müssen in Brasilien mit&lt;br /&gt;
erheblicher Repression durch die korrupten Regierung rechnen. Deshalb&lt;br /&gt;
ist es umso wichtiger, dass wir in Deutschland und Europa unsere&lt;br /&gt;
Verantwortung ernstnehmen und Druck gegen diesen Ökozid ausüben“, sagte&lt;br /&gt;
Leon Ueberall (17) in einer Diskussionsrunde im Klimacamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 28.8. bis zum 30.8. finden weltweit Aktionstage für den Erhalt des&lt;br /&gt;
Amazonas und gegen das EU-Freihandelsabkommen Mercosur statt. Das&lt;br /&gt;
Handelsabkommen sieht vor, Zölle auf Agrarprodukte wie Rind- und&lt;br /&gt;
Geflügelfleisch, Zucker, Bioethanol und Futtersoja zu senken. Für diese&lt;br /&gt;
Produkte werden Regenwälder gerodet und abgeholzt. Zusätzlich dazu&lt;br /&gt;
werden deutsche Kleinbauern immer mehr dem Konkurrenzdruck ausgeliefert.&lt;br /&gt;
In Augsburg werden weitere Aktionen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Referenzen:  &lt;br /&gt;
[1] [https://www.fr.de/wirtschaft/brasilien-corona-krise-regenwald-abholzung-13776889.html](https://www.fr.de/wirtschaft/brasilien-corona-krise-regenwald-abholzung-13776889.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen:  &lt;br /&gt;
[https://act.greenpeace.de/eumercosur](https://act.greenpeace.de/eumercosur)  &lt;br /&gt;
[https://fridaysforfuture.de/rettet-den-amazonas-jetzt-weltweite-aktionstage-vom-28-30-08-2020/](https://fridaysforfuture.de/rettet-den-amazonas-jetzt-weltweite-aktionstage-vom-28-30-08-2020/)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 28 Aug 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-08-28-amazonas.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>04.09.2020: Die ersten Erfolge aus dem Klimacamp</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-04-PM_65.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 4. September 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die ersten Erfolge aus dem Klimacamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit nun über zwei Monaten campen Klimaaktivist\*innen aus Augsburg und&lt;br /&gt;
ganz Deutschland neben dem Augsburger Rathaus und protestieren für eine&lt;br /&gt;
klimagerechte Stadt und gegen das Kohleausstiegsgesetz. Nun können sie&lt;br /&gt;
von ersten kleinen Erfolgen und maßloser Enttäuschung berichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 65 Tagen wurde das damals noch eher spärliche Klimacamp&lt;br /&gt;
errichtet. Jetzt sieht es vor Ort schon ganz anders aus. Große Zelte,&lt;br /&gt;
selbst gebaute Bänke, Hochbeete, Pavillons, bunte Flaggen und&lt;br /&gt;
meinungsstarke Banner prägen nun den Fischmarkt. Doch nicht nur&lt;br /&gt;
äußerlich hat sich seit Tag 1 viel verändert. Die Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
kamen in den letzten zwei Monaten gezielt immer wieder in das Gespräch&lt;br /&gt;
mit Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Die Resultate fielen sehr&lt;br /&gt;
unterschiedlich aus. Während in der Gesellschaft und in der Wirtschaft&lt;br /&gt;
die Gespräche positiv, zielorientiert mit viel Verständnis liefen, fiel&lt;br /&gt;
bei den häufigen Gesprächen mit der CSU auf, dass viel von oben herab&lt;br /&gt;
geredet wurde. Bei den Grünen ist überraschend, dass es teilweise am&lt;br /&gt;
grundlegenden Fachwissen fehlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bei Gesprächen mit der Stadtregierung wurde deutlich, dass die CSU die&lt;br /&gt;
Klimakrise nicht als echte Krise erkennt und die Grünen lange nicht so&lt;br /&gt;
`grün´ sind wie es oft scheint. Zudem fehlt bei fast allen Parteien das&lt;br /&gt;
nötige Fachwissen, um das Ausmaß und die Verantwortung ihrer&lt;br /&gt;
Entscheidung zu verstehen und ihnen gerecht zu werden“, sagte Sarah&lt;br /&gt;
Bauer (16) in einer Reflektionsrunde im Klimacamp. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ist klar, dass vom Klimacamp aus weiterhin viele, auch wenn&lt;br /&gt;
frustrierende, Gespräche geführt werden müssen. Die Motivation im&lt;br /&gt;
Protestcamp besteht weiterhin, auch deshalb, weil es nichts anderes zu&lt;br /&gt;
verlieren gibt als die eigene Zukunft. Bestärkt wird dies auch durch&lt;br /&gt;
den spürbaren Rückhalt in nicht nur Augsburgs Gesellschaft und die&lt;br /&gt;
anhaltende Berichterstattung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch sonst in der Klimagerechtigkeitsbewegung ist die öffentliche&lt;br /&gt;
Meinungskundgabe zentraler Teil der vielen Aktionen. Das Protestcamp hat&lt;br /&gt;
seit dem ersten Tag die Aufmerksamkeit der Augsburger Bevölkerung und&lt;br /&gt;
Politik, sodass seit 65 Tagen ein dauerhaften Diskurs über die&lt;br /&gt;
notwendigen Maßnahmen zu Klimagerechtigkeit aufrecht gehalten wird.&lt;br /&gt;
„Alle, die unseren Protest in dieser Form kritisieren, vergessen oft,&lt;br /&gt;
dass ohne die langjährige konstante Arbeit der Aktivist\*innen nicht über&lt;br /&gt;
die Klimakrise diskutiert oder sie sogar vollständig in Verschwiegenheit&lt;br /&gt;
geraten würde. Das heißt, dass die breite Masse und die Kritiker\*innen&lt;br /&gt;
ohne uns gar nicht über die Klimakrise und ihre Folgen aufgeklärt wären&lt;br /&gt;
und jetzt, auch in Form von Kritik, nicht darüber nachdenken würden“,&lt;br /&gt;
stellte Leon Ueberall (17) fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Erfolg ist auch der gemeinsame&lt;br /&gt;
Geschäftsordnungsänderungsantrag von FW, LINKE, ÖDP, SPD und V-Partei.&lt;br /&gt;
Die jetzige Satzung des Stadtrats sieht vor, dass Anträge von&lt;br /&gt;
Stadträt\*innen prinzipiell drei Monate lang vertagt werden dürfen, bevor&lt;br /&gt;
sie diskutiert werden müssen. Der Anderungsantrag möchte diese Frist für&lt;br /&gt;
klimarelevante Anträge auf einen Monat reduzieren. „Die Idee zu&lt;br /&gt;
diesem Änderungsantrag kam in einer Gesprächsrunde im Klimacamp auf. Er&lt;br /&gt;
spiegelt wieder, dass die Klimakrise nicht auf unsere&lt;br /&gt;
Bearbeitungsfristen wartet.“, freut sich Ueberall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das alles können wir als kleine Erfolge sehen. Sie wird uns allerdings&lt;br /&gt;
nicht weiter bringen, solange die Stadt Augsburg nicht versteht,&lt;br /&gt;
wie groß das Ausmaß der Krise ist, dass Augsburg mit seinem jetzigen&lt;br /&gt;
Handeln Teil des riesigen Problems ist und dass Augsburg lokal die&lt;br /&gt;
Klimakrise mit aufhalten kann und muss“, empört sich Bauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines steht bei den Klimaaktivist\*innen aus dem Protestcamp jedoch&lt;br /&gt;
fest: Der friedliche Einsatz um die menschlichen Lebensgrundlagen muss&lt;br /&gt;
weiter gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Protestcamp motiviert uns alle einzigartig, dennoch ist es&lt;br /&gt;
traurig, dass ich und viele andere von weit her anreisen müssen, um der&lt;br /&gt;
Stadt Augsburg bewusst zu machen, dass ihre Entscheidungen bundesweite&lt;br /&gt;
und globale Auswirkungen haben werden. In Augsburg ist, wie in vielen&lt;br /&gt;
anderen deutschen Städten, noch nicht das Verständnis für die eigene&lt;br /&gt;
Beteiligung am aktuellen klimapolitischen Versagen vorhanden. Ich sehe&lt;br /&gt;
in Augsburg allerdings viel nicht genutztes Potenzial, um Vorbild für&lt;br /&gt;
andere Kommunen weltweit zu werden“, sagte Max Frank aus dem 200 km&lt;br /&gt;
entfernten Eppingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Augsburger Klimacamp ist mittlerweile zum Vorbild für viele andere&lt;br /&gt;
Städte geworden. Klimacamps sind in Dresden, Halle, Hamburg, und München&lt;br /&gt;
bereits entstanden und in Bamberg, Lübeck, Nürnberg und Ulm in Planung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Schlussbemerkung: Für die Zukunft sind zahlreiche Aktionen geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Mit dem Ende der Sommerpause beginnen wieder unsere&lt;br /&gt;
   Politiker\*innengespräche. Wir möchten Einzelgespräche mit allen&lt;br /&gt;
   Stadträt\*innen führen.&lt;br /&gt;
2. Auch planen wir mehrere Aktionen, die noch mal auf das Thema&lt;br /&gt;
   Fahrradstadt hinweisen sollen. Am 11.9. werden wir von 7:00 Uhr bis 8:00&lt;br /&gt;
   Uhr in der Früh wieder in der Hermanstraße einen Popup-Fahrradweg&lt;br /&gt;
   errichten — allerdings nicht wie die letzten drei Male nur die 50 Meter&lt;br /&gt;
   vor der Ampel, sondern bis fast ganz hinten zur Brücke. Möglicherweise&lt;br /&gt;
   machen wir zu Schulbeginn am Dienstag auch eine Aktion in der Hallstraße&lt;br /&gt;
   am Holbein-Gymnasium (die soll ja für Autos ausgebaut werden, anstatt&lt;br /&gt;
   dass sie verkehrsberuhigt wird). Eine Aktion zur Karlstraße ist auch in&lt;br /&gt;
   Planung. Ferner möchten wir gerne am 20.9. die Kidical Mass, die bunte&lt;br /&gt;
   Fahrraddemo für alle, ausrichten.&lt;br /&gt;
3. Diverse Wissenschaftler\*innen folgten unserer Einladung, ihre&lt;br /&gt;
   Forschung bei uns im Camp zu präsentieren. Dazu sind jeweils auch unsere&lt;br /&gt;
   Stadtpolitiker\*innen geladen. Den Auftakt der neuen Vortragsreihe machte&lt;br /&gt;
   vor zwei Tagen Prof. Dr. Matthias Schmidt (Lehrstuhlinhaber&lt;br /&gt;
   Humangeographie und Transformationsforschung) zum Thema „Fluchtursache&lt;br /&gt;
   Klimawandel?“. Am heutigen Freitag stellen die beiden Autor\*innen einer&lt;br /&gt;
   [kürzlich veröffentlichten&lt;br /&gt;
   Studie](https://taz.de/Was-Lebensmittel-kosten-muessten/!5710701/) ihre Arbeit&lt;br /&gt;
   vor: „Was kosten Lebensmittel wirklich?“. Am 15.9. wird Robert Kugler&lt;br /&gt;
   vom Naturwissenschaftlichen Verein Schwaben über Artenschutz referieren.&lt;br /&gt;
   Und am 22.9. oder 23.9. kommt eine Person vom Landesamt für Umwelt.&lt;br /&gt;
4. Am 25.9. ist weltweiter Fridays-for-Future-Globalstreik, der erste&lt;br /&gt;
   nach der Corona-Zwangspause. In Augsburg wird es voraussichtlich um&lt;br /&gt;
   17:00 Uhr auf dem Rathausplatz losgehen. Es wird eine Fahrraddemo, deren&lt;br /&gt;
   Route auch über die B17 verlaufen soll. Details sind gerade in Planung&lt;br /&gt;
   und in Abstimmung mit den relevanten Behörden.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 04 Sep 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-04-PM_65.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>09.09.2020: Platzpark statt Parkplatz: Klimaaktivist*innen platzieren Hochbeet auf Maxstraßenparkplatz</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-09-PM_Platzpark.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 9. September 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Platzpark statt Parkplatz: Klimaaktivist\*innen platzieren Hochbeet auf Maxstraßenparkplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.platzpark/bildergalerie](Fotos)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps belegen seit heute Früh einen&lt;br /&gt;
Parkplatz in der Maxstraße mit einem Hochbeet. Im Hochbeet sollen Blumen&lt;br /&gt;
gepflanzt werden, die einerseits schön anzusehen sind und andererseits dem&lt;br /&gt;
Bienen- und Insektensterben entgegenwirken. Zudem sind drei Fahrradstellplätze&lt;br /&gt;
integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sehen unseren Platzpark als Modellversuch, Bodenversiegelung&lt;br /&gt;
zurückzudrehen und die Verteilung öffentlichen Raums neu zu denken“, erklärt&lt;br /&gt;
Sarah Bauer (16) die Aktion. „Obwohl sich Augsburg den Titel &#39;Fahrradstadt&lt;br /&gt;
2020&#39; gab, fehlen überall Fahrradstellplätze. Oder wie oft mussten Sie Ihr&lt;br /&gt;
Fahrrad an Straßenlaternen oder gar an Geschäfte lehnen?“, fährt Bauer fort.&lt;br /&gt;
Der Platzpark schafft im Sinne einer echten Fahrradstadt drei&lt;br /&gt;
Fahrradabstellplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Maxstraße bot sich aus mehreren Gründen an: So profitieren auch die&lt;br /&gt;
anliegenden Cafés von den schönen Blumen und dem damit einhergehenden&lt;br /&gt;
Wohlfühlcharakter. Zudem soll die Maxstraße nach Wunsch der&lt;br /&gt;
Bürger\*innenversammlung vom 11. Dezember 2019 autofrei werden. „Dann wird in&lt;br /&gt;
der Maxstraße noch mehr Raum für solche Platzparks sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sehen unseren Platzpark als kleinen Beitrag und Denkanstoß zum Projekt von&lt;br /&gt;
unserer Oberbürgermeisterin Eva Weber, Augsburg zur klimafreundlichsten&lt;br /&gt;
Metropole Bayerns zu machen“, erklärt Bauers Mitstreiter Leon Ueberall (17).&lt;br /&gt;
„Wir fordern eine Mobilitätspolitik, die durch Ausbau und Vergünstigung von&lt;br /&gt;
Bussen und Trams sowie durch ein durchgängiges und sicheres Radwegenetz&lt;br /&gt;
langfristig ermöglicht, dass Augsburger\*innen kein teures Auto mehr benötigen.&lt;br /&gt;
Unorte wie die jetzige Karlstraße soll es nicht mehr geben. In Vorreiterstädten&lt;br /&gt;
wie Wien und Kopenhagen wurden und werden jedes Jahr 3 % der&lt;br /&gt;
Innenstadtautoparkplätze umgewidmet. Für Augsburg wünschen wir uns das auch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ueberall verweist auch auf die „autozentrierte Stellplatzsatzung“, die nur in&lt;br /&gt;
engen Grenzen Eigentümer\*innen von Mehrfamilienhäusern erlaubt,&lt;br /&gt;
Fahrradabstellplätze bei ihren Häusern zu schaffen. „Stattdessen wird&lt;br /&gt;
Eigentümer\*innen verpflichtend vorgeschrieben, Autoparkplätze einzurichten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Mobilität geht es beim Platzpark auch um Artenvielfalt: 1,7 Millionen&lt;br /&gt;
Menschen in Bayern unterschrieben beim Volksbegehren &#39;Rettet die Bienen&#39; und&lt;br /&gt;
sandten damit ein klares Signal an die Regierung. In Augsburg sei davon nichts&lt;br /&gt;
angekommen, so Bauer: „Entspannende Grünflächen gibt es in der Innenstadt kaum,&lt;br /&gt;
die wenigen Grünstreifen an Straßen sind nicht mit für Insekten tauglichen&lt;br /&gt;
Blumen bepflanzt. Es fehlen klare Balance-Akte – wie etwa Pflanzen,&lt;br /&gt;
Grünflächen, autofreie Innenstadtkonzepte – die das Stadtklima und den&lt;br /&gt;
natürlichen Lebensraum wiederherstellen und schützen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hintergrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Augsburg sind fast alle Flächen in Wohngebieten und Altstadt komplett&lt;br /&gt;
versiegelt. Beton und Asphalt speichern einen Großteil der Sonnenenergie, und&lt;br /&gt;
so wird es im der Stadt wesentlich heißer als im Umland. Dieser sogenannte&lt;br /&gt;
Hitzeinsel-Effekt verstärkt noch die große Belastung der allgemeinen&lt;br /&gt;
Klimaerwärmung. Das führt zu immer mehr Tropennächten pro Jahr und Tagen mit&lt;br /&gt;
einer Überschreitung der verträglichen bioklimatischen Belastung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schon festgeschriebenen Klimaziele der Stadt Augsburg sowie die im&lt;br /&gt;
Koalitionsvertrag vorgeschlagenen Ergänzungen sehen vor, dass Augsburg bis 2050&lt;br /&gt;
noch 34 Millionen Tonnen CO₂ emittiert. Das ist drei Mal so viel, wie Augsburg&lt;br /&gt;
nach dem Pariser Klimaabkommen zusteht, wenn die Erderhitzung mit großer&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeit auf 1,5 °C beschränkt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Augsburg kostet ein Bewohnerparkausweis im Jahr gerade mal 30 €. Eine&lt;br /&gt;
Jahreskarte für den ÖPNV dagegen 583 €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Augsburg kommt es jedes Jahr zu etwa 1800 Verkehrsunfällen mit&lt;br /&gt;
Personenschaden. Dabei starben 2018 sieben Menschen im Straßenverkehr, fünf&lt;br /&gt;
waren auf dem Fahrrad unterwegs. Personenkraftwagen sind dabei mit Abstand&lt;br /&gt;
immer noch die Unfallverursacher Nummer eins.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 09 Sep 2020 12:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-09-PM_Platzpark.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>14.09.2020: Schüler*innen erstatten Strafanzeige gegen Stadt</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-14-PM_Platzpark2.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 14. September 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Schüler\*innen erstatten Strafanzeige gegen Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergangene Woche platzierten Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen in der&lt;br /&gt;
Maxstraße einen Platzpark, ein Hochbeet mit integrierten&lt;br /&gt;
Fahrradstellplätzen. Schon einen Tag später wurde der Platzpark von der&lt;br /&gt;
Stadt abgebaut. Wegen dieser Sachbeschädigung erstatteten die&lt;br /&gt;
Schüler\*innen des Augsburger Klimacamps nun Strafanzeige gegen die&lt;br /&gt;
Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Platzpark lud zum Verweilen ein“, erklärt Aktivistin Sarah Bauer (16).&lt;br /&gt;
„Die Blumen waren ein Beitrag gegen das Insektensterben und die&lt;br /&gt;
drei integrierten Fahrradständer trugen zum Gelingen der 2012 einstimmig&lt;br /&gt;
vom Stadtrat beschlossenen Vision &#39;Fahrradstadt 2020&#39; bei.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baureferent Gerd Merkle (CSU) ließ den Platzpark aber schon am folgenden&lt;br /&gt;
Tag abbauen. „Wer alle Rechte einer Demokratie für sich in Anspruch&lt;br /&gt;
nimmt, muss sich auch mit den Pflichten auseinandersetzen und diese&lt;br /&gt;
einhalten“, gab Merkle in einem Interview der AZ bekannt [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zu diesen Pflichten gehört aber auch die Pflicht (Art. 20a GG), für die&lt;br /&gt;
künftigen Generationen die Lebensgrundlagen zu schützen“, erwidert&lt;br /&gt;
Aktivistin Luzia Menacher (19). „Wir fragen uns, mit welchem Recht sich&lt;br /&gt;
die Stadt Augsburg herausnimmt, das Pariser Klimaschutzabkommen um das&lt;br /&gt;
dreifache zu brechen.“ Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass bis 2050&lt;br /&gt;
noch 34 Millionen Tonnen CO₂ emittiert werden sollen. Der Stadt stehen&lt;br /&gt;
aber, um ihren Anteil am Pariser Klimaabkommen einzuhalten, nur 11&lt;br /&gt;
Millionen Tonnen zu. Dieses Budget soll 2025, noch während der jetzigen&lt;br /&gt;
Legislatur, vollständig aufgebraucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zudem ist die Demontage unseres Platzparks Sachbeschädigung. Das&lt;br /&gt;
Hochbeet wurde von mehreren Schüler\*innen im Lauf von drei Tagen gebaut&lt;br /&gt;
und kostete etwa 250 Euro an Material. Es fehlte zwar der Parkschein,&lt;br /&gt;
aber werden falsch parkende Autos auch auseinandergebaut?“, ergänzt&lt;br /&gt;
Bauer. Die Stadt hätte mit den Aktivist\*innen Kontakt aufnehmen können,&lt;br /&gt;
sie seien ja rund um die Uhr im Klimacamp. „Zu einer Kontaktaufnahme kam&lt;br /&gt;
es aber nicht. Wegen der Sachbeschädigung erstatteten wir heute&lt;br /&gt;
Strafanzeige bei der Polizei.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir erwarten von unserer Stadt, dass sie die Klimakrise ernst nimmt.&lt;br /&gt;
Stattdessen verwenden Politiker\*innen ihre Zeit kindisch, um auf die&lt;br /&gt;
symbolische Aktion von jungen Menschen unverhältnismäßig zu reagieren.“,&lt;br /&gt;
so Menacher. Solch ein Verhalten zeige, dass Augsburg noch lange nicht&lt;br /&gt;
eine klimafreundliche und erst recht nicht die klimafreundlichste&lt;br /&gt;
Metropole Bayerns ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es auch anders geht, beweisen Städte wie Freiburg. Dort ging die&lt;br /&gt;
Stadt nach einer ähnlichen Aktion eine Kooperation mit den&lt;br /&gt;
Klimaaktivist\*innen ein, seitdem stehen mehrere Platzparks im&lt;br /&gt;
Stadtgebiet [2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://augsburger-allgemeine.de/augsburg/Die-Stadt-entfernt-das-Hochbeet-der-Klimacamp-Aktivisten-an-der-Maxstrasse-id58101506.html  &lt;br /&gt;
[2] https://extinctionrebellion.de/og/freiburg/und-sonst-so/platzpark-update-was-dann-geschah-und-noch-geschehen-soll/&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 14 Sep 2020 12:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-14-PM_Platzpark2.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>18.09.2020: So kann es auch gehen: Lob für Dringlichkeitsantrag der Bürgerlichen Mitte und Lob für Sabine Slawik (CSU-Fraktion)</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-18-PM_Lob.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 18. September 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# So kann es auch gehen: Lob für Dringlichkeitsantrag der Bürgerlichen Mitte und Lob für Sabine Slawik (CSU-Fraktion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern reichte die Fraktion Bürgerliche Mitte (FW, FDP, Pro Augsburg)&lt;br /&gt;
einen Dringlichkeitsantrag ein, der die Forderungen des Klimacamps zum&lt;br /&gt;
Inhalt hat. Die Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps freuen sich&lt;br /&gt;
über diesen Vorstoß und hoffen, dass dieser Antrag orientierungsstiftend&lt;br /&gt;
für die weitere Arbeit des Stadtrats wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dieser Antrag erinnert uns daran, dass Fraktionen aus dem Rathaus uns&lt;br /&gt;
nicht nur loswerden möchten, sondern dass es auch Fraktionen gibt, die&lt;br /&gt;
die Forderungen der Wissenschaft ernst nehmen, damit wir nicht durch den&lt;br /&gt;
beschwerlichen Winter hindurch campieren müssen.“, freut sich Studentin&lt;br /&gt;
Selina Manneck (19). „Ob wir das Camp abbauen, endlich wieder den Luxus&lt;br /&gt;
unseres Zuhauses genießen und uns sicher sein können, dass die&lt;br /&gt;
Stadtregierung die akute Bedrohung der Klimakrise ernst nimmt und nicht&lt;br /&gt;
unsere Zukunft weiter aufs Spiel setzt, hängt nun an der Regierung aus&lt;br /&gt;
CSU und Grüne.“ Aus dem Fischmarkt würde dann auch wieder der Parkplatz&lt;br /&gt;
werden, der er zuvor war, ohne Hochbeete, Podiumsdiskussionen und&lt;br /&gt;
wissenschaftliche Vorträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung, vor allem Vertreter\*innen von der CSU, klagt oft, dass&lt;br /&gt;
sie von der Demokratie daran gehindert werde, sich stärker für&lt;br /&gt;
Klimaschutz und -gerechtigkeit einzusetzen, da sie alle Stadträt\*innen&lt;br /&gt;
davon überzeugen müssten. Dieser Antrag zeigt, dass viele der&lt;br /&gt;
Stadtrat\*innen längst schon überzeugt und für gerechten Klimaschutz&lt;br /&gt;
motiviert sind. Manneck: „Wir sind gespannt, wie die Regierung auf den&lt;br /&gt;
Antrag reagiert. Denn falls die Regierungsparteien wirklich so an&lt;br /&gt;
klimafreundlicherer Politik interessiert sind, wie den Schüler\*innen von&lt;br /&gt;
Fridays for Future schon seit zwei Jahren immer zugesichert wird, dann&lt;br /&gt;
müsste die Stadtregierung diesen Antrag als Sprungbrett in eine&lt;br /&gt;
klimafreundliche, ernsthafte und krisenadäquate Politik nutzen. Falls&lt;br /&gt;
sie dies nicht tut, stellt sie sich selbst als unauthentisch dar und&lt;br /&gt;
würde zudem eine enorme Ignoranz gegenüber ihren Kolleg\*innen des&lt;br /&gt;
Stadtrats aber auch gegenüber uns, unserer Lebensgrundlagen sowie&lt;br /&gt;
unserer Zukunft vermitteln.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit gab es auch andere starke einzelne Anträge, etwa&lt;br /&gt;
von Bruno Marcon von Augsburg in Bürgerhand über einen Start der&lt;br /&gt;
Energiewende in Augsburg [1], aber diese scheiterten allesamt an der&lt;br /&gt;
schwarz-grünen Regierung – „wir stellen uns also weiterhin darauf ein,&lt;br /&gt;
dass uns die Regierung, angeführt von der CSU, keine Hoffnung schenkt,&lt;br /&gt;
sondern bestenfalls zu einem weiter andauernden mühevollen Aufenthalt&lt;br /&gt;
neben dem Rathaus motiviert.“ Andere starke Anträge stehen noch aus, wie&lt;br /&gt;
etwa zur Reduktion der Bearbeitungsfrist bei klimarelevanten Anträgen&lt;br /&gt;
von ÖDP und FW, LINKE, SPD und V³-Partei [2] oder für mehr Transparenz&lt;br /&gt;
in der Stadtratsarbeit durch Veröffentlichung von ernsthaften&lt;br /&gt;
Protokollen von Lisa McQueen (Die Partei).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bewundernswerten Vorbildcharakter hat auch Sabine Slawik. Sie stimmte&lt;br /&gt;
als einzige Stadträtin der CSU-Fraktion für eine Positionierung der&lt;br /&gt;
Stadt gegen das Mercosur-Abkommen und entschied so die Abstimmung.“,&lt;br /&gt;
ergänzt Schülerin Sarah Bauer (16). Seit mehr als einem Jahr arbeiten&lt;br /&gt;
zahlreiche Initiativen gegen dieses Abkommen, so auch das Klima-Bündnis,&lt;br /&gt;
zu dem Augsburg seit 1998 gehört. „Das Mercosur-Abkommen ist extrem&lt;br /&gt;
gefährlich, da es die Regenwaldabholzung befeuern und Kleinbauern in&lt;br /&gt;
Bayern und in Deutschland weiter unter Druck setzen würde“, erklärt&lt;br /&gt;
Bauer. „Mit Frau Slawik haben wir immer wieder gute, konstruktive und&lt;br /&gt;
authentische Gespräche im Camp.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Solange die Regierung ihre Absicht, gegen das Pariser Klimaabkommen zu&lt;br /&gt;
verstoßen und ihr CO₂-Budget um mehr als das dreifache zu überschreiten,&lt;br /&gt;
nicht ändert, bleibt uns keine andere Wahl, als unser Klimacamp stabil&lt;br /&gt;
zu halten“, verkündet Manneck. Für das Klima entscheidend ist nicht das&lt;br /&gt;
Datum einer geplanten Klimaneutralität, sondern wie viele Millionen&lt;br /&gt;
Tonnen CO₂ bis dahin emittiert werden. Augsburg stünden bei&lt;br /&gt;
wohlwollender Rechnung 11 Millionen Tonnen zu, der schwarz-grüne&lt;br /&gt;
Koalitionsvertrag sieht aber die Emission von 34 Millionen Tonnen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburg-in-buergerhand.de/?page_id=2373  &lt;br /&gt;
[2] https://www.oedp-augsburg.de/fileadmin/user_upload/01-instanzen/04703/Antraege_Stadtrat/Antrag_Verkuerzung_Bearbeitungszeit_klimarelevante_Antraege.pdf&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 18 Sep 2020 12:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-18-PM_Lob.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>20.09.2020: Mehr als 200 große und kleine Teilnehmer*innen erfreuten sich an der ersten Augsburger Kidical Mass</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-20-PM_Kidical_Mass.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 20. September 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Mehr als 200 große und kleine Teilnehmer\*innen erfreuten sich an der ersten Augsburger Kidical Mass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Fotos](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/fotos-kidical-mass-2020-09-20/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen 20. September eroberten große und kleine Radfahrende die&lt;br /&gt;
Straßen von Augsburg, bei der ersten Augsburger Kidical Mass, der&lt;br /&gt;
bunten Fahrrad-Demo für alle. Mehr als 200 Teilnehmer\*innen folgten dem&lt;br /&gt;
gemeinsamen Aufruf von ADFC, VCD und Fahrradstadt jetzt. Das Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamp richtete die Veranstaltung aus, die Augsburger Polizei&lt;br /&gt;
begleitete die Demonstration und sicherte die Wege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warum? Weil auch Kinder gerne Radfahren!“, erklärte Paula Stoffels&lt;br /&gt;
(18), Aktivistin im Augsburger Klimacamp und Versammlungsleiterin der&lt;br /&gt;
Demonstration. „Dieses Wochenende hat gezeigt, wie frei Kinder sich in&lt;br /&gt;
ihrer Stadt bewegen könnten, wenn wir ihnen den Platz dafür geben. Genau&lt;br /&gt;
das wollten wir erlebbar machen – für die Kinder, aber auch&lt;br /&gt;
Politiker\*innen, die endlich entsprechende Entscheidungen fällen&lt;br /&gt;
müssen.“, ergänzt Organisatorin Simone Kraus (43) des bundesweiten&lt;br /&gt;
Bündnisses „Kinder aufs Rad“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das hat wirklich Spaß gemacht!“, freute sich eine begeisterte&lt;br /&gt;
sechsjährige Radfahrerin, als die Fahrradkolonne am Wittelsbacher Park&lt;br /&gt;
ankam. Sie würde auch jederzeit wieder mitmachen. Unter den Teilnehmer\*innen&lt;br /&gt;
waren auch die Stadträte Peter Hummel (FW), Deniz Anan, Kerstin Kipp (beide Grüne) sowie etwa 10&lt;br /&gt;
Mitglieder von DIE PARTEI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir als Klimacamp sehen unser Hauptanliegen darin, mit Politiker\*innen&lt;br /&gt;
das direkte Gespräch zu suchen und Wissenschaftler\*innen für Vorträge&lt;br /&gt;
einzuladen.“, fährt Stoffels fort. Die Aktivist\*innen übernähmen aber&lt;br /&gt;
auch Verantwortung für die Organisation von Veranstaltungen wie der&lt;br /&gt;
Kidical Mass. „Vielleicht wird die nächste Kidical Mass ja sogar von der&lt;br /&gt;
Stadt selbst ausgerichtet?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kidical Mass fand in mehr als 90 Städten Deutschlands statt. Die&lt;br /&gt;
Kidical Mass fordert Tempo 30 innerorts und sichere Schulradwegenetze&lt;br /&gt;
als wichtiger Bestandteil durchgängiger, engmaschiger Radwegenetze in&lt;br /&gt;
den Städten. Im Umfeld von Schulen sollen flächendeckend Fahrradstraßen&lt;br /&gt;
und als Sofortmaßnahmen Schulstraßen nach Wiener Vorbild eingerichtet&lt;br /&gt;
werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Bemerkung.** In einer früheren Version dieser Pressemitteilung vergaßen wir&lt;br /&gt;
leider, die Teilnahme von Kerstin Kipp zu nennen.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 20 Sep 2020 23:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-20-PM_Kidical_Mass.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>22.09.2020: Aktivist*innen des Augsburger Klimacamps nehmen Stellung zu neuen Versammlungsauflagen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-22-PM_Auflagen.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 22. September 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps nehmen Stellung zu neuen Versammlungsauflagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Dienstag, den 22.09.2020, erließ die Versammlungsbehörde der Stadt&lt;br /&gt;
Augsburg neue Auflagen für das Klimacamp neben dem Rathaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu berichtete die Augsburger Allgemeine [1], dass das Camp kleiner werden und&lt;br /&gt;
mehr Abstand zum Perlachturm und St. Peter halten müsse. Dies stimmt so nicht:&lt;br /&gt;
Die Größe der Versammlungsfläche ist mit 142 m² genau gleich geblieben, nur ist&lt;br /&gt;
die Versammlungsfläche jetzt zusammenhängend und nicht mehr aus vier kleineren&lt;br /&gt;
Teilen bestehend. Außerdem besteht der Abstand zum Perlachturm wie zuvor schon&lt;br /&gt;
aus dem Weg auf der Nordseite des Fischmarktes, dabei änderte sich nichts. Nach&lt;br /&gt;
dem Umbau wird ein Holzpavillon mit integrierter Photovoltaikanlage als&lt;br /&gt;
Sinnbild für Gebäude, die mehr Energe produzieren als sie benötigen,&lt;br /&gt;
prominenter sichtbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klimacamperin Janika Pondorf (16) stimmt Frau Weber zu, „dass diese neuen&lt;br /&gt;
Auflagen im Gegensatz zu früheren Bescheiden kein Versuch sind, uns&lt;br /&gt;
loszuwerden. Hier geht es um besseren Brandschutz, und der ist im Interesse&lt;br /&gt;
aller. Verantwortung zu übernehmen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Aus&lt;br /&gt;
diesem Grund sind wir weiterhin fassungslos, dass die Stadt Augsburg ihrer&lt;br /&gt;
Verantwortung nicht gerecht wird und plant, das Dreifache der uns nach dem&lt;br /&gt;
Pariser Abkommen zustehenden CO₂-Menge auszustoßen [2]. Diese Ziele sind&lt;br /&gt;
unverantwortlich gegenüber den unterzeichnenden Ländern dieses Abkommens, und&lt;br /&gt;
insbesondere den Ländern des Globalen Südens.“ Die dort lebenden Menschen haben&lt;br /&gt;
am wenigsten zur Klimakrise beigetragen, doch werden am stärksten unter ihr&lt;br /&gt;
leiden, da sie sich anders als Augsburg kein teures&lt;br /&gt;
„Klimawandel-Anpassungskonzept“ [3] leisten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Stadt-Augsburg-macht-Auflagen-Klimacamper-muessen-sich-einschraenken-id58181041.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Stadt-Augsburg-macht-Auflagen-Klimacamper-muessen-sich-einschraenken-id58181041.html)  &lt;br /&gt;
[2] [https://augsburg.klimacamp.eu/co2-budget/](https://augsburg.klimacamp.eu/co2-budget/)  &lt;br /&gt;
[3] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-globale-Klimawandel-wird-auch-Augsburg-hart-treffen-id58144621.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-globale-Klimawandel-wird-auch-Augsburg-hart-treffen-id58144621.html)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 22 Sep 2020 22:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-09-22-PM_Auflagen.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>02.10.2020: Aktivist*innen des Augsburger Klimacamps überreichen umfangreichen Fragenkatalog an die Stadtwerke Augsburg</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-02-PM_Fragenkatalog_an_swa.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 2. Oktober 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps überreichen umfangreichen Fragenkatalog an die Stadtwerke Augsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[Mehr Infos zum offenen Brief](/offeneBriefe/2020-10-02-swa/)**&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
**[Zum Fragenkatalog](/pages/material/Fragenkatalog-Stadtwerke/fragenkatalog.pdf)**&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
**[Zu den Antworten der SWA](/pages/material/Fragenkatalog-Stadtwerke/brief_swa_2020-10-02_antworten_unkommentiert.pdf)**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau eine Woche nach den Demonstrationen in mehr als 2500 Städten weltweit für&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit am 25.9.2020 überreichen Aktivist\*innen des Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamps einen ausführlichen Fragenkatalog an die Stadtwerke Augsburg. Ziel&lt;br /&gt;
soll sein, eine Diskussionsgrundlage für die Rolle der Stadtwerke&lt;br /&gt;
bei der Energiewende und Abmilderung der Klimakrise zu sammeln und die&lt;br /&gt;
Stadtwerke an ihre herausragende Verantwortung zu erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Stadtwerke haben in Augsburg eine besondere Rolle. Wir&lt;br /&gt;
Augsburger\*innen sind fast zwangsweise ihre Kund\*innen. Mit Strom, Heizen und&lt;br /&gt;
Verkehr sind die Stadtwerke in drei Bereichen aktiv, die für Klimagerechtigkeit&lt;br /&gt;
von entscheidender Bedeutung sind.“, erklärt Klimacamperin Sarah Bauer (16)&lt;br /&gt;
ihre Motivation, sich mit den Stadtwerken zu beschäftigen. „Aus diesem Grund&lt;br /&gt;
hatten wir auch schon den Chef der Stadtwerke sowie den Leiter ihrer&lt;br /&gt;
Energiesparte für ein Gespräch bei uns im Camp.“ Und da die Stadtwerke ihren&lt;br /&gt;
eigenen klimafreundlichen Tarif &#39;Power@Home&#39; völlig unzureichend bewerben,&lt;br /&gt;
sahen die Aktivist\*innen des Klimacamps sich gezwungen, selbst seine Bewerbung&lt;br /&gt;
in die Hand zu nehmen [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rolle der Stadtwerke sieht das Klimacamp mit gemischten Gefühlen.&lt;br /&gt;
„Der öffentliche Nahverkehr befreit zumindest diejenigen von uns, die es sich&lt;br /&gt;
leisten können und deren Wege vom ÖPNV erschlossen sind, vom Zwang, ein eigenes&lt;br /&gt;
Auto zu besitzen. Ladesäulen der Stadtwerke ermöglichen es, falls notwendig,&lt;br /&gt;
ein Elektroauto zu besitzen ohne eigene Ladeinfrastruktur bei sich zu Hause zu&lt;br /&gt;
haben. Mit Wasserkraft, Windkraft und Solarkraft produzierter Strom hat bereits&lt;br /&gt;
einen beachtlichen Anteil am Gesamtstrommix der swa.“, erläutert Bauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allerdings gibt es auch den Eindruck, dass die Ambitionen hinter dem Nötigen&lt;br /&gt;
und leider auch hinter dem Möglichen zurück bleiben.“, kritisiert Bauers&lt;br /&gt;
Mitcamper und Mathematikstudent Alexander Mai (24). Beispielsweise ist ein&lt;br /&gt;
Anteil von 21,8% Kohlestrom am Strommix von 2018 für bayrische Verhältnisse&lt;br /&gt;
hoch. „Das an den Tag gelegte Tempo war vor 20 oder 30 Jahren, als wir noch&lt;br /&gt;
mehr Zeit hatten, angebracht, aber für 2020 zu langsam.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtwerke Augsburg befinden sich komplett im Eigentum der Stadt. Hier&lt;br /&gt;
zeigen sich die Auswirkungen der Stadtpolitik, an die sich wesentliche Teile&lt;br /&gt;
der Forderungen der Klimacamper\*innen richten. „Daher wollen wir uns nun ein&lt;br /&gt;
genaueres Bild der Stadtwerke Augsburg machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Format als offener Brief erlaubt es den Stadtwerken, mehr Zeit für&lt;br /&gt;
Recherche in die Beantwortung von Fragen zu stecken als dies in in einem&lt;br /&gt;
Gespräch der Fall ist. Mehrere Personentage an Arbeit und Zusammenarbeit mit&lt;br /&gt;
Wissenschaftler\*innen sind in die Erstellung des Fragenkatalogs eingeflossen.&lt;br /&gt;
Die Schüler\*innen im Camp hoffen, dass sich die Stadtwerke ähnliche Mühe mit&lt;br /&gt;
der Beantwortung geben werden und gemeinsam Klimagerechtigkeit in Augsburg&lt;br /&gt;
vorangebracht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://augsburg.klimacamp.eu/pages/Pressemitteilungen/2020-08-22-PM_Stadtwerke.html&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 02 Oct 2020 07:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-02-PM_Fragenkatalog_an_swa.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>08.10.2020: Augsburger Klimacamp sichert Frau Demmelmair volle Unterstützung zu und wird ihre Trauerweide verteidigen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-08-Trauerweide.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 8. Oktober 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Augsburger Klimacamp sichert Frau Demmelmair volle Unterstützung zu und wird ihre Trauerweide verteidigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Frau Demmelmair,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Bestürzung und Anteilnahme nahmen wir den Artikel in der Augsburger Allgemeinen [1] über die geplante Fällung Ihrer Trauerweide am Kaufbach zu Kenntnis. Wir können gut nachempfinden, dass Ihnen, den Bewohner:innen des Altenheims und den restlichen Anwohner:innen dieser prächtige Baum sehr wichtig ist. Auch wir sind mit Ihrem Baum vertraut, mehrere von uns verknüpfen liebe Kindheitserinnerungen mit ihm. Er bringt Leben in den sonst so grauen Weg an der Friedberger Straße. Wir können uns nur ausmalen, wie erfüllend es ist, einen Baum auf so lange Zeit zu begleiten und ihn kontinuierlich zu pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider kommt das Verhalten der Stadtregierung in diesem Punkt nicht überraschend: Dass unsere Stadtregierung unter Schirmherrschaft der CSU sowie Grünen-Umweltreferent Rainer Erben Bäume nicht richtig wertschätzt, hat leider Tradition. Etwa strebte sie 2007 einen Verkauf des Siebentischwalds an und beabsichtigte 2018, Bäume am Herrenbach zu fällen. Diese Zerstörungsvorhaben konnten nur durch ein von &#39;Augsburg in Bürgerhand&#39; initiiertes Bürger:innenbegehren beziehungsweise eine Eilklage verhindert werden. Dabei ist jeder einzelne Baum wertvoll -- für die Lebensqualität der Anwohner:innen, für Insekten, für Abkühlung im Sommer, für bessere Luft und zur Bekämpfung der Klimakrise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Stadtregierung ist dabei kein Einzelfall: In Hessen steht derzeit der Dannenröder Wald auf der Rodungsliste der Bundes- und Landesregierung. Dieser 300 Jahre alte Mischwald ist Naherholungs- und Wasserschutzgebiet, doch trotzdem soll er in Teilen einer neuen Autobahn weichen. Wir aus der Klimagerechtigkeitsbewegung sagen dazu: Das ist ein aus der Zeit gefallenes Vorhaben. Der Wald sollte für die Anwohner:innen erhalten bleiben, die Durchfahrtsstraßen sollten für den regionenübergreifenden Lieferverkehr gesperrt und die verplanten Steuergelder in den Ausbau des Schienennetzes investiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir versuchen, mit unserem zentralen Platz zwischen zwei historischen Gebäuden sorgsam umzugehen und ihn zu nutzen, um Aufmerksamkeit auf ein wichtiges Thema zu lenken. Das gelingt uns leider nicht immer. Wir schreiben Ihnen heute, um Ihnen mitzuteilen: Sie sind mit Ihrem Einsatz zur Rettung Ihres Baums nicht alleine. Neben der Baumallianz sichern auch wir Ihnen unsere volle Unterstützung zu. Sie können sich auf uns verlassen: Wir werden, wenn die Stadt zur Fällung anrückt, friedlich Ihren Baum verteidigen. Sie können uns dazu zu jeder Tages- und Nachtzeit unter den Telefonnummern +49 176 95110311 (Ingo Blechschmidt) und +49 162 6696097 (Alex Mai) erreichen. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn es die Situation erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um der Stadt zu demonstrieren, dass wir es mit dem Schutz Ihrer Trauerweide ernst meinen, werden wir sie am kommenden Samstag (10.10.2020) ab etwa 21:00 Uhr symbolisch für 24 Stunden besetzen. Wir freuen uns, wenn wir dabei ins Gespräch kommen und Sie aus dem Nähkästchen erzählen: Wie kam es damals dazu, dass Sie Ihre Trauerweide pflanzten? Ihr Engagement beeindruckt und inspiriert uns. Wir danken Ihnen herzlich dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Grüße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Aktivist:innen des Augsburger Klimacamps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Faellungen-am-Kaufbach-Diese-Augsburgerin-kaempft-um-ihren-Baum-id58242701.html&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 08 Oct 2020 17:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-08-Trauerweide.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.10.2020: Gemischte Gefühle bei Diskussionsrunde anlässlich des 100-tägigen Jubiläums des Klimacamps</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-10-PM_100.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 10. Oktober 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Gemischte Gefühle bei Diskussionsrunde anlässlich des 100-tägigen Jubiläums des Klimacamps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[Fotogalerie](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.klimacamp-100/web)**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einladung der Augsburger Klimacamper\*innen zur Diskussionsrunde&lt;br /&gt;
anlässlich ihres 100-tägigen Jubliäums folgten knapp 80 Menschen,&lt;br /&gt;
darunter Vertreter\*innen von AiB, CSU, DIE LINKE, Die PARTEI, FDP, FW,&lt;br /&gt;
Grüne, ÖDP und SPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Alle Lokalpolitiker\*innen, die wir eingeladen haben, folgten unserer&lt;br /&gt;
Einladung&quot;, freut sich Aktivistin Paula Stoffels (18). &quot;Auch freuten wir&lt;br /&gt;
uns über die zahlreichen positiven und konstruktiven Beiträge, die&lt;br /&gt;
diverse Gesprächsteilnehmer\*innen tätigten. Das zeigt uns, dass die&lt;br /&gt;
Forderungen der Wissenschaft, denen wir Gehör verschaffen, ihren Weg in&lt;br /&gt;
die politischen Strukturen geschafft haben und dort ernst genommen&lt;br /&gt;
werden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Allerdings gab es von beiden Regierungsparteien CSU und Grüne für uns&lt;br /&gt;
enttäuschende Redebeiträge&quot;, so Stoffels weiter. &quot;CSU-Stadtrat Max&lt;br /&gt;
Weinkamm erklärte, er verstehe die Verzweiflung der jungen&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen des Klimacamps nicht. Das zeigt, dass die Schwere und die&lt;br /&gt;
akute, bedrohliche Situation der Klimakrise leider noch nicht von allen&lt;br /&gt;
wichtigen Entscheidungsträger\*innen verstanden wird.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass der Weltgemeinschaft nur noch ein&lt;br /&gt;
begrenztes CO₂-Budget zusteht. Die Treibhausgasemissionen müssen&lt;br /&gt;
weltweit drastisch reduziert werden, um mit einer ⅔-Wahrscheinlichkeit&lt;br /&gt;
die Erderhitzung auf 1,5 Grad zu beschränken und die Kippelemente im&lt;br /&gt;
Klimasystem nicht auszulösen. Dazu bekannte sich die Weltgemeinschaft&lt;br /&gt;
2015 im Pariser Klimaabkommen. Da die weltweiten Emissionen allerdings&lt;br /&gt;
Jahr für Jahr steigen, sind viele Menschen zutiefst besorgt und gerade&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen auch oft verzweifelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die Möglichkeit für Regierungen, Schulden aufzunehmen,&lt;br /&gt;
um dringend nötige Klimagerechtigkeitsmaßnahmen zu ergreifen, erwiderte&lt;br /&gt;
Max Weinkamm, dass er seinen Kindern und Enkeln gewiss keinen&lt;br /&gt;
Schuldenberg hinterlassen wolle. Stoffels Mitstreiter Niclas Nickl (17)&lt;br /&gt;
gibt zu Bedenken, dass &quot;jedes Zehntelgrad Erderhitzung ein&lt;br /&gt;
unvorstellbarer Schuldenberg ist, den wir allen zukünftigen Generationen&lt;br /&gt;
hinterlassen. Menschliches Leid ist nicht in Euro bezifferbar; jeder&lt;br /&gt;
Euro, der jetzt nicht in Klimagerechtigkeitsmaßnahmen investiert wird,&lt;br /&gt;
wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein Vielfaches an Kosten&lt;br /&gt;
verursachen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls stieß eine Aussage von Stefan Wagner (Grüne) auf&lt;br /&gt;
Unverständnis. &quot;Die Grünen gelten landläufig als die Umweltpartei&lt;br /&gt;
schlechthin und wir sind dankbar für ihren langjährigen Einsatz. Jedoch&lt;br /&gt;
sind wir erschüttert über das Vorhaben der grünen Fraktion, keinerlei&lt;br /&gt;
Maßnahmen zur Stärkung der Klimagerechtigkeit in Augsburg zu unternehmen&lt;br /&gt;
bevor ein Gesamtplan aller notwendigen Maßnahmen vorliegt&quot;, so Nickl.&lt;br /&gt;
Dieser Plan solle erst Frühjahr nächsten Jahres fertiggestellt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps stimmen zu, dass ein&lt;br /&gt;
solcher durchdachter systematischer Plan zur CO₂-Neutralität wichtig ist&lt;br /&gt;
und auf jeden Fall ausgearbeitet werden muss. &quot;Dennoch darf er nicht&lt;br /&gt;
davon abhalten, parallel zur Planausarbeitung jetzt schon Maßnahmen, die&lt;br /&gt;
sehr wirksam, erforscht und leicht umsetzbar sind, zu ergreifen&quot;,&lt;br /&gt;
fordert Nickl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Teilnehmende Politiker\*innen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Philipp Höfl (Umweltreferent der FDP-Landtagsfraktion)&lt;br /&gt;
* Peter Hummel (FW)&lt;br /&gt;
* Anja Klingelhöfer (Die PARTEI)&lt;br /&gt;
* Gregor Lang (Sozialfraktion)&lt;br /&gt;
* Bruno Marcon (Augsburg in Bürgerhand)&lt;br /&gt;
* Christian Pettinger (ÖDP)&lt;br /&gt;
* Lars Vollmar (FDP)&lt;br /&gt;
* Stefan Wagner (Grüne)&lt;br /&gt;
* Max Weinkamm (CSU)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis zum weiteren Abendprogramm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 21:00 Uhr begann wie angekündigt die 24-Stunden-Besetzung von einer der&lt;br /&gt;
Linden in der Fuggerstraße (der nächsten am Theater), um auf die&lt;br /&gt;
Trauerweide von Frau Demmelmair, den Fuggerlinden und den Bäumen im&lt;br /&gt;
Dannenröder Wald aufmerksam zu machen. Diese stehen alle auf der&lt;br /&gt;
Abschussliste der Regierungen. Die Fotogalerie enthält ein Foto der&lt;br /&gt;
Besetzung.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 10 Oct 2020 23:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-10-PM_100.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>20.10.2020: Fahrradstadt: Wo bleiben 2020 die Volltreffer?</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-20-PM_Kreisverkehr.html
            </link>
            <description>
                *Gemeinsame Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp, ADFC, Radentscheid,&lt;br /&gt;
Forum Augsburg lebenswert und Bürgeraktion Pfersee am 20. Oktober 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Fahrradstadt: Wo bleiben 2020 die Volltreffer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp macht zusammen mit dem ADFC, dem Radentscheid, dem Forum &lt;br /&gt;
Augsburg lebenswert und der Bürgeraktion Pfersee mit einer Demonstration &lt;br /&gt;
auf Versäumnisse und Schwächen bei der Umsetzung der Fahrradstadt in &lt;br /&gt;
diesem Jahr aufmerksam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion startet am Donnerstag den 22.10. um 15:15 an der Kreuzung der &lt;br /&gt;
Stadionstraße, im weiteren Verlauf Perzheimstraße, mit der &lt;br /&gt;
Schießstättenstraße. Die Polizei sperrt die Kreuzung von 15:30 bis 15:40 &lt;br /&gt;
komplett ab. Wir bauen symbolisch einen Kreisverkehr auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hintergrund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Titel &quot;Fahrradstadt 2020&quot; schickte sich Augsburg 2012 an, in&lt;br /&gt;
die Championsleague des umweltfreundlichen Verkehrs aufzusteigen. Auf&lt;br /&gt;
halber Strecke ging die Puste aus und man strich kurzerhand die&lt;br /&gt;
Jahreszahl aus dem Ziel: Fahrradstadt irgendwann. Dennoch bietet die&lt;br /&gt;
symbolträchtige Jahreszahl einen guten Anlass, die Chancenverwertung in&lt;br /&gt;
diesem Jahr auf den Prüfstand zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach langer - jahrzehntelanger - Vorarbeit durch zahlreiche&lt;br /&gt;
zivilgesellschaftliche Organisationen entschloss sich die Stadt zu einer&lt;br /&gt;
Aktion am als Angströhre berüchtigten Pferseer Tunnel: Seit dem Frühjahr&lt;br /&gt;
signalisieren dort zwei Schilder Tempo 30. Grund zu uneingeschränktem&lt;br /&gt;
Jubel? &quot;Leider nein&quot;, urteilt Petra Kammerer von der Bürgeraktion&lt;br /&gt;
Pfersee, &quot;es wirkt auf mich so, als hätte man nur das Allernötigste&lt;br /&gt;
getan. Warum keine deutlichere Kennzeichnung, etwa mit einem farbigen&lt;br /&gt;
Hinweis auf der Fahrbahn oder Smileys, die die tatsächliche&lt;br /&gt;
Geschwindigkeit anzeigen. Warum beschränkt sich das radfreundliche Tempo&lt;br /&gt;
auf den Tunnel? Im weiteren Verlauf bis zur Luitpoldbrücke passieren zu&lt;br /&gt;
viele Unfälle, da muss auch Tempo 30 her. Auch die parkenden Autos&lt;br /&gt;
machen es gefährlicher. Ich fordere Nachbesserungen&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Ausbau der Infrastruktur für Autos spielt Augsburg durchaus bei den&lt;br /&gt;
Großen mit. So bekam die Stadionstraße vom TVA bis zur&lt;br /&gt;
Schießstättenstraße im Hochsommer einen neuen Belag. Die Strecke wurde&lt;br /&gt;
für einige Wochen gesperrt und die Baufahrzeuge rückten an. Eine gute&lt;br /&gt;
Vorlage um auch etwas für den emmissionsfreien Verkehr zu tun und den&lt;br /&gt;
geplanten Kreisverkehr an der Kreuzung zur Schießstättenstraße und&lt;br /&gt;
Perzheimstraße umzusetzen. Verwandelt? Leider nein. &quot;Wir vom ADFC hätten&lt;br /&gt;
es so gerne gesehen, wenn man wenigstens eine der geplanten Radachsen&lt;br /&gt;
endlich durchgehend fertig gestellt hätte. Der Kreisverkehr an dieser&lt;br /&gt;
Stelle würde eine wichtige Lücke in der Achse III schließen. Wir können&lt;br /&gt;
nicht nachvollziehen, warum dies bis zur Umsetzung der Linie 5 warten&lt;br /&gt;
soll.&quot; so Almut Schwenke vom ADFC-Vorstand und vom Bürgerbegehren&lt;br /&gt;
&quot;Fahrradstadt jetzt&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ein Abstauber gelang bei der Ertüchtigung der Stadionstraße: Es&lt;br /&gt;
gibt jetzt Schutzstreifen für Radfahrer auf beiden Seiten. Endlich ein&lt;br /&gt;
Volltreffer? Wieder nicht. &quot;Ich finde es gut, dass sich jetzt mehr Leute&lt;br /&gt;
mit dem Rad auf diesen Straßenabschnitt trauen. Die Autos fahren&lt;br /&gt;
langsamer&quot; beobachtet Ingrid Schaletzky, die sich im Forum Augsburg&lt;br /&gt;
lebenswert und im Seniorenbeirat engagiert. &quot;Aber bei der Verkehrsinsel&lt;br /&gt;
sehe ich ein großes Gefahrenpotential. Da endet der Schutzstreifen&lt;br /&gt;
einfach unvermittelt. Wenn hier Autofahrer, die sich nicht auskennen,&lt;br /&gt;
auf unsichere Radfahrende stoßen, kann es leicht zu brenzligen&lt;br /&gt;
Situationen kommen. Gerade für die ganz Kleinen und die reiferen&lt;br /&gt;
Jahrgänge bedeutet das Rad ein wichtiges Stück Freiheit. Das setzt eine&lt;br /&gt;
sichere Infrastruktur voraus. Und diese hat hier eine gefährliche&lt;br /&gt;
Lücke&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp spielt bundesweit in der ersten Liga. Als erstes seiner&lt;br /&gt;
Art hat es Aktivist\*innen in vielen anderen Städten inspiriert, auf&lt;br /&gt;
diese Weise auf klimafreuliches Handeln zu drängen. &quot;Den konsequenten&lt;br /&gt;
Umstieg aufs Rad und auf öffentliche Verkehrsmittel sehe ich als&lt;br /&gt;
schnellste und effektivste Möglichkeit an, wie Augsburg seinen Teil zur&lt;br /&gt;
Erreichung der vereinbarten Klimaziele beitragen kann&quot;, so Janika&lt;br /&gt;
Pondorf vom Klimacamp. &quot;Warum läuft das alles so halbherzig? Warum immer&lt;br /&gt;
wieder die faulen Kompromisse mit den CO2-Schleudern? Bitte, bitte eine&lt;br /&gt;
Fahrradstadt jetzt, aus einem Guss, die den Namen verdient.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Nachschau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[Fotogalerie](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/kreiselaktion-2020-10-22/)**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unserem Aufruf zur Teilnahme folgten auch die Stadträt\*innen: Anna Rasehorn&lt;br /&gt;
(SPD) und Deniz Anan (Grüne). Die Stadt reagierte auf unsere Aktionsankündigung&lt;br /&gt;
mit einer&lt;br /&gt;
[Pressemitteilung](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/kreiselaktion-2020-10-22/reaktion-der-stadt.pdf).&lt;br /&gt;
Wir sagen dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir begrüßen, dass bei der Fußgängerinsel in der Stadionstraße noch für&lt;br /&gt;
die Sicherheit des Radverkehrs nachgebessert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können allerdings nicht nachvollziehen, wieso die Sicherung mit&lt;br /&gt;
Tempo 30 nicht sofort mit der Freigabe des Streckenabschnittes erfolgte. Das&lt;br /&gt;
Aufstellen eine provisorischen Schildes für eine Übergangsperiode erfordert&lt;br /&gt;
keine eigenen Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verweis auf fehlende Haushaltsmittel bestätigt genau den Anlass für&lt;br /&gt;
unseren Pop-up-Kreisverkehr: eine Priorisierung der Verkehrsträger, bei der&lt;br /&gt;
das Auto weiter an erster Stelle steht. Das Geld für die Erneuerung der&lt;br /&gt;
Fahrbahn über mehrere 100 Meter stand eben schon zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Linie, bei der Umsetzung von Verbesserungen im Radverkehr auf&lt;br /&gt;
die Fertigstellung von Projekten für andere Verkehrsmittel zu warten,&lt;br /&gt;
halten wir für nicht mehr zeitgemäß. Sichere Verhältnisse für den&lt;br /&gt;
Radverkehr in der Pferseer Straße müssen nicht auf die Linie 5 warten,&lt;br /&gt;
Tempo 30 und der Abbau von Parkplätzen kann umgehend erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht nie in der Absicht von uns Aktivist\*innen, die Arbeitsleistung&lt;br /&gt;
im Tiefbauamt herabzuwürdigen. Wir halten die bisherigen Umsetzungen im&lt;br /&gt;
Jahr 2020 im Tempo und in der Ausgestaltung nicht für ausreichend um in&lt;br /&gt;
absehbarer Zeit zu einer echten Fahrradstadt zu kommen. Wir haben an&lt;br /&gt;
konkreten Beispielen gezeigt, wo die Augsburger\*innen bei konsequenter&lt;br /&gt;
Umsetzung der Forderungen der Bürger\*innenbegehrens &quot;Fahrradstadt jetzt&quot;&lt;br /&gt;
bessere Lösungen erwarten können. Selbstverständlich erfordert das auch&lt;br /&gt;
eine angemessene Ausstattung mit Stellen und Haushaltsmitteln.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 20 Oct 2020 23:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-20-PM_Kreisverkehr.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>22.10.2020: Aktivist*innen protestieren mit einer Kunstaktion gegen laufenden Gleisrückbau am Augsburger Hauptbahnhof</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-22-PM_Guetergleise.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 22. Oktober 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aktivist\*innen protestieren mit einer Kunstaktion gegen laufenden Gleisrückbau am Augsburger Hauptbahnhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Samstag (24.10.2020) führen die Aktivist\*innen des Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamps von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr am Rathausplatz eine Kunstaktion&lt;br /&gt;
vor. Aus Holz werden Schienen und eine Lore gebaut, um gegen den weithin&lt;br /&gt;
unbemerkten aber momentan laufenden Gleisrückbau am Augsburger&lt;br /&gt;
Hauptbahnhof zu demonstrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Wochen stellten das Bundesverkehrsministerium und der&lt;br /&gt;
DB-Konzern den &quot;Masterplan Schiene&quot; feierlich der Öffentlichkeit vor.&lt;br /&gt;
Durch den Masterplan Schiene soll die Schieneninfrastruktur ausgebaut&lt;br /&gt;
werden, um im Verkehrssektor Klimaziele zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch abseits der Öffentlichkeit wird in Augsburg das Gegenteil&lt;br /&gt;
umgesetzt: Die DB Netz AG baut gerade ein 700 Meter langes Gleis ab.&lt;br /&gt;
&quot;Das Gleis wurde bisher zum Bilden und Auflösen von Güterzügen&lt;br /&gt;
benötigt&quot;, erklärt Klimacamperin und Bahninteressierte Romina Dreyer (23).&lt;br /&gt;
&quot;Leidtragende sind verschiedene Güterbahnen wie DB Cargo, Augsburger&lt;br /&gt;
Localbahn und Staudenbahn sowie die Industriebetriebe. Eine ausreichend&lt;br /&gt;
große Menge an Gleisen ist wichtig für die Kapazität des Güterbahnhofes&lt;br /&gt;
Augsburg. Andernfalls müssen Güter per LKW transportiert werden, was&lt;br /&gt;
nicht mit der Mobilitätswende und letztendlich der 1,5-Grad-Marke des&lt;br /&gt;
Pariser Klimaabkommens kompatibel ist.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren vor dem Umbau die alten Fundamente in der Stützmauer verankert,&lt;br /&gt;
stehen die neuen Fundamente und Fahrleitungsmasten nun direkt im&lt;br /&gt;
Gleisbett. Ein Ersatz für das 700 Meter lange Güterzuggleis ist nicht in&lt;br /&gt;
Aussicht. &quot;Als Grund wird die enge städtebauliche Bebauung genannt.&lt;br /&gt;
Zwischen Augsburg Hbf und Oberhausen befindet sich südlich der&lt;br /&gt;
Wertachbrücke eine Schrebergarten Siedlung&quot;, so Dreyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Sommer 2019 machte Fridays for Future mit einem Apell an&lt;br /&gt;
Kommunalpolitik und Landespolitik auf die voranstehende Gleisstillegung&lt;br /&gt;
aufmerksam und forderte, die neuen Masten außerhalb des Gleisbettes zu&lt;br /&gt;
setzen. &quot;Wir informierten deshalb das Bundesverkehrsministerium&quot;,&lt;br /&gt;
erklärt Samuel Bosch (17), Aktivist des Klimacamps und&lt;br /&gt;
Versammlungsleiter der Kunstaktion. &quot;Das Bundesverkehrsministerium&lt;br /&gt;
zeigte in seiner Antwort jedoch kein echtes Sachverständnis und übernahm&lt;br /&gt;
unreflektiert die Argumentation der DB Netz AG.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in Augsburg Hbf. der zunehmende Güterverkehr mit weniger Gleisen&lt;br /&gt;
abgewickelt werden soll, ist unklar. &quot;Im Raum Augsburg wird nach&lt;br /&gt;
Inbetriebnahme des neuen Container-Terminals mit einer Steigerung der&lt;br /&gt;
Zugzahlen gerechnet&quot;, erklärt Dreyer. &quot;Die Mobilitätswende verlangt&lt;br /&gt;
nicht den Rückbau, sondern den Ausbau des Schienennetzes!&quot;, mahnt daher&lt;br /&gt;
Bosch.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 22 Oct 2020 23:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-10-22-PM_Guetergleise.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.11.2020: Gerichtsurteil: Klimacamp darf bleiben</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-11-10-PM_Gerichtsurteil.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 10. November 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Gerichtsurteil: Klimacamp darf bleiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bayerische Verwaltungsgericht Augsburg entschied (Au 8 K 20.1179) [1], dass&lt;br /&gt;
das Klimacamp bleiben dürfe. Seit dem 1. Juli weisen dort Tag und Nacht&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen darauf hin, dass die Stadt Augsburg entgegen ihres öffentlichen&lt;br /&gt;
Images Klimagerechtigkeit nicht ernst nimmt und plant, das Augsburg zustehende&lt;br /&gt;
Treibhausgasrestbudget um das Dreifache zu überschreiten. Die Stadt begegnete&lt;br /&gt;
diesem friedlichen Protest junger Menschen mit einem Räumungsbescheid, den das&lt;br /&gt;
Gericht nun für unrechtmäßig erklärte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gerichtsverfahren lief seit Tag 9 des Camps (9. Juli 2020) und dauerte so&lt;br /&gt;
lange, da die Stadt immer wieder um Fristverlängerung bat. Damals erklärte&lt;br /&gt;
Oberbürgermeisterin Eva Weber, dass sie das Klimacamp nicht mehr als politische&lt;br /&gt;
Versammlung sehe, und bat die Klimacamper\*innen, die Kundgebung bis 18 Uhr des&lt;br /&gt;
Folgetages zu beenden, da sie „wahrscheinlich vor Gericht sowieso keine Chance&lt;br /&gt;
hätten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir hoffen immer noch, das Klimacamp so schnell wie möglich aufgeben zu&lt;br /&gt;
können&quot;, erklärt Janika Pondorf (16), Camperin der ersten Stunde. &quot;In den 133&lt;br /&gt;
Tagen Klimacamp ist in Sachen Klimagerechtigkeit allerdings nichts passiert.&lt;br /&gt;
Die Stadtregierung ist für uns in ihren Beteuerungen, Klimaschutz ernst zu&lt;br /&gt;
nehmen und das Engagement junger Menschen zu schätzen, nicht authentisch.&lt;br /&gt;
Alleine schon, weil sie sehenden Auges seit Klimacamperöffnung bereits 7 % des&lt;br /&gt;
Augsburg zustehenden CO₂-Restbudgets verbrauchte. Die Stadt muss dringend&lt;br /&gt;
einlenken!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass die Stadt das Thema nicht verstehe, erkenne man auch in ihren&lt;br /&gt;
Begründungsversuchen im Rahmen des Gerichtsprozesses. &quot;Die Stadt attestierte&lt;br /&gt;
etwa unserer Unterschriftensammlung für mehr und sicherere Radwege nur &#39;im&lt;br /&gt;
weitesten Sinne&#39; einen Bezug zu unserem Versammlungsthema Klimagerechtigkeit.&quot;&lt;br /&gt;
Dabei ist der motorisierte Verkehr Deutschlands drittgrößte Quelle an&lt;br /&gt;
Treibhausgasemissionen, und Augsburg zu einer echten Fahrradstadt zu machen,&lt;br /&gt;
liegt vollständig im Wirkungskreis der Stadt. &quot;Auch unseren Veranstaltungen zu&lt;br /&gt;
Feminismus und direkter Demokratie sprach die Stadt Klimagerechtigkeitsbezug&lt;br /&gt;
ab.&quot; Dabei zeigen Bürger\*innenversammlungen immer wieder, welch effiziente&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsmaßnahmen der Querschnitt der Bevölkerung vorschlägt&lt;br /&gt;
(zuletzt in Frankreich [2]: Tempolimit 110 km/h, Verbot von Inlandsflügen und&lt;br /&gt;
Fleischgerichten in öffentlichen Kantinen). Frauen sind im weltweiten&lt;br /&gt;
Durchschnitt stärker von der Erdaufheizung betroffen, tragen weniger zu ihr bei&lt;br /&gt;
und sind seltener in relevanten Entscheidungspositionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir hoffen, dass die Stadt mit uns nun ein inhaltliches Gespräch sucht. Ein&lt;br /&gt;
solches gab es seit Beginn des Camps nicht&quot;, ergänzt Pondorfs Mitstreiterin&lt;br /&gt;
Stefanie Bauer (18). &quot;Zudem hoffen wir, dass die Stadt ihre Finanzmittel statt&lt;br /&gt;
in einen Berufungsprozess lieber in Klimagerechtigkeitsmaßnahmen investiert.&quot;&lt;br /&gt;
Die Klimacamper\*innen geben zu bedenken, dass sie keineswegs radikale&lt;br /&gt;
Forderungen hätten, sondern lediglich auf die Einhaltung des demokratisch&lt;br /&gt;
beschlossenen Pariser Klimaabkommens drängen und der Wissenschaft Gehör&lt;br /&gt;
verschaffen. Zudem gebe es mehrere Maßnahmen, die die Stadt Null Euro koste --&lt;br /&gt;
etwa veröffentlichte das Bündnis &quot;Fahrradstadt jetzt&quot; eine Null-Euro-Liste an&lt;br /&gt;
Maßnahmen. Auch ein Appell an die Bundesregierung, auf&lt;br /&gt;
Wirtschaftswissenschaftler\*innen zu hören und eine wirksame und gerechte&lt;br /&gt;
CO₂-Bepreisung einzuführen, koste nichts. &quot;Wenn die Regierungen aber weiterhin&lt;br /&gt;
unsere Zukunft akut bedrohen, müssen und werden wir zu friedlichen Aktionen des&lt;br /&gt;
zivilen Ungehorsams übergehen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.vgh.bayern.de/media/vgaugsburg/presse/pm_2020-11-10_klimacamp_november2020.pdf&lt;br /&gt;
[2] https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-06/klimapolitik-frankreich-buergerrat-klimaschutz-gelbwesten-direkte-demokratie&lt;br /&gt;
[3] https://augsburg.klimacamp.eu/pages/Pressemitteilungen/2020-10-10-PM_100.html&lt;br /&gt;
[4] https://augsburg.klimacamp.eu/pages/Pressemitteilungen/2020-08-03-PM_Weber.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den gesamten Schriftverkehr mit der Stadt geben wir gerne auf Anfrage&lt;br /&gt;
heraus. Eine formlose Mail an alex.mai@posteo.net genügt. Über den Inhalt der&lt;br /&gt;
Dokumente darf berichtet werden, nur dürfen die Dokumente selbst nicht&lt;br /&gt;
veröffentlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Anmerkung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als in den USA, in denen die Klimakrise von der Regierung&lt;br /&gt;
aktiv geleugnet wird, beteuern deutsche Politiker\*innen immer, Klimaschutz&lt;br /&gt;
ernst zu nehmen. Ein Blick auf die Beschlusslage zeigt aber, dass sie dies&lt;br /&gt;
nicht tun. Seit Eröffnung des Klimacamps passierte folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf Bundesebene wurde das Kohleeinstiegsgesetz beschlossen, dank dem unsere&lt;br /&gt;
  Steuergelder noch bis 2038 zur Subvention von Kohlekraftwerken verwendet&lt;br /&gt;
  werden sollen. Die damit ausgestoßene CO₂-Menge ist so groß, dass Deutschland&lt;br /&gt;
  sein Treibhausgasbudget für die 1,5-Grad-Marke erheblich überschreiten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf Landesebene wurde ein Klimagesetz diskutiert, das von allen&lt;br /&gt;
  Expert\*innen (bis auf die beiden, die von CSU und AfD bestellt wurden) als&lt;br /&gt;
  unzulänglich kritisiert wurde: nicht 1,5-Grad-kompatibel, keine&lt;br /&gt;
  Budgetangaben, keine Zwischenkontrollen, keine Verbindlichkeit, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Augsburgs Stadtrat brachte die Opposition mehrere gute Anträge ein:&lt;br /&gt;
  Radentscheid, dezentrale Energiewende, Klimanotstand, Analyse der&lt;br /&gt;
  Forderungen des Klimacamps, ... Die wurden allesamt nicht zur Diskussion&lt;br /&gt;
  zugelassen, sondern auf unbestimmte Zukunft vertagt. Augsburg ist in&lt;br /&gt;
  Sachen Klimagerechtigkeit genauso weit wie vor 133 Tagen. Einzige&lt;br /&gt;
  Ausnahme: Eine Straße wurde zur Fahrradstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und trotz dieser gefährlichen Fehlentwicklung erklärte CSU-Stadtrat Max Weinkamm &lt;br /&gt;
bei unserer letzten Podiumsdiskussion [3], er verstehe die Verzweiflung der&lt;br /&gt;
Schüler nicht. Frau Weber selbst verwies in dem letzten Interview, das wir von&lt;br /&gt;
ihr kennen [4], auf die Leistungen, die bisher schon erbracht wurden, und&lt;br /&gt;
darauf, dass Augsburg Bayerns größter kommunaler Waldbesitzer sei.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 10 Nov 2020 15:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-11-10-PM_Gerichtsurteil.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>12.11.2020: Friedlicher ziviler Ungehorsam als Reaktion auf nun beschlossenes verantwortungsloses Klimaschutzgesetz</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-11-12-Klimaschutzgesetz.html
            </link>
            <description>
                *Kurzmeldung vom Augsburger Klimacamp am 12. November 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Friedlicher ziviler Ungehorsam als Reaktion auf nun beschlossenes verantwortungsloses Klimaschutzgesetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute winkte die Regierungskoalition im bayerischen Landtag&lt;br /&gt;
das von ihr so bezeichnete &quot;Klimaschutzgesetz&quot; durch. Im Vorfeld&lt;br /&gt;
meldeten zahlreiche Umweltverbände sowie alle in den Landtag geladenen&lt;br /&gt;
Expert\*innen schwerste Bedenken an -- mit Ausnahme der Personen, die von&lt;br /&gt;
CSU und AfD entsendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Dem Gesetz fehlt es an Verbindlichkeit und an Kontrollstrukturen. Es schreibt&lt;br /&gt;
keinerlei Treibhausgasbudgets für die einzelnen Sektoren vor. Das Gesetz ist&lt;br /&gt;
völlig realitätsfern&quot;, kritisiert Klimacamperin Stefanie Bauer (18). &quot;Mit&lt;br /&gt;
welchem Recht nimmt es sich unsere Landesregierung heraus, sich über das&lt;br /&gt;
demokratisch beschlossene Pariser Klimaabkommen zu stellen?&quot;, fragt Bauers&lt;br /&gt;
Mitstreiterin Anouk Zenetti (13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Genug ist genug. Herr Söder und Frau Weber müssen verstehen, dass sie&lt;br /&gt;
die Lebensgrundlage der jungen Menschen sowie die Wirtschaft im Jahr&lt;br /&gt;
2040 nicht ständig hintenan stellen können. Um darauf hinzuweisen, wird&lt;br /&gt;
es ab sofort mehrere Aktionen des friedlichen zivilen Ungehorsams&lt;br /&gt;
geben.&quot;&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 12 Nov 2020 15:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-11-12-Klimaschutzgesetz.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>25.11.2020: CSU erkennt rechtlichen Rahmen und demokratische Entscheidungen nicht an -- Klimacamp spricht Augsburger CSU gesundes Urteilsvermögen ab</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-11-25-Gerichtsurteil2.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 25. November 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# CSU erkennt rechtlichen Rahmen und demokratische Entscheidungen nicht an -- Klimacamp spricht Augsburger CSU gesundes Urteilsvermögen ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir sind erneut enttäuscht, wie wenig wir uns auf die Aussagen der&lt;br /&gt;
aktuellen Stadtregierung verlassen können.&quot; So lautet das Urteil der&lt;br /&gt;
Klimacamper\*innen nach der heutigen Pressemitteilung der Stadt Augsburg.&lt;br /&gt;
&quot;Aus Reihen der CSU hören wir in persönlichen Gesprächen immer, wir&lt;br /&gt;
müssten demokratische Entscheidungen akzeptieren. Demokratie sei kein&lt;br /&gt;
Wunschkonzert und Klimapolitik müsse sich den rechtlichen Vorgaben&lt;br /&gt;
anpassen. Natürlich sehen wir das ein und versuchen deswegen,&lt;br /&gt;
demokratisch und im rechtlichen Rahmen auf eine der Klimakrise&lt;br /&gt;
angemessenen Klimapolitik zu bestehen&quot;, meint Janika Pondorf (16). &quot;Aber&lt;br /&gt;
die zweimalige Niederlage vor Gericht möchte unsere Oberbürgermeisterin&lt;br /&gt;
einfach nicht akzeptieren.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit die Klimacamper\*innen am 1. Juli ihr Klimacamp errichteten,&lt;br /&gt;
verbrauchte Augsburg schon über 8% des CO2-Budgets, das Augsburg noch&lt;br /&gt;
bleibt, um seinen Teil am 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. &quot;Konsequenterweise&lt;br /&gt;
nennt Oberbürgermeisterin Weber den Klimaschutz &#39;dringlich&#39;&quot;, so&lt;br /&gt;
Camperin Anouk Zenetti (13). &quot;Das hören wir von ihr nicht zum ersten&lt;br /&gt;
Mal. Wieso ergriff Frau Weber dann aber seit ihrem Amtsantritt keine&lt;br /&gt;
einzige konkrete Klimaschutzmaßnahme -- von der Umwandlung einer&lt;br /&gt;
einzigen Straße in eine Fahrradstraße abgesehen?&quot; Vorschläge gab es&lt;br /&gt;
dabei genügend, unter anderem reichten die Oppositionsfraktionen&lt;br /&gt;
Augsburg in Bürgerhand und die Bürgerliche Mitte mehrere fundierte&lt;br /&gt;
Anträge ein. &quot;Doch diese ließ Frau Weber im Stadtrat nicht mal zur&lt;br /&gt;
Diskussion zu, sondern machte von ihrem Vertagungsrecht Gebrauch. Wir&lt;br /&gt;
würden so gerne sehen, dass Frau Weber Klimagerechtigkeit zur&lt;br /&gt;
Chefinnensache macht. In ihrem Handeln ist das leider nicht erkennbar.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Oberbürgermeisterin Weber das Klimacamp als &#39;unbefristetes&lt;br /&gt;
Campieren&#39; bezeichnet, zeige den jungen Aktivist\*innen deutlich, dass&lt;br /&gt;
die Stadtspitze das Anliegen nicht versteht. &quot;Wir sind nicht zum Spaß&lt;br /&gt;
hier. Wir wollen alle nach Hause gehen und die Frist ist klar. Die Stadt&lt;br /&gt;
muss uns zeigen, dass sie Verantwortung übernimmt und echte Maßnahmen&lt;br /&gt;
einleitet&quot;, erinnert Zenetti. &quot;Konkrete Vorschläge präsentieren wir seit&lt;br /&gt;
Monaten auf unserem vorderen Banner. Zum Beispiel den städtischen&lt;br /&gt;
Ausstieg aus der Kohle oder die Verwirklichung der schon 2012&lt;br /&gt;
beschlossenen Fahrradstadt Augsburg.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Verwaltungsgericht war auch bei genauer Betrachtung völlig klar,&lt;br /&gt;
dass es sich beim Klimacamp um eine Versammlung handelt, weshalb es auch&lt;br /&gt;
keine Berufung zuließ. &quot;Heute ergibt sich erneut der Eindruck, dass die&lt;br /&gt;
CSU-Fraktion uns unbedingt weghaben will, da wir unbequem sind und sie&lt;br /&gt;
den Fischmarkt lieber wieder als Parkplatz verwenden wollen&quot;, so Zenetti&lt;br /&gt;
weiter. Statt weiter Energie in den verlorenen Rechtsstreit zu stecken,&lt;br /&gt;
solle die Stadt besser die eigenen Versprechen zu Klimaschutz ernst&lt;br /&gt;
nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberbürgermeisterin bezieht sich gerne auf den PR-Begriff der &quot;Blue&lt;br /&gt;
City&quot;, etwa schrieb sie in ihrer heutigen Pressemitteilung: &#39;Blue City&lt;br /&gt;
Augsburg steht für eine klimafreundliche Stadt, in der der nachhaltige&lt;br /&gt;
Umgang sowie die Nutzung von Energie und Ressourcen unser Wohlergehen,&lt;br /&gt;
unsere Wirtschaft und unsere Lebensqualität sichern&#39;. &quot;In dieser Vision&lt;br /&gt;
ist Klimagerechtigkeit weiterhin keine Priorität&quot;, erklärt Klimacamperin&lt;br /&gt;
Janika Pondorf (16). &quot;Stattdessen befeuert unser weiterhin viel zu hoher&lt;br /&gt;
Treibhausgasausstoß im Globalen Süden Krisen und zerstört die&lt;br /&gt;
Lebensgrundlage von vielen Millionen Menschen. Aus diesem Grund ist&lt;br /&gt;
unser bald fünfmonatiger Protest für Klimagerechtigkeit so wichtig.&quot; Die&lt;br /&gt;
von der Stadt geschaffenen Wege der Bürger\*innenbeteiligung, allen voran&lt;br /&gt;
der von Frau Weber vielzitierte Klimabeirat, können nur unverbindliche&lt;br /&gt;
Empfehlungen aussprechen und &quot;sind definitiv keine echten Wege der&lt;br /&gt;
Beteiligung&quot;, so Pondorfs Urteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp lädt natürlich weiterhin zu aufklärenden Gesprächen ein.&lt;br /&gt;
&quot;Interessierte Menschen und CSU-Stadträt\*innen finden uns ganztags von 0:00 bis&lt;br /&gt;
23:59 auf dem Fischmarkt. Auch sonntags und feiertags&quot;, so Zenetti. Termine für&lt;br /&gt;
konkrete Gespräche mit passenden Akteur\*innen aus dem Klimacamp könnten&lt;br /&gt;
jederzeit gerne vereinbart werden — &quot;wir sind zeitlich äußerst flexibel!&quot;.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 25 Nov 2020 18:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-11-25-Gerichtsurteil2.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>30.11.2020: Klimacamp beschenkt Fans mit Informationen – Adventskalender voller spannender Videos geplant</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-11-30-Adventskalender.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 30. November 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp beschenkt Fans mit Informationen — Adventskalender voller spannender Videos geplant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1.12. bis zum 24.12. gibt es täglich neu veröffentlichte Videos vom&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamp. Die Inhalte sind noch am Entstehen und reichen von&lt;br /&gt;
Erklärungen typischer Missverständnisse zum Thema Klimagerechtigkeit, über&lt;br /&gt;
Live-Musik, Gastbeiträge von Stadträt\*innen, Erfahrungen und&lt;br /&gt;
Beteiligungsmöglichkeiten im Stadtrat, bis hin zu Podcasts über nun fast sechs&lt;br /&gt;
Monate des Protestcamps. In einigen Fällen gibt es auch begleitendes Material&lt;br /&gt;
zum Weiterlesen und Recherchieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inhalte der Adventskalendertürchen werden jeweils in kurzen Clips über den&lt;br /&gt;
Instagram-Account des Klimacamps (@klimacamp) angekündigt und vorgestellt. Auch&lt;br /&gt;
auf der Klimacamp-Website augsburg.klimacamp.eu wird der Adventskalender mit&lt;br /&gt;
seinen Inhalten präsentiert. Die vollen Videos werden auf dem YouTube-Kanal&lt;br /&gt;
&quot;Fridays for Future Augsburg&quot; zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit sich Augsburg im Oktober zum Corona-Hotspot entwickelt hat, reduzierten&lt;br /&gt;
die Klimacamper\*innen freiwillig und drastisch ihr zuvor vielfältiges,&lt;br /&gt;
öffentliches Angebot aus Aktionen, Workshops und Vorträgen. &quot;Für uns war das&lt;br /&gt;
eine selbstverständliche Entscheidung, wie auch die Masken- und&lt;br /&gt;
Abstandspflicht, zu der wir uns seit Beginn am 1. Juli freiwillig&lt;br /&gt;
verpflichteten&quot;, erinnert Schülerin Lara Sylla (16).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Adventskalender möchten die Aktivist\*innen neue Formate ausprobieren,&lt;br /&gt;
um in der kalten Jahreszeit ohne Infektionsrisiko präsent zu bleiben. &quot;Wir hoffen&lt;br /&gt;
mit diesem Experiment auch in diesen schweren Zeiten allen interessierten&lt;br /&gt;
Menschen einen Zugang zum Thema Klimagerechtigkeit bieten zu können&quot;, meint&lt;br /&gt;
Klimacamperin Paula Stoffels (18). &quot;Die Ideen sind vielfältig und motivierend&lt;br /&gt;
und wir denken, es ist für alle etwas dabei.&quot;                                                            &lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 30 Nov 2020 10:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-11-30-Adventskalender.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>07.12.2020: Stadt verhöhnt Catcalls of Augsburg mit Polizei- und Feuerwehreinsatz – Klimacamp bekundet Solidarität</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-12-07-Catcalling.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 7. Dezember 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stadt verhöhnt Catcalls of Augsburg mit Polizei- und Feuerwehreinsatz -- Klimacamp bekundet Solidarität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[Zur Stellungnahme von Catcalls of Augsburg](https://www.instagram.com/p/CIhMITwBYD0)**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe &quot;Catcalls of Augsburg&quot; dokumentiert mit Straßenkreide&lt;br /&gt;
Vorfälle sexueller Belästigung direkt an den Orten der Übergriffe; die&lt;br /&gt;
Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete vor kurzem ausführlich über das&lt;br /&gt;
zivilgesellschaftliche Engagement der beteiligten Frauen [1]. Die&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps wurden heute Zeuge einer&lt;br /&gt;
&quot;beispiellosen Aktion der Verhöhnung&quot; der Stadt gegen Catcalls of&lt;br /&gt;
Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kreideschriftzug von Catcalls of Augsburg vor dem Rathaus machte&lt;br /&gt;
heute ab etwa 15:30 Uhr alle Passant\*innen auf einen kürzlich dort&lt;br /&gt;
erfolgten sexuellen und rassistischen Übergriff aufmerksam (siehe&lt;br /&gt;
[Foto zur freien Verwendung](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/catcalling.jpeg)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 17:40 Uhr kamen zwei Polizist\*innen ins Protestcamp und erkundigten&lt;br /&gt;
sich nach Hinweisen über die Verantwortlichen der Kreideaktion. &quot;Nachdem&lt;br /&gt;
ich auf Catcalls of Augsburg verwies, bat die Polizei mich, trotzdem den&lt;br /&gt;
Schriftzug zu entfernen. Passant\*innen hätten sich von diesem belästigt&lt;br /&gt;
gefühlt&quot;, so Klimacamper Ingo Blechschmidt (32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Aktivist\*innen des Camps der Bitte nicht Folge leisteten, da sie&lt;br /&gt;
keinerlei rechtliche Verpflichtung dazu hatten sowie die Aktion&lt;br /&gt;
unterstützten, beantragte die Polizei Amtshilfe bei der Feuerwehr. &quot;Ein&lt;br /&gt;
großes Löschfahrzeug sowie drei Polizeiautos rückten an, mindestens fünf&lt;br /&gt;
Feuerwehrpersonen und vier Polizist\*innen waren im Einsatz und spritzten&lt;br /&gt;
Löschwasser über den Kreideschriftzug&quot;, so Blechschmidt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Offensichtlich fehlt es an einer Sensibilisierung für&lt;br /&gt;
Verhältnismäßigkeit, sowie Verständnis für freie Meinungsäußerung&quot;, so&lt;br /&gt;
Blechschmidts Mitstreiterin Gwendolyn Rautenberg (19). &quot;Ist das die&lt;br /&gt;
Antwort auf zivilgesellschaftliches Engagement, das auf das wichtige&lt;br /&gt;
Problem der sexualisierten Gewalt aufmerksam macht? Diese Überreaktion&lt;br /&gt;
der Stadt fügt sich leider in eine lange Liste von Beispielen&lt;br /&gt;
unnachvollziehbarer Prioritätensetzung ein. Die Verwendung von&lt;br /&gt;
Straßenkreide auf Gehwegen ist eine Meinungsäußerung, die unter&lt;br /&gt;
verfassungsrechtlichem Schutz steht. Insbesondere gilt dies, solange die&lt;br /&gt;
Kreide vom Regen wieder weggewaschen wird sowie der Verkehr nicht&lt;br /&gt;
gefährdet wird. Wieso ließ sich die Polizei hier überhaupt involvieren?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer großflächigen Kreideaktion von Abtreibungsgegner\*innen am&lt;br /&gt;
27.9.2020 neben dem Manzù-Brunnen am Königsplatz intervenierten&lt;br /&gt;
Beamt\*innen der Stadt dagegen nicht und ließen die&lt;br /&gt;
frauenrechtsfeindlichen Sprüche stehen, bis sie schließlich von&lt;br /&gt;
Feminist\*innen am nächsten Tag eigenhändig entfernt wurden. &quot;Diese&lt;br /&gt;
ungleiche Reaktion zeigt, dass noch viel feministische und&lt;br /&gt;
antirassistische Arbeit vor uns liegt — nicht nur in der Breite der&lt;br /&gt;
Gesellschaft, sondern auch in den staatlichen Entscheidungsstrukturen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn wir Regierungspolitiker\*innen auf die dringende Notwendigkeit&lt;br /&gt;
ansprechen, das CO2-Budget der Stadt nicht zu überschreiten, werden wir&lt;br /&gt;
immer auf den knappen Stadthaushalt verwiesen&quot;, so Rautenberg weiter.&lt;br /&gt;
&quot;Mit den Kosten des heutigen Polizei- und Feuerwehreinsatzes hätte die&lt;br /&gt;
Stadt schon eine kleine Klimagerechtigkeitsmaßnahme finanzieren können,&lt;br /&gt;
etwa die Montage einiger Fahrradständer an einer Tramhaltestelle.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz für Klimagerechtigkeit und Feminismus sowie Antirassismus&lt;br /&gt;
sind untrennbar miteinander verbunden. Frauen und BIPoC sind im&lt;br /&gt;
statistischen Durchschnitt stärker von der Klimakrise betroffen, tragen&lt;br /&gt;
weniger zu ihr bei und sind seltener in Entscheidungspositionen, um der&lt;br /&gt;
Klimakrise zu begegnen. Das Augsburger Klimacamp versteht sich seit&lt;br /&gt;
seiner Errichtung klar als queerfeministisch und spricht Catcalls of&lt;br /&gt;
Augsburg seine volle Solidarität aus. &quot;Catcalls of Augsburg leistet&lt;br /&gt;
wertvolle Aufklärungsarbeit. Sie offenbart insbesondere Männern, die in&lt;br /&gt;
ihrem gesamtem Leben kaum mit Alltagssexismus konfrontiert sind, wie&lt;br /&gt;
viel sexualisierte Gewalt Frauen erleben. Auch und insbesondere hier in&lt;br /&gt;
Augsburg, an öffentlichen Plätzen&quot;, erklärt Rautenberg.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 07 Dec 2020 22:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-12-07-Catcalling.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>14.12.2020: Klimacamp bietet Ordnungsamt gütliche Einigung an</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-12-14-Versammlungsverbot.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 14. Dezember 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp bietet Ordnungsamt gütliche Einigung an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Freitag erließ die Stadt einen neuen Bescheid über das&lt;br /&gt;
Klimacamp, der zwischen 21 und 5 Uhr ein Versammlungsverbot anordnet und in&lt;br /&gt;
dieser Zeit zu einer Brandwache von genau zwei Personen verpflichtet. Dazu&lt;br /&gt;
erklärte ein Mitarbeiter des Ordnungsamts der Augsburger Allgemeinen [1], dass&lt;br /&gt;
eine Kundgebung kein triftiger Grund sei, die Ausgangssperre zu umgehen. Das&lt;br /&gt;
Klimacamp vertritt die Position, dass die Bekämpfung der Pandemie sehr wichtig,&lt;br /&gt;
der Verbotsbescheid allerdings rechtswidrig und nicht verhältnismäßig ist. Denn&lt;br /&gt;
dem Ordnungsamt stehen mildere Mittel zur Verfügung, wie beispielsweise eine&lt;br /&gt;
Beschränkung der nächtlichen Versammlungsteilnehmer\*innenzahl auf fünf&lt;br /&gt;
Personen. Diese Beschränkung erlegten sich die Klimacamper\*innen neben anderen&lt;br /&gt;
Einschränkungen auch schon vor Wochen selbst auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schülerin Lara Sylla (16) erklärt: &quot;Wir unterbreiteten heute dem Ordnungsamt&lt;br /&gt;
einen Einigungsvorschlag. Das ausgesprochene Versammlungsverbot ist klar&lt;br /&gt;
rechtswidrig, weshalb wir die Stadt dazu auffordern, dieses zurückzunehmen. Um&lt;br /&gt;
der Behörde den Aufwand eines weiteren verlorenen Rechtsstreits zu ersparen,&lt;br /&gt;
versuchen wir es auf dem gütlichen Weg. Kommt sie jedoch unserer Bitte nicht&lt;br /&gt;
nach, werden wir unverzüglich Klage vor dem Verwaltungsgericht einreichen, denn&lt;br /&gt;
wir kennen unsere Rechte und wünschen uns rechtliche Klarheit.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Behörden der Stadt Augsburg haben die rechtliche Pflicht, Gesetze in einer&lt;br /&gt;
grundgesetzkonformen Art zu interpretieren. Verordnungen dürfen keine&lt;br /&gt;
grundsätzlichen Versammlungsverbote enthalten, wie das Bundesverfassungsgericht&lt;br /&gt;
im vergangenen Frühjahr erneut klar bestätigte. Um eine angemeldete Versammlung&lt;br /&gt;
verbieten zu können, sind konkrete und schwerwiegende Gründe notwendig, wie&lt;br /&gt;
dies etwa am vergangenen Wochenende bei Querdenken in Dresden der Fall war. Die&lt;br /&gt;
Versammlungsbehörde ist durch das Gesetz verpflichtet, das geringstmögliche&lt;br /&gt;
Mittel zur Abwehr von Gefahren, in diesem Fall der Pandemie, zu verwenden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Unser Motto seit Anfang des Jahres ist &#39;Fight every crisis&#39; -- wir nehmen die&lt;br /&gt;
Pandemie seit dem ersten Tag des Camps, dem 1. Juli, sehr ernst&quot;, ergänzt&lt;br /&gt;
Syllas Mitstreiterin Paula Stoffels (18). &quot;So trugen wir etwa schon von Anfang&lt;br /&gt;
an Masken an der frischen Luft. Damals tat das an öffentlichen Plätzen sonst&lt;br /&gt;
keine Person. Verschärfte Auflagen sind bei der besorgniserregenden&lt;br /&gt;
Inzidenzrate wie auch in anderen Städten Bayerns sinnvoll und verhältnismäßig.&quot;&lt;br /&gt;
Beispielsweise erließ die Versammlungsbehörde der Stadt Nürnberg dem dortigen&lt;br /&gt;
Klimacamp eine nächtliche Verringerung der maximalen Teilnehmer\*innenzahl auf&lt;br /&gt;
10 Menschen. &quot;Wir erlegten uns schon vor Wochen selbst die Auflage, nachts&lt;br /&gt;
höchstens zu fünft zu sein. Ein Versammlungsverbot ist jedoch auf keinen Fall&lt;br /&gt;
verhältnismäßig. Wegen Schule, Ausbildung oder Beruf kann keine\*r von uns&lt;br /&gt;
tagsüber schlafen, jedoch könnten wir uns bei nur zwei Personen bei der&lt;br /&gt;
Nachtwache nicht abwechseln.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen sind erneut erstaunt über das Fehlen&lt;br /&gt;
grundlegenden Rechtsverständnisses bei der Versammlungsbehörde der Stadt&lt;br /&gt;
Augsburg. &quot;Es wäre besser, wenn sich die Stadt auf die Umsetzung des seit&lt;br /&gt;
Samstag fünf Jahre alten Pariser Klimaabkommens konzentrieren würde, statt&lt;br /&gt;
Energie in unnötige Rechtsstreitigkeiten zu stecken, die sie schon mehrmals&lt;br /&gt;
verloren hat. Wir würden gerne allen Beteiligten den Aufwand ersparen, sehen&lt;br /&gt;
uns aber durch das Handeln der Stadt dazu gezwungen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekämpfung der Pandemie ist für alle Aktiven im Klimacamp sehr wichtig.&lt;br /&gt;
&quot;Wir distanzieren uns ausdrücklich von Corona-Rebell\*innen, die ein großes&lt;br /&gt;
Problem mit Verschwörungsideologien und Antisemitismus haben. Solidarisches&lt;br /&gt;
Handeln zum Infektionsschutz hat eine hohe Priorität&quot;. Die Absicht der Klage&lt;br /&gt;
ist, rechtliche Klarheit über den formal mangelhaften Bescheid der Stadt&lt;br /&gt;
einerseits sowie die Wichtigkeit der Versammlungsfreiheit andererseits zu&lt;br /&gt;
schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Ausgangssperre-Diese-Ausreden-hoeren-Kontrolleure-in-Augsburg-id58719721.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 14 Dec 2020 06:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-12-14-Versammlungsverbot.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>15.12.2020: Ein Hoffnungsschimmer am Horizont -- von Oberbürgermeisterin Weber persönlich auf den Weg gebrachte Stadtratsentscheidung</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-12-15-Sofortprogramm.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 15. Dezember 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ein Hoffnungsschimmer am Horizont -- von Oberbürgermeisterin Weber persönlich auf den Weg gebrachte Stadtratsentscheidung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gestern stellte Oberbürgermeisterin Weber ein von ihr persönlich auf den Weg&lt;br /&gt;
gebrachtes Klimaschutzsofortprogramm vor [1]. Die Aktivist\*innen des Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamps begrüßen das Programm als einen Schritt hin zu einer klimagerechten&lt;br /&gt;
Stadt, der eine Ausgangsbasis für weitere Entwicklungen darstellen und&lt;br /&gt;
perspektivisch den Weg für einen Abbau des Camps ebnen kann. Dem Programm&lt;br /&gt;
mangelt es aber an der Verabschiedung einer der Klimakrise angemessenen&lt;br /&gt;
Zielsetzung und an dringend erforderlichen mutigen Maßnahmen, die alle&lt;br /&gt;
hinlänglich bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Punkt 1 der Beschlussvorlage bekennt sich zwar die Stadt erneut zu ihrer&lt;br /&gt;
Verantwortung zum Pariser Klimaabkommen. &quot;Das Programm gibt aber kein konkretes&lt;br /&gt;
Restbudget an Treibhausgasemissionen an, das dieser Verantwortung gerecht&lt;br /&gt;
werden würde&quot;, kommentiert Klimacamperin Lara Sylla (16). Die aktuellen&lt;br /&gt;
Klimaschutzziele Augsburgs sehen bereits 2025 eine Überschreitung des Budgets&lt;br /&gt;
vor [2]. Viele der Punkte sind lediglich Prüfaufträge oder wenig konkret.&lt;br /&gt;
&quot;Zudem bringen gute Vorsätze allein leider nicht genug, wenn sie nicht mit&lt;br /&gt;
mutigen und notwendigen Maßnahmen gestützt werden, wie sich schon beim Projekt&lt;br /&gt;
der Fahrradstadt 2020 zeigte. Das Sofortprogramm stellt weder&lt;br /&gt;
Verwaltungsstellen noch Haushaltsmittel in Aussicht, die zur Umsetzung benötigt&lt;br /&gt;
werden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pandemie erschwert die finanzielle Lage Augsburgs. &quot;Dies ist jedoch der&lt;br /&gt;
perfekte Zeitpunkt. Es werden große Konjunkturpakete geschnürt werden. Diese&lt;br /&gt;
bieten die einzigartige Chance, die Wirtschaft und Gesellschaft in&lt;br /&gt;
kürzestmöglicher Zeit klimafreundlich umzubauen&quot;, ergänzt Syllas Mitstreiter&lt;br /&gt;
Fabian Theenhaus (17). &quot;Die Stadt muss über alle ihr verfügbaren Kanäle Druck&lt;br /&gt;
auf das Land und den Bund ausüben, um diese zu geeigneten Weichenstellungen und&lt;br /&gt;
Zuschüssen zu bewegen. Dazu gehören nicht nur der Bayerische und der Deutsche&lt;br /&gt;
Städtetag, sondern auch der Weg über innerparteiliche Vernetzung und&lt;br /&gt;
medienwirksame öffentliche Stellungnahmen&quot;. In diese Richtung enthält der&lt;br /&gt;
Beschlussvorschlag nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klimacamper\*innen sind erfreut über Punkt 10 der Beschlussvorlage, den sie&lt;br /&gt;
als Vorbereitung der Gründung eines repräsentativen Bürger\*innenrats zur&lt;br /&gt;
Klimapolitik deuten. &quot;Von den täglichen Gesprächen mit Passant\*innen sind wir&lt;br /&gt;
überzeugt, dass Augsburgs Bevölkerung kluge Entscheidungen in Sachen&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit treffen könnte&quot;, erklärt Theenhaus. Etwa empfahl in&lt;br /&gt;
Frankreich ein solcher Rat -- zufällig aus der Bevölkerung zusammengesetzt, von&lt;br /&gt;
Expert\*innen beraten und keinem Wiederwahldruck ausgesetzt -- vermeintlich&lt;br /&gt;
radikale Maßnahmen wie ein Tempolimit von 110 auf Autobahnen und ein Verbot von&lt;br /&gt;
Inlandsflügen [3]. &quot;Durch den repräsentativen Bevölkerungsquerschnitt wird in&lt;br /&gt;
solchen Bürger\*innenräten sichergestellt, dass Klimaziele auf sozial gerechte&lt;br /&gt;
Art und Weise umgesetzt werden und nicht etwa Maßnahmen getroffen werden, die&lt;br /&gt;
ärmere Haushalte besonders belasten.&quot; Augsburgs Klimagerechtigkeitsbewegung,&lt;br /&gt;
insbesondere die Initiative Extinction Rebellion, hatte einen solchen Rat schon&lt;br /&gt;
lange gefordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Auf der einen Seite ist die Beschlussvorlage ein großer Erfolg für Augsburg&lt;br /&gt;
und die Klimagerechtigkeitsbewegung&quot;, resümiert Klimacamperin Janika Pondorf&lt;br /&gt;
(16). &quot;Auf der anderen Seite reicht sie leider noch lange nicht aus, dass wir&lt;br /&gt;
sagen könnten: &#39;Um unsere klimatische Existenzgrundlage und die unserer Kinder&lt;br /&gt;
müssen wir uns keine Sorgen mehr machen.&#39; Darin liegt ja die ganze Tragik der&lt;br /&gt;
Geschichte. Wir erwarten daher, dass die Stadtregierung der Klimakrise mit&lt;br /&gt;
derselben Ernsthaftigkeit begegnet, mit der sie der Pandemie gegenübertritt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://ratsinfo.augsburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=10900&lt;br /&gt;
[2] https://augsburg.klimacamp.eu/co2-budget/&lt;br /&gt;
[3] https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-06/klimapolitik-frankreich-buergerrat-klimaschutz-gelbwesten-direkte-demokratie&lt;br /&gt;
[4] https://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1745/4659_read-38080/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Einzelanalyse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 1: Gut; wenig konkret, keine explizite Nennung eines Budgets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 2: Die Verabschiedung eines angemessenen Augsburger Energiestandards wäre&lt;br /&gt;
ein großer Schritt. Eine Beurteilung von Punkt 2b hängt aber vom Inhalt des in&lt;br /&gt;
Aussicht gestellten Standards ab. Punkt 2a ist nicht neu, sondern in der&lt;br /&gt;
Gründung des Klimabeirats enthalten. Punkt 2c ist ein reiner Prüfungsantrag.&lt;br /&gt;
Punkt 2d ist gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 3: Die aktuellen Studienziele sind ungenügend, Augsburg würde bei ihrer&lt;br /&gt;
Einhaltung das Augsburg zustehende CO2-Restbudget um das dreifache übersteigen.&lt;br /&gt;
Eine Katastrophe! Sehr gut sind aber die in Aussicht gestellten sektoriellen&lt;br /&gt;
Jahreszwischenziele, Steuerungsinstrumente zur Nachjustierung und öffentliche&lt;br /&gt;
jährliche Bilanzierung. Das kürzlich im Landtag beschlossene &quot;Bayerische&lt;br /&gt;
Klimaschutzgesetz&quot; wurde etwa vielfach von wissenschaftlicher Seite kritisiert,&lt;br /&gt;
diese Aspekte nicht zu enthalten und daher über den Status einer vagen&lt;br /&gt;
Absichtserklärung nicht hinauszukommen. In dieser Hinsicht setzt die&lt;br /&gt;
Beschlussvorlage der Verantwortungslosigkeit des Landtagsgesetzes also viel&lt;br /&gt;
entgegen. Auch gut ist, dass auf soziale Gerechtigkeit und die langfristige&lt;br /&gt;
statt kurzfristige Wirtschaft geachtet werden soll. All die aufgezählten&lt;br /&gt;
positiven Besonderheiten von Punkt 3 wurden auf unseren Vorschlag in die&lt;br /&gt;
Beschlussvorlage übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkte 4 und 5: Haben Potenzial, hängen stark von ihrer Umsetzung ab, könnten&lt;br /&gt;
sinnvolles Werkzeug oder reine PR-Nummern sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 6: Die Verhandlungen laufen bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 7: Mit jedem Tag, den die Stadtwerke Augsburg den im Graustrom&lt;br /&gt;
enthaltenen Kohlestrom einkaufen, beteiligt sich Augsburg an der Top-1-Quelle&lt;br /&gt;
an Klimazerstörung, den Kohlekraftwerken, und an der Zerstörung von Dörfern in&lt;br /&gt;
Kohlerevieren, die neuen Kohlegruben weichen müssen. Die Stadtwerke müssen&lt;br /&gt;
daher so schnell wie möglich aus der Kohleverstromung aussteigen. In Erlangen&lt;br /&gt;
wurde am 26.11.2020 in einer historischen Stadtratssitzung beschlossen [4], dass&lt;br /&gt;
die dortigen Stadtwerke ab Ende 2022 nur noch Ökostrom einkaufen sollen. Weil&lt;br /&gt;
man vor Vertragsbruch zurückschreckt, ist eine noch schnellere Umstellung auch&lt;br /&gt;
nicht möglich. Augsburg müsste so schnell wie möglich folgen. Auf Seite 8 der&lt;br /&gt;
Beschlussvorlage findet sich aber nur die &quot;beispielhafte Maßnahme&quot;, das der&lt;br /&gt;
Grundversorgungstarif auf Ökostrom umgestellt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 8: Hat viel Potenzial. Momentan fehlt es Augsburgs Verwaltung erheblich&lt;br /&gt;
an Stellen und Haushaltsmitteln, um alleine schon die (ungenügenden) bisherigen&lt;br /&gt;
Klimaschutzziele erfüllen zu können. Etwa gibt es nur einen einzigen&lt;br /&gt;
Radbeauftragten, und dieser steht in der Hierarchie an vierter Stelle. Hier&lt;br /&gt;
könnte die Verwaltung nun angeben, welche Stellen sie in welchen Bereichen&lt;br /&gt;
benötigt. In einer Folgeentscheidung könnten diese dann bewilligt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 9: Viele der sich engagierenden Schüler\*innen sind die ewige Vertröstung&lt;br /&gt;
auf Gespräche, in denen die Wichtigkeit von Klimaschutz betont und das&lt;br /&gt;
Engagement der Jugendlich gelobt wird, leid. Wir benötigen angemessene Ziele&lt;br /&gt;
und wirksame Maßnahmen. Sofern Finanzmittel nicht ausreichen, ist deren&lt;br /&gt;
Einwerbung mit größter Priorität zu verfolgen. Trotzdem hat ein geordnetes&lt;br /&gt;
Dialogformat das Potenzial, dem am Maßstab des wissenschaftlich Nötigen viel zu&lt;br /&gt;
langsam ablaufenden Prozess einer sozial-ökologischen Transformation sinnvoll&lt;br /&gt;
zu begleiten. Wir freuen uns auf die weiteren Gespräche mit der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Punkt 10: Sehr sehr gut!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis in Sachen Aberkennung des Versammlungsstatus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ordnungsamt nahm gestern [unser Angebot](/pages/Pressemitteilungen/2020-12-14-Versammlungsverbot.html) einer&lt;br /&gt;
außergerichtlichen Lösung nicht an.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 15 Dec 2020 08:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-12-15-Sofortprogramm.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>17.12.2020: Städtischer Klimabeirat folgt wissenschaftlicher Einschätzung des Klimacamps und empfiehlt ambitioniertes CO2-Budget</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-12-17-Budget.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 17. Dezember 2020*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Städtischer Klimabeirat folgt wissenschaftlicher Einschätzung des Klimacamps und empfiehlt ambitioniertes CO2-Budget&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner gestrigen Sitzung beschloss der städtische Klimabeirat einstimmig,&lt;br /&gt;
dass die Stadt ein CO2-Restbudget von 11 Millionen Tonnen einhalten soll.&lt;br /&gt;
Dieses Budget ist auch die übergeordnete Forderung der Aktivist\*innen des&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamps. Die Empfehlung des Klimabeirats muss noch im&lt;br /&gt;
Umweltausschuss und anschließend im Stadtrat am 28.1.2021 bestätigt werden,&lt;br /&gt;
bevor sie verbindliches Ziel der Stadt Augsburg wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Dieses Budget ist nötig, damit Augsburg seinen Anteil dazu beiträgt, zumindest&lt;br /&gt;
mit einer ⅔-Wahrscheinlichkeit die globale Erderhitzung auf 1,5 Grad zu&lt;br /&gt;
beschränken&quot;, erklärt Klimacamperin Charlotte Lauter (18). Die aktuelle&lt;br /&gt;
Beschlusslage der Stadt Augsburg sieht dagegen eine dreifache Überschreitung&lt;br /&gt;
des CO2-Budgets vor [1]. &quot;Wir hatten erwartet, dass der Klimabeirat unserer&lt;br /&gt;
Berechnung folgt, da wir diese ja mit Wissenschaftler\*innen abstimmten&quot;, so&lt;br /&gt;
Lauter weiter. &quot;Trotzdem sind wir überglücklich über das einstimmige Votum.&lt;br /&gt;
Sollte, wie im Montag vorgestellten Klimaschutzsofortprogramm in Aussicht&lt;br /&gt;
gestellt, der Stadtrat der Empfehlung des Klimabeirats folgen, wird sich damit&lt;br /&gt;
erstmals die städtische Ambitionslücke in Sachen Klimagerechtigkeit schließen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Empfehlung des Klimabeirats heißt es auch, dass &quot;Augsburg allein durch&lt;br /&gt;
Möglichkeiten in seinem eigenen Wirkungskreis nur ein Budget von 20 Millionen&lt;br /&gt;
Tonnen einhalten kann&quot;. &quot;Tatsächlich kann keine Großstadt ohne&lt;br /&gt;
Weichenstellungen von Bund und Land ihren Teil zum Pariser Klimaabkommen&lt;br /&gt;
vollständig einhalten&quot;, erklärt Lauters Mitstreiterin Stefanie Bauer (18). &quot;Es&lt;br /&gt;
fehlen etwa Zuschüsse zum ÖPNV oder eine effektive und sozial gerecht&lt;br /&gt;
ausgestaltete CO2-Steuer mit Lenkungswirkung.&quot; Entsprechend empfiehlt der&lt;br /&gt;
Klimabeirat, dass sich Augsburg in den entsprechenden überregionalen Gremien&lt;br /&gt;
für die nötigen Weichenstellungen stark macht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Trotz unserer Freude über die Entscheidung müssen wir auch die Mängel in&lt;br /&gt;
unserer eigenen Rechnung anerkennen&quot;, ist sich Bauer bewusst. &quot;Die Berechnung&lt;br /&gt;
ist so leicht und schnell machbar, dass sie geradezu beschämend ist. Viel&lt;br /&gt;
ambitionierter müssten wir eigentlich sein, denn die Rechnung blendet unsere&lt;br /&gt;
historischen Emissionen völlig aus und basiert auf dem weichgewaschenen&lt;br /&gt;
IPCC-Sonderbericht von 2018. Unsere Rechnung wird Augsburgs Verantwortung daher&lt;br /&gt;
nicht gerecht.&quot; Seit Beginn des Klimacamps im Juli verantwortete Augsburg&lt;br /&gt;
CO2-Emission in Höhe von etwa einer Million Tonnen [2]. &quot;Für Verzögerungen&lt;br /&gt;
haben wir keine Zeit mehr. Wenn wir jetzt CO2-Emissionen in großem Stil&lt;br /&gt;
reduzieren, können wir uns zur Transformation schwieriger CO2-Quellen später&lt;br /&gt;
mehr Zeit lassen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klimabeirat sprach sich auch einstimmig für eine Teilnahme Augsburgs an dem&lt;br /&gt;
Städtewettbewerb &quot;Faktor 2&quot; [6] aus. Es gewinnt die Stadt, die als erstes ihre&lt;br /&gt;
Photovoltaikleistung verdoppelt und so die dezentrale Energiewende auf den Weg&lt;br /&gt;
bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://augsburg.klimacamp.eu/co2-budget/&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] Augsburg stößt jährlich etwa 2,4 Millionen Tonnen CO2 aus [3]. Das&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Klimacamp gibt es seit etwa einem halben Jahr. Wegen Corona sind die&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
diesjährigen Emissionen etwas geringer als sonst.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/umwelt/klima%20und%20energie/Klimaschutzbericht_2018.pdf#page=28&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-2/&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] https://parentsforfuture.de/de/staedtechallenge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Anhang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Angehängt](/pages/Pressemitteilungen/2020-12-17-Budget.jpeg) die&lt;br /&gt;
Beschlussvorlage des Klimabeirats, wie sie in der gestrigen öffentlichen&lt;br /&gt;
Sitzung abgestimmt wurde. Dort ist die Zahl von 11 Millionen noch unter&lt;br /&gt;
Vorbehalt angegeben. Die Vorsitzende des Klimabeirats, Prof. Dr.-Ing. Christine&lt;br /&gt;
Schwaegerl von der Hochschule Augsburg, wird die Rechnung noch mal prüfen.&lt;br /&gt;
Dabei kann sich die Zahl im Detail noch mal ändern. Für die Aktivist\*innen des&lt;br /&gt;
Klimacamps ist der Rahmen der Rechnung wichtig: Beschränkung auf 1,5 Grad mit ⅔&lt;br /&gt;
Wahrscheinlichkeit. Gelegentlich werden auch andere, aus Klimacamp-Sicht&lt;br /&gt;
verantwortungslose, Rahmen vorgestellt: etwa die Erderhitzung nur mit einer&lt;br /&gt;
50-50-Wahrscheinlichkeit auf 1,5 Grad beschränken, oder eine Erhitzung von 2&lt;br /&gt;
Grad zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Die Budget-Berechnung in vier kurzen Schritten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Der Weltgemeinschaft verbleibt am dem 1.1.2018 ein CO2-Restbudget von 420&lt;br /&gt;
Gigatonnen [4].&lt;br /&gt;
2. Deutschland stellte 2018 einen Anteil von 1,1 % der Weltbevölkerung. Damit&lt;br /&gt;
verbleibt Deutschland ab 2018 ein Restbudget von 4,64 Gigatonnen.&lt;br /&gt;
3. Deutschland emittiert pro Jahr etwa 0,8 Gigatonnen [5]. Damit verbleibt&lt;br /&gt;
Deutschland ab 2020 ein Restbudget von 3 Gigatonnen.&lt;br /&gt;
4. Augsburg stellt 0,36 % der deutschen Bevölkerung. Damit verbleibt Augsburg&lt;br /&gt;
ab 2020 ein Restbudget von 11 Millionen Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Mehr Details](/co2-budget/)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 17 Dec 2020 06:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2020-12-17-Budget.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>03.02.2021: Klimaaktivist*innen errichten Lehrpfad im Augsburger Stadtwald und kritisieren damit klimafeindliche Rodungspläne</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-02-03-Lehrpfad.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 3.2.2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimaaktivist*innen errichten Lehrpfad im Augsburger Stadtwald und kritisieren damit klimafeindliche Rodungspläne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperrfrist Freitag (5.2.2021) 8:00 Uhr&lt;br /&gt;
{: .label .label-red }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitag (5.2.) werden Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps im Stadtwald&lt;br /&gt;
einen Lehrpfad errichten, der mit mehreren Bannern in vielen Meter Höhe über&lt;br /&gt;
drohende Rodungen aufklären wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Viele Augsburger\*innen wissen nicht, dass Teile des Lechtals gerodet werden&lt;br /&gt;
sollen, um Platz für eine neue autobahnähnliche Straße zu machen&quot;, erklärt&lt;br /&gt;
Klimacamperin Linda Ruchti (20). &quot;Unser Lehrpfad soll einen Beitrag dazu&lt;br /&gt;
leisten, die Bevölkerung über die aktive Klimazerstörung und&lt;br /&gt;
Klimaschuldenaufnahme der Regierung zu informieren.&quot; Seit Jahren setzt sich&lt;br /&gt;
eine Bürger\*inneninitiative für den Erhalt dieses wichtigen Trinkwasserschutz-&lt;br /&gt;
und Naherholungsgebiets ein. Im Dezember produzierten die&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen schon eine Dokumentation dazu, die auf&lt;br /&gt;
https://augsburg.klimacamp.eu/adventskalender/ öffentlich abrufbar ist.&lt;br /&gt;
Kernthese: &quot;Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten. Dabei brauchen wir dringend&lt;br /&gt;
eine systematische und planvolle Reduktion des Autoverkehrs sowie parallelen&lt;br /&gt;
radikalen Ausbau und Vergünstigung des ÖPNV&quot;, so Ruchti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderes Banner wird über die drohende Rodung des besonders geschützten&lt;br /&gt;
Bannwalds in Meitingen informieren. Der Meitinger Lohwald soll für die&lt;br /&gt;
Expansionspläne von Max Aicher, einem der reichsten Bürger\*innen Deutschlands,&lt;br /&gt;
weichen. Nachdem er vor einigen Jahren einen Parkplatz errichtete, möchte er&lt;br /&gt;
nun sein Stahlwerk in die andere Richtung vergrößern. Der BUND Naturschutz&lt;br /&gt;
erklärte [1], dass insbesondere der Boden des Lohwalds ökologisch besonders&lt;br /&gt;
wertvoll ist. Ruchtis Mitstreiter Laurin Oberneder (24) führt aus: &quot;In Zeiten&lt;br /&gt;
der Klimakrise benötigen wir eine systematische Reduktion von Neubauten. Unsere&lt;br /&gt;
CO2-intensive Stahlproduktion muss daher gewiss nicht ausgebaut werden!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mit dem Lehrpfad tragen wir unseren Protest bildlich an die Orte der&lt;br /&gt;
Zerstörung&quot;, erklärt Oberneder. &quot;Sollten die zuständigen Stellen unseren&lt;br /&gt;
Lehrpfad so wie die Wälder zerstören, werden wir ihn erneut errichten.&quot; Die&lt;br /&gt;
Banner werden verkehrssicher oberhalb des Lichtraums der Waldwege befestigt.&lt;br /&gt;
&quot;Die nötige fachliche Expertise erlernten wir über mehrere Wochen im&lt;br /&gt;
Dannenröder Wald, der von der hessischen schwarz-grünen Landesregierung gerodet&lt;br /&gt;
wurde, um Platz für eine neue Autobahn zu schaffen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://augsburg.bund-naturschutz.de/ortsgruppen/meitingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ZDF nahm am heutigen Mittwoch (3.2.) schon eine Telefonkonferenz zum&lt;br /&gt;
Lehrpfad auf. Wenn Journalist\*innen die Errichtung des Lehrpfads begleiten&lt;br /&gt;
möchten, erfahren sie von uns gerne den genauen Ort. Um etwa 6:00 Uhr werden&lt;br /&gt;
wir mit der Errichtung beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thematisierte Rodungen: Lohwald in Meitingen, Lechtal im Osten Augsburgs,&lt;br /&gt;
Altdorfer Wald bei Ravensburg, Dannenröder Wald in Hessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Kontakt zu den Bürger\*inneninitiativen (nicht an der Aktion beteiligt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* zum Schutz des Lechtals: https://keine-osttangente.de/&lt;br /&gt;
* zum Schutz des Lohwalds: https://www.bi-lechschmuttertal-ev.de/bls/&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 03 Feb 2021 22:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-02-03-Lehrpfad.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>16.01.2021: Klimacamp besteht 200 Tage, bitterkalte Campttemperaturen und Bürger*innen, die besorgt unser Ende fordern</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-16-200.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 16. Januar 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp besteht 200 Tage, bitterkalte Campttemperaturen und Bürger\*innen, die besorgt unser Ende fordern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Augsburger Klimacamp steht bereits seit 200 Tagen auf dem Fischmarkt und&lt;br /&gt;
die bisherige Reaktion der Stadtregierung ist erschreckend passiv. Mit solch&lt;br /&gt;
einer Dauer haben auch die Klimacamper\*innen selbst nicht gerechnet. &quot;Ich&lt;br /&gt;
dachte immer, Demonstrationen sind dazu da, dass Bürger\*innen ihre Meinung in&lt;br /&gt;
einer Demokratie kundtun können. Dass diese Meinung, die in unserem Fall nur&lt;br /&gt;
aus wissenschaftlich belegten Fakten besteht, als so unwichtig erachtet wird,&lt;br /&gt;
dass sie monatelang ignoriert wird, obwohl es um nichts geringeres als unsere&lt;br /&gt;
Lebensgrundlage geht, finde ich schockierend&quot;, äußert sich Fabian Theenhaus (17).&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Aktiven und der Unterstützer\*innen wächst dabei ständig&lt;br /&gt;
an. Es gibt eine breite Masse von Unterstützenden, die durch viel&lt;br /&gt;
Zuspruch und Ermutigungen in Form von Wärmflaschen, gefüllten Thermoskannen und&lt;br /&gt;
warmem Essen das Camp stärken. Auch aus ganz Deutschland reisen nach wie vor&lt;br /&gt;
Menschen an, um die Campierenden zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nachdem die Stadt es auch mittels eines Gerichtsverfahrens vergebens&lt;br /&gt;
versuchte, gegen die Anwesenheit des Camps vorzugehen, beginnt sie&lt;br /&gt;
inhaltliche Gespräche mit den Demonstrierenden. Doch diese fallen ähnlich&lt;br /&gt;
ernüchternd aus. Denn mit Zielen, die gerade einmal dazu führen, dass der&lt;br /&gt;
unzureichende Koalitionsvertrag eingehalten wird, werden Berechnungen zufolge&lt;br /&gt;
immer noch drei Mal so viele Emissionen verursacht, wie Augsburg laut IPCC&lt;br /&gt;
Bericht 2018 anteilsmäßig noch zusteht, um die lebenswichtige 1,5 Grad-Grenze&lt;br /&gt;
nicht zu überschreiten (2). Dennoch bleibt Hoffnung, dass die Ziele in naher&lt;br /&gt;
Zukunft angepasst werden. Weiterhin sind aber nicht ausreichend Maßnahmen in&lt;br /&gt;
Planung, um diese dann auch tatsächlich einzuhalten. Ein mutiger Start&lt;br /&gt;
sinnvoller Entscheidungen wird uns hinterher viele Probleme ersparen. &quot;Von&lt;br /&gt;
unserer Regierung hätten wir erwachseneres Verhalten erwartet. Schon in der&lt;br /&gt;
Schule lernen wir, dass es nichts bringt, die Arbeit immer weiter&lt;br /&gt;
aufzuschieben. Da kommt nie etwas gutes raus&quot;, erinnert Anouk Zenetti (14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei zeigen andere deutsche Städte, dass Klimapolitik auch vorbildlicher geht.&lt;br /&gt;
So hat beispielsweise Erlangen den Kohleausstieg seiner Stadtwerke auf das Jahr&lt;br /&gt;
2021 gelegt (3). Die Stadt Aachen rief bereits 2019 den Klimanotstand aus und&lt;br /&gt;
hält sich an das errechnete CO2-Budget, um das Erreichen von Kippunkten zu&lt;br /&gt;
verhindern, die die globale Erderhitzung unumkehrbar machen und (4) Hamburg&lt;br /&gt;
beschließt indessen eine Photovoltaik-Pflicht für Neubauten ab dem Jahr 2023&lt;br /&gt;
(5). Und das alles, ohne dass Jugendliche dafür mehrere Monate lang pausenlos&lt;br /&gt;
und bei jedem Wetter draußen protestieren müssen. Zu guter letzt setzte die&lt;br /&gt;
Stadt Rostock die Forderungen des Camps vor Ort binnen weniger Tagen um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Diese Beispiele, nur aus Deutschland, zeigen, dass klimagerechte Politik&lt;br /&gt;
möglich ist. Stattdessen zeigt sich die Augsburger Regierung unverantwortlich,&lt;br /&gt;
indem sie fahrlässig mit der Zukunft der jungen Menschen umzugeht und einen&lt;br /&gt;
legitimen Protest so lange ignoriert und andererseits selbst dann noch zu&lt;br /&gt;
geringe Maßnahmen zu ergreift&quot; findet Levin Hasselmeyer, (17).&lt;br /&gt;
Seit Monaten sind die Jugendlichen jedem Wetter ausgesetzt und übernachten am&lt;br /&gt;
Rathausplatz bei Schneefall, starkem Wind und Minusgraden. Wetterprognosen&lt;br /&gt;
gehen für den 200. Tag des Klimacamps ganztägig von bitterkalten Temperaturen&lt;br /&gt;
in den Minusbereichen aus. So gefährdet die Stadtregierung nicht nur die&lt;br /&gt;
zukünftige Gesundheit der KlimacamperInnen, sondern auch die gegenwärtige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Bürger\*innen fordern Ende wegen der Kälte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer häufiger thematisieren Augsburger Bürger\*innen einen Abbruch des&lt;br /&gt;
Protestcamps am Ende von Gesprächen mit den Aktivist\*innen. Ebenso erreichen&lt;br /&gt;
die Aktivst\*innen zahlreiche Mails und Briefe, die zwar große Untersützung&lt;br /&gt;
bekunden, sich aber aufgrund der niedrigen Temperaturen ein Ende der Aktion&lt;br /&gt;
wünschen. &quot;Wir finden es sehr nett, dass sich Menschen Sorgen um uns machen.&lt;br /&gt;
Natürlich sind wir erschöpft, und wäre das hier eine Spaßveranstaltung, wäre&lt;br /&gt;
sie längst vorbei. Aber die Angst um die eigene Existenz ist ein so großer&lt;br /&gt;
Antrieb, wie es keinen gibt. Wir werden hier nicht gehen können, bis die Stadt&lt;br /&gt;
einlenkt und wir diese Angst nicht mehr spüren müssen&quot;, beteuert Janika Pondorf&lt;br /&gt;
(16). &quot;Statt aus Sorge ein Ende der Aktion gutzuheißen, und damit dafür&lt;br /&gt;
einzutreten, dass die wir nicht mehr in der Kälte schlafen müssen, die Stadt&lt;br /&gt;
aber weiterhin nicht ausreichend handelt, freuen wir uns über Unterstützung mit&lt;br /&gt;
wärmenden Essen oder Decken. Oder darüber, wenn neue Menschen mal ein paar&lt;br /&gt;
Stunden im Camp verbringen und damit die Versammlung mit uns aufrecht erhalten&lt;br /&gt;
wollen. So werden wir auch die kältesten Tage überstehen. Und mit kommenden&lt;br /&gt;
wärmeren Temperaturen und einem dann hoffentlich beruhigten Infektionsgeschehen&lt;br /&gt;
taut unser Camp auch wieder auf mit ganz viel neuem Progamm.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/kohleausstiegsgesetz-1716678&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
(2) https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Was-sagen-die-Klimacamper-zum-Klimaschutz-Paket-der-Stadt-id58730491.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
(3) https://www.nordbayern.de/politik/bundestag-und-bundesrat-beschliessen-schrittweisen-kohleausstieg-1.10230998?cid=19.934143&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
(4) http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/energie/konzepte_veranstaltungen/klimaschutzkonzept/index.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
(5) https://www.pv-magazine.de/2021/01/05/hamburg-beschliesst-photovoltaik-pflicht-ab-2023&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 16 Jan 2021 10:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-16-200.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>25.01.2021: Heutige Umweltausschusssitzung: vom Ende der Augsburger Ambitionslücke</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-25-Budget2.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 25. Januar 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Heutige Umweltausschusssitzung: vom Ende der Augsburger Ambitionslücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Montagnachmittag (Tag 209 des Klimacamps) bestätigte der&lt;br /&gt;
Umweltausschuss der Stadt Augsburg die vom Klimacamp im Klimabeirat&lt;br /&gt;
durchgesetzte Beschlussempfehlung: Augsburg solle sich ein&lt;br /&gt;
CO₂-Restbudget von 9,7 Millionen Tonnen ab 1.1.2021 setzen. Nun muss nur&lt;br /&gt;
noch der Stadtrat die Entscheidung bestätigen, damit sich die&lt;br /&gt;
Ambitionslücke in der städtischen Klimapolitik schließt. (Die&lt;br /&gt;
Stadtratsentscheidung war ursprünglich für Donnerstag vorgesehen, wurde&lt;br /&gt;
aber wegen Corona verschoben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Unser Wert von 9,7 Millionen Tonnen entsteht durch eine äußerst&lt;br /&gt;
wohlwollende Rechnung [1], die historische Emissionen und Kippelemente&lt;br /&gt;
außer Acht lässt und unreflektiert dem weichgewaschenen&lt;br /&gt;
IPCC-Sonderbericht folgt&quot;, erklärt Klimacamperin Charlotte Lauter (18).&lt;br /&gt;
Zum Vergleich: Die schwarz-grüne Stadtregierung peilte in ihrem&lt;br /&gt;
Koalitionsvertrag etwa 32 Millionen Tonnen an. Die Grünen verkündeten&lt;br /&gt;
kürzlich [2], eine Restmenge von 16 Millionen Tonnen ins Auge zu&lt;br /&gt;
fassen. &quot;Von dieser Ankündigung waren wir maßlos enttäuscht&quot;, so Lauter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die neue Zielsetzung ist also ein großartiger Schritt und Grund zum&lt;br /&gt;
Feiern!&quot;, freut sich Lauter. &quot;Nur der AfD-Vertreter stimmte gegen das&lt;br /&gt;
CO₂-Restbudget.&quot; Die Klimacamper\*innen wissen aber auch, dass die Stadt&lt;br /&gt;
Augsburg das beschlossene Budget nicht ohne Weichenstellung seitens des&lt;br /&gt;
Lands und des Bunds erreichen kann. &quot;Das ist keine Lizenz zum Ausruhen,&lt;br /&gt;
sondern ein dringender Aufruf an die Stadt, sich sowohl medienwirksam&lt;br /&gt;
als auch in den entsprechenden politischen Gremien mit Nachdruck für&lt;br /&gt;
klimagerechte Weichenstellungen stark zu machen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Von der geschlossenen Bitte um Zustimmung der CSU im heutigen&lt;br /&gt;
Umweltausschuss waren wir positiv überrascht. In der großen&lt;br /&gt;
Stadtratssitzung im Februar entscheidet sich, ob die CSU zu ihren Worten&lt;br /&gt;
stehen wird&quot;, so Lauters Kollegin Linda Ruchti (20).&lt;br /&gt;
&quot;Oberbürgermeisterin Weber erklärte uns in unseren Verhandlungen vor&lt;br /&gt;
Weihnachten, dass sie in einer Doku gehört hätte, dass die Bekämpfung&lt;br /&gt;
der Klimakrise doch noch nicht so eilig sei.&quot; Ruchti erinnert daran,&lt;br /&gt;
dass die Klimacamper\*innen nur eine einzige angemessene und konkrete&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsmaßnahme benötigt hätten, um der Stadt einen&lt;br /&gt;
Vertrauensvorschuss zu geben und das Camp zu pausieren. &quot;Doch die&lt;br /&gt;
gescheiterten Verhandlungen wurden in der überregionalen&lt;br /&gt;
Fridays-for-Future-Vernetzung zum Anlass, dass im Frühling und Sommer&lt;br /&gt;
noch in vielen weiteren Städten Klimacamps entstehen werden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aller Freude gibt Lauter aber auch zu bedenken: &quot;Papier und CSU geduldig. Augsburgs Regierung pflegt&lt;br /&gt;
eine lange Tradition der Umsetzungslücke.&quot; Sie&lt;br /&gt;
spielt damit etwa auf das Projekt &quot;Fahrradstadt 2020&quot; an, das 2012&lt;br /&gt;
einstimmig vom Stadtrat beschlossen wurde. &quot;Sieben Radachsen sowie&lt;br /&gt;
andere Maßnahmen waren geplant, davon setzte die Stadt aber nicht einmal&lt;br /&gt;
10 % um, und gerade an den vielen gefährlichen Tunneln und Kreuzungen&lt;br /&gt;
ist praktisch nichts passiert&quot;, so Lauter. &quot;Die Stadt beschloss auch,&lt;br /&gt;
bis 2010 in städtischen Einrichtungen 75% Recyclingpapier einzusetzen.&lt;br /&gt;
2017 erreichte sie gerade einmal 48%.&quot; Nach Aussage des städtischen&lt;br /&gt;
Büros für Nachhaltigkeit belegt Augsburg damit unter allen bayerischen&lt;br /&gt;
Großstädten den letzten Platz [3]. &quot;Auch wird der Beschluss aus dem Jahr&lt;br /&gt;
2007, bei städtischen Veranstaltungen ausschließlich auf Bio-Verpflegung&lt;br /&gt;
zu setzen, konsequent ignoriert.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Vor uns liegt also trotzdem noch jede Menge Arbeit. Wir werden den Wind&lt;br /&gt;
machen, in den die CSU ihre Fahnen hängen wird!&quot;, erklärt Ruchti&lt;br /&gt;
entschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://augsburg.klimacamp.eu/co2-budget/&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] https://m.youtube.com/watch?v=nohE7suqSmE&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] https://www.nachhaltigkeit.augsburg.de/fileadmin/nachhaltigkeit/data/Indikatorenbl%C3%A4tter_Zukunftsleitlinien/Indikatorblatt_%C3%962.2_Papiereinkauf_und_Recyclingpapier.pdf&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 25 Jan 2021 22:45:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-25-Budget2.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>25.01.2021: Pressemitteilung von Fridays for Future Augsburg zur Bundestagswahl</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-25-Direktkandidat.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Fridays for Future Augsburg am 25. Januar 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Augsburger Klimagerechtigkeitsaktivist nimmt ÖDP-Angebot zur Aufstellung als parteiloser Direktkandidat bei der Bundestagswahl an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[ Diese Pressemitteilung gab nicht das Klimacamp, sondern FFF Augsburg&lt;br /&gt;
heraus. Sie findet sich auf dieser Seite wegen der thematischen Relevanz der&lt;br /&gt;
Bequemlichkeit halber trotzdem. ]**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seit Beginn von Fridays for Future aktive Augsburger&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist Alexander Mai (24) stellt sich bei der&lt;br /&gt;
kommenden Bundestagswahl als parteiloser Direktkandidat für den&lt;br /&gt;
Wahlkreis Augsburg-Stadt auf. Diese Möglichkeit bietet ihm die ÖDP&lt;br /&gt;
Augsburg, die ihren Platz der Klimagerechtigkeitsbewegung zur Verfügung&lt;br /&gt;
stellt. Das ungewöhnliche an der Kandidatur ist, dass Mai weder&lt;br /&gt;
ÖDP-Mitglied ist noch sonst einer Partei angehört oder beitreten wird.&lt;br /&gt;
&quot;Ich hatte nie und habe nicht das Ziel, Parteipolitiker zu werden. Wir&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen prangern parteiübergreifend Missstände in der Politik&lt;br /&gt;
an&quot;, bekräftigt der parteilose Klimagerechtigkeitsaktivist und&lt;br /&gt;
Mathematikstudent Alex Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klimacamper Ingo Blechschmidt (32) freut sich sehr: &quot;Die ÖDP Augsburg&lt;br /&gt;
tat sich bei uns immer wieder besonders als Partei hervor, indem sie&lt;br /&gt;
schon lange Aktivismus und Bürger\*innenbeteiligung in Augsburg&lt;br /&gt;
unterstützte. Wir möchten den Augsburger\*innen mit Alex&#39; Kandidatur die&lt;br /&gt;
Möglichkeit geben, eine authentische und unvoreingenommene Person mit&lt;br /&gt;
der Repräsentation Augsburgs zu beauftragen. Davon abgesehen ist unser&lt;br /&gt;
übergeordnetes Ziel für die Bundestagswahl, dass alle antretenden&lt;br /&gt;
demokratischen Parteien unabhängig von ihrer Einordnung im politischen&lt;br /&gt;
Spektrum die Einhaltung des demokratisch beschlossenen Pariser&lt;br /&gt;
Klimaabkommens durch sozial gerechte Maßnahmen in ihren Grundsätzen&lt;br /&gt;
verankern. Die Bundestagswahl wird Klimawahl!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu alle deutschen Politiker\*innen betonen, wie wichtig ihnen&lt;br /&gt;
Klimaschutz sei und wie sehr sie das Engagement der Jugend schätzten.&lt;br /&gt;
&quot;Trotzdem zeigt Deutschland bis heute gar keine Verantwortung beim Klima&lt;br /&gt;
und trägt weiter dazu bei, eine lebenswerte Zukunft unerreichbar werden&lt;br /&gt;
zu lassen. Stattdessen sollten wir wieder eine Vorreiterrolle&lt;br /&gt;
einnehmen&quot;, prangert Schülerin Janika Pondorf (16) an. &quot;Unsere Regierung&lt;br /&gt;
spielt damit mit unser aller Zukunft!&quot; Um die Politik dazu zu bewegen,&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit so ernst zu nehmen, dass Deutschland das demokratisch&lt;br /&gt;
beschlossene Pariser Klimaabkommen doch noch einhält, versuchten&lt;br /&gt;
Augsburgs Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen schon Vieles: zum Beispiel&lt;br /&gt;
Gespräche mit Politiker\*innen, Bürger\*innenbegehren, Demonstrationen,&lt;br /&gt;
Müllsammeln, Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden, dauerhafte&lt;br /&gt;
Klimacamps oder liebevollen zivilen Ungehorsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Doch das alles brachte uns vor allem leere Versprechen ein&quot;, so Pondorf&lt;br /&gt;
weiter. &quot;Und wenn doch mal von Klimaschutz die Rede ist, dann oft auf&lt;br /&gt;
Verantwortung von Privatpersonen und ohne Beachtung sozialer Belange&quot;,&lt;br /&gt;
ergänzt Mai. &quot;Für uns ist Klimagerechtigkeit aber untrennbar mit&lt;br /&gt;
sozialer Gerechtigkeit verbunden. Wir sind etwa strikt dagegen,&lt;br /&gt;
Benzinpreise ohne sozialen Ausgleich zu erhöhen&quot;. Das benachteilige nur&lt;br /&gt;
ärmere Menschen, die sowieso schon stärker von der Klimakrise betroffen&lt;br /&gt;
sind und zugleich weniger zu ihr beitragen. &quot;Wir setzen stattdessen&lt;br /&gt;
unter anderem auf beachtlichen Ausbau und Vergünstigung von Bus und&lt;br /&gt;
Tram, sodass alle Menschen komfortabel und zukunftstauglich von A nach B&lt;br /&gt;
kommen können.&quot; Als Nebenwirkung würde das die Innenstädte sogar noch&lt;br /&gt;
lebenswerter und gemütlicher machen, Unorte wie aktuell die Karlstraße&lt;br /&gt;
würde es nach einer Mobilitätswende nicht mehr geben. Menschen, die&lt;br /&gt;
wirklich auf ihr Auto angewiesen sind, hätten endlich freie Straßen.&lt;br /&gt;
&quot;Und Arbeitsplätze wären für die Zukunft gesichert. Unsere Wirtschaft&lt;br /&gt;
könnte durch die zahlreichen Strukturveränderungen regelrecht&lt;br /&gt;
aufblühen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai folgt mit seiner Kandidatur auch dem andauernden Verlangen von&lt;br /&gt;
Bürger\*innen, die in Gesprächen oft betonen: &quot;Ihr solltet in die Politik&lt;br /&gt;
gehen!&quot;. Dabei ist für die Aktivist\*innen klar, dass das nicht ihre&lt;br /&gt;
eigentliche Aufgabe ist. &quot;Spätestens wenn es Konflikte bei finanziellen&lt;br /&gt;
Interessen gibt, braucht die Politik Druck aus der Gesellschaft&quot;,&lt;br /&gt;
erklärt Mai. Pondorf führt aus: &quot;Dafür sind wir da. Die regelrechte&lt;br /&gt;
Explosion an bundesweitem Aktivismus begreifen wir aber auch als Wunsch&lt;br /&gt;
der breiten Bevölkerung, dass unbefangene, frische und engagierte&lt;br /&gt;
Menschen unsere Politik gestalten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai: &quot;Wenn ich gewählt werden sollte, werde ich meine ganze Energie in&lt;br /&gt;
meine Verantwortung als Abgeordneter stecken. Nebentätigkeiten wird es&lt;br /&gt;
bei mir keine geben -- und das sollten wir auch von anderen Abgeordneten&lt;br /&gt;
erwarten&quot;. &quot;Durch meinen Hintergrund als Augsburger Stadtkind einer&lt;br /&gt;
russischen Bauern- und Arbeiterfamilie, Mitarbeit in meiner Jugend im&lt;br /&gt;
Flüchtlingshelferkreis Pfersee, als ehrenamtlicher Rettungsschwimmer und&lt;br /&gt;
Sanitäter in der DLRG, bis heute seit mehr als zehn Jahren als führende&lt;br /&gt;
Rolle in der freien Sportgruppe Parkour-Augsburg und als&lt;br /&gt;
Mathematikstudent liegen mir auch Themen wie Bildung, Digitalisierung,&lt;br /&gt;
Sport und Erholung, ehrenamtlicher Einsatz, Integration, Transparenz und&lt;br /&gt;
Teilhabe als Betroffener am Herzen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blechschmidt freut sich nicht nur auf die Wahl, sondern auch auf den&lt;br /&gt;
Wahlkampf: &quot;Alex wird bei Podiumsdiskussionen die Erwartungen an die&lt;br /&gt;
anderen Kandidat\*innen deutlich erhöhen. Augsburg wird erleben, wie viel&lt;br /&gt;
mehr möglich ist!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Fridays for Future Augsburg initiierte Klimacamp steht seit nun&lt;br /&gt;
mehr als 200 Tagen durchgehend neben dem Rathaus. Dort können alle&lt;br /&gt;
Interessierten mit Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen ins Gespräch&lt;br /&gt;
kommen. Mai ist dort immer donnerstags von 12 bis 20 Uhr und auch an&lt;br /&gt;
vielen anderen Tagen.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 25 Jan 2021 22:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-25-Direktkandidat.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>31.01.2021: Pressemitteilung von unabhängigen Aktivist*innen zu Baumbesetzung in Gersthofen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-31-Gersthofen.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung am 31. Januar 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen besetzen Bäume in Gersthofen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperrfrist Montag (1.2.2021) 6:00 Uhr&lt;br /&gt;
{: .label .label-red }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[ Diese Pressemitteilung gab nicht das Klimacamp, sondern eine Gruppe&lt;br /&gt;
unabhängiger Aktivist\*innen &lt;br /&gt;
heraus. Sie findet sich auf dieser Seite wegen der thematischen Relevanz der&lt;br /&gt;
Bequemlichkeit halber trotzdem. ]**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am morgigen Montag (1.2.2021) werden ab 6:00 Uhr in der Früh&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen verschiedener Initiativen die Bäume in&lt;br /&gt;
Gersthofen, die im Zuge der Bauarbeiten am Parkplatz&lt;br /&gt;
Schubertstraße/Tiefenbacherstraße gefällt werden sollen, besetzen, um so&lt;br /&gt;
die Fällung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die Stadt täuschte im Vorfeld ganz bewusst ihre Bürger\*innen mit einer&lt;br /&gt;
irreführenden Fotomontage&quot;, erklärt Mathematiker Ingo Blechschmidt (32),&lt;br /&gt;
der an der Aktion beteiligt ist. Blechschmidt bezieht sich damit auf&lt;br /&gt;
einen Hinweis einer Gersthofer Bürgerin in der AZ [1]. &quot;Natürlich gibt&lt;br /&gt;
es durchaus einige wenige sinnvolle Gründe, Bäume zu fällen. Wir haben&lt;br /&gt;
aber kein Vertrauen in die Stadt, dass sie die Baumfällungen mit der&lt;br /&gt;
nötigen Ernsthaftigkeit prüfte und sorgfältig Alternativen abwog.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Dass Bäume immer noch von unseren Regierungen kontinuierlich&lt;br /&gt;
geringschätzt werden, fügt sich leider in ein immer präsentes Muster&lt;br /&gt;
ein&quot;, konstatiert Blechschmidts Mitstreiterin Ute Grathwohl (47). &quot;Alle&lt;br /&gt;
Politiker\*innen behaupten fortwährend, Klimaschutz ernst zu nehmen und&lt;br /&gt;
das Engagement der Jugend wertzuschätzen, aber trotzdem ergreifen sie&lt;br /&gt;
nicht dringend nötige Klimagerechtigkeitsmaßnahmen. Dabei würden diese&lt;br /&gt;
Maßnahmen sogar unabhängig von der Klimakrise unser aller Lebensqualität&lt;br /&gt;
erhöhen und gegen die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich steuern.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen fordern, dass die Stadt ein wissenschaftliches und&lt;br /&gt;
unabhängiges Gutachten vorlegt, das die Notwendigkeit der Baumfällungen&lt;br /&gt;
nachweist und sich bei ihren Bürger\*innen für ihre Täuschung förmlich&lt;br /&gt;
entschuldigt und künftig dem Schutz unserer Lebensgrundlagen einen&lt;br /&gt;
höheren Stellenwert beimisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Wie-viele-Baeume-fallen-fuer-den-Gersthofer-Gymnasium-Neubau-id58985446.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann kurzfristig zu Änderungen im Ablauf kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ergänzung am 1.2.2021: Partielle Gegendarstellung und Bilanz zur heutigen Baumbesetzung in Gersthofen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Verantwortlich für das Baumdesaster ist nicht die Stadt Gersthofen, sondern&lt;br /&gt;
der Landkreis. Das stellten wir in der vorherigen Pressemitteilung zur Aktion&lt;br /&gt;
falsch dar. &quot;Der Fehler war zu oberflächlicher Recherche geschuldet und tut uns&lt;br /&gt;
leid&quot;, so Ingo Blechschmidt (32). &quot;Wir schätzen diesbezüglich Bürgermeister&lt;br /&gt;
Michael Wörle, der auf uns zu kam und mit dem ein vertrauensvolles Gespräch&lt;br /&gt;
möglich war.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Die in Aussicht gestellten Baumneupflanzungen werden erst in vielen Jahren&lt;br /&gt;
vergleichbar viel CO₂ binden können wie der aktuelle Baumbestand. &quot;Doch der&lt;br /&gt;
eigentliche Skandal liegt darin, dass der Landkreis das neue Schulgebäude nicht&lt;br /&gt;
in klimaneutraler Bauweise errichtet (Passivhausstandard), sondern im&lt;br /&gt;
veralteten KfW 55&quot;, so Grathwohl. &quot;Durch das Bauverhaben trägt der Landkreis&lt;br /&gt;
also aktiv zur Erdaufheizung bei. Dabei sollte der Landkreis doch in Sachen&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit eine Vorbildrolle einnehmen!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Anwohner\*innen im Rentenalter schlossen sich unserem Protest an. Dabei&lt;br /&gt;
stellte sich heraus, dass die Rechtslage zur Fällung keineswegs gesichert war.&lt;br /&gt;
&quot;Einem Anwohner wurde zuvor zugesichert, dass ohne Fakten zu schaffen das&lt;br /&gt;
Verwaltungsgericht angerufen werden könne und die Fällung bis mindestens&lt;br /&gt;
Mittwoch ausgesetzt werden würde&quot;, erklärt Klimagerechtigkeitsaktivistin Ute&lt;br /&gt;
Grathwohl (47). Diese Zusage wurde trotz permanenter Hinweise gebrochen. Dem&lt;br /&gt;
Anwohner wurde unverständlicherweise ein Bußgeld in Aussicht gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Durch die Baumbesetzung konnten heute die Fällarbeiten weitgehend verhindert&lt;br /&gt;
werden. Nach etwa einer Stunde wurden sie für den Tag vorzeitig beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos und Videos zur freien Verwendung (Urheberin Ute Grathwohl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/gersthofen-2021-02-01/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Interesse stellen wir gerne den Kontakt zum Anwohner, der die Zusage der&lt;br /&gt;
Fällungsaussetzung hatte, her.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 31 Jan 2021 15:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-01-31-Gersthofen.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>25.02.2021: Das Klimacamp Augsburg begrüßt den Beschluss des CO2-Restbudgets im Stadtrat und weist Demokratiefeindlichkeitsvorwürfe zurück</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-02-25-Budget3.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 25. Februar 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das Klimacamp Augsburg begrüßt den Beschluss des CO2-Restbudgets im Stadtrat und weist Demokratiefeindlichkeitsvorwürfe zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 240 Tagen protestieren Klimagerechtigkeits-Aktivist\*innen neben dem&lt;br /&gt;
Augsburger Rathaus und fordern von Augsburgs Regierung, klimapolitisch&lt;br /&gt;
Verantwortung zu übernehmen. Nun beschloss der Stadtrat ein CO2-Restbudget von&lt;br /&gt;
9,7 Millionen Tonnen [1]. Damit wurde eine der Forderungen der Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
erfüllt. Im April sollen bei einer Sonderstadtratssitzung dann auch konkrete&lt;br /&gt;
Maßnahmen beschlossen werden. Die Klimacamper\*innen hoffen, dass diese dem Ziel&lt;br /&gt;
gerecht werden und sozial gerecht umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nach dutzenden Tagen in der knallenden Sonne, eisigen Temperaturen, Sturm und&lt;br /&gt;
Niederschlägen bis zu den Knöchel, können wir klar von einem ersten großen&lt;br /&gt;
Erfolg sprechen&quot;, kommentiert Leon Ueberall (18) den Beschluss. &quot;Wir freuen uns&lt;br /&gt;
sehr, dass sich Augsburg nun ein Ziel setzt, das mit der überlebenswichtigen&lt;br /&gt;
1,5-Grad-Grenze kompatibel ist. Dies ist ein wichtiger erster Schritt, der die&lt;br /&gt;
globale Realität planetarer Grenzen anerkennt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ziel erfordert weitreichende und schnelle Maßnahmen. Auf lokaler Ebene&lt;br /&gt;
ist dies beispielsweise die konsequente Umsetzung der Mobilitätswende, also&lt;br /&gt;
unter anderem der massive Ausbau und die massive Vergünstigung des öffentlichen&lt;br /&gt;
Personennahverkehrs, die Etablierung eines sicheren und durchgängigen&lt;br /&gt;
Radwegenetzes und die Ausschreibung von Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
&quot;Alles Maßnahmen, die auch unabhängig vom Klima Augsburg lebenswerter machen!&quot;,&lt;br /&gt;
so Ueberalls Mitstreiterin Stefanie Bauer (18).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen sind verwundert über den Vorwurf eines Stadtrates, dass ihr&lt;br /&gt;
Verhalten undemokratisch sei. Bauer: &quot;Die letzten sieben Monate zeigten, dass&lt;br /&gt;
das Klimacamp den demokratischen Diskurs in Augsburg bei diesem wichtigen Thema&lt;br /&gt;
belebt hat. Sowohl am Fischmarkt als auch in der restlichen Stadtgesellschaft&lt;br /&gt;
gab es eine Vielzahl an kontroversen Diskussionen. Diese sind notwendig, denn&lt;br /&gt;
die Physik des Klimawandels stellt enormen Zeitdruck her und ist nicht&lt;br /&gt;
verhandelbar. Unsere Aufgabe als Bewegung ist es, diesen Diskurs anzutreiben.&lt;br /&gt;
Der konkrete Beschluss von Maßnahmen sowie deren Verhandlung ist Sache der&lt;br /&gt;
gewählten Vertreter\*innen im Stadtrat.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://ratsinfo.augsburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=10973&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 25 Feb 2021 21:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-02-25-Budget3.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>12.03.2021: Klimagerechtigkeitsaktivist*innen demonstrieren mit Banneraktion bei Diesel-Villa für bezahlbaren und zukunftsgerechten Wohnraum</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-03-12-Villa.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 12. März 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen demonstrieren mit Banneraktion bei Diesel-Villa für bezahlbaren und zukunftsgerechten Wohnraum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperrfrist Samstag (13.3.2021) 6:00 Uhr&lt;br /&gt;
{: .label .label-red }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/villa.jpeg&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom Freitag (12.3.) auf den Samstag (13.3.) brachten&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen ein Banner an einem Baum auf dem Grundstück&lt;br /&gt;
der von Abbruchplänen bedrohten Diesel-Villa&lt;br /&gt;
(Hochfeldstraße 15) an: &quot;Solidarische Wohnräume und lebendige Stadtbäume&lt;br /&gt;
statt Profit-Albträume&quot;. Der neue Eigentümer und Immobilieninvestor&lt;br /&gt;
Maximilian Wolf plant den Abriss der Diesel-Villa und einen&lt;br /&gt;
CO2-intensiven Neubau mit teuren Mietwohnungen und einer Tiefgarage [1].&lt;br /&gt;
Dieser Neubau würde, so Augsburgs Klimacamper\*innen, den Charme des&lt;br /&gt;
Viertels verletzen und trotzdem keinen Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit&lt;br /&gt;
leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klimacamper\*innen fordern nicht nur den Erhalt der mehr als 100 Jahre&lt;br /&gt;
alten Rotbuche (nicht auf dem Foto abgebildet), die&lt;br /&gt;
nach Aussage der Expert\*innen der Baum-Allianz Augsburg &quot;zusammen mit&lt;br /&gt;
den anderen Bäumen auf dem Grundstück Grundlage für ein reichhaltiges&lt;br /&gt;
und diverses Ökosystem in diesem Bereich des Stadtviertels bildet&quot; [2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Kampf für Klimagerechtigkeit berührt auch Themen wie&lt;br /&gt;
Wohnungspolitik. Gesellschaftliche Veränderungen, wie sie zur&lt;br /&gt;
Abmilderung der Klimakrise notwendig sind, gehen nur Hand in Hand mit&lt;br /&gt;
sozialer Gerechtigkeit!&quot;, so Klimacamperin Gwendolyn Rautenberg (19).&lt;br /&gt;
&quot;Eigentum verpflichtet. Herr Wolf sollte die vielfältig nutzbare&lt;br /&gt;
Diesel-Villa sanieren und in ein soziales Wohnprojekt wandeln. So könnte&lt;br /&gt;
die Villa die Wohnungsnot in Augsburg lindern. Die Stadt sollte das&lt;br /&gt;
Projekt bezuschussen und künftig im gesamten Stadtgebiet Baum- und&lt;br /&gt;
Umweltschutz mit erschwinglichen grünen Wohnungsprojekten kombinieren.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Umkaempfte-Villa-in-Augsburg-wird-zum-Fall-fuer-die-Feuerwehr-id59161661.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] https://baumallianz-augsburg.de/archive/1944&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 12 Mar 2021 00:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-03-12-Villa.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>26.03.2021: Blockade der Patrizia AG</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-03-26-Wohnraum.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 26. März 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen blockieren symbolisch die Patrizia AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag (27.3.) blockierten ab 9:00 Uhr Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen&lt;br /&gt;
verschiedener Initiativen die Patrizia AG in der Fuggerstraße symbolisch.&lt;br /&gt;
Anlass der Blockade war der internationale Housing Action Day,&lt;br /&gt;
zu dem jährlich Aktionen zum Thema Wohnen durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Aktivist\*innen kletterten an den Laternen vor dem Gebäude hinauf&lt;br /&gt;
und befestigten so ein Banner mit der Aufschrift &quot;Patrizia AG entprivatisieren&quot;.&lt;br /&gt;
Im Anschluss fanden sich weitere Personen ein.&lt;br /&gt;
&quot;Wir stehen für gerechtere Mietverhältnisse und Wohnraum für alle ein&quot;,&lt;br /&gt;
erklärt Aktivistin Gwendolyn Rautenberg (19) die Aktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland setzt sich das &quot;Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn&quot;&lt;br /&gt;
für die Vision einer solidarischen Stadt ein.&lt;br /&gt;
&quot;Jeder Mensch sollte das Recht auf Wohnraum haben.&lt;br /&gt;
Diese Forderung konsequent umzusetzen bringt vieles mit sich.&lt;br /&gt;
Gerade in Zeiten der Pandemie sind viele Probleme sichtbarer und dringender als zuvor&quot;, so Rautenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forderung nach einer solidarischen Stadt bedeutet nicht nur, dass es&lt;br /&gt;
genug Wohnraum gibt, der bezahlbar sein muss. &quot;Strukturelle Faktoren und&lt;br /&gt;
die Probleme der Menschen müssen miteinbezogen werden.&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite gibt es zu wenig Frauenhäuser,&lt;br /&gt;
zu viele Obdachlose und Menschen in prekären Wohnsituationen,&lt;br /&gt;
die einen Großteil ihres Einkommens für die Miete aufwenden müssen.&lt;br /&gt;
Andererseits lässt der Freistaat zu, dass die Patrizia AG&lt;br /&gt;
10.000 Sozialwohnungen kauft und diese zu gewinnbringenden Mietobjekten umwandelt.&lt;br /&gt;
Das ist nur eines von vielen Beispielen und geht auf Kosten der Menschen.&lt;br /&gt;
Mieten steigen, Baugrund wird zum Spekulationsobjekt und der Druck auf dem Wohnungsmarkt steigt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rautenberg: &quot;Wir entschlossen uns heute vor der Patrizia AG zu&lt;br /&gt;
protestieren, weil hier der Mensch keine Rolle spielt, sondern nur der Gewinn.&lt;br /&gt;
Genauso hätten wir uns aber auch vor dem Büro der CSU treffen können.&lt;br /&gt;
Denn die Regierenden sind in der Pflicht, Verhältnisse zu schaffen,&lt;br /&gt;
in denen Konzerne sich nicht zugunsten der Bürger\*innen bereichern können.&quot;&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 10 Dec 2021 21:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-03-26-Wohnraum.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>08.04.2021: Ziviler Ungehorsam: Klimagerechtigkeitsaktivist*innen hängen Banner zum Schutz des Lohwalds auf</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-04-08-Lohwald1.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Wald statt Stahl am 8. April 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ziviler Ungehorsam: Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen hängen Banner zum Schutz des Lohwalds auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperrfrist Freitag (9.4.2021) 6:00 Uhr&lt;br /&gt;
{: .label .label-red }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[ Diese Pressemitteilung gab nicht das Klimacamp, sondern Wald statt Stahl&lt;br /&gt;
heraus. Sie findet sich auf dieser Seite wegen der thematischen Relevanz der&lt;br /&gt;
Bequemlichkeit halber trotzdem. ]**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht von Donnerstag (8.4.2021) auf Freitag (9.4.) hängten&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen des neu gegründeten Aktionsbündnisses&lt;br /&gt;
&quot;Wald statt Stahl&quot; in und um Meitingen mehrere Protestbanner zum Schutz&lt;br /&gt;
des Lohwalds auf. Der Lohwald ist als Bannwald durch das bayerische&lt;br /&gt;
Waldgesetz geschützt, soll nun aber der Erweiterung der Lech-Stahlwerke&lt;br /&gt;
(LSW) zum Opfer fallen. Laut dem BUND Naturschutz Bayern e.V. ist er&lt;br /&gt;
ökologisch besonders schützenswert [1] und erfüllt wichtige Lärm- und&lt;br /&gt;
Emissionsschutzfunktionen. Ende Februar demonstrierten knapp 600&lt;br /&gt;
Bürger\*innen mit einer Menschenkette für den Erhalt des Lohwalds, BR und&lt;br /&gt;
AZ berichteten [2,3].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktionen von Wald statt Stahl richten sich nicht gegen die&lt;br /&gt;
Arbeiter\*innen des Stahlwerks, sondern dienen dem Ziel, die&lt;br /&gt;
zukunftsfeindlichen Pläne der Stahlwerksführung zu verhindern. &quot;Besitzer&lt;br /&gt;
Max Aicher sind die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung und zukünftiger&lt;br /&gt;
Generationen gleichgültig&quot;, so Gwendolyn Rautenberg (19). &quot;Im Zeitalter&lt;br /&gt;
der Klimakrise einen Bannwald für einen ohnehin sehr CO₂-intensiven&lt;br /&gt;
Betrieb roden? Das ist grotesk! Wir fordern Bürgermeister Michael Higl&lt;br /&gt;
und die CSU auf, diesen Wahnsinnsplan zu stoppen und stattdessen eine&lt;br /&gt;
nachhaltige Erweiterung des Lohwalds in die Wege zu leiten!&quot; Die&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen kündigten weitere Aktionen des zivilen Ungehorsams gegen&lt;br /&gt;
die Rodungspläne an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nötig, werden die Aktivist\*innen von Wald statt Stahl den Lohwald&lt;br /&gt;
nach dem Vorbild des Hambacher Forsts und des Dannenröder Walds besetzen&lt;br /&gt;
und dort ein Baumhausdorf errichten. &quot;Wenn die CSU keinen Respekt vor&lt;br /&gt;
Ökosystemen hat und und ihren unbezifferbaren Wert geringschätzt, dann&lt;br /&gt;
ändern vielleicht die  Polizeieinsatzkosten ihre Profitkalkulationen&quot;,&lt;br /&gt;
so Rautenberg weiter. Der Einsatz im Dannenröder Wald kostete 150&lt;br /&gt;
Millionen Euro [4] – &quot;genug, um den gesamten öffentlichen&lt;br /&gt;
Personennahverkehr in Hessen für vier Monate kostenlos zu machen&quot; [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://augsburg.bund-naturschutz.de/fileadmin/kreisgruppen/augsburg/Ortsgruppen/Meitingen/Stellungnahme_Lohwald_.pdf&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] https://www.br.de/nachrichten/bayern/bannwaldrodung-fuer-lech-stahlwerke-umweltschuetzer-demonstrieren,SQK6YTp&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Hunderte-protestieren-lautstark-fuer-den-Erhalt-des-Lohwalds-bei-Meitingen-id59211951.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] https://augsburg.klimacamp.eu/danni&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] https://klimaschutz.madeingermany.lol/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Über das Aktionsbündnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wald statt Stahl&quot; ist ein Zusammenschluss von&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen diverser Bewegungen aus Meitingen,&lt;br /&gt;
Augsburg und weiteren Städten. Sie eint das Ziel, mit Aktionen und&lt;br /&gt;
zivilem Ungehorsam den Meitinger Lohwald zu erhalten und seine&lt;br /&gt;
Erweiterung einzufordern. Am 9.4.2021 fand die erste Aktion des&lt;br /&gt;
Aktionsbündnisses statt, weitere werden folgen. &quot;Wald statt Stahl&quot;&lt;br /&gt;
agiert unabhängig vom Bannwald-Bündnis Unterer Lech, welches sich&lt;br /&gt;
ebenfalls für den Erhalt des Lohwalds einsetzt.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 08 Apr 2021 07:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-04-08-Lohwald1.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.04.2021: Ziviler Ungehorsam: Klimagerechtigkeitsaktivist*innen hängen entferntes Banner erneut auf</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-04-10-Lohwald2.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Wald statt Stahl am 10. April 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen hängen entferntes Banner erneut auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[ Diese Pressemitteilung gab nicht das Klimacamp, sondern Wald statt Stahl&lt;br /&gt;
heraus. Sie findet sich auf dieser Seite wegen der thematischen Relevanz der&lt;br /&gt;
Bequemlichkeit halber trotzdem. ]**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Aktivist\*innen von Wald statt Stahl am gestrigen Freitagnachmittag von&lt;br /&gt;
a.tv erfuhren, wurde das freitagfrüh in Meitingens Schlosspark&lt;br /&gt;
aufgehängten Banner zwischenzeitlich bereits wieder&lt;br /&gt;
entfernt (AZ berichtete [1]). Am heutigen Samstagmorgen hängten sie deswegen&lt;br /&gt;
dort erneut ein Banner &quot;Flächenversiegelung stoppen, Lohwald erhalten&quot; zum&lt;br /&gt;
Schutz und zur Erweiterung des Lohwalds auf, dieses Mal in etwa 20 Metern Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir sind Schüler\*innen, Azubis, Student\*innen und Berufstätige aus der&lt;br /&gt;
unmittelbaren Region und opfern für unseren Protest Freizeit und Schlaf&quot;, so&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt (32). Anders als vom Landtagsabgeordneten Fabian Mehring (FW)&lt;br /&gt;
gegenüber der AZ dargestellt [2], war keiner der beteiligten Aktivist\*innen im&lt;br /&gt;
Hambi oder bei Stuttgart 21. &quot;Wir werden für unser ehrenamtliches Engagement&lt;br /&gt;
nicht bezahlt. Vielleicht sollten wir Herrn Mehring eine Rechnung ausstellen?&quot;,&lt;br /&gt;
fragt Blechschmidts Mitstreiterin Gwendolyn Rautenberg (19). &quot;Klettern und&lt;br /&gt;
Baumhausbau lernten wir erst letzten Herbst im Dannenröder Wald in Hessen, der&lt;br /&gt;
von der dortigen schwarz-grünen Landesregierung zum Bau einer neuen Autobahn&lt;br /&gt;
gerodet wurde.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;CSU und FW bemühen die Mär von bezahlten Aktivist\*innen immer wieder. Damit&lt;br /&gt;
lenken sie davon ab, dass der berechtigte und notwendige Protest direkt aus der&lt;br /&gt;
Region kommt und sie selbst mit ihrer wissenschafts- und anwohnerfeindlichen&lt;br /&gt;
Klima- und Umweltpolitik uns zu diesem Protest nötigen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Stahlwerk-Sprecher lenkt mit seinem Verweis auf den allgemein&lt;br /&gt;
unbestrittenen Stahlbedarf nur ab. Wieso sollen 18 Hektar des Bannwalds gerodet&lt;br /&gt;
werden, wenn die neue Anlage nach Werksangaben nur 2 Hektar einnimmt?&quot;, so&lt;br /&gt;
Blechschmidt. Rautenberg: &quot;Der Verweis auf die geplante Aufforstung&lt;br /&gt;
unterstreicht das rein rechnerische anwohnerfeindliche Denken der&lt;br /&gt;
Stahlwerksführung. Ein wertvolles intaktes Ökosystem wie den Lohwald kann man&lt;br /&gt;
nicht in Euro messen! Wie viel sind gute Luft und ruhige Umgebung wert?&quot;&lt;br /&gt;
Mathematik-Dozent Blechschmidt ergänzt: &quot;Stahlwerksinhaber Max Aicher&lt;br /&gt;
unterliegt einem Rechenfehler. Ein neu aufgeforsteter Wald entfaltet frühestens&lt;br /&gt;
in 100 Jahren dieselbe Klimaschutzwirkung wie ein bestehender Wald.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Klima-Aktivisten-haengen-Banner-zum-Schutz-des-Lohwalds-auf-id59455471-amp.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Proteste-wie-im-Hambacher-Forst-Wenn-es-sein-muss-besetzen-wir-den-Wald-id59462481.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos zur freien Verwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Hier herunterladen](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.lw2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten vom Banner im Schlosspark: 48.5423941584304, 10.851352661848068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung zu der Aktion gestern: &lt;br /&gt;
[hier](https://etherpad.wikimedia.org/p/r.75dbdd89710f6a119aa611fe08025dec)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Über das Aktionsbündnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wald statt Stahl&quot; ist ein Zusammenschluss von&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen diverser Bewegungen aus Meitingen, Augsburg&lt;br /&gt;
und weiteren Städten aus der Region. Sie eint das Ziel, mit Aktionen und&lt;br /&gt;
zivilem Ungehorsam den Meitinger Lohwald zu erhalten und seine Erweiterung&lt;br /&gt;
einzufordern. Am 9.4.2021 fand die erste Aktion des Aktionsbündnisses statt,&lt;br /&gt;
weitere werden folgen. &quot;Wald statt Stahl&quot; agiert unabhängig vom&lt;br /&gt;
Bannwald-Bündnis Unterer Lech, welches sich ebenfalls für den Erhalt des&lt;br /&gt;
Lohwalds einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Kontakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 10 Apr 2021 08:55:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-04-10-Lohwald2.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>14.04.2021: Klimagerechtigkeitsaktivist*innen pflanzen Bäume vor Büro von FW-MdL Dr. Fabian Mehring in Meitingen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-04-14-Lohwald3.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Wald statt Stahl am 14. April 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen pflanzen Bäume vor Büro von FW-MdL Dr. Fabian Mehring in Meitingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[ Diese Pressemitteilung gab nicht das Klimacamp, sondern Wald statt Stahl&lt;br /&gt;
heraus. Sie findet sich auf dieser Seite wegen der thematischen Relevanz der&lt;br /&gt;
Bequemlichkeit halber trotzdem. ]**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 14. April platzierten Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen des&lt;br /&gt;
lokalen Aktionsbündnisses &quot;Wald statt Stahl&quot; ein mit kleinen Bäumchen und&lt;br /&gt;
Blumen bepflanztes Hochbeet, einen sogenannten &quot;Platzpark&quot; (&quot;wie ein Parkplatz,&lt;br /&gt;
nur besser&quot;), in der Nähe des Büros des Landtagsabgeordneten Dr. Fabian Mehring&lt;br /&gt;
im Zentrum von Meitingen. Damit antworteten sie auf dessen Aussage &quot;Wenn es den&lt;br /&gt;
Aktivisten wirklich um die Umwelt geht, würde ich es aber für glaubwürdiger&lt;br /&gt;
halten, Bäume zu pflanzen, als nachts Plakate aufzuhängen und mit zivilem&lt;br /&gt;
Ungehorsam zu drohen&quot; gegenüber der AZ [1]. Zudem ersetzten die Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
nun zum dritten Mal ein zuvor abgehängtes Banner im Schlosspark durch ein&lt;br /&gt;
neues, mit Aufschrift &quot;Ein zweiter Hambacher Forst vor der Haustür? Lohwald&lt;br /&gt;
bleibt!&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;CSU und FW lenken oft durch Fingerzeig auf Privatpersonen von der eigenen&lt;br /&gt;
Verantwortung ab&quot;, so Aktivistin Gwendolyn Rautenberg (19). &quot;Sie empfehlen,&lt;br /&gt;
Müll zu sammeln und Bäume zu pflanzen. Aber: Egal ob bei Umwelt- oder&lt;br /&gt;
Klimaschutz, die wichtigen Entscheidungen trifft die Politik. Die Politik muss&lt;br /&gt;
Rahmenbedingungen so gestalten, dass wir Privatpersonen alle klimafreundlich&lt;br /&gt;
leben können. Als Privatperson kann ich weder eine Waldrodung verhindern noch&lt;br /&gt;
den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und vergünstigen! Ich kann nur über&lt;br /&gt;
vielfältige Aktionen meinen Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung leisten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir hoffen sehr, dass sich Herr Dr. Mehring über unseren Platzpark als grüne&lt;br /&gt;
Oase freuen wird!&quot;, kommentiert Rautenberg diese Aktion des &quot;liebevollen&lt;br /&gt;
zivilen Ungehorsams&quot;. Leider erfordern die Bäumchen viele Jahre Pflege, bis sie&lt;br /&gt;
CO2 binden, Schatten spenden, Lärm schlucken, Luft filtern, die Umgebung&lt;br /&gt;
abkühlen und Insekten ein Zuhause bieten können. Genauso verhält es sich bei&lt;br /&gt;
den für den Bannwald geplanten Ersatzpflanzungen, denn diese benötigen etwa 80&lt;br /&gt;
bis 100 Jahre, bis sie insgesamt dieselben Funktionen erfüllen wie der&lt;br /&gt;
bestehende Wald. Bäume binden CO2 vor allem im Alter [2,3]. Rautenberg: &quot;Nach&lt;br /&gt;
unserer Aufklärungsarbeit sind wir nun gespannt: Wird Herr Dr. Mehring&lt;br /&gt;
weiterhin spekulativen Ausgleichsmaßnahmen vertrauen, die frühestens in&lt;br /&gt;
mehreren Generationen ihre volle Wirkung entfalten?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Wie-im-Hambacher-Forst-Wenn-es-sein-muss-besetzen-wir-den-Wald-id59462481.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] https://www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/klima-orakel-wie-viele-baeume-sind-noetig-um-eine-tonne-co2-zu-binden/3201340.html?ticket=ST-1108821-OwZdCtkmx6H5QYgl5MOA-ap1&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] https://www.uni-hamburg.de/newsroom/presse/2017/pm63.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos zur freien Verwendung&lt;br /&gt;
Hier herunterladen: https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.lw3 (wird im&lt;br /&gt;
Laufe des Vormittags gefüllt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls benötigt, Quellenangabe &quot;Wald statt Stahl&quot;. Von unserer Seite aus ist keine&lt;br /&gt;
Quellenangabe nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Platzpark hat nicht nur symbolische Bedeutung, sondern ist auch für&lt;br /&gt;
Passant\*innen nett anzusehen und gut für Bienen und andere Insekten. Falls von&lt;br /&gt;
Anwohner\*innen gewünscht, werden wir gerne noch Fahrradbügel in den Platzpark&lt;br /&gt;
integrieren und so neue Radstellplätze schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten des Banners im Schlosspark: 48.5423941584304, 10.851352661848068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung der ersten Aktion:&lt;br /&gt;
https://etherpad.wikimedia.org/p/r.75dbdd89710f6a119aa611fe08025dec&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Pressemitteilung der zweiten Aktion: https://etherpad.wikimedia.org/p/r.3e317d770428a2323e2d945bf6684dcc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Über das Aktionsbündnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wald statt Stahl&quot; ist ein Zusammenschluss von&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen diverser Bewegungen aus Meitingen, Augsburg&lt;br /&gt;
und weiteren Städten aus der Region. Sie eint das Ziel, mit Aktionen und&lt;br /&gt;
zivilem Ungehorsam den Meitinger Lohwald zu erhalten und seine Erweiterung&lt;br /&gt;
einzufordern. Am 9.4.2021 fand die erste Aktion des Aktionsbündnisses statt,&lt;br /&gt;
weitere werden folgen. &quot;Wald statt Stahl&quot; agiert unabhängig vom&lt;br /&gt;
Bannwald-Bündnis Unterer Lech, welches sich ebenfalls für den Erhalt des&lt;br /&gt;
Lohwalds einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Kontakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 14 Apr 2021 04:55:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-04-14-Lohwald3.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>23.04.2021: Klimagerechtigkeitsaktivist*innen verbünden sich für den Erhalt des Meitinger Lohwalds</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-04-24-Lohwald4.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Wald statt Stahl am 23. April 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen verbünden sich für den Erhalt des Meitinger Lohwalds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperrfrist Samstag (24.4.2021) 8:00 Uhr&lt;br /&gt;
{: .label .label-red }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[ Diese Pressemitteilung gab nicht das Klimacamp, sondern Wald statt Stahl&lt;br /&gt;
heraus. Sie findet sich auf dieser Seite wegen der thematischen Relevanz der&lt;br /&gt;
Bequemlichkeit halber trotzdem. ]**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstagmorgen, den 24.04., hingen Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen des&lt;br /&gt;
lokalen Aktionsbündnis &quot;Wald statt Stahl&quot; erneut ein Banner für den Erhalt des&lt;br /&gt;
Lohwalds in Meitingen auf, welcher für eine Erweiterung der Lech-Stahlwerke&lt;br /&gt;
(LSW) gerodet werden soll. Das ist bereits das vierte Banner des&lt;br /&gt;
Aktionsbündnisses (AZ berichtete [1]), welches neuerdings nun Teil des&lt;br /&gt;
&quot;Bannwald-Bündnis unterer Lech&quot;, sowie Mitunterzeichner der &quot;Meitinger&lt;br /&gt;
Bannwald-Erklärung&quot; ist. Das neue Banner wird nich mehr im Schlosspark, sondern&lt;br /&gt;
direkt am Rathaus angebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den anderen Unterzeichnenden wollen sie den gesetzlich als&lt;br /&gt;
Bannwald geschützten Wald erhalten. &quot;Wir müssen jetzt geschlossen agieren, und&lt;br /&gt;
zeigen, dass alle Mitglieder dieses Bündnisses -- auch die kletternden --&lt;br /&gt;
gemeinsam die Rodung verhindern werden!&quot;, so Markus Eckstein (34), Vorstand der&lt;br /&gt;
BI Lech-Schmuttertal e.V., sowie einer der Mitinitiator\*innen des&lt;br /&gt;
Bannwald-Bündnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Aktivist\*innen von Wald statt Stahl letzte Woche vor dem Büro des&lt;br /&gt;
Gemeinderats und Landtagsabgeordneten Dr. Fabian Mehring einen sogenannten&lt;br /&gt;
&quot;Platzpark&quot; platzierten, lud dieser sie über Twitter zu sich ins Büro ein [2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir danken Herrn Mehring für die nette und humorvolle Einladung, aber wollen&lt;br /&gt;
einem einzelnen Gemeinderat nicht die Chance geben, sich zu profilieren&quot;, so&lt;br /&gt;
Gwendolyn Rautenberg (19) von Wald statt Stahl. &quot;Nachdem circa 600&lt;br /&gt;
demonstrierende Menschen vor dem Stahlwerk keine Reaktion hervorriefen,&lt;br /&gt;
dafür ziviler Ungehorsam aber zu einer Gesprächseinladung führte,&lt;br /&gt;
bleibt uns nichts anderes übrig, als noch mehr und noch ungehorsamere Aktionen&lt;br /&gt;
folgen zu lassen, um damit eine Einladung zu erhalten, vor dem gesamten&lt;br /&gt;
Gemeinderat sprechen zu können.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die Erfahrung der Mitglieder des Bannwald-Bündnisses lässt allerdings wenig&lt;br /&gt;
von solch einem Gespräch erhoffen&quot;, so Rautenberg weiter. &quot;Seit Jahren reden&lt;br /&gt;
wir schon mit den Politiker\*innen in Meitingen, aber stoßen mit unserem&lt;br /&gt;
Anliegen jedes mal gegen eine Wand&quot;, erklärt Eckstein. Der Forststudent und&lt;br /&gt;
angehende Förster Nico Kleitsch (21) weist darauf hin, dass die Aktionen von&lt;br /&gt;
Wald statt Stahl erst mit dem Erhalt oder gar der Erweiterung des Bannwaldes&lt;br /&gt;
enden, nicht mit einem Gespräch vor dem Gemeinderat: &quot;Es kann nicht sein, dass&lt;br /&gt;
ein einzelner Mensch wie Max Aicher (81), Besitzer des Werks und einer der&lt;br /&gt;
reichsten Menschen Deutschlands, nicht nur die Macht über die Arbeitsplätze der&lt;br /&gt;
Stahlwerks-Arbeiter\*innen hat, sondern auch über Lärmbelastung, intakte Natur&lt;br /&gt;
und CO2-speichernde Wälder, und somit auch über unserer aller Zukunft.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Aktivisten-setzen-erneut-Zeichen-gegen-Lohwald-Rodung-id59472581.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] https://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Warum-Klima-Aktivisten-Fabian-Mehring-ein-Hochbeet-schenken-id59492496.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos zur freien Verwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier herunterladen: https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.lw4 (wird im&lt;br /&gt;
Laufe des Vormittags gefüllt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls benötigt, Quellenangabe &quot;Wald statt Stahl&quot;. Von unserer Seite aus ist&lt;br /&gt;
keine Quellenangabe nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Über das Aktionsbündnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wald statt Stahl&quot; ist ein Zusammenschluss von&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen diverser Bewegungen aus Meitingen, Augsburg&lt;br /&gt;
und weiteren Städten aus der Region. Sie eint das Ziel, mit Aktionen und&lt;br /&gt;
zivilem Ungehorsam den Meitinger Lohwald zu erhalten und seine Erweiterung&lt;br /&gt;
einzufordern. Am 9.4.2021 fand die erste Aktion des Aktionsbündnisses statt,&lt;br /&gt;
weitere werden folgen. &quot;Wald statt Stahl&quot; agiert unabhängig vom&lt;br /&gt;
Bannwald-Bündnis Unterer Lech, welches sich ebenfalls für den Erhalt des&lt;br /&gt;
Lohwalds einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 23 Apr 2021 07:30:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-04-24-Lohwald4.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>03.05.2021: Klimacamper*innen wehren sich gegen Vorwurf von Oberbürgermeisterin Weber und hängen Schaukeln im Stadtgebiet auf</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-03-Schaukeln1.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 3. Mai 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamper\*innen wehren sich gegen Vorwurf von Oberbürgermeisterin Weber und hängen Schaukeln im Stadtgebiet auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der kommenden Woche hängen Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen des Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamps mit politischen Forderungsbannern beschmückte Schaukeln zur&lt;br /&gt;
allgemeinen Verwendung im Stadtgebiet auf. &quot;Wertvoller öffentlicher Raum muss&lt;br /&gt;
nicht immer Autos gewidmet werden. Grünstreifen, Bänke, Spielplätze und Radwege&lt;br /&gt;
statt voller Autos strotzender Unorte!&quot;, erklärt Stefanie Bauer (18) die&lt;br /&gt;
symbolische Aktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberbürgermeisterin Weber erklärte kürzlich gegenüber der AZ: &quot;Zuletzt wurde&lt;br /&gt;
eine Schaukel aufgehängt. Da fehlt es mir an der Vorstellungskraft, was das mit&lt;br /&gt;
Protest gegen den Klimawandel zu tun hat.&quot; [1] An Bäumen befestigten Schaukeln&lt;br /&gt;
kommt tatsächlich aber ein hoher Symbolwert zu: &quot;Einerseits binden Bäume CO2&lt;br /&gt;
und sind so wichtige Verbündete im Kampf gegen die Klimakrise&quot;, so Bauer.&lt;br /&gt;
Andererseits: &quot;Unsere Regierung versteht den Wert von Bäumen nicht und fällt&lt;br /&gt;
sie am laufenden Band, zuletzt für das 6,2 Millionen teure neue&lt;br /&gt;
Verkehrsleitsystem für Autos [2]. Die umstrittene Osttangente durch das Lechtal&lt;br /&gt;
ist auch noch nicht vom Tisch. Frau Weber lenkt mit ihren Äußerungen von&lt;br /&gt;
ihrer Klimapolitik des Nichtstuns und Abwartens ab.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Anwohner\*innen können uns in den nächsten Tagen Bescheid geben, wo sie gerne&lt;br /&gt;
Schaukeln hätten. Wir kümmern uns dann um den Rest&quot;, so Bauer weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaukeln werden politische Botschaften zieren, die wie immer beim&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamp nicht Privatpersonen, sondern die Politik adressieren.&lt;br /&gt;
&quot;Die Stadtregierung muss die Mobilitätswende anpacken, damit wir Privatpersonen&lt;br /&gt;
die Möglichkeit haben, ohne Kosten- oder Zeitnachteile auf Bus, Tram und Rad&lt;br /&gt;
umsteigen zu können.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/OB-Eva-Weber-im-Interview-Die-Politik-kann-nicht-auf-alles-Antworten-haben-id59600961.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] https://facebook.com/guterbaumaugsburg/ (Post vom 1.5.2021 10:03)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaukeln werden mit speziellem PP-Splitfilm-Tauwerk (Durchmesser 14 mm)&lt;br /&gt;
mit einer Maximalbelastung von 3.000 kg an den Bäumen befestigt. Baumschoner&lt;br /&gt;
verhindern, dass die Bäume Schaden nehmen.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 03 May 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-03-Schaukeln1.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>07.05.2021: Klimacamper*innen widersprechen mit Banneraktion am CSU-Büro Abendlanduntergangsdarstellung von Oberbürgermeisterin Weber</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-07-Sondersitzung1.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 7. Mai 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamper*innen widersprechen mit Banneraktion am CSU-Büro Abendlanduntergangsdarstellung von Oberbürgermeisterin Weber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Freitagabend (7.5.2021) brachten&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen des Augsburger Klimacamps ein Banner&lt;br /&gt;
am Büro der Augsburger CSU an: &quot;KOHLE HÄLT €SUSAMMEN -- NEIN ZUR KOHLE&lt;br /&gt;
-- NEIN ZUR LOBBY-UNION&quot;. Sie fordern damit ein Ende von Augsburgs&lt;br /&gt;
Beteiligung an der klimaschädlichen Kohleindustrie und spielen auf die&lt;br /&gt;
Korruptionsaffären der CSU an. &quot;Mit der Banneraktion machen wir einen&lt;br /&gt;
konkreten Vorschlag für eine leicht umsetzbare Sofortmaßnahme für&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit, die jährlich etwa ein Fünftel von Augsburgs&lt;br /&gt;
CO2-Emissionen einsparen könnte&quot;, so Mathematik-Dozent und Klimaaktivist&lt;br /&gt;
Dr. Ingo Blechschmidt (32, Universität Padova).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Oberbürgermeisterin Weber setzt Ökostrom mit dem Untergang des&lt;br /&gt;
Abendlandes gleich&quot;, ordnet der Aktivist und angehende Förster Nico&lt;br /&gt;
Kleitsch (21) die Darstellungen von Oberbürgermeisterin Weber bei der&lt;br /&gt;
heutigen städtischen Pressekonferenz ein. In dieser zeichnete Weber das&lt;br /&gt;
Horrorszenario, dass mit einer Umstellung auf echten Ökostrom ein&lt;br /&gt;
massiver Arbeitsplatzverlust bei den Stadtwerken einherginge und&lt;br /&gt;
aufgrund geringerer Einnahmen im Energiesektor die ÖPNV-Ticketpreise&lt;br /&gt;
verdoppelt werden müssten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn Frau Weber im Mathe-Unterricht besser aufgepasst hätte, hätte sie&lt;br /&gt;
sich heute nicht so verrechnet&quot;, kommentiert Blechschmidt diese&lt;br /&gt;
Einschätzung. Wie die Geschäftsleitung der Stadtwerke den&lt;br /&gt;
Klimacamper\*innen schon im Juli 2020 bei einem Gespräch im Camp&lt;br /&gt;
bestätigte, könnten die Stadtwerke ohne Strompreiserhöhung für ihre&lt;br /&gt;
Kund\*innen auf echten Ökostrom umsteigen, wenn sie nur jährlich 4 Mio. €&lt;br /&gt;
an zusätzlichen städtischen Fördermitteln bekämen. &quot;Das sind vier&lt;br /&gt;
Promille des Jahresbudgets der Stadt&quot;, so Blechschmidt. Derzeit beziehen&lt;br /&gt;
die Stadtwerke etwa 40 Mio. € an jährlichen Fördermitteln. &quot;Daraus sind&lt;br /&gt;
weder Arbeitsplatzverlust noch Verdopplung der ÖPNV-Ticketpreise&lt;br /&gt;
ableitbar.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Banneraktion bildet den Auftakt einer Reihe von Aktionen&lt;br /&gt;
anlässlich der Klima-Sonderstadtratssitzung am kommenden DIenstag&lt;br /&gt;
(11.5.2021). Von den 34 Tagesordnungspunkten dienen 13 lediglich der&lt;br /&gt;
Berichterstattung, neue Maßnahmen werden mit ihnen nicht beschlossen.&lt;br /&gt;
&quot;Der einzig interessante Punkt ist der Energiestandard. Drei weitere&lt;br /&gt;
Punkte waren lange überfällig, wie etwa die Umstellung der Stadtverwaltung&lt;br /&gt;
auf Recycling-Papier. Alle anderen Tagesordnungspunkte sind eine&lt;br /&gt;
Ohrfeige für alle, die sich für Klimagerechtigkeit engagieren, und das&lt;br /&gt;
Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden&quot;, so Kleitsch. &quot;Das&lt;br /&gt;
städtische CO2-Restbudget von 9,7 Mio. Tonnen lässt sich damit nicht&lt;br /&gt;
einhalten&quot;, bestätigt auch Klimabeiratsmitglied Blechschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos und Wideos zur freien Verwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.csu-aux-1/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Echter Ökostrom&quot; ist von zertifikatsbasiertem Ökostrom zu&lt;br /&gt;
unterscheiden. Bei ersterem schließen Stadtwerke bilaterale Verträge mit&lt;br /&gt;
Ökostromproduzenten wie Betreibern von Windkraftanlagen, bei zweiterem&lt;br /&gt;
kaufen Stadtwerke lediglich gewisse Zertifikate ein. Dadurch steigt zwar&lt;br /&gt;
rein rechnerisch der eigene Ökostromanteil, dafür steigt andernorts aber&lt;br /&gt;
auch der Kohleanteil im Graustrom. Das lässt sich etwa nachlesen in&lt;br /&gt;
Anlage 3 (Abschnitt &quot;Bezug von Ökostrom&quot;) der Beschlussvorlage&lt;br /&gt;
BSV/21/05703 der Sonderstadtratssitzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kürzlich angekündigte &quot;Umstellung auf Ökostrom&quot;&lt;br /&gt;
(https://www.sw-augsburg.de/magazin/detail/stadtwerke-augsburg-stellen-auf-oekostrom-um)&lt;br /&gt;
ist keine echte, sondern lediglich eine zertifikatsbasierte. &lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 07 May 2021 23:30:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-07-Sondersitzung1.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.05.2021: Klimasondersitzung: eine Abrechnung. Menschenkette, Rede, die nicht gehalten wird, ziviler Ungehorsam</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-10-Sondersitzung2.html
            </link>
            <description>
                *Presseinformation vom Augsburger Klimacamp am 10.5.2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamper\*innen stellen mit Kunstaktion den klimapolitischen Tiefschlaf der Stadtregierung dar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Montagnachmittag (10.5.2021, 12 Uhr) stellen&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen des Augsburger Klimacamps drei Schlafbetten&lt;br /&gt;
vor dem Rathaus auf, verkleiden sich als gerade aufwachende Politiker\*innen und&lt;br /&gt;
geben künstlerische Interviews, die auf realen Zitaten basieren. Damit wollen&lt;br /&gt;
sie auf das zu unzureichende Tempo der Augsburger Klimapolitik aufmerksam&lt;br /&gt;
machen. Für den 3. April hatte die Stadtregierung ursprünglich eine&lt;br /&gt;
Sonderstadtratssitzung zum Thema Klima angesetzt, dann aber auf den 11. Mai&lt;br /&gt;
verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Unsere Stadtregierung, allen voran Oberbürgermeisterin Weber und&lt;br /&gt;
CSU-Fraktionschef Leo Dietz, befindet sich in einem klimapolitischen&lt;br /&gt;
Dauertiefschlaf!&quot;, erklärt Fabian Theenhaus (17) die Aktion. &quot;Bei der bereits&lt;br /&gt;
verschobenen Sondersitzung werden nur kleine Maßnahmen beschlossen, die&lt;br /&gt;
wichtigen werden, wenn überhaupt, erst im Herbst behandelt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Pressekonferenz am 7. Mai erklärte Oberbürgermeisterin Weber&lt;br /&gt;
wiederholt, dass Privatpersonen die größte Schuld an der Klimakrise treffe.&lt;br /&gt;
Etwa behauptete sie, Mieter\*innen ließen ihre Heizung unnötig laufen. Theenhaus&lt;br /&gt;
erwidert dazu: &quot;Privatpersonen klimafreundliches Verhalten nahelegen ohne die&lt;br /&gt;
passenden Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen, ist anscheinend der erste&lt;br /&gt;
Schritt unserer Stadtpolitik zu Klimagerechtigkeit. Das ist jedoch reine&lt;br /&gt;
Abwälzung der eigenen Verantwortung, kein ernstzunehmender Klimaschutz!&lt;br /&gt;
Verantwortung abgeben ist das einzige, das unsere Stadtregierung gut kann. Sie&lt;br /&gt;
verschläft die Klimakrise!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei inszenierten Politiker\*innen sind Oberbürgermeisterin Weber,&lt;br /&gt;
CSU-Fraktionschef Leo Dietz sowie Grünen-Fraktionsvorsitzende Verena von&lt;br /&gt;
Mutius-Bartholy. &quot;Die CSU konstruiert permanent einen Scheinwiderspruch&lt;br /&gt;
zwischen Klima und Wirtschaft&quot;, erklärt Stefanie Bauer (18) diese&lt;br /&gt;
Personenauswahl. &quot;Aber auch von der Augsburger Grünen-Stadtratsfraktion sind&lt;br /&gt;
wir maßlos enttäuscht. Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen aus Ravensburg und&lt;br /&gt;
Passau schwärmen davon, wie sie mit den dortigen Grünen gemeinsam Aktionen des&lt;br /&gt;
zivilen Ungehorsams planen. In Augsburg treten die Grünen gemeinsam mit&lt;br /&gt;
der CSU aufs Klima-Bremspedal.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos und Videos zur freien Verwendung&lt;br /&gt;
https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.schlafmuetze&lt;br /&gt;
(wird im Laufe des Tages gefüllt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Kontakt&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 10 May 2021 21:30:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-10-Sondersitzung2.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.05.2021: Klimacamper*innen stellen mit Kunstaktion den klimapolitischen Tiefschlaf der Stadtregierung dar</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-10-Sondersitzung3.html
            </link>
            <description>
                *Presseinformation vom Augsburger Klimacamp am 10.5.2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamper\*innen stellen mit Kunstaktion den klimapolitischen Tiefschlaf der Stadtregierung dar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Montagnachmittag (10.5.2021, 12 Uhr) stellen&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen des Augsburger Klimacamps drei Schlafbetten&lt;br /&gt;
vor dem Rathaus auf, verkleiden sich als gerade aufwachende Politiker\*innen und&lt;br /&gt;
geben künstlerische Interviews, die auf realen Zitaten basieren. Damit wollen&lt;br /&gt;
sie auf das zu unzureichende Tempo der Augsburger Klimapolitik aufmerksam&lt;br /&gt;
machen. Für den 3. April hatte die Stadtregierung ursprünglich eine&lt;br /&gt;
Sonderstadtratssitzung zum Thema Klima angesetzt, dann aber auf den 11. Mai&lt;br /&gt;
verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Unsere Stadtregierung, allen voran Oberbürgermeisterin Weber und&lt;br /&gt;
CSU-Fraktionschef Leo Dietz, befindet sich in einem klimapolitischen&lt;br /&gt;
Dauertiefschlaf!&quot;, erklärt Fabian Theenhaus (17) die Aktion. &quot;Bei der bereits&lt;br /&gt;
verschobenen Sondersitzung werden nur kleine Maßnahmen beschlossen, die&lt;br /&gt;
wichtigen werden, wenn überhaupt, erst im Herbst behandelt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Pressekonferenz am 7. Mai erklärte Oberbürgermeisterin Weber&lt;br /&gt;
wiederholt, dass Privatpersonen die größte Schuld an der Klimakrise treffe.&lt;br /&gt;
Etwa behauptete sie, Mieter\*innen ließen ihre Heizung unnötig laufen. Theenhaus&lt;br /&gt;
erwidert dazu: &quot;Privatpersonen klimafreundliches Verhalten nahelegen ohne die&lt;br /&gt;
passenden Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen, ist anscheinend der erste&lt;br /&gt;
Schritt unserer Stadtpolitik zu Klimagerechtigkeit. Das ist jedoch reine&lt;br /&gt;
Abwälzung der eigenen Verantwortung, kein ernstzunehmender Klimaschutz!&lt;br /&gt;
Verantwortung abgeben ist das einzige, das unsere Stadtregierung gut kann. Sie&lt;br /&gt;
verschläft die Klimakrise!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei inszenierten Politiker\*innen sind Oberbürgermeisterin Weber,&lt;br /&gt;
CSU-Fraktionschef Leo Dietz sowie Grünen-Fraktionsvorsitzende Verena von&lt;br /&gt;
Mutius-Bartholy. &quot;Die CSU konstruiert permanent einen Scheinwiderspruch&lt;br /&gt;
zwischen Klima und Wirtschaft&quot;, erklärt Stefanie Bauer (18) diese&lt;br /&gt;
Personenauswahl. &quot;Aber auch von der Augsburger Grünen-Stadtratsfraktion sind&lt;br /&gt;
wir maßlos enttäuscht. Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen aus Ravensburg und&lt;br /&gt;
Passau schwärmen davon, wie sie mit den dortigen Grünen gemeinsam Aktionen des&lt;br /&gt;
zivilen Ungehorsams planen. In Augsburg treten die Grünen gemeinsam mit&lt;br /&gt;
der CSU aufs Klima-Bremspedal.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos und Videos zur freien Verwendung&lt;br /&gt;
https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.schlafmuetze&lt;br /&gt;
(wird im Laufe des Tages gefüllt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Kontakt&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 10 May 2021 23:30:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-10-Sondersitzung3.html
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        </item>
        
        <item>
            <title>21.05.2021: Mit dem Gehzeug zum Landratsamt: Klimagerechtigkeitsaktivist*innen fordern Mobilitätswende im Großraum Augsburg</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-21-gehzeuge-landratsamt.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Klimacamp Augsburg am 21.05.2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Mit dem Gehzeug zum Landratsamt: Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen fordern Mobilitätswende im Großraum Augsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am kommenden Dienstagnachmittag (25.05.2021) machen Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen mit einer Gehzeugaktion auf die am selben Tag stattfindende Sitzung im Landratsamt Augsburg aufmerksam. Dort werden sich die Gemeinden aus der Nähe von Augsburg treffen, um kommunale Forderungen zum Mobilitätskonzept des Landkreises einzureichen. &quot;In dieser Sitzung werden die Weichen für den zukünftigen Verkehr in und um Augsburg gestellt. Und es wird sich zeigen, ob im Landkreis Augsburg die dringend notwendige Mobilitätswende angeht, oder im letzten Jahrhundert zurückbleibt.&quot;, so die Einschätzung von Klimacamperin Ute Grathwohl (48 Jahre). Mit selbstgebauten Gehzeugen – Holzgestellen in der Größe eines PKWs – wird eine Route von der Blücherstraße über Hochfeld bis zum Landratsamt in Schnellbus-Formation abgelaufen. Ein Gehzeug karikiert dabei den enormen Platzbedarf des motorisierten Individualverkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewählte Strecke ist entnommen aus dem Verkehrskonzept &quot;Verkehr 4.0 für den Ballungsraum Augsburg&quot; [1]. Laut Konzept sollen Schnellbusse auf dieser und weiteren Strecken fahren, um Augsburgs Straßenbahnlinien ringförmig miteinander zu verbinden. Dadurch sollen Lücken im ÖPNV geschlossen und  Verbindungen massiv verkürzt werden. Außerdem werden Stadtteile miteinander verbunden, die im bislang sternförmigen ÖPNV-Netz erst einen Umweg ins Stadtzentrum nehmen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dieser Aktionsform soll eine Abwendung von weiterer priorisierter Förderung des Autoverkehrs und ein massiver Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs gefordert werden. &quot;Der Individualverkehr hat keine Zukunft, da gerade in Städten der hohe Platzbedarf und die Belastung durch Lärm und Schadstoffe bereits jetzt zu erheblichen Problemen führen. Zudem wird die Klimakrise durch den bedeutend höheren CO2-Ausstoß pro Personenkilometer verschärft und das Einhalten des 1,5°C-Limits rückt in weite Ferne.&quot;, erklärt Schüler Laurenz Werner (17 Jahre). Daher schlagen die Aktivist\*innen unter Anderem eine Umsetzung des Konzepts Verkehr 4.0  in der Region und eine deutliche Vergünstigung und Vereinfachung der Ticketpreise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Landkreis und die Stadt haben jetzt die Gelegenheit, alles in die Wege zu leiten, um die Mobilität in und um Augsburg zukunftsfähig zu machen. Ein großer Teil der nötigen Infrastruktur ist mit dem aktuellen Straßennetz bereits geschaffen und muss nur sinnvoll genutzt werden. Unter anderem durch den hohen Verschleiß an Straßen durch schwere Fahrzeuge, gesundheitliche und sozioökonomische Folgen, zahlt die Stadt außerdem bei jedem gefahrenen Autokilometer drauf. Am Geld sollte es also nicht scheitern.&quot;, so angehender Förster Nico Kleitsch (21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.verkehr4x0.de/konzept-verkehr4x0/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
Die als Demonstration angemeldete Aktion wird von 14 bis etwa 16 Uhr stattfinden. Pressevertreter\*innen sind bei Interesse herzlich eingeladen, die Aktivist\*innen zu begleiten. Aktuelle Informationen über den Verlauf gibt Nico Kleitsch(0176 41975343).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Über die Organisator\*innen&lt;br /&gt;
Die Aktion wird von Aktivist\*innen aus dem Augsburger Klimacamp durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Kontakt&lt;br /&gt;
Nico Kleitsch(0176 41975343)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 21 May 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-21-gehzeuge-landratsamt.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>26.05.2021: Aktivistinnen demonstrieren zum GNTM-Finale nackt gegen die Normierung und Kapitalisierung weiblicher* Körper</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-26-GNTM.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Klimacamp Augsburg am 26.5.2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aktivistinnen demonstrieren zum GNTM-Finale nackt gegen die Normierung und Kapitalisierung weiblicher\* Körper &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den morgigen Donnerstag (27.5.2021) riefen Aktivist\*innen des Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamps zu einer Demonstration mit dem Namen &quot;Runter von der Waage, rauf auf&lt;br /&gt;
die Straße&quot; vor der Pro7-Zentrale in Unterföhring auf, um auf die&lt;br /&gt;
Instrumentalisierung des weiblichen\* Körpers in der Castingshow&lt;br /&gt;
Germanys-Next-Topmodel aufmerksam zu machen. Anlass sei das Finale der 16.&lt;br /&gt;
Staffel von Germanys-Next-Topmodel. Die Aktivist\*innen schließen damit an&lt;br /&gt;
Protestaktionen aus den Vorjahren an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziel der Aktion sei es, ein Zeichen gegen die Normierung des weiblichen Körpers&lt;br /&gt;
zu setzen. Neben der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass die Castingshow in&lt;br /&gt;
engem Zusammenhang mit Essstörungen stehe (vgl. Götz  2018), sei es den&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen wichtig zu betonen, dass die in dieser Sendung propagierte&lt;br /&gt;
körperliche Norm überhaupt nur von 4% der Bevölkerung zu erreichen und damit&lt;br /&gt;
alles andere als ‚normal‘ sei (vgl. Hawkins u.a. 2004). Aussagen von Heidi Klum&lt;br /&gt;
wie „Nicht vor dem Shoot weinen“; „Aber bevor du weinst fang lieber an“&lt;br /&gt;
(https://www.youtube.com/watch?v=snMkjKU-wsc) stehen laut den Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
paradigmatisch für den ausschließlichen Fokus auf Äußerlichkeiten bei&lt;br /&gt;
gleichzeitigem Ausschluss dessen, was die Teilnehmenden  darüber hinaus bewege.&lt;br /&gt;
Gesamtgesellschaftlich betrachtet stehe dies mit weiteren Formen der&lt;br /&gt;
Diskriminierung in Zusammenhang, die einem gleichberechtigtem Zusammenleben&lt;br /&gt;
aller Geschlechter entgegenstehen: „Frauen\* weltweit sind alltäglich mit&lt;br /&gt;
sexuellen Übergriffen und weiteren Formen sexualisierter Gewalt konfrontiert.&lt;br /&gt;
Eine Sendung, deren sozialisatorischer Effekt sich darauf beläuft, jegliche&lt;br /&gt;
Gefühle und eigene körperliche Grenzen für die kapitalistischen Zwecke anderer&lt;br /&gt;
– beispelsweise Pro7 – zu unterdrücken, sich dem Willen anderer anzupassen,&lt;br /&gt;
steht der Entwicklung einer selbstbestimmten und starken Persönlichkeit von&lt;br /&gt;
jungen Frauen diametral entgegen“, so Aktivistin Lucia Reng (21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sendung &quot;Germanys Next Topmodel&quot; ist in vergangenen Jahren immer wieder in&lt;br /&gt;
Verruf geraten, so auch im Jahr 2019 in gemeinsamer Kampagne mit dem&lt;br /&gt;
Verkehrsministerium. Das Ziel: Die Nutzung von Fahrradhelmen steigern. Das&lt;br /&gt;
Mittel: Ein nur in Unterwäsche und Helm bekleidetes Model neben dem Slogan&lt;br /&gt;
&quot;looks like shit. but saves my life!&quot; - &quot;peinlich, altbacken und sexistisch&quot;&lt;br /&gt;
sei die Kampagne nicht nur laut Katja Mast (SPD) gewesen (vgl. Helm-Kampagne:&lt;br /&gt;
Peinlich und altbacken | ZEIT ONLINE). Laut den Demonstrierenden befördere GNTM&lt;br /&gt;
und deren Kooperationspartner\*innen insgesamt die Sexualisierung des&lt;br /&gt;
weiblichen\* Körpers, indem dieser vorwiegend zu Dekorationszwecken jeglicher&lt;br /&gt;
Produkte instrumentalisiert wird. &quot;Solange der weibliche\* Körper in einer&lt;br /&gt;
absurd normierten Form als Mittel benutzt wird, um Gewinnspannen zu maximieren,&lt;br /&gt;
ist es feministische Pflicht, gegen diese Normierung einzustehen. Nur wer sich&lt;br /&gt;
gegen die Objektifizierung und Normierung weiblicher\* Körper einsetzt, setzt&lt;br /&gt;
sich für Freiheit und Gleichheit ein&quot;, betont Rengs Mitstreiterin Eva Brunner (24).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage, was der Sender Pro7 tun könne, um den Anforderungen der&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen gerecht zu werden, antworten diese einheitlich: &quot;Das Programm&lt;br /&gt;
absetzen. Eine Castingshow, die Frauen\* ausschließlich nach äußeren Merkmalen&lt;br /&gt;
bewertet, reproduziert einen gesellschaftlichen Blick auf Frauen, der völlig&lt;br /&gt;
aus der Zeit gefallen ist. Daran ändern auch Comedy-Elemente und propagierte&lt;br /&gt;
Diversität nichts. Germany&#39;s Next Topmodel ist Diskriminierung der höchsten&lt;br /&gt;
Stufe!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Quellen &lt;br /&gt;
1. Hawkins, N., Richards, S., Granley, M. &amp; Stein, D. (2004). The impact of&lt;br /&gt;
   exposure to the thin-ideal media image on women. Eating disorders, 12, 35-50.&lt;br /&gt;
2. Götz, Maya (2018): Der Gedanke, &quot;zu dick zu sein&quot; - Fernsehen und seine&lt;br /&gt;
   Bedeutung für das Körperempfinden von Mädchen. In: Haushalt in Bildung und&lt;br /&gt;
   Forschung (2018), Jg. 7 H. 2, S. 75-89.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 26 May 2021 04:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-26-GNTM.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>31.05.2021: Aktivist*innen strahlen mit Laserbeamer Schlackeberge der Lechstahlwerke in Meitingen an</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-31-Lohwald6.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Wald statt Stahl am 31. Mai 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Aktivist\*innen strahlen mit Laserbeamer Schlackeberge der Lechstahlwerke in Meitingen an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperrfrist Montag (31.5.2021) 22:30 Uhr&lt;br /&gt;
{: .label .label-red }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**[ Diese Pressemitteilung gab nicht das Klimacamp, sondern Wald statt Stahl&lt;br /&gt;
heraus. Sie findet sich auf dieser Seite wegen der thematischen Relevanz der&lt;br /&gt;
Bequemlichkeit halber trotzdem. ]**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 31. Mai projizierten Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen des&lt;br /&gt;
Aktionsbündnisses „Wald statt Stahl“ mit einem Laserbeamer&lt;br /&gt;
den Spruch „Lohwi bleibt“ auf einen der Schlackeberge der Lechstahlwerke in&lt;br /&gt;
Meitingen. Damit prangerten sie die bevorstehende Rodung des anliegenden Lohwalds&lt;br /&gt;
an und wollten Druck auf die Lokalpolitik und die Stahlwerksbetreiber aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebendieser Wald soll nämlich für den Ausbau des Werks gerodet werden. Der Wald&lt;br /&gt;
ist ein Bannwald und damit durch das bayerische Waldgesetz geschützt, einem&lt;br /&gt;
Gutachten des BUNDs zufolge ist er ökologisch sogar besonders schützenswert.&lt;br /&gt;
Max Aicher, Besitzer der Lechstahlwerke und einer der reichsten Menschen&lt;br /&gt;
Bayerns, versucht schon seit mehreren Jahren, die Waldfläche für einen&lt;br /&gt;
Ausbau des Stahlwerks umzuwidmen. „Aicher ist ein skrupelloser Finanzhai, der&lt;br /&gt;
seine Vermögensvermehrung ohne Rücksicht auf die Lebensqualität der ansässigen&lt;br /&gt;
Bewohner\*innen und den voranschreitenden Klimawandel durchsetzen möchte“, so&lt;br /&gt;
der an der Aktion beteiligte Marvin Knautsch (19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in Anbetracht ihrer Funktion als Kohlenstoffsenke stellen lebendige&lt;br /&gt;
Wälder einen wichtigen Stützpfeiler im Kampf gegen den Klimawandel dar. Bei&lt;br /&gt;
einem Ausbau des Stahlwerks anstelle des Waldes würde nicht nicht nur diese&lt;br /&gt;
Funktion zugrunde gehen, sondern durch die CO2-intensive Stahlherstellung sogar&lt;br /&gt;
noch ein intensivierter Kohlenstoffausstoß anstelle dessen stattfinden. „Das&lt;br /&gt;
ist nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht sehr bedenklich, sondern auch in&lt;br /&gt;
einer sozialen Dimension. Während Menschen im globalen Süden schon jetzt unter&lt;br /&gt;
den Folgen des Klimawandels leiden, ohne je nennenswerte CO2-Emissionen&lt;br /&gt;
verursacht zu haben, können reiche, alte weiße Männer, die verantwortlich für&lt;br /&gt;
den Großteil schädlicher Treibhausgasemissionen sind, ungebremst in ihrem&lt;br /&gt;
rücksichtslosen und menschen- und planetenverachtenden Treiben fortfahren. Eine&lt;br /&gt;
große Mitschuld daran trägt das Wirtschaftssystem, das Großkapitalisten wie&lt;br /&gt;
Aicher in die Hände spielt. So wie wir den Kapitalismus überwinden müssen, muss&lt;br /&gt;
auch Einzelpersonen wie Aicher Einhalt geboten werden, darum sind wir hier und&lt;br /&gt;
werden erst wieder gehen, wenn das Fortbestehen des Waldes gesichert ist!“, so&lt;br /&gt;
Knautsch weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bereits angekündigt werden die Aktivist\*innen den Wald demnach, angelehnt an&lt;br /&gt;
vorangegangene Waldbesetzungen, besetzen. „Die Räumungskosten bei einem solchen&lt;br /&gt;
Unterfangen sind erfahrungsgemäß so hoch, dass sich die Gemeinde Meitingen mehr&lt;br /&gt;
als zweimal überlegen wird, ob der Stahlwerksausbau genehmigt werden sollte“,&lt;br /&gt;
sagt Klimagerechtigkeitsaktivistin Lucia Reng (21).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos zur freien Verwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier herunterladen: https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.lw6 (wird im&lt;br /&gt;
Laufe des Abends gefüllt) Falls benötigt, Quellenangabe &quot;Wald statt Stahl&quot;. Von&lt;br /&gt;
unserer Seite aus ist keine Quellenangabe nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion wird am Montag den 31.5. gegen 21 Uhr bei den Schlackebergen der&lt;br /&gt;
Lechstahlwerke stattfinden und bei einbrechender Dunkelheit eindrucksvolle&lt;br /&gt;
Lichtspiele erzeugen. Aufgrund möglicher polizeilicher Intervention müssen wir&lt;br /&gt;
eventuell spontan umdisponieren. Aktuelle Informationen über den Verlauf der&lt;br /&gt;
Aktion gibt Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Über das Aktionsbündnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wald statt Stahl&quot; ist ein Zusammenschluss von&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen diverser Bewegungen aus Meitingen, Augsburg&lt;br /&gt;
und weiteren Städten aus der Region. Sie eint das Ziel, mit Aktionen und&lt;br /&gt;
zivilem Ungehorsam den Meitinger Lohwald zu erhalten und seine Erweiterung&lt;br /&gt;
einzufordern. Am 9.4.2021 fand die erste Aktion des Aktionsbündnisses statt,&lt;br /&gt;
weitere werden folgen. &quot;Wald statt Stahl&quot; agiert unabhängig vom&lt;br /&gt;
Bannwald-Bündnis Unterer Lech, welches sich ebenfalls für den Erhalt des&lt;br /&gt;
Lohwalds einsetzt.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 31 May 2021 03:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-05-31-Lohwald6.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>04.06.2021: Bürgerbündnis 'Mobilitätswende Augsburg' veranstaltet Fahrraddemonstration durch ganz Augsburg</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-06-04-B17-Demo-1.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Bürgerbündnis &quot;Mobilitätswende Augsburg&quot; am 4. Juni 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bürgerbündnis &quot;Mobilitätswende Augsburg&quot; veranstaltet Fahrraddemonstration durch ganz Augsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am kommenden Sonntag (6.6.2021) veranstaltet das neu gegründete Bürgerbündnis&lt;br /&gt;
&quot;Mobilitätswende Augsburg&quot; eine Fahrraddemonstration durch ganz Augsburg. Die&lt;br /&gt;
Route führt sowohl an Verkehrsunfallschwerpunkten vorbei als auch an wichtigen&lt;br /&gt;
Orten eines vom Bürgerbündnis vorgeschlagenen Schnellbusliniennetzes, welches&lt;br /&gt;
das sternförmige Tramnetz ringförmig verbinden soll. Die Veranstaltung ist Teil&lt;br /&gt;
eines deutschlandweiten Verkehrswendewochenendes, zu dem das Bündnis &quot;Wald&lt;br /&gt;
statt Asphalt&quot; aufrief&lt;br /&gt;
(https://wald-statt-asphalt.net/veranstaltung/mobilitaetswende-jetzt-dezentrale-aktionstage-am-5-6-juni/).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demonstration beginnt um 14:00 Uhr auf dem Plärrergelände. Der&lt;br /&gt;
Demonstrationszug wird von der Polizei profesionell begleitet und gesichert. Es&lt;br /&gt;
wird immer wieder kleinere Pausen geben, um auch Familien eine&lt;br /&gt;
niedrigschwellige Teilnahme zu ermöglichen. Die beantragte Route ist knapp 10&lt;br /&gt;
Kilometer lang, führt durch ganz Augsburg und auch über die B17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forderungen des Bürgerbündnisses:&lt;br /&gt;
- gerechte Mobilitätswende im Ballungsraum Augsburg&lt;br /&gt;
- sicheres, gut ausgebautes Radwegenetz&lt;br /&gt;
- attraktiver, gut ausgebauter und erschwinglicher ÖPNV&lt;br /&gt;
- ganztägiges Tempolimit auf der A8&lt;br /&gt;
- Einführung von Schnellbuslinien nach dem Konzept &quot;Verkehr 4.0&quot;&lt;br /&gt;
  von Michael Finsinger (verkehr4x0.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Uns Bürgern in Deutschland wurde in den letzten Jahren Klimaschutz immer&lt;br /&gt;
wichtiger. Alle führenden Experten und selbst die Bundesregierung sagen klipp&lt;br /&gt;
und klar: Klimaschutz ist nur mit einer Mobilitätswende zu schaffen&quot;, so&lt;br /&gt;
Vorsitzender Uwe Kirchheimer des Bürgerbündnisses.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 04 Jun 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-06-04-B17-Demo-1.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>05.06.2021: B17-Fahrraddemo: Stadt kassiert erneut Schlappe vor Bayerischem Verwaltungsgerichtshof</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-06-04-B17-Demo-2.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 5. Juni 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# B17-Fahrraddemo: Stadt kassiert erneut Schlappe vor Bayerischem Verwaltungsgerichtshof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das neu gegründete Bürgerbündnis &quot;Mobilitätswende Augsburg&quot; zeigte das&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamp für diesen Sonntag 14:00 Uhr eine Fahrraddemo an, die in&lt;br /&gt;
Teilen auch über die B17 verlaufen sollte. Die Stadt untersagte diesen&lt;br /&gt;
Streckenverlauf. Nun bestätigte zunächst das Augsburger Verwaltungsgericht und&lt;br /&gt;
anschließend der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in zwei Eilverfahren, dass&lt;br /&gt;
das Verbot der Stadt rechtswidrig war. Damit erliegt die Stadt abermals vor&lt;br /&gt;
Gericht den Schüler\*innen und anderen jungen und älteren Menschen des&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mobilitätspolitik ist in Deutschland immer noch einseitig dem&lt;br /&gt;
Partikularinteresse Auto ausgerichtet, alle anderen Fortbewegungsmittel gelten&lt;br /&gt;
als Verkehr zweiter Klasse und werden unzureichend gefördert&quot;, so Lucia Reng (21)&lt;br /&gt;
vom Augsburger Klimacamp. &quot;Am Sonntag setzen wir ein klares Zeichen für&lt;br /&gt;
eine Mobilitätswende mit Fahrrad, Bus und Bahn sowie Gehwegen als zentrale&lt;br /&gt;
Elemente.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rengs Mitstreiterin Stefanie Bauer (18) ergänzt: &quot;Wir freuen uns, dass die&lt;br /&gt;
Gerichte auch diesen Regelverstoß der Stadt höchstinstanzlich klar zurückwiesen&lt;br /&gt;
und die unzähligen Seiten von juristisch fehlerhaften Scheinargumenten an&lt;br /&gt;
sich abprallen ließen. Wenn es darum geht, unsere Versammlungsfreiheit&lt;br /&gt;
einzuschränken, wird auch noch am Freitagnachmittag fleißig gearbeitet. Warum&lt;br /&gt;
gibt es diese Initiative nicht bei der Umsetzung von&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsmaßnahmen? Zur Finanzierung könnte unsere Stadtregierung&lt;br /&gt;
mühelos dem Beispiel von Ex-Oberbürgermeister Kurt Gribl folgen und Augsburgs&lt;br /&gt;
Anteile an Bayerngas und Erdgas Schwaben abstoßen. Deren dreckiges Geschäft mit&lt;br /&gt;
fossilen Energieträgern ist unvereinbar mit dem Wahlkampfversprechen&lt;br /&gt;
&#39;Klimametropole Augsburg&#39; von Oberbürgermeisterin Weber.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Forderungen des Bürgerbündnisses &quot;Mobilitätswende Augsburg&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- gerechte Mobilitätswende im Ballungsraum Augsburg&lt;br /&gt;
- sicheres, gut ausgebautes Radwegenetz&lt;br /&gt;
- attraktiver, gut ausgebauter und erschwinglicher ÖPNV&lt;br /&gt;
- ganztägiges Tempolimit auf der A8&lt;br /&gt;
- Einführung von Schnellbuslinien nach dem Konzept &quot;Verkehr 4.0&quot; von Michael Finsinger (verkehr4x0.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Zitat vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (Absatz I.23 des Urteils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das Verwaltungsgericht hat zu Recht und von der Beschwerde nicht&lt;br /&gt;
beanstandet festgestellt, dass die Inanspruchnahme eines Teilabschnitts&lt;br /&gt;
der B17 einen starken Bezug zu einem die Öffentlichkeit wesentlich&lt;br /&gt;
interessierenden Versammlungsthema aufweist und insofern besonders&lt;br /&gt;
schutzwürdig ist&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Zitat vom bayerischen verwaltungsgerichtshof (Absatz I.29 des Urteils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Umgekehrt sind die hier zu befürchtenden Einschränkungen im Hinblick&lt;br /&gt;
auf den hohen Wert der Versammlungsfreiheit einerseits und die Bedeutung&lt;br /&gt;
des Versammlungsthemas für die öffentliche Meinungsbildung gerade in der&lt;br /&gt;
aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskussion andererseits in&lt;br /&gt;
einer demokratischen Gesellschaft jedoch hinzunehmen [...]. Das Recht&lt;br /&gt;
„schnell von einem Ort zum anderen zu gelangen&quot;, wie es die&lt;br /&gt;
Beschwerdebegründung beschreibt, findet seine Grenzen auch in den&lt;br /&gt;
verfassungsmäßigen Rechten anderer - hier der Versammlungsteilnehmer.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Termin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrraddemonstration über die B17 findet diesen Sonntag (6.6.2021)&lt;br /&gt;
statt. Los geht es um 14:00 Uhr beim Plärrergelände. Die Route ist knapp&lt;br /&gt;
10 Kilometer lang und vom Bürgerbündnis &quot;Mobilitätswende Augsburg&quot;&lt;br /&gt;
familienfreundlich ausgelegt.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 05 Jun 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-06-04-B17-Demo-2.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>04.06.2021: Klimacamper*innen hissen Banner bei Fahnenmasten auf dem Rathausplatz</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-06-04-Rathausbanner.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 4. Juni 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamper\*innen hissen Banner bei Fahnenmasten auf dem Rathausplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sperrfrist Freitag (4.6.2021) 18:30 Uhr&lt;br /&gt;
{: .label .label-red }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Freitagnachmittag kletterten Aktivist\*innen des Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamps die Fahnenmasten auf dem Rathausplatz hinauf, um dort in zehn Meter&lt;br /&gt;
Höhe ein Transparent zu befestigen, welches auf die nach Auffassung der&lt;br /&gt;
Klimacamper\*innen katastrophale Klimapolitik der Stadtregierung aufmerksam&lt;br /&gt;
macht. &quot;Oberbürgermeisterin Weber führt eine Klimapolitik des Nichtstuns und&lt;br /&gt;
Abwartens an!&quot;, so Felicia Reintke (23).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gestrigen Donnerstagabend gab es bereits eine ähnliche Aktion, die schon&lt;br /&gt;
nach wenigen Minuten von Ordnungsamt und Polizei beendet wurde. &quot;Es ist&lt;br /&gt;
bemerkenswert&quot;, so der angehende Förster Nico Kleitsch (21), &quot;mit welcher&lt;br /&gt;
Energie die Stadt gegen Kritik an der CSU vorgeht&quot;. &quot;Wenn sie nur ein&lt;br /&gt;
Zehntel so viel Energie auf Klimagerechtigkeit verwenden würde, hätten wir&lt;br /&gt;
schon lange unser Camp abbauen können&quot;, so Mathematik-Dozent Dr. Ingo&lt;br /&gt;
Blechschmidt (32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blechschmidt spielt damit auf die Klima-Sondersitzung des Stadtrats an: &quot;Es ist&lt;br /&gt;
ungeheuerlich, dass sich die Stadtregierung im Jahr 2021 dafür feiert, nun als&lt;br /&gt;
letzte bayerische Großstadt einen Recyclingpapieranteil von 100% anzustreben.&quot;&lt;br /&gt;
Aktuell belegt Augsburg noch unter allen bayerischen Großstädten mit einem&lt;br /&gt;
Anteil von 48% den letzten Platz [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.nachhaltigkeit.augsburg.de/fileadmin/nachhaltigkeit/data/Indikatorenbl%C3%A4tter_Zukunftsleitlinien/Indikatorblatt_%C3%962.2_Papiereinkauf_und_Recyclingpapier.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos zur freien Verwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.rathausbanner1&lt;br /&gt;
(dort sind momentan noch Fotos der Donnerstagsaktion hinterlegt, Fotos der&lt;br /&gt;
Freitagsaktion folgen gegen 19:00 Uhr -- die Banner am Freitag werden deutlich&lt;br /&gt;
höher hängen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kletteraktion beginnt um 18:00 Uhr. Polizeiliche Intervention könnte die Aktion&lt;br /&gt;
verhindern.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 04 Jun 2021 02:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-06-04-Rathausbanner.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>27.08.2021: Bürgerbündnis Mobilitätswende – Raddemo für klimagerechten kostenfreien ÖPNV anstatt Tariferhöhungen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-08-27-Raddemo-Mobilitaetswende.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom „Bürgerbündnis Mobilitätswende“ am 27. August 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Raddemo für klimagerechten kostenfreien ÖPNV anstatt Tariferhöhungen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Bürgerbündnis Mobilitätswende veranstaltet am Sonntag&lt;br /&gt;
den 29. August 2021 einen Fahrrad-Demonstrationszug&lt;br /&gt;
durch das Augsburger Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
Die Veranstalter\*innen fordern vom Augsburger Verkehrs- und&lt;br /&gt;
Tarifverbund (AVV), sowie von Landkreis und Stadt Augsburg&lt;br /&gt;
eine Reduzierung der Ticketpreise im Augsburger Nahverkehr&lt;br /&gt;
stufenweise bis hin zu einem kostenfreien ÖPNV (auch genannt Nulltarif).&lt;br /&gt;
Die Kundgebung beginnt um 14 Uhr am Ulrichsplatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&quot;Für eine klimagerechte Mobilitätswende brauchen wir&lt;br /&gt;
einen attraktiven und sozial gerechten ÖPNV.&lt;br /&gt;
Dazu gehört neben dem schnellstmöglichen Ausbau des Streckennetzes&lt;br /&gt;
auch der Nulltarif&lt;br /&gt;
um allen Menschen klimafreundliche Mobilität zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
Tariferhöhungen sind ein Schritt in die falsche Richtung und&lt;br /&gt;
befördern den klimaschädlichen motorisierten Individualverkehr&quot;&lt;br /&gt;
so Stefanie Bauer (19) .&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zuletzt wurden die Preise für den Augsburger Nahverkehr zu 1. Juli 2021&lt;br /&gt;
um insgesamt etwa  3,2 Prozent erhöht.&lt;br /&gt;
Dies geschah trotz des coronabedingt reduzierten Taktes der Tramlinien [1]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&quot;Natürlich ist uns klar, dass kostenfreier ÖPNV&lt;br /&gt;
nicht von heute auf morgen geht,&lt;br /&gt;
das würde die räumlichen und finanziellen Kapazitäten sprengen.&lt;br /&gt;
Deshalb schlagen wir ein Stufenmodell vor,&lt;br /&gt;
das sofort mit dem 365€ Ticket für alle beginnt.&lt;br /&gt;
In den kommenden Jahren wird stufenweise der Nulltarif&lt;br /&gt;
für verschiedene Bevölkerungsgruppen eingeführt.&lt;br /&gt;
Dies könnten sozial schwache Menschen, Personen die ihr Auto abwracken&lt;br /&gt;
(allgemeine Abwrackprämie: Freifahrschein), Senioren, Pendler*innen&lt;br /&gt;
sowie Kinder und Jugendliche sein&quot; so Bauers Mitstreiter Samuel Bosch (18).&lt;br /&gt;
Ute Grathwohl (48) ergänzt: &quot;So haben auch Stadt und Tarifverbund&lt;br /&gt;
genug Zeit, um den Ausbau des ÖPNV voranzutreiben&lt;br /&gt;
um den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden,&lt;br /&gt;
zum Beispiel mit Schnellbuslinien wie im Verkehrskonzept 4.0 vorgeschlagen,&lt;br /&gt;
um Lücken im Netz zu schließen während das Tramnetz erweitert wird.&lt;br /&gt;
Schnellbusse sind unkompliziert und erfordern nur wenig Umbaumaßnahmen.&lt;br /&gt;
Deshalb fordern wir den AVV auf, eine Verdopplung der Fahrgastzahlen&lt;br /&gt;
als Grundlage für die Erstellung des Nahverkehrsplans 2025 herzunehmen.&quot; [2] .&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&quot;Stadt und Verband argumentieren immer&lt;br /&gt;
mit der fehlenden Finanzierbarkeit des Nulltarif.&lt;br /&gt;
Ein deutschlandweiter Nulltarif würde laut Branchenverband VDV&lt;br /&gt;
den Staat jährlich 12 Milliarden Euro kosten [3].&lt;br /&gt;
Diese Kosten können leicht durch den Wegfall der Pendlerpauschale&lt;br /&gt;
in Höhe von rund 5,2 Milliarden Euro [4]&lt;br /&gt;
sowie Teileinsparungen der jährlichen 7,8 Milliarden Euro Kosten&lt;br /&gt;
für das Dieselprivileg  [5],&lt;br /&gt;
der Steuerbefreiung von Dienstwagen in Höhe von 4,6 Milliarden Euro [6]&lt;br /&gt;
und die staatliche Subvention der privaten Nutzung von Dienstwagen&lt;br /&gt;
mit 3 Milliarden Euro [7] ausgeglichen werden.&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der Nulltarif finanziert sich durch den Wegfall&lt;br /&gt;
anderer staatlicher Subventionen von selbst,&lt;br /&gt;
ganz zu Schweigen vom Wegfall des Verwaltungsaufwandes&lt;br /&gt;
und der Kosten im Fahrscheinwesen&quot; so Nico Kleitsch (21).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der etwa 10 km lange familienfreundliche Streckenverlauf der Kundgebung&lt;br /&gt;
führt vom Ulrichsplatz über Rathausplatz und Jakobertor&lt;br /&gt;
zur Berliner Allee und von dort über Amagasaki und Nagahama Allee&lt;br /&gt;
und B300 zur Schertlinstraße und anschließend über Gögginger Straße&lt;br /&gt;
und Herrmanstraße zum Bahnhof und anschließend wieder über die Karlstraße&lt;br /&gt;
zurück zum Ulrichsplatz.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-AVV-erhoeht-die-Preise-Fahrgaeste-in-Bus-und-Tram-muessen-ab-Juli-mehr-zahlen-id59839626.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] https://www.verkehr4x0.de/&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/gratis-nahverkehr-kostenlos-busfahren-in-dieser-brandenburger-stadt-gibts-das-laengst-li.19447?pid=true&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] https://www.wiwo.de/politik/deutschland/berufspendler-pendler-kosten-den-fiskus-fuenf-milliarden-euro/20654060.html&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] http://www.klimaretter.info/mobilitaet/nachricht/23512-umweltbundesamt-fordert-ende-der-diesel-subvention&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] https://www.klima-allianz.de/fileadmin/user_upload/Dateien/Daten/Publikationen/Positionen/2011_06_Positionspapier_Firmenwagen.pdf&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] https://www.nachhaltig-links.de/images/DateienJ2/1_Mobilitaet/2_PDF/2018/7307_LinkeBTF_Nulltarif_A5_4c_Web.pdf&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Informationen zur Route:&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Ulrichsplatz, Maximilianstraße, Karolinenstraße, Leonhardsberg, Pilgerhausstraße, Bei der Jakobskirche,&lt;br /&gt;
Jakoberstraße, Lechhausener Straße, Berliner Allee, Amagasaki Allee, Nagahama&lt;br /&gt;
Allee, Inverness Allee, Haunstetter Straße, Schertlinstraße, Hochfeldstraße, Von-Der-&lt;br /&gt;
Tann-Straße, Morellstraße, Gögginger Straße, Hermanstraße,&lt;br /&gt;
Halderstraße, Viktoriastraße, Prinzregentenstraße, Am Alten Einlaß, Grottenau, Ludwigstraße,&lt;br /&gt;
Karlstraße, Karolinenstraße, Maximilianstraße, Ulrichsplatz&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Mehrspurige Straßen (z.B. Inverness Allee, Gögginger Straße, Karlstraße, ...) werden auf beiden Fahrbahnen einer Richtung befahren.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 21:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-08-27-Raddemo-Mobilitaetswende.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.12.2021: Entsetzen über einseitigen Radentscheid-Vertragsbruch der CSU -- Lob für grüne Fraktion</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-12-10-Vertragsbruch.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 10. Dezember 2021*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Entsetzen über einseitigen Radentscheid-Vertragsbruch der CSU -- Lob für grüne Fraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Monate gab es Verhandlungen, bis am 05.07.2021 die Initiatoren des&lt;br /&gt;
Augsburger Radentscheids und die Stadt schließlich einen&lt;br /&gt;
öffentlich-rechtlichen Vertrag schlossen. Das damals noch gemeinsam so&lt;br /&gt;
verkündete Ziel: Den Fahrradverkehr in Augsburg nicht länger strukturell&lt;br /&gt;
benachteiligen und dadurch ermöglichen, dass mehr Bürger\*innen auch die&lt;br /&gt;
Chance bekommen, vom Auto aufs Rad umzusteigen. Nun brach die CSU in der&lt;br /&gt;
gestrigen Bauausschusssitzung dieses Versprechen. Mit ihrem Beschluss&lt;br /&gt;
setzten sie sich einseitig über die Vertragsvorgaben zur&lt;br /&gt;
Stellplatzsatzung hinweg. Die Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps&lt;br /&gt;
sind entsetzt, nach eigenen Angaben aber wenig überrascht. Nur Grüne und&lt;br /&gt;
SPD stimmten gegen die Beschlussvorlage von CSU-Baureferent Gerd Merkle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gemeinsamen Vertrag war ursprünglich vereinbart, dass&lt;br /&gt;
Immobilieneigentümer\*innen mehr Freiheiten erhalten dürfen, das heißt&lt;br /&gt;
auf Wunsch weniger PKW-Stellplätze und mehr Radstellplätze vorsehen&lt;br /&gt;
dürfen. „Die CSU zeigte sich in der gestrigen Bauausschussitzung&lt;br /&gt;
unwillig und unfähig, selbst diesen kleinen Schritt auf dem Weg zur&lt;br /&gt;
Mobilitätswende einzuschlagen“, so Charlotte Lauter (19) vom Klimacamp.&lt;br /&gt;
Lauter könne nicht nachvollziehen, dass die CSU offenbar nicht einmal&lt;br /&gt;
Willens ist, Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen, welche die Stadt nichts&lt;br /&gt;
kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In ihren Worten gibt sich die CSU heutzutage einen grünen Anstrich und&lt;br /&gt;
Söder umarmt Bäume. Doch in ihren Handlungen wird immer wieder klar, wie&lt;br /&gt;
sehr die CSU einseitig klimaschädliche Partikularinteressen des&lt;br /&gt;
motorisierten Individualverkehrs bedient“, so Lauter weiter. Der&lt;br /&gt;
gestrige Vertragsbruch demonstriere das wieder einmal mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Oberbürgermeisterin erklärt oft, dass sie nicht verstehe, wieso&lt;br /&gt;
Augsburgs Klimaschutzverzögerungen aus wissenschaftlicher Sicht&lt;br /&gt;
zukunftsschädlich und riskant seien“, so Lauter weiter. „Im Februar&lt;br /&gt;
setzte sich die Stadt eine klare CO₂-Obergrenze. Im Juli hat sie die&lt;br /&gt;
Bus- und Trampreise erhöht, zum Jahreswechsel treibt sie die&lt;br /&gt;
Preisschraube weiter in die Höhe, und nun bricht die CSU auch noch&lt;br /&gt;
einseitig den Radentscheid-Vertrag. Und da wundert sich Frau Weber noch,&lt;br /&gt;
dass wir ihr Schneckentempo kritisieren?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fehlende Kommunikation mit dem Aktionsbündnis „Fahrradstadt jetzt“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Augsburger CSU wirft uns immer wieder vor, nicht gesprächsbereit zu&lt;br /&gt;
sein“, erinnert Lauter. „Dieser Vorwurf verkennt natürlich, dass es die&lt;br /&gt;
physikalischen Gegebenheiten sind, sprich die realen Bedrohungen durch&lt;br /&gt;
die Erdaufheizung, die den Zeitdruck herstellen, und dass mit diesen&lt;br /&gt;
nicht verhandelt werden kann. Aber die CSU übt selbst eine Politik des&lt;br /&gt;
Schweigens.“ Lauter bezieht sich mit ihrer Aussage darauf, dass den&lt;br /&gt;
Radentscheidinitiator\*innen in den Verhandlungen zugesichert worden war,&lt;br /&gt;
dass sie in die weiteren Schritte kommunikativ eingebunden werden&lt;br /&gt;
würden. „Einzig aus formaljuristischen Gründen hielt diese Zusicherung&lt;br /&gt;
nicht Einzug in den Vertragstext.“ Doch nun fand vor dem Vertragsbruch&lt;br /&gt;
keine Kommunikation mit dem Aktionsbündnis „Fahrradstadt jetzt“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Positiver Einsatz der grünen Fraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als klaren Gegensatz dazu sehen die Klimacamper\*innen den Einsatz der&lt;br /&gt;
grünen Fraktion im gestrigen Bauausschuss. Nach Ansicht der&lt;br /&gt;
Klimacamper\*innen versuchten sie nicht nur, den Vertragsbruch&lt;br /&gt;
aufzuhalten, sondern auch, die konsequente Ablehnung der Empfehlungen&lt;br /&gt;
der Bürgerversammlung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese hatte am 12.10.2021 der Stadt eine Reihe von Maßnahmen,&lt;br /&gt;
insbesondere für den Sektor der städtischen Mobilität, empfohlen. Nahezu&lt;br /&gt;
alle Anträge wurden aber mit dem Verweis auf formaljuristische Fehler&lt;br /&gt;
verworfen. „Muss man denn Anwältin sein, um in der Bürgerversammlung&lt;br /&gt;
Anträge zu stellen?“, wundert sich Lauter. Die Grünen setzten sich in&lt;br /&gt;
der Bauausschusssitzung dafür ein, dass die Empfehlungen ihrer Intention&lt;br /&gt;
nach und nicht ihrem Wortlaut nach beurteilt werden, konnten sich damit&lt;br /&gt;
gegen ihre Koalitionspartnerin aber nicht durchsetzen. Nicht einmal eine&lt;br /&gt;
Zurückstellung einiger Anträge, um mehr Vorbereitungszeit zu schaffen,&lt;br /&gt;
ließ die CSU zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Ausführliches Sitzungsprotokoll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt hält ausführliche Sitzungsprotokolle, die das&lt;br /&gt;
Abstimmungsverhalten der einzelnen Stadträt\*innen sowie die&lt;br /&gt;
Diskussionsbeiträge offenbaren, unter Verschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein von Klimacamper\*innen angefertigtes eigenes Protokoll gibt es aber&lt;br /&gt;
[hier](https://augsburg.klimacamp.eu/pages/material/Protokolle/2021-12-09-protokoll-bauausschuss.pdf).&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 10 Dec 2021 21:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2021-12-10-Vertragsbruch.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>29.01.2022: Antwort an Herrn Hörmann auf seine Frage „Wie lange hält das Klimacamp in Augsburg noch durch?“</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-01-29-Durchhalten.html
            </link>
            <description>
                Am 29.01.2022 fragte Michael Hörmann&lt;br /&gt;
in einem Artikel in der Augsburger Allgemeinen:&lt;br /&gt;
„[Wie lange hält das Klimacamp in Augsburg noch durch?](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/debatte-bewundert-und-beschimpft-wie-lange-haelt-das-klimacamp-in-augsburg-noch-durch-id61582291.html)“&lt;br /&gt;
Hier antwortet Ingo Blechschmidt auf diese Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrter Herr Hörmann,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielen Dank für Ihren ausführlichen Bericht „Wie lange hält das&lt;br /&gt;
Klimacamp noch durch?“. Insbesondere die zeitliche Einordnung und&lt;br /&gt;
aktuelle Einschätzung nahmen wir Aktivist\*innen vom Klimacamp mit großem&lt;br /&gt;
Interesse auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie uns näher und aus erster Hand kennenlernen möchten, laden wir&lt;br /&gt;
Sie gerne zu einer losen Austauschrunde zu uns ins Klimacamp ein.&lt;br /&gt;
Vielleicht möchten Sie auch einen unserer Abendvorträge besuchen, gerade&lt;br /&gt;
für unsere Presseworkshops wären Sie sicherlich eine tolle Bereicherung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp wird von einem großen Unterstützer\*innenkreis getragen.&lt;br /&gt;
Die Altersspanne umfasst nicht nur Schüler\*innen und Studierende:&lt;br /&gt;
Augsburg\*innen aller Altersgruppen übernehmen freiwillig Aufgaben wie&lt;br /&gt;
die Betreuung der Webseite oder das Verfassen unserer&lt;br /&gt;
Pressemitteilungen. Mit professionellen Kommunikationsstrateg\*innen&lt;br /&gt;
stehen wir indes nicht in Kontakt. Dass Sie diesen Eindruck gewinnen&lt;br /&gt;
konnten, empfinden wir als großes Kompliment für die Qualität unserer&lt;br /&gt;
Arbeit. Die über 19 Monate hinweg gesammelte Erfahrung hat sicherlich&lt;br /&gt;
dazu beigetragen. Kompetente juristische Beratung nehmen wir tatsächlich&lt;br /&gt;
in Anspruch, um uns gegen die Nachstellungen der Stadt zu behaupten. Pro&lt;br /&gt;
Monat erreichen uns nämlich zahlreiche Bescheide von Ordnungsamt und&lt;br /&gt;
Staatsschutz, deren Bearbeitung viel Zeit und Energie in Anspruch nimmt,&lt;br /&gt;
bevor sie im Regelfall vor Gericht dann doch wieder kassiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die in der Artikelüberschrift gestellte Frage ist unsere Antwort:&lt;br /&gt;
Noch lange!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitinitiator des Klimacamps, der schon viele Phasen des Protests&lt;br /&gt;
miterlebte, kann ich nämlich feststellen: Die&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsbewegung in Augsburg ist so stark wie nie zuvor. Sie&lt;br /&gt;
vermochte es, über zwei Winter und mehr als 570 Tage hinweg das&lt;br /&gt;
Klimacamp als zentralen Protest-, Einfluss- und Freiraum zu betreiben.&lt;br /&gt;
Mit der Wiederaufnahme der universitären Präsenzlehre wurden auch die&lt;br /&gt;
Students for Future wieder aktiv und zählen jetzt mehr Mitglieder zu&lt;br /&gt;
ihren Reihen als vor der Pandemie. Mit einem Minimum an Vorlaufzeit&lt;br /&gt;
organisierten diese mit der Public Climate School eine öffentliche&lt;br /&gt;
Vortragsreihe, zu der sie zahlreiche namhafte Wissenschaftler\*innen&lt;br /&gt;
gewinnen konnten, und haben für das kommende Jahr viele Projekte in&lt;br /&gt;
Aussicht. Es waren auch wir von der Augsburger&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsbewegung, die zusammen mit anderen das Bündnis&lt;br /&gt;
„Augsburg Solidarisch“ gründeten, um den Corona-„Sparziergängen“&lt;br /&gt;
Gegendemonstrationen unter dem Motto &quot;geradeaus denken – hört auf die&lt;br /&gt;
Wissenschaft!&quot; entgegenzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher kannten wir nur eine Aktionsform: die großen Schulstreiks fürs&lt;br /&gt;
Klima. Die sind pandemiebedingt aktuell nicht das Mittel der Wahl,&lt;br /&gt;
weswegen wir ihre Anzahl auch deutlich reduzierten. Aber immer noch&lt;br /&gt;
nutzen zahlreiche Augsburger\*innen diese Streiks, um ihren Protest an&lt;br /&gt;
der Klimapolitik des Verschleppens und Abwartens auszudrücken: Beim&lt;br /&gt;
letzten Globalstreik, am Freitag vor der Bundestagswahl, folgten 5.000&lt;br /&gt;
Augsburger\*innen unserem Aufruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Zeitdruck, den die physikalischen Gegebenheiten der Klimakrise&lt;br /&gt;
herstellen, erfordert aber, dass wir über die Demonstrationszüge hinaus&lt;br /&gt;
weitere Aktionsformen einsetzen. Die gab es in der Anfangszeit von&lt;br /&gt;
Fridays for Future kaum und sind der beste Indikator dafür, wie sehr wir&lt;br /&gt;
uns weiterentwickelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Augsburg und Umgebung mal wieder Bäume oder ganze Wälder der&lt;br /&gt;
Zerstörungswut der Politiker\*innen und Konzerne weichen sollen und uns&lt;br /&gt;
diesbezüglich Bürger\*inneninitiativen um Hilfe bitten, sind wir&lt;br /&gt;
diejenigen, die diese nach dem Vorbild des Hambacher Forsts besetzen und&lt;br /&gt;
so mit unseren Körpern verteidigen. Die mehrmonatige Besetzung des&lt;br /&gt;
Forsts Kasten bei München ging auf unsere Initiative zurück. [1,2,3,4,5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn – auch aufgrund des Augsburger Kohlestrombezugs – Menschen&lt;br /&gt;
enteignet, Kirchen entweiht und Dörfer abgerissen werden, um wie aktuell&lt;br /&gt;
in Lützerath Platz für eine Kohlegrube zu machen, die jetzt schon einer&lt;br /&gt;
Marslandschaft der Größe von fast halb Augsburg gleicht, sind wir&lt;br /&gt;
diejenigen, die friedlich die dortige Kohleinfrastruktur blockieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CSU ihren Wähler\*innen christliche Werte vorgaukelt, zugleich&lt;br /&gt;
aber eine illegale Maskenprovision nach der anderen einstreicht, sind&lt;br /&gt;
wir es, die den Balkon ihres Wahlkreisbüros oder die Kräne der illegalen&lt;br /&gt;
Baustellen von Georg Nüßlein erklettern und mit aufklärenden Bannern&lt;br /&gt;
versehen. [6,7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn die Stadt die ausführlichen Protokolle unseres wichtigsten&lt;br /&gt;
kommunalen Gremiums, dem Augsburger Stadtrat, unter Verschluss hält und&lt;br /&gt;
sich nicht nur über die Empfehlungen der Bürger\*innenversammlung,&lt;br /&gt;
sondern auch dem dringenden Rat der von ihr selbst in Auftrag gegebenen&lt;br /&gt;
KlimaKom-Studie hinwegsetzt, sind wir es, die die Sitzungen besuchen,&lt;br /&gt;
eigene Protokolle anfertigen, diese der Öffentlichkeit zur Verfügung&lt;br /&gt;
stellen und vor allem: immer wieder nachhaken. Sowohl wenn die Stadt&lt;br /&gt;
weiter an fatalen Fehlinvestitionen in klimaschädliche Konzerne wie&lt;br /&gt;
Bayerngas festhält, die trotz Klimakrise aktiv die Nordsee nach neuen&lt;br /&gt;
Erdgasquellen absuchen, als auch, wenn sie alle sechs Monate Bus und&lt;br /&gt;
Tram durch weitere Preiserhöhungen stetig unattraktiver macht. [8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Globalstreik, auf den wir wieder umfassend aufmerksam machen&lt;br /&gt;
werden, findet am 25. März statt. Die Jubiläumskundgebung von Fridays&lt;br /&gt;
for Future bewarben wir dagegen kaum. Natürlich ist es immer schön, wenn&lt;br /&gt;
mehr Gäste zu einer Geburtstagsfeier kommen, aber die zentrale&lt;br /&gt;
politische Veranstaltung war eben nicht die Feier, sondern der&lt;br /&gt;
vorausgehende Globalstreik. Der Entschluss zur sonntäglichen Fahrraddemo&lt;br /&gt;
fiel übrigens äußerst kurzfristig am Donnerstag. Nötig wurde sie nur, da&lt;br /&gt;
unser im Vergleich zu anderen Kommunen besonders versammlungsfeindliches&lt;br /&gt;
Ordnungsamt an eben jenem Donnerstag eine lange im Voraus geplante&lt;br /&gt;
Abseilversammlung für den Sonntag untersagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben ganz recht: Wir müssen so schnell wie möglich unseren alten&lt;br /&gt;
Platz in Sichtweite der Augsburger Stadtpolitik wieder einnehmen. Es ist&lt;br /&gt;
einfach etwas anderes, ob wir um die Ecke stehen oder vor jeder&lt;br /&gt;
Stadtratssitzung und jedem Ausschuss den Politiker\*innen auf dem Weg ins&lt;br /&gt;
Rathaus ins Auge stechen. Denn unser Protest ist nötig. Das zeigt nicht&lt;br /&gt;
zuletzt der letzte Bericht vom Weltklimabeirat oder das&lt;br /&gt;
Abstimmungsverhalten der Stadtregierung. Die Erdaufheizung ist schon&lt;br /&gt;
jetzt spürbar und verursacht in zahlreichen Gebieten großes Leid. Für&lt;br /&gt;
unseren Aktivismus verzichten wir auf Freizeit und vernachlässigen Beruf&lt;br /&gt;
und Freundeskreis, gewinnen aber auch neue Freund\*innen – und kämpfen:&lt;br /&gt;
So vieles, das wir heute für selbstverständlich halten, wird es in&lt;br /&gt;
Zukunft nicht mehr geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns, Sie persönlich kennenzulernen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-umweltschuetzer-1.5331295](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-umweltschuetzer-1.5331295)&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-baeume-aktivisten-polizei-1.5327554](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-baeume-aktivisten-polizei-1.5327554)&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-baumbesetzer-1.5297147](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-baumbesetzer-1.5297147)&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimaaktivisten-besetzen-waldstueck-im-sueden-von-muenchen,SXmRlda](https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimaaktivisten-besetzen-waldstueck-im-sueden-von-muenchen,SXmRlda)&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/aktivisten-bauen-baumhaeuser-in-forst-kasten-polizei-vor-ort,SZpMd7c](https://www.br.de/nachrichten/bayern/aktivisten-bauen-baumhaeuser-in-forst-kasten-polizei-vor-ort,SZpMd7c)&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://www.augsburger-allgemeine.de/krumbach/Landkreis-Guenzburg-Aktivisten-greifen-mit-Banner-Nuesslein-und-CSU-an-Was-steckt-dahinter-id60323906.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/krumbach/Landkreis-Guenzburg-Aktivisten-greifen-mit-Banner-Nuesslein-und-CSU-an-Was-steckt-dahinter-id60323906.html)&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-Feuerwehr-rueckt-wegen-Klimacamp-Aktivisten-mit-Drehleiter-an-id59878656.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-Feuerwehr-rueckt-wegen-Klimacamp-Aktivisten-mit-Drehleiter-an-id59878656.html)&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[8] [https://augsburg.klimacamp.eu/protokolle/](https://augsburg.klimacamp.eu/protokolle/)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 29 Jan 2022 21:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-01-29-Durchhalten.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>08.03.2022: Räumungsbescheid rechtswidrig – Stadt Augsburg kassiert zum fünften Mal Schlappe vor Gericht gegen Klimacamper*innen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-03-08-Raeumungsbescheid-rechtswidrig.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 8.3.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Räumungsbescheid rechtswidrig – Stadt Augsburg kassiert zum fünften Mal Schlappe vor Gericht gegen Klimacamper\*innen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gestrigen Montag, den 7.03.2022 und 615-ten Tag des Klimacamps, wurde vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) in München über das von der Stadt Augsburg eingereichte Berufungsverfahren gegen das Augsburger Klimacamp (Az. 10 B 21.1694) verhandelt. Dabei ging es um die Frage, ob das Camp in den ersten zehn Tagen – vom 1. bis zum 10. Juli 2020 – eine Versammlung im Sinne von Art. 8 GG war. Die Entscheidung des VGH, dass der städtische Räumungsbescheid an das Klimacamp vom 10. Juli 2020 illegal war, wurde den Klimacamper\*innen am heutigen Dienstagmorgen telefonisch mitgeteilt. Sowohl das Eil- als auch das Hauptverfahren vor dem Verwaltungsgericht Augsburg gegen den Räumungsbescheid hatte das Klimacamp bereits im Jahr 2020 gewonnen. Auf dieser Grundlage findet die Dauerversammlung der Klimaaktivist\*innen bis zum heutigen Tag und auch weiterhin ununterbrochen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgangstendenz gab der Vorsitzende Richter Reinhard Senftl bereits in der gestrigen mündlichen Verhandlung bekannt. Nachdem das zentrale Element der städtischen Ausführungen laut Senftl „in sich zusammengefallen“ war, fragte er die Vertreter der Stadt, ob sie die Revision nicht doch zurückziehen wollen. Damit hätte die Stadt die noch größere Blamage in Form einer ausführlichen Urteilsbegründung, die nun doch kommen wird, noch abwenden können. „Die fünfköpfige städtische Entourage sollte lieber Rechtsgrundlagen für den Bau von Windrädern abklären anstatt sich für die infantile Klimapolitik des Abwartens und Nichtstuns blamieren zu lassen“, so Klimacamperin Charlotte Lauter (19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### STADT IRRT BEI VERHANDLUNGSGEGENSTAND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richter Senftl stellte gleich zu Verhandlungsbeginn klar, dass er kein Grundsatzurteil zur grundsätzlichen Zulässigkeit von dauerhaften Versammlungen fällen werde. Dies hatte zuletzt Ordnungsreferent Pintsch fälschlicherweise so gegenüber der Augsburger Allgemeinen behauptet. [Quelle: [augsburger-allgemeine.de](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/klimacamp-augsburg-vor-dem-aus-gericht-entscheidet-id61924561.html)] Es ging in der Verhandlung tatsächlich nur um den Räumungsbescheid vom 10.7.2020, den zuvor bereits das Augsburger Verwaltungsgericht als rechtswidrig erklärt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schülerin und Klimacamp-Mitinitiatiorin Janika Pondorf (17) dazu: „Wir sind schon überrascht, dass die Stadt Augsburg ganz offensichtlich nicht genau wusste, um was es bei dem Prozess geht, den sie nun schon so lange mit uns führt. Wir freuen uns auf die Strahlwirkung, die dieses Urteil auf die Politik entfalten wird: Das Urteil gibt dem politischen Druck für Klimagerechtigkeit starken Rückenwind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### DER PROZESS VOR DEM VGH HAT PIONIERCHARAKTER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise halten Versammlungen nicht so lange an, dass ein derartiges Verfahren im Hauptverfahren in einer obergerichtlichen Instanz möglich wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Man kann der Stadt Augsburg zwar dankbar sein, dass sie durch ihre Klage so viel mediale Aufmerksamkeit für Klimagerechtigkeit schuf. Lieber wäre es uns allerdings gewesen, wenn die Stadtregierung endlich sozial gerechte Lösungen gegen den Treibhausgasausstoß umsetzen würde“, so Pondorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen betreibe die Stadt unablässlich eine „Täter-Opfer-Umkehr“, so Pondorf, und schiebe ihre Verantwortung für Klimaschutz auf Augsburgs Privatpersonen ab. Die städtische PR-Kampagne „Klimawette“ demonstriere dies besonders eindrucksvoll. Dabei wurden Augsburgs Privatpersonen aufgefordert, tunlichst CO₂ zu vermeiden. „Jedoch ohne sie dabei in irgendeiner Form zu unterstützen und ohne selbst gestalterisch aktiv zu werden: ÖPNV ticketfrei machen, Fernwärmeausbau vorantreiben, Unterstützung vom Land einklagen. Sogar einfache Balkonsolaranlagen verhindert die Stadt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### RECHTSWIDRIGE AUFTRAGSVERGABE UND STÄDTISCHE STEUERVERSCHWENDUNG?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberbürgermeisterin der Stadt Augsburg, Eva Weber, stellte wiederholt fest, dass dauerhafte Versammlungen im Sinne des Art. 8 GG nicht ihrer Rechtsauffassung entsprächen. Schon vor Aushändigung des Räumungsbescheids am 10.7.2020 gab sie den Schüler\*innen gegenüber an, dass sie sich als Juristin sicher sei, dass vom Klimacamp kein Kundgebungscharakter ausgehe und es deshalb nicht von der Versammlungsfreiheit geschützt sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Urteil in erster Instanz war eindeutig. War es wirklich nötig, für diesen Prozess Augsburger Steuergelder zu verschwenden?“, fragt Klimacamperin Lutz Reng (22). Das Verwaltungsgericht Augsburg hatte nämlich nach seiner Entscheidung im November 2020 keine Berufung zugelassen – diese musste die Stadt Augsburg erst vor dem VGH beantragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reng fordert auch endlich eine Aufklärung, wie es zur Auftragsvergabe an die Kanzlei kam, welche die Stadt vertreten hat. „Einen Informationsantrag über &#39;Frag den Staat&#39; wies die Stadt mit Verweis auf den Datenschutz zurück“, erklärt Reng. „Nirgendwo konnten wir Spuren einer öffentlichen Ausschreibung finden. Wohl aber den Nachweis, dass Ordnungsreferent Pintsch früher bei der nun beauftragten Kanzlei arbeitete.“ [Abgelehnte Anfragen auf [fragdenstaat.de](https://fragdenstaat.de/anfrage/notwendigkeit-offentlicher-ausschreibungen/) und auf [fragdenstaat.de](https://fragdenstaat.de/anfrage/kosten-des-neuen-prozesses-gegen-das-klimacamp/), Information über frühere Beschäftigung bei Linkedin-Profil von Pintsch. Die Kanzlei hieß früher „Puhle und Kollegen“, mittlerweile „pdrei Rechtswälte“.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### RÜCKHALT IN DER BEVÖLKERUNG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begründung für die Fortsetzung des Rechtsstreits hatte Oberbürgermeisterin Eva Weber mehrfach angeführt, dass die Zulässigkeit der dauerhaften Protestform grundsätzlich rechtlich geklärt werden müsse. Denn Weber sei vor Gruppen mit weniger sympathietragenden Anliegen besorgt, die sich ebenfalls über ein dauerhaftes Protestcamp in der Stadt Gehör verschaffen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Sorge ist nach Ansicht der Klimacamper\*innen von Anfang an unbegründet und vorgeschoben. „Egal ob Kälte, Nässe oder kritische Leserbriefe: Um eine Dauerversammlung über so lange Zeit Tag und Nacht aufrecht zu erhalten, muss sie von einer vielfältigen Bewegung getragen werden, die viel Rückhalt in der Bevölkerung genießt“, so Pondorf. Die Aktiven im Klimacamp umfassen Schüler\*innen, Auszubildende, Student\*innen, Berufstätige und Rentner\*innen. „Wir sind keinesfalls ein seit Jahren eingeschworener Freundeskreis. Ständig kommen neue Personen zum Camp dazu. Wer sich für Klimagerechtigkeit engagieren möchte, ist im Klimacamp jederzeit willkommen und findet bei uns eine nette Gemeinschaft ohne Chef\*innen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### AUGSBURGER STADTREGIERUNG IM VERMEIDUNGSMODUS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ein Dilletantenstück! Die Stadt lenkt von den drängendsten Themen ab. Sie beschäftigt sich stattdessen lieber mit Zuständigkeiten, Rechts- und Verfahrensfragen. Wenn unsere Stadtregierung hofft, dass diese schlecht gemachte Farce unbemerkt bleibt, hat sie die Rechnung ohne das Klimacamp gemacht!“, so Lauter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt sind die finanziellen und zeitlichen Investitionen der Stadtregierung in Gerichtsverfahren, die der Prüfung der Rechtmäßigkeit von verfassungskonformer Versammlungsfreiheit dienen, ein unmissverständliches Zeichen. Die Stadtregierung zieht dieses Verhalten vor, statt in die ausreichende Umsetzung des Grundrechts auf verfassungsrechtlichen Klimaschutz zu investieren, wie ihn das Bundesverfassungsgericht am 29. April 2021 bestätigte. (1 BvR 2656/18, 1 BvR 288/20, 1 BvR 96/20, 1 BvR 78/20) ([bundesverfassungsgericht.de](https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauter fährt fort: „Wir fordern die Stadtregierung dazu auf, jetzt endlich inhaltlich in Sachen Klimaschutz aktiv zu werden!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pondorf schließt sich ihrer Mitstreiterin an: „&#39;Wir campen bis ihr handelt!&#39; war, ist und bleibt unser Motto. Die Stadt Augsburg bekannte sich zwar dazu, ihren Teil zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze beizutragen und beschloss auf unseren Druck hin ein CO₂-Restbudget. Wenig überraschend bestätigte die von der Stadt in Auftrag gegebene KlimaKom-Studie aber, dass die wenigen bislang ergriffenen Maßnahmen unzureichend sind. Zuletzt wurden die Bus- und Trampreise zu Neujahr angehoben. Wie sollen Augsburger\*innen so auf den ÖPNV umsteigen? Das zeigt uns, dass politischer Druck für Klimagerechtigkeit wichtiger ist denn je.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Um die Forderungen und die Rechtmäßigkeit des Camps besonders zu betonen, werden wir in den nächsten Monaten eine ganze Bandbreite an kreativen Ausgestaltungsmöglichkeiten des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit zeigen“, so Lauter. „Wir sind dankbar, mit Martina Sulzberger eine so kompetente und engagierte Anwältin an unserer Seite zu haben. Wir empfahlen sie daher schon oft an die vielen von uns inspirierten Klimacamps in anderen Städten weiter.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### GLOBALSTREIK: „KEINE LEEREN VERSPRECHEN MEHR“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp Augsburg lädt in diesem Sinne alle dazu ein, beim Fridays-for-Future-Globalstreik mit dem Motto „Keine leeren Versprechen mehr“ eine gerechte Klimapolitik zu fordern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Fridays-for-Future-Globalstreik am 25. März 2022. 16:00 Uhr, Ulrichsplatz**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#### ÜBERSICHT ÜBER FRÜHERE GERICHTSVERFAHREN DES KLIMACAMPS GEGEN DIE STADT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Klimacamp gewonnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Eilverfahren gegen Räumungsbescheid am Verwaltungsgericht&lt;br /&gt;
2. Hauptverfahren gegen Räumungsbescheid am Verwaltungsgericht&lt;br /&gt;
3. Eilverfahren gegen Untersagung der ersten Fahrraddemo auf der B17 am Verwaltungsgericht&lt;br /&gt;
4. Eilverfahren gegen Untersagung der ersten Fahrraddemo auf der B17 am Verwaltungsgerichtshof&lt;br /&gt;
5. Hauptverfahren gegen Räumungsbescheid am Verwaltungsgerichtshof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Stadt vorläufig gewonnen, weitere rechtliche Entwicklung noch ausstehend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Eilverfahren gegen Abseilversammlung am Verwaltungsgericht&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-03-08-Raeumungsbescheid-rechtswidrig.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>24.03.2022: Fahrraddemonstration über B17 für autofreien Sonntag und Frieden -- bundesweiter Aktionstag</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-03-24-Fahrraddemo_fuer_Klimagerechtigkeit_und_Frieden.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von unabhängigen Klimagerechtigkeitsaktivist*innen am 24.3.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Fahrraddemonstration über B17 für autofreien Sonntag und Frieden -- bundesweiter Aktionstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Sonntag (27. März) gibt es eine Fahrrad-Demo über die B17. Es ist&lt;br /&gt;
Augsburgs erste kombinierte Demonstration zu den verknüpften Themen&lt;br /&gt;
Frieden und Klimagerechtigkeit. Auch für die Einführung eines&lt;br /&gt;
Tempolimits sowie autofreier Sonntage wird demonstriert. Start der&lt;br /&gt;
Demonstration ist um 14:00 Uhr am Augsburger Königsplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingebettet ist die Aktion in einen dezentralen Aktionstag für Frieden&lt;br /&gt;
und Klimagerechtigkeit [2]. An diesem Tag finden in ganz Deutschland&lt;br /&gt;
verschiedene Events, Aktionen und Informationsveranstaltungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Klimagerechtigkeit und Frieden sind untrennbar verknüpft“, erklärt&lt;br /&gt;
Charlotte Lauter (19) die Demonstration. „Die Erdaufheizung wird in&lt;br /&gt;
Zukunft zahlreiche Ressourcenkriege befeuern. Hätten wir die&lt;br /&gt;
Energiewende nicht so sehr verschleppt, wären wir heute nicht abhängig&lt;br /&gt;
von Putins Gas. Energie könnten wir dann direkt in der Region erzeugen,&lt;br /&gt;
anstatt Putin jeden Tag Millionen für seine Kriegsindustrie zu&lt;br /&gt;
überweisen“. Die täglichen Gesamtexporteinnahmen Russlands für Öl und&lt;br /&gt;
Gas belaufen sich auf 700 Millionen Euro [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Gerade Augsburg sollte sich als Friedensstadt stärker für ein&lt;br /&gt;
Tempolimit auf A8 und B17 einsetzten. Den Fuß vom Gaspedal zu nehmen,&lt;br /&gt;
freut nicht nur den privaten Geldbeutel bei den aktuellen Spritpreisen.&lt;br /&gt;
Auch die Umwelt, Mensch und Tier danken“, so&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivistin Charlotte Lauter (19). Deshalb ist eine&lt;br /&gt;
der zentralen Forderungen, auf die am Sonntag verwiesen wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Verkehrswende jetzt! Tempo 100 auf der A8 zwischen Ulm und München und&lt;br /&gt;
Tempo 50 im Stadtgebiet Augsburg auf der B17! Autofreier Sonntag jetzt!**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Demostrecken über die Bundestraße hatten in den vergangenen&lt;br /&gt;
Monaten bereits für Aufsehen gesorgt und zahlreichen Augsburger\*innen&lt;br /&gt;
eine Plattform für ihre Kritik an der „infantilen Klimapolitik des&lt;br /&gt;
Aufschiebens und Abwartens“ gegeben. „Weil die Regierung bei wirksamem&lt;br /&gt;
Klimaschutz und der Ausbremsung von Kriegen durch den Kauf von fossilen&lt;br /&gt;
Brennstoffen versagt, sorgen wir selbst dafür, dass die B17 am Sonntag&lt;br /&gt;
autofrei ist und zeigen die – hoffentlich bald reale – Utopie des&lt;br /&gt;
autofreien Sonntags auf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demonstration richtet sich auch direkt an Augsburgs Stadtregierung,&lt;br /&gt;
die Stadtwerke sowie die Lechwerke. „Dass die Stadt immer wieder die&lt;br /&gt;
Bus- und Trampreise erhöht, ist sowas von kontraproduktiv! Wie sollen&lt;br /&gt;
Menschen denn da auf die Öffis umsteigen, wenn sich das Auto noch&lt;br /&gt;
rentabel anfühlt?“, fragt Lauter. „Der Ausbau von erneuerbaren Energien&lt;br /&gt;
ist überfällig. Warum beziehen Stadtwerke und Lechwerke immer noch&lt;br /&gt;
Kohle- und Gasstrom?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich mit einem verkehrssicher befestigten Demoschild auf dem Fahrrad&lt;br /&gt;
der Radldemo anschließen möchte, ist am Sonntag herzlich willkommen. Um&lt;br /&gt;
14:00 Uhr fährt der Radlzug am Augsburger Königsplatz los (Route: Kö -&lt;br /&gt;
Hermanstr. - Gögginger Str. - Eichleiterstr - B17 - Bürgermeister&lt;br /&gt;
Ackermann Straße, Rosenaustraße, Pferseer Unterführung, Fröhlichstr. und&lt;br /&gt;
zurück zum Königsplatz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.spiegel.de/ausland/putin-sichert-energielieferungen-zu-a-e1718411-aa5d-4f3c-90c2-b7ae8f6a047a](https://www.spiegel.de/ausland/putin-sichert-energielieferungen-zu-a-e1718411-aa5d-4f3c-90c2-b7ae8f6a047a)&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.ende-gelaende.org/aktionstag-27-03-aufruf/](https://www.ende-gelaende.org/aktionstag-27-03-aufruf/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FOTOS ZUR FREIEN VERWENDUNG&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.b17](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.b17)&lt;br /&gt;
(aktuell nur mit einem Foto einer vergangenen B17-Fahrraddemo gefüllt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WEITERE TERMINE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Freitag 25.3. 14:00 vor der Patrizia AG in der Fuggerstraße:&lt;br /&gt;
   24-Stunden-Mahnwache&lt;br /&gt;
   [https://augsburgfueralle.noblogs.org/](https://augsburgfueralle.noblogs.org/)&lt;br /&gt;
   für fairen Wohnraum und gegen Immobilienspekulation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Freitag 25.3. 16:00 Ulrichsplatz: Globaler Klimastreik für&lt;br /&gt;
   Klimagerechtigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Freitag 25.3. 18:10 Rathausplatz: Critical Mass — entspannt&lt;br /&gt;
   Fahrrad fahren durch die Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Samstag 26.3. 13:00 Rathausplatz: Demonstrationszug: Wohnraum für&lt;br /&gt;
   alle mit verschiedenen sinnbildlichen Orten Augsburgs als&lt;br /&gt;
   Zwischenstationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Sonntag 27.3. 14:00 Königsplatz: Die erste kombinierte Fahrraddemo&lt;br /&gt;
   über die B17 für die eng verknüpften Themen Frieden und&lt;br /&gt;
   Klimagerechtigkeit. Tempolimit auf A8 und B17 und Investitionen in&lt;br /&gt;
   Pflege, Bildung und öffentlichen Nahverkehr und den Ausbau von&lt;br /&gt;
   Erneuerbaren statt Aufrüstung und fossile Energien. Mobilitätswende&lt;br /&gt;
   jetzt! Autofreier Sonntag jetzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KONTAKT&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-03-24-Fahrraddemo_fuer_Klimagerechtigkeit_und_Frieden.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>05.04.2022: Klimacamp Augsburg: Kommentar zum neuen IPCC-Bericht, neue Bannerkollektion an CSU-Büro</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-04-05-IPCC-Bericht_und_Bannerkollektion_fuer_CSU-Buero.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 5.4.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp Augsburg: Kommentar zum neuen IPCC-Bericht, neue Bannerkollektion an CSU-Büro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Pressevertreter\*innen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
uns fehlen angesichts des neuen bitteren Berichts des Weltklimarats die&lt;br /&gt;
Worte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Glück für Sie, steht alles, was Sie dazu wissen müssen, direkt in&lt;br /&gt;
dem IPCC-Bericht und größtenteils auch in seinen Zusammenfassungen.&lt;br /&gt;
Bitte werden Sie Ihrer Aufgabe als Presse gerecht. Berichten Sie&lt;br /&gt;
darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Zusammenfassung für Entscheidungsträger\*innen&lt;br /&gt;
[https://report.ipcc.ch/ar6wg3/pdf/IPCC_AR6_WGIII_SummaryForPolicymakers.pdf](https://report.ipcc.ch/ar6wg3/pdf/IPCC_AR6_WGIII_SummaryForPolicymakers.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Folien zur IPCC-Pressekonferenz&lt;br /&gt;
[https://report.ipcc.ch/ar6wg3/pdf/IPCC_AR6_WGIII_PressConferenceSlides.pdf](https://report.ipcc.ch/ar6wg3/pdf/IPCC_AR6_WGIII_PressConferenceSlides.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlüsselzitate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Wir sind nicht auf einem Weg, die Erdaufheizung auf 1,5 Grad zu&lt;br /&gt;
  begrenzen.“ (Folie 4)&lt;br /&gt;
* „Wenn nicht quer über alle Sektoren sofort und substanziell Emissionen&lt;br /&gt;
  eingespart werden, sind 1,5 Grad außer Reichweite.“ (Folie 6)&lt;br /&gt;
* „Mit heutiger Technologie könnte jeder Sektor bis 2030 seine Emissionen&lt;br /&gt;
  halbieren“ (Folie 12)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strategien einiger Politiker und Unternehmen bezeichnet der UN-Chef&lt;br /&gt;
als „moralischen und wirtschaftlichen Wahnsinn“. „Es ist ein Dokument&lt;br /&gt;
der Schande, ein Katalog der leeren Versprechen, die die Weichen klar in&lt;br /&gt;
Richtung einer unbewohnbaren Erde stellen“, sagte er in einer&lt;br /&gt;
Videobotschaft.“&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: [Antonio Guterres bezeichnet neuen Klimabericht als „Dokument der Schande“](https://www.rnd.de/politik/antonio-guterres-bezeichnet-neuen-klimabericht-als-dokument-der-schande-XLA2Z4M2HPT7WCMKNPVAYSNUMM.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Augsburg direkt betroffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sogar die von der Stadt selbst in Auftrag gegebene KlimaKom-Studie&lt;br /&gt;
zeigt auf, dass die bisherige Klimapolitik des Abwartens und Nichtstuns&lt;br /&gt;
ein großer Fehler war“, ordnet Mathematiker Dr. Ingo Blechschmidt (33)&lt;br /&gt;
vom Klimacamp die Ergebnisse des neuen Berichts ein. „Abwarten und&lt;br /&gt;
Nichtstun sind in Klimafragen infantil und riskant. Abwarten und&lt;br /&gt;
Nichtstun können wir uns nicht mehr leisten, große kluge Maßnahmen sind&lt;br /&gt;
nun erforderlich. Wann werden Busse und Trams in Augsburg endlich mal&lt;br /&gt;
günstiger?“, fragt Blechschmidts Mitstreiterin Charlotte Lauter (19).&lt;br /&gt;
„Wann kommen neue Buslinien? Wie sollen denn wir Augsburger\*innen auf&lt;br /&gt;
den ÖPNV umsteigen, wenn er so teuer ist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Klimacamper\*innen kündigen Bannerkollektion an CSU-Büro an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die CSU tut sich unter allen Parteien mit wissenschaftlichen&lt;br /&gt;
Erkenntnissen besonders schwer“, erklärt Lauter. „Der CSU müssen wir&lt;br /&gt;
Informationen immer direkt vor die Haustür liefern.“ Lauter bezieht sich&lt;br /&gt;
damit sowohl auf die CSU Augsburg als auch die Union insgesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund kündigen die Klimacamper\*innen eine spezielle&lt;br /&gt;
10-teilige Bannerkollektion an. Die Banner werden je einen&lt;br /&gt;
Themenschwerpunkt des neuen IPCC-Berichts zum Inhalt haben und in&lt;br /&gt;
nächtlichen Kletteraktionen direkt am Balkon des Augsburger CSU-Büros&lt;br /&gt;
befestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Im Klimacamp können alle interessierten Augsburger\*innen lernen, wie&lt;br /&gt;
man Banner am CSU-Büro befestigt, oder uns nachts begleiten.“&lt;br /&gt;
Journalist\*innen können telefonisch oder per Mail Termine für die&lt;br /&gt;
Banneraktionen erfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KONTAKT&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 05 Apr 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-04-05-IPCC-Bericht_und_Bannerkollektion_fuer_CSU-Buero.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>06.04.2022: Klimacamp Augsburg kritisiert den „Klimapakt“ als neue Greenwashing-Kampagne der Stadt Augsburg</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-04-06-Kritik_am_Klimapakt.html
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 6.4.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp Augsburg kritisiert den „Klimapakt“ als neue Greenwashing-Kampagne der Stadt Augsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Mittwoch (6.4.) findet im Goldenen Saal die feierliche&lt;br /&gt;
Unterzeichnung des städtischen „Klimapakts“ statt. Die Stadtregierung&lt;br /&gt;
möchte damit Voraussetzungen für mehr Klimaschutz in Augsburg schaffen.&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps stehen indes dem Vorhaben indes&lt;br /&gt;
mit großer Skepsis gegenüber. Die Stadt würde von ihrer eigenen&lt;br /&gt;
Verantwortung ablenken, eine Bühne für Greenwashing bieten und die&lt;br /&gt;
großen Rahmenbedingungsverbesserungen für mehr Klimagerechtigkeit&lt;br /&gt;
weiterhin den Bürger\*innen vorenthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klimacamper\*innen wüssten es zu schätzen, dass das Thema beim&lt;br /&gt;
OB-Referat so präsent sei. Beratungsangebote für Unternehmen und&lt;br /&gt;
Akteure, die es ernst meinen, könnten eine wertvolle Ressource werden.&lt;br /&gt;
Es sei richtig, Unternehmen einzubeziehen, nicht zuletzt weil der&lt;br /&gt;
Konkurrenzdruck sie zu oft nötigt, auf Kosten von Umwelt oder ihrer&lt;br /&gt;
Arbeiter\*innen und Angestellten zu wirtschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## STÄDTISCHES VORHABEN UNGLAUBWÜRDIG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch primär hagelt es Kritik: „Der Klimapakt ist leider nur das nächste&lt;br /&gt;
Element der städtischen Verzögerungspolitik in Sachen Klimaschutz: große&lt;br /&gt;
Töne klopfen, im gleichen Atemzug aber Verantwortung abgeben und selbst&lt;br /&gt;
weiterhin keine Klimaschutzmaßnahmen ergreifen“, so Franziska Pux (27)&lt;br /&gt;
vom Klimacamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktiven nehmen in ihrer Kritik auf eine Äußerung von&lt;br /&gt;
Oberbürgermeisterin Weber Bezug [1]. „Mit ‚wir alle‘ und ‚nur gemeinsam‘&lt;br /&gt;
meint Oberbürgermeisterin Weber immer andere, aber nicht die Stadt und&lt;br /&gt;
keinesfalls sich selbst“, erklärt Pux. „Oder bekamen wir die&lt;br /&gt;
weitreichenden städtischen Beschlüsse zur Vergünstigung von Bus und&lt;br /&gt;
Tram, zur Einrichtung neuer Buslinien sowie zum Ausbau des&lt;br /&gt;
Fernwärmenetzes nur nicht mit? Um die Klimakatastophe abzumildern,&lt;br /&gt;
benötigt es aber ein sofortiges Handeln der Stadt!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Klimapakt“ biete nach Ansicht der Klimacamper\*innen vor allem eine&lt;br /&gt;
Fläche für die Stadt und die unterzeichnenden Unternehmen, Greenwashing&lt;br /&gt;
zu betreiben, also sich ein umweltfreundliches und Image zu verleihen,&lt;br /&gt;
ohne dass es dafür eine hinreichende Grundlage gäbe. Tatsächlich&lt;br /&gt;
durchzieht diese Doppelmoral viele der Paktunternehmen: Zum „Klimapakt“&lt;br /&gt;
gehören unter anderem MT Aerosprace und ein Automobilzuliefer. Das mache&lt;br /&gt;
das städtische Vorhaben unglaubwürdig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der motorisierte Individualverkehr werde in kleinen Teilen immer nötig&lt;br /&gt;
bleiben, gerade auch auf dem Land, habe nach Meinung des Klimacamps aber&lt;br /&gt;
in einem Zusammenschluss namens ‚Klimapakt‘ nichts verloren. „Da sollte&lt;br /&gt;
es um Mobilität der Zukunft gehen!“ Zum Pakt gehört auch MT Aerospace,&lt;br /&gt;
ein Konzern, der unter anderem Komponenten für verschiedene militärische&lt;br /&gt;
Raketen herstellt [2]. „Klimagerechtigkeit und Frieden gehen Hand in&lt;br /&gt;
Hand und benötigen sich gegenseitig, Rüstungskonzerne sind in einem&lt;br /&gt;
‚Klimapakt‘ fehl am Platz“, so Pux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## LECHWERKE, STAHLWERKE UND STADTSPARKASSE NUTZEN GREENWASHING-PLATTFORM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Kern des „Klimapakt“ machen aber Konzerne wie die Lechwerke, die&lt;br /&gt;
Stadtwerke und die Stadtsparkasse aus, die sich nach Aussage der&lt;br /&gt;
Klimaschützer bisher alle eher durch Greenwashing-Kampagnen statt mit&lt;br /&gt;
echtem Klimaschutz einen Namen machten. Über ihr Wertpapierhaus „Deka&lt;br /&gt;
Invest“ investiert die Sparkasse sogar ganz direkt in Kohle- und&lt;br /&gt;
Ölunternehmen und ermöglicht so, dass diese die Klimakrise weiter&lt;br /&gt;
befeuern [3]; Stadt- und Lechwerke beziehen weit über dem&lt;br /&gt;
deutschlandweiten Durchschnitt Kohlestrom [4].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Augsburgs Wohnbaugruppe, ebenfalls Unterzeichnerin des Klimapakts,&lt;br /&gt;
bekleckert sich in Klimafragen nicht mit Ruhm. „Mit viel Elan verhindert&lt;br /&gt;
sie, dass Mieter\*innen kleine Balkonsolaranlagen installieren [5], sogar&lt;br /&gt;
wenn diese sie auf eigene Kosten einrichten möchten, und im städtischen&lt;br /&gt;
Klimabeirat treten sie immer wieder bremsend auf“, so Pux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## REFERENZEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Weber: „Klimaschutz ist keine Haltung. Klimaschutz ist die Aufgabe&lt;br /&gt;
unserer Zeit. Und wir alle müssen einen Beitrag dazu leisten. Die&lt;br /&gt;
Augsburger Unternehmen stellen sich dieser Aufgabe zum Teil schon seit&lt;br /&gt;
vielen Jahren und sind mit Innovation und Technologie wichtige Partner,&lt;br /&gt;
wenn es darum geht, den CO₂-Ausstoß in unserem Stadtgebiet zu&lt;br /&gt;
verringern. Nur gemeinsam können wir unsere ambitionierten&lt;br /&gt;
Klimaschutzziele erreichen.“&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
[https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/klimapakt-augsburger-wirtschaft-wird-am-6-april-unterzeichnet](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/klimapakt-augsburger-wirtschaft-wird-am-6-april-unterzeichnet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] [https://www.forumaugsburg.de/s_2kommunal/Friedensstadt/200815_blockade-von-premium-aerotec-werk-iii-zum-friedensfest/index.htm](https://www.forumaugsburg.de/s_2kommunal/Friedensstadt/200815_blockade-von-premium-aerotec-werk-iii-zum-friedensfest/index.htm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] [https://www.urgewald.org/medien/klimaschutz-selbstverpflichtung-sparkassen-laesst-konkreten-fahrplan-vermissen](https://www.urgewald.org/medien/klimaschutz-selbstverpflichtung-sparkassen-laesst-konkreten-fahrplan-vermissen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] [https://www.sw-augsburg.de/fileadmin/content/6_pdf_Downloadcenter/1_Energie/swa_Strom-Mix.pdf](https://www.sw-augsburg.de/fileadmin/content/6_pdf_Downloadcenter/1_Energie/swa_Strom-Mix.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
(438 Gramm CO2 pro kWh bei den Stadtwerken, 310 Gramm im bundesweiten&lt;br /&gt;
Durchschnitt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] Das hat eine lange Geschichte und ist ein eigener Skandal in sich.&lt;br /&gt;
Wir vermitteln gerne Kontakt zu den relevanten Personen, etwa&lt;br /&gt;
Geschäftsführer Mark Hoppe von der WBG (diese Klimaschutz- und&lt;br /&gt;
Geldeinsparungsmaßnahme ausbremsend) oder Xenia Drost (eine Mieterin der&lt;br /&gt;
WBG, die sich bei den Parents for Future engagiert, gerne eine eigene&lt;br /&gt;
Balkonsolaranlage installieren würde und das Projekt vorantreibt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KONTAKT&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 06 Apr 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/Pressemitteilungen/2022-04-06-Kritik_am_Klimapakt.html
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>22.04.2022: Augsburger Klimacamp zu Webers Niederlagenstellungnahme</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-04-22-antwort-auf-stellungnahme-webers/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 22.4.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Augsburger Klimacamp zu Webers Niederlagenstellungnahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberbürgermeisterin Weber offenbart in ihrer Niederlagenstellungnahme&lt;br /&gt;
schlechtes Verständnis für die Strukturen des Augsburger Klimacamps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof legt nun die ausführliche Begründung für&lt;br /&gt;
sein Urteil vor: Das Augsburger Klimacamp war (zum Zeitpunkt des städtischen&lt;br /&gt;
Räumungsbescheids) eine vom Grundgesetz geschützte Versammlung.&lt;br /&gt;
Oberbürgermeisterin Eva Weber fordert daraufhin in einer vierseitigen&lt;br /&gt;
persönlichen Stellungnahme das Klimacamp als ihre Opposition auf, sich entweder&lt;br /&gt;
vollends in bestehende Verwaltungsstrukturen einzufinden oder die Zelte&lt;br /&gt;
abzubrechen. Das offenbart Weber als schlechte Verliererin. Sind es doch die&lt;br /&gt;
Menschen im Klimacamp, welche Brücken schlagen und für Maßnahmen werben, um&lt;br /&gt;
Augsburg auf einen klimagerechten Pfad zu bringen. Kaum ein Tag vergeht, an dem&lt;br /&gt;
nicht Passant\*innen im Campgespräch Aha-Moment erleben, klimapolitische&lt;br /&gt;
Zusammenhänge erkennen und neue Handlungsoptionen wahrnehmen.&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit ist Querschnittsthema – und damit per definitionem&lt;br /&gt;
multithematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie UN-Generalsekretär Antonio Guterres erst Anfang diesen Monats feststellte,&lt;br /&gt;
ist es nicht radikal, günstigere Busse und Trams sowie eine Abkehr von fossilen&lt;br /&gt;
Brennstoffen zu fordern. Aber es ist radikal, die fossile Infrastruktur weiter&lt;br /&gt;
auszubauen – so wie es die Stadt Augsburg und die Stadtwerke tun, wenn sie das&lt;br /&gt;
Fernwärmenetz weiter mit Erdgas betreiben [1] oder lieber 6,2 Millionen Euro in&lt;br /&gt;
ein unzeitgemäßes Parkleitsystem investieren statt in gut ausgebauten,&lt;br /&gt;
attraktiven und bezahlbaren ÖPNV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen ist wie reden, nur krasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.sw-augsburg.de/magazin/detail/das-heizkraftwerk-herz-der-fernwaerme/](https://www.sw-augsburg.de/magazin/detail/das-heizkraftwerk-herz-der-fernwaerme/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KONTAKT&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt (+49 176 95110311)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## NACHRICHTLICHE ANMERKUNGEN ZU EINZELNEN ÄUSSERUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Klimacamper\*innen klären Missverständnisse zum Thema Klimagerechtigkeit auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Menschen stehen wir seit nun fast zwei Jahren rund um die Uhr für&lt;br /&gt;
Gespräche zur Verfügung. Dabei stellt sich heraus: Fast alle finden es gut,&lt;br /&gt;
wenn ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ... Busse und Trams günstiger und ausgebaut werden. So können Privatpersonen&lt;br /&gt;
  öfter ihr Auto stehen lassen oder müssen sich gar nicht erst ein teures Auto&lt;br /&gt;
  zulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ... es ein gut ausgebautes Radwegenetz gibt, auf dem sich auch Kinder und&lt;br /&gt;
  ältere Radler\*innen sicher fühlen. Kopenhagen wurde so umgebaut, dass dort nun&lt;br /&gt;
  zwei Drittel aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Die wenigen&lt;br /&gt;
  verbleibenden Autofahrten (Lieferverkehr, Arztbesuche, ...) sind dann bequemer&lt;br /&gt;
  und flüssiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ... die Stadtwerke nicht mehr Kohle- und Gasstrom beziehen. Wir&lt;br /&gt;
  subventionieren damit Putins Rüstungsindustrie oder andere Staaten, in denen&lt;br /&gt;
  Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind. Privatkunden sind eh schon&lt;br /&gt;
  umgestellt, Unternehmen können statt 30 ct/kWh für Graustrom auch 31 ct/kWh für&lt;br /&gt;
  Ökostrom zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp sieht sich als Brückenbauer. Es trägt den wissenschaftlichen&lt;br /&gt;
Kenntnisstand unter die breite Bevölkerung und arbeitet auf eine Verkleinerung&lt;br /&gt;
der Diskrepanz zwischen dem, was möglich und existenziell notwendig wäre, und&lt;br /&gt;
dem, was die Stadt tut, hin. Das Klimacamp formuliert wissenschaftliche&lt;br /&gt;
Erkenntnisse und Empfehlungen von Bürger\*innenräten als politischen&lt;br /&gt;
Forderungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Klimacamper\*innen stellen sich zu Wahlen auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Diejenigen, die besonders von der Klimakrise betroffen sind, sind unter 18&lt;br /&gt;
  und können daher weder wählen noch gewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die damals wie jetzt noch minderjährige Schülerin Janika Pondorf versuchte&lt;br /&gt;
  es zur Kommunalwahl 2020 dennoch und sammelte innerhalb von nur zwei Tagen die&lt;br /&gt;
  benötigten 470 Stützunterschriften. Sie wurde vom Wahlamt abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Augsburger Klimaaktivist Alexander Mai (25, Mathe-Student und&lt;br /&gt;
  IT-Entwickler) stellte sich 2022 als von der ÖDP unterstützter parteiloser&lt;br /&gt;
  Kandidat für die Bundestagswahl auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Sachverhalte sind klar, alle Studien kommen zum selben Schluss, alle&lt;br /&gt;
  aus Bevölkerungsquerschnitten zusammengesetzten Bürger\*innenräten empfehlen&lt;br /&gt;
  dasselbe: Stadt, Land und Bund müssen dringend Klimagerechtigkeitsmaßnahmen&lt;br /&gt;
  beschließen. Damit können wir eine unkontrollierte Erdaufheizung vermeiden und&lt;br /&gt;
  nebenbei die Lebensqualität durch größere Freiheit in der Wahl des&lt;br /&gt;
  Verkehrsmittels, durch neue gemütliche Fußgänger\*innenzonen und geringere&lt;br /&gt;
  Lärmbelastung steigern. Es braucht nicht noch eine weitere Partei. Der neue&lt;br /&gt;
  IPCC-Bericht hat deutlich gemacht, dass dafür auch gar keine Zeit ist. Die&lt;br /&gt;
  bereits amtierenden Politiker\*innen müssen jetzt handeln!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Klimacamper\*innen arbeiten in städtischen Gremien mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wir engagieren uns im städtischen Klimabeirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wir engagieren uns im städtischen Nachhaltigkeitsbeirat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wir engagieren uns bei der Bürger\*innenversammlung. Das brachte aber nichts&lt;br /&gt;
  und wird auch in Zukunft nichts bringen: Nahezu alle Empfehlungen, sowohl die&lt;br /&gt;
  von uns als auch die von anderen Bürger\*innen eingebrachten, wurden im Stadtrat&lt;br /&gt;
  mit vorgeschobenen formaljuristischen Gründen abgelehnt. Eine echte inhaltliche&lt;br /&gt;
  Diskussion fand nie statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wir engagieren uns im städtischen Umweltausschuss – bei allen vier Malen seit&lt;br /&gt;
  Gründung von Fridays for Future, in denen uns Rederecht zugesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wir organisierten zusammen mit FAL und ADFC das erfolgreiche&lt;br /&gt;
  Bürger\*innenbegehren „Fahrradstadt JETZT“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Das Klimacamp unterbreitet konkrete an die Stadt Augsburg angepasste Maßnahmenvorschläge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Etwa im Klimabeirat, im Nachhaltigkeitsbeirat und in der&lt;br /&gt;
  Bürger\*innenversammlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wir sind natürlich keine Expert\*innen für alles. Die Stadt gab aber bei&lt;br /&gt;
  Expert\*innen eine Studie für konkrete Klimaschutzmaßnahmen in Augsburg in&lt;br /&gt;
  Auftrag, die sog. KlimaKom-Studie „Klimaschutz 2030: Studie für ein Augsburger&lt;br /&gt;
  Klimaschutzprogramm“. Diese Studie rügt, wie viel Zeit die Stadt bereits&lt;br /&gt;
  ungenutzt verstreichen ließ, und gibt kluge Ziele, wie eine Reduktion des&lt;br /&gt;
  motorisierten Individualverkehrs bis ~~2030~~ **2040** um 50% vor.&lt;br /&gt;
  Diese Studie lässt die Stadt leider enttäuschend weit links liegen.&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
  ***In der ursprünglichen Version der Pressemitteilung hieß es,&lt;br /&gt;
  dass die Studie eine Halbierung des motorisierten Individualverkehrs&lt;br /&gt;
  bis 2030 empfiehlt.&lt;br /&gt;
  Tatsächlich empfiehlt die Studie die Halbierung bis 2040.&lt;br /&gt;
  Die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs&lt;br /&gt;
  sollte lediglich bereits vor 2030 Wirkung zeigen.&lt;br /&gt;
  Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wir organisieren kontinuierlich Workshops, Vorträge und Diskussionsrunde&lt;br /&gt;
  mit Expert\*innen. Dazu waren auch schon immer Lokalpolitiker\*innen&lt;br /&gt;
  eingeladen. Politiker\*innen der CSU lassen sich dabei in den seltensten Fällen&lt;br /&gt;
  blicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Klimacamper\*innen verlassen ihre Komfortzone&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir übernachten bei –20 °C im Camp, investieren Stunden in die aktivistische&lt;br /&gt;
Arbeit, werden von Behörden systematisch schikaniert (die unverhältnismäßigen&lt;br /&gt;
Hausdurchsuchungen sind große Belastungen) und halten queerfeindlichen&lt;br /&gt;
Brandanschlägen stand. Nicht alle Passant\*innen sind an konstruktivem Dialog&lt;br /&gt;
mit uns interessiert und wollen oft nur Dampf ablassen – auch in diesen Fällen&lt;br /&gt;
versuchen wir, in einem inhaltlichen Gespräch den Leuten noch etwas mitzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Das Klimacamp erkennt städtische Klimaschutz-Erfolge an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erkennen an, dass die Stadt das Thema Klimaschutz als Schlüsselthema&lt;br /&gt;
identifiziert hat und an verschiedenen Punkten an Klimaschutzmaßnahmen&lt;br /&gt;
arbeitet. Wir müssen trotzdem auf die physikalischen Gegebenheiten hinweisen,&lt;br /&gt;
die erheblichen Zeitdruck herstellen und zeitnahes Handeln erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
### Das Klimacamp arbeitet inhaltlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben direkten Aktionen und politischen Stellungnahmen organisieren wir&lt;br /&gt;
kontinuierlich Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen rund um&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit, verfassen Informationsmaterialien, betätigen uns in und&lt;br /&gt;
tauschen uns mit anderen Umweltverbänden aus – oder sind auch in ihnen oder&lt;br /&gt;
Parteien aktiv. Wir stehen im Dialog mit Parteien und Fraktionen auf Kommunal-&lt;br /&gt;
und Landesebene, Stadtwerken und Stadtverwaltung.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 22 Apr 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-04-22-antwort-auf-stellungnahme-webers/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>01.05.2022: Klimaaktivist*innen verschenken gestohlenes Essen: Essen-Retten-Aktion vor Klimacamp</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-01-gestohlenes-essen-verschenken/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 1.5.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimaaktivist\*innen verschenken gestohlenes Essen: Essen-Retten-Aktion vor Klimacamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**KORREKTUR**&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Eine kleine Korrektur zur morgigen Essen-Retten-Aktion,&lt;br /&gt;
die in der unten stehenden Pressemitteilung beschrieben wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hehlerei muss auf 15:30 Uhr vorgezogen werden.&lt;br /&gt;
Vielleicht können wir eine zweite Verschenkaktion&lt;br /&gt;
auch zum ursprünglichen Termin 17:00 Uhr anbieten,&lt;br /&gt;
das hängt auch von dem Verhalten der Behörden ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner möchten wir auf den unmittelbaren Klimabezug der Aktion hinweisen.&lt;br /&gt;
Die Lebensmittel, die Supermarktketten und andere Großkonzerne wegwerfen,&lt;br /&gt;
verursachen in ihrer Herstellung trotzdem CO2- und Methan-Emissionen.&lt;br /&gt;
Völlig unnötigerweise.&lt;br /&gt;
Ein Gesetz gegen unternehmerische Lebensmittelverschwendung&lt;br /&gt;
ist ein einfaches und wirksames Mittel, um diese Emissionen einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Ursprüngliche Pressemitteilung**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Dienstag, den 3.5.2022 verschenken Aktivist\*innen ab ~~17:00~~ 15:30 Uhr&lt;br /&gt;
gerettete Lebensmittel vor dem Klimacamp am Moritzplatz. In den&lt;br /&gt;
vergangenen Monaten sorgte diese Art Aktion bereits in Nürnberg für&lt;br /&gt;
Aufsehen, wo deswegen Jesuitenpater Jörg Alt polizeilich vernommen wurde [1].&lt;br /&gt;
Jetzt bringen die Aktivist\*innen dieses Konzept auch nach Augsburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschenkten Lebensmittel wurden von den Aktivist\*innen in den&lt;br /&gt;
Nächten zuvor aus Mülltonnen von Supermärkten in Augsburg gerettet. Wer&lt;br /&gt;
sich hierbei erwischen lässt, kann wegen Diebstahl oder sogar schwerem&lt;br /&gt;
Diebstahl strafrechtlich verfolgt werden. „Trotz des Risikos&lt;br /&gt;
strafrechtlich verfolgt zu werden gehen wir containern. Wir können nicht&lt;br /&gt;
tatenlos mit ansehen, dass gute Lebensmittel im Müll landen anstatt&lt;br /&gt;
gegessen zu werden“, so Charlotte Lauter (19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Supermärkte werfen Unmengen guter Lebensmittel weg“, so Lauter. „Diese&lt;br /&gt;
unnötig produzierten Lebensmittel verursachen trotzdem CO2-Emissionen in&lt;br /&gt;
ihrer Herstellung. Wenn es in Deutschland wie in Frankreich ein Gesetz&lt;br /&gt;
gegen unternehmerische Lebensmittelverschwendung gäbe, könnte&lt;br /&gt;
Deutschland ganz leicht CO2-Emissionen einsparen!“, erklärt Lauter ihr&lt;br /&gt;
Engagement. „Wir fragen uns, wieso es in Deutschland nicht lange schon&lt;br /&gt;
so ein Gesetz gibt. Es entspricht doch ganz unserer Erziehung, gutes&lt;br /&gt;
Essen nicht wegzuwerfen, und würde der Bundesrepublik auch keinerlei&lt;br /&gt;
Kosten verursachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/bis-die-polizei-kommt-pater-aus-nuernberg-rettet-lebensmittel,SsFhNiM](https://www.br.de/nachrichten/bayern/bis-die-polizei-kommt-pater-aus-nuernberg-rettet-lebensmittel,SsFhNiM)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HINWEIS&lt;br /&gt;
Wir stehen für journalistische Begleitung beim vorbereitenden Containern&lt;br /&gt;
zur Verfügung. Wir möchten jedoch explizit darauf hinweisen, dass es&lt;br /&gt;
sich dabei um eine Straftat handelt. In Deutschland muss man zwar nur&lt;br /&gt;
bei gewissen besonders schweren Straftaten die Behörden kontaktieren,&lt;br /&gt;
sobald man von ihrer Planung erfährt (§ 138 StGB). Trotzdem empfiehlt&lt;br /&gt;
sich eine Abklärung mit einer Rechtsabteilung.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 01 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-01-gestohlenes-essen-verschenken/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>02.05.2022: Klimacamper*innen laden Oberbürgermeisterin Eva Weber vor Gericht</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-02-weber-vor-gericht-geladen/
            </link>
            <description>
                *Presseinformation vom Augsburger Klimacamp am 2.5.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamper\*innen laden Oberbürgermeisterin Eva Weber vor Gericht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8.8.2021 hingen wir um 10:00 Uhr ein Banner ans Rathaus (Fotos zur&lt;br /&gt;
freien Verwendung angehängt). Das Banner klärte über die jährlichen&lt;br /&gt;
CO2-Emissionen der Stadt Augsburg seit 1990 auf und zeigte eine Prognose&lt;br /&gt;
der zukünftigen Emissionen auf Basis der gegenwärtigen Entwicklung sowie&lt;br /&gt;
den zur Einhaltung der 1,5°-Grenze nötigen Reduktionspfad auf. Für die&lt;br /&gt;
jüngeren Jahre mussten wir dazu verschiedene Quellen kombinieren, da die&lt;br /&gt;
Stadt diese nicht übersichtlich selbst zusammenstellt. Das Banner wurde&lt;br /&gt;
eine halbe Stunde später von der Stadt entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Willen der Staatsanwaltschaft soll einer von uns, Kim Schulz (25),&lt;br /&gt;
dafür nun 1.600 € (40 Tagessätze à 40 €) Strafe zahlen. Die mündliche&lt;br /&gt;
Verhandlung am Amtsgericht findet diesen Mittwoch (4.5.2022) um 9:00 Uhr&lt;br /&gt;
in Sitzungssaal 146 (Gögginger Straße 101) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) Dies wird ein besonderes Verfahren, das als politisches Verfahren&lt;br /&gt;
geführt und verteidigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) In dem Fall geht es um eine Banner-Aktion wie zahlreiche andere (auch&lt;br /&gt;
solche, die am Rathaus stattfanden), die größtenteils unkriminalisiert&lt;br /&gt;
blieben, hier jedoch wurde ein Strafbefehl über 1.600 € erlassen. Wir&lt;br /&gt;
wissen nicht, was der Grund hierfür ist. Ein paar von uns spekulieren,&lt;br /&gt;
dass es mit der transparenten Aufklärung über die städtischen Emissionen&lt;br /&gt;
zu tun haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Wir beantragten die Vorladung von Oberbürgermeisterin Eva Weber. Als&lt;br /&gt;
Zeugin muss sie vor Gericht die Wahrheit sagen; Schulz wird sie zur&lt;br /&gt;
Befeuerung der Klimakrise durch die Stadt Augsburg befragen.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 02 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-02-weber-vor-gericht-geladen/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>07.05.2022: Augsburger Klimacamp fordert von City-Galerie Hausverbot für klimaschädliche Produktion</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-07-banner-an-city-galerie/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 7.5.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Augsburger Klimacamp fordert von City-Galerie Hausverbot für klimaschädliche Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Samstag (7.5.) gab es um 17:00 Uhr es vom Klimacamp eine&lt;br /&gt;
Kletteraktion zum Thema Klimagerechtigkeit an der City-Galerie&lt;br /&gt;
(angehängtes Foto zur freien Verwendung). Beteiligt waren Kim Schulz&lt;br /&gt;
(25), der vergangenen Mittwoch wegen eines Banners am Rathaus vor&lt;br /&gt;
Gericht stand, sowie Charlie Kiehne (20) und Samuel Bosch (19), die das&lt;br /&gt;
Brandenburger Tor besetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der City-Galerie ist die tödliche Klimakrise egal&quot;, so Charlie Kiehne&lt;br /&gt;
(20). &quot;Solange der Gesetzgeber Lieferkettengesetze verwässert, müsste&lt;br /&gt;
die City-Galerie selbst auf Lieferketten achten. CO2-intensive&lt;br /&gt;
Produktion gehört verboten, insbesondere wenn sie durch Kinderarbeit&lt;br /&gt;
zustande kommt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die City-Galerie sollte der Klimakrise ein Hausverbot erteilen!&quot;, sind&lt;br /&gt;
sich Samuel Bosch (19) und Kim Schulz (25) einig, die sich beide mit der&lt;br /&gt;
heutigen Aktion über ein aufgrund früherer Klimaproteste an der&lt;br /&gt;
City-Galerie erteiltes Hausverbot hinwegsetzen.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 07 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-07-banner-an-city-galerie/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>11.05.2022: Verkehrswendeplan für Augsburg</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-11-verkehrswende-augsburg/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Augsburger Verkehrswendeaktivist\*innen am 11.05.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Verkehrswendeaktivist\*innen enthüllen während Verkehrsmodellversuch eigenen Verkehrswendeplan für Augsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pressekonferenz am Freitag (13.05.2022) um 10:00 Uhr in der Hallstraße&lt;br /&gt;
* umfassendes integratives Verkehrsneuordnungskonzept verschiedener Akteure&lt;br /&gt;
* nicht nur abstrakte übergeordnete Ziele, sondern Vielzahl an konkreten Maßnahmen&lt;br /&gt;
* Vor und nach der Pressekonferenz über Versammlungsrecht durchgesetzter&lt;br /&gt;
  Verkehrsmodellversuch: autofreie Hallstraße während der Pause des&lt;br /&gt;
  Holbein-Gymnasiums (9:30 Uhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen verschiedener Initiativen (zahlreiche freie&lt;br /&gt;
Verkehrswendeaktivist\*innen, Menschen aus dem Umfeld des Klimacamps und&lt;br /&gt;
anderen Initiativen) arbeiteten in den vergangenen Monaten einen&lt;br /&gt;
umfassenden Verkehrswendeplan aus, der den Autoverkehr deutlich&lt;br /&gt;
verringert und Fuß-, Fahrrad- und ÖPNV-Verbindungen erheblich ausbaut.&lt;br /&gt;
Diesen Freitag (13.05.2022) wird der Verkehrswendeplan erstmals der&lt;br /&gt;
Öffentlichkeit vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Unser Verkehrswendeplan zieht verschiedene bekannte Konzepte und&lt;br /&gt;
Maßnahmen zur Verbesserung und Steigerung der Attraktivität von Stadt,&lt;br /&gt;
ÖPNV und klimafreundlicher Mobilität mit ein“, so Ute Grathwohl (49).&lt;br /&gt;
„So ist der Plan nicht nur eine breite Ideensammlung, sondern vor allem&lt;br /&gt;
ein umfassendes Konzept zur Umsetzung der Empfehlungen der von der Stadt&lt;br /&gt;
in Auftrag gegebenen KlimaKom-Studie, zur Umsetzung der vom Stadtrat&lt;br /&gt;
beschlossenen Emissionsziele für den Klimaschutz und zur Reduktion des&lt;br /&gt;
Automobilverkehrs um 50%. Unser Verkehrswendeplan zeigt, wie attraktive&lt;br /&gt;
klimafreundliche Mobilität wirklich aussehen kann.“ Die Gefahren des&lt;br /&gt;
Autoverkehrs sowie Stau und Feinstaubbelastung durch Reifen- und&lt;br /&gt;
Bremsenabrieb könnten durch eine reine Antriebswende nicht gelöst&lt;br /&gt;
werden, „ganz abgesehen vom hohen Energie- und Ressourcenverbrauch durch&lt;br /&gt;
diese Fortbewegungsart“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Florian Lenz (21) ergänzt: „Zu Fuß, mit dem Rad und einem guten ÖPNV&lt;br /&gt;
kämen wir entspannter, oft schneller und klimafreundlich ans Ziel. Für&lt;br /&gt;
die Mobilitätswende ist ein gut ausgebauter, schneller und gut&lt;br /&gt;
vernetzter Nahverkehr und ein gut ausgebautes Radwegenetz unabdingbar.&lt;br /&gt;
Ein Umstieg vom eigenen Auto auf den öffentlichen Nahverkehr ist aktuell&lt;br /&gt;
für viele keine echte Alternative, da zu oft Orte nicht schnell und&lt;br /&gt;
direkt verbunden sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral ist für die Aktivist\*innen ein Grundnetz miteinander verbundener&lt;br /&gt;
echter Fahrradstraßen quer durch die Innenstadt mit weiterführenden&lt;br /&gt;
Achsen von dort in alle Ortsteile sowie um die Altstadt herum – soweit&lt;br /&gt;
möglich auf vierspurigen Straßen vom Autoverkehr abgetrennt auf zwei&lt;br /&gt;
eigenen Spuren, dies sei etwa möglich zwischen Schertlinstraße, Rotes&lt;br /&gt;
Tor und Theodor-Heuss-Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sei keinerlei weitere Flächenversiegelung nötig, stattdessen werde&lt;br /&gt;
der vorhandene Verkehrsraum umverteilt. Weiter vom Plan vorgesehen sei&lt;br /&gt;
eine echte autofreie Innenstadt mit attraktiven Flaniermeilen zur&lt;br /&gt;
Stärkung von Aufenthaltsqualität und Einzelhandel, ein Ausbau des&lt;br /&gt;
Tramliniennetzes, etwa nach Hochzoll Süd und Richtung Hammerschmiede&lt;br /&gt;
durch die Karlstraße und von Göggingen über Messe zum Innovationspark&lt;br /&gt;
oder, wie schon lange geplant, nach Haunstetten Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem brauche es die Reaktivierung und den Neubau von Bahnstrecken&lt;br /&gt;
und Bahnhalten, so die Aktivist\*innen, etwa an der Hirblinger Straße&lt;br /&gt;
oder an der Fußball-Arena, und die Einführung der S-Bahn im Taktverkehr&lt;br /&gt;
in den direkten Umlandgemeinden sowie den Nulltarif, fahrscheinloses&lt;br /&gt;
Fahren für alle. Da nicht alle Maßnahmen zeitgleich umgesetzt werden&lt;br /&gt;
können, geben die Aktivist\*innen in ihrem Verkehrswendeplan dabei auch&lt;br /&gt;
einen zeitlichen Fahrplan an. „Kurzfristig möglich ist die Etablierung&lt;br /&gt;
von Schnellbussen auf den Bundesstraßen mit enger Taktung im AVV-Gebiet&lt;br /&gt;
zur Verknüpfung von DB-Bahnhöfen, Straßenbahnästen und Randzielen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VERKEHRSMODELLVERSUCH WÄHREND PRESSEKONFERENZ: AUTOFREIE HALLSTRASSE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten ist eine autofreie Hallstraße im&lt;br /&gt;
Gespräch; es ist ein lang gehegtes Begehren der Schulfamilie ums&lt;br /&gt;
Holbein-Gymnasium. „Daher zeigen wir direkt während der Pausen des&lt;br /&gt;
Holbein-Gymnasiums, wie die autofreie Hallstraße aussehen könnte: als&lt;br /&gt;
sicherer Schulweg, als Freiraum für Schüler\*innen und als Bestandteil&lt;br /&gt;
einer zentralen autofreien Fahrradstraßenverbindung durch die&lt;br /&gt;
Innenstadt“, so Grathwohl. (Die erste Pause beginnt um 09:30.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan werde in den nächsten Monaten unter Einbeziehung vieler&lt;br /&gt;
Menschen und Stimmen weiter ergänzt, so Lenz. Auf Basis des&lt;br /&gt;
Verkehrswendeplans sind zahlreiche Aktionen geplant, um die&lt;br /&gt;
Verkehrswende in Augsburg voran zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere wird es in den einzelnen Stadtvierteln&lt;br /&gt;
Bürger\*innenkonferenzen geben. Der Verkehrswendeplan wird mit&lt;br /&gt;
zahlreichen Aktionen einen Arbeitsschwerpunkt der Augsburger&lt;br /&gt;
Verkehrswendeszene bilden. Dazu gehören vielfältige angemeldete&lt;br /&gt;
Demonstrationen, Verkehrsversuche, Vorträge und Workshops sowie weitere&lt;br /&gt;
Aktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
INFORMATIONEN ZUM VERKEHRSWENDEPLAN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ausführliche Homepage zum Verkehrswendeplan:&lt;br /&gt;
[https://www.verkehrswende-augsburg.de](https://www.verkehrswende-augsburg.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flyer zum Verkehrswendeplan (1. Auflage, Stand Mai 2022):&lt;br /&gt;
[https://www.verkehrswende-augsburg.de/assets/Flyer%20Verkehrswendeplan%20Augsburg.pdf](https://www.verkehrswende-augsburg.de/assets/Flyer%20Verkehrswendeplan%20Augsburg.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
QUELLEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bahnhalt an der Fußball Arena, AZ Artikel von 2008:&lt;br /&gt;
[https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Plaene-fuer-neues-FCA-Stadion-Mit-der-Bahn-zur-impuls-arena-id3953381.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Plaene-fuer-neues-FCA-Stadion-Mit-der-Bahn-zur-impuls-arena-id3953381.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Zum Bahnhalt an der Hirblinger Straße:&lt;br /&gt;
[https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-bahnausbau-haelt-der-zug-bald-in-der-hirblinger-strasse-id62490491.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-bahnausbau-haelt-der-zug-bald-in-der-hirblinger-strasse-id62490491.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Zur Tram nach Haunstetten Süd und zur Reduktion von 4 auf 2 Autospuren in Haunstetten:&lt;br /&gt;
[https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-Alte-B17-Nur-noch-zwei-statt-vier-Spuren-in-Haunstetten-id52713511.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-Alte-B17-Nur-noch-zwei-statt-vier-Spuren-in-Haunstetten-id52713511.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Was ist eine Fahradstraße (offizielles Erklärvideo vom Hamburger Senat):&lt;br /&gt;
[https://youtu.be/YS_WC21Zims](https://youtu.be/YS_WC21Zims)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 11 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-11-verkehrswende-augsburg/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>17.05.2022: Protest nach Vorfall in Schulstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-protest-nach-vorfall-in-schulstrasse/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Augsburger Verkehrswendeaktivist\*innen am 17.5.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nach Verkehrsunfall: Aktivist\*innen sperren als Notmaßnahme Hallstraße vor dem Holbein-Gymnasium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Auto eine Schüler anfuhr: Aktivist\*innen sperren als&lt;br /&gt;
Notmaßnahme Hallstraße vor dem Holbein-Gymnasium und fordern autofreie&lt;br /&gt;
Zonen rund um Schulen – „Die Zeit des ungezügelten Autoverkehrs in&lt;br /&gt;
Schulstraßen ist vorbei“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gestrigen Montag (16.5.) wurde in der Hallstraße vor dem Augsburger&lt;br /&gt;
Holbein-Gymnasium ein Schüler von einem Auto angefahren. Als Notmaßnahme&lt;br /&gt;
ergriffen die unabhängigen Aktivist\*innen hinter dem Augsburger&lt;br /&gt;
Verkehrswendeplan am heutigen Dienstag (17.5.) das Versammlungsrecht, um&lt;br /&gt;
einen Modellversuch durchzusetzen: Für die Zeitdauer der ersten Pause&lt;br /&gt;
des Holbein-Gymnasiums (9:30 Uhr bis 9:50 Uhr) wird die Hallstraße durch&lt;br /&gt;
eine Demonstration autofrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche fand auch schon vergangenen Freitag (13.5.2022) statt,&lt;br /&gt;
damals als „fröhlicher Versuch einer gelebten und greifbaren&lt;br /&gt;
Verkehrsutopie“, so Organisator Florian Lenz (21). „Heute war es dagegen&lt;br /&gt;
eine Notmaßnahme als Mahnung, um weitere Unfälle zu verhindern und um&lt;br /&gt;
aufzuzeigen, dass eine Sperrung der Hallstraße für Autos möglich und&lt;br /&gt;
notwendig ist.“ Zwar sei jeder Verkehrsunfall einzigartig und Produkt&lt;br /&gt;
verschiedener Faktoren, doch trage Augsburgs autozentrierte&lt;br /&gt;
Verkehrsstruktur die größte Schuld. Diese begünstigte Unfälle&lt;br /&gt;
systematisch und erschwere es, unfallfrei von A nach zu B kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Zeit des ungezügelten Autoverkehrs in Schulstraßen ist vorbei“,&lt;br /&gt;
erklärt Ute Grathwohl (49), die sich beim Verkehrswendeplan insbesondere&lt;br /&gt;
zum Thema sichere Schulwege einbrachte. „Als Mutter ist mir dieses Thema&lt;br /&gt;
ein besonderes Herzensanliegen.“ Auch bei der Roten-Tor-Schule kam es&lt;br /&gt;
erst letzte Woche zu einem Unfall, bei dem ein Grundschüler vor der&lt;br /&gt;
Schule von einem Auto erfasst und verletzt wurde. Die Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
kündigten an, fortan regelmäßig Schulstraßen mittels Versammlungsrecht&lt;br /&gt;
temporär autofrei umzugestalten. „Dazu ermächtigen wir auch die&lt;br /&gt;
Schüler\*innen selbst durch Demoanmelde-Workshops. Solange die Stadt&lt;br /&gt;
nicht die Mobilitätsfreiheit erhöht und einseitig das&lt;br /&gt;
Partikularinteresse Auto fördert, bleibt Verkehrswende Handarbeit“,&lt;br /&gt;
erklärt Grathwohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie bezieht sich damit auch auf die seit Jahren kontinuierlich&lt;br /&gt;
ansteigenden Autozahlen in Augsburg [1]. Vor allem die für&lt;br /&gt;
Fußgänger\*innen mit geringer Körpergröße - klassischerweise Kinder im&lt;br /&gt;
Kita- und Schulalter - besonders gefährlichen großen SUV sind in immer&lt;br /&gt;
größerer Zahl auf den Straßen unterwegs. „Hier wäre die Politik gefragt,&lt;br /&gt;
durch einen günstigen und ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr&lt;br /&gt;
attraktive Alternativen zu schaffen.“ Die Stadt sei dabei in der&lt;br /&gt;
Pflicht, öffentlichkeitswirksam entsprechende Fördermittel bei Bund und&lt;br /&gt;
Land einzufordern, sowie übergangsweise von Augsburgs Unternehmen eine&lt;br /&gt;
Nahverkehrsabgabe zu erheben. „Das ist nur fair, schließlich profitieren&lt;br /&gt;
unsere Unternehmen von einer guten Mobilität ihrer Kund\*innen und&lt;br /&gt;
Beschäftigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/buergerservice_rathaus/rathaus/statisiken_und_geodaten/statistiken/2020Jahrbuch_Internet.pdf, Abschnitt 7.02](https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/buergerservice_rathaus/rathaus/statisiken_und_geodaten/statistiken/2020Jahrbuch_Internet.pdf, Abschnitt 7.02)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBER DEN VERKEHRSWENDEPLAN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehrswendeplan ist der erste umfassende Konzeptentwurf für eine&lt;br /&gt;
Umgestaltung des öffentlichen Raums im Sinne einer Verkehrswende. Neben&lt;br /&gt;
fünf übergeordneten Zielen formuliert er zahlreiche konkrete&lt;br /&gt;
Diskussionsvorschläge für Augsburgs Straßenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Homepage zum Verkehrswendeplan:&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[https://www.verkehrswende-augsburg.de](https://www.verkehrswende-augsburg.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flyer zum Verkehrswendeplan (1. Auflage, Stand Mai 2022):&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[https://www.verkehrswende-augsburg.de/assets/Flyer%20Verkehrswendeplan%20Augsburg.pdf](https://www.verkehrswende-augsburg.de/assets/Flyer%20Verkehrswendeplan%20Augsburg.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBER DAS KONZEPT DER NAHVERKEHRSABGABE&lt;br /&gt;
(Quelle: https://projektwerkstatt.de/index.php?domain_id=40&amp;p=14668)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nahverkehrsabgabe (versement transport) wird die französische&lt;br /&gt;
Taxe Versement de Transport (VT) als Vorbild genommen, die Kommunen ab&lt;br /&gt;
20.000 Einwohnern zweckgebunden zur ÖPNV-Finanzierung erheben können.&lt;br /&gt;
Das Steueraufkommen kann investiv und konsumtiv verwendet werden. Die&lt;br /&gt;
französische Nahverkehrsabgabe ist von Arbeitgebern mit mehr als zehn&lt;br /&gt;
Mitarbeitern und vom Einzelhandel als Nutznießer des ÖPNV-Angebots zu&lt;br /&gt;
entrichten. Die Nahverkehrsabgabe ist an die Lohnsumme gekoppelt und der&lt;br /&gt;
Steuer-Höchstsatz orientiert sich an der Einwohnerzahl der Kommune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abgaben entweder pauschal für alle Gewerbetreibenden, die vom&lt;br /&gt;
  kostenlosen Personenverkehr profitieren (Handel, Dienstleister,&lt;br /&gt;
  Hotels, Gaststätten, Touristik usw.) oder speziell für die Anlieger an&lt;br /&gt;
  Linien, wenn Haltestellen z.B. an öffentlichen Einrichtungen,&lt;br /&gt;
  Geschäften und anderen Vielfachzielen eingerichtet werden. So wird in&lt;br /&gt;
  Frankreich der kostenlose Nahverkehr finanziert. Dafür nötig ist eine&lt;br /&gt;
  Ermächtigung für Kommunen, solche Nahverkehrsabgaben erheben zu&lt;br /&gt;
  können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Integration bisheriger Kund\*innen- und Sonderlinien in die&lt;br /&gt;
  Freifahrnetze. So bringen z.B. im ländlichen Bereich Supermärkte&lt;br /&gt;
  ihre Kund\*innen 1-2x pro Woche von den Dörfern zu ihrem Laden.&lt;br /&gt;
  Solche Linien können in den Nulltarifs-Fahrplan integriert und der&lt;br /&gt;
  Handel an den Kosten beteiligt werden.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 11 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-protest-nach-vorfall-in-schulstrasse/
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        </item>
        
        <item>
            <title>17.05.2022: Schlingerkurs der Stadt</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-schlingerkurs-der-stadt/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 17.5.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stadt wechselt den Kurs gegenüber dem Klimacamp – aber unklar in welche Richtung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der dritten Niederlage vor Gericht (Eilverfahren am Amtsgericht,&lt;br /&gt;
Hauptverfahren am Amtsgericht, Hauptverfahren am Bayerischen&lt;br /&gt;
Verwaltungsgerichtshof) erwarteten viele in Augsburg einen&lt;br /&gt;
grundsätzlichen Kurswechsel der Stadt den Aktivist\*innen gegenüber. Ein&lt;br /&gt;
solcher zeichnet sich zuletzt auch ab – allerdings sind die Signale&lt;br /&gt;
widersprüchlich. Nach Eva Webers großer Stellungnahme vom 21. April, in&lt;br /&gt;
der sie den Klimacamper\*innen eine ganze Reihe von Vorwürfen gemacht&lt;br /&gt;
hatte, setzte die Oberbürgermeisterin am gestrigen Montagabend bei der&lt;br /&gt;
Zukunftspreisverleihung auf eine andere Strategie: Nachdem Frau Weber&lt;br /&gt;
seit 22 Monaten ein laufendes Gesprächsangebot von den Klimacamper\*innen&lt;br /&gt;
hatte, dem sie täglich nachkommen könnte, lud sie nun selbst das&lt;br /&gt;
Klimacamp ein, sich mit ihr unter ihren Bedingungen zusammenzusetzen und&lt;br /&gt;
Kompromisse für Klimaschutz in Augsburg zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivistin Charlotte Lauter (19) bezeichnet das als „Weber-Masche“.&lt;br /&gt;
„Frau Weber ist immer zu allen &#39;gesprächsbereit&#39;, aber handlungsbereit&lt;br /&gt;
ist sie nie. Das merkt man aber erst, wenn man sich länger um ein Thema&lt;br /&gt;
kümmert oder von ihr zweifach verklagt wird.“ Zudem versicherte die&lt;br /&gt;
Stadt Augsburg in Gesprächen zum Umzug des Klimacamps vom Fischmarkt zum&lt;br /&gt;
Moritzplatz die Rückkehr nach den Bauarbeiten. Tatsächlich ist die neue&lt;br /&gt;
Materialfläche fürs Klimacamp nur etwa halb so groß. Das war anders&lt;br /&gt;
abgesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einer „gereichten Hand“ (wie MdL Cemal Bozoglu auf Instagram&lt;br /&gt;
schreibt&lt;br /&gt;
[https://www.instagram.com/p/Cdpu3PYNYlU/](https://www.instagram.com/p/Cdpu3PYNYlU/))&lt;br /&gt;
war bereits am&lt;br /&gt;
Dienstag nur mehr wenig zu spüren: Ein Aufgebot von Ordnungsbehörde und&lt;br /&gt;
Polizei kam zu zehnt um neun Uhr morgens zur Überprüfung von&lt;br /&gt;
Versammlungsauflagen ins Klimacamp neben dem Rathaus. Die Aktion ließ&lt;br /&gt;
nun wieder einen harten Kurs heraushören: Prominent zum Einsatz kam ein&lt;br /&gt;
Lasermessgerät zur millimetergenauen Abstandsbestimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dasselbe Aufgebot an Ordnungsbehörde und Polizei hätte den Vormittag&lt;br /&gt;
über auch Falschparker und Rowdy-Radfahrer kontrollieren können. Die&lt;br /&gt;
machen jeden Tag den Fußgängern als schwächste Verkehrsteilnehmer das&lt;br /&gt;
Leben schwer. Mehr Verkehrswende, weniger Rechtsstreits!“, fordert&lt;br /&gt;
Aktivistin Lucia Reng (22) die Stadt auf. „Die Klimakrise wird nicht&lt;br /&gt;
weniger brisant, nur weil im Camp eine Palette zwanzig Zentimeter weiter&lt;br /&gt;
rechts oder links steht. Und während sich die Stadt im Kleinkrieg&lt;br /&gt;
verliert, befeuert sie immer noch mit Steuermitteln die Kohle- und&lt;br /&gt;
Ölindustrie.“ Damit bezieht sich Reng darauf, dass der von der&lt;br /&gt;
städtischen KlimaKom-Studie empfohlene Divestmentprozess immer noch&lt;br /&gt;
nicht eingeleitet wurde und die Stadt sowohl direkt als auch indirekt&lt;br /&gt;
toxische Investments in der fossilen Energiewirtschaft tätigt (etwa durch&lt;br /&gt;
Geldeinlagen bei Banken, die das machen, oder durch die Beteiligung der&lt;br /&gt;
Stadtwerke an dem bayerngas-Konzern).&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 17 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-schlingerkurs-der-stadt/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>17.05.2022: Verleihung des Zukunftspreises</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-verleihung-des-zukunftspreises/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 17.5.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp Augsburg: Klimacamp Augsburg: Oberbürgermeisterin Weber stellt sich bei Zukunftspreisverleihung in den Mittelpunkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich, ich, ich“, 24 Mal „Ich“. Das war der Grundton von Eva Webers Rede&lt;br /&gt;
zur Verleihung des Zukunftspreises an das Klimacamp Augsburg. Was sie&lt;br /&gt;
sich eigentlich zur Aufgabe gemacht hatte: eine Laudatio zu halten, das&lt;br /&gt;
heißt eine „im Rahmen eines Festakts gehaltene feierliche Rede, in der&lt;br /&gt;
jemandes Leistungen und Verdienste gewürdigt werden“ (Duden). „An&lt;br /&gt;
diesem Abend sollte es um ausgezeichnetes Engagement in der Stadt&lt;br /&gt;
gehen“, so Janika Pondorf (17) vom Klimacamp. „Wir sind enttäuscht, dass&lt;br /&gt;
Oberbürgermeisterin Weber die Laudatio an sich riss, um ihre persönliche&lt;br /&gt;
Meinung gegenüber dem Klimacamp erneut an unpassender Stelle Ausdruck zu&lt;br /&gt;
verleihen.“ Wäre Frau Weber nicht diesen Sonderweg bei einem der&lt;br /&gt;
ausgezeichneten Projekte gegangen, hätte die Presse ausgeglichen über&lt;br /&gt;
alle sechs berichten können, so Pondorf. „Wir bitten Mitglieder der&lt;br /&gt;
Jury, uns die ursprüngliche Preisrede zukommen zu lassen – wir hätten&lt;br /&gt;
uns darüber gefreut zu hören, warum wir geehrt wurden. Kommt dazu auch&lt;br /&gt;
gerne ins Camp!“, ergänzt Franziska Pux (27). Vorgesehen war eigentlich,&lt;br /&gt;
dass in Form von Eva Webers Stadtratskollege Peter Rauscher (GRÜNE) ein&lt;br /&gt;
Jurymitglied den Preis an das Klimacamp verleihen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Eva Webers Ergänzung des Preises um die Komponente, mit ihr „an&lt;br /&gt;
einem gemeinsamen Tisch Platz zu nehmen“, gehen die Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
ein: „Frau Weber hat seit 22 Monaten ein laufendes Gesprächsangebot von&lt;br /&gt;
uns, dem sie täglich nachkommen könnte.“ Andere Politiker\*innen, sowohl&lt;br /&gt;
Stadträt\*innen vieler Parteien als auch Bundestagsabgeordnete wie&lt;br /&gt;
Claudia Roth, Ulrike Bahr und Volker Ullrich, waren dagegen schon im&lt;br /&gt;
ersten Campjahr zu Diskussionsrunden im Camp. „Jedenfalls freuen wir uns&lt;br /&gt;
über das Gesprächsangebot und nehmen es gerne an. Die Tagesordnung&lt;br /&gt;
können wir gemeinsam ausarbeiten. Dabei sollten wir versuchen, eine&lt;br /&gt;
sozial gerechte Augsburger Antwort auf die Klimakatastrophe zu finden.&lt;br /&gt;
Kompromisse kann es dabei in Einzelfragen natürlich geben, geleitet von&lt;br /&gt;
einem Konsens über die Notwendigkeit auch umfassender Veränderungen –&lt;br /&gt;
das gebietet schon die Vorsorgepflicht für kommende Generationen gemäß&lt;br /&gt;
§20a Grundgesetz und Artikel 141 der Bayerischen Verfassung“, fügt&lt;br /&gt;
Julius Natrup (35) hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Unser Versammlungsthema Klimagerechtigkeit geht über eindimensionalen&lt;br /&gt;
Klimaschutz weit hinaus, da es die soziale Komponente in den Vordergrund&lt;br /&gt;
stellt&quot;, so Pondorf. Damit bezieht sich die 17-jährige Holbeinerin&lt;br /&gt;
darauf, dass sowohl global gesehen als auch auf kommunaler Ebene ärmere&lt;br /&gt;
Menschen von der Klimakrise am Meisten betroffen sind, obwohl sie am&lt;br /&gt;
Wenigsten zu ihr beitragen. „Das ist ungerecht! Unsere Lösungsvorschlage&lt;br /&gt;
haben daher den Gerechtigkeitsaspekt immer fest im Auge – etwa, wenn wir&lt;br /&gt;
von der Bundesregierung fordern, Lebensmittelrettung aus&lt;br /&gt;
Supermarktmülltonnen zu legalisieren und stattdessen unternehmerische&lt;br /&gt;
Lebensmittelverschwendung zu kriminalisieren. Oder in Augsburg ein&lt;br /&gt;
sicheres Radwegenetz zu etablieren – denn von dem aktuellen&lt;br /&gt;
Flickenteppich unserer Radwege sind ärmere Leute ohne Auto besonders&lt;br /&gt;
betroffen.“&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 17 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-verleihung-des-zukunftspreises/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>19.05.2022: Stadt verliert vor Gericht gegen Schulstreik</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-19-stadt-verliert-vor-gericht-gegen-schulstreik/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Fridays for Future Augsburg am 19.5.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Fridays for Future Augsburg: Stadt Augsburg kassiert erneut Niederlage vor Gericht – Schulstreik auf Rathausplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am morgigen Freitag, dem 20. Mai, veranstaltet Fridays for Future um&lt;br /&gt;
11:00 Uhr den ersten Schulstreik seit mehr als einem Jahr, also die&lt;br /&gt;
erste Demonstration, die zur Schulzeit stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kundgebungsort zeigte Fridays for Future dazu der Stadt Augsburg&lt;br /&gt;
frühzeitig der Rathausplatz an. Nach Wochen der Wartezeit großes&lt;br /&gt;
Unverständnis: Das Ordnungsamt untersagt die Aufstellung am Rathausplatz&lt;br /&gt;
und ordnet stattdessen den publikumsarmen Elias-Holl-Platz auf der&lt;br /&gt;
Rückseite des Rathauses an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grund für diesen substanziellen Eingriff in die Versammlungsfreiheit&lt;br /&gt;
gab das Ordnungsamt im Bescheid (angehängt) an, dass die zeitgleich zum&lt;br /&gt;
kurzen anfänglichen Redeblock des Schulstreiks stattfindende&lt;br /&gt;
Veranstaltung beim Fugger-Pavillion gestört werde. Laut&lt;br /&gt;
Veranstaltungsprogramm handelt es sich dabei um „Frühschoppen“&lt;br /&gt;
(Duden: „geselliger Trunk am Vormittag“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Verwaltungsgericht Augsburg entschied heute:&lt;br /&gt;
Dieser Bescheid war illegal. „Gemessen an [...] verfassungsrechtlichen&lt;br /&gt;
[...] Vorgaben erweist sich [...] die Verlegung des Auftaktplatzes vom&lt;br /&gt;
Rathausplatz auf den Elias-Holl-Platz als unangemessener Eingriff in die&lt;br /&gt;
Versammlungsfreiheit [...]“ (Seite 12, Zeile 18). Gemäß BayVersG Art. 15&lt;br /&gt;
müsste „die öffentliche Sicherheit oder Ordnung bei Durchführung der&lt;br /&gt;
Versammlung unmittelbar gefährdet“ sein, damit die freie Ortswahl&lt;br /&gt;
eingeschränkt werden darf. Die Rechtfertigungsversuche der Stadt&lt;br /&gt;
überzeugten das Gericht bei den friedlichen Schulstreiks von Fridays for&lt;br /&gt;
Future nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janika Pondorf (17) von Fridays for Future kommentiert: „Sogar für uns&lt;br /&gt;
Laien war vollkommen offensichtlich, dass der Rechtfertigungsversuch der&lt;br /&gt;
Stadt grober Unfug war. Deshalb reichten wir einen Eilantrag ein. Busse&lt;br /&gt;
und Trams werden in Augsburg immer teurer, von einer Verkehrswende ist&lt;br /&gt;
nichts zu spüren. Unser Protest ist wichtiger denn je – zum Glück&lt;br /&gt;
untersagte das Gericht den städtischen Versuch, unseren Protest&lt;br /&gt;
unsichtbar zu machen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pondorfs Mitstreiterin Charlotte Lauter (19) ergänzt: „Nach so vielen&lt;br /&gt;
gewonnen Gerichtsverfahren wundern wir uns schon, warum die Stadt&lt;br /&gt;
Augsburg immer noch offensichtlich rechtswidrige Versammlungsbescheide&lt;br /&gt;
schreibt. Könnte sie ihre offenkundig im Überfluss vorhandene&lt;br /&gt;
Bürokratiekapazität nicht für vereinfachte Windparkzulassungsverfahren&lt;br /&gt;
nutzen?“ Die Aktivist\*innen gewannen zuvor drei Mal in Sachen&lt;br /&gt;
Versammlungsstatus des Klimacamps (Eilverfahren am Verwaltungsgericht,&lt;br /&gt;
Hauptverfahren am Verwaltungsgericht, Hauptverfahren am Bayerischen&lt;br /&gt;
Verwaltungsgerichtshof) sowie zwei Mal in Sachen Fahrraddemo über B17&lt;br /&gt;
(Eilverfahren an VG und VGH). Aufgrund der großen Unverhältnismäßigkeit&lt;br /&gt;
des städtischen Bescheids prüfen Lauter zufolge die Aktivist\*innen, ob&lt;br /&gt;
weitere rechtliche Schritte gegen das Ordnungsamt eingeleitet werden&lt;br /&gt;
können. Dieses sei als staatliche Institution eigentlich&lt;br /&gt;
grundrechtsgebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung:&lt;br /&gt;
Im Original enthielt die Presse geleitete Pressemitteilung&lt;br /&gt;
noch verschiedene Anhänge.&lt;br /&gt;
Darunter war auch eine Kopie der Klage&lt;br /&gt;
gegen die Versammlungsauflagen.*&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 19 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-19-stadt-verliert-vor-gericht-gegen-schulstreik/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>25.05.2022: Waldbesetzung im Bobinger Auwald</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-25-waldbesetzung-im-bobinger-auwald/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung unabhängiger Klimaaktivist\*innen am 25.5.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimaaktivist\*innen eilen Aktion zum Erhalt ihres Walds zu Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klimaaktivist\*innen eilen mit illegaler Aktion Bürgern in Bobingen&lt;br /&gt;
zum Erhalt ihres Walds zu Hilfe:&lt;br /&gt;
Besetzung nach Vorbild des Hambacher Forsts geplant,&lt;br /&gt;
Informationen auf [bobinger-auwald-bleibt.de](bobinger-auwald-bleibt.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Wehringer Bürgermeister Manfred Nerlinger (CSU) statt&lt;br /&gt;
Flächen zu entsiegeln den Bobinger Auwald roden und so neue Flächen&lt;br /&gt;
versiegeln möchte, kündigen unabhängige Klimaaktivist\*innen (sowohl&lt;br /&gt;
Aktive im Klimacamp als auch Kletter\*innen, die sich nicht im Klimacamp&lt;br /&gt;
engagieren) für die Nacht vom Mittwoch (25.5.) auf den Donnerstag&lt;br /&gt;
(26.5.) eine erste Aktion zur Waldverteidigung an. Sie folgen damit&lt;br /&gt;
einem Hilferuf sicht machtlos fühlender Bobinger Bürger\*innen. Auf der&lt;br /&gt;
neu eingerichteten Website bobinger-auwald-bleibt.de informieren sie&lt;br /&gt;
Bürger\*innen über ihre Projekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UNGEFRAGTES GEWERBEGEBIET&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die AZ berichtete [1,2], möchte Herr Nerlinger den Bobinger Auwald&lt;br /&gt;
roden, um Platz für ein neues Gewerbegebiet zu schaffen. Nachfrage&lt;br /&gt;
besteht nach den letzten öffentlichen Informationen für ein solches&lt;br /&gt;
Gebiet indes noch keine [3]. Herr Nerlinger stellt sich mit seinem&lt;br /&gt;
Vorhaben gegen die Bundesregierung, die in ihrem Aktionsprogramm&lt;br /&gt;
Natürlicher Klimaschutz Kommunen zum Erhalt ihrer Wälder auffordert [4].&lt;br /&gt;
„Wälder roden in Zeiten der Klimakrise? Das geht gar nicht!“,&lt;br /&gt;
unterstützt Kletteraktivistin Charlotte Lauter (19) die Weisung der&lt;br /&gt;
Bundesregierung und verweist darauf, dass Aufforstungsexperimente&lt;br /&gt;
spekulativ und 80 bis 100 Jahre benötigen, bis sie in demselben Maße CO₂&lt;br /&gt;
binden können und dieselben Funktionen erfüllen wie guter gewachsener&lt;br /&gt;
Naturwald [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BESETZUNG WIE IM HAMBACHER FORST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Waldzerstörung ist ein Planungsdinosaurier“, kommentiert Lauter die&lt;br /&gt;
Rodungspläne von Herrn Nerlinger. „Heute würde das gar nicht mehr&lt;br /&gt;
genehmigt werden. Um den Gerichten die nötige Zeit zu geben, planen wir&lt;br /&gt;
daher nach dem Vorbild des Hambacher Forsts eine Besetzung des Bobinger&lt;br /&gt;
Auwalds. Da wir erst geräumt werden müssen, bevor der erste Baum fallen&lt;br /&gt;
kann, können wir damit die Rodung in die Länge ziehen und Bürger\*innen&lt;br /&gt;
über die Rodungspläne aufklären.“ Im Hambacher Forst errichteten&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen 2012 zahlreiche Baumhausdörfer, bevor sechs Jahre später&lt;br /&gt;
ein Gericht die Rodungspläne für illegal erklärte. Die polizeiliche&lt;br /&gt;
Räumung des verwandten Dannenröder Walds war 2020 der größte&lt;br /&gt;
Polizeieinsatz Hessens und kostete Schätzungen zu Folge 150 Millionen&lt;br /&gt;
Euro [6]. „Aktuell genießt die Gemeinde Wehringen aufgrund nachhaltiger&lt;br /&gt;
Forstarbeit einen guten Ruf. Möchte Herr Nerlinger diesen Ruf wirklich&lt;br /&gt;
so sehr beschädigen und mit der größten polizeilichen Waldräumung&lt;br /&gt;
Bayerns in Verbindung bringen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN ZUR EINBINDUNG DER ANWOHNER\*INNEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Nacht vom Mittwoch (25.5.) auf den Donnerstag (26.5.) kündigen&lt;br /&gt;
die Aktivist\*innen eine erste vorbereitende Aktion zur Waldverteidigung&lt;br /&gt;
an. „Die Waldbesetzung erfolgt dann zum Beginn der Rodungssaison hin“,&lt;br /&gt;
erklärt Lauter. „Zuvor werden wir in Informationsveranstaltungen die&lt;br /&gt;
Bobinger Anwohner\*innen ihres Auwalds über unsere Pläne detailliert&lt;br /&gt;
aufklären und einbinden: welches Holz etwa zum Baumhausbau geeignet ist&lt;br /&gt;
und wie sie uns mit Essen unterstützen können. Auch werden wir&lt;br /&gt;
öffentliche Kletterworkshops veranstalten, damit auch die Bürger\*innen&lt;br /&gt;
vor Ort den Baumhausbau unterstützen können.“ Die Aktivist\*innen teilen&lt;br /&gt;
mit, dass sie aktuelle Informationen an Bobingens Bürger\*innen auf der&lt;br /&gt;
neu eingerichteten Seite bobinger-auwald-bleibt.de veröffentlichen&lt;br /&gt;
werden. Dort sei auch eine Petition vom BUND Naturschutz zum Walderhalt&lt;br /&gt;
verlinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AKTIVIST\*INNEN MAHNEN VOR VERLASS AUF SPEKULATIVE&lt;br /&gt;
AUFFORSTUNGSEXPERIMENTE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rechtfertigungsversuche von Herrn Nerlinger [1] überzeugen Lauter&lt;br /&gt;
und ihre Mitstreiter\*innen nicht: „Herrn Nerlingers spekulative&lt;br /&gt;
Aufforstungsexperimente anderswo sind riskant. Immer häufiger versagen&lt;br /&gt;
Neupflanzungen. Die von der Rodungswut ausgesparten Biotope benötigen&lt;br /&gt;
zwingend den restlichen Wald als wertvolle Pufferzone. Fallen die Bäume,&lt;br /&gt;
so auch die Biotope.“ Nach Einschätzung des BUND Naturschutz sind Teile&lt;br /&gt;
des Auwalds ökologisch besonders bedeutsam und den Fichtenwald&lt;br /&gt;
umgebenden alten Buchen und Eichen sorgten bereits jetzt für&lt;br /&gt;
Naturverjüngung. [7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
REFERENZEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/wehringen-bobingen-proteste-wehringens-buergermeister-stellt-auwald-fakten-klar-id62762066.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/wehringen-bobingen-proteste-wehringens-buergermeister-stellt-auwald-fakten-klar-id62762066.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/kommentar-auwald-proteste-jetzt-ist-zeit-fuer-einen-runden-tisch-id62763421.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/kommentar-auwald-proteste-jetzt-ist-zeit-fuer-einen-runden-tisch-id62763421.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://web.archive.org/web/20220114115826/https://www.wehringen.de/aktuelles/detail/eintrag/an-der-waldstrasse-entsteht-ein-neues-gewerbegebiet-mit-rund-40000-quadratmetern-flaeche/](https://web.archive.org/web/20220114115826/https://www.wehringen.de/aktuelles/detail/eintrag/an-der-waldstrasse-entsteht-ein-neues-gewerbegebiet-mit-rund-40000-quadratmetern-flaeche/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt; (letzter Absatz: interessierte Konzerne sind aufgerufen, sich zum&lt;br /&gt;
geplanten Gewerbegebiet zu erkundigen)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.bmuv.de/download/dl-aktionsprogramm-natuerlicher-klimaschutz](https://www.bmuv.de/download/dl-aktionsprogramm-natuerlicher-klimaschutz)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/klima-orakel-wie-viele-baeume-sind-noetig-um-eine-tonne-co2-zu-binden/3201340.html](https://www.handelsblatt.com/technik/energie-umwelt/klima-orakel-wie-viele-baeume-sind-noetig-um-eine-tonne-co2-zu-binden/3201340.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://augsburg.klimacamp.eu/danni](https://augsburg.klimacamp.eu/danni)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://augsburg.bund-naturschutz.de/aktuelles/artikel/petition-gegen-neues-gewerbegebiet-der-gemeinde-wehringen](https://augsburg.bund-naturschutz.de/aktuelles/artikel/petition-gegen-neues-gewerbegebiet-der-gemeinde-wehringen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Nachtrag vom 26.05.2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezugnehmend auf oben stehende Pressemitteilung folgende Information:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Aktion war erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Beginn eines Traversennetzwerks, mit dem später Lebensmittel und&lt;br /&gt;
  Menschen auch dann zwischen den beiden Waldteilen wechseln können,&lt;br /&gt;
  wenn am Boden Polizeiabsperrungen die freie Bewegung einschränken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zudem wurde (oberhalb des Lichtraumprofils der Straße) ein Banner&lt;br /&gt;
  gespannt, Aufschrift: „Rettet den Wald für unsere Kinder“. Dieses&lt;br /&gt;
  klärt Autofahrer\*innen über die Rodungsabsicht von Herrn Nerlinger auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ort: nahe Tierklinik Dr. Stechele GbR Equopark (Waldstraße 31, 86517&lt;br /&gt;
  Wehringen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fotos zur freien Verwendung:&lt;br /&gt;
  [www.bobinger-auwald-bleibt.de](www.bobinger-auwald-bleibt.de)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 25 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-25-waldbesetzung-im-bobinger-auwald/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>27.05.2022: Demo für autofreie Zonen um Schulen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-27-demo-fuer-autofreie-zonen-um-schulen/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Augsburger Verkehrswendeaktivist\*innen am 27.05.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals auch an der Ulrichschule, auf direkten Wunsch der Schulleitung:&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen wandeln Hallstraße temporär in autofreie Zone um und&lt;br /&gt;
fordern autofreie Zonen rund um Schulen --&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen rufen den Freitag zum Auto-Frei-Tag aus und nehmen die&lt;br /&gt;
Verkehrswende auf der Hallstraße selbst in die Hand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies soll ab sofort regelmäßig im Rahmen des „Auto-Frei-Tag“&lt;br /&gt;
stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen hinter dem Augsburger Verkehrswendeplan nutzten am&lt;br /&gt;
heutigen Freitag (27.5.2022) das Versammlungsrecht, um temporär eine&lt;br /&gt;
autofreie Zone umzusetzen: für die Zeitdauer der beiden Pause des&lt;br /&gt;
Holbein-Gymnasiums (09:30-09:50 und 11:20-11:40) und der Ulrichschule&lt;br /&gt;
(10-11 Uhr) wird die Hallstraße durch die Versammlungsfreiheit für den&lt;br /&gt;
Autoverkehr gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche Aktion fand auch schon am vorletzten Freitag (13.5.2022) im&lt;br /&gt;
Rahmen der Vorstellung des Verkehrswendeplans und dem darauffolgenden&lt;br /&gt;
Dienstag (17.05.2022) als Reaktion auf einen Unfall in der Hallstraße&lt;br /&gt;
statt, so Florian Lenz (21). „Wir zeigen heute, dass eine Sperrung der&lt;br /&gt;
Hallstraße für Autos möglich und notwendig ist.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten ist eine autofreie Hallstraße im&lt;br /&gt;
Gespräch; es ist ein lang gehegtes Begehren der Schulfamilie ums&lt;br /&gt;
Holbein-Gymnasium. „Daher zeigen wir direkt während der Pausen des&lt;br /&gt;
Holbein-Gymnasiums, wie die autofreie Hallstraße aussehen könnte: als&lt;br /&gt;
sicherer Schulweg, als Freiraum für Schüler\*innen und als Bestandteil&lt;br /&gt;
einer zentralen autofreien Fahrradstraßenverbindung durch die&lt;br /&gt;
Innenstadt“, so Ute Grathwohl (49).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Zeit des ungezügelten Autoverkehrs vor Schulen ist vorbei“, erklärt&lt;br /&gt;
Ute Grathwohl (49), die sich beim Verkehrswendeplan insbesondere zum&lt;br /&gt;
Thema sichere Schulwege einbrachte. „Als Mutter ist mir dieses Thema ein&lt;br /&gt;
besonderes Herzensanliegen.“ Auch bei der Roten-Tor-Schule kam es erst&lt;br /&gt;
vor zwei Wochen zu einem Unfall, bei dem ein Grundschüler vor der Schule&lt;br /&gt;
von einem Auto erfasst und verletzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen kündigten an, fortan regelmäßig Schulstraßen mittels&lt;br /&gt;
Versammlungsrecht temporär autofrei umzugestalten, unter anderem im&lt;br /&gt;
Rahmen des Auto-Frei-Tags, im Rahmen dessen Straßen vor Augsburger&lt;br /&gt;
Schulen temporär für den Autoverkehr gesperrt werden sollen. „Dazu&lt;br /&gt;
ermächtigen wir auch die Schüler\*innen selbst durch&lt;br /&gt;
Versammlungsrecht-Workshops. Solange die Stadt keine Sofortmaßnahmen wie&lt;br /&gt;
im Verkehrswendeplan vorgeschlagen umsetzt und einseitig das&lt;br /&gt;
Partikularinteresse Auto fördert, bleibt Verkehrswende Handarbeit“,&lt;br /&gt;
erklärt Grathwohl. Selbst der ADAC fordere, dass Kinder zu Fuß oder per&lt;br /&gt;
Fahrrad unterwegs sein sollen, um das frühzeitig zu lernen – und dass&lt;br /&gt;
deshalb Elterntaxis, falls es sie noch gibt, mindestens 250m von&lt;br /&gt;
Kindergärten und Grundschulen wegbleiben, so die Aktivist\*innen. [1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grathwohl bezieht sich damit auch auf die seit Jahren kontinuierlich&lt;br /&gt;
ansteigenden Autozahlen in Augsburg [2]. Vor allem die für&lt;br /&gt;
Fußgänger\*innen mit geringer Körpergröße – klassischerweise Kinder im&lt;br /&gt;
Kita- und Schulalter – besonders gefährlichen großen SUV sind in immer&lt;br /&gt;
größerer Zahl auf den Straßen unterwegs. „Hier wäre die Politik gefragt,&lt;br /&gt;
durch einen günstigen und ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr&lt;br /&gt;
attraktive Alternativen zu schaffen.“ Die Aktivist\*innen schlagen dafür&lt;br /&gt;
im Verkehrswendeplan ein Ausbau des Tramliniennetzes, etwa nach Hochzoll&lt;br /&gt;
Süd und Richtung Hammerschmiede vom Hauptbahnhof kommende durch die&lt;br /&gt;
Karlstraße und von Göggingen über Messe zum Innovationspark oder, wie&lt;br /&gt;
schon lange geplant, nach Haunstetten Süd, vor.&lt;br /&gt;
„Kurzfristig möglich ist die Etablierung von Schnellbussen auf den&lt;br /&gt;
Bundesstraßen mit enger Taktung im AVV-Gebiet zur Verknüpfung von&lt;br /&gt;
DB-Bahnhöfen, Straßenbahnästen und Randzielen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt sei dabei in der Pflicht, öffentlichkeitswirksam entsprechende&lt;br /&gt;
Fördermittel bei Bund und Land einzufordern, sowie übergangsweise von&lt;br /&gt;
Augsburgs Unternehmen eine Nahverkehrsabgabe zu erheben. „Das ist nur&lt;br /&gt;
fair, schließlich profitieren unsere Unternehmen von einer guten&lt;br /&gt;
Mobilität ihrer Kund\*innen und Beschäftigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/kindersicherheit/schulweg/elterntaxi-hol-bringzonen/](https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/kindersicherheit/schulweg/elterntaxi-hol-bringzonen/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/buergerservice_rathaus/rathaus/statisiken_und_geodaten/statistiken/2020Jahrbuch_Internet.pdf](https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/buergerservice_rathaus/rathaus/statisiken_und_geodaten/statistiken/2020Jahrbuch_Internet.pdf), Abschnitt 7.02&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBER DEN VERKEHRSWENDEPLAN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehrswendeplan ist der erste umfassende Konzeptentwurf für eine&lt;br /&gt;
Umgestaltung des öffentlichen Raums im Sinne einer Verkehrswende. Neben&lt;br /&gt;
fünf übergeordneten Zielen formuliert er zahlreiche konkrete Vorschläge&lt;br /&gt;
für Augsburgs Straßenraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Homepage zum Verkehrswendeplan:&lt;br /&gt;
[https://www.verkehrswende-augsburg.de](https://www.verkehrswende-augsburg.de)&lt;br /&gt;
Flyer zum Verkehrswendeplan (1. Auflage, Stand Mai 2022):&lt;br /&gt;
[https://www.verkehrswende-augsburg.de/assets/Flyer%20Verkehrswendeplan%20Augsburg.pdf](https://www.verkehrswende-augsburg.de/assets/Flyer%20Verkehrswendeplan%20Augsburg.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ÜBER DAS KONZEPT DER NAHVERKEHRSABGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Quelle: [https://projektwerkstatt.de/index.php?domain_id=40&amp;p=14668)](https://projektwerkstatt.de/index.php?domain_id=40&amp;p=14668)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Nahverkehrsabgabe (versement transport) wird die französische&lt;br /&gt;
Taxe Versement de Transport (VT) als Vorbild genommen, die Kommunen ab&lt;br /&gt;
20.000 Einwohnern zweckgebunden zur ÖPNV-Finanzierung erheben können.&lt;br /&gt;
Das Steueraufkommen kann investiv und konsumtiv verwendet werden. Die&lt;br /&gt;
französische Nahverkehrsabgabe ist von Arbeitgebern mit mehr als zehn&lt;br /&gt;
Mitarbeitern und vom Einzelhandel als Nutznießer des ÖPNV-Angebots zu&lt;br /&gt;
entrichten. Die Nahverkehrsabgabe ist an die Lohnsumme gekoppelt und der&lt;br /&gt;
Steuer-Höchstsatz orientiert sich an der Einwohnerzahl der Kommune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abgaben entweder pauschal für alle Gewerbetreibenden, die vom&lt;br /&gt;
  kostenlosen Personenverkehr profitieren (Handel, Dienstleister,&lt;br /&gt;
  Hotels, Gaststätten, Touristik usw.) oder speziell für die Anlieger an&lt;br /&gt;
  Linien, wenn Haltestellen z.B. an öffentlichen Einrichtungen,&lt;br /&gt;
  Geschäften und anderen Vielfachzielen eingerichtet werden. So wird in&lt;br /&gt;
  Frankreich der kostenlose Nahverkehr finanziert. Dafür nötig ist eine&lt;br /&gt;
  Ermächtigung für Kommunen, solche Nahverkehrsabgaben erheben zu&lt;br /&gt;
  können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Integration bisheriger Kund\*innen- und Sonderlinien in die&lt;br /&gt;
  Freifahrnetze. So bringen z.B. im ländlichen Bereich Supermärkte&lt;br /&gt;
  Solche Linien können in den Nulltarifs-Fahrplan integriert und der&lt;br /&gt;
  Handel an den Kosten beteiligt werden.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 27 May 2022 11:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-27-demo-fuer-autofreie-zonen-um-schulen/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>01.08.2022: Staatsschutz bei Kletterworkshop</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-01-staatsschutz-bei-kletterworkshop/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 1.8.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Polizeiaufgebot bei Kletterworkshop vom Augsburger Klimacamp: Fällen erlaubt, Beklettern verboten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Einsatzkräfte vom Staatsschutz verhindern Kletterworkshop vom Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamp](/pages/Pressemitteilungen/2022-08-01-Staatsschutz-bei-Kletterworkshop-1.jpeg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Damit hatte das Klimacamp für den Workshop geworben](/pages/Pressemitteilungen/2022-08-01-Staatsschutz-bei-Kletterworkshop-2.jpeg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gestrigen Montag (1.8.2022) verhinderte am frühen Abend ein Aufgebot&lt;br /&gt;
der Polizei einen Kletterworkshop vom Augsburger Klimacamp. Wie die&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen vergangene Woche ankündigten, hätte dieser am&lt;br /&gt;
Bahnhofsvorplatz stattfinden sollen. Das Ziel: Anwohner\*innen und&lt;br /&gt;
weiteren Bürger\*innen ermöglichen, im Notfall die Bäume zu ihrem Schutz&lt;br /&gt;
zu besetzen. Hintergrund dieser Vorbereitung sind die umstrittenen [Pläne der&lt;br /&gt;
Stadt](https://www.br.de/nachrichten/bayern/schattenlos-streit-um-baumfaellungen-vor-augsburger-hauptbahnhof,TCr2opE),&lt;br /&gt;
die dortigen Bäume zur Umsetzung eines Umgestaltungsvorschlags aus dem&lt;br /&gt;
Jahr 2015 zu fällen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Auch Kräfte der Abteilung &quot;Staatsschutz&quot; der Augsburger Polizei vor Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Aufgebot aus etwa 10 Polizeibeamt\*innen samt Einsatzkräften der&lt;br /&gt;
Abteilung &quot;Staatsschutz&quot; der Augsburger Polizei verhinderte den&lt;br /&gt;
Workshop, zu dem sich etwa 15 Interessenten einfanden. &quot;Die Polizei&lt;br /&gt;
bestätigte vor Ort unsere Rechtseinschätzung, dass das Beklettern weder&lt;br /&gt;
Ordnungswidrigkeit noch Straftat darstellt&quot;, so Charlotte Lauter (19)&lt;br /&gt;
vom Klimacamp. Lauter zu Folge gab der Einsatzleiter an, den&lt;br /&gt;
Kletterworkshop &quot;zur Gefahrenabwehr nach Polizeiaufgabengesetz&quot; zu&lt;br /&gt;
verhindern, primär mit Blick auf etwaige Baumschädigungen und sekundär&lt;br /&gt;
mit Blick auf potenzielle Verletzungen. &quot;Fällen erlaubt, Beklettern&lt;br /&gt;
verboten&quot;, interpretiert Lauter das Aufgebot. &quot;Ist bloßes Beklettern&lt;br /&gt;
wirklich eine von der Polizei abzuwehrende Gefahr? Der Widerspruch –&lt;br /&gt;
Klettersteige und Risikosportarten sind in Deutschland erlaubt – blieb&lt;br /&gt;
auch den Beamt\*innen vor Ort nicht verborgen, sie verwiesen jedoch auf&lt;br /&gt;
eindeutige Anweisungen von weiter oben&quot;, so Lauter. Die Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
kritisieren, dass sich die Polizei trotz Überstunden und Personalmangel&lt;br /&gt;
für diese Aktion einspannen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abteilung &quot;Staatsschutz&quot; der Augsburger Polizei machte zuletzt&lt;br /&gt;
Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass sie den Klimaaktivisten und&lt;br /&gt;
früheren Bundestagskandidat Alexander Mai hausdurchsuchte, nachdem&lt;br /&gt;
dieser auf Facebook unter seinem vollen Namen [einen Link zu einem&lt;br /&gt;
Zeitungsfoto des &quot;Pimmelgate&quot;-Skandals&lt;br /&gt;
einstellte](https://www.pimmelgate-süd.de/) sowie als die&lt;br /&gt;
Abteilung &quot;Staatsschutz&quot; [ins Kinderzimmer der damals 16-Jährigen Janika&lt;br /&gt;
Pondorf eindrang](https://www.pimmelgate-süd.de/kreide/).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Platz jahrelang vernachlässigt, nun unter Beobachtung – Ersatzpflanzungsexperimente riskant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps teilen die Einschätzung von&lt;br /&gt;
anderen Stimmen aus der Zivilgesellschaft, dass die Stadt den&lt;br /&gt;
Bahnhofsvorplatz über Jahre vernachlässigte. Aktuell sei es eine&lt;br /&gt;
ungepflegte Fläche und Lagerplatz für Schrottfahrräder, so Lauter. Ihre&lt;br /&gt;
Forderung: eine ansprechende Bepflanzung und Sitzgelegenheiten, sodass&lt;br /&gt;
der Platz zu einem schönen Verweilort für Menschen werde. Auf die von&lt;br /&gt;
der Stadt ins Spiel gebrachten Ersatzplanzungsexperimente möchte sich&lt;br /&gt;
Lauter nicht verlassen und bezeichnet sie als &quot;riskant&quot;. Die&lt;br /&gt;
Klimacamper\*innen schließen sich vielmehr der Einschätzung der&lt;br /&gt;
Expert\*innen der Augsburger Baum-Allianz an, dass der aktuelle&lt;br /&gt;
Baumbestand gepflegt und beibehalten werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Nach außen hin wird die Stadt nicht müde, den Wunsch nach mehr&lt;br /&gt;
Bürgerbeteilung zu beteuern&quot;, so Lauter. &quot;Offenbar ist damit aber nur&lt;br /&gt;
passive Beteiligung gemeint.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Auch Verfahren gegen Baum-Allianz eingeleitet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Vertreter\*innen des Klimacamps waren auch Expert\*innen der Augsburger&lt;br /&gt;
Baum-Allianz vor Ort, die den &quot;Planungsdinosaurier&quot; der Stadt [als erstes&lt;br /&gt;
öffentlich machten](https://baumallianz-augsburg.de/archive/2571). Um über den&lt;br /&gt;
drohenden Kahlschlag zu informieren, hatten diese kleine Hinweisschilder an den&lt;br /&gt;
Bäumen befestigt. Da die Kontaktdaten einer Ansprechperson nur auf ihrer&lt;br /&gt;
Webseite, nicht allerdings auf den Schildern selbst verzeichnet waren, wurde&lt;br /&gt;
ein Verfahren gegen die Baum-Allianz eingeleitet. Es droht nun ein Bußgeld im&lt;br /&gt;
mittleren dreistelligen Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Mangelndes Gespür für Größenordnungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick darauf, dass die Klimakrise und seine schon jetzt erheblich&lt;br /&gt;
spürbaren Folgen eine große Gefahr für die Gesellschaft darstellt,&lt;br /&gt;
resümiert Lauter: &quot;Die Polizei verwendete den Begriff &#39;Gefahrenabwehr&#39;.&lt;br /&gt;
Eine Baumkletterei als Gefahr zu bezeichnen, die ähnlich wie bei&lt;br /&gt;
Kreidemalereien den Staatsschutz auf den Plan ruft, zeichnet ein gutes&lt;br /&gt;
Bild des noch nicht vorhandenen Bewusstseins für die Schwere der&lt;br /&gt;
Klimakrise.&quot;&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 02 Aug 2022 00:59:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-01-staatsschutz-bei-kletterworkshop/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>02.08.2022: So reagiert die Polizei auf die Veröffentlichung der umstrittenen Hausdurchsuchung beim Klimacamper Alexander Mai</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-02-so-reagiert-die-polizei-auf-pimmelgate-sued/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 2.8.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# So reagiert die Polizei auf die Veröffentlichung der umstrittenen Hausdurchsuchung bei Klimacamper Alexander Mai&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April dieses Jahres geriet die Abteilung „Staatsschutz“ der&lt;br /&gt;
Augsburger Polizei [in die Schlagzeilen](https://www.pimmelgate-süd.de/), als sie in aller Früh mit&lt;br /&gt;
einer Hausdurchsuchung in den intimen Schutzbereich des ehemaligen&lt;br /&gt;
Bundestagskandidaten und Klimaaktivisten Alexander Mai (26) eingriff,&lt;br /&gt;
seine privaten technischen Geräte sowie seinen Arbeitslaptop&lt;br /&gt;
konfiszierte und sich so Zugang zu großen Teilen der vertraulichen&lt;br /&gt;
digitalen Kommunikation der Augsburger Klimagerechtigkeitsbewegung&lt;br /&gt;
verschaffte. Sechs Monate zuvor hatte Mai auf der Facebook-Seite der&lt;br /&gt;
Augsburger AfD unter einem ihrer sexistischen und fremdenfeindlichen&lt;br /&gt;
Beiträge ein Zeitungsfoto des Hamburger Pimmelgate-Skandals verlinkt,&lt;br /&gt;
worin die Abteilung „Staatsschutz“ eine verfolgenswerte Beleidigung sah.&lt;br /&gt;
Die Abteilung „Staatsschutz“ begründete ihren Übergriff damit, Mais&lt;br /&gt;
Urheberschaft am Kommentar nachweisen zu wollen – obwohl daran kein&lt;br /&gt;
Zweifel bestand, da Mai den Kommentar unter seinem vollen Namen&lt;br /&gt;
veröffentlichte und dies auch nicht bestritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders brisant an dem Vorstoß: [Wie das polizeiliche&lt;br /&gt;
Durchsuchungsprotokoll bestätigt](https://www.pimmelgate-süd.de/pressemappe/), verweigerte die Abteilung&lt;br /&gt;
„Staatsschutz“ Mai während der Durchsuchung sein Recht, seine Anwältin&lt;br /&gt;
hinzuziehen. Dieses Recht steht in Deutschland allen Betroffenen von&lt;br /&gt;
Hausdurchsuchungen zu.[^1] „Ich wusste, dass mir das Recht auf einen&lt;br /&gt;
Anruf zustand“, so Mai, „aber nicht nur untersagten mir die vier&lt;br /&gt;
Polizisten den Anruf, sie schüchterten mich auch mit ihrer Sprache und&lt;br /&gt;
ihrer Körperhaltung entsprechend ein, dass es unmittelbare, schmerzhafte&lt;br /&gt;
Konsequenzen hätte, wenn ich zum Telefon greife.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[^1]: § 137 StPO ohne Aufhebung durch § 24 BayPAG; Kanzlei Röttig: „Die Beamten müssen den Betroffenen eine gewisse Zeit einräumen, um einen Anwalt kontaktieren zu können. Es ist der Polizei nicht gestattet, Ihnen ein Telefonat mit dem Anwalt zu untersagen.“, Strafverteidiger Thomas Penneke: „Die Polizei spricht oft ein Telefonverbot während der Hausdurchsuchung aus. Sollten Sie Ihren Anwalt anrufen wollen, ist das Verbot rechtswidrig. Lassen Sie sich hiervon nicht abbringen.“, Baumann Mayer Seidel &amp; Partner mbB: „Am Anruf [des Anwalts] hindern darf man Sie nicht. Sie haben das Recht, auch während der Durchsuchung zu telefonieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mai und seine Mitstreiter\*innen vom Augsburger Klimacamp den&lt;br /&gt;
Vorstoß mit geschwärzten persönlichen Daten öffentlich machten, wurde&lt;br /&gt;
nun ein zweites, zusätzliches Verfahren gegen Mai eröffnet. Die&lt;br /&gt;
transparente öffentliche Information des Klimacamps über das laufende&lt;br /&gt;
Verfahren sei ein strafbahres Vergehen, Mai ist für den morgigen&lt;br /&gt;
Mittwoch (3.8.2022) vorgeladen. „Der Staatsschutz merkt selbst, dass er&lt;br /&gt;
nichts gegen mich in der Hand hat. Deswegen versucht er, uns mit langer&lt;br /&gt;
und harter Repression unterzukriegen. Dass das nichts als kurze,&lt;br /&gt;
schlaffe Einschüchterungsversuche sind, ist uns aber klar“, so Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir sind nicht wütend, wir sind enttäuscht&quot;, schätzt Klimacamperin Charlotte&lt;br /&gt;
Lauter (19) den neuen Repressionsversuch ein. Denn schon die Ermittlungen im&lt;br /&gt;
ursprünglichen Hamburger ‚Pimmelgate‘-Fall wurden von der Hamburger&lt;br /&gt;
Generalstaatsanwaltschaft bereits im März 2022 eingestellt&lt;br /&gt;
„‚Pimmelgate‘-Verfahren eingestellt – Zu klein für öffentliches Interesse“&lt;br /&gt;
[titelte die taz&lt;br /&gt;
dazu](https://taz.de/Pimmelgate-Verfahren-eingestellt/!5871270/) vergangene&lt;br /&gt;
Woche ([Artikel bei&lt;br /&gt;
Netzpolitik.org](https://netzpolitik.org/2022/-eingestellt-hamburger-staatsanwaltschaft-erklaert-pimmelgate-affaere-fuer-beendet/)).&lt;br /&gt;
Damals richtete ein Twitter-Nutzer in Kritik von dessen doppelten Standards in&lt;br /&gt;
der Corona-Pandemie die Äußerung &quot;Du bist so 1 Pimmel&quot; an den Hamburger&lt;br /&gt;
Innensenator. Im Augsburger „Pimmelgate Süd“ gab es eine solch explizite&lt;br /&gt;
Äußerung nie, Mai verlinkte nur ein Titelbild eines Online-Zeitungsartikels zu&lt;br /&gt;
jenem Fall. „Die Bürger\*innen Augsburgs werden sich natürlich fragen, warum&lt;br /&gt;
der ‚Staatsschutz‘ sich mit solchen Pimmeleien abgibt statt Verbrechen&lt;br /&gt;
nachzugehen“, konstatiert Mai.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 03 Aug 2022 00:59:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-02-so-reagiert-die-polizei-auf-pimmelgate-sued/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>18.08.2022: Nach mehr als vier Monaten: Augsburger „Staatsschutz“ sieht keinen Aufklärungsbedarf</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-18-polizei-sieht-keinen-aufklaerungsbedarf/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 18.8.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nach mehr als vier Monaten: Augsburger „Staatsschutz“ sieht keinen Aufklärungsbedarf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pressemitteilung anlässlich Ablauf der in einer Dienstaufsichtsbeschwerde&lt;br /&gt;
gestellten Frist*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als vier Monate ist es nun her, dass die Abteilung „Staatsschutz“&lt;br /&gt;
der Augsburger Polizei mit einer Hausdurchsuchung in den intimen&lt;br /&gt;
Schutzbereich des ehemaligen Bundestagskandidaten und Klimaaktivisten&lt;br /&gt;
Alexander Mai (26) eingriff, seine privaten technischen Geräte sowie&lt;br /&gt;
seinen Arbeitslaptop konfiszierte und sich so Zugang zu großen Teilen&lt;br /&gt;
der vertraulichen digitalen Kommunikation der Augsburger&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsbewegung verschaffte. Die Abteilung „Staatsschutz“&lt;br /&gt;
begründete ihren Übergriff damit, Mais Urheberschaft an einem&lt;br /&gt;
Facebook-Kommentar nachweisen zu wollen – obwohl daran kein Zweifel&lt;br /&gt;
bestand, da Mai den Kommentar bereits ein halbes Jahr zuvor unter seinem&lt;br /&gt;
vollen Namen veröffentlichte und dies auch nicht bestritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall wurde wegen seines Bezugs zum Hamburger Pimmelgate-Skandal als&lt;br /&gt;
„Pimmelgate Süd“ bekannt. In Hamburg hatte vergangenes Jahr ein&lt;br /&gt;
Twitter-Nutzer mit der Nachricht „Du bist so 1 Pimmel“ seine Kritik an&lt;br /&gt;
dem Verhalten von Hamburgs Innensenator Andy Grote in der&lt;br /&gt;
Corona-Pandemie geäußert, woraufhin die Polizei unter den Augen der&lt;br /&gt;
verängstigen Tochter eine Hausdurchsuchung vorgenommen und ein&lt;br /&gt;
Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet hatte. Mai verlinkte&lt;br /&gt;
in seinem Kommentar in Reaktion auf einen fremden- und frauenfeindlichen&lt;br /&gt;
Post der AfD ein Zeitungsfoto zum Hamburger Pimmelgate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Ende Juli bekannt wurde, wurde das Hamburger Ermittlungsverfahren&lt;br /&gt;
aber schon im März mit Verweis auf mangelndes öffentliches&lt;br /&gt;
Strafverfolgungsinteresse eingestellt – die taz titelte [„Zu klein für&lt;br /&gt;
öffentliches&lt;br /&gt;
Interesse“](https://taz.de/Pimmelgate-Verfahren-eingestellt/!5871270/) – und&lt;br /&gt;
die Hausdurchsuchung wurde vom Hamburger Landgericht für illegal erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUGSBURGER „STAATSSCHUTZ“ SIEHT OFFENBAR KEINEN AUFKLÄRUNGSBEDARF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genug Zeit für die Abteilung „Staatsschutz“ der Augsburger Polizei,&lt;br /&gt;
findet Mai, um ihn um Entschuldigung für den Übergriff zu bitten und das&lt;br /&gt;
Ermittlungsverfahren dem Hamburger Präzedenzfall folgend ebenfalls&lt;br /&gt;
einzustellen, zumal der Sachverhalt bei ihm deutlich schwächer ausfalle.&lt;br /&gt;
Doch es kam anders: [Wie Anfang August bekannt&lt;br /&gt;
wurde](https://netzpolitik.org/2022/pimmelgate-sued-augsburger-polizei-ueberzieht-klimaaktivisten-mit-weiterem-verfahren/),&lt;br /&gt;
trat die Augsburger Polizei mit einem neuen Verfahren gegen Mai sogar noch mal&lt;br /&gt;
nach. In diesem wirft sie ihm trotz ordentlicher Schwärzung die rechtswidrige&lt;br /&gt;
Veröffentlichung von Durchsuchungsbefehl und -protokoll vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ließ die Polizei auch eine erste Antwortfrist der gestellten&lt;br /&gt;
Dienstaufsichtsbeschwerde verstreichen ([Volltext&lt;br /&gt;
verfügbar](https://www.pimmelgate-süd.de/pressemappe/alex-durchsuchung/dienstaufsichtsbeschwerde.pdf)).&lt;br /&gt;
Die Dienstaufsichtsbeschwerde wurde Anfang August von Mai und seinen&lt;br /&gt;
Mitstreiter\*innen, wie Janika Pondorf, in deren Kinderzimmer die Abteilung&lt;br /&gt;
„Staatsschutz“ auch schon stand&lt;br /&gt;
([Süddeutsche](https://www.sueddeutsche.de/bayern/klimacamp-augsburg-hausdurchsuchung-1.5589496),&lt;br /&gt;
[Stern](https://www.stern.de/gesellschaft/janika-pondorf---ich-war-wegen-dieses-polizeieinsatzes-in-der-klinik--31895656.html)),&lt;br /&gt;
gestellt. Hauptvorwurf: Die Beamten der Abteilung „Staatsschutz“ ließen Mai&lt;br /&gt;
während der Hausdurchsuchung rechtswidrigerweise nicht mit seiner Anwältin&lt;br /&gt;
telefonieren. Gegenüber Netzpolitik.org wies die Polizei diesen Vorwurf zwar&lt;br /&gt;
zurück und&lt;br /&gt;
[behauptete](https://netzpolitik.org/2022/augsburg-pimmel-kommentar-fuehrt-zu-razzia-bei-klimaaktivisten/),&lt;br /&gt;
dem Klimaaktivisten sei ein polizeiliches Smartphone angeboten wurden, und auch&lt;br /&gt;
gegenüber dem Bayerischen Rundfunk [behauptete die&lt;br /&gt;
Polizei](https://www.br.de/nachrichten/bayern/razzia-bei-augsburger-klimacamp-aktivisten-wegen-beleidigung,T2yqVJq),&lt;br /&gt;
es gebe „keinerlei Hinweise auf kritikwürdiges Verhalten“; doch das von Mai&lt;br /&gt;
[veröffentlichte polizeiliche&lt;br /&gt;
Durchsuchungsprotokoll](https://www.pimmelgate-süd.de/pressemappe/) bestätigt,&lt;br /&gt;
dass Mai nicht telefonieren durfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BEARBEITUNG DER DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE VERSCHLEPPT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut den betroffenen Aktivist\*innen gestand die Polizei auf telefonische&lt;br /&gt;
Nachfrage ein, dass sie bislang noch nicht einmal begann, die&lt;br /&gt;
Dienstaufsichtsbeschwerde zu bearbeiten. „Wie kann es sein, dass nach&lt;br /&gt;
über zwei Wochen die Dienstaufsichtsbeschwerde noch nicht mal dem&lt;br /&gt;
zuständigen Dienstvorgesetzten vorgelegt wurde? Wir hatten diesen&lt;br /&gt;
benannt und die Beschwerde explizit an ihn adressiert. Im Übrigen hätte&lt;br /&gt;
die Polizei in den vier Monaten auch initiativ tätig werden können. Die&lt;br /&gt;
Polizei sieht offenbar keinen Aufklärungsbedarf“, schätzt Mai die&lt;br /&gt;
Situation ein. „Wenigstens ein Zwischenbericht über die polizeiinternen&lt;br /&gt;
Ermittlungen gegen die Beamten der Abteilung ‚Staatsschutz‘ wäre&lt;br /&gt;
angebracht gewesen. Wie möchte die Polizei weitere umstrittene Vorstöße&lt;br /&gt;
ihrer Abteilung ‚Staatsschutz‘ verhindern?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai stellt diese Frage auch mit Blick auf einen neuen Vorstoß des&lt;br /&gt;
„Staatsschutzes“, von dem er Kenntnis erlangte. In der Zielscheibe des&lt;br /&gt;
neuen Vorfalls: friedlicher Einsatz für Gleichberechtigung und&lt;br /&gt;
Sichtbarmachung von Sorge-Arbeit wie Erziehung und Altenpflege.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 18 Aug 2022 09:30:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-18-polizei-sieht-keinen-aufklaerungsbedarf/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>15.09.2022: Klimacamp Augsburg freut sich über das „Klima-Regierungscamp“ auf dem Rathausplatz</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-09-15-klima-regierungscamp/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 15.9.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp Augsburg freut sich über das „Klima-Regierungscamp“ auf dem Rathausplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Freitag und Samstag hat das Bayerische Staatsministerium für&lt;br /&gt;
Umwelt und Verbraucherschutz ein zweites Klimacamp in der Augsburger&lt;br /&gt;
Innenstadt aufgebaut (klimawandel-meistern.bayern.de), auf dem&lt;br /&gt;
Rathausplatz, in Sichtweite des ersten Klimacamps Augsburgs und&lt;br /&gt;
Deutschlands auf dem Fischmarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klimacamperin Charlotte Lauter (19): „Endlich schönere Zelte, werden&lt;br /&gt;
sich die Augsburger\*innen und Augsburger denken. Doch woher nimmt das&lt;br /&gt;
Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz die&lt;br /&gt;
Überzeugung, den historischen Rathausplatz belegen zu dürfen, ohne echte&lt;br /&gt;
Klimaschutzmaßnahmen im Gepäck zu haben?“ Lauter kritisiert die&lt;br /&gt;
Ausrichtung des zweiten Klimacamps, welches Privatpersonen auffordert,&lt;br /&gt;
ihren privaten Konsum umzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Slogan „Wir treffen uns bei Null“ möchte die bayerische&lt;br /&gt;
Staatsregierung den Bürgerinnen und Bürgern erklären, wie von derzeit&lt;br /&gt;
durchschnittlich 7 Tonnen CO₂ pro Jahr und Person auf Null kommen&lt;br /&gt;
sollen. Mit Tipps und Anregungen für ihre persönlichen Beiträge zum&lt;br /&gt;
Klimaschutz – ganz ohne staatliche Unterstützung in Form geeigneter&lt;br /&gt;
Rahmenbedingungen. Dazu stellt die Regierung zehn „Klimamissionen“&lt;br /&gt;
zusammen, die es ganz leicht machen sollen, klimabewusster zu leben und&lt;br /&gt;
im Allag CO₂ einzusparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Klimacamper\*innen kommt das Klimacamp II gelegen. Sie weisen&lt;br /&gt;
schon lange daruf hin, dass die wesentlichen Maßnahmen zur Erreichung&lt;br /&gt;
der Klimaziele von Politik und Wirtschaft kommen müssen. Die Hebel seien&lt;br /&gt;
um ein Vielfaches größer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Sicht der Klimacamper\*innen soll die vom Klimacamp II betriebene&lt;br /&gt;
Verantwortungsumverteilung auf Bürgerinnen und Bürger von der&lt;br /&gt;
Verantwortung der Politikerinnen und Politiker und der Wirtschaft in&lt;br /&gt;
Augsburg ablenken. Der Stadtrat werde seiner Verantwortung bei weitem&lt;br /&gt;
nicht gerecht. „Die viel größeren Stellschrauben für die&lt;br /&gt;
Emissionsreduktion liegen nämlich bei der Politik. Statt den Menschen zu&lt;br /&gt;
sagen, sie sollten weniger Bücher kaufen, könnte Bayern etwa endlich&lt;br /&gt;
vernünftig in die Windkraft einsteigen oder durch massive Investitionen&lt;br /&gt;
Mobilität ohne Auto auch auf dem Land möglich und attraktiv machen“,&lt;br /&gt;
erklärt Lauter. Lauter ist zusammen mit ihren Mitstreiter\*innen seit&lt;br /&gt;
Gründung des Klimacamps vor mehr als zwei Jahren ausgesprochene&lt;br /&gt;
„Konsumkritik-Kritikerin“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauter zu Folge könnten Bürgerinnen und Bürger nicht einfach die Preise&lt;br /&gt;
für den öffentlichen Personennahverkehr reduzieren oder Bäume erhalten,&lt;br /&gt;
die etwa wie beim Bahnhofsvorplatz von der Stadtregierung für Parkplätze&lt;br /&gt;
geopfert werden. Lauter: „Die Politiker\*innen haben die Aufgabe,&lt;br /&gt;
Klimaschutz für alle Menschen zu betreiben. Auch diejenigen, die es sich&lt;br /&gt;
nicht leisten können, die teuren Tipps des Bayerischen&lt;br /&gt;
Staatsministeriums umzusetzen. Die staatlichen Anweisungen an die&lt;br /&gt;
Bürgerinnen und Bürger sind sehr konkret, mit Zahlen unterlegt. Bei den&lt;br /&gt;
Maßnahmen der bayerischen Staatsregierung hingegen sind die&lt;br /&gt;
Informationen ausgesprochen vage, unkonkret und mehrheitlich bloße und&lt;br /&gt;
unglaubwürdige Absichtserklärungen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## *Nachtrag zu den Hintergründen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Oktober 2022 haben wir&lt;br /&gt;
auf der Webseite des Klimacamps auch einen&lt;br /&gt;
[Artikel zu Konsumkritikkritik](/informationen/artikel/konsumkritikkritik/).&lt;br /&gt;
Darin wird in größerem Detail erklärt,&lt;br /&gt;
warum Konsumkritik keinen Lösungweg&lt;br /&gt;
für das Erreichen der Klimaziele darstellt&lt;br /&gt;
und was stattdessen zu tun ist.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 15 Sep 2022 09:30:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-09-15-klima-regierungscamp/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>24.09.2022: Klimacamp Augsburg lässt Baumfällungen in Hochzoll zu</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-09-24-baumfaellung-in-hochzoll/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 24.9.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp Augsburg lässt Baumfällungen in Hochzoll zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen vom Augsburger Klimacamp werden bei den angekündigten&lt;br /&gt;
Fällungen von bis zu 80 Bäumen in Hochzoll nicht intervenieren. Dies&lt;br /&gt;
gaben die Klimacamper\*innen in einer Mitteilung am Samstag bekannt,&lt;br /&gt;
nachdem zuvor die Augsburger Allgemeine über die Fällungspläne&lt;br /&gt;
berichtete [1]. Die DB Netz AG behauptet, dass die Fällungen aufgrund&lt;br /&gt;
sich in den Bäumen ausbreitendem Eschentriebsterben notwendig seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Pilzkrankheiten in Bäumen, wie das Eschentriebsterben, werden gerade&lt;br /&gt;
durch die Erdaufheizung immer unaufhaltsamere Schneisen der Verwüstung&lt;br /&gt;
durch unsere Wälder und Grünbereiche ziehen“, so Charlotte Lauter (19)&lt;br /&gt;
vom Klimacamp. Wie etwa das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt,&lt;br /&gt;
Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW bestätigt,&lt;br /&gt;
beschleunigen ungewöhnlich warme Winter das Pilzwachstum in Rinde und&lt;br /&gt;
Holz. Nasse Standorte und eine Zunahme der Sommerniederschläge fördern&lt;br /&gt;
außerdem die Ausbreitung von Pilzkrankheiten [2]. So gehört das&lt;br /&gt;
Eschentriebsterben zu denjenigen Folgen der Erdaufheizung, von denen&lt;br /&gt;
Augsburger\*innen aktuell betroffen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begrüßenswert sei, dass damit der störungsfreie Betrieb des&lt;br /&gt;
Schienennetzes ermöglicht werde, dessen Rolle im Zuge der&lt;br /&gt;
Klimakatastrophe von zentraler Bedeutung ist. „Es ist zwar schade, dass&lt;br /&gt;
die Bäume wohl nicht mehr zu retten sind“, bedauert Elias Wasner (22).&lt;br /&gt;
„Aber es ist auch schön zu sehen, dass Baumfällungen nachvollziehbar und&lt;br /&gt;
für das Gemeinwohl durchgeführt werden. Sonst kennen wir Baumfällungen&lt;br /&gt;
eigentlich nur von aus der Zeit gefallenen Expansionsplänen von&lt;br /&gt;
Industrieflächen oder Autobahnen.“ Wasner ergänzt, dass eine Anfrage bei&lt;br /&gt;
der DB Netz AG, ob sie Ersatzpflanzungsexperimente vorzunehmen gedenke,&lt;br /&gt;
bislang unbeantwortet blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NEUE WENDUNG BEI DEN UMSTRITTENEN BAHNHOFSVORPLATZFÄLLUNGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht zulassen werden wir dagegen die umstrittene Baumfällungsfantasie&lt;br /&gt;
des CSU-geführten Baureferats am Bahnhofsvorplatz“, so Wasner weiter.&lt;br /&gt;
Dieser Skandal erreichte sogar überregionale Medien [3]. Die Stadt hatte&lt;br /&gt;
2015 einen Architekturwettbewerb zur Umgestaltung des Platzes ausgelobt.&lt;br /&gt;
„Weitsichtige Klimapolitik? Keine Spur!“, kommentiert Wasner und&lt;br /&gt;
bezeichnet es als „Versäumnis“, dass die Stadt es bei der&lt;br /&gt;
Wettbewerbsausschreibung unterließ, den Baumerhalt als offensichtliches&lt;br /&gt;
Plankriterium festzulegen (BSV/15/02778). Der Siegerentwurf von&lt;br /&gt;
Architekturwettbewerb Loidl sah aber trotzdem einen nahezu vollständigen&lt;br /&gt;
Erhalt der Bäume vor (BSV/15/03789). Das CSU-geführte Baureferat&lt;br /&gt;
steuerte federführend die im Nachgang solcher Wettbewerbe übliche&lt;br /&gt;
Detailausgestaltung des Plans. Erst dadurch kamen die umstrittenen&lt;br /&gt;
Baumfällungen auf den Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lauter betont, dass sie und ihre Kolleg\*innen diese und andere&lt;br /&gt;
Fällungspläne gesunder Bäume genau beobachten und bei Bedarf durch&lt;br /&gt;
juristische und aktivistische Mittel verhindern, sollte es keine&lt;br /&gt;
Einsicht seitens des Baureferats geben. „Wir Klimaaktivist\*innen sind es&lt;br /&gt;
gewohnt, bei Bedarf zur unfreiwilligen Feuerwehr zu werden, und haben&lt;br /&gt;
für kurzfristig nötige Kletterinventionen im gesamten Stadtgebiet Depots&lt;br /&gt;
mit Klettermaterialien angelegt“. Ein Anfang August von den&lt;br /&gt;
Klimacamper\*innen durchgeführter Kletterworkshop am Bahnhofsvorplatz,&lt;br /&gt;
der das Ziel hatte, Anwohner\*innen das nötige Handwerkszeug zum&lt;br /&gt;
Baumschutz beizubringen, wurde von einem Aufgebot der Abteilung&lt;br /&gt;
‚Staatsschutz‘ der Augsburger Polizei verhindert [4,5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-entlang-der-bahnstrecke-in-hochzoll-muessen-bis-zu-80-baeume-gefaellt-werden-id64017921.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-entlang-der-bahnstrecke-in-hochzoll-muessen-bis-zu-80-baeume-gefaellt-werden-id64017921.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Publikationen/Broschueren/Waldzustandsbericht_2015_Langfassung.pdf](https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Publikationen/Broschueren/Waldzustandsbericht_2015_Langfassung.pdf),&lt;br /&gt;
Seiten 44–46&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/schattenlos-streit-um-baumfaellungen-vor-augsburger-hauptbahnhof,TCr2opE](https://www.br.de/nachrichten/bayern/schattenlos-streit-um-baumfaellungen-vor-augsburger-hauptbahnhof,TCr2opE)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-baeume-am-bahnhofsvorplatz-sollen-gefaellt-werden-kritik-vom-klimacamp-id63507481.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-baeume-am-bahnhofsvorplatz-sollen-gefaellt-werden-kritik-vom-klimacamp-id63507481.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.jungewelt.de/artikel/432407.polizeiaufgabengesetz-hausdurchsuchungen-sind-bei-uns-auf-der-tagesordnung.html](https://www.jungewelt.de/artikel/432407.polizeiaufgabengesetz-hausdurchsuchungen-sind-bei-uns-auf-der-tagesordnung.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## *Nachtrag*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die *Baumallianz Augsburg* geht in einer&lt;br /&gt;
[eigenen Stellungnahme](https://baumallianz-augsburg.de/archive/2750)&lt;br /&gt;
noch mehr ins Detail.&lt;br /&gt;
Darin beschreibt sie,&lt;br /&gt;
dass die erkrankten Eschen leider gefällt werden müssen,&lt;br /&gt;
besteht aber darauf,&lt;br /&gt;
dass ein radikaler Kahlschlag ausbleibt und die vor Ort befindlichen&lt;br /&gt;
Spitzahorne, Ulmen sowie eine schöne Linde erhalten bleiben.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 09:30:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-09-24-baumfaellung-in-hochzoll/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>06.10.2022: Nach Dienstaufsichtsbeschwerde: Polizei kann Widersprüche im Fehlverhalten der Abteilung 'Staatsschutz' nicht auflösen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-06-polizei-kann-widersprueche-nicht-aufloesen/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 6.10.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nach Dienstaufsichtsbeschwerde: Polizei kann Widersprüche im Fehlverhalten der Abteilung &#39;Staatsschutz&#39; nicht auflösen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem überregional als „Pimmelgate Süd“ bekannt gewordenen Skandal&lt;br /&gt;
[1,2,3] um den Eingriff der Abteilung ‚Staatsschutz‘ der Augsburger&lt;br /&gt;
Polizei in den intimen Schutzbereich des ehemaligen Bundestagskandidaten&lt;br /&gt;
und Klimaaktivisten Alexander Mai (26), über den mittlerweile sogar die&lt;br /&gt;
New York Times berichtete [4], liegt nun die polizeiliche Stellungnahme&lt;br /&gt;
zu der von Mai gestellten Dienstaufsichtsbehörde vor. Sie vermag&lt;br /&gt;
Widersprüche im Fehlverhalten der Abteilung &#39;Staatsschutz&#39; nicht&lt;br /&gt;
aufzulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April diesen Jahres hatte die Abteilung „Staatsschutz“ die Wohnung&lt;br /&gt;
von Mai durchsucht, seine privaten technischen Geräte sowie seinen&lt;br /&gt;
Arbeitslaptop konfisziert und sich so Zugang zu großen Teilen der&lt;br /&gt;
vertraulichen digitalen Kommunikation der Augsburger&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsbewegung verschafft. Die Abteilung „Staatsschutz“&lt;br /&gt;
begründete ihren Übergriff damit, Mais Urheberschaft an einem&lt;br /&gt;
Facebook-Link zu einem Zeitungsfoto nachweisen zu wollen – obwohl daran&lt;br /&gt;
kein Zweifel bestand, da Mai den Kommentar bereits ein halbes Jahr zuvor&lt;br /&gt;
unter seinem vollen Namen veröffentlichte und dies auch nicht bestritt.&lt;br /&gt;
Wie im Nachgang des Vorstoßes bekannt wurde [5,6,7,8], geht die&lt;br /&gt;
Abteilung „Staatsschutz“ regelmäßig mit Hausdurchsuchungen gegen&lt;br /&gt;
friedlichen Klimagerechtigkeitsaktivismus in Augsburg vor. Die&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen und zahlreiche Medien sehen darin einen Versuch der&lt;br /&gt;
Einschüchterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Dienstaufsichtsbeschwerde bat Mai um Aufklärung, wie es dazu&lt;br /&gt;
kommen konnte, dass er während der umstrittenen Hausdurchsuchung zu&lt;br /&gt;
keinem Zeitpunkt seine Anwältin anrufen durfte, obwohl er die ganze Zeit&lt;br /&gt;
über auf diesem Recht bestand. Das Brisante dabei: Das von zwei der&lt;br /&gt;
anwesenden Polizisten unterschriebene polizeiliche&lt;br /&gt;
Durchsuchungsprotokoll [9] bestätigt Mais Aussage, dass ihm das&lt;br /&gt;
Telefonat mit seinem Rechtsbeistand verwehrt wurde. Im Widerspruch dazu&lt;br /&gt;
behauptete die Pressestelle der Polizei gegenüber der Süddeutschen&lt;br /&gt;
Zeitung und Netzpolitik.org, Mai sei ein Diensthandy für den Anruf zur&lt;br /&gt;
Verfügung gestellt worden. Die der Redaktion vorliegende Stellungnahme&lt;br /&gt;
der Polizei zu Mais Dienstaufsichtsbeschwerde wiederholt diese&lt;br /&gt;
Behauptung wörtlich. Sie vermag daher nicht, den Widerspruch aufzulösen.&lt;br /&gt;
Für die geschwärzte Veröffentlichung des Durchsuchungsprotokolls&lt;br /&gt;
handelte sich Mai dagegen ein zweites Ermittlungsverfahren gegen ihn ein&lt;br /&gt;
[10].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Erst verschleppt, dann ungründlich ermittelt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai und seine Mitstreiter\*innen vom Augsburger Klimacamp reagieren auf&lt;br /&gt;
die Stellungnahme mit einem förmlichen Widerspruch, den sie auch online&lt;br /&gt;
auf der dafür eingerichteten Webseite „pimmelgate-süd.de“ [transparent&lt;br /&gt;
zur Verfügung stellen](https://www.pimmelgate-süd.de/pressemappe/alex-durchsuchung/reaktion-auf-polizeiliche-stellungnahme-zu-dab.pdf).&lt;br /&gt;
Darin fordern sie auch Auskunft über die Aussage der städtischen Zeugin, die&lt;br /&gt;
der Hausdurchsuchung beiwohnte. Sie – da ist sich Mai sicher – könne&lt;br /&gt;
bestätigen, dass ihm sein Recht, seine Anwältin zu kontaktieren,&lt;br /&gt;
rechtswidrigerweise verwehrt wurde. Die Stellungnahme enthält indes keinen&lt;br /&gt;
Hinweis auf eine Befragung der städtischen Zeugin im Rahmen der&lt;br /&gt;
dienstaufsichtlichen Ermittlungen gegen die vier Beamten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Mais ursprüngliche Dienstaufsichtsbeschwerde nach der&lt;br /&gt;
persönlichen Übergabe innerhalb der Polizei „verloren ging“, wie Mai&lt;br /&gt;
zwei Wochen später auf telefonische Nachfrage erfuhr, hofft er nun im&lt;br /&gt;
zweiten Anlauf auf gründliche Ermittlungstätigkeit der Polizei. Viel&lt;br /&gt;
Hoffnung hat er dabei nicht: „Unser aktuelles Polizeisystem legt allen&lt;br /&gt;
Polizeibeamten, die ihren Dienst am Gemeinwohl gewissenhaft verfolgen&lt;br /&gt;
möchten, Steine in den Weg. An der Stelle einer gesunden Fehlerkultur&lt;br /&gt;
stehen stattdessen strenge Hierarchien und Gruppendruck. Andernfalls&lt;br /&gt;
kann ich mir nicht erklären, wie es sein kann, dass von vier anwesenden&lt;br /&gt;
Beamten kein einziger seine Kollegen zur Seite nimmt und sie darauf&lt;br /&gt;
hinweist, dass Betroffenen von Hausdurchsuchungen ein Anruf bei der&lt;br /&gt;
Anwältin zusteht? Zusätzlich ermittelt im Nachgang keine unabhängige&lt;br /&gt;
Behörde, sondern die Polizei gegen die Polizei. Diese wiederholt dabei&lt;br /&gt;
sogar dann noch widersprüchliche Aussagen, wenn deren Unwahrheit&lt;br /&gt;
schriftlich, öffentlich und polizeilich dokumentiert ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai weist auch daraufhin, dass viele Bürger\*innen bei rechtswidrigem&lt;br /&gt;
Verhalten der Polizei weit weniger Glück im Unglück haben als er. Ein&lt;br /&gt;
Gutachten bestätigte vor wenigen Tagen [11], dass die Polizeigewalt&lt;br /&gt;
ursächlich für den Tod eines in Mannheim betrauerten 47-jährigen&lt;br /&gt;
Patienten war. Der Fall sorgte bundesweit für Entsetzen und führte auch&lt;br /&gt;
in Augsburg zu Demonstrationen für ein besseres Polizeisystem [12]. Nur&lt;br /&gt;
acht Tage später starb in Mannheim ein weiterer Hilfebedürftiger durch&lt;br /&gt;
die Hand des Polizeisystems [13].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://netzpolitik.org/2022/augsburg-pimmel-kommentar-fuehrt-zu-razzia-bei-klimaaktivisten/](https://netzpolitik.org/2022/augsburg-pimmel-kommentar-fuehrt-zu-razzia-bei-klimaaktivisten/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-pimmelgate-klimacamp-polizei-1.5566562](https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-pimmelgate-klimacamp-polizei-1.5566562)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.augsburg.tv/mediathek/video/wirbel-um-hausdurchsuchung-klimacamp-aktivisten-kritisieren-polizeieinsatz/](https://www.augsburg.tv/mediathek/video/wirbel-um-hausdurchsuchung-klimacamp-aktivisten-kritisieren-polizeieinsatz/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.nytimes.com/2022/09/23/technology/germany-internet-speech-arrest.html](https://www.nytimes.com/2022/09/23/technology/germany-internet-speech-arrest.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/wenn-der-augsburger-staatsschutz-im-kinderzimmer-steht,T6NGbJ1](https://www.br.de/nachrichten/bayern/wenn-der-augsburger-staatsschutz-im-kinderzimmer-steht,T6NGbJ1)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://www.stern.de/gesellschaft/janika-pondorf---ich-war-wegen-dieses-polizeieinsatzes-in-der-klinik--31895656.html](https://www.stern.de/gesellschaft/janika-pondorf---ich-war-wegen-dieses-polizeieinsatzes-in-der-klinik--31895656.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://www.daz-augsburg.de/jkjlkj/](https://www.daz-augsburg.de/jkjlkj/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[8] [https://forumaugsburg.de/s\_1aktuelles/2022/06/22\_wenn-der-staat-sich-schuetzt.htm](https://forumaugsburg.de/s\_1aktuelles/2022/06/22\_wenn-der-staat-sich-schuetzt.htm)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[9] [https://www.pimmelgate-süd.de/pressemappe/alex-durchsuchung/durchsuchungsprotokoll.pdf](https://www.pimmelgate-süd.de/pressemappe/alex-durchsuchung/durchsuchungsprotokoll.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[10] [https://netzpolitik.org/2022/pimmelgate-sued-augsburger-polizei-ueberzieht-klimaaktivisten-mit-weiterem-verfahren/](https://netzpolitik.org/2022/pimmelgate-sued-augsburger-polizei-ueberzieht-klimaaktivisten-mit-weiterem-verfahren/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[11] [https://www.swp.de/baden-wuerttemberg/tod-nach-polizeieinsatz-ermittler\_-mann-starb-an-atembehinderung-nach-polizeikontrolle-in-mannheim-66544665.html](https://www.swp.de/baden-wuerttemberg/tod-nach-polizeieinsatz-ermittler\_-mann-starb-an-atembehinderung-nach-polizeikontrolle-in-mannheim-66544665.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[12] [https://www.forumaugsburg.de/s\_3themen/Repression/220509\_47-jaehriger-verstirbt-in-mannheim-nach-polizeigewalt-kundgebung-in-augsburg/index.htm](https://www.forumaugsburg.de/s\_3themen/Repression/220509\_47-jaehriger-verstirbt-in-mannheim-nach-polizeigewalt-kundgebung-in-augsburg/index.htm)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[13] [https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-05/mannheim-polizeigewalt-psychisch-kranke](https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2022-05/mannheim-polizeigewalt-psychisch-kranke)&lt;br /&gt;

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            <pubDate>Fri, 07 Oct 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-06-polizei-kann-widersprueche-nicht-aufloesen/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.10.2022: Notbesetzung für einen Erhalt der Bäume auf dem Reese-Areal</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-10-baumbesetzung/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 9.10.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamper\*innen folgen Hilferuf einer Anwohnerin und protestieren mit einer Notbesetzung für einen Erhalt der Bäume auf dem Reese-Areal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sanierung nach Studien klimafreundlicher als Abriss und Neubau [1]&lt;br /&gt;
* Besondere kulturelle Bedeutung des Altbestands&lt;br /&gt;
* Nach Überzeugung der Aktivist\*innen sollte dringend bezahlbarer&lt;br /&gt;
  Wohnraum geschaffen werden, und zwar primär durch Nutzung von Leerstand&lt;br /&gt;
  und Umwidmung von Bestandsgebäuden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Leerstand verwenden, Rodungswahn beenden! Bestandsbauten sanieren,&lt;br /&gt;
Altbaumbestand integrieren“. Unter diesem Motto besetzten am heutigen&lt;br /&gt;
Montagmorgen Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps die&lt;br /&gt;
fällungsbedrohten Bäume auf dem Reese-Areal, nachdem sie am&lt;br /&gt;
Sonntagmorgen durch eine Anwohnerin auf die bevorstehende Fällungen&lt;br /&gt;
aufmerksam gemacht wurden. Wie die Augsburger Allgemeine am Freitag&lt;br /&gt;
berichtete [2], hätten dort heute die Fällarbeiten beginnen sollen, um&lt;br /&gt;
den Weg für den umstrittenen Abriss der letzten verbliebenen&lt;br /&gt;
Kasernengebäude an der Sommestraße freizumachen. Nun konnten die Bäume&lt;br /&gt;
vorerst gerettet werden. Wie sich die Situation in den nächsten Tagen&lt;br /&gt;
entwickelt, ist derzeit nicht absehbar. Aufgrund der Kürze der&lt;br /&gt;
Vorbereitungszeit baten die Augsburger Klimacamper\*innen auch erfahrene&lt;br /&gt;
Kletteraktivist\*innen aus anderen Städten zur Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## FÄLLUNGEN ZWAR MIT GRÜNAMT, NICHT JEDOCH MIT KLIMACAMP ABGESTIMMT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Vorbild einer früheren Baumschutzaktion in Gersthofen [3]&lt;br /&gt;
errichteten die Klimacamper\*innen teils provisorische Baumhäuser, teils&lt;br /&gt;
besetzten sie die Bäume mit einfachen Hängematten. Mit einem Banner,&lt;br /&gt;
dass das zentrale Aktionsmotto ziert, machen sie darauf aufmerksam, dass&lt;br /&gt;
neu zu schaffender Wohnraum nicht primär durch Neubau, sondern durch&lt;br /&gt;
Nutzung der zahlreichen leerstehenden Gebäude in der Innenstadt und&lt;br /&gt;
durch Umwidmung existierender Flächen bereitgestellt werden kann, und&lt;br /&gt;
dass dafür in Zeiten der Klimakrise erst recht kein alter Baumbestand&lt;br /&gt;
abgeholzt werden dürfe. Eine Studie des renommierten Wuppertal-Instituts&lt;br /&gt;
bestätigt ein Argument der Klimaschützer: Sanierung ist&lt;br /&gt;
klimafreundlicher als Neubau [1]. Die Aktivist\*innen stellen sich dem&lt;br /&gt;
„Neubau-Wahnsinn“, wie sie ihn nennen, sowie der „Phantasie von&lt;br /&gt;
CSU-Baureferent Gerd Merkle“ entgegen, dass gesunde, alte und ökologisch&lt;br /&gt;
wertvolle Bäume lediglich banale Designelemente seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Umstrittenes Neubauprojekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der ehemaligen Reese-Kaserne möchte die Wohnbaugruppe die&lt;br /&gt;
letzten verbliebenen Gebäude abreißen und an ihrer Stelle später neue&lt;br /&gt;
bauen. „Bislang hat die WBG nie nachvollziehbar erklärt, warum überhaupt&lt;br /&gt;
eine Fällung der Bäume erforderlich sei“, so Ingo Blechschmidt (34) vom&lt;br /&gt;
Klimacamp. Die von der WBG in Aussicht gestellten&lt;br /&gt;
Neupflanzungsexperimente überzeugen Blechschmidt nicht: Falls solche&lt;br /&gt;
Experimente gedeihen, dauere es 80 bis 100 Jahre, bis die anfangs&lt;br /&gt;
winzigen Setzlinge dieselben Funktionen übernehmen können wie die&lt;br /&gt;
wertvollen Bestandsbäume. Wie das Handelsblatt berichtete [4],&lt;br /&gt;
bestätigt, was die Schutzfunktion der CO₂-Bindung angeht, eine&lt;br /&gt;
vielzitierte Studie der Universität Hamburg diese Aussage. Blechschmidt&lt;br /&gt;
betont, dass das Klimacamp keineswegs pauschal gegen alle geplanten&lt;br /&gt;
Baumfällungen vorgehe. Die Fällungen längs der Bahntrasse etwa ließ das&lt;br /&gt;
Klimacamp zu [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bereits abgerissene Gebäudebestand wurde umfangreich kulturell&lt;br /&gt;
genutzt; gegen den Abriss stemmten sich große Teile der Kulturszene und&lt;br /&gt;
mehrere Bürger\*innenbewegungen. „Leider blieb ein Kurswechsel der Stadt&lt;br /&gt;
seit mehreren Jahren aus. Wir nutzen die letzte Chance, den Bäumen und&lt;br /&gt;
dem ehemaligen Kulturort die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die sie&lt;br /&gt;
verdienen“, so Blechschmidt. „Gewissermaßen ein Aufbäumen der&lt;br /&gt;
Verdammten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Umstrittene Äußerungen von WBG-Geschäftsführer Mark Hoppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WBG-Geschäftsführer Mark Hoppe steht im Klimacamp nicht nur wegen seiner&lt;br /&gt;
Abrisspläne in der Kritik. Wie ein Mitglied der *Parents for Future*&lt;br /&gt;
Augsburg auch bei der Bürgerversammlung im Oktober 2021 ausführte, legt&lt;br /&gt;
die WBG Mieter\*innen diverse Hürden in den Weg, wenn diese auf eigene&lt;br /&gt;
Kosten Balkonsolarkraftwerke installieren möchten. Aus Sicht der&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen sei das in Zeiten der Klimakrise und steigender&lt;br /&gt;
Energiekosten unverständlich. Vielmehr sollte die WBG ihre Mieter*innen&lt;br /&gt;
zur Installation solcher Solarmodule ermuntern und sie darin auch&lt;br /&gt;
finanziell unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/7671](https://wupperinst.org/a/wi/a/s/ad/7671)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-platz-fuer-neue-wohnungen-die-rodungsarbeiten-im-kulturpark-west-starten-id64181716.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-platz-fuer-neue-wohnungen-die-rodungsarbeiten-im-kulturpark-west-starten-id64181716.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Gersthofen-Klima-Aktivisten-kaempfen-um-Baeume-am-Gersthofer-Festplatz-id59011896.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Gersthofen-Klima-Aktivisten-kaempfen-um-Baeume-am-Gersthofer-Festplatz-id59011896.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.swp.de/lokales/ulm/protest-in-ulm-umweltaktivisten-besetzen-uniwald_-im-baumhaus-gegen-bettenhaus-62807819.html](https://www.swp.de/lokales/ulm/protest-in-ulm-umweltaktivisten-besetzen-uniwald_-im-baumhaus-gegen-bettenhaus-62807819.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-09-24-baumfaellung-in-hochzoll/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-09-24-baumfaellung-in-hochzoll/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Fotos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Das Bild zeigt einen Aktivisten in einem Baum sitzend.&lt;br /&gt;
Zwischen seinem und einem anderen Baum hängt ein Plakat mit dem kurzen Gedicht&lt;br /&gt;
„Leerstand verwenden Größenwahn beenden Bestandsbauten sanieren Altbaumbestand integrieren!“.&lt;br /&gt;
Das Bild ist in den frühen Morgenstunden noch im Dunkeln aufgenommen worden.](/pages/material/images/2022-10-10_baumbesetzung/2022-10-10_baumbesetzung_1_medium.jpg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Ein Baum mit einem Pappschild an seinem Stamm, auf dem nur „Hilfe!“.&lt;br /&gt;
Das Bild ist in den frühen Morgenstunden noch im Dunkeln aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
Das Pappschild wird von einem Scheinwerfer oder einer Lampe angeleuchtet.](/pages/material/images/2022-10-10_baumbesetzung/2022-10-10_baumbesetzung_2_medium.jpg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Ein Aktivist in einem Baum.&lt;br /&gt;
Unterhalb von ihm hängt ein Pappschild mit der Aufschrift&lt;br /&gt;
„Make Love not CO2!!!“.&lt;br /&gt;
Das Bild ist in den frühen Morgenstunden noch im Dunkeln aufgenommen worden.&lt;br /&gt;
Ein Scheinwerfer oder eine Lampe leuchten den Aktivisten an.](/pages/material/images/2022-10-10_baumbesetzung/2022-10-10_baumbesetzung_3_medium.jpg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![An einem Bauzaun vor dem Reese-Areal hängen zwei Banner.&lt;br /&gt;
Auf dem linken Banner steht „Hände weg von unseren Bäumen“&lt;br /&gt;
und „BAUMALLIANZ AUGSBURG E.V.“.&lt;br /&gt;
Es sind Bäume darauf abgebildet.&lt;br /&gt;
Das rechte Banner zeigt eine brennende Erdkugel.&lt;br /&gt;
Handgeschrieben steht darauf&lt;br /&gt;
„UNSER aller HAUS BRENNT! Wir fangen an zu löschn“.&lt;br /&gt;
Im Hintergrund sind ein altes Gebäude und&lt;br /&gt;
mehrere schöne alte große Laubbäume zu sehen.&lt;br /&gt;
Das Bild ist in den frühen Morgenstunden aufgenommen.&lt;br /&gt;
Zwischen den Wolken erhellt sich langsam der Himmel.](/pages/material/images/2022-10-10_baumbesetzung/2022-10-10_baumbesetzung_4_medium.jpg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Das Bild wurde bei Tageslicht aufgenommen.&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite sieht man ein altes Gebäude.&lt;br /&gt;
Im Hintergrund stehen mehrere Bäume.&lt;br /&gt;
An einem davon hängt ein Plakat.&lt;br /&gt;
Dessen Aufschrift ist aufgrund der Distanz nicht zu entziffern.](/pages/material/images/2022-10-10_baumbesetzung/2022-10-10_baumbesetzung_5_medium.jpg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Auch dieses Bild wurde bei Tageslicht aufgenommen.&lt;br /&gt;
Es zeigt den Aktivisten aus dem dritten Bild,&lt;br /&gt;
wie er auf dem Baum sitzend ein Buch liest.&lt;br /&gt;
Links des „Make Love not CO2!!!“-Pappschildes&lt;br /&gt;
ist ein rotes Banner mit der Aufschrift&lt;br /&gt;
„Radikal? ... sind diejenigen, die nicht sehen,&lt;br /&gt;
was unbedingt getan werden muss.“&lt;br /&gt;
Im Hintergrund sieht man ein altes Gebäude mit einigen alten Graffitis.](/pages/material/images/2022-10-10_baumbesetzung/2022-10-10_baumbesetzung_6_medium.jpg)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 11 Oct 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-10-baumbesetzung/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>19.10.2022: Klimacamper befreien Gehwege von E-Scootern und blockieren damit Parkplätze</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-19-e-scooter/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 19.10.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamper\*innen befreien Gehwege von E-Scootern und blockieren damit Parkplätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am gestrigen Donnerstag (20.10.2022) entfernten Klimacamper zur Mittagszeit&lt;br /&gt;
E-Scooter, die als Stolperfallen auf Gehwegen insbesondere ältere&lt;br /&gt;
Menschen und Eltern mit Kinderwägen behinderten, und parkten sie auf&lt;br /&gt;
öffentliche Autoparkplätze in der Innenstadt. Mit der Aktion möchten sie&lt;br /&gt;
die Anbieter von E-Scootern auffordern, mit speziellen Abstellzonen und&lt;br /&gt;
Fußpatroullien für sichere Gewege zu sorgen. Dabei hat auch die Stadt&lt;br /&gt;
Augsburg viel Gestaltungsfreiheit: Wenn es nach den Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
ginge, könnte sie nach dem Vorbild Tübingens [1], Hamburgs [2],&lt;br /&gt;
Stuttgarts [3] oder Ulms [4] die Anbieter anweisen, für passierbare&lt;br /&gt;
Gehwege zu sorgen oder andernfalls die verursachten Kosten in Rechnung&lt;br /&gt;
zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der öffentliche Raum wird von den Anbietern auf Kosten von&lt;br /&gt;
Fußgänger\*innen und Radfahrer\*innen genutzt. Unter diesem Gesichtspunkt&lt;br /&gt;
kritisieren die Klimacamper\*innen insbesondere, dass die Anbieter sogar&lt;br /&gt;
bei der routinemäßigen Scooter-Auslieferung Gehwege zustellen. &quot;Ich&lt;br /&gt;
beobachte häufig, dass junge Kinder aufgrund schlecht abgestellter&lt;br /&gt;
E-Scooter auf dem Weg zur Schule auf die Straße ausweichen müssen&quot;,&lt;br /&gt;
erklärt Ute Grathwohl (49) [5]. Freilich gehen viele ungünstig&lt;br /&gt;
abgestellte Scooter aber auch auf das Konto von Privatpersonen. &quot;Wir&lt;br /&gt;
rufen alle auf, mit E-Scootern lieber Autoparkplätze als Fuß- und&lt;br /&gt;
Radwege zu blockieren&quot;, so Ingo Blechschmidt (34) vom Klimacamp. &quot;Autos&lt;br /&gt;
werden durchschnittlich nur eine Stunde pro Tag genutzt [8] und&lt;br /&gt;
blockieren in der restlichen Zeit wertvollen öffentlichen Raum. Wenn&lt;br /&gt;
jetzt auch noch die verbleibenden Fußwege mit E-Scootern vollgestellt&lt;br /&gt;
werden, müssen wir bald auf die Straße ausweichen oder uns zwischen&lt;br /&gt;
Café-Tischen hindurchzwengen&quot;; so Blechschmidt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Immer wieder bitten uns Passant\*innen, uns mehr für die Belange von&lt;br /&gt;
Fußgängern einzusetzen&quot;, erklärt Grathwohl ihre Motivation für die im&lt;br /&gt;
Vorfeld auf sozialen Medien öffentlich angekündigte Aktion. Die&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen vom Augsburger Klimacamp kritisieren schon länger die aus&lt;br /&gt;
ihrer Sicht ungerechte Verteilung des öffentlichen Raums: &quot;Ein&lt;br /&gt;
Anwohnerparkausweis kostet aufs Jahr gerechnet nur 30 Euro. Für ein&lt;br /&gt;
WG-Zimmer derselben Größe muss man dagegen mit 300 Euro rechnen – und&lt;br /&gt;
zwar jeden Monat!&quot;, so Charlotte Lauter (20) [6,7]. &quot;Der öffentliche&lt;br /&gt;
Raum in der Innenstadt sollte mögichst vielen Menschen zur Fortbewegung,&lt;br /&gt;
Kommunikation oder zur Entspannung dienen. Darum sollten wir darüber&lt;br /&gt;
nachdenken, wie viel Platz wir stehenden E-Scootern und Autos dauerhaft&lt;br /&gt;
einräumen möchten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.tuebingen.de/gemeinderat/vo0050.php?__kvonr=16554](https://www.tuebingen.de/gemeinderat/vo0050.php?__kvonr=16554)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/15383092/2021-09-16-bvm-e-roller/](https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/15383092/2021-09-16-bvm-e-roller/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bezirksbeirat-stuttgart-west-stadt-soll-parkchaos-durch-e-roller-beenden.6be49830-8453-4e97-a95c-e27b28e22105.html](https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bezirksbeirat-stuttgart-west-stadt-soll-parkchaos-durch-e-roller-beenden.6be49830-8453-4e97-a95c-e27b28e22105.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.badisches-tagblatt.de/Nachrichten/Erste-Parkplaetze-fuer-E-Scooter-in-Baden-Wuerttemberg-138158.html](https://www.badisches-tagblatt.de/Nachrichten/Erste-Parkplaetze-fuer-E-Scooter-in-Baden-Wuerttemberg-138158.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] Gut zu beobachten etwa bei der Ecke Schildstraße / Schneiderstraße in der Nähe der Birkenau-Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/buergerservice/dienste-a-z/aemterweise/leistungen-buergeramt-kfz-wesen/kfz-bewohnerparkausweis](https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/buergerservice/dienste-a-z/aemterweise/leistungen-buergeramt-kfz-wesen/kfz-bewohnerparkausweis)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Augsburg/1231](https://www.wohnungsboerse.net/mietspiegel-Augsburg/1231),&lt;br /&gt;
wg-gesucht.de (ein Pkw-Stellplatz in Längsaufstellung hat eine Breite von 2 Metern&lt;br /&gt;
und eine Länge von 6,70 Metern, also eine Fläche von 13,40 Quadratmeter)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[8] [https://www.presseportal.de/pm/32053/2819936](https://www.presseportal.de/pm/32053/2819936)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 19 Oct 2022 02:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-19-e-scooter/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>20.10.2022: Klimacamp sieht Rüge der ECRI nach Verurteilung von Ingo Blechschmidt bestätigt</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-20-kritik-an-polizei-mit-abschreckung-begegnet/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 20.10.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp sieht Rüge der ECRI nach Verurteilung von Ingo Blechschmidt bestätigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland geht Vorwürfen des Racial Profilings nicht ausreichend nach.&lt;br /&gt;
Dies befand der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem&lt;br /&gt;
jüngst veröffentlichten Urteil [1]. Zuvor hatte auch die&lt;br /&gt;
Anti-Rassismus-Kommission des Europarates (ECRI) Deutschland wegen&lt;br /&gt;
Untätigkeit gegen Racial Profiling durch die Polizei gerügt, speziell in&lt;br /&gt;
Augsburg aber Fortschritte prognostiziert [1, letzter Absatz]. Diese&lt;br /&gt;
Hoffnung wurde enttäuscht, meint Charlotte Lauter (20) vom Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamp in Zusammenhang mit der Verurteilung von Aktivist Ingo&lt;br /&gt;
Blechschmidt (34).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mit Racial Profiling wird die Methode bezeichnet, das physische&lt;br /&gt;
Erscheinungsbild wie die Hautfarbe oder Gesichtszüge eines Menschen als&lt;br /&gt;
Entscheidungsgrundlage für polizeiliche Maßnahmen wie&lt;br /&gt;
Personenkontrollen, Ermittlungen und Überwachungen heranzuziehen“, fasst&lt;br /&gt;
der Bayerische Rundfunk in seiner Berichterstattung über das Urteil&lt;br /&gt;
zusammen. Einen solchen Fall von Racial Profiling meinten Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
im Klimacamp am 26. Juni 2021 erkannt zu haben, als die Polizei&lt;br /&gt;
ausschließlich schwarze Menschen auf dem Rathausplatz kontrollierte [2,&lt;br /&gt;
erster Absatz]. Nachdem die Polizei auf Nachfrage keine Gründe für ihre&lt;br /&gt;
Kontrolle angab und widersprüchlicherweise behauptete, dass alle&lt;br /&gt;
Menschen auf dem Rathausplatz kontrolliert werden würden, äußerte&lt;br /&gt;
Blechschmidt die Vermutung, dass es sich bei der Kontrolle um Racial&lt;br /&gt;
Profiling handeln könne, über Lautsprecher und rief Passant\*innen auf,&lt;br /&gt;
die Situation zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie AZ und Augsburger Stadtzeitung berichteten [2,3], wurde Blechschmidt&lt;br /&gt;
für diese Durchsage am 13. Juli 2022 wegen übler Nachrede zu einer&lt;br /&gt;
Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt. Solche Vermutungen dürfe man nicht&lt;br /&gt;
laut aussprechen, erklärte die zuständige Richterin ihr Urteil [2,&lt;br /&gt;
vorletzter Absatz]; allenfalls könne man in einer solchen Situation&lt;br /&gt;
rechtliche Schritte einleiten, führte die Staatsanwältin an [2,&lt;br /&gt;
vorletzter Absatz].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Urteil rechneten die Klimacamper\*innen nicht. Zumal die&lt;br /&gt;
Polizei bei ihren Kontrollen am Rathausplatz, bei dem sie ausschließlich&lt;br /&gt;
Schwarze kontrollierte, später als Rechtfertigung angab, dass sie nach&lt;br /&gt;
einem schwarzen Tatverdächtigen bei der „Krawallnacht“ fahnde [2, erster&lt;br /&gt;
Absatz; sowie Gespräch der polizeilichen Einsatzleitung mit Blechschmidt&lt;br /&gt;
im Nachgang der Durchsage] – als sähe die Polizei bei ihren Ermittlungen&lt;br /&gt;
nichts anderes als die Hautfarbe. Dabei gab es von den Tatverdächtigen&lt;br /&gt;
der „Krawallnacht“ gestochen scharfe Bilder [7]. Daher könne man eine&lt;br /&gt;
bessere Personenbeschreibung als „er ist schwarz“ erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In einer akuten Situation hilft auch der Verweis auf rechtliche&lt;br /&gt;
Schritte wenig“, erklärt Lauter, denn einerseits könne dadurch nicht die&lt;br /&gt;
dringend benötigte Öffentlichkeit hergestellt werden, und andererseits&lt;br /&gt;
würden Ermittlungen gegen Polizeikräfte oft nicht mit dem nötigen&lt;br /&gt;
Verantwortungsbewusstsein verfolgt werden. Diese Auffassung sieht Lauter&lt;br /&gt;
in dem EuGH-Urteil bestätigt – und verweist als konkretes Beispiel auf&lt;br /&gt;
die verschleppten Ermittlungen gegen die Beamten der Abteilung&lt;br /&gt;
„Staatsschutz“ der Augsburger Polizei [4,5,6] im „Pimmelgate&lt;br /&gt;
Süd“-Skandal. Stattdessen ernte man in solchen Fällen eher eine&lt;br /&gt;
Gegenanzeige, so Lauter; eine solche traf auch Alexander Mai, den&lt;br /&gt;
Betroffenen dieses Skandals [4,6]. Dabei wünschten sich viele&lt;br /&gt;
Polizist\*innen in Fällen wie diesen Zivilcourage aus der Bevölkerung,&lt;br /&gt;
damit auch für den Job weniger geeignete Kolleg\*innen gewisse Standards&lt;br /&gt;
erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Solange man wegen übler Nachrede verurteilt wird, wenn man Vermutungen&lt;br /&gt;
über Racial Profiling öffentlich anspricht, hat Augsburg noch einen&lt;br /&gt;
langen Weg vor sich“, resümiert Lauter. Lauter ist dabei wichtig, dass&lt;br /&gt;
in der Gerichtsverhandlung gegen Blechschmidt von keiner Seite&lt;br /&gt;
angezweifelt wurde, dass Blechschmidt seine Vermutung, dass es sich bei&lt;br /&gt;
der Kontrolle um Racial Profiling handele, deutlich als Vermutung&lt;br /&gt;
gekennzeichnet war. „Die Hoffnung, die die Anti-Rassismus-Kommission des&lt;br /&gt;
Europarates in Augsburg legte, aufgrund einer Amtsstelle gegen&lt;br /&gt;
Diskriminierung, sehen wir bitter enttäuscht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/racial-profiling-kritik-an-entscheidungen-deutscher-gerichte,TKcXaPR](https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/racial-profiling-kritik-an-entscheidungen-deutscher-gerichte,TKcXaPR)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.staz.de/region/augsburg/blaulicht/fuehrender-augsburger-klimaaktivist-zahlt-strafe-wegen-uebler-nachrede-id241244.html](https://www.staz.de/region/augsburg/blaulicht/fuehrender-augsburger-klimaaktivist-zahlt-strafe-wegen-uebler-nachrede-id241244.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/prozess-in-augsburg-protest-gegen-polizei-kontrolle-klimaaktivist-akzeptiert-geldstrafe-id63431366.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/prozess-in-augsburg-protest-gegen-polizei-kontrolle-klimaaktivist-akzeptiert-geldstrafe-id63431366.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-02-so-reagiert-die-polizei-auf-pimmelgate-sued/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-02-so-reagiert-die-polizei-auf-pimmelgate-sued/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-06-polizei-kann-widersprueche-nicht-aufloesen/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-06-polizei-kann-widersprueche-nicht-aufloesen/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://netzpolitik.org/2022/pimmelgate-sued-augsburger-polizei-ueberzieht-klimaaktivisten-mit-weiterem-verfahren/](https://netzpolitik.org/2022/pimmelgate-sued-augsburger-polizei-ueberzieht-klimaaktivisten-mit-weiterem-verfahren/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/augsburger-krawallnacht-zwei-jahre-bewaehrung-fuer-angeklagten,SpCWr1A](https://www.br.de/nachrichten/bayern/augsburger-krawallnacht-zwei-jahre-bewaehrung-fuer-angeklagten,SpCWr1A)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-20-kritik-an-polizei-mit-abschreckung-begegnet/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>21.10.2022: Nach Untätigkeit der Stadt: Demo in Hallstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-21-demo-beim-holbein-gymnasium/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung am 21.10.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nach Untätigkeit der Stadt: Verkehrswendeaktivist\*innen lassen wieder Straße beim Holbein-Gymnasium sperren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergangenen Sommer nutzten immer wieder unabhängige&lt;br /&gt;
Verkehrswendeaktivist\*innen wiederholt das Versammlungsrecht, um die&lt;br /&gt;
Straße zwischen den beiden Gebäudeteilen des Holbein-Gymnasiums für die&lt;br /&gt;
dort oft schnell fahrenden Autos polizeilich sperren zu lassen. Die&lt;br /&gt;
letzte Aktion dieser Art ist nun mehr als einen Monat her -- man wollte&lt;br /&gt;
der Stadt auch Gelegenheit geben, sich erneut mit der von der&lt;br /&gt;
Schulfamilie vielfach gewünschten Verkehrsberuhigung zu befassen,&lt;br /&gt;
so Florian Lenz (21), einer der an der Aktion Beteiligten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nachdem es seit der letzten Demonstration am 16.9.2022 aber zu keiner&lt;br /&gt;
Verbesserung der Situation gekommen sei, setzten die Aktivist\*innen am&lt;br /&gt;
heutigen Freitag (21.10.) zur Zeit der zweiten Pause (11:20 bis 11:40 Uhr)&lt;br /&gt;
ihre Aktionsserie fort. Wie bei den früheren Sperrungen konnten die&lt;br /&gt;
Kinder den öffentlichen Raum zwischen den beiden Schulgebäuden für eine&lt;br /&gt;
ausgelassene Pause nutzen ohne Gefahr laufen zu müssen, von Autos&lt;br /&gt;
erfasst zu werden. Zuletzt ereignete sich ein derartiger Vorfall am&lt;br /&gt;
16.5.2022 [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegenheit zum Beschluss geeigneter Maßnahmen zur Beruhigung der&lt;br /&gt;
angespannten Situation auf der Hallstraße gab es indes einige: Nicht nur&lt;br /&gt;
der Augsburger Stadtrat tagte, sondern auch mehrere relevante&lt;br /&gt;
Fachausschüsse [2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt gab zuletzt an, aus Sorge vor möglichen Klagen von&lt;br /&gt;
Anwohner\*innen [3] keinen Verkehrsberuhigungsversuch unternehmen zu&lt;br /&gt;
wollen. Ute Grathwohl (49) überzeugt das nicht: „Die Schulfamilie&lt;br /&gt;
wünscht sich eine Verkehrsberuhigung schon seit Jahrzehnten. Die&lt;br /&gt;
Situation ist akut. Hier könnte effektiv und kostengünstig sofort&lt;br /&gt;
gehandelt werden.“ Lenz ergänzt, dass die Stadt auf Kosten der&lt;br /&gt;
Schüler\*innen mit zweierlei Maß messe. Denn in Klima- und&lt;br /&gt;
Umweltschutzbelangen lasse sich die Stadt von möglichen Klageandrohungen&lt;br /&gt;
von ihrem Kurs, die Empfehlungen der von der Stadt in Auftrag gegebeben&lt;br /&gt;
KlimaKom-Studie in den Wind zu schlagen, nicht abbringen. Beispielhaft&lt;br /&gt;
führt Lenz die geplante Erhöhung der ÖPNV-Preise an, auf die die Stadt&lt;br /&gt;
einen großen Einfluss habe. Diese steht im Widerspruch mit den&lt;br /&gt;
Erkenntnissen aus der KlimaKom-Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-protest-nach-vorfall-in-schulstrasse/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-protest-nach-vorfall-in-schulstrasse/)&lt;br /&gt;
(nicht zu verwechseln mit dem anderem Unfall ohne Fremdverschulden am&lt;br /&gt;
selben Tag)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://ratsinfo.augsburg.de/bi/si010.asp?MM=10&amp;YY=2022](https://ratsinfo.augsburg.de/bi/si010.asp?MM=10&amp;YY=2022)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-nicht-nur-das-geld-fehlt-verkehrsberuhigung-der-hallstrasse-liegt-auf-eis-id63122111.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-nicht-nur-das-geld-fehlt-verkehrsberuhigung-der-hallstrasse-liegt-auf-eis-id63122111.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## HINWEIS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam in der Vergangenheit vereinzelt zu Zwischenfällen, als die&lt;br /&gt;
versammlungsanmeldenden Personen nicht erfahrene&lt;br /&gt;
Verkehrswendeaktivist\*innen, die der Polizei als rechtskundige Personen&lt;br /&gt;
bekannt sind, sondern Schüler\*innen des Gymnasiums waren: Die Straße&lt;br /&gt;
wurde in diesen Fällen erst verspätet, deutlich nach Pausenbeginn&lt;br /&gt;
gesperrt. Eine solche Verzögerung der Straßensperrung ist gefährlich, da&lt;br /&gt;
sich insbesondere kleine Kinder auf die Durchsage der Schulleitung&lt;br /&gt;
verlassen und von einer gesperrten Straße ausgehen. Aus diesem Grund&lt;br /&gt;
wurde die Versammlung am 21.10.2022 wieder von einer Aktivist\*in&lt;br /&gt;
angezeigt.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 22 Oct 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-21-demo-beim-holbein-gymnasium/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>23.10.2022: Rodung des Lohwalds bei Meitingen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-23-rodung-des-lohwalds/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 23.10.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Trotz schwebenden Verfahrens: Stahlwerke roden ein Drittel des rechtlich geschützten Lohwalds bei Meitingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps am vergangenen Samstag&lt;br /&gt;
(22.10.2022) einem Hilferuf eines Meitinger Bürgers folgten und den&lt;br /&gt;
nächsten Zug zum Lohwald bei Meitingen nahmen, wartete dort schon ein&lt;br /&gt;
Großaufgebot der Polizei auf sie. Der Bürger hatte die Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
auf den Plan gerufen, weil er samstagfrüh Rodungsarbeiten im Lohwald&lt;br /&gt;
entdeckte – obwohl gegen den von CSU und FW unterstützten Bebauungsplan&lt;br /&gt;
der Lech-Stahlwerke am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München&lt;br /&gt;
gleich drei Klagen anhängig sind, eine davon von einem Bündnis zum&lt;br /&gt;
Schutz des Bannwalds [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stahlwerke möchten durch die Bannwaldrodung den wirtschaftlichen&lt;br /&gt;
Wert des Areals erhöhen. Auf einem kleinen Teil der Rodungsfläche soll&lt;br /&gt;
eine weitere Anlage entstehen, für die restliche Fläche sind Pläne in&lt;br /&gt;
Arbeit, aber noch nicht öffentlich vorgelegt. Für die Anwohner\*innen&lt;br /&gt;
bedeutet der Lohwald einen Schutz vor dem Lärm und den Emissionen des&lt;br /&gt;
Stahlwerks und einen wichtigen Beitrag zum Mikroklima, die spekulative&lt;br /&gt;
Anpflanzungsexperimente aus kleinen Setzlingen nicht zu leisten&lt;br /&gt;
vermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei erklärte ihr Aufgebot damit, „konrete Hinweise auf die&lt;br /&gt;
Begehung von Straftaten“ zu haben. „Für einen Moment hofften wir, dass&lt;br /&gt;
die Polizei angesichts der schwebenden Gerichtsverfahren gekommen war,&lt;br /&gt;
um den Wald zu schützen“, so Ingo Blechschmidt (34) vom Klimacamp. „Wir&lt;br /&gt;
mussten dann aber schnell feststellen, dass die Polizei uns meinte statt&lt;br /&gt;
die Rodungsarbeiten. Stahlwerksbesitzer Max Aicher schafft Fakten. Von&lt;br /&gt;
Respekt vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht keine Spur!“ Da die CSU&lt;br /&gt;
sonst immer auf Ordnung poche, ging man bei den Aktivist\*innen davon&lt;br /&gt;
aus, dass vor der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof&lt;br /&gt;
nicht mit einer Rodung zu rechnen sei. Daher kritisieren die&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen auch CSU-Bürgermeister Michael Higl: „Als demokratisch&lt;br /&gt;
gewählter Bürgermeister sollte man auch demokratisch legitimierte&lt;br /&gt;
Gerichte respektieren“, so Blechschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICH GESCHÜTZTER BANNWALD&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lohwald bei Meitingen ist eigentlich ein nach dem Bayerischen&lt;br /&gt;
Waldgesetz rechtlich besonders geschützter Bannwald; im Herbst 2021&lt;br /&gt;
beschloss der Meitinger Marktgemeinderat dennoch seine Rodung. Im&lt;br /&gt;
Vorfeld dieser Entscheidung gab es vielfältige Proteste, etwa eine&lt;br /&gt;
Menschenkette, an der sich hunderte Bürger\*innen beteiligten [2,3], oder&lt;br /&gt;
von Förster\*innen angebotene Waldspaziergänge [4] und diverse Kletter-&lt;br /&gt;
[5,6] und Laseraktionen [7] von einer Aktivistengruppe namens „Wald&lt;br /&gt;
statt Stahl“, zu der mehrere Einzelpersonen des Augsburger Klimacamps&lt;br /&gt;
gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rodungsbeschluss gilt als umstritten, nicht nur weil Anwohner\*innen&lt;br /&gt;
mit Verweis auf spekulative Ersatzpflanzungsexperimente vertröstet&lt;br /&gt;
werden, sondern auch weil Stahlwerksbesitzer Max Aicher zusammen mit dem&lt;br /&gt;
Lobbyverband VBM der größte Spender der CSU ist [8,9]. „Higl ist&lt;br /&gt;
unchristlich, unsozial und frech“, resümiert Blechschmidt. Higl stelle&lt;br /&gt;
das Parteisponsoring durch Aicher über christliche Werte wie den Erhalt&lt;br /&gt;
der Schöpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details zum rechtlichen Status der am Samstagmorgen vorgenommenen Rodung&lt;br /&gt;
sind derzeit nicht bekannt. Das Bannwald-Bündnis kündigte eine&lt;br /&gt;
Stellungnahme im Laufe der Woche an, nachdem ihre Anwältin Lisa Eberlein&lt;br /&gt;
Gelegenheit hatte, bei Gerichten relevante Informationen einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/naturschuetzer-klagen-gegen-bannwaldrodung-bei-lech-stahlwerken,TJa04mR](https://www.br.de/nachrichten/bayern/naturschuetzer-klagen-gegen-bannwaldrodung-bei-lech-stahlwerken,TJa04mR)&lt;br /&gt;
Zum Bannwald-Bündnis gehören der BUND Naturschutz,&lt;br /&gt;
die Bürgerinitiative Lech-Schmuttertal e.V.,&lt;br /&gt;
die Aktionsgemeinschaft zum Erhalt des Bannwalds bei Meitingen e.V.,&lt;br /&gt;
das Augsburger Klimacamp und weitere Initiativen.&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Meitingen-Hunderte-protestieren-lautstark-fuer-den-Erhalt-des-Lohwalds-bei-Meitingen-id59211951.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Meitingen-Hunderte-protestieren-lautstark-fuer-den-Erhalt-des-Lohwalds-bei-Meitingen-id59211951.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://web.archive.org/web/20210302042933/https://www.br.de/nachrichten/bayern/bannwaldrodung-fuer-lech-stahlwerke-umweltschuetzer-demonstrieren,SQK6YTp](https://web.archive.org/web/20210302042933/https://www.br.de/nachrichten/bayern/bannwaldrodung-fuer-lech-stahlwerke-umweltschuetzer-demonstrieren,SQK6YTp)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Meitingen-Meitinger-Klima-Aktivisten-bleiben-diesmal-mit-beiden-Beinen-am-Boden-id59668431.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Meitingen-Meitinger-Klima-Aktivisten-bleiben-diesmal-mit-beiden-Beinen-am-Boden-id59668431.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Meitingen-Aktivisten-setzen-erneut-Zeichen-gegen-Lohwald-Rodung-id59472581.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Meitingen-Aktivisten-setzen-erneut-Zeichen-gegen-Lohwald-Rodung-id59472581.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Meitingen-So-bereiten-sich-die-Klima-Aktivisten-auf-Aktionen-im-Meitinger-Lohwald-vor-id59477346.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Meitingen-So-bereiten-sich-die-Klima-Aktivisten-auf-Aktionen-im-Meitinger-Lohwald-vor-id59477346.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://www.augsburger-allgemeine.de/bilder/Laser-Laseraktion-Wald-statt-Stahl-Lohwald-Bannwald-LWS-id59799181.html?aid=59798651](https://www.augsburger-allgemeine.de/bilder/Laser-Laseraktion-Wald-statt-Stahl-Lohwald-Bannwald-LWS-id59799181.html?aid=59798651)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[8] [https://lobbypedia.de/wiki/CSU](https://lobbypedia.de/wiki/CSU)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[9] [https://www.lohwibleibt.de/](https://www.lohwibleibt.de/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## FOTOS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angehängt Fotos der Rodungsfläche zur freien Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![](/pages/material/images/2022-10-23_lohwald/2022-10-23_093353_lohwald.jpg)&lt;br /&gt;
![](/pages/material/images/2022-10-23_lohwald/2022-10-23_093402_lohwald.jpg)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 24 Oct 2022 00:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-23-rodung-des-lohwalds/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>27.10.2022: Besetzung der Regierung von Schwaben – Ankündigung / Motivation</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-27-besetzung-der-regierung-von-schwaben/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 27.10.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nach umstrittener Ausnahmegenehmigung für Teilrodung vom Lohwald: Klimacamper besetzen Regierung von Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Regierungspräsident Erwin Lohner ließ Ausnahmegenehmigung für&lt;br /&gt;
  Teilrodung des Lohwalds erteilen&lt;br /&gt;
- Dabei war und ist eine Normenkontrollklage am VGH anhängig&lt;br /&gt;
- Die Klageparteien wurden der Möglichkeit geraubt, einstweiligen&lt;br /&gt;
  Rechtsschutz zu beantragen, da diese nicht informiert wurden und die&lt;br /&gt;
  Rodung im Verborgenen stattfand&lt;br /&gt;
- Klimacamper\*innen bringen in Kletteraktion Banner an der Regierung von&lt;br /&gt;
  Schwaben an, besetzen das Büro von Lohner und fordern, dass er sich&lt;br /&gt;
  für seine Missachtung des VGH verantwortet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Lohwald-Rodung genehmigen trotz laufender Gerichtsverfahren? Frech!“&lt;br /&gt;
Diesen Ausspruch zierte am heutigen Donnerstagmorgen (27.10.2022) ein&lt;br /&gt;
Banner am Torbogen der Regierung von Schwaben (Fronhof 10, 86152&lt;br /&gt;
Augsburg). Dazu seilte sich eine Aktivist\*in des Augsburger Klimacamps&lt;br /&gt;
aus dem Präsidiumsbüro der Regierung von Schwaben ab, während andere das&lt;br /&gt;
Büro von Regierungspräsident Erwin Lohner besetzten. Von ihm fordern&lt;br /&gt;
sie, dass er sich für eine Ausnahmegenehmigung zur Teilrodung des&lt;br /&gt;
Meitinger Lohwalds verantwortet. Diese ließ Lohner trotz anhängiger&lt;br /&gt;
Klagen vor Bayerns höchstem Verwaltungsgericht erteilen. Wie sich der&lt;br /&gt;
ergebende Polizeieinsatz entwickelt, ist aktuell nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie berichtet [1,2,3], erteilte die Regierung von Schwaben am 17.&lt;br /&gt;
Oktober 2022 den Lech-Stahlwerken eine Ausnahmegenehmigung (im Volltext&lt;br /&gt;
auf [lohwibleibt.de](https://www.lohwibleibt.de/)&lt;br /&gt;
veröffentlicht), damit diese am vergangenen Samstag&lt;br /&gt;
(22.10.2022) den ersten Teilabschnitt vom Lohwald roden konnten. Thomas&lt;br /&gt;
Frey, der Regionalreferent des BUND Naturschutz, sprach gegenüber BR von&lt;br /&gt;
einer „perfiden Aktion“ und einer „Watschen für die engagierte&lt;br /&gt;
Bürgerschaft“ [1]. Denn im über mehr als ein Jahr ausgehandelten Vertrag&lt;br /&gt;
zwischen der Gemeinde Meitingen und den Stahlwerken war vereinbart, dass&lt;br /&gt;
die Rodung erst erfolgen darf, wenn gewisse artenschutzrechtliche&lt;br /&gt;
Maßnahmen erfolgreich durchgeführt worden sind. Damit hätte, so die&lt;br /&gt;
Naturschützer, die Rodung nicht vor Herbst 2023 stattfinden können [*].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung von Schwaben setzte sich mit ihrem Alleingang nicht nur&lt;br /&gt;
über die Gemeinde Meitingen hinweg, sondern auch über den Bayerischen&lt;br /&gt;
Verwaltungsgerichtshof in München. Bei diesem ist nämlich vom&lt;br /&gt;
„Bannwald-Bündnis Unterer Lech“, einem Bündnis aus mehreren Initiativen&lt;br /&gt;
(u.a. BUND Naturschutz, Bürgerinitiative Lech-Schmuttertal e.V.,&lt;br /&gt;
Aktionsgemeinschaft zum Erhalt des Bannwalds bei Meitingen e.V.,&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamp) eine Normenkontrollklage gegen den Vertrag&lt;br /&gt;
anhängig. Aufgrund der besonderen Bedeutung des Lohwalds und seinem&lt;br /&gt;
Status als rechtlich geschützter Bannwald rechnen sich die&lt;br /&gt;
Umweltschützer gute Chancen für ihre Klage aus: Der Lohwald sei für die&lt;br /&gt;
Anwohner\*innen als Lärm- und Emissionsschutz vor dem Stahlwerk&lt;br /&gt;
unbezahlbar, wichtig fürs Mikroklima und zur CO₂-Bindung, und Heimat&lt;br /&gt;
zahlreicher geschützter Arten. „Auf spekulative&lt;br /&gt;
Ersatzpflanzungsexperimente ist kein Verlass“, erklärt Ingo Blechschmidt&lt;br /&gt;
(34) vom Klimacamp. „Zudem vermag ein Feld kleiner Setzlinge für die&lt;br /&gt;
Anwohner\*innen keine der Schutzfunktionen des Bannwalds zu leisten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anhängige Normenkontrollklage entfaltet zwar keinen einstweiligen&lt;br /&gt;
Rechtsschutz gegen die Rodung. Dieser wäre nach Auffassung der&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen auch nicht nötig gewesen, da nach dem abgeschlossenen&lt;br /&gt;
Vertrag die Rodung erst im Herbst 2023, nach Abschluss des Verfahrens am&lt;br /&gt;
VGH, hätte stattfinden können. Die Regierung von Schwaben erteilte ihre&lt;br /&gt;
Ausnahmegenehmigung ohne Anhörung oder Inkenntnissetzung der vor dem VGH&lt;br /&gt;
klageführenden Parteien. Dies war vermutlich rechtswidrig, so&lt;br /&gt;
Bündnis-Rechtsanwältin Lisa Eberlein nach einer erste Prüfung des&lt;br /&gt;
Sachverhalts, da das Bannwald-Bündnis so der Möglichkeit beraubt wurde,&lt;br /&gt;
gegen die Ausnahmegenehmigung einstweiligen Rechtsschutz zu beantragen.&lt;br /&gt;
Ein solcher Antrag hätte vermutlich Erfolg gehabt. Für die&lt;br /&gt;
Ausnahmegenehmigung bezahlten die Stahlwerke 250 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die politische Verantwortung für diese Missachtung des höchsten&lt;br /&gt;
bayerischen Verwaltungsgerichts, wie die Aktivist\*innen vom Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamp die Genehmigungserteilung bezeichnen, trägt der Präsident der&lt;br /&gt;
Regierung von Schwaben, Erwin Lohner. 2010 würdigte die CSU ihn für&lt;br /&gt;
seine 50-jährige Mitgliedschaft [4]. Er war schon in Judikative,&lt;br /&gt;
Exekutive und Legislative tätig [5] und gilt als bestens vernetzt [6].&lt;br /&gt;
Stahlwerksbesitzer Max Aicher ist zusammen mit dem Lobbyverband VBM der&lt;br /&gt;
größte Spender der CSU Bayern [7]. Er spendet fast sieben Mal mehr als&lt;br /&gt;
der zweitgrößte Spender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Regierungspräsident Erwin Lohner verhökerte den Lohwald für 250 Euro&lt;br /&gt;
und setzte sich damit über das höchste bayerische Verwaltungsgericht&lt;br /&gt;
hinweg. Das ist undemokratisch und frech!“, so Ingo Blechschmidt (34).&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
Anmerkung:&lt;br /&gt;
An dieser Stelle befanden sich einige Aussagen, die von Herrn Lohner als üble Nachrede gewertet&lt;br /&gt;
werden und Bestandteil von laufenden Gerichtsverfahren sind/waren. So sehr wir Herrn Lohner für&lt;br /&gt;
seine Rolle in den Vorgängen rund um die Rodung des Lohwalds kritisieren, waren die Aussagen in&lt;br /&gt;
ihrer ursprünglichen Formulierung auch aus Sicht des Klimacamps nicht zutreffend. Daher haben&lt;br /&gt;
wir, obwohl wir zwecks Transparenz unseres Aktivismus unsere Pressemitteilungen eigentlich für&lt;br /&gt;
die Nachwelt hier archivieren wollen, den entsprechenden Absatz nachträglich aus dieser&lt;br /&gt;
Pressemitteilung gestrichen.&lt;br /&gt;
```&lt;br /&gt;
Andere hochrangige&lt;br /&gt;
Manager vom Stahlwerk sitzen bereits wegen Bestechung in Haft [8].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen vom Augsburger Klimacamp hatten zuletzt mit einer&lt;br /&gt;
Notbesetzung von Bäumen auf dem Reese-Areal dem Thema Baumschutz&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit verschafft [9,10,11]. Nach knapp zweistündigen&lt;br /&gt;
Verhandlungen mit der Polizei hatten sie aufgegeben [12].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/lech-stahlwerke-sorgen-mit-bannwald-rodung-fuer-kritik,TLBZdnV](https://www.br.de/nachrichten/bayern/lech-stahlwerke-sorgen-mit-bannwald-rodung-fuer-kritik,TLBZdnV)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/meitingen-lechstahlwerke-roden-lohwald-bei-meitingen-trotz-anhaengiger-klagen-id64346931.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/meitingen-lechstahlwerke-roden-lohwald-bei-meitingen-trotz-anhaengiger-klagen-id64346931.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.daz-augsburg.de/90948-2/](https://www.daz-augsburg.de/90948-2/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/m%c3%bcnchen/langjaehrige-mitglieder-geehrt,20429.html](https://www.wochenanzeiger-muenchen.de/m%c3%bcnchen/langjaehrige-mitglieder-geehrt,20429.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.regierung.schwaben.bayern.de/ueber_uns/praesidium/rp/index.html](https://www.regierung.schwaben.bayern.de/ueber_uns/praesidium/rp/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Neuer-Regierungspraesident-Ein-Mann-mit-besten-Beziehungen-id50987216.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Neuer-Regierungspraesident-Ein-Mann-mit-besten-Beziehungen-id50987216.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://lobbypedia.de/wiki/CSU](https://lobbypedia.de/wiki/CSU) und dort verlinkte Rechenschaftsberichte der CSU&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[8] [https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-prozess-lech-stahlwerke-urteil-meitingen-1.5323933](https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-prozess-lech-stahlwerke-urteil-meitingen-1.5323933)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[9] [https://www.daz-augsburg.de/klimacamp-stemmt-sich-gegen-baumfaellungen-auf-reese-gelaende/](https://www.daz-augsburg.de/klimacamp-stemmt-sich-gegen-baumfaellungen-auf-reese-gelaende/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[10] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-aktivisten-besetzen-baeume-in-augsburg,TJprUnj](https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-aktivisten-besetzen-baeume-in-augsburg,TJprUnj)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[11] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-baumbesetzung-auf-reese-areal-beendet-id64200876.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-baumbesetzung-auf-reese-areal-beendet-id64200876.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[12] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-widerstand-gegen-faellungen-deshalb-haben-die-baum-besetzer-aufgegeben-id64205311.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-widerstand-gegen-faellungen-deshalb-haben-die-baum-besetzer-aufgegeben-id64205311.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[*] MdL Fabian Mehring (FW) gab auf sozialen Medien an, dass die&lt;br /&gt;
Stahlwerke die Rodung gemäß des geltenden Vertrags vorgenommen hätten.&lt;br /&gt;
Diese Aussage steht im Widerspruch dazu, dass die Stahlwerke bei der&lt;br /&gt;
Regierung von Schwaben eine Ausnahmegenehmigung beantragten. Diese wäre&lt;br /&gt;
nicht nötig gewesen, wenn die Rodung schon nach den Vertragsbestimmungen&lt;br /&gt;
möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HINWEIS&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
Die Aktion beginnt wenige Minuten nach 9:20 Uhr direkt bei der Regierung&lt;br /&gt;
von Schwaben. Polizeiliche Intervention, bis hin zu Räumung durch SEK,&lt;br /&gt;
ist wahrscheinlich. Falls Blechschmidt oder Kiehne nicht erreichbar sein&lt;br /&gt;
sollten, liegt das daran, dass die Handys konfisziert wurden. In diesem&lt;br /&gt;
Fall ist der Kontakt nur direkt vor Ort möglich. Zudem werden wir&lt;br /&gt;
versuchen, über den Infokanal vom Augsburger Klimacamp&lt;br /&gt;
(https://t.me/klimacamp_augsburg) Statusmeldungen durchzugeben, aber ob&lt;br /&gt;
das gelingt, ist auch nicht sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Beschädigungen des Fenstersims verwenden wir einen&lt;br /&gt;
Kantenschoner. Zur Vermeidung eines Hängetraumas bei der abseilenden&lt;br /&gt;
Aktivist\*in kommt ein Holzbrett zum Einsatz. Zur Vermeidung von&lt;br /&gt;
Beschädigung der Fassade ist dieses mit Vlies ausgekleidet. Charlie&lt;br /&gt;
Kiehne und Samuel Bosch besitzen beide eine abgeschlossene&lt;br /&gt;
SKT-A-Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Nachtrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Fotos und Videos zur freien Verwendung](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.rvs/messages.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Leider entschloss sich Regierungspräsident Lohner heute dafür, sich&lt;br /&gt;
nicht dafür zu verantworten, dass er sich mit seiner Rodungsgenehmigung&lt;br /&gt;
über das Bayerische Verwaltungsgericht hinwegsetzte. Er sprach nicht&lt;br /&gt;
einmal mit der anwesenden Presse“, so Blechschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ablauf der Aktion gibt es auch einen&lt;br /&gt;
[Bericht in unserem Tagebuch](/tagebuch/2022/#die-erste-besetzung-der-regierung-von-schwaben)&lt;br /&gt;
sowie die nachfolgende&lt;br /&gt;
[Pressemitteilung vom 28. Oktober 2022](/pressemitteilungen/2022-10-28-sek-einsatz-bei-regierung-von-schwaben/).&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 27 Oct 2022 10:30:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-27-besetzung-der-regierung-von-schwaben/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>28.10.2022: Besetzung der Regierung von Schwaben – Bilanz</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-28-sek-einsatz-bei-regierung-von-schwaben/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 28.10.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Besetzung und SEK-Räumung bei der Regierung von Schwaben: Klimacamper ziehen Bilanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donnerstagvormittag (27.10.2022) besetzten Aktivist\*innen des&lt;br /&gt;
Augsburger Klimacamps für über drei Stunden das Vorzimmer des&lt;br /&gt;
Präsidialbüros der Regierung von Schwaben, „Klima-Aktivisten nehmen&lt;br /&gt;
Regierung von Schwaben aufs Korn“ titelte die AZ [1]. Anlass war die&lt;br /&gt;
vergangenen Samstag erfolgte Rodung eines Teils des Lohwaldes bei&lt;br /&gt;
Meitingen. Die Klimaaktivist\*innen werfen der Regierung von Schwaben&lt;br /&gt;
vor, den Bürgerinitiativen in und um Meitingen durch ihre im Verborgenen&lt;br /&gt;
ausgestellte Sondergenehmigung für die Rodung der Möglichkeit&lt;br /&gt;
einstweiligen Rechtsschutzes beraubt zu haben. Damit habe sich die&lt;br /&gt;
Regierung von Schwaben mit ihrem Präsidenten Erwin Lohner über den&lt;br /&gt;
Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München gestellt, an dem Klagen&lt;br /&gt;
zum Erhalt des Lohwalds anhängig waren und sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beendet wurde die Aktion zur Mittagszeit durch das&lt;br /&gt;
Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei, nachdem die Klimacamper\*innen&lt;br /&gt;
anders als bei der Fällung der 57 Bäume auf dem Reese-Areal nicht&lt;br /&gt;
freiwillig aufgeben wollten, bevor sich nicht Regierungspräsident Lohner&lt;br /&gt;
gegenüber der anwesenden Presse erklärte: „Ziel der Aktion war es, dass&lt;br /&gt;
Regierungspräsident Lohner erklärt, wieso er die Sondergenehmigung im&lt;br /&gt;
Geheimen ausstellte“, so Ingo Blechschmidt (34) vom Klimacamp. Das SEK&lt;br /&gt;
brachte zunächst die Aktivist\*in Charlie Kiehne (20), welche an der&lt;br /&gt;
Fassade protestierte, zu Boden, womit die Aktion des Klimacamps beendet&lt;br /&gt;
war. Dann verwendete das SEK aber auch noch Zwangsmittel, um&lt;br /&gt;
Blechschmidt und Samuel Bosch (19) aus dem Vorzimmer zu entfernen.&lt;br /&gt;
Blechschmidt und Bosch wurden in Handschellen hinter dem Rücken&lt;br /&gt;
abgeführt und zur Polizeiinspektion Süd gebracht. Dort wurde&lt;br /&gt;
Blechschmidt ähnlich wie bei seinem Einsatz für den Erhalt des Forst&lt;br /&gt;
Kastens bei München [2] eine Gewahrsamnahme unbekannter Dauer nach&lt;br /&gt;
Polizeiaufgabengesetz in Aussicht gestellt. „Es reicht nicht ganz“, habe&lt;br /&gt;
dann aber der zuständige Sachbearbeiter Blechschmidt verkündet. Nach&lt;br /&gt;
etwa drei Stunden kamen alle drei Aktivist\*innen wieder frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der SEK-Einsatz im Büro war unverhältnismäßig. Nachdem die Aktivist\*in&lt;br /&gt;
am Seil geräumt war, packten wir unsere Sachen um freiwillig zu gehen.&lt;br /&gt;
Komplett aus dem nichts wurden wir dann von hinten gepackt, auf den&lt;br /&gt;
Boden gepresst und mit dem Fuß auf dem Kopf und im Rücken fixiert. Wir&lt;br /&gt;
waren völlig perplex, weil dieses Maß an Gewalt unerwartet kam“,&lt;br /&gt;
so Blechschmidt nach dem Vorfall. Den gesamten Vormittag über&lt;br /&gt;
sei der Polizeieinsatz dagegen professionell verlaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist eine Frechheit, Bürger\*innen von Meitingen und der angrenzenden&lt;br /&gt;
Gemeinden, die auf juristischem Wege versuchen, den Lohwald zu erhalten,&lt;br /&gt;
auf eine solche Art und Weise vor vollendete Tatsachen zu stellen. Das&lt;br /&gt;
ist undemokratisch. Das Gespann aus Stahlwerksbesitzer Max Aicher und&lt;br /&gt;
Regierungspräsident Erwin Lohner hebelte die Gewaltenteilung aus. Diese&lt;br /&gt;
Rechtswidrigkeit möchten wir auch gerichtlich feststellen lassen“, so&lt;br /&gt;
Blechschmidt weiter. Diese weitere Klage werden die Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
zusammen mit BN-Anwältin Lisa Eberlein kommende Woche auf den Weg&lt;br /&gt;
bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kündigen außerdem weitere Aktionen zum Erhalt des Bannwaldes an.&lt;br /&gt;
„Dass ein Drittel das Waldes jetzt zerstört ist, heißt auch, dass wir&lt;br /&gt;
zwei Drittel noch retten können. Wälder sind unsere natürlichen&lt;br /&gt;
Verbündeten im Kampf gegen die Erdaufheizung. Um die Erdaufheizung zu&lt;br /&gt;
stoppen, brauchen wir jeden Baum dringend“, erklärt Kletteraktivist\*in&lt;br /&gt;
Kiehne, welche an der Fassade der Regierung von Schaben demonstrierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/augsburg-meitingen-klima-aktivisten-nehmen-regierung-von-schwaben-aufs-korn-id64382891.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/augsburg-meitingen-klima-aktivisten-nehmen-regierung-von-schwaben-aufs-korn-id64382891.html)&lt;br /&gt;
[2] [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-umweltschuetzer-1.5331295](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-umweltschuetzer-1.5331295)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## HINWEIS ZU STELLUNGNAHME GEGENÜBER AZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Rodung des Lohwalds in Meitingen bedurfte keiner Genehmigung der&lt;br /&gt;
Regierung von Schwaben“, gab die Regierung von Schwaben gegenüber der AZ&lt;br /&gt;
an [1]. Diese Aussage ist wörtlich genommen korrekt, doch irreführend.&lt;br /&gt;
Das Rodungsvorhaben insgesamt wurde vergangenes Jahr durch den&lt;br /&gt;
Marktgemeinderat Meitingen bestätigt und Einzelheiten in einem Vertrag&lt;br /&gt;
mit den Stahlwerken festgehalten. Dass die Rodung aber schon vergangenen&lt;br /&gt;
Samstag stattfinden konnte, wurde erst durch die Sondergenehmigung&lt;br /&gt;
möglich. Wenn dem nicht so wäre, hätte sich das Stahlwerk ja nicht um&lt;br /&gt;
die Sondergenehmigung bemüht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## FOTOS UND VIDEOS DER RÄUMUNG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.rvs/messages.html](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.rvs/messages.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Anmerkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angekündigt wurde die Aktion in der&lt;br /&gt;
[Pressemitteilung vom 27. Oktober 2022](/pressemitteilungen/2022-10-27-besetzung-der-regierung-von-schwaben/).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der&lt;br /&gt;
[Tagebucheintrag vom 27.10.2022](/tagebuch/2022/#donnerstag-27102022--tag-849)&lt;br /&gt;
erwähnt noch die Personalienkontrollen,&lt;br /&gt;
welche die Polizei unter den Personen vornahm,&lt;br /&gt;
die sich gegen 10 Uhr auf dem Fronplatz befanden.&lt;br /&gt;
Diese hatten es leider nicht in die Pressemitteilung geschafft.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 28 Oct 2022 08:30:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-28-sek-einsatz-bei-regierung-von-schwaben/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>31.10.2022: Umgestaltungswoche für mehr Klimaaktivismus</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-31-umgestaltungswoche-mehr-klimaaktivismus/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 31.10.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp beginnt professionelle Umgestaltungswoche für mehr Klimaaktivismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- einwöchiges professionelles Gemeinschaftsprojekt aus der Alten Schmiede&lt;br /&gt;
  Augsburg, dem Architekten Jan Glasmeier und Studierenden der Hochschule Augsburg&lt;br /&gt;
- Camp soll für den Winter funktional gemacht und strukturiert werden&lt;br /&gt;
- Klimacamper bauen eigene öffentliche Fahrradständer nachdem die Stadt ihre entfernte&lt;br /&gt;
- Beliebte Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt, über die sich CSU-Baureferent Gerd&lt;br /&gt;
  Merkle echauffierte, kann leider nicht erhalten werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Montag (31.10.2022) begann das einwöchige Gemeinschaftsprojekt aus&lt;br /&gt;
der Alten Schmiede Augsburg, dem Architekten Jan Glasmeier und Studierenden des&lt;br /&gt;
Studiengangs Energieeffizientes Bauen und Planen (E2D) der Hochschule Augsburg&lt;br /&gt;
zur Umgestaltung des Augsburger Klimacamps. Das Klimacamp, das in den letzten&lt;br /&gt;
Wochen durch den Protest gegen die im Geheimen erteilte Sondergenehmigung der&lt;br /&gt;
Regierung von Schwaben zur Teilrodung des Meitinger Lohwaldes [1] und das&lt;br /&gt;
Engagement gegen die Baumfällungen der WBG auf dem Reese-Areal im öffentlichen&lt;br /&gt;
Fokus stand [2], soll in Zukunft noch bessere Bedingungen bieten für effektives&lt;br /&gt;
Engagement für eine klimagerechte Politik in Augsburg und darüber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## KLIMACAMP INSTALLIERT EIGENE ÖFFENTLICHE FAHRRADABSTELLBÜGEL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen des Klimacamps möchten dabei auch eigene öffentliche&lt;br /&gt;
Fahrradabstellbügel installieren, und zwar direkt im vorderen Bereich, der vom&lt;br /&gt;
Versammlungsrecht geschützt ist. Der hintere Bereich mit den städtischen&lt;br /&gt;
Fahrradabstellbügeln und Parkplätzen zur Anlieferung und für Behinderte seien&lt;br /&gt;
oft durch Handwerker fürs Rathaus und andere Fahrzeuge im städtischen Auftrag&lt;br /&gt;
zugeparkt, so die Klimacamper\*innen. Bei Veranstaltungen im Rathaus stehen oft&lt;br /&gt;
mehr als zwei Fahrzeuge für Stunden auf dem Fischmarkt und behindern&lt;br /&gt;
Fußgänger\*innen den Zugang zu Gebäuden und Fahrradabstellbügeln; die&lt;br /&gt;
Verantwortlichen der Stadt unterbinden das nicht. Vivian Führer (18) vom&lt;br /&gt;
Klimacamp freut sich über das Timing des Gemeinschaftsprojekts, denn genau am&lt;br /&gt;
heutigen Montagmorgen wurden in Vorbereitung des Toilettenhäuschens für den&lt;br /&gt;
Weihnachtsmarkt die städtischen Fahrradabstellbügel entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beliebte Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt des Klimacamps, über die sich&lt;br /&gt;
CSU-Baureferent Gerd Merkle kürzlich echauffierte [3] kann bei der Umgestaltung&lt;br /&gt;
leider nicht erhalten werden. Es gab sie seit mehr als 1½ Jahren. In vielen&lt;br /&gt;
anderen Städten gibt es öffentliche Fahrradreparaturstationen, die speziell für&lt;br /&gt;
den Außeneinsatz konzipiert sind, robust und funktionell. Dort ist es möglich,&lt;br /&gt;
sein Fahrrad aufzuhängen und mit dem Werkzeug, das vor Ort vorhanden ist, zu&lt;br /&gt;
reparieren. Aktuell bietet die Hochschule Augsburg zwei Stationen dieser Art an&lt;br /&gt;
[4]. Weitere, von der Stadt aufgestellte Stationen, könnten folgen, etwa neben&lt;br /&gt;
der öffentlichen Fahrradluftpumpe am Königsplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## AUGSBURG ALS STADT DES WANDELS POSITIONIEREN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Vorwurf, das Klimacamp sehe wie eine Müllhalde aus, entgegneten die&lt;br /&gt;
Klimacamper\*innen bisher die Aussage „warum sollte etwas schön sein, wenn man&lt;br /&gt;
gegen etwas demonstriert das nicht schön ist, nämlich die Klimapolitik“ [5].&lt;br /&gt;
Und auch jetzt wollen sich die Aktivist\*innen nicht einfach an das Stadtbild&lt;br /&gt;
anpassen, sondern umgekehrt im Klimacamp ihre Visionen für eine schönere und&lt;br /&gt;
bessere Stadt verwirklichen. „Augsburg kann durch das Klimacamp zu einem neuen&lt;br /&gt;
Ort gestaltet werden, das haben wir in der Vergangenheit gesehen. Wir möchten&lt;br /&gt;
keine Stadt, in der die Lebensqualität wegen zunehmender Hitze und zu wenig&lt;br /&gt;
Wasser- und Grünflächen sinkt, sondern wir möchten einen schönen Ort mit&lt;br /&gt;
nachhaltiger Infrastruktur, Stadtbegrünung und Platz für alle Menschen. Uns ist&lt;br /&gt;
es wichtig, dass Menschen sich in Augsburg wohlfühlen und Augsburg als Stadt&lt;br /&gt;
des Wandels gesehen wird. Es wird Zeit, das Augsburg sich anpasst und sich eine&lt;br /&gt;
nachhaltige Stadtkultur entwickelt“, so Vivian Führer (18) vom Klimacamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach wie vor erschwert die im Vergleich mit anderen Städten&lt;br /&gt;
versammlungsfeindliche Auslegung des Versammlungsrechts durch die&lt;br /&gt;
Ordnungsbehörde in Augsburg ansprechende Bauten auf dem Fischmarkt. Viele&lt;br /&gt;
Gestaltungsmöglichkeiten werden behördlich untersagt. So könne nur mit leichten&lt;br /&gt;
Materalien gebaut werden. Die von der Stadt ins Spiel gebrachte Idee eines&lt;br /&gt;
„Raum für Klimaaktivismus“ [6] scheint indes in der Versenkung verschwunden zu&lt;br /&gt;
sein. Nach Auskunft von Führer wurden weder das Klimacamp noch andere&lt;br /&gt;
Augsburger Initiativen für Klimagerechtigkeit diesbezüglich kontaktiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus sorgen Starkwetterereignisse mit Sturm und Starkregen regelmäßig&lt;br /&gt;
für Schäden. Bereits vor einiger Zeit ersetzte das Klimacamp daher&lt;br /&gt;
Planendächer, die von Passant\*innen als störend genannt wurden, durch&lt;br /&gt;
Metalldächer. Diese Starkwetterereignisse treten bedingt durch die&lt;br /&gt;
Klimakatastrophe immer häufiger auf und werden auch bei vielen Augsburger\*innen&lt;br /&gt;
zum Beispiel in Kleingärten zunehmend für Schäden sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## PRIVATMEINUNG VON CSU-BAUREFERENT GERD MERKLE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Toilettencontainer, der für den Weihnachtsmarkt auf dem Fischmarkt&lt;br /&gt;
aufgestellt werden wird, stufen die Klimacamper\*innen für das Stadtbild als&lt;br /&gt;
weniger ansprechend ein als das Klimacamp in seiner neuen Gestaltung. „Ein&lt;br /&gt;
nüchterner Container trägt nicht zum dringend notwendigen öffentlichen Diskurs&lt;br /&gt;
über den Umgang der Stadt Augsburg mit der Klimakatastrophe und ihren Anteil&lt;br /&gt;
daran bei“, so Führers Mitstreiterin Charlotte Lauter (20). „Dass Herr Merkle&lt;br /&gt;
sich privat zu seinen Ansichten über das Klimacamp äußert, freut uns sehr. Dass&lt;br /&gt;
er in seiner Funktion als noch amtierender Baureferent die städtischen&lt;br /&gt;
Verantwortlichen in ihren Überlegungen beeinflussen möchte, halten wir dagegen&lt;br /&gt;
für einen nicht akzeptablen Interessenkonflikt.“ Merkle war durch seine&lt;br /&gt;
Forderung nach Überstundenauszahlung in sechsstelliger Höhe in die Kritik&lt;br /&gt;
geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/augsburg-meitingen-klima-aktivisten-nehmen-regierung-von-schwaben-aufs-korn-id64382891.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/augsburg-meitingen-klima-aktivisten-nehmen-regierung-von-schwaben-aufs-korn-id64382891.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-aktivisten-besetzen-baeume-in-augsburg,TJprUnj](https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-aktivisten-besetzen-baeume-in-augsburg,TJprUnj)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-christkindlesmarkt-klimacamp-soll-fuer-toiletten-platz-machen-id64397656.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-christkindlesmarkt-klimacamp-soll-fuer-toiletten-platz-machen-id64397656.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.hs-augsburg.de/Fahrradfreundliche-Hochschule.html](https://www.hs-augsburg.de/Fahrradfreundliche-Hochschule.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/augsburger-klimacamp-zwei-jahre-augsburger-klimacamp-aber-wo-sind-die-anderen-aktivisten-id63129941.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/augsburger-klimacamp-zwei-jahre-augsburger-klimacamp-aber-wo-sind-die-anderen-aktivisten-id63129941.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://ratsinfo.augsburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=34341](https://ratsinfo.augsburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=34341)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 31 Oct 2022 13:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-31-umgestaltungswoche-mehr-klimaaktivismus/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>07.11.2022: Besorgnis wegen radikalen bürgerlichen Mitte</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-11-07-besorgnis-wegen-radikaler-buergerlichen-mitte/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 7.11.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen besorgt wegen der radikalen sogenannten „Bürgerlichen Mitte“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sogenannte Augsburger Stadtratsfraktion „Bürgerliche Mitte“ bemüht&lt;br /&gt;
sich in Augsburg seit langem darum, außerparlamentarlichen Einsatz für&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen als radikal zu&lt;br /&gt;
diffamieren. So geschah es vor Kurzem auch durch Peter Hummel gegenüber&lt;br /&gt;
presse-augsburg.de [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hatte die Bürgerliche Mitte im September für Aufsehen gesorgt,&lt;br /&gt;
als sie sich im Stadtrat zusammen mit der AfD gegen eine neue&lt;br /&gt;
Stellplatzsatzung aussprach, welche Fahrrädern deutlich mehr Raum&lt;br /&gt;
einräumen würde. Erschwerend hinzu kommt, dass die Änderung der&lt;br /&gt;
Stellplatzsatzung eigentlich bereits im Vertrag zwischen der Stadt und&lt;br /&gt;
den Initiator\*innen von „Fahrradstadt jetzt“ festgelegt worden war. Den&lt;br /&gt;
Unwillen sich an geschlossene Verträge zu halten und diese inhaltliche&lt;br /&gt;
Nähe zur AfD sind es auch, die man am Klimacamp mit großer Sorge&lt;br /&gt;
beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Klimacamper erinnert sich noch deutlich an eine Podiumsdiskussion im&lt;br /&gt;
Mai 2022, an der auch Beate Schabert-Zeidler als Vertreterin der&lt;br /&gt;
bürgerlichen Mitte teilnahm. Sie sagte, dass bei ihr die Devise „Jute&lt;br /&gt;
statt Plastik“ gelte und sie auch immer ihre Kinder aufforderte, dass&lt;br /&gt;
Licht auszumachen, wenn sie es nicht brauchten. Damit war&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit als Thema für sie aber auch schon abgeschlossen. Den&lt;br /&gt;
Rest des Abends kritisierte sie dann die&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen. Dabei bietet sie selbst bis heute&lt;br /&gt;
keine tragfähige Alternative zu den Forderungen der Aktivist\*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie gestand sogar ein, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen&lt;br /&gt;
Stadträt\*innen noch nie zu einem Gespräch am Klimacamp war und schien&lt;br /&gt;
lieber aus der Ferne über die Menschen dort urteilen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie reduziert Klimagerechtigkeit auf plumpe und rein symbolische&lt;br /&gt;
Konsumkritik und versucht so die Verantwortlichkeit der Politik klein zu&lt;br /&gt;
reden. Ich habe mich einfach nur für sie fremdgeschämt.“, erzählte ein&lt;br /&gt;
damals im Publikum anwesender Klimacamper unter der Zusicherung von&lt;br /&gt;
Anonymität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Klimacamp weiß man schon lange, wie Konsumkritik für derartige Zwecke&lt;br /&gt;
missbraucht wird. Die Details dazu hat man in einem eigenen Artikel mit&lt;br /&gt;
dem Titel „Konsumkritikkritik – Kritik an Konsumkritik“ [2]&lt;br /&gt;
veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls bei der Bürgerlichen Mitte von der Partie sind auch die&lt;br /&gt;
sogenannten „Freien Wähler“, denen auch der oben genannte Peter Hummel&lt;br /&gt;
angehört. Die Freien Wähler stehen zur Zeit massiv in der Kritik, weil&lt;br /&gt;
sie sowohl die bereits erfolgte Teilrodungen des Lohwaldes bei&lt;br /&gt;
Meitingen, eines besonders schützenswerten Bannwaldes, als auch die&lt;br /&gt;
geplante Rodung des restlichen Lohwaldes unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgerliche Mitte behauptet, sie fürchte die Radikalisierung des&lt;br /&gt;
Klimacamps. Damit geht sie auf Stimmenfang. Dabei sind es ihre Politik,&lt;br /&gt;
die eine radikale Verschlechterung der Lebensumstände der Menschen auch&lt;br /&gt;
in Deutschland zur Folge hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine moderne Demokratie hat die Not, die wir aufgrund der Erderhitzung&lt;br /&gt;
in den kommenden Jahren erleben werden, in ihrer Geschichte jemals&lt;br /&gt;
erlebt oder überlebt. Eine Erderhitzung um 2°C gilt unter Experten als&lt;br /&gt;
Katastrophe. Eine Erderhitzung um 4°C gilt unter Experten als&lt;br /&gt;
wahrscheinlich zivilisationsendend. Das ist die Welt, auf die die&lt;br /&gt;
radikale Bürgerliche Mitte und andere Parteien mit ihrer Politik der&lt;br /&gt;
Untätigkeit hinarbeiten.[3] Sie nehmen die Zerstörung unser aller&lt;br /&gt;
Zukunft in Kauf, nur um noch ein paar Jahre der Illusion ihrer&lt;br /&gt;
Vorstellung von Ordnung nachhängen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Bürgerlichen Mitte wird weiter über das Kind geschimpft, welches&lt;br /&gt;
es immer wieder wagt auszusprechen, dass der Kaiser keine Kleider anhat.&lt;br /&gt;
Sie treiben erst mit ihrer Politik junge Menschen in eine Sackgasse.&lt;br /&gt;
Dann beschweren sie sich, dass diese jungen Menschen in Panik mit dem&lt;br /&gt;
Rücken zur Wand laut und unangenehm werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur sehr engagierter und sozialer Klimaschutz kann Gerechtigkeit bringen&lt;br /&gt;
und Wohlstand erhalten. Die bürgerliche Mitte will lediglich symbolische&lt;br /&gt;
Klimapolitik, um das eigene Gewissen zu beruhigen, nicht effektive&lt;br /&gt;
Klimapolitik, die dazu geeignet wäre, eine weitere Eskalation der&lt;br /&gt;
Erderhitzung aufzuhalten und den jungen Menschen eine lebenswerte&lt;br /&gt;
Zukunft ermöglichen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen über Klimagerechtigkeitsaktivismus, dazu wie er&lt;br /&gt;
funktioniert und welche Bedeutung er für die Demokratie hat, finden sich&lt;br /&gt;
auch in einem Artikel des Klimacamps [4].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://presse-augsburg.de/enge-verbindung-von-letzte-generation-zum-augsburger-klimacamp/829380/](https://presse-augsburg.de/enge-verbindung-von-letzte-generation-zum-augsburger-klimacamp/829380/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] [https://www.klimacamp-augsburg.de/informationen/artikel/konsumkritikkritik/](https://www.klimacamp-augsburg.de/informationen/artikel/konsumkritikkritik/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] [https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/bericht-deutschland-verfehlt-seine-klimaziele-wenn-sich-nichts-aendert-id64453621.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/bericht-deutschland-verfehlt-seine-klimaziele-wenn-sich-nichts-aendert-id64453621.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] [https://www.klimacamp-augsburg.de/informationen/artikel/klimaaktivismus/](https://www.klimacamp-augsburg.de/informationen/artikel/klimaaktivismus/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Anmerkungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen zur Entstehung dieser Pressemitteilung&lt;br /&gt;
finden sich auch in unserem&lt;br /&gt;
[Tagebucheintrag vom 07.11.2022](/tagebuch/2022/#montag-07112022--tag-860).&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 07 Nov 2022 12:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-11-07-besorgnis-wegen-radikaler-buergerlichen-mitte/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.11.2022: Demonstration für Forderung der Sozialfraktion</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-11-10-demonstration-fuer-forderung-der-sozialfraktion/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom 10.11.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Verkehrswendeaktivist\*innen unterstützen mit Demonstration der besonderen Art Forderung der Sozialfraktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Freitag (11.11.2022) ließen unabhängige Augsburger&lt;br /&gt;
Verkehrswendeaktivist\*innen von 11:15 Uhr bis 12:00 Uhr mittels einer&lt;br /&gt;
besonderen Ausübung des Versammlungsrechts die Hallstraße bei&lt;br /&gt;
Holbein-Gymnasium und Ulrich-Schule für den Autoverkehr sperren. Eine&lt;br /&gt;
Sperrung der Hallstraße ist möglich und nötig für mehr Sicherheit und&lt;br /&gt;
Aufenthaltsqualität für Schüler\*innen, erklärt Florian Lenz (21), einer&lt;br /&gt;
der Organisator\*innen. „Durch unsere Aktion können sich die&lt;br /&gt;
Schüler\*innen frei auf der Straße bewegen, ohne Sorge haben zu müssen,&lt;br /&gt;
angefahren zu werden.“ Ihre Meinung tun die Schüler\*innen auch mit&lt;br /&gt;
Straßenkreide kund. „Es entstehen jedes Mal kleine Kunstwerke“, freut&lt;br /&gt;
sich Ute Grathwohl (49).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aktion unterstützten die Verkehrswendeaktivist\*innen einen&lt;br /&gt;
Antrag der Sozialfraktion (SPD, Linke, ÖDP). Diese hatte schon im Juli&lt;br /&gt;
dieses Jahres eine testweise Sperrung der Hallstraße beantragt [2].&lt;br /&gt;
CSU-Baureferent Gerd Merkle wies diesen jedoch unter Verweis auf ein&lt;br /&gt;
mehr als zehn jahre altes Dokument zurück [2, Ende erster Absatz] – nur&lt;br /&gt;
formell befindet er sich noch in Bearbeitung. Am 16.5.2022 wurde durch&lt;br /&gt;
die weiterhin ungezügelte Freigabe der Hallstraße ein Kind verletzt [1].&lt;br /&gt;
Allerdings wurde auch ein erneuter Dringlichkeitsantrag der&lt;br /&gt;
Sozialfraktion für die Stadtratssitzung am 27.10. von der Stadtregierung&lt;br /&gt;
verworfen und auf den Bauausschuss verschoben; entgegen ihrer&lt;br /&gt;
Ankündigung sucht man den Antrag auf der Tagesordnung der nächsten&lt;br /&gt;
Sitzung am 17.11. allerdings vergebens [3].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der geplanten autofreien Maximilianstraße bietet es sich nur an,&lt;br /&gt;
auch weitere Straßen für den automobilen Durchgangsverkehr zu sperren,&lt;br /&gt;
da sich der Autoverkehr im Gebiet dadurch ja ohnehin reduzieren werde,&lt;br /&gt;
so die Aktivisten, und spielen dabei auf die Autoposer an, die sich für&lt;br /&gt;
die Schulen neben den Unfallgefahren für Schüler\*innen auch durch Lärm&lt;br /&gt;
negativ auswirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen, viele von ihnen ehemalige Schüler\*innen des&lt;br /&gt;
Holbein-Gymnasiums, fordern nicht nur, dass die ihnen persönlich&lt;br /&gt;
wichtige Hallstraße autofrei wird. Sie fordern stattdessen eine&lt;br /&gt;
autofreie Zone um alle Schulen und Kindergärten in Augsburg. Dabei&lt;br /&gt;
nennen sie exemplarisch die Schülestraße vor der Grundschule am Roten&lt;br /&gt;
Tor, für die eine Elterninitiative eine Sperrung für den Autoverkehr&lt;br /&gt;
ebenfalls fordert, nicht zuletzt da dort im Mai ebenfalls ein 8-jähriger&lt;br /&gt;
Junge vor der Schule von einem Auto erfasst wurde [4].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-protest-nach-vorfall-in-schulstrasse/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-05-17-protest-nach-vorfall-in-schulstrasse/) (nicht zu verwechseln mit dem anderem Unfall ohne Fremdverschulden am selben Tag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] [https://spd-dielinke-augsburg.de/dringlichkeitsantrag-temporaere-sperrung-der-hallstrasse/](https://spd-dielinke-augsburg.de/dringlichkeitsantrag-temporaere-sperrung-der-hallstrasse/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] [https://ratsinfo.augsburg.de/bi/to010.asp?SILFDNR=2134](https://ratsinfo.augsburg.de/bi/to010.asp?SILFDNR=2134)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-innenstadt-unfall-am-roten-tor-autofahrerin-erfasst-zweitklaessler-id62664011.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-innenstadt-unfall-am-roten-tor-autofahrerin-erfasst-zweitklaessler-id62664011.html)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 10 Nov 2022 01:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-11-10-demonstration-fuer-forderung-der-sozialfraktion/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>19.11.2022: Klimaaktivisti machen Radschutzstreifen sicherer</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-11-19-klimaaktivisti-machen-radschutzstreifen-sicherer/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 19.11.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimaaktivisti machen Radschutzstreifen sicherer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht auf Sonntag haben Klimaaktivisti in der Müllerstraße&lt;br /&gt;
Abstandsmarkierungen neben Radschutzstreifen gemalt.&lt;br /&gt;
Mit der Aktion möchten sie Autofahrende auf den geltenden&lt;br /&gt;
1,5 m Mindest-Überhohlabstand hinweisen und Radfahren sicherer machen.&lt;br /&gt;
„Mich überholen teilweise Autos mit 50 km/h und nur 50 cm Abstand.&lt;br /&gt;
Das ist nicht nur gefährlich, sondern schlichtweg illegal“,&lt;br /&gt;
so Charlotte Lauter (20), Pressesprecherin der Aktion.&lt;br /&gt;
Auf Straßen, auf denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann,&lt;br /&gt;
gelte deshalb de facto ein Überholverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klimaaktivisti fordern, solche Straßen in Fahrradstraßen umzuwandeln&lt;br /&gt;
– die Verkehrsgeschwindigkeit werde dadurch auch nicht langsamer&lt;br /&gt;
als wenn die Autos nicht überholen dürfen.&lt;br /&gt;
„Die Sicherheit für den Radverkehr wäre dadurch stark erhöht“, so Lauter. &lt;br /&gt;
An Stellen, wo eine Fahrradstraße nicht realisierbar ist,&lt;br /&gt;
sollten immerhin nach Stuttgarter Vorbild [1]&lt;br /&gt;
Fahrradüberholverbotsschilder aufgestellt werden,&lt;br /&gt;
um bei den Autofahrenden mehr Bewusstsein zu schaffen.&lt;br /&gt;
Bei Nicht-Einhaltung der Abstandsregel drohen – mit oder ohne Schild –&lt;br /&gt;
laut StVO 70 Euro Bußgeld, sowie ein Punkt in Flensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Keine Lösung ist es, den Fahrradweg mit dem Fußweg zusammenzulegen.&lt;br /&gt;
Im Gegenteil: Das ist aus unserer Sicht eine der schlechtesten Lösungen“,&lt;br /&gt;
betont Lauter.&lt;br /&gt;
Dabei würden die beiden klimafreundlichsten Fortbewegungsarten&lt;br /&gt;
unnötig gegeneinander ausgespielt und müssten um den knappen Platz konkurrieren.&lt;br /&gt;
„Sowohl Rad- als auch Fußverkehr gehören ausgebaut und gefördert.&lt;br /&gt;
Das ist zukunftsfähige Mobilität“, so Lauter.&lt;br /&gt;
Um das Ziel von maximal 1,5 °C Erderwärmung einzuhalten,&lt;br /&gt;
müsste Deutschland laut der Machbarkeitsstudie des Wuppertal Instituts [2]&lt;br /&gt;
bis spätestens 2035 klimaneutral sein.&lt;br /&gt;
Dafür muss der Autobestand in Städten bis 2035 auf ein Drittel gesenkt werden [2].&lt;br /&gt;
„Menschen werden auch ohne Auto weiterhin mobil sein“, so Lauter.&lt;br /&gt;
„Daher werden in Zukunft deutlich mehr Fahrräder unterwegs sein&lt;br /&gt;
und die Sicherheit von Radinfrastruktur wird immer wichtiger.&lt;br /&gt;
Wir müssen jetzt entscheiden,&lt;br /&gt;
wie wir mehr Platz und Sicherheit für den Radverkehr schaffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/neues-verkehrsschild-ueberholverbot-in-stuttgart-100.html](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/neues-verkehrsschild-ueberholverbot-in-stuttgart-100.html)&lt;br /&gt;
[2] Wuppertal Institut (2020). CO₂-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze. Bericht. Wuppertal. [https://fridaysforfuture.de/studie/schluesselergebnisse/](https://fridaysforfuture.de/studie/schluesselergebnisse/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos zur freien Verwendung durch die Presse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Das Bild zeigt ein Stück Straße, auf die mit Sprühkreide ein weißes Fahrrad gezeichnet wurde.](/pages/material/images/2022-11-20_Radschutzstreifen/radschutzstreifen_1_small.jpg)&lt;br /&gt;
*[Bild in höherer Auflösung](/pages/material/images/2022-11-20_Radschutzstreifen/radschutzstreifen_1.jpg)*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Das Bild zeigt Personen mit Schablonen und Sprühkreide und einem Meterstab,&lt;br /&gt;
wie sie die 1,5 Meter Abstand zum Fahrradstreifen ausmessen.](/pages/material/images/2022-11-20_Radschutzstreifen/radschutzstreifen_2_small.jpg)&lt;br /&gt;
*[Bild in höherer Auflösung](/pages/material/images/2022-11-20_Radschutzstreifen/radschutzstreifen_2.jpg)*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Das Bild zeigt auf die Straße gesprüht,&lt;br /&gt;
einen 1,5 Meter langen Pfeil, der senkrecht vom Radweg in die Mitte der Straße zeigt.&lt;br /&gt;
Unterhalb des Pfeilfusses ist ein Fahrradsymbol aufgesprüht.&lt;br /&gt;
An der Pfeilspitze steht „1,5 m“.](/pages/material/images/2022-11-20_Radschutzstreifen/radschutzstreifen_3_small.jpg)&lt;br /&gt;
*[Bild in höherer Auflösung](/pages/material/images/2022-11-20_Radschutzstreifen/radschutzstreifen_3.jpg)*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Das Bild zeigt den Pfeil des vorherigen Bildes aus einem anderen Winkel.&lt;br /&gt;
Man sieht deutlich, dass er bis etwa in die Mitte der rechten Autofahrspur reicht.](/pages/material/images/2022-11-20_Radschutzstreifen/radschutzstreifen_4_small.jpg)&lt;br /&gt;
*[Bild in höherer Auflösung](/pages/material/images/2022-11-20_Radschutzstreifen/radschutzstreifen_4.jpg)*&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 19 Nov 2022 23:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-11-19-klimaaktivisti-machen-radschutzstreifen-sicherer/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>30.11.2022: Mahnwache in Neusäss</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-11-30-mahnwache-fuer-getoetete/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Neusässer Mobilitätswendeaktivisten am 30.11.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Mahnwache für getötete zu Fuß Gehende im Neusässer Verkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neusässer Mobilitätswendeaktivisten halten am 01.12. um 18:30 Uhr&lt;br /&gt;
eine Mahnwache zum traurigen Jahrestag einer getöteten Fußgängerin,&lt;br /&gt;
an der Zimmerly-Kreuzung (Hauptstraße/Daimlerstraße, Nähe Bahnhof)&lt;br /&gt;
in Neusäß.&lt;br /&gt;
Am Abend des 01.12.2020 wurde sie&lt;br /&gt;
von einem abbiegenden Linienbus angefahren,&lt;br /&gt;
2 Tage später starb sie an ihren Verletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen auf das Sicherheitsrisiko&lt;br /&gt;
der mangelhaften und veralteten Verkehrsführung,&lt;br /&gt;
für zu Fuß Gehende und Radfahrende,&lt;br /&gt;
an dieser Kreuzung aufmerksam machen.&lt;br /&gt;
Der tödliche Unfall passierte auf dem Fußgängerüberweg&lt;br /&gt;
mit einem von der Daimler- in die Hauptstraße abbiegenden Bus,&lt;br /&gt;
hier kommt es häufiger zu Konflikten zwischen Kfz-Verkehr&lt;br /&gt;
und zu Fuß gehenden, da diese Stelle sehr unübersichtlich gestaltet ist.&lt;br /&gt;
„Hier wird man zu Fuß häufiger angehupt“, so Ute Grathwohl.&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollte der Bereich des Gehwegs,&lt;br /&gt;
zu Lasten der langgestreckten Kurve vergrößert werden,&lt;br /&gt;
damit dort sinnvolle Aufstellflächen geschaffen werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Platz kann dann auch dem Radverkehr zu Gute kommen,&lt;br /&gt;
denn de facto gibt es für Radfahrende gar keine erkennbare Verkehrsführung,&lt;br /&gt;
weshalb dies häufig zu Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmenden führt.&lt;br /&gt;
„Der Radverkehr ist hier das Stiefkind und läuft irgendwo&lt;br /&gt;
zwischen Kfz-Verkehr und zu Fuß Gehenden.&lt;br /&gt;
Das ergibt automatisch, vor allem beim Linksabbiegen mit dem Rad,&lt;br /&gt;
Probleme.“, so Dorothea Möhrlen.&lt;br /&gt;
Da diese Kreuzung ein wichtiger Knoten für den Radverkehr ist,&lt;br /&gt;
fordern wir eine ordentliche Führung,&lt;br /&gt;
die im Kreuzungsbereich vom Fußverkehr getrennt ist.&lt;br /&gt;
Auch aufgrund des begrenzten Platzes sollen zum indirekten Linksabbiegen&lt;br /&gt;
mit dem Fahrrad Aufstellflächen auf der Fahrbahn,&lt;br /&gt;
unabhängig vom Fußverkehr,&lt;br /&gt;
geschaffen werden und dies nicht über den Gehweg stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem nutzen vormittags und mittags&lt;br /&gt;
auch Schüler*innen des Schulzentrums diese Kreuzung.&lt;br /&gt;
Deshalb sollte von der Ortliebstraße bis zur Siemensstraße&lt;br /&gt;
der Platz für zu Fuß Gehende vergrößert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bisherige Einwände meinerseits, mit denselben Vorschlägen,&lt;br /&gt;
blieben erfolglos und wurden von der Stadt und vom Landkreis&lt;br /&gt;
zwar zur Kenntnis genommen, aber als nicht nötig angesehen.“,&lt;br /&gt;
so Frederick Sturz.&lt;br /&gt;
Außerdem möchten wir auf unseren Entwurf vom Frühjahr 2021,&lt;br /&gt;
zur Umgestaltung dieser Kreuzung verweisen,&lt;br /&gt;
welcher der Stadt- und Landkreisverwaltung vorliegt.&lt;br /&gt;
Da es sich bei der Hauptstraße um eine Staatsstraße handelt,&lt;br /&gt;
liegt die Zuständigkeit auch beim Landkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern von der Stadt Neusäß eine Umgestaltung&lt;br /&gt;
der Kreuzung Hauptstraße/Daimlerstraße,&lt;br /&gt;
welche die Belange von zu Fuß gehenden angemessen berücksichtigt&lt;br /&gt;
und endlich eine sinnvolle und sichere Verkehrsführung&lt;br /&gt;
für den Radverkehr schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mir ist diese Kreuzung schon seit langem ein Dorn im Auge.&lt;br /&gt;
Durch meinen eigenen Fahrradunfall dort vor 3 Jahren,&lt;br /&gt;
durch den thematisierten tödlichen Unfall und weiterer Vorfälle,&lt;br /&gt;
habe ich mir gedacht, da muss schleunigst etwas geändert werden.&lt;br /&gt;
Durch eine sinnvolle Verkehrsführung,&lt;br /&gt;
hätte so manches verhindert werden können.&lt;br /&gt;
Ein Hauptgrund warum ich mich auch politisiert habe“, so Frederick Sturz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Anmerkung:**&lt;br /&gt;
*Siehe auch die&lt;br /&gt;
[Pressemitteilung vom 13.12.2020](/pressemitteilungen/2022-12-13-mahnwache-fuer-getoetete/)&lt;br /&gt;
über eine Mahnwache für eine weitere getötete zu Fuß Gehende.*&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 30 Nov 2022 00:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-11-30-mahnwache-fuer-getoetete/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>13.12.2022: Mahnwache in Neusäss</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-13-mahnwache-fuer-getoetete/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung von Neusässer Mobilitätswendeaktivist\*innen am 13.12.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Mahnwache für getötete zu Fuß Gehende im Neusässer Verkehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neusässer Mobilitätswendeaktivist\*innen halten am 14.12. um 18:15 Uhr&lt;br /&gt;
eine Mahnwache zum traurigen Jahrestag einer getöteten Fußgängerin,&lt;br /&gt;
auf der Lohwaldstraße, Höhe der Discounter Aldi und Lidl, in Neusäß.&lt;br /&gt;
Am Mittag des 14.12.2020 wurde sie beim Überqueren der Straße&lt;br /&gt;
von einem aus einer Parkplatzausfahrt linksabbiegenden Pkw-Fahrer&lt;br /&gt;
angefahren, 3 Tage später starb sie an ihren Verletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wollen auf die Benachteiligung von zu Fuß Gehenden aufmerksam machen,&lt;br /&gt;
an einer Stelle an der auf der einen Straßenseite viele Geschäfte sind&lt;br /&gt;
und auf der anderen Wohnungen.&lt;br /&gt;
„Häufig sieht man vor allem ältere Leute,&lt;br /&gt;
die ewig warten müssen um die Straße zu überqueren“, so Ute Grathwohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Überqueren der Straße ist häufig nur schlecht möglich.&lt;br /&gt;
Besonders Gehbehinderte haben dort ein Problem.&lt;br /&gt;
Die Anordnung von Tempo 30 und sicheren Querungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
würde die Situation hier entschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt schwärmt immer davon wie toll im Schmutterpark&lt;br /&gt;
(das Viertel westlich dieses Abschnitts der Lohwaldstraße)&lt;br /&gt;
alles fußläufig zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
„Hier sieht man aber ganz klar, dass das Auto Priorität Nummer 1 ist,&lt;br /&gt;
erst danach kommen irgendwann zu Fuß Gehende.“, so Frederick Sturz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern die Stadt Neusäß auf in der Lohwaldstraße&lt;br /&gt;
zwischen Am Eichenwald und Daimlerstraße Tempo 30 anzuordnen,&lt;br /&gt;
sowie zwischen den beiden Ampelanlagen zwei zusätzliche sichere&lt;br /&gt;
Querungsmöglichkeiten für zu Fuß Gehende zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Anmerkung:**&lt;br /&gt;
*Siehe auch die&lt;br /&gt;
[Pressemitteilung vom 30.12.2020](/pressemitteilungen/2022-11-30-mahnwache-fuer-getoetete/)&lt;br /&gt;
über eine Mahnwache für eine weitere getötete zu Fuß Gehende.*&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 13 Dec 2022 23:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-13-mahnwache-fuer-getoetete/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>14.12.2022: Klimapolitische Überforderung der Stadtregierung</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-14-klimapolitische-ueberforderung-der-stadtregierung/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 14.12.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Jahresrückblick zeigt: Augsburger Stadtregierung ist klimapolitisch überfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp hat die Arbeit des Augsburger Stadtrats bezüglich deren&lt;br /&gt;
klimapolitischen Entscheidungen im Jahr 2022 ausgewertet.&lt;br /&gt;
Die Arbeit war schnell erledigt.&lt;br /&gt;
Die Augsburger Stadtregierung hat 2022 zwei Rahmenvereinbarungen getroffen.&lt;br /&gt;
Konkrete in großem Umfang wirksame Maßnahmen blieben aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6.4.2022 haben Stadt Augsburg, Kooperationspartner und Unternehmen&lt;br /&gt;
den „Klimapakt Augsburger Wirtschaft“ [1] unterzeichnet.&lt;br /&gt;
Dieser basiert auf Freiwilligkeit und hat außer der&lt;br /&gt;
Pressemitteilung zur Unterzeichnung bisher – nach Recherche –&lt;br /&gt;
keine nennenswerten Ergebnisse gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28.7.2022 hat der Augsburger Stadtrat&lt;br /&gt;
das „Blue City Klimaschutzprogramm“ beschlossen.&lt;br /&gt;
Es ist ein Programm ohne konkrete Maßnahmen.&lt;br /&gt;
Seit Veröffentlichung der knappen, inhaltsarmen Pressemitteilung [2]&lt;br /&gt;
sind keine weiteren Ergebnisse erkennbar.&lt;br /&gt;
Konkrete, in großem Umfang wirksame Klimaschutzmaßnahmen und&lt;br /&gt;
Klimawandelanpassungsmaßnahmen sind nicht sichtbar.&lt;br /&gt;
Unter dem Punkt „Klima-Fahrplan &amp; Vorhaben“ auf&lt;br /&gt;
[https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/blue-city](https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/blue-city)&lt;br /&gt;
ist keine einzige konkrete Maßnahme aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Stadtregierung überfordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stellen fest, dass die Stadtregierung weit davon entfernt ist,&lt;br /&gt;
die Erreichung der demokratisch beschlossenen Klimaziele für Augsburg&lt;br /&gt;
ernst zu nehmen.&lt;br /&gt;
Dabei steht – vor allem durch die „KlimaKom-Studie“ [3] – längst fest,&lt;br /&gt;
welche Maßnahmen getroffen werden sollten.&lt;br /&gt;
Die Ankündigung vom November 2021 [4],&lt;br /&gt;
dass 2022 konkrete Beschlüsse gefasst werden, wurde nicht umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir kommen – auch aus vielen Gespräche mit Stadträt\*innen und Stadträten&lt;br /&gt;
– zu dem Schluss, dass die Augsburger Stadtregierung überfordert ist,&lt;br /&gt;
die für Augsburg notwendigen Schritte einzuleiten und umzusetzen.&lt;br /&gt;
Mit Symbolpolitik sind die Klimaziele nicht erreichbar&lt;br /&gt;
und die Anforderungen an die CO₂-Minimierung&lt;br /&gt;
steigen mit jedem ergebnislos verbrachten Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei haben die meisten Fraktionen durchaus Ambitionen,&lt;br /&gt;
Maßnahmen für Klimaschutz in Augsburg zu ergreifen.&lt;br /&gt;
Jedoch mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen, welchen Weg&lt;br /&gt;
Augsburg begehen soll. Dadurch blockieren sie sich gegenseitig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Immer noch klimaschädliche Entscheidungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und statt messbar klimawirksamer Maßnahmen&lt;br /&gt;
hat die Stadtregierung gegenteilig wirksame&lt;br /&gt;
Beschlüsse gefasst bzw. beabsichtigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28.7.2022 wollte der Stadtrat die Entfernung&lt;br /&gt;
von über 40 wertvollen großen Bäumen&lt;br /&gt;
vom Bahnhofsvorplatz Ost beschließen.&lt;br /&gt;
Nur durch die Aufmerksamkeit und Intervention der&lt;br /&gt;
Augsburger Baumallianz wurde der Punkt von der Tagesordnung genommen. [5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25.10.2022 wurde für den Augsburger Verkehrsverbund AVV&lt;br /&gt;
eine überdurchschnittlich hohe Anpassung der Ticketpreise&lt;br /&gt;
von 9,9 % zum Jahreswechsel angekündigt. [6]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Haushaltsentwurf „Klimabudget“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Haushaltsentwurf für die Jahre 2023 und 2024&lt;br /&gt;
beinhaltet einige kleinteilige Klimaschutz-&lt;br /&gt;
und Klimawandelanpassungsmaßnahmen.&lt;br /&gt;
Die Stadtregierung hat nicht verstanden,&lt;br /&gt;
dass für die Umsetzung wirksamer Maßnahmen&lt;br /&gt;
entsprechende Mittel eingeplant werden müssen.&lt;br /&gt;
Das Fehlen dieser finanziellen Planung lässt darauf schließen,&lt;br /&gt;
dass es auch in den nächsten zwei Jahren&lt;br /&gt;
keine Klimaschutzprojekte in Augsburg geben wird,&lt;br /&gt;
die zur Einhaltung der selbst gesetzten Klimaziele beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutes Beispiel ist das angekündigte Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof.&lt;br /&gt;
Es wird auch nach Eröffnung des Tunnels&lt;br /&gt;
auf unbestimmte Zeit nicht gebaut werden,&lt;br /&gt;
da keine Finanzmittel bereitgestellt werden. [7]&lt;br /&gt;
Dabei ist die Förderung des Fahrradverkehrs&lt;br /&gt;
das erklärte Ziel der Stadtregierung&lt;br /&gt;
und ein wichtiger Baustein der „Verkehrswende“. [8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/klimapakt-augsburger-wirtschaft-unterzeichnet](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/klimapakt-augsburger-wirtschaft-unterzeichnet)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/blue-city-klimaschutzprogramm-beschlossen](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/blue-city-klimaschutzprogramm-beschlossen)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] Studie wurde durchgeführt von der Kommunalberatung KlimaKom eG und dem Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/stadt-sieht-klimaschutz-als-gemeinschaftsaufgabe-1](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/stadt-sieht-klimaschutz-als-gemeinschaftsaufgabe-1)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-bahnhofsvorplatz-weniger-parkplaetze-fuer-mehr-baeume-id64282701.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-bahnhofsvorplatz-weniger-parkplaetze-fuer-mehr-baeume-id64282701.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://www.avv-augsburg.de/fahrtauskunft/neuigkeiten/details/tarifanpassung-im-avv-zum-1-januar-2023](https://www.avv-augsburg.de/fahrtauskunft/neuigkeiten/details/tarifanpassung-im-avv-zum-1-januar-2023)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-das-fahrradparkhaus-am-bahnhof-laesst-auf-sich-warten-id64785946.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-das-fahrradparkhaus-am-bahnhof-laesst-auf-sich-warten-id64785946.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[8] [https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/radverkehr/ziel-fahrradstadt](https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/radverkehr/ziel-fahrradstadt)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 14 Dec 2022 23:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-14-klimapolitische-ueberforderung-der-stadtregierung/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>30.12.2022: Vorbereitung auf Lützerath</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-30-vorbereitung-auf-luetzerath/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 30.12.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# So bereiten sich Augsburger Klimaaktivisten auf die Verteidigung Lützeraths vor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Januar soll Lützerath, ein besetztes Dorf in Nordrhein-Westfalen,&lt;br /&gt;
geräumt werden, um die darunter liegende Braunkohle verheizen zu können.&lt;br /&gt;
Augsburger Klimaaktivist*innen mobilisieren dagegen&lt;br /&gt;
– und laden zu offenen Aktionstrainings zur Verteidigung Lützeraths.&lt;br /&gt;
Wieso das Thema Augsburger Aktivist*innen so wichtig ist,&lt;br /&gt;
wie sie sich vorbereiten und was die Stadt Augsburg damit zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohle gab vor 2½ Jahren den Anstoß für die Gründung des Augsburger Klimacamps,&lt;br /&gt;
und Braunkohleabbau beschäftigt Augsburgs Klimagerechtigkeitsbewegung&lt;br /&gt;
auch aktuell wieder sehr intensiv:&lt;br /&gt;
Denn im Januar steht die von der Bundes- und Landesregierung&lt;br /&gt;
zu verantwortende Räumung des nordrhein-westfälischen Dorfs Lützerath an.&lt;br /&gt;
Aktuell hält sich eine dreistellige Zahl Klimaaktivist*innen in Lützerath auf.&lt;br /&gt;
Sie möchten es gegen den Energiekonzern RWE verteidigen,&lt;br /&gt;
der Lützerath für eine Vergrößerung&lt;br /&gt;
des angrenzenden Tagebaus Garzweiler II abbaggern möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vor Lützerath verläuft die 1,5-Grad-Grenze“,&lt;br /&gt;
erklärt Julius Natrup (35) vom Augsburger Klimacamp,&lt;br /&gt;
wieso Lützerath großen Teilen der deutschen Klimagerechtigkeitsbewegung&lt;br /&gt;
so besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
In der Tat kommt eine Studie&lt;br /&gt;
des Deutschen Instituts für Wirtschaftsförderung [1] zum Schluss,&lt;br /&gt;
dass Deutschlands Rest-CO₂-Budget&lt;br /&gt;
auf jeden Fall deutlich überschritten werden würde,&lt;br /&gt;
wenn die Kohle unter Lützerath noch verfeuert wird.&lt;br /&gt;
Die Zahlen für diese Studie stammen von RWE selbst&lt;br /&gt;
sowie vom Sachverständigenrat für Umweltfragen&lt;br /&gt;
der deutschen Bundesregierung [2].&lt;br /&gt;
„Deutschland bricht das demokratisch beschlossene Pariser Klimaabkommen,&lt;br /&gt;
wenn Lützerath tatsächlich abgebaggert werden sollte“, so Natrup weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## AKTIVISTEN ORIENTIEREN SICH AN ERFOLGREICHER VERTEIDIGUNG DES HAMBACHER FORSTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verteidigung Lützeraths orientieren sich Klimaaktivist*innen&lt;br /&gt;
an der erfolgreichen Verteidigung&lt;br /&gt;
des 30 Kilometer entfernt liegenden Hambacher Forsts.&lt;br /&gt;
Dieser sollte ebenfalls zur Kohlegewinnung abgebaggert werden,&lt;br /&gt;
doch durch die aktivistische Besetzung mit mehreren Baumhausdörfern&lt;br /&gt;
kam 2012 Schwung in die politische Debatte.&lt;br /&gt;
2018 verfügte das zuständige Oberverwaltungsgericht&lt;br /&gt;
einen sofortigen Rodungsstopp [3] und&lt;br /&gt;
schlussendlich gab der damalige NRW-Ministerpräsident Armin Laschet&lt;br /&gt;
seine Rodungspläne auf.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus urteilte 2021 das Verwaltungsgericht Köln,&lt;br /&gt;
dass eine zwischenzeitlich von Laschet&lt;br /&gt;
auf den Weg gebrachte polizeiliche Räumung&lt;br /&gt;
der Baumhausdörfer im Hambacher Forst rechtswidrig war [4].&lt;br /&gt;
Eine Tonaufnahme bestätigte,&lt;br /&gt;
dass Laschet einen Vorwand zur Räumung erfand [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der für Mitte Januar terminierten Räumung Lützeraths&lt;br /&gt;
sind noch Verfassungsfragen offen.&lt;br /&gt;
Zu diesem Schluss kam die Grüne Bundestagsfraktion,&lt;br /&gt;
nachdem der renommierte Verfassungsrechtler Prof. Dr. Georg Hermes&lt;br /&gt;
die Rechtskonstruktion bewertete.&lt;br /&gt;
Ein zweites Gutachten bestätigte später diese Einschätzung [6].&lt;br /&gt;
„In Lützerath droht ein Klimaverbrechen und eine illegale Räumung.&lt;br /&gt;
Wie beim Hambacher Wald sollen gewaltsam Menschen geräumt werden,&lt;br /&gt;
die das Klima schützen – obwohl die Rechtskonstruktion zur Räumung&lt;br /&gt;
äußerst fragwürdig ist.&lt;br /&gt;
Polizeipräsident Weinspach kann verhindern,&lt;br /&gt;
dass sich die Geschichte wiederholt,&lt;br /&gt;
indem er die Räumung aufgrund der unsicheren Rechtslage verweigert“,&lt;br /&gt;
erklärt Jürgen Siebertz der Initiative Alle Dörfer Bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## OFFENE AKTIONSTRAININGS ZUR GEMEINSAMEN VORBEREITUNG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Vorbereitung auf die Verteidigung Lützeraths&lt;br /&gt;
organisieren Augsburgs Klimaaktivist*innen offene sog. Aktionstrainings,&lt;br /&gt;
wie sie aktuell in vielen deutschen Städten stattfinden [7].&lt;br /&gt;
Das erste gibt es noch dieses Jahr:&lt;br /&gt;
An Silvester um 14:00 Uhr im Klimacamp.&lt;br /&gt;
Eine Teilnahmegebühr oder nötiges Vorwissen gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden verschiedene Themen behandelt.&lt;br /&gt;
Allen voran:&lt;br /&gt;
Mögliche rechtliche Konsequenzen einer aktivistischen Verteidigung Lützeraths.&lt;br /&gt;
Denn viele potenzielle Unterstützer*innen sind Lehramtsstudierende oder&lt;br /&gt;
haben aus anderen Gründen Sorgen vor einem Eintrag im Führungszeugnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Theorie zu Versammlungs- und Strafrecht&lt;br /&gt;
umfassen die Aktionstrainings praktische Übungen:&lt;br /&gt;
Welche Körperhaltung empfiehlt sich für Sitzblockaden,&lt;br /&gt;
wenn das Spezialeinsatzkommando der Polizei einen wegtragen möchte?&lt;br /&gt;
Wie durchfließt man Polizeiketten?&lt;br /&gt;
Mit welchem Kleber haftet man besonders gut am Untergrund?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird behandelt,&lt;br /&gt;
welche Unterstützungsmöglichkeiten man bequem von zu Hause&lt;br /&gt;
vom Sofa aus ergreifen kann und&lt;br /&gt;
welche Aktionen in Augsburg der Sache dienlich sind.&lt;br /&gt;
Damit sollen auch Bürger*innen eingebunden werden,&lt;br /&gt;
die sich direkte Konfrontation nicht leisten können oder&lt;br /&gt;
weniger risikoreich den Widerstand in der Region unterstützen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Räumung Lützeraths könnte sich über Wochen oder Monate hinziehen.&lt;br /&gt;
Wie berichtet,&lt;br /&gt;
birgt dieser Umstand für Augsburgs Klimacamper*innen&lt;br /&gt;
eine besondere Herausforderung.&lt;br /&gt;
Denn wenn große Teile der Augsburger Klimagerechtigkeitsbewegung&lt;br /&gt;
Lützerath verteidigen,&lt;br /&gt;
kann womöglich das Klimacamp nicht mehr adäquat betreut werden [8].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## STADT AUGSBURG MITVERANTWORTLICH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Stadt Augsburg ist klar mitverantwortlich&lt;br /&gt;
für die drohende Zerstörung Lützeraths“,&lt;br /&gt;
erklärt Natrups Mitstreiter Ingo Blechschmidt (34).&lt;br /&gt;
Denn die Stadt Augsburg lasse zu,&lt;br /&gt;
dass die Stadtwerke an der Strombörse weiterhin Kohlestrom kaufen&lt;br /&gt;
statt bilaterale Verträge mit Ökostromproduzenten abschließen.&lt;br /&gt;
Im bundesdeutschen Vergleich&lt;br /&gt;
war der Kohlestromanteil der Augsburger Stadtwerke&lt;br /&gt;
über die vergangenen zehn Jahre sogar noch besonders hoch [9].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Spätestens nach der Flutkatastrophe im Ahrtal&lt;br /&gt;
hätte die Oberbürgermeisterin im Stadtrat&lt;br /&gt;
für einen Kohleausstiegsbeschluss werben müssen“, so Blechschmidt.&lt;br /&gt;
Da die Stadtwerke eine hundertprozentige Tochter der Stadt Augsburg sind,&lt;br /&gt;
könne die Stadt hier ihren Handlungsspielraum entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## REFERENZEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.819609.de/diwkompakt_2021-169.pdf](https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.819609.de/diwkompakt_2021-169.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2020_2024/2022_06_fragen_und_antworten_zum_co2_budget.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=30,](https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2020_2024/2022_06_fragen_und_antworten_zum_co2_budget.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=30,)&lt;br /&gt;
Tabelle 1 auf Seite 8, Zeile „Maximale CO₂-Budgets ab 2022 in Gt“, Spalte „1,5 67%“.&lt;br /&gt;
Das sind 2 Gt CO₂, also 2.000 Mt CO₂.&lt;br /&gt;
Davon stehen 20% für die Kohleverstromung zur Verfügung (SRU 2017),&lt;br /&gt;
macht 400 Mt CO₂.&lt;br /&gt;
Unter Lützerath liegen 280 Mt Braunkohle.&lt;br /&gt;
Pro verbrannter Tonne Braunkohle entstehen 3,25 Tonnen CO₂.&lt;br /&gt;
Macht 910 Mt CO₂ insgesamt, mehr als das Doppelte der 400 Mt CO₂.&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hambacher-forst-gericht-verfuegt-einstweiligen-rodungs-stopp-a-1231705.html](https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/hambacher-forst-gericht-verfuegt-einstweiligen-rodungs-stopp-a-1231705.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.sueddeutsche.de/politik/hambacher-forst-raeumung-rechtswidrig-1.5405125](https://www.sueddeutsche.de/politik/hambacher-forst-raeumung-rechtswidrig-1.5405125)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://taz.de/Aktuelle-Stunde-zum-Hambacher-Forst/!5624746/](https://taz.de/Aktuelle-Stunde-zum-Hambacher-Forst/!5624746/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://heinsberg-magazin.de/2022/12/29/raeumung-von-luetzerath-stuetzt-sich-auf-verfassungswidrigen-paragraphen-nrw-umweltminister-krischer-da-wurde-eine-unwahrheit-in-ein-gesetz-geschrieben/](https://heinsberg-magazin.de/2022/12/29/raeumung-von-luetzerath-stuetzt-sich-auf-verfassungswidrigen-paragraphen-nrw-umweltminister-krischer-da-wurde-eine-unwahrheit-in-ein-gesetz-geschrieben/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://luetzerathlebt.info/soli-aktionen/](https://luetzerathlebt.info/soli-aktionen/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[8] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-suche-nach-helfern-das-augsburger-klimacamp-geht-vorerst-weiter-id64986286.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-suche-nach-helfern-das-augsburger-klimacamp-geht-vorerst-weiter-id64986286.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[9] Informationen der Stadtwerke, nicht mehr online verfügbar,&lt;br /&gt;
nur noch archiviert unter&lt;br /&gt;
[https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/material/Fragenkatalog-Stadtwerke/fragen_swa_2021_antworten_kommentare_updates.pdf](/pages/material/Fragenkatalog-Stadtwerke/fragen_swa_2021_antworten_kommentare_updates.pdf).&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 30 Dec 2022 02:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-30-vorbereitung-auf-luetzerath/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>31.12.2022: Zukunft des Klimacamps</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-31-zukunft-des-klimacamps/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung vom Augsburger Klimacamp am 31.12.2022*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp Augsburg: Zukunft des Camps&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Heute treffen wir die Entscheidung,&lt;br /&gt;
das Klimacamp nach 2½ Jahren abzubauen.“&lt;br /&gt;
Mit diesen Gedanken und gemischten Gefühlen&lt;br /&gt;
gingen viele von Augsburgs Klimacamper\*innen&lt;br /&gt;
am gestrigen Freitag (30.12.2022)&lt;br /&gt;
in ihr basisdemokratisches Zukunftsplenum.&lt;br /&gt;
Mitte Januar werden nämlich&lt;br /&gt;
große Teile der Augsburger Klimagerechtigkeitsbewegung&lt;br /&gt;
in Nordrhein-Westfalen das bedrohte Dorf Lützerath verteidigen:&lt;br /&gt;
Dieses soll abgebaggert werden,&lt;br /&gt;
um einem Braunkohletagebau zu weichen.&lt;br /&gt;
Die umstrittene polizeiliche Räumung des besetzten Dorfs&lt;br /&gt;
kann Wochen oder Monate andauern.&lt;br /&gt;
„Vom &quot;Wallfahrtsort&quot; zum Einsatzort“ titelte die Tagesschau [1].&lt;br /&gt;
Daher hatten die Aktivist\*innen Zweifel,&lt;br /&gt;
wie sie Verteidigung und Campbetreuung kombinieren sollen.&lt;br /&gt;
Doch mit neuen Impulsen geht es vorerst weiter.&lt;br /&gt;
Die seit 1. Juli 2020 bestehende Dauerversammlung&lt;br /&gt;
auf dem Fischmarkt neben dem Rathausplatz&lt;br /&gt;
wird auch über ihren 913. Tag hinaus im Jahr 2023 weiterbestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## DANK NEUER UNTERSTÜTZER\*INNEN: KLIMACAMP BESTEHT WEITER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren offenen Plena wurde diskutiert,&lt;br /&gt;
wie ein mögliches Ende des Klimacamps aussehen könnte.&lt;br /&gt;
Mit den erzielten Erfolgen könnte man erhobenen Hauptes abziehen,&lt;br /&gt;
das Klimacamp hat die politische Landschaft in Augsburg&lt;br /&gt;
über die letzen zweieinhalb Jahre verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Stadt übernahm das vom Klimacamp geforderte Restbudget&lt;br /&gt;
  von 9,7 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten als Richtwert.&lt;br /&gt;
* Auch die vom Klimacamp geforderte Solarpflicht für Neubauten&lt;br /&gt;
  wurde vom Stadtrat beschlossen,&lt;br /&gt;
  wenn auch mit zahlreichen Ausnahmen.&lt;br /&gt;
* Das Aktionsbündnis „Fahrradstadt jetzt“ aus mehreren Organisationen&lt;br /&gt;
  mündete erfolgreich&lt;br /&gt;
  in einem öffentlich-rechtlichen Vertrag mit der Stadt.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Initiativen und Gruppen gründeten sich am Klimacamp&lt;br /&gt;
  oder mit Hilfe des Klimacamps,&lt;br /&gt;
  nicht zuletzt die Dauerbesetzung im Altdorfer Wald bei Ravensburg&lt;br /&gt;
  und der erfolgreiche Protest gegen die Rodungspläne der Stadt München&lt;br /&gt;
  beim Forst Kasten.&lt;br /&gt;
* Über mehr als 900 Tage lenkte das Camp&lt;br /&gt;
  die Aufmerksamkeit von Passant\*innen auf Klimagerechtigkeit.&lt;br /&gt;
  Die Klimacamper\*innen führten zahlreiche aufklärende Gespräche zur,&lt;br /&gt;
  wie sie es bezeichnen,&lt;br /&gt;
  Überforderung des Augsburger Stadtrats in Klimafragen,&lt;br /&gt;
  etwa dass der motorisierte Individualverkehr in Augsburg&lt;br /&gt;
  seit vielen Jahren kontinuierlich zunimmt.&lt;br /&gt;
  In Vorträgen von Wissenschaftler\*innen und Workshops&lt;br /&gt;
  bildeten die Klimaaktivist\*innen sich und&lt;br /&gt;
  die interessierte Öffentlichkeit weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde in den Plena erörtert,&lt;br /&gt;
worin die Vorteile und Funktionen des Klimacamps bestehen [2].&lt;br /&gt;
Das Klimacamp stehe und falle jedoch mit ehrenamtlichen Engagement,&lt;br /&gt;
so Ingo Blechschmidt (34) vom Klimacamp.&lt;br /&gt;
Man war sich einig,&lt;br /&gt;
dass in den letzten Wochen das Wirken des Klimacamps&lt;br /&gt;
weit hinter seine Möglichkeiten zurückgefallen war.&lt;br /&gt;
Es stellte sich die Frage,&lt;br /&gt;
ob nicht andere Aktionsformen effektiver durchzuführen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Am 1. Juli 2020 errichteten wir&lt;br /&gt;
wegen völlig unzureichender Maßnahmen zum Kohleausstieg das Klimacamp“,&lt;br /&gt;
erinnert sich Blechschmidt.&lt;br /&gt;
„Diesen Dezember sah es eine Zeit lang danach aus,&lt;br /&gt;
dass wir es aus demselben Grund beenden würden...&lt;br /&gt;
um uns der Verteidigung Lützeraths anzuschließen.&lt;br /&gt;
Beide Male sollten Fakten mit weitreichenden katastrophalen Folgen&lt;br /&gt;
geschaffen werden. Dem können wir nicht tatenlos zusehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## LÜTZERATH IST FÜR DIE KLIMAGERECHTIGKEITSBEWEGUNG BESONDERS BEDEUTSAM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ganz Deutschland strömen derzeit Klimagerechtigkeitsaktivist\*innen&lt;br /&gt;
in das nordrhein-westfälischen Dorf Lützerath.&lt;br /&gt;
Aktuell hält sich bereits eine dreistellige Zahl&lt;br /&gt;
Klimaaktivist\*innen in dem Ort auf.&lt;br /&gt;
Auch große Teile der Augsburger Klimagerechtigkeitsbewegung&lt;br /&gt;
schließen sich dem Protest an.&lt;br /&gt;
Denn im Januar steht die von der Bundes- und Landesregierung&lt;br /&gt;
zu verantwortende Räumung von Lützerath an,&lt;br /&gt;
wobei sich verfassungsrechtliche Fragen noch in Klärung befinden [3].&lt;br /&gt;
Der Energiekonzern RWE möchte den angrenzenden Tagebaus Garzweiler II&lt;br /&gt;
durch das Abbaggern von Lützerath vergrößern.&lt;br /&gt;
Damit soll die Förderung und Verbrennung&lt;br /&gt;
der unter dem Ort liegenden Braunkohle ermöglicht werden.&lt;br /&gt;
Das Problem: Unter dem Ort liegt zu viel Braunkohle.&lt;br /&gt;
Ihre Verbrennung käme einer Aufgabe der 1,5°C-Grenze gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vor Lützerath verläuft die 1,5-Grad-Grenze“,&lt;br /&gt;
erklärt Julius Natrup (35) vom Augsburger Klimacamp,&lt;br /&gt;
wieso Lützerath großen Teilen der deutschen Klimagerechtigkeitsbewegung&lt;br /&gt;
so besonders wichtig ist.&lt;br /&gt;
In der Tat kommt eine Studie&lt;br /&gt;
des Deutschen Instituts für Wirtschaftsförderung [4] zum Schluss,&lt;br /&gt;
dass Deutschlands Rest-CO₂-Budget&lt;br /&gt;
auf jeden Fall deutlich überschritten werden würde,&lt;br /&gt;
wenn die Kohle unter Lützerath noch verfeuert wird.&lt;br /&gt;
Die Zahlen für diese Studie stammen von RWE selbst&lt;br /&gt;
sowie vom Sachverständigenrat für Umweltfragen&lt;br /&gt;
der deutschen Bundesregierung [5].&lt;br /&gt;
„Deutschland bricht das demokratisch beschlossene Pariser Klimaabkommen,&lt;br /&gt;
wenn Lützerath tatsächlich abgebaggert werden sollte“, so Natrup weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## DURCH HILFERUF ERWECKTES INTERESSE RETTET DAS KLIMACAMP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Beschluss des gestrigen Plenums&lt;br /&gt;
geht es mit dem Klimacamp nun doch weiter.&lt;br /&gt;
Entscheidenden Anteil an der Entscheidung,&lt;br /&gt;
das Klimacamp weiterzuführen,&lt;br /&gt;
hatte der durch den öffentlichen Hilferuf verursachte Zulauf.&lt;br /&gt;
„Die vergangenen Tage führten uns noch mal deutlich vor Augen,&lt;br /&gt;
wie wichtig vielen Augsburger\*innen das Klimacamp ist.&lt;br /&gt;
Der Rückhalt, den wir von vielen Menschen in Augsburg bekommen,&lt;br /&gt;
hatte uns die ganze Zeit schon immer wieder motiviert.&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen kam es nun immer wieder vor,&lt;br /&gt;
dass jemand von der Unterstützung durch nette Worte&lt;br /&gt;
und Plätzchengeschenke weiter dazu überging,&lt;br /&gt;
selbst aktiv zu werden.&lt;br /&gt;
Wir würden uns wünschen,&lt;br /&gt;
dass sich noch viel mehr Leute diesen Ruck geben.&lt;br /&gt;
Was die Welt braucht,&lt;br /&gt;
ist ein Augsburg mit 300.000 Klimaaktivist\*innen!“,&lt;br /&gt;
so Blechschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind auch neue Aktionen und Inhalte gefragt.&lt;br /&gt;
Geplant sind erstmal ein Aktionstraining für Lützerath&lt;br /&gt;
am 31.12.2022 um 14 Uhr [6] sowie ein umfangreicher Jahresrückblick,&lt;br /&gt;
mit dem am 1. Januar das Tagebuch des neuen Jahres&lt;br /&gt;
auf der Webseite des Klimacamps eingeleitet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis des Plenums bedeutet noch nicht,&lt;br /&gt;
dass die Zukunft des Klimacamps sicher ist.&lt;br /&gt;
Es herrscht aber derzeit wieder mehr Zuversicht,&lt;br /&gt;
als es noch vor Weihnachten der Fall war.&lt;br /&gt;
Natrup:&lt;br /&gt;
„Wir haben internen und externen Herausforderungen zu begegnen&lt;br /&gt;
und müssen dringend daran arbeiten,&lt;br /&gt;
neuen Menschen den Einstieg bei uns zu erleichtern&lt;br /&gt;
und auch für alle Klimacamper\*innen&lt;br /&gt;
eine attraktive Dauerdemonstration zu sein.&lt;br /&gt;
Zu gegebener Zeit werden wir uns zusammensetzen und erneut diskutieren,&lt;br /&gt;
ob uns das gelungen ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/luetzerath-111.html](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/luetzerath-111.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.klimacamp-augsburg.de/informationen/artikel/klimacamp/funktionen/](https://www.klimacamp-augsburg.de/informationen/artikel/klimacamp/funktionen/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://heinsberg-magazin.de/2022/12/29/raeumung-von-luetzerath-stuetzt-sich-auf-verfassungswidrigen-paragraphen-nrw-umweltminister-krischer-da-wurde-eine-unwahrheit-in-ein-gesetz-geschrieben/](https://heinsberg-magazin.de/2022/12/29/raeumung-von-luetzerath-stuetzt-sich-auf-verfassungswidrigen-paragraphen-nrw-umweltminister-krischer-da-wurde-eine-unwahrheit-in-ein-gesetz-geschrieben/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.819609.de/diwkompakt_2021-169.pdf](https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.819609.de/diwkompakt_2021-169.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2020_2024/2022_06_fragen_und_antworten_zum_co2_budget.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=30,](https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2020_2024/2022_06_fragen_und_antworten_zum_co2_budget.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=30,) Tabelle 1 auf Seite 8, Zeile „Maximale CO₂-Budgets ab 2022 in Gt“, Spalte „1,5 67%“. Das sind 2 Gt CO₂, also 2.000 Mt CO₂. Davon stehen 20% für die Kohleverstromung zur Verfügung (SRU 2017), macht 400 Mt CO₂. Unter Lützerath liegen 280 Mt Braunkohle. Pro verbrannter Tonne Braunkohle entstehen 3,25 Tonnen CO₂. Macht 910 Mt CO₂ insgesamt, mehr als das Doppelte der 400 Mt CO₂.&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-30-vorbereitung-auf-luetzerath/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-30-vorbereitung-auf-luetzerath/)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 31 Dec 2022 02:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-12-31-zukunft-des-klimacamps/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>05.01.2023: Demo zum Erhalt Lützeraths</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-01-05-demo-zum-erhalt-luetzeraths/
            </link>
            <description>
                *Gemeinsame Pressemitteilung am 5.1.2023*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimabündnis organisiert Augsburg-Demo zum Erhalt Lützeraths und ruft zu Sachspenden auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am morgigen Freitag (6.1.)&lt;br /&gt;
organisiert ein breites Bündnis&lt;br /&gt;
aus Augsburger Klimagerechtigkeitsinitiativen&lt;br /&gt;
eine Solidaritätsdemo zum Erhalt Lützeraths.&lt;br /&gt;
Das Thema ist Augsburger Klimaaktivist\*innen so wichtig,&lt;br /&gt;
dass sie dafür nach 2½ Jahren Dauerprotest&lt;br /&gt;
beinahe das Klimacamp abgebaut hätten.&lt;br /&gt;
Die Demonstration beginnt um 15:00 Uhr&lt;br /&gt;
beim Rathausplatz und umfasst eine ausführliche Zwischenkundgebung&lt;br /&gt;
vor den Augsburger Stadtwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Vor Lützerath verläuft die 1,5-Grad-Grenze“,&lt;br /&gt;
erklärt Julius Natrup (35) die Motivation für die Demonstration.&lt;br /&gt;
Lützerath ist ein Dorf in NRW,&lt;br /&gt;
das für die Ausweitung eines Braunkohletagebaus abgebaggert werden soll.&lt;br /&gt;
Unter Lützerath liegt so viel Kohle vergraben,&lt;br /&gt;
erklärt Natrup unter Berufung&lt;br /&gt;
auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung [1],&lt;br /&gt;
dass deren Verbrennung das vom Sachverständigenrats&lt;br /&gt;
für Umweltfragen der Bundesregierung angegebene&lt;br /&gt;
Rest-CO₂-Budgets Deutschlands zur Kohleverbrennung&lt;br /&gt;
deutlich übersteigen würde [2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor sie enteignet und ihre Häuser in RWE-Eigentum überführt wurden,&lt;br /&gt;
lebten Familien in Lützerath.&lt;br /&gt;
Aktuell ist das Dorf von Klimaaktivist\*innen besetzt.&lt;br /&gt;
Die polizeiliche Räumung kann sich über Wochen und Monate hinziehen,&lt;br /&gt;
„Vom &quot;Wallfahrtsort&quot; zum Einsatzort“ titelte die Tagesschau [3].&lt;br /&gt;
Ob die von Expert\*innen diskutierten offenen Verfassungsfragen [4]&lt;br /&gt;
rechtzeitig bis zum vermuteten Räumungsbeginn&lt;br /&gt;
am 10. Januar ausgeräumt werden können, ist derzeit nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## AUGSBURGER AKTIVIST\*INNEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburgs Klimaaktivist\*innen engagieren sich&lt;br /&gt;
sowohl direkt vor Ort in Lützerath&lt;br /&gt;
als auch in Augsburg für den Erhalt Lützeraths.&lt;br /&gt;
In Augsburg werden Sachspenden für die Besetzung Lützeraths gesammelt&lt;br /&gt;
und von Augsburger Aktivist\*innen dorthin gebracht.&lt;br /&gt;
Spenden können täglich im Klimacamp abgegeben werden,&lt;br /&gt;
besonders dringend gebraucht werden (große) geladene Powerbanks,&lt;br /&gt;
kleine Töpfe, Eddings sowie Nüsse/Riegel/Schokolade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich dem Protest in Lützerath anschließen möchte,&lt;br /&gt;
hat nach der Demonstration im Klimacamp die Gelegenheit,&lt;br /&gt;
an einem offenen Aktionstraining zur Vorbereitung teilzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## AUGSBURG MITVERANTWORTLICH AN ENTEIGNUNG VON FAMILIEN IN LÜTZERATH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augsburger Stadtwerke sind aus Sicht der Klimaaktivist\*innen&lt;br /&gt;
mitverantwortlich für die zuvorgegangene Enteignung von Familien&lt;br /&gt;
und die nun folgende Zerstörungs Lützeraths,&lt;br /&gt;
da die Stadtwerke auf der Strombörse kontinuierlich und&lt;br /&gt;
auch seit dem Rest-CO₂-Budget-Beschluss des Augsburger Stadtrats&lt;br /&gt;
im Januar 2021 Kohlestrom beziehen.&lt;br /&gt;
Über Jahre schnitten die Augsburger Stadtwerke dabei&lt;br /&gt;
im bundesweiten Vergleich sogar besonders schlecht ab [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem habe die Augsburger Stadtregierung die Möglichkeit,&lt;br /&gt;
Augsburg auf einen klimaneutralen Pfad zu bringen.&lt;br /&gt;
Doch davon mache sie bislang keinen Gebrauch,&lt;br /&gt;
so Ingo Blechschmidt (34) vom Klimacamp,&lt;br /&gt;
trotz der bekannten Vorschläge der von der Stadt&lt;br /&gt;
in Auftrag gegebenen KlimaKom-Studie.&lt;br /&gt;
Selbst allgemein nachvollziehbare und von der Bevölkerung&lt;br /&gt;
überwiegend akzeptierte Maßnahmen werden nicht umgesetzt,&lt;br /&gt;
etwa Preisreduzierungen beim ÖPNV,&lt;br /&gt;
um den Nahverkehr sozial gerechter und interessanter zu machen&lt;br /&gt;
als Alternative zum motorisierten Individualverkehr.&lt;br /&gt;
Stattdessen wurde die Preise im Nahverkehr sogar&lt;br /&gt;
um 9,9 % erhöht zum Jahreswechsel.&lt;br /&gt;
Auch ein Rückbau der Karlstraße auf zwei Spuren zählt dazu.&lt;br /&gt;
„Augsburgs Stadtrat ist mit der Klimakrise überfordert“,&lt;br /&gt;
resümiert Blechschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.819609.de/diwkompakt_2021-169.pdf](https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.819609.de/diwkompakt_2021-169.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2020_2024/2022_06_fragen_und_antworten_zum_co2_budget.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=30,](https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2020_2024/2022_06_fragen_und_antworten_zum_co2_budget.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=30,) Tabelle 1 auf Seite 8, Zeile „Maximale CO₂-Budgets ab 2022 in Gt“, Spalte „1,5 67%“. Das sind 2 Gt CO₂, also 2.000 Mt CO₂. Davon stehen 20% für die Kohleverstromung zur Verfügung (SRU 2017), macht 400 Mt CO₂. Unter Lützerath liegen 280 Mt Braunkohle. Pro verbrannter Tonne Braunkohle entstehen 3,25 Tonnen CO₂. Macht 910 Mt CO₂ insgesamt, mehr als das Doppelte der 400 Mt CO₂.&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/luetzerath-111.html](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/luetzerath-111.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://heinsberg-magazin.de/2022/12/29/raeumung-von-luetzerath-stuetzt-sich-auf-verfassungswidrigen-paragraphen-nrw-umweltminister-krischer-da-wurde-eine-unwahrheit-in-ein-gesetz-geschrieben/](https://heinsberg-magazin.de/2022/12/29/raeumung-von-luetzerath-stuetzt-sich-auf-verfassungswidrigen-paragraphen-nrw-umweltminister-krischer-da-wurde-eine-unwahrheit-in-ein-gesetz-geschrieben/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] Informationen der Stadtwerke, nicht mehr online verfügbar, nur noch archiviert unter [https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/material/Fragenkatalog-Stadtwerke/fragen_swa_2021_antworten_kommentare_updates.pdf](https://www.klimacamp-augsburg.de/pages/material/Fragenkatalog-Stadtwerke/fragen_swa_2021_antworten_kommentare_updates.pdf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Zur Demonstration rufen auf:&lt;br /&gt;
End Fossil, Fridays for Future, Greenpeace,&lt;br /&gt;
Klimacamp und Students for Future.**&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 15:50:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-01-05-demo-zum-erhalt-luetzeraths/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>14.01.2023: Stellungnahme zu Kommentar in Augsburger Allgemeinen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-01-14-stellungnahme-zu-kommentar-in-augsburger-allgemeinen/
            </link>
            <description>
                *Stellungnahme des Klimcamps vom 14.1.2023 zu Kommentar in der Augsburger Allgemeinen*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stellungnahme zu „Die gefährliche Schlagseite der Lützerath-Proteste“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf den am 12.1.2023 in der Augsburger Allgemeinen Zeitung veröffentlichten Kommentar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; Die gefährliche Schlagseite der Lützerath-Proteste&lt;br /&gt;
&gt; Kommentar von Christian Grimm&lt;br /&gt;
&gt;&lt;br /&gt;
&gt; „Der Widerstand gegen die Abbaggerung des Örtchens Lützerath setzt auf radikale Linksextremisten, missachtet Demokratie und Rechtsstaat und ist unternehmensfeindlich.“&lt;br /&gt;
&gt;&lt;br /&gt;
&gt; [https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/kommentar-die-gefaehrliche-schlagseite-der-luetzerath-proteste-id65145826.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/kommentar-die-gefaehrliche-schlagseite-der-luetzerath-proteste-id65145826.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
über Twitter erwähnt unter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&gt; [https://mobile.twitter.com/AZ_Augsburg/status/1613585469312307226](https://mobile.twitter.com/AZ_Augsburg/status/1613585469312307226)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bezieht das Augsburger Klimacamp wie folgt Stellung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Die Kohle unter Lützerath ist unnötig.&lt;br /&gt;
  Die renommierte Energieökonomin Claudia Kemfert&lt;br /&gt;
  vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung&lt;br /&gt;
  kommentierte dies in der Tagesschau ausführlich [1].&lt;br /&gt;
  Die anderslautenden von NRW und RWE in Auftrag gegebenen Texte&lt;br /&gt;
  räumen selbst ihre Limitationen ein,&lt;br /&gt;
  unter anderem dass die Autoren unter großem Zeitdruck arbeiten mussten&lt;br /&gt;
  und dass sich nicht alle Punkte ausreichend prüfen ließen.&lt;br /&gt;
  Ausführliche Hintergrundinformationen&lt;br /&gt;
  geben die Gutachten [2,3] sowie die Zusammenfassung [4].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Der Vorwurf der „Unternehmensfeindlichkeit“ ist lächerlich,&lt;br /&gt;
   weil es nicht Aufgabe der Gesellschaft oder des Staates ist,&lt;br /&gt;
   Konzerne dabei zu unterstützen, die Lebensgrundlage aller zu zerstören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die Proteste in Lützerath sind ein probates Mittel,&lt;br /&gt;
   um das Thema auf die gesellschaftliche Agenda zu setzen.&lt;br /&gt;
   Das ist von überragender Wichtigkeit,&lt;br /&gt;
   denn in einer Demokratie sind Beschlüsse&lt;br /&gt;
   erst nach ausführlicher gesellschaftlicher Debatte möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Zur Räumung Lützeraths bestehen erhebliche&lt;br /&gt;
   offene verfassungsrechtliche Fragen [5].&lt;br /&gt;
   Gerichte benötigen indes Zeit,&lt;br /&gt;
   um sich ausführlich mit solchen Fragen auseinandersetzen zu können.&lt;br /&gt;
   Dies illustriert auch die erfolgreiche Verteidigung&lt;br /&gt;
   des Hambacher Forsts unweit Lützeraths:&lt;br /&gt;
   2012 hätte der Hambacher Forst gerodet werden sollen.&lt;br /&gt;
   Doch die aktivistische Besetzung&lt;br /&gt;
   verschaffte den Gerichten genügend Zeit,&lt;br /&gt;
   um zu verhindern, dass Fakten geschaffen wurden.&lt;br /&gt;
   Sechs Jahre später, 2018, fiel das obergerichtliche Urteil,&lt;br /&gt;
   dass die Rodungspläne rechtswidrig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. In seiner jetzigen Ausgestaltung zerstört unser System&lt;br /&gt;
   die Lebensgrundlagen von den Menschen im globalen Süden&lt;br /&gt;
   und von den zukünftigen Generationen in Deutschland.&lt;br /&gt;
   Es hat daher keine Legitimation verdient.&lt;br /&gt;
   Es ist gut, wichtig und richtig, sich an Gesetze,&lt;br /&gt;
   Regelungen, Normen und Vereinbarungen zu halten.&lt;br /&gt;
   Wenn wir das konsequent durchziehen,&lt;br /&gt;
   brechen wir aber eine andere Vereinbarung,&lt;br /&gt;
   nämlich das demokratisch beschlossene Pariser Klimaabkommen.&lt;br /&gt;
   Die Gesellschaft muss aushandeln,&lt;br /&gt;
   welche früheren Verträge sie brechen möchte,&lt;br /&gt;
   um die Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich möchten wir anmerken,&lt;br /&gt;
dass Disruption in Form von Protesten&lt;br /&gt;
ein wichtiges Instrument der notwendigen Veränderung ist.&lt;br /&gt;
Die Thesen des Autors führen – wenn gelebt –&lt;br /&gt;
zu einer Fortführung der klimaschädlichen Wirtschaft&lt;br /&gt;
mit der Ausbeutung unserer Lebensgrundlagen, ohne globales Gewissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder einmal gesellschaftlich notwendig&lt;br /&gt;
(der Autor bezieht sich auf die 70er und 80er Jahre),&lt;br /&gt;
gewohnte Narrative und gesellschaftliche Muster&lt;br /&gt;
auf den Prüfstand zu stellen und&lt;br /&gt;
einen anderen Blickwinkel einzunehmen.&lt;br /&gt;
Genau das machen wir.&lt;br /&gt;
Der Autor reproduziert die Welt von gestern,&lt;br /&gt;
bezieht sich auf „Spielregeln“,&lt;br /&gt;
die ein kaputtes System aufgestellt hat.&lt;br /&gt;
Wir verändern Spielregeln, verändern Bezugspunkte,&lt;br /&gt;
an denen sich die Gesellschaft bisher orientierte,&lt;br /&gt;
und setzen neue Maßstäbe an, neue Messlatten.&lt;br /&gt;
Die (System-)Hörigkeit, die der Autor offenbart,&lt;br /&gt;
ist nicht zukunftsfähig.&lt;br /&gt;
Die Zukunft gehört Menschen, die nicht festhalten,&lt;br /&gt;
sondern mutig aufbrechen und die Herausforderungen&lt;br /&gt;
der weltweiten Klimakatastrophe annehmen.&lt;br /&gt;
Denn es ist jetzt (noch) möglich,&lt;br /&gt;
gegenzusteuern und die Erdaufheiung zu begrenzen.&lt;br /&gt;
Ob wir dafür aus freien Stücken unser Handeln anpassen oder&lt;br /&gt;
später von den Folgen der Klimakatastrophe gezwungen werden:&lt;br /&gt;
wir werden tiefgreifende Veränderungen unserer Lebenswelt erfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen in Lützerath nehmen&lt;br /&gt;
unbequeme Methoden des Widerstands auf sich.&lt;br /&gt;
Wenn es nicht nötig wäre,&lt;br /&gt;
würden Menschen auch lieber anderen Themen nachgehen;&lt;br /&gt;
im Warmen sitzen, Zugang zu medizinischer und&lt;br /&gt;
sonstiger Grundversorgung haben, keine Repression fürchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.youtube.com/watch?v=3S6hgZfC4WQ](https://www.youtube.com/watch?v=3S6hgZfC4WQ)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[2] [https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.819609.de/diwkompakt_2021-169.pdf](https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.819609.de/diwkompakt_2021-169.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[3] [https://www.bund-nrw.de/fileadmin/nrw/dokumente/braunkohle/221128_EBC_Aurora_Kohleausstiegspfad_und_Emissionen_as_sent.pdf](https://www.bund-nrw.de/fileadmin/nrw/dokumente/braunkohle/221128_EBC_Aurora_Kohleausstiegspfad_und_Emissionen_as_sent.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[4] [https://www.bund-nrw.de/meldungen/detail/news/kohle-unter-luetzerath-wird-nicht-benoetigt/](https://www.bund-nrw.de/meldungen/detail/news/kohle-unter-luetzerath-wird-nicht-benoetigt/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[5] [https://heinsberg-magazin.de/2022/12/29/raeumung-von-luetzerath-stuetzt-sich-auf-verfassungswidrigen-paragraphen-nrw-umweltminister-krischer-da-wurde-eine-unwahrheit-in-ein-gesetz-geschrieben/](https://heinsberg-magazin.de/2022/12/29/raeumung-von-luetzerath-stuetzt-sich-auf-verfassungswidrigen-paragraphen-nrw-umweltminister-krischer-da-wurde-eine-unwahrheit-in-ein-gesetz-geschrieben/)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[6] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-augsburger-klimaaktivisten-organisieren-fuenf-busse-nach-luetzerath-id65148616.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-augsburger-klimaaktivisten-organisieren-fuenf-busse-nach-luetzerath-id65148616.html)&lt;br /&gt;
&lt;br&gt;&lt;br /&gt;
[7] [https://www.pimmelgate-süd.de/](https://www.pimmelgate-süd.de/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## AKTUELLER STAND ZU DEN VOM KLIMACAMP ORGANISIERTEN BUSSEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem wir erst 116 Interessierten absagen mussten [6],&lt;br /&gt;
können wir nun 255 Menschen von Augsburg und&lt;br /&gt;
Umgebung zur Großdemo in Lützerath mitnehmen.&lt;br /&gt;
Zum aktuellen Zeitpunkt sind von diesen Plätzen 243 belegt.&lt;br /&gt;
Bei Interesse und rechtzeitiger Anmeldung kann die Busfahrt&lt;br /&gt;
sowie die Großdemo selbst journalistisch begleitet werden.&lt;br /&gt;
Abfahrt in Augsburg ist um etwa 23:30 Uhr.&lt;br /&gt;
Durch einen Vorstoß der Abteilung „Staatsschutz“ der Augsburger Polizei,&lt;br /&gt;
wie sie in der Vergangenheit häufig vorkam und&lt;br /&gt;
sogar die New York Times zum Berichten anhaltete [7],&lt;br /&gt;
könnte sich die Abfahrt verzögern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Nachtrag:**&lt;br /&gt;
Zur Abfahrt der Busse nach Lützerath siehe&lt;br /&gt;
[unseren Tagebucheintrag vom 13.01.2023](/tagebuch/2023/#freitag-13012023--tag-927).&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 14 Jan 2023 03:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-01-14-stellungnahme-zu-kommentar-in-augsburger-allgemeinen/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>13.06.2023 Bundesweite Fahndung nach Ravensburger Klimaaktivist*innen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-06-13-pressemitteilung-zur-bundesweiten-fahndung-nach-ravensburger-klimaaktivisti/
            </link>
            <description>
                # Pressemitteilung am 13.6.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Nachdem Anwalt verhindert war:&lt;br /&gt;
## Augsburger Amtsgericht veranlasst bundesweite Fahndung nach Ravensburger Klimaaktivist*innen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder nutzen Klimaaktivist*innen Charlie Kiehne (21) und Samuel Bosch (20) aus dem besetzten Altdorfer Wald bei Ravensburg Gerichtsverhandlungen, um dort ihre symbolischen Aktionen zu erklären und weitere Öffentlichkeit für Missstände in der Politik zu schaffen. Heute hätten sie wegen einer Protestaktion zu einer umstrittenen Waldrodung vor dem Augsburger Amtsgericht stehen sollen. Da ihr Anwalt Klaus Schulz aufgrund eines anderen Prozesses verhindert war und die beiden daher nicht kamen, erließ das Gericht kurzerhand einen Haftbefehl. Sobald die beiden aufgegriffen werden, kommen sie bis zu einem Folgetermin für mehrere Wochen in Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MIT SYMBOLISCHEN AKTIONEN FÜR KLIMAGERECHTIGKEIT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kiehne und Bosch aus dem besetzten Altdorfer Wald bei Ravensburg engagieren sich seit mehreren Jahren in ihrer Freizeit ehrenamtlich für Klimagerechtigkeit und machen dazu immer wieder symbolische Aktionen. Etwa haben sie schon mehrmals Essen aus Supermarktmülltonnen gerettet und am Folgetag öffentlich verschenkt; dafür standen sie wegen &quot;Diebstahl&quot; vor Gericht [1,2,3,4]. Oft werden Verfahren gegen die beiden eingestellt, manchmal gibt es sogar Freisprüche, meistens leisten sie Sozialstunden ab, etwa bei Vereinen wie Foodsharing [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Dienstag (13.6.2023) wäre es um eine symbolische Protestaktion bei der Regierung von Schwaben gegangen. Gemeinsam mit dem Augsburger Klimaaktivisten Ingo Blechschmidt (34), der kürzlich auch Betroffener der umstrittenen bundesweiten Razzia war [6,7], kreideten die beiden das Vorgehen der Regierung von Schwaben an [8]: Binnen nur zehn Tagen hatte diese eine Ausnahmegenehmigung erteilt [9,10,11], die eine vorgezogene Teilrodung eines rechtlich besonders geschützten Bannwalds bei Meitingen bewilligte – obwohl gegen diese Rodungspläne noch an Bayerns höchstem Verwaltungsgericht Verfahren von angrenzenden Gemeinden und dem BUND Naturschutz anhängig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Strafe für die Aktion stehen Sozialstunden oder eine Geldstrafe im Raum. So wurde Blechschmidt in derselben Sache zur Zahlung von etwa 2.500 Euro verurteilt [12].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANWALT VERHINDERT – BUNDESWEITE FAHNDUNG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute wollten Bosch und Kiehne vor Gericht wieder ihre Aktion erklären. Doch dazu kam es nicht: Ihr Verteidiger Klaus Schulz aus Ravensburg war verhindert. Zweimal bat er das Gericht aus diesem Grund um eine Terminverschiebung – vergeblich. Zudem reagierte das Gericht auf die vor jedem Verfahren übliche Beantragung der Akteneinsicht zunächst gar nicht, nach erneuter Anfrage dann unter Verweis auf Zeitnot sogar ablehnend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Anwalt wollten Bosch und Kiehne heute aber nicht das Verfahren antreten – und blieben daher der Verhandlung fern. Nachdem sie auch 15 Minuten nach Beginn nicht erschienen waren, beantragte die Staatsanwaltschaft Haftbefehl nach § 230 StPO, was die Richterin sofort bestätigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Dem Gericht ist es offensichtlich egal, wenn sich die beiden Klimaaktivist*innen ohne Anwalt verteidigen müssen. Das ist nicht meine Auffassung von einem fairen Gerichtsprozess&quot;, kommentiert Kiki Köffle (19, Konstanz), eine Freundin von Samuel Bosch, das Vorgehen des Augsburger Amtsgerichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulz gab telefonisch an, dass er in seiner langjährigen Erfahrung als Rechtsanwalt ein solches Vorgehen noch nie erlebte. Üblich sei zunächst, dass bei anwaltlicher Verhinderung im Vorfeld ein neuer Termin vereinbart werden würde. In Fällen, in denen zwar der Anwalt, aber nicht der Angeklagte erscheint, werde auch zunächst ein neuer Termin anberaumt. In besonderen Fällen wird ein Vorführungsbefehl erlassen, sodass die Polizei einige Stunden vor dem neuen Verhandlungstermin den Angeklagten abholt. Noch nie habe Schulz erlebt, dass direkt ein Haftbefehl erlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NEHMEN PERSÖNLICHE NACHTEILE IN KAUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützer*innen von Bosch und Kiehne erklärten: &quot;Als Klimaaktivist*innen nehmen wir immer wieder persönliche Nachteile in Kauf, um zu erreichen, dass die Bundesregierung das demokratisch beschlossene Pariser Klimaabkommen und ihr eigenes Klimaschutzgesetz einhält. Unverhältnismäßige Übergriffe der staatlichen Behörden bringen Bürger*innen immer wieder zum Nachdenken. Wann hören wir auf, Natur und Menschen auszubeuten, und wann überwinden die zerstörerische Wachstumsideologie?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Bosch und Kiehne gaben an, sich trotz des nun beschlossenen Haftbefehls weiter für Klimagerechtigkeit engagieren zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
REFERENZEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[1\][https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/597/diebe-oder-wohltaeterinnen-8401.html](https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/597/diebe-oder-wohltaeterinnen-8401.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[2\][https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/umweltaktivisten-vor-gericht-wegen-diebstahls-von-lebensmitteln;art410936,11206300](https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/umweltaktivisten-vor-gericht-wegen-diebstahls-von-lebensmitteln;art410936,11206300)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[3\][https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/klimaaktivist-amtsgericht-ravensburg-sozialstunden-baumbesetzung-100.html](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/klimaaktivist-amtsgericht-ravensburg-sozialstunden-baumbesetzung-100.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[4\][https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/gerettete-lebensmittel-ravensburg-prozess-100.html](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/gerettete-lebensmittel-ravensburg-prozess-100.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[5\][https://www.diebildschirmzeitung.de/diebildschirmzeitung/landkreis-ravensburg/11127-aktivist-innen-nehmen-strafe-im-essen-retten-prozess-an](https://www.diebildschirmzeitung.de/diebildschirmzeitung/landkreis-ravensburg/11127-aktivist-innen-nehmen-strafe-im-essen-retten-prozess-an)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[6\][https://www.br.de/nachrichten/bayern/razzia-bei-letzter-generation-das-sagt-ein-beschuldigter,TfB6J4D](https://www.br.de/nachrichten/bayern/razzia-bei-letzter-generation-das-sagt-ein-beschuldigter,TfB6J4D)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[7\][https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-razzia-bei-der-letzten-generation-wer-ist-ingo-blechschmidt-aus-augsburg-id66599826.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-razzia-bei-der-letzten-generation-wer-ist-ingo-blechschmidt-aus-augsburg-id66599826.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[8\][https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/augsburg-meitingen-klima-aktivisten-nehmen-regierung-von-schwaben-aufs-korn-id64382891.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/augsburg-meitingen-klima-aktivisten-nehmen-regierung-von-schwaben-aufs-korn-id64382891.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[9\][https://www.br.de/nachrichten/bayern/lech-stahlwerke-sorgen-mit-bannwald-rodung-fuer-kritik,TLBZdnV](https://www.br.de/nachrichten/bayern/lech-stahlwerke-sorgen-mit-bannwald-rodung-fuer-kritik,TLBZdnV)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[10\][https://www.br.de/nachrichten/bayern/naturschuetzer-klagen-gegen-bannwaldrodung-bei-lech-stahlwerken,TJa04mR](https://www.br.de/nachrichten/bayern/naturschuetzer-klagen-gegen-bannwaldrodung-bei-lech-stahlwerken,TJa04mR)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[11\][https://www.br.de/nachrichten/bayern/bannwald-rodung-bei-stahlwerken-vor-gericht,TQRhKFH](https://www.br.de/nachrichten/bayern/bannwald-rodung-bei-stahlwerken-vor-gericht,TQRhKFH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\[12\][https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-regierungsgebaeude-besetzung-blechschmidt-1.5763823](https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-regierungsgebaeude-besetzung-blechschmidt-1.5763823)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RECHTLICHER HINWEIS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es sich nicht um ein Urteil, sondern um einen Beschluss handelt, entfaltet die Verfügung des Amtsgerichts sofort Wirkung. Urteile werden dagegen erst nach Ablauf von Fristen rechtskräftig. Gegen den Beschluss wird Verteidiger Klaus Schulz Beschwerde einlegen, doch bis das Amtsgericht diesem abhilft oder das Landgericht den Beschluss aufhebt, kommen Bosch und Kiehne sofort in Haft, wenn diese aufgegriffen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gesetzlich vorgesehen, dass zeitnah ein neuer Verhandlungstermin angesetzt wird, sobald Bosch und Kiehne inhaftiert sind. So könnten Bosch und Kiehne mehrere Wochen im Gefängnis verbringen.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 13 Jun 2023 18:30:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-06-13-pressemitteilung-zur-bundesweiten-fahndung-nach-ravensburger-klimaaktivisti/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>15.07.2023 Mobilitätswende hier und jetzt - Rosenaustrasse</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/15_07_2023_Mobilitaetswende_hier_und_jetzt_Rosenaustrasse/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 15.07.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Montag den 17. Juli beziehen erneut Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen Position, um für eine konsequente Mobilitätswende zu demonstrieren. Für diese angezeigte Kurzkundgebung wird ab 8:30 für 15 Minuten die Einmündung der Rosenaustraße in die Gögginger Straße gesperrt. &quot;Diese Kreuzung, mit teils sieben Fahrspuren für den Kraftfahrzeugverkehr und im Vergleich dazu kaum ernst zu nehmender Fahrradinfrastruktur, ist ein Relikt der bisherigen und leider auch der aktuellen Verkehrspolitik. Für menschen- und klimafreundliche Mobilitätsfreiheit ist aber besonders an solchen Verkehrsknotenpunkten die Sicherheit und Attrakivität für Fahrradfahrende und Fußgänger sehr wichtig!&quot; erläutert Organisator Sebastian G. die Auswahl dieses Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dringend notwendige Umgestaltung unserer schönen Stadt für eine klimaresilente und lebenswerte Zukunft erfordert dazu vor allem den politischen Willen auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Und dann wäre es gut möglich, dass Augsburgs frisch berufener Baureferent in nicht all zu ferner Zukunft stolz verkünden kann: &quot;Mit der Umgestalltung der Kreuzung Rosenaustraße / Gögginger Straße ist ein weiterer wichtiger Schritt getan, um die Menschen in Augsburg von einer klimafreundlichen und nachhaltigen Mobilitätsfreiheit zu überzeugen. Dieser Verkehrsknotenpunkt ist nun mit klar und deutlich markierten Radspuren in alle Richtungen sowie mit Fahrradampeln mit Vorlaufzeit ein klarer Gewinn hinsichtlich Sicherheit und Attraktivität für alle Verkehrsteilnehmer.&quot; Und vielleicht weiter: &quot;Immer mehr Menschen entscheiden sich für ÖPNV und Fahrrad. In der Folge nimmt der Kraftfahrzeugverkehr stetig ab und macht so den Weg frei für die dringende notwendige Neuaufteilung des Straßenraumes zu Gunsten von Mensch und Klima.&quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diese Kurz-Kundgebung ist teil einer neuen Serie von Demonstrationen, bei denen für nur 15 Minuten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten, Verkehrswendeaktivist*innen auf die Missstände in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam machen. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für mögliche konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 15 Jul 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/15_07_2023_Mobilitaetswende_hier_und_jetzt_Rosenaustrasse/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>17.07.2023 Gemeinsame Pressemitteilung von FFF Augsburg und Augsburger Klimacamp zur Stadtklimaanalyse</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-07-17_stadtklima/
            </link>
            <description>
                **Gemeinsame Pressemitteilung von FFF Augsburg und Augsburger Klimacamp zur Stadtklimaanlayse**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Stadtratssitzung wurde die von der Stadt beaufragte Stadtklimaanalyse vorgestellt. Deren Endbericht zeigt vor allem: Die Klimakrise ist in Augsburg angekommen und sie wird bleiben. Wir alle sind Betroffene. Wir werden uns und unsere Stadt an die Veränderungen anpassen müssen. Schuld sind die Versäumnisse in der Klimapolitik der letzten Jahrzehnte.&lt;br /&gt;
Aus dem Endbericht der Stadtklimaanalyse geht hervor, dass für zwei Drittel der bebauten Fläche Handlungspriorität besteht. Dort sind stadtklimatische Maßnahmen umzusetzen. Sonst können wir den Aufenthalt in diesen Gebieten bei fortschreitender Erdaufheizung in den Sommermonaten nicht erträglich halten – bei dem betrachteten Emissionsszenario wird der simulierte Zustand bereits 2040 eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch durch die anderen Tagesordnungspunkte zogen sich die bereits heute sichtbaren Folgen der Erdaufheizung wie ein roter Faden. Während der Diskussion um das Umweltbildungszentrum wurde die diesjährige Vertrocknung des größten bekannten deutschen Vorkommens von geschützten Sumpfgladiolen in der der Königsbrunner Heide angesprochen. Bei der Besprechung der Sturmschäden kam die durch den Klimawandel beförderte Trockenheit als Belastung für die Bäume ins Gespräch.&lt;br /&gt;
Wie gravierend die zukünftigen Veränderungen ausfallen, hängt stark von den Klimaschutzmaßnahmen der kommenden Jahre und von den Versäumnissen der Gegenwart ab. Verglichen mit anderen Regionen auf der Welt hat Augsburg noch viel Glück. Wir sind noch mehr Verursacher*in als Opfer. Trotzdem wird es auch für Augsburg teuer. Tom Wolfskämpf von FFF Augsburg erklärt: „Konsequenter Klimaschutz ist um ein Vielfaches günstiger als die Folgekosten in Form von Schäden und Anpassungsmaßnahmen. Als Region, die deutlich höhere CO₂-Emissionen aufweist als der weltweite Durchschnitt, tragen wir eine besonders hohe Verantwortung.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Endbericht unterstreicht auch die Wichtigkeit von Grünflächen und insbesondere Bäumen in der Stadt. Das Klimacamp sieht sein Engagment bestätigt. „Mi­se­ra­bles Flächenmanagement führt dazu, dass in Augsburg immer noch Bäume an Stellen gefällt werden, wo dies nicht notwendig wäre. Erst mal alles fällen und dann im Anschluss ein paar neue Setzlinge pflanzen, ist nur allzu oft die Devise der Verantwortlichen. Dem versuchen wir mit Baumbesetzungen – wie am Reese-Gelände – entgegenzutreten.“, erläutert Ingo Blechschmidt. Auch der Schutz der Bäume am Bahnhofsvorplatz bleibt weiter auf der Agenda des Klimacamps. „Die im Endbericht vorgeschlagenen Maßnahmen weisen in die richtige Richtung. Stellt sich die Frage, ob sie umgesetzt werden oder die Stadt mit ihren Fällungen weitermacht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 18 Jul 2023 00:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-07-17_stadtklima/
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        </item>
        
        <item>
            <title>18.07.2023 Gemeinsame Pressemitteilung von FFF Augsburg und Augsburger Klimacamp zum Windenergieausbau</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-07-17_windenergie/
            </link>
            <description>
                **Gemeinsame Pressemitteilung von FFF Augsburg und Augsburger Klimacamp zum Windkraftausbau**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
_Enttäuschung über Zwischenbericht zur Windkraft_&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sachstandsbericht zur Windkraft konnten keine Fortschritte zum Ausbau der Windkraft auf städtischem Gebiet berichtet werden. Blockiert werden sie derzeit noch durch den Widerspruch der Bundeswehr, die ihre Einflugschneiße nach Lagerlechfeld bedroht sieht. Lediglich auf städtischen Waldflächen außerhalb des Stadtgebietes, beispielsweise bei Adelzhausen oder in der Oberpfalz, ist dieses Jahr noch mit Standortvorschlägen zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Augsburgs Klimagerechtigkeitsbewegung vermisst man einen entschlosseneren Einsatz für Windkraft.&lt;br /&gt;
„Was wir uns erwarten, ist das folgende Bekenntnis der Parteien: ‚Ja, wir wollen Windkraft auch bei uns. Wir haben die Bedeutung von lokaler Windkraft für die Energiewende verstanden.‘“, führt Julius Natrup (36) aus. „Aktuell haben wir nicht den Eindruck, dass das in allen Fraktionen des Stadtrates verstanden wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrund des Wunsches nach lokaler Windenergie vor Ort: Solar- und Windenergie ergänzen sich gegenseitig und müssen daher beide ausgebaut werden. Zusätzlich braucht es Tagesspeicher und ausgebaute Netze, um Überschüsse dahin zu transportieren, wo sie benötigt werden. Versäumt man eine dieser vier Maßnahmen, so wird es richtig teuer. Wird die Windenergie nicht ausreichend ausgebaut – wie in Bayern geschehen – dann folgt eine Dauerbelastung des Strommarkts. Weite Teile des Winters muss dann Strom aus anderen Teilen des Landes herangeschafft werden. Dass dies sogar Konsequenzen für andere Länder hat und noch mehr, erklären Klimaaktivisten des Klimacamps in einem Artikel auf ihrer Webseite ([https://www.klimacamp-augsburg.de/informationen/artikel/ausgeglichene_energiewende/](https://www.klimacamp-augsburg.de/informationen/artikel/ausgeglichene_energiewende/)).&lt;br /&gt;
Auch mit Hinblick auf die Wärmewende und den vermehrten Einsatz von Wärmepumpen muss klar sein: Der Strom zum Heizen im Winter wird überwiegend aus Windkraft und nur sekundär aus Solarenergie gespeist werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 18 Jul 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-07-17_windenergie/
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        </item>
        
        <item>
            <title>27.07.2023: 15 min für die Mobilitätswende am Jakobertor</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/15_07_2023_Mobilitaetswende_hier_und_jetzt_Rosenaustrasse/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 28.07.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesmal treffen sich Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Jakobertor um eine Kurzkundgebung abzuhalten. Zwischen 17:30 und 17:45 wird hier im Rahmen einer angezeigten Kundgebung für eine gerechtere Gestaltung der Kreuzung und der Jakoberstrasse Demonstriert. Dafür sperren die Aktivist\*innen die Jakoberstrasse, welche durch das Jakobertor führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jakoberstrasse ist Stadt einwärts eine Gefahrenstelle für Radfahrer und Radfahrerinnen, denn diese werden hier sehr häufig zu eng überholt. Das zeigt auch die OpenBikeSensor Karte des ADFC (https://obs.adfc-bw.de)  Die Stadt Augsburg hat in diesem Bereich einen Radschutzstreifen markiert, der den Radfahrenden empfiehlt in der sogenannten Dooring Zone zu fahren. Diese Zone ist der Bereich in dem jederzeit die Türen von Auto aufgehen könnten und es so zu schweren bis gar tödlichen Unfällen kommen kann. Mit der Vorstellung einer sicheren Jakoberstrasse teilen die Aktivisten eine Utopie mit dem ADFC, der die Ost-Wechs Achse als &quot;angsterzeugend&quot; bezeichnet. Ein Tempo 30 würde hier helfen, kann aber keine baulichen Maßnahmen, wie einen getrennten Radweg, ersetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Außerdem würde sich die Kreuzung um die Tram- und Bushaltestelle herum für eine Holländische Ampelschaltung anbieten. Bei dieser Ampelschaltung haben alle Fußgänger und Radfahrer grün, egal aus welcher Richtung sie kommen. Wenn dies im kompletten Bereich, bis zur Johannes-Haag-Str. eingeführt wird, könnten Nutzer\*innen des ÖPNV einfach und sicher zu der Haltestelle gelangen und Radfahrende ohne häufiges warten in Richtung Lechhausen fahren. Dazu kommt, dass Radfahrende keine Angst vor der Engstelle unter dem Jakobertor haben müssten.&quot; erklärt Felix S., Organisator dieser 15 min Demonstration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Kurz-Kundgebung ist teil einer neuen Serie von Demonstrationen, bei denen für nur 15 Minuten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten, Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Missstände in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam machen. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für mögliche konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 27 Jul 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/15_07_2023_Mobilitaetswende_hier_und_jetzt_Rosenaustrasse/
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        </item>
        
        <item>
            <title>03.08.2023: Stadtsparkasse Augsburg für toxische Geschäfte mit der Kohle- und Ölindustrie mit giftgrüner Farbe markiert</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/03_08_2023_Stadtsparkasse_giftgruen_markiert/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 03.08.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Stadtsparkasse Augsburg für toxische Geschäfte mit der Kohle- und Ölindustrie mit giftgrüner Farbe markiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Giftige Deals mit Kohle, Öl und Gas? Frau Weber, gebieten Sie dem Einhalt!](/pages/Pressemitteilungen/2023-08-03_Stadtsparkasse.jpeg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer heute Vormittag bei der Sparkassenfiliale beim Königsplatz entlang lief,&lt;br /&gt;
erlebte eine Überraschung: Unterstützer\*innen des Augsburger Klimacamps färbten&lt;br /&gt;
den Brunnen bei der Filiale giftgrün. Angebrachte Pappschilder erklären: Sie&lt;br /&gt;
möchten damit auf die aus ihrer Sicht toxischen und klimaschädlichen Geschäfte&lt;br /&gt;
der Sparkasse mit der fossilen Energiewirtschaft aufmerksam machen – und&lt;br /&gt;
fordern Oberbürgermeisterin Weber zum Einschreiten auf. Ob nun die Abteilung&lt;br /&gt;
&quot;Staatsschutz&quot; der Augsburger Polizei in Bezug auf diese öffentliche Kritik an&lt;br /&gt;
den Kohlegeschäften der Sparkasse ermitteln wird, steht noch nicht fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Mit dem Gemeinwohl unvereinbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als größte deutsche &quot;Kohlebank&quot; gilt [nach Tagesschau-Berichten zwar die Deutsche Bank](https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/finanzkonzerne-banken-investitionen-klimaschutz-101.html). Doch die Sparkassen und Landesbanken werden immer&lt;br /&gt;
relevanter, wenn es um [Geldflüsse an die fossile Energieindustrie geht](https://www.urgewald.org/sparkassen-gruppe).&lt;br /&gt;
Über das [Wertpapierhaus](https://www.urgewald.org/sparkassen-gruppe) [Deka](https://www.faire-fonds.info/2022/12/22/fossile-policies-und-investments-deka-investments/) [finanzieren Sparkassen](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimawandel-fonds-greenwashing-1.5676659) etwa&lt;br /&gt;
Kohlekraftwerke oder die Erschließung neuer Öl- und Gasfelder und tragen so zur&lt;br /&gt;
Erdaufheizung bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders pikant: Sparkassen sind nach dem Sparkassengesetz [eigentlich dem Gemeinwohl](https://de.wikipedia.org/wiki/Sparkassengesetz) [verpflichtet](https://www.bundestag.de/resource/blob/572608/5ceffcd12ee9ec544cddca9a36140eb2/WD-4-121-18-pdf-data.pdf); &quot;Wir sind anders als Banken, deren&lt;br /&gt;
Geschäftsmodell ausschließlich darauf ausgerichtet ist, Profit zu&lt;br /&gt;
erwirtschaften&quot;, behauptet die Sparkassen-Gruppe auf ihrem [PR-Auftritt im Internet](https://www.sparkasse.de/ueber-uns/engagement.html).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar profilierte sich Deka im April 2020 damit, Geldflüsse in die&lt;br /&gt;
Kohleindustrie zu reduzieren, und gab sich eine entsprechende Richtlinie. Dies&lt;br /&gt;
war ein Schritt in die richtige Richtung, befinden die Aktivist\*innen. Doch die&lt;br /&gt;
aktuellen Investitionskriterien erlauben [weiterhin sogar Kreditvergabe an RWE](https://www.urgewald.org/sparkassen-gruppe),&lt;br /&gt;
einen der größten Kohlekonzerne der Welt. Insgesamt haben Banken seit dem&lt;br /&gt;
Pariser Klimaabkommen 2015 weltweit Konzerne im Bereich Kohle, Gas, Öl&lt;br /&gt;
[mit fast 2 Billionen Euro finanziert](https://www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/klima-und-finanzen_1900-mrd--fr----so-viel-haben-banken-in--dreckige-energie--investiert/44851324).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Oberbürgermeisterin könnte Einhalt gebieten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sparkassen sind [eigenständig und dezentral organisiert](https://www.urgewald.org/sparkassen-gruppe). Die Augsburger&lt;br /&gt;
Stadtsparkasse gehört gemeinschaftlich den Kommunen Augsburg und Friedberg;&lt;br /&gt;
Augsburgs Oberbürgermeisterin hat einen Sitz im Aufsichtsrat. Sie könnte die&lt;br /&gt;
nötigen Mehrheiten organisieren, um Sparkassenchefin Sandra Peetz-Rauch (51)&lt;br /&gt;
Einhalt zu gebieten oder sie ganz durch eine sachverständige Person zu&lt;br /&gt;
ersetzen, die Geschäfte mit der Kohle-, Gas- und Öllobby grundsätzlich ablehnt&lt;br /&gt;
– auch, wenn sie via Deka indirekt erfolgen. Im&lt;br /&gt;
[Antrittsstatement von Peets-Rauch](https://blog.sska.de/finanzenservice/neue-vorstandsvorsitzende-startet-sandra-peetz-rauch-uebernimmt-staffelstab-von-rolf-settelmeier/) sucht man Aussagen zur Klimakrise vergeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Forderung nach einer sozial-ökologischen Transformation der&lt;br /&gt;
Augsburger Sparkasse sind die Klimacamper\*innen in guter Gesellschaft. Solche&lt;br /&gt;
Empfehlungen finden sich auch&lt;br /&gt;
[in der stadteigenen KlimaKom-Studie](https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/umwelt/klima%20und%20energie/Studie_Klimaschutz_2030_Version_03_02_2022.pdf#page=253).&lt;br /&gt;
&quot;Für die Stadtsparkasse können Maßnahmen im Bereich Green Finance formuliert werden,&lt;br /&gt;
indem die gesamten Finanzanlagen aus fossilen Energieträgern in nachhaltige&lt;br /&gt;
Finanzanlagen reinvestiert werden. Weiterhin ist für alle Beteiligungen die&lt;br /&gt;
Umsetzung von Divestment-Projekten zu prüfen&quot;, heißt es dort (Seite 253).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Nicht zuletzt auf Initiative eines Elternverbands](https://www.parentsforfuture.de/system/files/2021-02/2_5260550393103911640.pdf) gab sich die Stadt Augsburg Ende 2021 eine&lt;br /&gt;
Finanzrichtlinie, die direkte Geldflüsse der Stadt Augsburg an die fossile&lt;br /&gt;
Energieindustrie eindämmen soll. Eine Evaluation dieser Finanzrichtlinie&lt;br /&gt;
fand allerdings bislang nicht statt, und Töchter der Stadt Augsburg, wie die&lt;br /&gt;
Sparkasse und die Stadtwerke, sind von der Richtlinie nicht berührt und&lt;br /&gt;
widersetzen sich ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Nicht die erste Aktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Aktion war nicht die erste von Klimaaktivist\*innen, die sich an die&lt;br /&gt;
Sparkasse richtete. Eine frühere Aktion gab es Anfang Juni. Damals übernahm die&lt;br /&gt;
Sparkasse bei ihrem [PR-Projekt am Moritzplatz](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-aktion-am-moritzplatz-das-hat-es-mit-der-urwaldkuppel-auf-sich-id66642711.html) die bekannte Ölkonzern-Taktik&lt;br /&gt;
der Verantwortungsabgabe und forderte auf Infotafeln Privatpersonen auf, CO2&lt;br /&gt;
einzusparen – ohne die eigenen Emissionen überhaupt zu thematisieren. Aktivist\*innen&lt;br /&gt;
brachten daraufhin entsprechende [aufklärende Zeitungsartikel an der PR-Installation an](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.spr/).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorstellung, Privatpersonen seien für die Klimakrise verantwortlich,&lt;br /&gt;
während den fossilen Energiekonzernen keine Schuld treffe, wurde mit einer&lt;br /&gt;
[Desinformationskampagne des &quot;persönlichen CO2-Fußabdrucks&quot;](https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/nachhaltigkeit/co2-fussabdruck-carbon-footprint-shell-exxon-bp-taeuschung-klima-100.html)&lt;br /&gt;
[von British&lt;br /&gt;
Petroleum](https://www.telepolis.de/features/CO2-Fussabdruck-Wie-ein-PR-Trick-von-den-Machern-des-Klimawandels-ablenkt-6152267.html)&lt;br /&gt;
zur Abwendung von Kritik am eigenen Konzern in die Welt gesetzt. &quot;Das war vielleicht eine&lt;br /&gt;
der erfolgreichsten und manipulierendsten PR-Kampagnen aller Zeiten&quot;, so&lt;br /&gt;
[Benjamin Franta von der Stanford Law School](https://mashable.com/feature/carbon-footprint-pr-campaign-sham).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Mitteilung kündigten die Unterstützer\*innen des Klimacamps für die&lt;br /&gt;
Zukunft weitere Aktionen bei der Sparkasse an. Auch seien Aktionen bei der&lt;br /&gt;
Deutschen Bank in Planung.&lt;br /&gt;
[Friedliche Sabotage, wie von Ende Gelände Augsburg für diesen Freitag angekündigt](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-klimaaktivisten-wollen-in-augsburg-luft-aus-suv-reifen-lassen-id67417771.html),&lt;br /&gt;
schlossen sie für diese Aktionen allerdings aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Gesundheitlich unbedenkliche Farbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einfärbung des Brunnenwassers wurde gesundheitlich unbedenkliches Uranin&lt;br /&gt;
verwendet. [&quot;Für Mensch, Tier und Umwelt ist Uranin unbedenklich&quot;](https://futurezone.at/science/uranin-giftig-wien-brunnen-klimaaktivisten-toxisch-donau-erklaerung/402384125), zitiert Prof.&lt;br /&gt;
Dr. Hannes Mikula, Leiter der Forschungsgruppe Molekulare Chemie und Chemische&lt;br /&gt;
Biologie an der TU Wien, das Sicherheitsdatenblatt von Uranin. Es baut&lt;br /&gt;
sich von selbst innerhalb weniger Tage ab und kommt nicht nur für&lt;br /&gt;
wissenschaftliche Studien von Flüssen, sondern, da es auch keine&lt;br /&gt;
Materialschäden hinterlässt, regelmäßig&lt;br /&gt;
[zur Leckortung bei Rohren und Dichtungen zum Einsatz](https://www.20min.ch/story/sitter-leuchtet-ploetzlich-giftgruen-936775024071).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Eigenschaften machen Uranin auch attraktiv für Kunstaktionen, wie sie in&lt;br /&gt;
der Vergangenheit in anderen Städten [schon oft vorkamen](https://www.sueddeutsche.de/bayern/demonstrationen-muenchen-extinction-rebellion-faerbt-wasser-von-muenchner-brunnen-gruen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210417-99-240982). Selbst wenn die&lt;br /&gt;
Sparkasse durch vorzeitigen Wasserwechsel das Protestsymbol entfernen sollte,&lt;br /&gt;
entstehen aufgrund des aktuell noch sehr niedrigen Wasserpreises dabei nur [Kosten im ein- oder zweistelligen Bereich](https://www.verivox.de/strom-gas/ratgeber/wasserkosten-berechnen-und-sparen-1000796/).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als bei den Straßenblockaden der &quot;Letzten Generation&quot;, die&lt;br /&gt;
[nur knapp 20 % der Bevölkerung unterstützenswert finden](https://www.sueddeutsche.de/politik/demonstrationen-umfrage-grosse-ablehnung-fuer-methoden-der-letzten-generation-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-230513-99-673081), wird bei solchen Kunstaktionen&lt;br /&gt;
niemand gestört oder behindert.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/03_08_2023_Stadtsparkasse_giftgruen_markiert/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.08.2023: Umstrittener Prunkbau in Leitershofen: Nun wird Kritik an Ministerpräsident Söder laut</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/10_08_2023_Prunkbau/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 10.08.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Umstrittener Prunkbau in Leitershofen: Nun wird Kritik an Ministerpräsident Söder laut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Luxusauto-Paläste statt Wohnprojekte? Warum ist das erlaubt, Herr Söder?](/pages/Pressemitteilungen/2023-08-10_Prunkbau.jpeg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil des Augsburger Verwaltungsgerichts erregte überregional&lt;br /&gt;
Aufmerksamkeit&lt;br /&gt;
([Süddeutsche](https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-verwaltungsgericht-sportwagen-villa-1.6093140),&lt;br /&gt;
[Spiegel](https://www.spiegel.de/panorama/augsburg-geplante-mega-villa-mit-tiefgarage-fuer-31-luxus-autos-darf-gebaut-werden-a-16b84b4e-2aa9-4170-940b-f97b3bb125e7),&lt;br /&gt;
[AZ](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/stadtbergen-prunkbau-fuer-autosammlung-aergert-anwohner-und-naturschuetzer-id66736706.html),&lt;br /&gt;
[Augsburg-Journal](https://www.augsburg-journal.de/stadt-region/zoff-auf-villa-huegelkommt-vor-gericht/)):&lt;br /&gt;
Der Abenstein-Ring handelt nicht illegal, wenn er eine riesige Grünfläche&lt;br /&gt;
versiegelt, um einen privat genutzten Prunkbau mit Tiefgarage für 31&lt;br /&gt;
Luxus-Sportwägen zu bauen. In Zeiten von Wohnungsnot und Klimakrise&lt;br /&gt;
unverantwortlich, finden Unterstützer\*innen des Klimacamps – und fragen&lt;br /&gt;
Ministerpräsident Söder, wie solche Ego-Projekte im sonst bodenständigen Bayern&lt;br /&gt;
erlaubt sein dürfen. Sie platzierten am heutigen Mittwochvormittag (9.8.2023)&lt;br /&gt;
bei Autohalle und Baugrundstück in gleich zwei unangemeldeten Kletteraktionen&lt;br /&gt;
Kritik in Form von großen Bannern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wieso lassen unsere gesellschaftliche Strukturen zu, dass manche Menschen 31&lt;br /&gt;
teure Luxusautos als Hobby sammeln, während sich andere kaum ein Dach über dem&lt;br /&gt;
Kopf leisten können?&quot;, fragt Christian Grathwohl (53). &quot;Herr Söder trägt die&lt;br /&gt;
Verantwortung für den Handlungsrahmen, in dem wir alle unsere Entscheidungen&lt;br /&gt;
treffen.&quot; Grathwohl fordert, dass sich Bayerns Ministerpräsident dafür&lt;br /&gt;
einsetzt, dass solche privaten Prunkbauten in Zukunft illegal werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch an dem [vom gefallenen CSU-Maskendealer Alfred Sauter gerichtlich&lt;br /&gt;
vertretenen](https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-verwaltungsgericht-sportwagen-villa-1.6093140)&lt;br /&gt;
Abenstein-Ring gibt es Kritik. Larissa Schleier (17): &quot;Eigentum verpflichtet,&lt;br /&gt;
heißt es schon im Grundgesetz. Anders als unsereins hat der Abenstein-Ring die&lt;br /&gt;
Möglichkeit, sein Vermögen zur Entsiegelung von Betonwüsten und für&lt;br /&gt;
solidarische Wohnprojekte einzusetzen. Stattdessen fällt er Bäume, versiegelt&lt;br /&gt;
Grünflächen und baut nur für sich einen Luxusauto-Palast.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Milliardär verursacht so viele CO2-Emissionen wie 1.000.000&lt;br /&gt;
Durchschnittsmenschen, [fasste das Manager-Magazin](https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/oxfam-studie-wie-die-investments-von-elon-musk-mark-zuckerberg-und-co-das-klima-belasten-a-f0d96992-0475-438f-916f-66e7dda27fc4)&lt;br /&gt;
die [Ergebnisse einer Oxfam-Studie](https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/oxfam-studie-milliardaer-so-klimaschaedlich-million-menschen)&lt;br /&gt;
zusammen. Dabei [leiden ärmere Menschen stärker an den Folgen der&lt;br /&gt;
Klimakrise](https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/klimawandel-gesundheit-106.html)&lt;br /&gt;
und sind Wetterextremen stärker ausgesetzt. &quot;Ist es nicht ungerecht, dass die,&lt;br /&gt;
die am wenigsten zur Klimakrise beitragen, am meisten unter ihr leiden?&quot;, fragt&lt;br /&gt;
Schleier. &quot;Söder sollte politisch gegensteuern und mit gerechterer Verteilung&lt;br /&gt;
von Ressourcen den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion fand am heutigen Mittwochvormittag um 11:30 Uhr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ort 1: Halle, in der aktuell die 31 Sportautos untergebracht sind – in&lt;br /&gt;
unmittelbarer Nähe von: Dieselstraße 30, 86368 Gersthofen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ort 2: Grundstück, auf dem der Prunkbau entstehen wird (aktuell noch weitgehend&lt;br /&gt;
unbelassene Wiese und direkt am Waldrand) – in unmittelbarer Nähe von: Höhenweg&lt;br /&gt;
22, 86391 Stadtbergen (OT Leitershofen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der heutigen Aktion handelt es sich um die erste aus dem Umfeld des&lt;br /&gt;
Klimacamps, die nicht nur die Politik, sondern auch eine Privatperson&lt;br /&gt;
adressiert. Das Klimacamp sieht Konsumkritik an Privatpersonen, wie sie sonst&lt;br /&gt;
oft geübt wird (&quot;Lasst euer Auto stehen!&quot;),&lt;br /&gt;
[äußerst kritisch](/informationen/artikel/konsumkritikkritik/). Denn die meisten&lt;br /&gt;
Privatpersonen haben kaum Einfluss auf die Rahmenbedingungen – eine&lt;br /&gt;
Privatperson kann beispielsweise nicht die Taktung im ÖPNV erhöhen, neue&lt;br /&gt;
Buslinien einsetzen oder die Fahrkarten vergünstigen. Bei der heutigen Aktion&lt;br /&gt;
der Unterstützer\*innen handele es sich aber nicht um Konsum-, sondern um&lt;br /&gt;
&quot;Dekadenzkritik&quot;. Solche sei trotzdem angebracht, so Ingo Blechschmidt (35) vom&lt;br /&gt;
Klimacamp.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 10 Aug 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/10_08_2023_Prunkbau/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>11.08.2023: 50-jährige Unterstützerin des Klimacamps markiert Schaufenster der Deutschen Bank für dokumentierte Geschäfte mit der Ölindustrie</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/11_08_2023_Deutsche_Bank/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 11.08.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Polizeieinsatz bei Deutsche-Bank-Filiale am Königsplatz: 50-jährige Unterstützerin des Klimacamps markiert Schaufenster für dokumentierte Geschäfte mit der Ölindustrie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Die Deutsche Bank bekommt nicht genug von der Ölindustrie.](/pages/Pressemitteilungen/2023-08-11_Deutsche_Bank.webp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Bank kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem die ehemalige&lt;br /&gt;
Mitarbeiterin und Nachhaltigkeitsbeauftragte Desiree Fixler massive&lt;br /&gt;
Unstimmigkeiten aufdeckte und die Frankfurter Staatsanwaltschaft Ermittlungen&lt;br /&gt;
aufnahm ([FAZ](https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurt-aktivisten-klettern-auf-vordach-der-deutschen-bank-18962683.html), [Süddeutsche](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dws-woehrmann-staatsanwaltschaft-deutsche-bank-1.6007061), [Handelsblatt](https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/greenwashing-fondsgesellschaft-dws-verhandelt-mit-staatsanwaltschaft-ueber-bussgeld/29242624.html), [Fonds Professionell](https://www.fondsprofessionell.at/news/unternehmen/headline/umwelt-aktivisten-protestieren-erneut-gegen-dws-225143/)), bemalte am heutigen Freitagvormittag (11.8.2023, 10:30 Uhr)&lt;br /&gt;
nun eine 50-jährige Unterstützerin des Augsburger Klimacamps das Schaufenster&lt;br /&gt;
der Filiale am Königsplatz, ähnlich wie die Letzte Generation regelmäßig&lt;br /&gt;
Symbole für Klimazerstörung mit greller Warnfarbe markiert. Mit ihrer&lt;br /&gt;
Kunstaktion kritisiert Ute G. die&lt;br /&gt;
[dokumentierten Geschäfte der Deutschen Bank mit der fossilen Energiewirtschaft](https://www.urgewald.org/deutsche-bank). In Zeiten der Klimakrise seien solche&lt;br /&gt;
klimaschädlichen Geschäfte unverantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Banken sind gefährliche Treiber der Erdaufheizung&quot;, erklärt Ingo Blechschmidt&lt;br /&gt;
(35) vom Klimacamp. In der Tat finanzieren Banken auch aktuell noch mit&lt;br /&gt;
Milliardengeschäften den Ausbau fossiler Brennstoffe. Unter den deutschen&lt;br /&gt;
Kreditinstituten finanziert die Deutsche Bank am meisten die fossile&lt;br /&gt;
Energiewirtschaft,&lt;br /&gt;
[weltweit liegt die Deutsche Bank auf Platz 22](https://www.bankingonclimatechaos.org/). Insgesamt haben Banken seit dem Pariser&lt;br /&gt;
Klimaabkommen 2015 Konzerne im Bereich Kohle, Gas, Öl mit&lt;br /&gt;
[fast 2 Billionen Euro finanziert](https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/finanzkonzerne-banken-investitionen-klimaschutz-101.html).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Deutsche Bank zuletzt durch eine Kletteraktion von Greenpeace in den&lt;br /&gt;
Fokus öffentlicher Kritik geriet, musste sie zugeben, bislang&lt;br /&gt;
[keinerlei Richtlinien in Bezug auf klimaschädliche Geschäfte](https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurt-aktivisten-klettern-auf-vordach-der-deutschen-bank-18962683.html) mit der Gas- und Ölindustrie&lt;br /&gt;
zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Internationale Schuldenfallenpolitik auf den Kopf stellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrer Aktion fordern die Augsburger\*innen um Ute G.: Die Deutsche Bank sollte&lt;br /&gt;
ihre Partner im globalen Süden von der erdrückenden Schuldenlast befreien, ihre&lt;br /&gt;
Schulden streichen und so dazu beitragen, die internationale&lt;br /&gt;
Schuldenfallenpolitik auf den Kopf zu stellen. &quot;Angesichts dessen, dass die&lt;br /&gt;
Deutsche Bank sogar jetzt noch aktiv die Klimakrise befeuert, ist das nur&lt;br /&gt;
fair&quot;, so Blechschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Nicht die erste Aktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht die erste Aktion der Unterstützer\*innen des Klimacamps zum Thema&lt;br /&gt;
Divestment. Erst vor einer Woche färbten sie den Brunnen vor der&lt;br /&gt;
Sparkassen-Filiale am Königsplatz giftgrün und forderten Oberbürgermeisterin&lt;br /&gt;
Weber damit auf, ihren Sitz im Aufsichtsrat zu verwenden, um die über Deka&lt;br /&gt;
abgewickelten klimaschädlichen Geschäfte der Augsburger Stadtsparkasse mit&lt;br /&gt;
Kohle, Gas und Öl zu unterbinden und dem im Sparkassengesetz verankertem&lt;br /&gt;
Gemeinwohlauftrag Folge zu leisten ([a.tv](https://www.augsburg.tv/mediathek/video/a-tv-kompakt-trickbetrueger-geben-sich-als-bischoefe-a), [AZ](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-luft-aus-suv-reifen-farbe-in-brunnen-klimaaktivisten-erhoehen-die-schlagzahl-id67434916.html)). Diese Empfehlung findet sich auch in&lt;br /&gt;
der [städtischen KlimaKom-Studie](https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/umwelt/klima%20und%20energie/Studie_Klimaschutz_2030_Version_03_02_2022.pdf#page=253) (Seite 253). Gegenüber a.tv wies die&lt;br /&gt;
Sparkasse die Dokumentation dieser Geschäfte zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Keine filigrane Sabotage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar ähnelt die Aktion äußerlich den großen Sprühaktionen der Letzten&lt;br /&gt;
Generation, die immer wieder Privatjets oder Luxusgeschäfte mit greller&lt;br /&gt;
Warnfarbe markieren, um auf die ungerechte Verteilung der Folgen der&lt;br /&gt;
Erdaufheizung aufmerksam zu machen. Doch die 50-jährige Unterstützerin des&lt;br /&gt;
Klimacamps achtete genau darauf, mit ihrer Aktion keine Straftat zu begehen:&lt;br /&gt;
Eine Nacht zuvor hatte sie an der Fensterscheibe eine Schutzfolie angebracht.&lt;br /&gt;
Und auch für die Zukunft schloss sie friedliche Sabotage bei der Deutschen Bank&lt;br /&gt;
aus.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 11 Aug 2023 11:30:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/11_08_2023_Deutsche_Bank/
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        </item>
        
        <item>
            <title>23.08.2023: Anlässlich Söder-Besuch: Klimaaktivist*innen planen Kletterprotest zum Thema Fuggerlinden bei Plärrerumzug</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/23_08_2023_Linden/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 23.08.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Anlässlich Söder-Besuch: Klimaaktivist\*innen planen Kletterprotest zum Thema Fuggerlinden bei Plärrerumzug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die Augsburger Fuggerstraße wurde 1939 brutal entgrünt&quot;, ordnete die AZ einen&lt;br /&gt;
umstrittenen Beschluss der Nazizeit ein[^1]. Aber auch heute ist das Grün in&lt;br /&gt;
der Fuggerstraße in Gefahr. Die Fällung der traditionsreichen Linden ist&lt;br /&gt;
bereits Beschlusssache[^2], wird nur aufgrund leerer Kassen nicht vollzogen[^3].&lt;br /&gt;
Die Augsburger Baum-Allianz kritisierte die Rodungspläne immer wieder[^4],&lt;br /&gt;
auch das Klimacamp demonstrierte bereits[^5]. Anlässlich der Plärrerumzugs&lt;br /&gt;
diesen Samstag (26.8.2023) möchten die Aktivist\*innen des Klimacamps nun mit&lt;br /&gt;
einem Kletterprotest an Ministerpräsident Söder appellieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ministerpräsident Söder inszeniert sich immer wieder als Freund der Bäume&quot;,&lt;br /&gt;
erklärt Ingo Blechschmidt (35) vom Klimacamp die Aktion. Diese Inszenierung&lt;br /&gt;
wurde zwar schon von der grünen Bundestagsabgeordneten Lisa Badum satirisch&lt;br /&gt;
kommentiert[^6], sie stehe im Widerspruch zu seiner Politik. Doch bei den&lt;br /&gt;
wertvollen Alleebäumen in der Fuggerstraße könne Söder sich mit seiner&lt;br /&gt;
angeblichen Baumliebe profilieren: &quot;Immer wieder mischen sich Landespolitiker&lt;br /&gt;
mit besonderen Akzenten in Kommunalpolitik ein. Wir appelieren an Herrn Söder,&lt;br /&gt;
die Linden vor dem Rodungseifer der Stadt zu schützen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu zeigten Klimacamper\*innen eine besondere Demonstration beim Ordnungsamt&lt;br /&gt;
an: Damit Herr Söder ein Protestbanner mit der Aufschrift &quot;Herr Söder, retten&lt;br /&gt;
Sie die Linden vor dem Rodungseifer der Stadt!&quot; während des Plärrerumzugs&lt;br /&gt;
deutlich wahrnehmen kann, möchten sie es in etwa vier Meter Höhe zwischen den&lt;br /&gt;
Fahnenmasten vor der Patrizia SE in der Fuggerstraße spannen. Um die&lt;br /&gt;
Fahnenmasten zu erklimmen, wollen Unterstützer\*innen des Klimacamps eine&lt;br /&gt;
besondere Klettertechnik einsetzen, die auch schon mehrere Male bei den&lt;br /&gt;
Fahnenmasten auf dem Rathausplatz verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bestätigung der besonderen Demonstrationsform durch das Ordnungsamt steht&lt;br /&gt;
noch aus. Ob die Klimacamp-Unterstützer\*innen auch bei einem etwaigen&lt;br /&gt;
Demonstrationsverbot ihren Kletterprotest durchziehen möchten, ist derzeit noch&lt;br /&gt;
nicht klar. Friedliche Sabotage schlossen sie jedenfalls als Aktionsform aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Linden in der Fuggerstraße können bei richtiger Pflege noch viele&lt;br /&gt;
Jahrzehnte die Allee begrünen und kühlen; die fortschreitende Erdaufheizung&lt;br /&gt;
macht Stadtgrün wichtiger denn je. Aufgrund mangelnder Pflege sind die Linden&lt;br /&gt;
derzeit gesundheitlich angeschlagen. Das Grünamt bestätigte aber schon 2019, in&lt;br /&gt;
Reaktion auf eine Anfrage der Baum-Allianz, dass mit Pflegemaßnahmen die Linden&lt;br /&gt;
erhalten werden können[^4]. Die Vorschläge der&lt;br /&gt;
Alt-Augsburg-Gesellschaft für die Begrünung von Rathausplatz und Maxstraße&lt;br /&gt;
unterstützen die Klimacamper\*innen ebenfalls. &quot;Augsburg kann sich glücklich&lt;br /&gt;
schätzen, dass mit Alt-Augsburg-Gesellschaft und Baum-Allianz gleich zwei&lt;br /&gt;
zivilgesellschaftliche Initiativen wertvolle ehrenamtliche Arbeit für Stadtbild&lt;br /&gt;
und Stadtklima leisten&quot;, so Blechschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ordnungsamt untersagt Kletterprotest – Unterstützung kommt von Unikat Kurth Späth&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Update vom 24.8.2023*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den kommenden Samstag (26.8.2023) hatten Aktivist\*innen des Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamps Kletterprotest beim Plärrerumzug angezeigt. Da sich&lt;br /&gt;
Ministerpräsident Söder immer wieder als Baumfreund inszeniert, so die&lt;br /&gt;
Klimacamper\*innen, solle er am Samstag &quot;handeln statt nur posieren&quot; und sich&lt;br /&gt;
zur Rettung der traditionsreichen Linden in der Fuggerstraße einsetzen. Doch&lt;br /&gt;
nun untersagt das Ordnungsamt den Kletterprotest. Unterstützung erfahren die&lt;br /&gt;
Klimacamper\*innen von ungewöhnlicher Seite: dem stadtbekannten Rentner und&lt;br /&gt;
profilierten Klimacamp-Kritiker Kurth Späth (75).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Klimacamp: Söder solle handeln statt posieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefonisch erfuhr Blechschmidt von der für ihn enttäuschenden Entscheidung des&lt;br /&gt;
Ordnungsamts. Ursprünglich geplant war, dass zwei Unterstützer\*innen des&lt;br /&gt;
Klimacamps die Masten vor der Patrizia SE in der Fuggerstraße erklimmen und in&lt;br /&gt;
vier Meter Höhe ein Banner mit der Aufschrift &quot;Herr Söder, retten Sie die&lt;br /&gt;
Linden vor dem Rodungseifer der Stadt!&quot; anbringen. Die Linden stehen seit&lt;br /&gt;
Jahren auf der Abschussliste der Stadt, die Fällung wird nur aufgrund leerer&lt;br /&gt;
Kassen nicht vollzogen. &quot;Landespolitiker mischen sich ohnehin immer wieder mit&lt;br /&gt;
besonderen Akzenten in Kommunalpolitik ein. Hier hat Herr Söder eine Chance,&lt;br /&gt;
als wahrer Ökologe zu handeln statt nur als Baumumarmer zu posieren&quot;, so&lt;br /&gt;
Blechschmidt. (Baumfoto Söder[^10][^11])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch aus diesem Plan wird nichts – wie auch schon in früheren Fällen, in denen&lt;br /&gt;
das Augsburger Ordnungsamt Kletterprotest untersagt, der routinemäßig in&lt;br /&gt;
anderen Städten vom Ordnungsamt bestätigt und begleitet wird (wochenlanges&lt;br /&gt;
Innenstadtbaumhaus in Passau[^7], Klettertraversen vor dem Ravensburger&lt;br /&gt;
Amtsgericht[^8], Platanenbesetzung in Karlsruhe[^9], ...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Stadtbekannter Rentner Kurth Späth spricht von städtebaulicher Todsünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützung für das Protestziel erhielten die Klimacamper\*innen indes von&lt;br /&gt;
ungewöhnlicher Seite. Der stadtbekannte Rentner und ausdauernde&lt;br /&gt;
Gegendemonstrant Kurth Späth (75)[^12][^13][^14] hatte sich vergangenen Samstag zum&lt;br /&gt;
offenen Aktionsplenum der Aktivist\*innen gesellt. Viele Augsburger\*innen kennen&lt;br /&gt;
ihn von seinem aussagekräftigen &quot;Klimacamp nein danke&quot;-Schild, mit dem er immer&lt;br /&gt;
vor dem Camp anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Viele von uns schätzen Herrn Späth tatsächlich sehr, auch, wenn wir uns nicht&lt;br /&gt;
immer einig sind&quot;, erklärt Blechschmidt. &quot;Da er oft an Sitzungen des Stadtrats&lt;br /&gt;
teilnimmt, hat Herr Späth ausgezeichnete Sachkenntnis zu vielen Themen auf der&lt;br /&gt;
lokalpolitischen Tagesordnung. Zudem ist er mit der längeren Entwicklung der&lt;br /&gt;
Augsburger Politik über die letzten Jahrzehnte vertraut.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp als Erscheinungsform lehnt Späth nach wie vor strikt ab. Doch zu&lt;br /&gt;
den Linden in der Fuggerstraße äußert sich Späth sogar deutlicher als die&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen im Camp. Die Stadtoberen sollten sich schämen, erinnert sich&lt;br /&gt;
Blechschmidt an Späths klare Worte. Dass die Stadt sich nicht mit Kraft für die&lt;br /&gt;
wertvollen Linden einsetzt, sei eine städtebauliche Todsünde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder kombinieren die Aktivist\*innen Aktionsplanung mit öffentlichen&lt;br /&gt;
Workshops, rufen online zur Teilnahme auf. &quot;So können wir mit unserer&lt;br /&gt;
Aktionsplanung gleich auch auf die öffentliche Meinung einwirken&quot;, erklärt&lt;br /&gt;
Blechschmidt. Herr Späth sei dabei immer ein gern gesehener Gast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Referenzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[^1]: &lt;https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburger-geschichte-die-wechselvolle-geschichte-der-baeume-in-der-fuggerstrasse-id67297391.html&gt;&lt;br /&gt;
[^2]: &lt;https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-die-baumfaellungen-in-der-fuggerstrasse-sind-beschlossen-id32311242.html&gt;&lt;br /&gt;
[^3]: &lt;https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-Knappe-Kassen-Stadt-Augsburg-muss-Projekte-verschieben-id56125226.html&gt;&lt;br /&gt;
[^4]: &lt;https://baumallianz-augsburg.de/wp-content/uploads/2019/12/Pressemitteilung_Fuggerallee_web.pdf&gt;&lt;br /&gt;
[^5]: &lt;https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-aktivisten-des-klimacamps-besetzen-baum-in-der-fuggerstrasse-id58311051.html&gt;&lt;br /&gt;
[^6]: &lt;https://www.lisa-badum.de/2019/12/18/soeder-sagt-er-liebt-baeume/&gt;&lt;br /&gt;
[^7]: &lt;https://www.br.de/nachrichten/bayern/passauer-klimacamp-baut-ein-neues-baumhaus,SWh1ntM&gt;&lt;br /&gt;
[^8]: &lt;https://www.diebildschirmzeitung.de/diebildschirmzeitung/landkreis-ravensburg/9083-freispruch-fuer-klimaktivist&gt;&lt;br /&gt;
[^9]: &lt;https://www.tagesschau.de/inland/regional/badenwuerttemberg/swr-baumbesetzung-in-der-karlsruher-innenstadt-geht-weiter-100.html&gt;&lt;br /&gt;
[^10]: &lt;https://www.spiegel.de/politik/deutschland/markus-soeder-und-sebastian-kurz-wenn-baeume-sprechen-koennten-a-058fe59e-7733-46f7-b83a-c0052e983b9d&gt;&lt;br /&gt;
[^11]: &lt;https://www.fr.de/wissen/umarmen-reicht-nicht-91683429.html&gt;&lt;br /&gt;
[^12]: &lt;https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-ein-mann-demo-gegen-klimacamp-das-ist-der-protestierende-rentner-kurt-spaeth-id62939596.html&gt;&lt;br /&gt;
[^13]: &lt;https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-rentner-spaeth-demonstriert-jetzt-auch-gegen-die-maxstrassen-fussgaengerzone-id66511896.html&gt;&lt;br /&gt;
[^14]: &lt;https://www.augsburg-journal.de/stadt-region/klimacamp-augsburg-ingo-blechschmidt-und-kurt-spaeth-sind-ziemlich-beste-feinde/&gt;&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 23 Aug 2023 11:30:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/23_08_2023_Linden/
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        </item>
        
        <item>
            <title>26.08.2023: 15 min Demonstration zum Plärrer</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-08-26_15-min-demo-plaerrer/
            </link>
            <description>
                ## Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 26.08.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plärrer, eine der bekanntesten und beliebtesten Traditionen in Augsburg, geht in die nächste Runde. Menschen von Nah und Fern zieht es in unsere schöne Stadt, um eine tolle Zeit zu verbringen. Ob dieses bunte und fröhliche Treiben zukunftsfähig bleibt, liegt vor allem in den Händen der Stadt. Nur wenn die Entscheidungsträger\*innen ihre Verantwortung anerkennen und den Plärrer Schritt für Schritt mit Blick auf Klimaschutz und Klimaresilienz weiterentwickeln, können auch zukünftige Generationen diese schöne Tradition erleben und weitertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer noch versteckt sich die Stadt hinter der individuellen Verantwortung ihrer Bürger*innen und Besucher*innen, klimafreundlich zu handeln - ganz so wie es sich fossile Lobbyisten jahrzehntelang ersonnen haben. Doch es ist die Verantwortung der Stadt, attraktive ÖPNV-Angebote rund um Feste wie den Plärrer anzubieten. Es ist die Verantwortung der Stadt, ausreichend sichere Fahrradabstellplätze anzubieten. Es ist die Verantwortung der Stadt, mit ihrer Preisgestaltung die umweltfreundlichen Mobilitätsalternativen zu fördern. Und es ist die Verantwortung der Stadt, für all diese Maßnahmen zu werben, damit möglichst viele Menschen davon Gebrauch machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer 15 Minuten Kurz-Kundgebung  am Sonntag den 27. August wollen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen die Stadt an diese Verantwortung erinnern. Um 10:30 Uhr beziehen sie deshalb Position an der Ecke Badstraße und Langenmantelstraße. Und vielleicht klingt dann eine positive Bilanz unserer Oberbürgermeisterin Eva Weber schon nach dem nächsten Plärrer so: &quot;Mit unserer Initiative &quot;Plärrer klimafreundlich&quot; konnten wir mehr Menschen als jemals zuvor davon überzeugen, ohne Anfahrt mit dem Auto an unserem schönen Traditionsfest teilzuhaben. Gut 500 bewachte Fahrradstellplätze, eine kostenlose Linie 4 mit 7,5 Minuten-Takt bis in die späten Abendstunden und attraktive ÖPNV-Anbindung in den Landkreis sind unser wichtiger Beitrag zur klimafreundlichen Mobilitätsfreiheit der Menschen.&quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit dieser neuen Serie von Kurz-Kundgebung beziehen Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen Position für kleine und auch größere Visionen mit denen unsere schöne Stadt klimafreundlich und klimaresilient umgestaltet werden kann. Für nur 15 Minuten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten, demonstrieren sie, um auf die Missstände in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam zu machen. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für mögliche konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 26 Aug 2023 23:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-08-26_15-min-demo-plaerrer/
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        </item>
        
        <item>
            <title>31.08.2023: Fahrraddemo über B17 und Klimaprotest-Straßenfest in der Maxstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-08-31_OKNB/
            </link>
            <description>
                # Für soziale Verkehrswende und Klimagerechtigkeit: Fahrraddemo über B17 und Klimaprotest-Straßenfest in der Maximilianstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit drei Wochen (9.8.2023) sind etwa 200 Radler\*innen der &lt;br /&gt;
Klimaprotesttour &quot;Ohne Kerosin nach Bayern&quot; aus ganz Deutschland &lt;br /&gt;
unterwegs, um für Klimagerechtigkeit und eine soziale Verkehrswende zu &lt;br /&gt;
demonstrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Freitagabend (1.9.2023) treffen mehrere Zubringer in Augsburg &lt;br /&gt;
zusammen. Die Teilnehmer\*innen übernachten in Zelten in einem &lt;br /&gt;
kurzfristig eingerichteten Verkehrswendecamp an der &lt;br /&gt;
Siebentischstraße/Zoo, protestieren am Samstagvormittag (2.9.2023) auf &lt;br /&gt;
der Bundesstraße B17 und veranstalten im Anschluss gemeinsam mit &lt;br /&gt;
mehreren lokalen Klimainitiativen (Augsburg für alle, Greenpeace, &lt;br /&gt;
Klimacamp, Parents for Future) den Tag über ein Protest-Straßenfest auf &lt;br /&gt;
der Maximilianstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Sonntag (3.9.2023) fahren die Touren gemeinsam weiter nach Dachau, &lt;br /&gt;
bevor alle am 5.9. am Ziel ihrer Reise ankommen werden: dem großen &lt;br /&gt;
Verkehrswendecamp in München anlässlich der internationalen &lt;br /&gt;
Automobil-Ausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Ablauf B17-Demo am Samstag (2.9.2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demonstrationsthema: Soziale Verkehrswende in Augsburg und bundesweit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 10:30 Treffpunkt am Verkehrswendecamp an der Siebentischstraße/Zoo&lt;br /&gt;
- 11:00 Abfahrt am Verkehrswendecamp&lt;br /&gt;
- 11:10 Haltestelle Schertlinstraße&lt;br /&gt;
- 11:15 Haltestelle Bukowina-Institut PCI (für eine zügige Umsetzung von &lt;br /&gt;
  Schnellbuslinien, bis die Tram gebaut ist – hier wäre Platz für ein &lt;br /&gt;
  Schnellbus-Drehkreuz)&lt;br /&gt;
- 11:20 Fußgängerbrücke am Messezentrum (für den Bau einer Tramlinie von &lt;br /&gt;
  Göggingen Richtung Messe, Universität und Haunstetten), anschließend &lt;br /&gt;
  Auffahrt auf die B17&lt;br /&gt;
- 11:30 Abfahrt von der B17 an der Gabelsberger Straße&lt;br /&gt;
- 11:35 Schießstättenstraße (neue Fahrradstraße)&lt;br /&gt;
- 11:40 Gögginger Brücke (für die Umwandlung von zwei Autospuren in &lt;br /&gt;
  Fahrradwege)&lt;br /&gt;
- 11:45 Theodor-Heuss-Platz, Konrad-Adenauer-Allee (Autos raus!), &lt;br /&gt;
  Hallstraße (für einen sicheren und autofreien Campus für das &lt;br /&gt;
  Holbein-Gymnasium)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Protest-Straßenfest auf der Maximilianstraße am Samstag (2.9.2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von 12:30 Uhr bis 17:00 Uhr, zwischen Moritzplatz und Herkulesbrunnen, &lt;br /&gt;
auf den ehemaligen Parkflächen und auf der Straße selbst. Mit &lt;br /&gt;
Redebeiträgen, Infoständen und Workshops.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demonstrationsthema: Für eine dauerhaft autofreie Maxstraße inklusive &lt;br /&gt;
Hallstraße statt Verkehrsversuchen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam veranstaltet von OKNB und Augsburger Gruppen: Augsburg für &lt;br /&gt;
alle, Greenpeace, Klimacamp, Parents for Future.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Über &quot;Ohne Kerosin nach Bayern&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ohne Kerosin nach Bayern&quot; mobilisiert nun bereits zum vierten Mal &lt;br /&gt;
Hunderte Menschen, um mit dem Fahrrad für eine klimagerechte &lt;br /&gt;
Verkehrswende zu demonstrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen drei Jahren führte die Protesttour Ohne Kerosin nach &lt;br /&gt;
Berlin, dieses Jahr geht es nach München zur internationalen &lt;br /&gt;
Automobil-Ausstellung IAA. Zubringer gibt es von Frankfurt, Tübingen, &lt;br /&gt;
Leipzig, Lübeck und Freiburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;In München werden wir die Proteste gegen die IAA unterstützen. Werbung &lt;br /&gt;
für den Klimakiller SUV hat in dieser Zeit, in der auf jeden Waldbrand &lt;br /&gt;
eine Flutkatastrophe folgt, nichts mehr zu suchen&quot;, so Aktivistin &lt;br /&gt;
Carolin Schäfer von OKNB. &quot;Damit Volker Wissing seine Klimaschutzziele &lt;br /&gt;
nicht einhalten muss, hat die Regierung zuletzt auch noch das ohnehin &lt;br /&gt;
unzureichende Klimaschutzgesetz aufgeweicht. Viele Menschen aus ganz &lt;br /&gt;
Deutschland haben genug von einer autozentrierten Mobilitätsplanung und &lt;br /&gt;
fordern eine soziale und klimagerechte Verkehrswende.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Tag gestalten die Teilnehmer\*innen der Protesttour Aktionen an &lt;br /&gt;
diversen Orten entlang ihrer Strecke. Ihre Etappen sind als &lt;br /&gt;
Demonstrationen angemeldet und werden mithin durch die Polizei &lt;br /&gt;
begleitet, die Verpflegung erfolgt meist mit geretteten Lebensmitteln.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 31 Aug 2023 13:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-08-31_OKNB/
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        </item>
        
        <item>
            <title>01.10.2023: Kurzkundgebung Fuggerstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/01_10_2023_15min_fuggerstrasse/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 1.10.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung Fuggerstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern die konsequente Umsetzung des Mobilitätsplans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 2.10.2023 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Fuggerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Mobilitätsplans hat die Stadt Ihre Ziele für eine klimaneutrale, bezahlbare, sichere und zuverlässige Mobilität der Zukunft definiert. Entscheidend ist nun der politische Gestaltungswille die dazu notwendigen Maßnahmen auch umzusetzen. Die Fuggerstraße steht exemplarisch dafür, dass es bei früheren Mobilitätskonzepten genau daran gemangelt hat. Gerade deshalb bieten sich dort vielfältige Möglichkeiten - eine attraktive und sichere Fahrradroutenführung, eine differenzierte Ampelschaltung vor dem Königsplatz, eine schrittweise Sperrung für den Autoverkehr und in Zukunft ein Fugger Boulevard für Menschen, nicht für Autos - an denen sich dieser politische Wille zur Umsetzung messen lassen kann.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen möchten die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam zu machen. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für mögliche konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 01 Oct 2023 01:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/01_10_2023_15min_fuggerstrasse/
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        </item>
        
        <item>
            <title>13.10.2023: Kurzkundgebung Viktoriastraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/13_10_2023_15min_viktoriastrasse/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps und von Verkehrswendeaktivist/*innen am 13.10.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf der Viktoriastraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist/*innen fordern die konsequente Umsetzung des Mobilitätsplans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 16.10.2023 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist/*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Viktoriastraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Mobilitätsplans [1] hat die Stadt Ihre Ziele für eine klimaneutrale, bezahlbare, sichere und zuverlässige Mobilität der Zukunft definiert. Entscheidend ist nun der politische Gestaltungswille die dazu notwendigen Maßnahmen auch umzusetzen. Zweifel an diesem Willen weckt die immer noch aktuelle Planung für den Bahnhofvorplatz aus dem Jahr 2017 [2]. Eine zeitgemäße Planung erfordert mehr Raum für Sharing-Aangebote und Fahrräder statt Parkplätze für den Individualverkehr. Eine menschenfreundliche Planung erfordert Wege frei von Hindernissen statt ungehinderten Durchgangsverkehr auf der Viktoriastraße. Eine klimaresiliente Planung erfordert Schatten spendende Bepflanzung statt glühender Plätze. Die im Mobilitätsplan formulierten Ziele weisen die richtige Richtung, aber die Stadt muss sich nun an ihrem Handeln messen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen möchten die Klima- und Verkehrswendeaktivist/*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam machen. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan](https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Beschlussvorlage BSV/22/07884 &quot;Vorplätze des Hauptbahnhofs; Neugestaltung Bahnhofsvorplatz Ost mit Umfeld (Projektbeschluss)&quot; https://ratsinfo.augsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 01:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/13_10_2023_15min_viktoriastrasse/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>18.10.2023: Gefängnisstrafe für satirische Kritik</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/18_10_2023_Gefaengnis_Lohwald/
            </link>
            <description>
                # Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 18.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Gefängnisstrafe für satirische Kritik: Droht nun Eklat bei Fridays-for-Future-Demonstration?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Richter hätte noch strenger verurteilen wollen, kritisiert Fridays for&lt;br /&gt;
Future**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Fotos zur freien Verwendung](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.rvs2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Umstrittene Ausnahmegenehmigung für die umstrittene Lohwald-Rodung im Volltext](https://www.lohwibleibt.de/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am heutigen Mittwoch (18.10.2023) standen die Klimaaktivist\*innen Samuel Bosch&lt;br /&gt;
(20) und Charlie Kiehne (21) in Augsburg vor dem Landgericht. Sie hatten im&lt;br /&gt;
Oktober 2022 gemeinsam mit dem ebenfalls Beschuldigten Ingo Blechschmidt (35)&lt;br /&gt;
satirische Kritik an der Fassade der Regierung von Schwaben platziert (siehe&lt;br /&gt;
unten stehende Pressemitteilung vom 17.10.2023). Der Vorsitzende Richter&lt;br /&gt;
bekräftigte nun das Urteil des Amtsgerichts aus dem Juni und verwarf die&lt;br /&gt;
Berufung. In seiner Urteilsbegründung bedauerte er, dass er keine noch höhere&lt;br /&gt;
Strafe verhängen könnte – das Verschlechterungsverbot verhinderte das, weil die&lt;br /&gt;
Staatsanwaltschaft vor Prozessbeginn ihre Berufung zurückgezogen hatte. Weil&lt;br /&gt;
das Jugendstrafrecht keine dritte Instanz vorsieht, sind Samuel Bosch und&lt;br /&gt;
Charlie Kiehne damit rechtskräftig zu drei bzw. einer Woche Gefängnis&lt;br /&gt;
(vollstreckt als Jugendarrest, nicht zur Bewährung ausgesetzt) verurteilt.&lt;br /&gt;
Blechschmidt erwartet nun ebenfalls eine vollstreckte Haftstrafe, das Urteil&lt;br /&gt;
dazu wird am 26.10.2023 fallen. Weil bei ihm Erwachsenenstrafrecht zur&lt;br /&gt;
Anwendung kommt, werden es bei ihm voraussichtlich mehrere Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral ging es im Prozess um die Banneraufschriften &quot;Lohwald-Rodung trotz&lt;br /&gt;
laufender Gerichtsverfahren? Frech!&quot; und &quot;Lohwald verhökern für 250 €? Frech!&quot;,&lt;br /&gt;
die zur Begründung des Straftatvorwurfs § 188 StGB (üble Nachrede bei Personen&lt;br /&gt;
des politischen Lebens) herangezogen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwohner\*innen des Lohwalds, die den Prozess verfolgten, kündigten direkt nach&lt;br /&gt;
der Verhandlung an, eben jene Bannersprüche auch bei der besonderen&lt;br /&gt;
Fridays-for-Future-Demonstration am 22.10.2023 (11:00, Augsburger Innenstadt)&lt;br /&gt;
zum Thema &quot;Ein Jahr nach der vorgezogenen Lohwald-Rodung: Wird die Regierung&lt;br /&gt;
von Schwaben in Zukunft obergerichtliche Rodungsprüfungen respektieren?&quot; zu&lt;br /&gt;
präsentieren. Ein Anwohner (knapp 60 Jahre, möchte seinen Namen nicht in der&lt;br /&gt;
Zeitung lesen) erklärte: &quot;Erst die Ausnahmegenehmigung der Regierung von&lt;br /&gt;
Schwaben öffnete der Lohwald-Rodung Tür und Tor. Ohne sie hätten die&lt;br /&gt;
Lech-Stahlwerke die laufende obergerichtliche Prüfung ihres Rodungsvorhabens&lt;br /&gt;
abwarten müssen.&quot; Insofern seien die verfahrensgegenständlichen Äußerungen von&lt;br /&gt;
der Meinungsfreiheit gedeckt. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof legt bei&lt;br /&gt;
umstrittenen Rodungsvorhaben immer wieder die Notbremse ein, bewahrte in einem&lt;br /&gt;
[viel beachteten&lt;br /&gt;
Urteil](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/vgh-entscheidung-kiesabbau-waldrodung-planegg-1.6093536)&lt;br /&gt;
zuletzt einen Bannwald bei Planegg (München) vor der Rodung. Entsprechend&lt;br /&gt;
könnte die Fridays-for-Future-Demonstration diesen Sonntag von den Behörden&lt;br /&gt;
gestoppt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Urteilsbegründung äußerte der Vorsitzende Richter zudem allgemeine&lt;br /&gt;
Kritik an Fridays for Future. Aktivismus bedrohe die Lebensgrundlagen von acht&lt;br /&gt;
Milliarden Menschen; man könne nicht alles verbieten. Kurz vor diesen Vorwürfen&lt;br /&gt;
hatten Bosch und Kiehne in ihrem letzten Wort betont, wie sie sich in ihren&lt;br /&gt;
Heimatstädten in verschiedene städtische Gremien und Projekte einbringen, um&lt;br /&gt;
konstruktiv an Lösungen zur Klimakrise zu arbeiten, zudem Müll sammeln, Bäume&lt;br /&gt;
pflanzen und Workshops an Schulen leiten. Ingo Blechschmidt, der für&lt;br /&gt;
verschiedene Klimainitiativen den Telefondienst macht, erklärt: &quot;Immer wieder&lt;br /&gt;
rufen Bürger\*innen bei mir an, weil sie gehört haben, dass Aktivist\*innen alles&lt;br /&gt;
verbieten wollen würden. Das Gegenteil ist der Fall: Wir stehen für die&lt;br /&gt;
Rückkehr des 9-Euro-Tickets ein, für die Erlaubnis von Balkonsolaranlagen, für&lt;br /&gt;
die Schaffung eines sicheren Radwegenetzes. Letztendlich geht es uns darum,&lt;br /&gt;
dass das vom Bundestag demokratisch beschlossene Klimaschutzgesetz umgesetzt&lt;br /&gt;
wird.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Schulz, erfahrener Anwalt im Strafrecht und Rechtsbeistand von Bosch,&lt;br /&gt;
erklärte: &quot;Aus württembergischer Sicht ist das Urteil definitiv überzogen –  in&lt;br /&gt;
Bayern sind die drauf wie&#39;s Messer. Samuel und Charlie sind kaum vorbestraft&lt;br /&gt;
und trotzdem wurde hier gnadenlos fast die Höchststrafe verhängt. Ich schätze,&lt;br /&gt;
das ist im Strafmaß fast Faktor drei im Verhältnis zu Baden-Württemberg&quot;. Auch&lt;br /&gt;
die Situation im Gerichtsgebäude sei in Bayern grundlegend verschieden. In&lt;br /&gt;
flughafenähnlichen Polizeikontrollen wurden der Öffentlichkeit nahezu alle&lt;br /&gt;
mitgeführten Gegenstände, wie zum Beispiel Bleistifte verboten. Ein Zuschauer,&lt;br /&gt;
der auf einem Blatt mitschreiben wollte, lieh von einem der Prozessbeteiligten&lt;br /&gt;
einen Stift, woraufhin der Staatsanwalt erbost aufsprang und laut rufend in den&lt;br /&gt;
Nachbarraum lief. Dem Zuschauer wurde angedroht, aus dem Saal verwiesen zu&lt;br /&gt;
werden, wenn er den Stift nicht umgehend zurückgebe. Auch der Angeklagte Samuel&lt;br /&gt;
Bosch musste die Verwendung eines Stifts erst beantragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Urteil überraschte Kiki Köffler (19), eine Freundin der drei Angeklagten,&lt;br /&gt;
im Verhältnis zu den Vorwürfen und der Tat. Schließlich sei der Protest&lt;br /&gt;
zielgerichtet gewesen und habe auch keine Dritten tangiert. Die satirische&lt;br /&gt;
Kritik habe nichts mit Straßenblockaden der Letzten Generation zu tun. Aus&lt;br /&gt;
ihrer Sicht füge es sich in die zunehmende Kriminalisierung von&lt;br /&gt;
Klimaschutzprotesten ein. Das wurde im vergangenen September von Amnesty&lt;br /&gt;
International in deutlichen Worten kritisiert. In Deutschland würden Proteste&lt;br /&gt;
vonseiten der Behörden mitunter als Bedrohung wahrgenommen, statt sie als&lt;br /&gt;
Kernelement eines lebendigen gesellschaftlichen Diskurses zu ermöglichen und zu&lt;br /&gt;
schützen, [heißt es in dem Bericht](https://netzpolitik.org/2023/interaktive-karte-amnesty-kritisiert-einschraenkung-der-versammlungsfreiheit-in-deutschland/).&lt;br /&gt;
Vielmehr bestünde in Deutschland die Gefahr, Menschen davon abzuschrecken, zu&lt;br /&gt;
demonstrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei aller Kritik an der Haftstrafe erklärt Bosch: &quot;Das eigentlich Schlimme ist&lt;br /&gt;
nicht die Haftstrafe, sondern die Klimazerstörung, die wir im globalen Süden&lt;br /&gt;
verursachen. Wenn alle Bürger der Erde darüber entscheiden könnten, würden bei&lt;br /&gt;
uns im globalen Norden keine Wälder mehr gerodet werden würden.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf das schwere Urteil reagierten die den Prozess verfolgenden Anwohner\*innen,&lt;br /&gt;
Unterstützer\*innen und Aktivist\*innen unterschiedlich. Blechschmidt, der sein&lt;br /&gt;
Urteil am 26.10.2023 erfahren wird, erklärt: &quot;Heute wurden zwei meiner besten&lt;br /&gt;
aktivistischen Freund\*innen zu Gefängnis verurteilt. Charlie und Samuel sind&lt;br /&gt;
für mich inspirierende Vorbilder. Wenn auch nur ein paar mehr Menschen sich&lt;br /&gt;
gelegentlich aktivistisch engagieren würden, wäre die Welt ein ganzes Stück&lt;br /&gt;
besser.&quot; Köffle erklärte: &quot;Das Urteil ist unnötig hart und zeigt, dass es dem&lt;br /&gt;
Gericht um Einschüchterung und die Verhinderung von Protest im Allgemeinen&lt;br /&gt;
geht. Eine Gefängnisstrafe für drei Stunden in einem Behördenflur. So ein&lt;br /&gt;
freches Urteil sucht seinesgleichen.&quot; Bosch erlebte Rückhalt von seiner&lt;br /&gt;
Familie, seine Eltern drückten aus, dass sie weiter hinter Samuel stehen und&lt;br /&gt;
sein Engagement zu schätzen wissen. Eine Anwohnerin und gläubige Christin&lt;br /&gt;
betete nach der Verhandlung und bat um Verzeihung für das Unrecht, das wir in&lt;br /&gt;
Deutschland zulassen würden. Aktivist\*innen aus dem Klimacamp erklärten, für&lt;br /&gt;
die Dauer der Haft ein Protestcamp vor der Regierung von Schwaben zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Pressemitteilung am 17.10.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Nach satirischer Kritik wegen Sonder-Rodungsgenehmigung des Lohwalds: Klimaaktivist\*innen sollen endgültiges Urteil erfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Mittwoch (18.10.2023, 9:00 Uhr) stehen die Klimaaktivist\*innen Samuel&lt;br /&gt;
Bosch (20) und Charlie Kiehne (21) vor dem Augsburger Landgericht (Gögginger&lt;br /&gt;
Str. 101). Zusammen mit dem ebenfalls angeklagten Augsburger Mathematiker Ingo&lt;br /&gt;
Blechschmidt (35) sowie weiteren Mitstreiter\*innen hatte das Team im Oktober&lt;br /&gt;
2022 satirische Kritik an der Regierung von Schwaben geübt [4,5,6,7,8]: Diese&lt;br /&gt;
hatte den Lech-Stahlwerken eine Ausnahmegenehmigung erteilt und so der&lt;br /&gt;
umstrittenen vorgezogenen Teilrodung des an das Konzerngelände angrenzenden&lt;br /&gt;
Lohwalds Tür und Tor geöffnet [1,2,10]. &quot;Frech&quot;, befand die Aktivistengruppe,&lt;br /&gt;
denn Bayerns höchstes Verwaltungsgericht war zu diesem Zeitpunkt noch mit der&lt;br /&gt;
rechtlichen Prüfung der Rodungsabsicht beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihre satirische Kritik wirft ihnen die Staatsanwaltschaft Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
(§ 123 StGB) und gegen Personen des politischen Lebens gerichtete üble Nachrede&lt;br /&gt;
(§ 188 StGB, Mindeststrafe drei Monate) vor. Da vermutlich wie schon in der&lt;br /&gt;
ersten Instanz nach Jugendstrafrecht verurteilt wird, wird das Urteil vom&lt;br /&gt;
Mittwoch endgültig sein, eine Revision zum Oberlandesgericht ist unmöglich (§&lt;br /&gt;
55 JGG). Auf Grundlage der Parallelverhandlung von Blechschmidt (am 10.10.2023,&lt;br /&gt;
[16,17]) ist eine vollstreckte Haftstrafe dabei ein wahrscheinlicher Ausgang&lt;br /&gt;
des Prozesses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als Straßenblockaden wie etwa von der Letzten Generation tangierte der&lt;br /&gt;
Protest keine Dritten, sondern nur die Regierung von Schwaben als unmittelbar&lt;br /&gt;
verantwortliche Stelle: Ihre Kritik brachten die drei in einer Kletteraktion&lt;br /&gt;
über Pappschilder mit Aufschriften wie &quot;Lohwald-Rodung trotz laufender&lt;br /&gt;
Gerichtsverfahren? Frech!&quot; an der Fassade des Regierungsgebäudes an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Protest keine Dritten tangierte, entsprach das Augsburger&lt;br /&gt;
Amtsgericht in der ersten Instanz am 27.6.2023 unter Vorsitz von&lt;br /&gt;
Jugendrichterin Sandra Mayer dem Antrag der Staatsanwaltschaft auf Haftstrafe&lt;br /&gt;
und verurteilte Bosch und Kiehne zu drei bzw. einer Woche Gefängnis (sog.&lt;br /&gt;
Jugendarrest, vollstreckte Haftstrafe ohne Bewährung in einer speziellen&lt;br /&gt;
Jugendarrestanstalt) [11,12,13,14,15]. &quot;Richterin fehlt politische Reife&quot;,&lt;br /&gt;
befand damals ein Prozessbeobachter [15], nachdem Mayer immer wieder abwertend&lt;br /&gt;
über das geistige Innenleben der Angeklagten spekulierte und in der&lt;br /&gt;
Urteilsbegründung ihren persönlichen Unmut gegen Bosch und Kiehne preisgab.&lt;br /&gt;
Gegen die Haftstrafe gingen die beiden in Berufung – nun wird der Prozess vor&lt;br /&gt;
dem Landgericht neu aufgerollt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Weil wir uns friedlich für die Beachtung rechtlicher Prüfungen durch Bayerns&lt;br /&gt;
höchstes Verwaltungsgericht eingesetzt haben, möchte uns die Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
am liebsten wegsperren. Wem würde das nützen außer Großkonzernen wie den&lt;br /&gt;
Lech-Stahlwerken, die dann weiter ungehindert unsere Lebensgrundlagen zerstören&lt;br /&gt;
können?&quot;, fragt Bosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hintergründe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lohwald ist ein nach dem Bayerischen Waldgesetz geschützter Bannwald bei&lt;br /&gt;
Biberbach und Langweid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen den Lech-Stahlwerken und der&lt;br /&gt;
Gemeinde Meitingen, die über den Wald verfügt, gestattete eine Teilrodung erst&lt;br /&gt;
nach erfolgreichem Abschluss gewisser artenschutzrechtlicher&lt;br /&gt;
Sicherungsmaßnahmen zur Rodungssaison im Herbst 2023 [10].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Vertrag ließen die an den Wald angrenzende Gemeinde Biberbach sowie der&lt;br /&gt;
BUND Naturschutz beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München prüfen.&lt;br /&gt;
Diese Prüfung dauert bis heute an. Die beiden Normenkontrollklagen entfalteten&lt;br /&gt;
keinen einstweiligen Rechtsschutz, da vermeintlich keine Eilbedürftigkeit&lt;br /&gt;
vorlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Umstand nutzten die Lech-Stahlwerke aus. Diese wollten die Attraktivität&lt;br /&gt;
ihres Betriebsgeländes durch die Rodung steigern – schwer ausbeutbarer&lt;br /&gt;
Waldboden sei weniger wertvoll als teure Industriefläche. Sie beantragten am&lt;br /&gt;
4.10.2022 eine Ausnahmegenehmigung bei der Regierung von Schwaben, um die&lt;br /&gt;
Rodung ein ganzes Jahr vorziehen zu können und so ein mögliches&lt;br /&gt;
Waldschutzurteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zu umgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach nur wenigen Tagen Bearbeitungszeit erteilte die Regierung von Schwaben für&lt;br /&gt;
eine Routinegebühr von 250 € diese Genehmigung (Volltext der Genehmigung&lt;br /&gt;
verfügbar auf lohwibleibt.de). Und das, ohne die angrenzenden Gemeinden oder&lt;br /&gt;
den BUND Naturschutz darüber in Kenntnis zu setzen – diese hätten wegen der&lt;br /&gt;
dann bestehenden Eilbedürftigkeit einstweiligen Rechtsschutz beantragen können.&lt;br /&gt;
Thomas Frey, der Regionalreferent des BUND Naturschutz, sprach gegenüber BR von&lt;br /&gt;
einer &quot;perfiden Aktion&quot; und einer &quot;Watschen für die engagierte Bürgerschaft&quot;&lt;br /&gt;
[1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Samuel Bosch und Charlie Kiehne sind, so wie Ingo Blechschmidt, im Einklang&lt;br /&gt;
mit früherer Berichterstattung mit der Nennung ihrer vollen Namen&lt;br /&gt;
einverstanden. Bosch und Kiehne leben seit zwei Jahren im rodungsbedrohten&lt;br /&gt;
Altdorfer Wald bei Ravensburg. Zusammen mit anderen Klimaaktivist\*innen sowie&lt;br /&gt;
Anwohner\*innen errichteten sie dort nach dem Vorbild der erfolgreichen&lt;br /&gt;
Besetzung des Hambacher Walds mehrere Baumhausdörfer. Bosch und Kiehne kommen&lt;br /&gt;
zentral in dem Dokumentarfilm &quot;Von Menschen, die auf Bäume steigen&quot; der&lt;br /&gt;
Berliner Regisseure Bernadette Hauke und Christian Fussenegger vor [18].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Der zweite Prozesstag von Blechschmidt findet am 26.10.2023 um 9:00 Uhr&lt;br /&gt;
statt. Der erste Prozesstag am 10.10.2023 wurde nach einigen Stunden&lt;br /&gt;
Verhandlung unterbrochen. Wie Bosch und Kiehne ist auch bei Blechschmidt eine&lt;br /&gt;
Haftstrafe wahrscheinlich, Staatsanwältin Dorn-Haag hatte schon in der ersten&lt;br /&gt;
Instanz sechs Monate gefordert und mit dieser Forderung auch ihre Berufung&lt;br /&gt;
begründet. Nach Befragung der Zeug\*innen hätte Richter Natale einige der&lt;br /&gt;
Vorwürfe einstellen können, doch tat es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Am 22.10.2023 veranstaltet Fridays for Future um 11:00 Uhr in der Augsburger&lt;br /&gt;
Innenstadt eine Demonstration anlässlich des einjährigen Jubiläums der&lt;br /&gt;
vorgezogenen Lohwald-Teilrodung. Verschiedene Redebeiträge, auch von&lt;br /&gt;
Anwohner\*innen und Sachverständigen, sind angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Der Volltext der Ausnahmegenehmigung, die der vorgezogenen Rodung Tür und&lt;br /&gt;
Tor öffnete, ist unter lohwibleibt.de abrufbar. Diese Ausnahmegenehmigung&lt;br /&gt;
existiert in zwei Fassungen. Die eine ist auf den 14.10.2022 datiert und hatte&lt;br /&gt;
somit eine Bearbeitungszeit von 10 Tagen. Die andere (Seite 44 der&lt;br /&gt;
Gerichtsakte) ist auf den 17.10.2022 datiert und hatte somit eine&lt;br /&gt;
Bearbeitungszeit von 13 Tagen. Wieso es zwei Abfassungen der&lt;br /&gt;
Ausnahmegenehmigung gibt, konnte bislang nicht geklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Referenzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.br.de/nachrichten/bayern/lech-stahlwerke-sorgen-mit-bannwald-rodung-fuer-kritik,TLBZdnV\&lt;br /&gt;
[2] https://www.br.de/nachrichten/bayern/bannwald-rodung-bei-stahlwerken-vor-gericht,TQRhKFH\&lt;br /&gt;
[3] https://www.lohwibleibt.de/\&lt;br /&gt;
[4] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/augsburg-meitingen-klima-aktivisten-nehmen-regierung-von-schwaben-aufs-korn-id64382891.html\&lt;br /&gt;
[5] https://www.augsburg.tv/mediathek/video/aerger-um-protest-ermittlungen-gegen-augsburger-klimaaktivisten/\&lt;br /&gt;
[6] https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-lech-stahlwerke-klimacamp-polizei-regierung-von-schwaben-1.5682862\&lt;br /&gt;
[7] https://www.zeit.de/news/2022-10/27/ermittlungen-nach-protestaktion-bei-regierungsbehoerde\&lt;br /&gt;
[8] https://www.daz-augsburg.de/90948-2/\&lt;br /&gt;
[9] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-iaa-klimaaktivisten-germering-1.5761640\&lt;br /&gt;
[10] https://www.forumaugsburg.de/s_5region/Bezirk/210722_kampf-gegen-die-rodung-des-lohwalds-durch-die-lechstahlwerke-meitingen/index.htm\&lt;br /&gt;
[11] https://www.augsburg.tv/mediathek/video/lohwald-protest-klimaaktivisten-zu-dauerarrest-verurteilt/\&lt;br /&gt;
[12] https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/klimaschuetzer-vom-bodensee-muessen-nach-protestaktion-in-arrest;art410936,11623797\&lt;br /&gt;
[13] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/prozess-in-augsburg-klimaaktivisten-muessen-nach-abseil-aktion-in-arrest-id66971786.html\&lt;br /&gt;
[14] https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/haftbefehle-gegen-klimaaktivisten-aus-ravensburg-100.html\&lt;br /&gt;
[15] https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/642/richterin-fehlt-die-politische-reife-8971.html\&lt;br /&gt;
[16] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-nach-protest-gegen-abholzaktion-klimacamper-erneut-auf-der-anklagebank-id68133166.html\&lt;br /&gt;
[17] https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-regierungsgebaeude-besetzung-blechschmidt-1.5763823\&lt;br /&gt;
[18] https://classic-ravensburg.klimacamp-augsburg.de/pressespiegel/schwaebische-1423309.jpeg&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 18 Oct 2023 19:30:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/18_10_2023_Gefaengnis_Lohwald/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>26.10.2023: Erklärung zur Zukunft des Augsburger Klimacamps</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-10-26-Erklaerung_zur_Zukunft_des_Augsburger_Klimacamps/
            </link>
            <description>
                **Erklärung zur Zukunft des Augsburger Klimacamps**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Verursacht der Haftstrafenhagel bei symbolischen und zielgenauen Aktionen nun stattdessen&lt;br /&gt;
Blockaden des Berufsverkehrs und andauernde Farbprotesten bei Denkmalen und&lt;br /&gt;
öffentlichen Gebäuden?**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Unter Druck einem Deal der Staatsanwaltschaft zugestimmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den 26.10. war eigentlich der zweite Verhandlungstag des Prozesses gegen&lt;br /&gt;
Ingo Blechschmidt in Sachen Protest bei der Regierung von Schwaben angesetzt.&lt;br /&gt;
Blechschmidt hatte im Oktober 2022 zusammen mit Charlie Kiehne, Samuel Bosch&lt;br /&gt;
und anderen die Regierung von Schwaben aufs Korn genommen, nachdem diese sich&lt;br /&gt;
mit einer nach nur zwei Wochen Bearbeitungszeit im Geheimen erteilten&lt;br /&gt;
Ausnahmegenehmigung über den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof hinwegsetzte.&lt;br /&gt;
So öffnete die Regierung von Schwaben der Teilrodung des Lohwalds Tür und Tor,&lt;br /&gt;
obwohl der VGH in gleich zwei Normenkontrollklagen die mögliche&lt;br /&gt;
Rechtswidrigkeit der Rodung überprüfte. (Hinweis: Die Aktion diente **nicht**&lt;br /&gt;
dem &quot;Protest gegen die Rodung&quot;. Sondern der Missachtung der&lt;br /&gt;
Rechtswidrigkeitsprüfung durch den VGH.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben Hausfriedensbruch lautete der Vorwurf § 188 StGB, üble Nachrede bei&lt;br /&gt;
Personen des politischen Lebens: &quot;Wird gegen eine im politischen Leben des&lt;br /&gt;
Volkes stehende Person öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten&lt;br /&gt;
eines Inhalts (§ 11 Absatz 3) eine Beleidigung (§ 185) [bzw. üble Nachrede] aus&lt;br /&gt;
Beweggründen begangen, die mit der Stellung des Beleidigten im öffentlichen&lt;br /&gt;
Leben zusammenhängen, und ist die Tat geeignet, sein öffentliches Wirken&lt;br /&gt;
erheblich zu erschweren, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren&lt;br /&gt;
oder Geldstrafe.&quot; Dieser Paragraph ist anders als § 186 StGB ein&lt;br /&gt;
Qualifikationstatbestand für Fälle von erheblicher Bedeutung. Wir fragen uns:&lt;br /&gt;
Vermögen Vorwürfe von kletternden Aktivist\*innen überhaupt jemals, öffentliches&lt;br /&gt;
Wirken von Verwaltungsbeamt\*innen _erheblich_ zu erschweren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maßgeblich für den Vorwurf § 188 StGB waren die Vorwürfe &quot;Lohwald-Rodung&lt;br /&gt;
genehmigen trotz laufender Gerichtsverfahren? Frech!&quot;, &quot;Lohwald verhökern für&lt;br /&gt;
250 €? Frech!&quot; sowie &quot;Regierungspräsident Ernst Lohner verhökerte den Lohwald&lt;br /&gt;
für 250 € und stellte sich damit über das höchste Verwaltungsgericht Bayerns,&lt;br /&gt;
das noch über Klagen zum Erhalt des Waldes entscheiden wollte&quot;. Sicherlich&lt;br /&gt;
nicht sarkastisch formuliert, das Thema ist ernst, aber ebenso sicherlich&lt;br /&gt;
satirisch überspitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ging es um ein mutmaßlich falsch platziertes Bodenbanner im Klimacamp,&lt;br /&gt;
das angeblich eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung darstellte&lt;br /&gt;
-- obwohl seit dem vermeintlichen Auflagenverstoß mehrere Demonstrationen vom&lt;br /&gt;
Ordnungsamt offiziell bestätigt wurden, deren angemeldete Versammlungskonzepte&lt;br /&gt;
an genau derselben Stelle Bodenbanner vorsahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter erheblichem Druck stimmte Blechschmidt folgendem Deal mit Staatsanwältin&lt;br /&gt;
Verena Dorn-Haag zu: Blechschmidt zog seine Berufung in diesem Verfahren zurück&lt;br /&gt;
und erklärte außerdem Rechtsmittelverzicht beim Amtsgerichtsprozess zum Protest&lt;br /&gt;
um das Permakulturprojekt in Königsbrunn. Damit akzeptierte er Schuldsprüche&lt;br /&gt;
für Protest, die aus unserer Sicht keinesfalls so hoch bestraft werden sollten,&lt;br /&gt;
wie sie wurden (140 und 120 Tagessätze). Im Gegenzug zog auch Staatsanwältin&lt;br /&gt;
Verena-Dorn Haag ihre Berufung zurück, erklärte Rechtsmittelverzicht und&lt;br /&gt;
stellte Ermittlungen zu einem weiteren Teilaspekt zum Protest bei der Regierung&lt;br /&gt;
von Schwaben, der bis zum heutigen Tag Blechschmidt unbekannt ist, ein. Die&lt;br /&gt;
Staatsanwaltschaft musste so kein Risiko von Freisprüchen, Einstellungen oder&lt;br /&gt;
Strafreduktion eingehen, sondern konnte nach gleich drei Paragraphen&lt;br /&gt;
verurteilen, und Blechschmidt wendete so vorerst das Risiko einer Haftstrafe&lt;br /&gt;
ab. Blechschmidt steht das nächste Mal am 14.11. vor Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bestandsaufnahme: Welche Formen an Klimaaktivismus gibt es in Augsburg und welche nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Aktivismus mit großer Bedeutung, aber keiner Schlagzeile wert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsaktivismus konzentriert sich in Augsburg primär auf Aktionsformen, die aus unserer Sicht von überragender Bedeutung, aber kaum Öffentlichkeit durch die Medien bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Dialoge mit Passant\*innen und Politiker\*innen beim Klimacamp, bei der [Klima-Oase in Oberhausen](https://www.qualle-augsburg.de/), beim Müllsammeln, ...&lt;br /&gt;
2. Konstruktive Gremienarbeit (Klimabeirat, Nachhaltigkeitsbeirat, Umweltausschuss, ...)&lt;br /&gt;
3. Organisation von öffentlichen Vorträgen, Workshops und Podiumsdiskussionen (zuletzt: [Sommergespräche vor der Landtagswahl](https://www.zdf.de/nachrichten/politik/klima-protest-camp-augsburg-100.html))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Formen des Aktivismus beanspruchen den größten Teil unseres Zeitbudgets für gesellschaftliches Engagement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Direkte Aktionen -- symbolisch und zielgenau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich setzen wir zudem mit symbolischen Aktionen in der Öffentlichkeit Akzente. Diese gestalten wir möglichst zielgenau mit möglichst geringer Berührung von Dritten. Exemplarisch seien genannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. An verkehrsplanerischen Unorten veranstalten wir [angemeldete 15-Minuten-Demos](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-15-minuten-blockaden-in-augsburg-sind-der-gegenentwurf-zu-den-klima-klebern-id66513841.html).&lt;br /&gt;
2. Um auf ungerechte öffentliche Platzverteilung aufmerksam zu machen,&lt;br /&gt;
   [verwandelten wir kurzzeitig einen Parkplatz zu einem Platzpark, einem&lt;br /&gt;
   Hochbeet mit Fahrradständern](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-klimacamp-aktivisten-machen-einen-parkplatz-in-der-maxstrasse-zum-beet-id58094576.html).&lt;br /&gt;
3. Um auf Lebensmittelverschwendung durch Supermärkte aufmerksam zu machen, [verschenken wir&lt;br /&gt;
   gelegentlich containerte Lebensmittel](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-polizeieinsatz-wegen-containern-das-klimacamp-steht-in-der-kritik-id62547496.html).&lt;br /&gt;
4. Als die städtische Wohnbaugruppe sich als große Baum- und Klimafreundin&lt;br /&gt;
   inszenieren wollte, [kletterten wir für einige Stunde auf drei der 57 Bäume im&lt;br /&gt;
   Reese-Areal, die sie an diesem Tag fällen wollten (und das auch machten)](https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/abendschau-der-sueden/as-baumfaellung-augsburg-102.html).&lt;br /&gt;
5. Als eine Anwohnerin aus Königsbrunn bei unserem Notruftelefon anrief,&lt;br /&gt;
   [platzierten wir für ein Pressefoto Erde des am Vortag zerstörten&lt;br /&gt;
   Permakulturprojekts auf dem Bürgermeisterschreibtisch](https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/koenigsbrunn-klimacamper-unterstuetzen-koenigsbrunner-permakultur-projekt-id65992331.html). Direkt danach kehrten&lt;br /&gt;
   wir die Erde wieder auf.&lt;br /&gt;
6. [Wir nahmen mit einer satirischen Kunstaktion die Regierung von Schwaben aufs&lt;br /&gt;
   Korn](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/augsburg-meitingen-klima-aktivisten-nehmen-regierung-von-schwaben-aufs-korn-id64382891.html), nachdem sich diese mit einer in nur zwei Wochen angefertigten&lt;br /&gt;
   [geheimen Ausnahmegenehmigung zur Teilrodung des Lohwalds](https://www.lohwibleibt.de/) über den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof&lt;br /&gt;
   hinweggesetzt hatte. So öffnete die Regierung von Schwaben der Teilrodung des&lt;br /&gt;
   Lohwalds Tür und Tor, obwohl der VGH in gleich zwei Normenkontrollklagen die&lt;br /&gt;
   mögliche Rechtswidrigkeit der Rodung überprüfte.&lt;br /&gt;
7. Als die Stadt München trotz mühevoller Suche nach Standorten für&lt;br /&gt;
   Baumpflanzexperimente den Forst Kasten roden wollte, [protestierten wir dort aus&lt;br /&gt;
   provisorisch errichteten Baumhäusern](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-umweltschuetzer-1.5331295). (Wie das große Vorbild der Rettung des&lt;br /&gt;
   Hambacher Walds war auch unser Protest erfolgreich, die Stadt ruderte zurück&lt;br /&gt;
   und nahm Abstand von ihrem Rodungsvorhaben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Was es in Augsburg nicht gibt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten größeren Städten Deutschlands gibt es Widerstandsgruppen der&lt;br /&gt;
Letzten Generation. In diesen Städten sind an der Tagesordnung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ständige Blockaden des Berufsverkehrs&lt;br /&gt;
2. Andauernde Farbproteste bei Denkmalen und öffentlichen Gebäuden&lt;br /&gt;
3. Wiederholtes Zudrehen von Gas- und Ölpipelines hin zu Raffinerien&lt;br /&gt;
4. Vereinzelt sogar Störungen des Flugverkehrs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen, die sich aktuell in Augsburg für Klimagerechtigkeit engagieren,&lt;br /&gt;
möchten diese Art Aktivismus nicht leisten. Einerseits adressieren wir primär&lt;br /&gt;
die Augsburger Lokalpolitik statt die Bundesregierung. Andererseits fehlt uns&lt;br /&gt;
dafür die Durchhaltekraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Unverhältnismäßige Kriminalisierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Wochen und Monaten mussten wir ein Ausmaß an Kriminalisierung&lt;br /&gt;
miterleben, das aus unserer Sicht unverhältnismäßig ist. Inwiefern passt dieses&lt;br /&gt;
Ausmaß zu unseren symbolischen und zielgenauen Aktionen? Inwiefern ist es einer&lt;br /&gt;
liberalen Demokratie würdig? Und überhaupt: Wann werden die Menschen verfolgt, die verbindliche Abkommen und Gesetze brechen wie die Übereinkunft von Paris oder das Klimaschutzgesetz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Forderung von Oberstaatsanwältin Yvonne Möller nach drei Monaten Haft&lt;br /&gt;
  (ohne Bewährung) für ein Banner am Rathaus (22.6.2023, LG Augsburg) für einen nicht vorbestraften Studenten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Forderung von Staatsanwalt Lukas Peltsarszky nach sieben Monaten Haft&lt;br /&gt;
  (ohne Bewährung) für den Protest bei der Regierung von Schwaben (28.6.2023,&lt;br /&gt;
  AG Augsburg) für Charlie Kiehne und Samuel Bosch (vorbestraft für Containern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Forderung von Staatsanwältin Verena Dorn-Haag nach sechs Monaten&lt;br /&gt;
  Freiheitsstrafe (auf Bewährung) für den Protest bei der Regierung von&lt;br /&gt;
  Schwaben (6.3.2022, AG Augsburg) für Ingo Blechschmidt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Forderung von Staatsanwältin Verena Dorn-Haag nach drei Monaten Haft&lt;br /&gt;
  (ohne Bewährung) für den Fototermin beim Königsbrunner Bürgermeister&lt;br /&gt;
  (20.10.2023, AG Augsburg) für Ingo Blechschmidt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Vergleich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [Zeit, 16.10.2023](https://www.zeit.de/news/2023-10/16/frau-greift-rettungssanitaeter-an-sechs-monate-bewaehrung): &quot;Frau greift Rettungssanitäter an. [...] Daraufhin habe die Angeklagte den Sanitäter beschimpft, gepackt, gewürgt und zu Boden gedrückt. [...] Das Opfer habe Schmerzen, Hauteinblutungen und Schürfwunden erlitten. [...] Sechs Monate Bewährung&quot;&lt;br /&gt;
* [Tagesspiegel, 18.10.2023](https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/nach-todlichem-unfall-eines-madchens-autofahrer-erhalt-neun-monate-auf-bewahrung-10647931.html): &quot;Für den Autofahrer habe die Ampel zu diesem Zeitpunkt bereit „mindestens 23 Sekunden auf Rot gestanden“, sagte der Richter. [...] Der 61-Jährige habe sich „grob verkehrswidrig und rücksichtslos“ verhalten. Die Mutter des Mädchens sagte unter Tränen im Prozess, ihre Tochter und sie hätten noch ein paar Ostergeschenke kaufen wollen. Sie hätten die Fahrbahn bei grüner Ampel für Fußgänger betreten - „sie lief schneller als ich“. Von rechts sei dann ein Auto gekommen. „Ich konnte meine Tochter nicht mehr warnen.“ Die Schülerin starb vier Tage später an ihren schweren Kopfverletzungen. [...] Neun Monate auf Bewährung&quot;&lt;br /&gt;
* [Aichacher Nachrichten, 7.5.2023](https://www.augsburger-allgemeine.de/aichach/aichach-32-jaehriger-schlaegt-seiner-lebensgefaehrtin-im-streit-mit-der-faust-in-den-bauch-id66291061.html): &quot;Dort erzählte sie, dass der 32-Jährige [...] sie als Schlampe und Hure beschimpft habe und ihr an den Hals gegriffen habe. Um ihn abzuwehren, habe sie ihn in den Oberarm gebissen. Daraufhin schlug er ihr auf das rechte Ohr und mit der Faust in den Bauch. [...] 150 Tagessätze&quot;&lt;br /&gt;
* [Augsburger Allgemeine, 14.12.2021](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/prozess-in-augsburg-urteil-polizist-hat-haeftling-in-arrestzelle-zu-unrecht-mit-stock-geschlagen-id61226086.html): &quot;Urteil: Polizist hat Häftling in Arrestzelle zu Unrecht mit Stock geschlagen. [...] 150 Tagessätze&quot;&lt;br /&gt;
* [ASD Vermittlung, 2021](https://www.asd-vermittlung.de/geldstrafe/): &quot;Wie viel Tagessätze Geldstrafe gibt es bei bestimmten Delikten? [...] Hausfriedensbruch, bis 15 Tagessätze Geldstrafe [...] Körperverletzung, 30-60 Tagessätze Geldstrafe [...] Nötigung, 10-30 Tagessätze Geldstrafe&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblickend nicht überraschend, steht die&lt;br /&gt;
Staatsanwaltschaft Augsburg doch überregional in der öffentlichen Kritik&lt;br /&gt;
([illegale Razzia bei der AZ](https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Fall-Ullrich-Landgericht-Beschlagnahme-in-AZ-Redaktion-war-rechtswidrig-id24527696.html), [illegale Razzia beim Bastlerverein OpenLab](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Kommentar-Staatsschutz-durchsucht-Augsburger-Open-Lab-Eine-fragwuerdige-Aktion-id51557846.html),&lt;br /&gt;
...). Zudem reihen sich die jüngsten Vorgänge in die Serie an Vorstößen der&lt;br /&gt;
Abteilung &quot;Staatsschutz&quot; der Augsburger Polizei ein ([als der Staatsschutz im&lt;br /&gt;
Kinderzimmer stand](https://www.br.de/nachrichten/bayern/wenn-der-augsburger-staatsschutz-im-kinderzimmer-steht,T6NGbJ1), [Pimmelgate Süd](https://www.pimmelgate-süd.de/), als auf einer Demo für Anerkennung von&lt;br /&gt;
Sorgearbeit das [Abspielen eines feministischen Lieds kriminalisiert](https://netzpolitik.org/2022/augsburg-gegen-demonstrationsfreiheit-mit-einer-liberalen-demokratie-nicht-zu-vereinbaren/) wurde, ...). Augsburg spielt dabei eine erhebliche Sonderrolle, doch auch überregional ist das Grundrecht der Versammlungsfreiheit in Gefahr. Mittlerweile ist Deutschland aus diesem Grund sogar auf der [Ächtungsliste von Amnesty International gelandet](https://www.fr.de/politik/klimaaktivisten-amnesty-international-deutschland-versammlungsfreiheit-repression-proteste-liste-zr-92528884.html). Das ZDF arbeitet unter Federführung von Marie Bröckling gerade an einer umfassenden Reportage zur Kriminalisierung von Klimagerechtigkeitsprotest; Bröckling machte sich mit der Studie [&quot;Klima-Aktivisten landen zehnmal so oft in Gewahrsam wie religiös motivierte Gefährder&quot;](https://krautreporter.de/4311-klima-aktivisten-landen-zehnmal-so-oft-in-gewahrsam-wie-religios-motivierte-gefahrder) einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch treffen uns diese Vorstöße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Wie geht es weiter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umfeld des Augsburger Klimacamps diskutieren wir regelmäßig die Zukunft des&lt;br /&gt;
Camps und unsere Strategie, ganz besonders in den letzten Wochen: In welcher&lt;br /&gt;
Form möchten wir unseren Aktivismus gestalten, wenn Staatsanwältin Verena&lt;br /&gt;
Dorn-Haag und ihre Kolleg\*innen an ihrem Kriminalisierungskurs festhalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In mehreren Arbeitsgruppen haben wir uns die Frage gestellt, wie wir auch weiterhin viele Menschen mit unseren Forderungen für den Erhalt eines Planeten, der mit unserer Zivilisation und Rechtsstaaten kompatibel ist, begeistern können. Wir haben darüber diskutiert, dass die Klimakatastrophe eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist, und wie Klimaschutz zum generellen Maßstab für jegliches politisches Handeln werden kann, obwohl die Medien bisher unzureichend aus eigenem Antrieb darüber berichten. Die Initiative [Klima vor Acht](https://klimavoracht.de/), die das Thema Klima als festes Programm in die Primetime vom ARD bringen wollte, hat seit der Gründung vor drei Jahren kaum Erfolge erziehlt. Wir fühlen uns wegen des Versagens von Politik aber auch Medien verpflichtet, weiterhin einen Beitrag zu einer klimagerechten Gesellschaft zu leisten. Unsere rein symbolischen und zielgenauen Aktionen können wir im aktuellen Haftstrafenhagel nicht ungeändert weiterführen. Wir sind daher zu folgender Entscheidung gelangt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Staatsanwaltschaft weiterhin gegen unsere symbolischen und zielgenauen&lt;br /&gt;
Protestaktionen mit einem Haftstrafenhagel vorgeht, werden wir unsere&lt;br /&gt;
gesamten Strukturen -- das Augsburger Klimacamp samt aller zugehöriger&lt;br /&gt;
Infrastruktur, unsere digitalen Strukturen samt Reichweite auf Social Media,&lt;br /&gt;
unseren Wissens- und Erfahrungsschatz, ... -- an die Letzte Generation&lt;br /&gt;
übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell hat die Letzte Generation [kaum eine Basis in Augsburg](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-ruhe-nach-klebeaktion-in-augsburg-hat-die-letzte-generation-noch-keine-basis-id67228736.html). Das liegt primär&lt;br /&gt;
daran, dass es in Augsburg zur Gründungszeit der Letzten Generation bereits&lt;br /&gt;
strukturierte Klimainitiativen gab, die zivilen Ungehorsam leisten und ihren&lt;br /&gt;
Schwerpunkt klar auf die Lokalpolitik setzten. Ohne diese Initiativen hätte sich&lt;br /&gt;
in Augsburg vermutlich wie in den meisten Großstädten eine Widerstandsgruppe&lt;br /&gt;
der Letzten Generation formiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Letzte Generation braucht aber keine Basis, um in einem Ort aktiv zu sein.&lt;br /&gt;
Unterstützer\*innen der Letzten Generation sind immer wieder bereit, über&lt;br /&gt;
Wochen oder Monate ihren Wohnsitz zu wechseln, hin zu den Städten, die das&lt;br /&gt;
Strategieteam der Letzten Generation als besonders wichtig ansieht. Genau wie&lt;br /&gt;
hunderte Unterstützer\*innen vor einiger Zeit München als ihren Standort&lt;br /&gt;
aussuchten oder immer wieder wochenlang in Berlin sind, ist dies für Augsburg&lt;br /&gt;
möglich. Durch das Camp könnte die Letzte Generation ihren Protest besser&lt;br /&gt;
erklären -- und den Augsburger Haftstrafenhagel für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Funktioniert staatliche Einschüchterung durch Repression?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hinblick auf die Übergabeentscheidung des Klimacamps an die Letzte&lt;br /&gt;
Generation stellt sich die Frage, ob die Staatsanwaltschaft mit ihrer&lt;br /&gt;
Einschüchterungsstrategie Erfolg hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun: Selbstverständlich schüchtern Haftstrafen ein. Dazu sind sie da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber: Gesellschaftliche Probleme löst man nicht im Gerichtssaal. Staatliche&lt;br /&gt;
Repression vermag Einzelpersonen einzuschüchtern, aber nicht eine aus tiefer&lt;br /&gt;
Überzeugung geleitete Bewegung. [Als der &quot;Staatsschutz&quot; damals im Kinderzimmer&lt;br /&gt;
von Janika Pondorf stand](https://www.xn--pimmelgate-sd-7ob.de/kreide/),&lt;br /&gt;
bereitete er damit den Nährboden für das nun seit mehr als drei Jahren&lt;br /&gt;
bestehende Augsburger Klimacamp. Immer mehr Menschen sehen den Widerspruch&lt;br /&gt;
zwischen dem Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Klimaschutzgesetz und dem&lt;br /&gt;
aktuellen Aufheizungskurs der Bundesregierung. Immer mehr Menschen überlegen,&lt;br /&gt;
wie sie ihre Zeit für Klimagerechtigkeit verwenden können, und immer mehr&lt;br /&gt;
Menschen betätigen sich aktivistisch. Das stellen wir hier in Augsburg fest,&lt;br /&gt;
und das berichtet auch die Letzte Generation, deren Unterstützer\*innen so&lt;br /&gt;
entschlossen sind, dass sie Haftstrafen nicht abschrecken, sondern im Rahmen&lt;br /&gt;
von Öffentlichkeitsarbeit als Fortsetzung des Protests auf der Straße ansehen.&lt;br /&gt;
Angesichts der fortschreitenden Notlage wird Protest immer weiter zunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, die wir aktuell das Umfeld des Augsburger Klimacamps ausmachen, werden&lt;br /&gt;
weiterhin nur symbolischen und zielgenauen Protest leisten. Ständige Blockaden&lt;br /&gt;
des Berufsverkehrs, andauernde Farbproteste bei Denkmalen und öffentlichen&lt;br /&gt;
Gebäuden, wiederholtes Zudrehen von Gas- und Ölpipelines hin zu Raffinerien und&lt;br /&gt;
vereinzelt sogar Störungen des Flugverkehrs gehören nicht zu unserem&lt;br /&gt;
Repertoire. Wenn diese doch in Augsburg stattfinden, da wir das Klimacamp und&lt;br /&gt;
unsere Infrastruktur an die Letzte Generation übergeben, werden wir uns&lt;br /&gt;
erinnern, wer Auslöser dieser Entwicklung war: der Haftstrafenhagel der&lt;br /&gt;
Augsburger Staatsanwaltschaft. Wir werden uns erinnern, wie die&lt;br /&gt;
Klimakatastrophe durch die Politik des Aussitzens und Abwartens eskalierte und&lt;br /&gt;
die Staatsanwaltschaft legitimen, symbolischen und zielgenauen Protest gegen&lt;br /&gt;
diese Eskalation unterbinden wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- Das Klimacamp wird nach wie vor jeglichen Protest beenden, sobland die Staadtregierung ausreichend abitionierten Klimaschutz vorranbringt um ihr selbst gestecktes CO2 Budget einzuhalten. ...&lt;br /&gt;
(Es gab doch mal so nen deal, dass wir alles abbauen, wenn die stadt das und das macht, wie war das nochmal?) --&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Addendum: Zur Rolle der Medien in der Klimakrise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sinn und Zweck unserer symbolischen Aktionen der Vergangenheit bestand darin,&lt;br /&gt;
gewisse Missstände auf die öffentliche Agenda zu setzen. Leider ist uns das&lt;br /&gt;
ohne Regelüberschreitungen in vielen Fällen nicht möglich, eine angemeldete&lt;br /&gt;
Demonstration auf dem Gehweg hat keinen Nachrichtenwert, generiert keine&lt;br /&gt;
Klicks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Medienorganen wünschen wir uns:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Verfolgt Entwicklungen rund um die Klimakrise von euch aus stärker!&lt;br /&gt;
   Berichtet nicht nur über das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des&lt;br /&gt;
   Bundestags zum Rechtsbruch von Bundesverkehrsminister Wissing, sondern&lt;br /&gt;
   berichtet auch jede Woche, dass der Rechtsbruch weiterhin besteht. Betont dabei&lt;br /&gt;
   Vorstellungen, wie gelungene Maßnahmen der Gesellschaft jetzt zugute kommen&lt;br /&gt;
   können. Zeigt auf, an welchen Schrauben die Politik drehen kann, um den Kollaps&lt;br /&gt;
   des weltweiten Klimasystems zu verhindern.&lt;br /&gt;
2. Berichtet insbesondere über Umweltskandale, bei denen der Rechtsstaat&lt;br /&gt;
   versagt, wie als die Regierung von Schwaben sich kurzerhand über gleich zwei&lt;br /&gt;
   Normenkontrollklagen am VGH hinwegsetzte.&lt;br /&gt;
3. Berichtet stärker über konkrete Sachdebatten zur nächsten&lt;br /&gt;
   Bauwende-/Verkehrswende-/Energiewende-/Entscheidung, statt nur die&lt;br /&gt;
   Protestformen zu thematisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Kommende Termine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 26.10. 18:30, Vortrag der Letzten Generation, Alte Gasse 7, 86152 Augsburg&lt;br /&gt;
- 27.10. abends: gemeinsame Anreise zum initiativenübergreifenden Großprotest in Berlin am 28.10.&lt;br /&gt;
- 29.10. 16:00, Grünanlage am Curt-Frenzel-Stadion (Zukunftsdenkmal):&lt;br /&gt;
  Wilde Kirche -- experimentelle Liturgie, die die ökologische Krise&lt;br /&gt;
  ernst nimmt und sie theologisch deutet; Gottesdienst nicht in, sondern&lt;br /&gt;
  mit der Schöpfung&lt;br /&gt;
- 14.11. 8:30, Gögginger Str. 101, Sitzungssaal 146: Prozess gegen Ingo&lt;br /&gt;
  Blechschmidt und Alexander Mai in Sachen Baumprotest Reese-Areal,&lt;br /&gt;
  Pimmelgate-Süd.de und Veröffentlichung von Stadtratsprotokollen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Siehe auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Tagebucheintrag Pressekonferenz vom 26. Oktober 2023](/tagebuch/2023/#donnerstag-26102023--tag-1213)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zu mehreren der erwähnten Gerichtsverfahren gibt es Tagebucheinträge.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 15:50:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-10-26-Erklaerung_zur_Zukunft_des_Augsburger_Klimacamps/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>05.11.2023: Kurzkundgebung Schätzlerstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/05_11_2023_15min_schaetzlerstraße/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps und von Verkehrswendeaktivist*innen am 5.11.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf der Schäzlerstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern die konsequente Umsetzung des Mobilitätsplans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 6.11.2023 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Schäzlerstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Augsburg fördert die autoarme Innenstadt mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität, attraktiven und vielfältig nutzbaren öffentlichen Räumen, Vermeidung von Durchgangsverkehren und optimaler Erreichbarkeit mit klarem Vorrang für ÖPNV, Fahrrad und Fußgänger.&quot; so eins der fünf Leitbilder der Stadt in Ihrem Mobilitätsplan [1]. Wartet man an der Fußgängerampel an der Schäzlerstraße darauf, dass sie wieder für 10 Sekunden eine Brücke zwischen Bahnhofstraße und Kö schlägt, erscheint einem dieses Leitbild ein ferner Traum. Als teils vierspurige Schneise zieht sie sich durch die Innenstadt, erdacht und erbaut für Autos und behütet durch Verkehrsrecht. Sie zeigt: Nun braucht die Stadt den politischen Gestaltungswillen, um Ihrem eigenen Leitbild gerecht zu werden. Am Ort der Kundgebung bedeutet das Vorrang für Radfahrer und Fußgänger durch wenige Sekunden Wartezeit beim Queren der Schäzlerstraße und eine Neuverteilung des Straßenraums mit mehr Platz für Fuß- und Radwege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1]  Beschlussvorlage BSV/23/09465 &quot;Augsburger Mobilitätsplan - Zielkonzept&quot; [https://ratsinfo.augsburg.de](https://ratsinfo.augsburg.de)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 05 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/05_11_2023_15min_schaetzlerstraße/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>07.11.2023: Kurzkundgebung Schätzlerstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/05_11_2023_15min_schaetzlerstraße_post/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung aus dem Augsburger Klimacamp und von Verkehrswendeaktivist*innen am 7.11.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 6.11.2023 - Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen zeigen: So schön kann Verkehrswende sein!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montagabend 17:30, für 15 Minuten konnten Passanten in der Augsburger Innenstadt zwischen Bahnhofstraße und Königsplatz eine ungewohnt entspannte Ruhe genießen. Eine Gruppe Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen hatte bei einer angemeldeten Kurzkundgebung auf der Schäzlerstraße Fußgängern und Radfahrern Vorrang eingeräumt. Wo sonst Autos durch die Innenstadt brausen war die gewonnene Aufenthaltsqualität, die die Stadt mit Ihrem Mobiltätsplan anstrebt [1], mit dem Herzen greifbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schätzlerstraße ist ein trauriges Beispiel für die auf das Auto fokussierte Städteplanung der vergangenen Jahrzehnte. Die drei bis vierspurige Schneise durch die Innenstadt drängt Fußgänger und Radfahrer an ihren Rand. Mit dem Augsburger Mobilitätsplan hat die Stadt Zielvorgaben und Leitbilder für die Verkehrsräume der Zukunft, Innenstadt, Stadtteile und Stadtrand erarbeitet. Auch Zielkonflikte, z.B. gute Erreichbarkeit bei gleichzeitiger Reduktion des motorisierten Individualverkehrs, werden dabei nicht außen vorgelassen. In diesem Sinne fordern die Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen mit Ihrer 15 Minuten Kurzkundgebung für die Schäzlerstraße den Verkehrsraum neu zu verteilen, durchgehende Radwege in beide Richtungen einzurichten und Fußgänger die vom Bahnhof kommen nicht länger an der Ampel warten zu lassen. Die Stadt braucht hierzu politischen Mut, Mut der sich lohnen würde, wie es heute für 15 Minuten erlebbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1]  Beschlussvorlage BSV/23/09465 &quot;Augsburger Mobilitätsplan - Zielkonzept&quot; [https://ratsinfo.augsburg.de](https://ratsinfo.augsburg.de)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 07 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/05_11_2023_15min_schaetzlerstraße_post/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>07.11.2023: Nach erfolgreichem Waldschutzprotest: Augsburger Mathematiker und Klimaaktivist feiert Erfolg vor Gericht</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/07_11_2023_Kasti_Verhandlung/
            </link>
            <description>
                # Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 8.11.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Augsburger Mathematiker und Klimaaktivist feiert Erfolg vor Gericht**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben endete die mündliche Hauptverhandlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergebnis: Volle Einstellung aller Vorwürfe, auf Staatskosten, ohne Auflagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begründung des Richters: Der Protest war friedlich und letztlich erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blechschmidt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin wahnsinnig dankbar, dass ich damals meinen Teil zur Rettung des Forsts&lt;br /&gt;
Kasten beitragen konnte – aufbauend auf Jahren wertvoller Vorarbeit engagierter&lt;br /&gt;
Anwohner\*innen, die selbst dann nicht aufgaben, als die Rettung des Walds&lt;br /&gt;
unmöglich schien. Vielleicht ist es das beste, was ich in meinem Leben je&lt;br /&gt;
gemacht habe und gemacht haben werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Protest im Forst Kasten ist ein wertvoller Schatz, denn er zeigt besonders&lt;br /&gt;
deutlich, dass Widerstand wirkt. In anderen Fällen zeigen sich Erfolge erst&lt;br /&gt;
über die Zeit hinweg, in Form von Diskursverschiebung. In diesem Fall aber ist&lt;br /&gt;
die Rettung des Walds ganz klar auf den Widerstand aus der Zivilgesellschaft&lt;br /&gt;
zurückzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh, dass sich der Richter von dem damaligen massiven Polizeiaufgebot,&lt;br /&gt;
den Hundertschaften, den Polizei-Hubschraubern und der nur knapp abgewendeten&lt;br /&gt;
vierwöchigen Präventivhaft nach Polizeiaufgabengesetz nicht beeindrucken ließ&lt;br /&gt;
und neutral auf die Sache blickte. Der Protest im Forst Kasten war von der&lt;br /&gt;
Versammlungsfreiheit gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sind andere Wälder weiterhin rodungsbedroht, so auch der [Lohwald bei&lt;br /&gt;
Langweid und Biberbach](/pressemitteilungen/18_10_2023_Gefaengnis_Lohwald/).&lt;br /&gt;
Vor dem Bayerischen Verwaltungsgericht anhängige Normenkontrollklagen, mit dem&lt;br /&gt;
derzeit die Rechtswidrigkeit des Rodungsvorhabens überprüft wird, konnte die&lt;br /&gt;
Regierung von Schwaben im Oktober letzten Jahres nicht davon abhalten, mit&lt;br /&gt;
einer Ausnahmegenehmigung der vorgezogenen Rodung Tür und Tor zu öffnen. Die&lt;br /&gt;
Mittel des Rechtsstaats haben in diesem Fall versagt. Daher ist weiterhin&lt;br /&gt;
zivilgesellschaftlicher Widerstand erforderlich – der Rechtsstaat wird es nicht&lt;br /&gt;
allein schaffen, unsere Lebensgrundlagen zu schützen. Zum Glück fragen sich&lt;br /&gt;
immer Menschen, wie sie klimaaktivistisch aktiv werden können.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 7.11.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Widerstand wirkt – erfolgreicher Protest im Forst Kasten:&lt;br /&gt;
War die polizeiliche Räumung rechtswidrig?&lt;br /&gt;
Muss sich Oberbürgermeister Reiter vor Gericht erklären?**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Letzte Generation gründete sich erst sechs Monate später: Mehr als zwei&lt;br /&gt;
Jahre nun ist es her, dass Bürger\*innen im Forst Kasten bei München Baumhäuser&lt;br /&gt;
errichteten und so für den Erhalt der beliebten grünen Lunge protestierten&lt;br /&gt;
[1-12]. Die Polizei beendete zwei Male mit einem Großaufgebot den zielgenauen&lt;br /&gt;
Protest, doch der aufgebaute öffentliche Druck zeigte dennoch Wirkung: Hatte&lt;br /&gt;
zuvor die grün-rote Rathauskoalition noch für die Rodung des&lt;br /&gt;
Naherholungsgebiets gestimmt, ruderte Oberbürgermeister Reiter später zurück,&lt;br /&gt;
nahm von dem umstrittenen Rodungsvorhaben Abstand [24-30]. Diesen Donnerstag&lt;br /&gt;
(9.11.2023 14:00) beginnt vor dem Münchner Amtsgericht (Sitzungssaal BZ 64,&lt;br /&gt;
Nymphenburger Str. 16) die rechtliche Aufarbeitung der polizeilichen Räumung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeklagt ist der Augsburger Mathematiker Dr. Ingo Blechschmidt (35, Mitgründer&lt;br /&gt;
des Augsburger Klimacamps), der insgesamt vier Nächte im Forst Kasten&lt;br /&gt;
verbrachte und in dieser Zeit seine Vorlesungen aus dem Baumhausdorf über Zoom&lt;br /&gt;
hielt. Blechschmidt wurde nach der Räumung inhaftiert, entkam nur um&lt;br /&gt;
Haaresbreite einem vierwöchigen Gewahrsam nach Polizeiaufgabengesetz&lt;br /&gt;
(Süddeutsche berichtete [1], siehe auch [31]) – eine Haftrichterin befand&lt;br /&gt;
darüber nach kurzer Anhörung, ohne Anklageerhebung oder Hauptverhandlung. Diese&lt;br /&gt;
findet erst diese Woche statt, zwei Jahre nach dem Protest. Vorgeworfen wird&lt;br /&gt;
Blechschmidt ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz. Die behördliche&lt;br /&gt;
Verlegung des Versammlungsorts weg von der anvisiertn Rodungsfläche sei unter&lt;br /&gt;
anderem aus Gründen des Naturschutzes erforderlich, um Beschädigungen von&lt;br /&gt;
Pflanzen zu vermeiden, hieß es damals im Bescheid des Münchner Landratsamts&lt;br /&gt;
(Volltext auf Anfrage). Dieser Verlegungsaufforderung kam Blechschmidt nicht&lt;br /&gt;
nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldbesetzungen unter Mitarbeit von Anwohner\*innen und Wissenschaftler\*innen&lt;br /&gt;
gibt es in Deutschland immer wieder [13]. Die vermutlich bekannteste ist die&lt;br /&gt;
Besetzung des Hambacher Walds im Rheinischen Braunkohlerevier, die 2018 im vom&lt;br /&gt;
OVG Münster erklärten Rodungsstopp mündete [14]. &quot;Zum Waldschutz direkt in den&lt;br /&gt;
betroffenen Wäldern zu demonstrieren, ist zielgenau und stimmig&quot;, erklärt&lt;br /&gt;
Blechschmidt. Rückenwind erhält diese Protestform oftmals von Gerichten. Etwa&lt;br /&gt;
urteilte das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt, dass eine große&lt;br /&gt;
Waldbesetzung zum Schutz gegen einen neuen A14-Abschnitt von der&lt;br /&gt;
Versammlungsfreiheit gedeckt war [15]. &quot;Unser Protest störte nur&lt;br /&gt;
Rodungspolitiker, sonst niemanden&quot;, erklärt Blechschmidt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das Vorhaben ist schon zu weit vorangebracht, um noch etwas zu ändern&quot;, hatte&lt;br /&gt;
vor dem erfolgreichen Protest Bezirksausschussmitglied Alexander Aichwalder&lt;br /&gt;
resigniert erklärt [16]. Vergeblich hatte vor dem erfolgreichen Protest auch&lt;br /&gt;
der ÖDP-Fraktionsvorsitzende Tobias Ruff seine Kolleg\*innen im Münchner&lt;br /&gt;
Stadtrat aufgefordert: &quot;Trauen Sie sich, stimmen Sie dagegen!&quot; [17] Doch bis&lt;br /&gt;
auf ÖDP und Linke sprachen sich damals alle Fraktionen für die Rodung des&lt;br /&gt;
Forsts aus. Obwohl das Vorhaben von Anfang an auf sehr schwachen Füßen stand&lt;br /&gt;
und die Stadt daher alle anfallenden Bußgelder übernehmen soll, wie&lt;br /&gt;
Linke-Stadtrat Thomas Lechner in einem Antrag vom September erklärt [18].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die erfolgreiche Rettung des Forsts Kasten zeigt: Widerstand wirkt&quot;, so&lt;br /&gt;
Blechschmidt. &quot;Wir sind die geänderten Rahmenbedingungen&quot;, erklärte&lt;br /&gt;
Blechschmidts Mitstreiterin Lisa Poettinger [19] mit Blick auf die nebulöse&lt;br /&gt;
Begründung von Oberbürgermeister Reiter, mit der er von dem Rodungsvorhaben&lt;br /&gt;
Abstand nahm [23]. Doch trotzdem seien in diesem Zusammenhang noch einige&lt;br /&gt;
Fragen offen, weswegen Blechschmidt in seiner Verhandlung Reiter als Zeuge&lt;br /&gt;
befragen möchte: Wieso kam Reiters Kurskorrektur zur Waldrettung so spät? Wieso&lt;br /&gt;
wurden die Rodungsverträge unterzeichnet, bevor sich der Sozialausschuss mit&lt;br /&gt;
ihnen befassen konnte? [20] Wieso war der zivile Widerstand nötig, um Reiter&lt;br /&gt;
von der Waldrettung zu überzeugen? Weil Blechschmidt sich nicht nur auf die&lt;br /&gt;
Versammlungsfreiheit, sondern auch auf den rechtfertigenden Notstand berufen&lt;br /&gt;
werde (§ 34 StGB), seien diese Fragen von zentraler Bedeutung für das&lt;br /&gt;
Verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweis zur Chronologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erfolgreiche Widerstand gegen die Rodung des Forst Kasten wurde primär und&lt;br /&gt;
über viele Jahre hinweg von verschiedenen Bürgerinitiativen geführt, u.a. dem&lt;br /&gt;
Grünzug-Netzwerk Wurmtal e.V. und Wald-Neuried-Erhalten, sowie dem BUND&lt;br /&gt;
Naturschutz, Greenpeace, dem Elternverband &quot;Parents for Future&quot; und weiteren&lt;br /&gt;
Initiativen. Auf diese erhebliche Vorarbeit baute der Baumhausprotest im Mai&lt;br /&gt;
2021 auf. Insgesamt gab es zu dem Thema mehr als 100 Zeitungsartikel in lokalen&lt;br /&gt;
und überregionalen Medien [21]. Auch Quer berichtete (Reportage vom 10.6.2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu organisierten Waldspaziergängen und Demonstrationszügen gab es&lt;br /&gt;
die folgenden Protestaktionen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Am 18.5.2021 gab es einen ersten Versuch, nach dem Vorbild des Hambacher&lt;br /&gt;
  Walds den Forst Kasten zu besetzen. Aufgrund eines frühzeitigen Berichts eines&lt;br /&gt;
  Lokalfernsehsenders war die Polizei vor Ort, bevor wir auf den Bäumen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- In der Nacht vom 20.5.2021 auf den 21.5.2021 unternahmen wir den nächsten&lt;br /&gt;
  Versuch. Weil uns ein Polizeihubschrauber entdeckte, mussten wir auch diesen&lt;br /&gt;
  Versuch umgestalten. Diese Aktion endete schlussendlich in einer mehrere Monate&lt;br /&gt;
  andauernden Dauermahnwache im Wald, also einem mehrere Monate bestehendem&lt;br /&gt;
  Wald-Klimacamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Am 8.6.2021 unternahmen wir, parallel zu der Dauermahnwache, den dritten&lt;br /&gt;
  Versuch. Dieser war erfolgreich: Für zwei Tage und Nächte protestierten wir aus&lt;br /&gt;
  unseren provisorischen Baumhäusern in zehn Meter Höhe, schufen eine Art&lt;br /&gt;
  &quot;kleiner Hambi&quot;. Diese Besetzung war die erste Waldbesetzung in Bayern. Die&lt;br /&gt;
  Behörden beendeten sie mit einem Großaufgebot des SEK. Bei dieser Aktion&lt;br /&gt;
  entstand auch das BJV-Pressefoto des Jahres in der Kategorie &quot;Umwelt &amp; Energie&quot;&lt;br /&gt;
  [22].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Am 18.6.2021 gab es dann unseren vierten und letzten Versuch, auch der war&lt;br /&gt;
  erfolgreich. Wieder bauten wir in zehn Meter Höhe provisorische Baumhäuser.&lt;br /&gt;
  Nach der Räumung kam Blechschmidt in Haft, vier Wochen hätten es sein sollen, &quot;zur&lt;br /&gt;
  Gefahrenabwehr&quot; nach Polizeiaufgabengesetz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Referenzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-umweltschuetzer-1.5331295\&lt;br /&gt;
[2] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-baeume-aktivisten-polizei-1.5327554\&lt;br /&gt;
[3] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/forst-kasten-neuried-planegg-rodung-klimaaktivisten-1.5298528\&lt;br /&gt;
[4] https://www.sueddeutsche.de/bayern/muenchen-forst-kasten-baumbesetzung-raeumung-1.5316492\&lt;br /&gt;
[5] https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimaaktivisten-besetzen-waldstueck-im-sueden-von-muenchen,SXmRlda\&lt;br /&gt;
[6] Quer-Reportage vom 10.6.2021\&lt;br /&gt;
[7] https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/wieder-besetzt-aktivisten-erneut-in-forst-kasten-art-736540\&lt;br /&gt;
[8] https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/gegen-die-rodung-von-forst-kasten-aktivisten-besetzen-wald-art-728826\&lt;br /&gt;
[9] https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/neuried-ort29132/aktivisten-protestieren-im-forst-kasten-90653016.html\&lt;br /&gt;
[10] https://www.tz.de/muenchen/stadt/hallo-muenchen/muenchen-wuermtal-demonstration-kiesabbau-lochhamer-schlag-forst-kasten-umwelt-schutz-92542524.html\&lt;br /&gt;
[11] https://www.tz.de/muenchen/stadt/frieden-im-forst-kasten-zr-91544224.html\&lt;br /&gt;
[12] https://lora924.de/2021/12/15/forst-kasten-es-ist-nicht-vorbei/\&lt;br /&gt;
[13] https://taz.de/Waldbesetzungen-in-Deutschland/!5776091/\&lt;br /&gt;
[14] https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/rodungsstopp-hambacher-forst-102.html\&lt;br /&gt;
[15] https://www.sueddeutsche.de/panorama/justiz-magdeburg-ovg-entscheidet-zugunsten-von-waldbesetzern-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210702-99-234669\&lt;br /&gt;
[16] https://www.hallo-muenchen.de/muenchen/wuermtal/muenchensued-westwuermtal-kiesabbau-forst-kasten-protest-weitet-sich-muenchen-12992508.html\&lt;br /&gt;
[17] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-rodung-entscheidung-1.5299409\&lt;br /&gt;
[18] https://ru.muenchen.de/pdf/2023/ru-2023-09-20.pdf#page=29\&lt;br /&gt;
[19] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-kiesabbau-vertragsaufloesung-1.5908656\&lt;br /&gt;
[20] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-kiesabbau-streit-1.5357405\&lt;br /&gt;
[21] https://www.google.com/search?q=forst+kasten&amp;sca_esv=580067936&amp;tbm=nws\&lt;br /&gt;
[22] https://www.bjv.de/pressefoto21\&lt;br /&gt;
[23] https://ru.muenchen.de/2023/107/Pachtvertrag-einvernehmlich-aufgehoben-Doch-kein-Kiesabbau-in-Forst-Kasten-107369\&lt;br /&gt;
[24] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-kiesabbau-vertragsaufloesung-1.5908656\&lt;br /&gt;
[25] https://www.br.de/nachrichten/bayern/forst-kasten-doch-kein-kiesabbau-im-wald,TgVcPRd\&lt;br /&gt;
[26] https://www.tz.de/muenchen/stadt/hallo-muenchen/kiesabbau-forst-kasten-muenchen-pachtvertrag-stiftungswald-kiesbauunternehmen-reiter-kies-92328304.html\&lt;br /&gt;
[27] https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/neuried-ort29132/kein-kiesabbau-im-forst-kasten-92330592.html\&lt;br /&gt;
[28] https://www.tz.de/muenchen/stadt/hallo-muenchen/wuermtal-forst-kasten-grube-kies-abbau-projekt-kippe-umwelt-natur-schuetzer-feier-gruene-92340726.html\&lt;br /&gt;
[29] https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/neuried-ort29132/wir-haben-noch-weitere-kampfplaetze-92349266.html\&lt;br /&gt;
[30] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/hoehenkirchen-siegertsbrunn-forst-kasten-kiesabbau-gruene-landtag-1.5981043\&lt;br /&gt;
[31] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-Eine-Nacht-in-der-Zelle-reicht-Warum-ein-Klimaaktivist-nicht-gegen-die-IAA-protestiert-id60502956.html\&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Tue, 07 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/07_11_2023_Kasti_Verhandlung/
            </guid>
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        <item>
            <title>13.11.2023: Pimmelgate Süd und Reese-Bäume – lang erwartetes Gerichtsverfahren</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/13_11_2023_Pimmelgate_Sued_57_Baeume/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 13.11.2023*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Pimmelgate Süd und Reese-Bäume: lang erwartetes Gerichtsverfahren morgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
**Korrektur (13.11. 8:49): Gericht teilte mit, dass die Verhandlung auf einen&lt;br /&gt;
späteren Termin verschoben wird.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wenn es nach der Staatsanwaltschaft geht, soll ich mehr als 10.000 Euro Strafe zahlen&quot; – dagegen legte Mathematik-Student Alexander Mai (27) Einspruch ein und hofft am morgigen Dienstag auf ein ähnliches Urteil, wie es sein Mitstreiter Ingo Blechschmidt (35) erst vergangene Woche erhielt. Für Baumhausprotest im Forst Kasten ließ das Münchner Amtsgericht alle Anklagepunkte fallen [A,B]. Aus Sicht von Unterstützer\*innen des Klimacamps versucht die Augsburger Staasanwaltschaft, friedlichen Protest zu kriminalisieren. Zuvor gab es mehrere Verfahren unter anderem gegen Blechschmidt, Charlie Kiehne (21), Samuel Bosch (20) und Ute Grathwohl (50) [C,D,E,F]. Nun steht zum ersten Mal Verkehrswende-Aktivist Mai vor Gericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um vier Anklagepunkte wird es morgen gehen: der vor einem Jahr als &quot;Pimmelgate Süd&quot; bekanntgewordene Fall [G], in dem auf einen Zeitungslink auf Facebook hin eine aus Sicht von Mai überzogene Hausdurchsuchung folgte; Veröffentlichung von Mai ausgehändigten Dokumenten aus ebenjenem Fall; Kletterprotest bei den Reese-Bäumen; und ein neuer Fall im Zusammenhang der von Mai in den Jahren 2020 und 2021 verfassten Stadtrats- und Ausschussprotokolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[A] [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/forst-kasten-neuried-amtsgericht-muenchen-klimaproteste-ingo-blechschmidt-1.6301572](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/forst-kasten-neuried-amtsgericht-muenchen-klimaproteste-ingo-blechschmidt-1.6301572)  &lt;br /&gt;
[B] [https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/neuried-ort29132/verfahren-gegen-baumbesetzer-eingestellt-92665100.html](https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/neuried-ort29132/verfahren-gegen-baumbesetzer-eingestellt-92665100.html)  &lt;br /&gt;
[C] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-klimaaktivisten-scheitern-mit-berufung-und-muessen-in-den-arrest-id68217581.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-klimaaktivisten-scheitern-mit-berufung-und-muessen-in-den-arrest-id68217581.html)  &lt;br /&gt;
[D] [https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/ravensburg/samuel-bosch-und-charlie-kiehne-rechtskraeftig-verurteilt-1986484](https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/ravensburg/samuel-bosch-und-charlie-kiehne-rechtskraeftig-verurteilt-1986484)  &lt;br /&gt;
[E] [https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-berufung-gericht-verurteilt-ravensburger-klimaaktivisten;art410936,11761080](https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-berufung-gericht-verurteilt-ravensburger-klimaaktivisten;art410936,11761080)  &lt;br /&gt;
[F] [https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/koenigsbrunn-nach-rathauseklat-geldstrafe-und-hilfsstunden-fuer-klimaaktivisten-id68242076.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/schwabmuenchen/koenigsbrunn-nach-rathauseklat-geldstrafe-und-hilfsstunden-fuer-klimaaktivisten-id68242076.html)  &lt;br /&gt;
[G] [https://www.pimmelgate-süd.de/](https://www.pimmelgate-süd.de/)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Zu klein für öffentliches Interesse, aber nicht zu klein für die Augsburger Staatsanwaltschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Zu klein für öffentliches Interesse&quot;, titelte die taz [1], nachdem die Hamburger Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen einen Familienvater, der Innensenator Andy Grote auf Twitter als &quot;Pimmel&quot; bezeichnet hatte, ohne Sanktion und ohne Gerichtsverhandlung eingestellt hatte. Der Augsburger Mathematik-Student und Verkehrswendeaktivist Alexander Mai (27) dagegen muss sich am morgigen Dienstag (14.11., 8:30 Uhr, Amtsgericht Augsburg, Gögginger Str. 101) einer solchen Gerichtsverhandlung stellen, nachdem er auf Facebook einen Zeitungsartikel zu dem &quot;Hamburger Pimmelgate&quot; verlinkt hatte [3d,3f]. Auch die New York Times berichtete schon über die Posse [2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde der Fall, nachdem die Abteilung &quot;Staatsschutz&quot; im April vergangenen Jahres mit einer Hausdurchsuchung in den intimen Schutzbereich der Wohnung von Mai eindrang und mit der Begründung, die Urheberschaft des fraglichen Artikellinks feststellen zu wollen, seine technischen Geräte konfiszierte. Die Bayerische Staatsregierung rechtfertigte dieses Vorgehen nach einer Kleinen Anfrage der Grünen im Landtag damit, dass &quot;der Beschuldigte nicht geständig war&quot; [3, Seite 5 unten]. Mai kann das nicht nachvollziehen, schließlich war er auf Facebook unter seinem vollen Namen unterwegs, wurde anders als beim Hamburger Pimmelgate nicht im Vorfeld von der Polizei vernommen und bestritt nie die Urheberschaft seines Zeitungslinks. Er vermutet, dass die Abteilung &quot;Staatsschutz&quot; den Anlass nutzte, um Zugriff auf die vertrauliche IT-Infrastruktur der Augsburger Klimagerechtigkeitsbewegung zu nehmen. Mai kündigte an, dass er diesbezüglich im Gerichtssaal ein neues Beweismittel enthüllen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die New York Times wurde auf den Fall aufmerksam, nachdem Mai erklärt hatte, dass ihm sein Recht, während der Durchsuchung eine Anwältin anzurufen, verwehrt wurde. Die Abteilung &quot;Staatsschutz&quot; der Augsburger Polizei verwarf indes zwei von Mai diesbezüglich gestellte Dienstaufsichtsbeschwerden mit der Behauptung, dass ihm ein polizeiliches Dienstgerät für den Anwaltsanruf zur Verfügung gestellt worden sei. Tatsächlich berichtete die Süddeutsche aus dem polizeilichen Durchsuchungsprotokoll [3f], Mai sei &quot;unzufrieden damit, dass er für die Dauer der Maßnahme nicht telefonieren darf&quot;. Als Aktivist\*innen aus Mais Umfeld die Unregelmäßigkeiten dieser Hausdurchsuchung öffentlich machen wollten und dafür das ihm ausgehändigte Durchsuchungsprotokoll veröffentlichten, wurde ihm &quot;Veröffentlichung geheimer Gerichtsdokumente&quot; vorgeworfen und ein weiteres Verfahren angestrengt [3b,3e]. &quot;Aktivisten werden zunehmend wie Schwerverbrecher behandelt. Und wenn wir das den Leuten zeigen wollen, dann werden einfach größere Geschütze gegen uns aufgefahren&quot;, so seine Mitstreiter\*innen. Auch Amnesty International schlägt bereits Alarm über den Zustand in Deutschland [3c], setzte es auf seine internationale Ächtungsliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Fall vor Gericht ausgeht, ist offen. Im Hamburger Original kam es nicht einmal zu einer Anklage, alle Vorwürfe wurden von der Generalstaatsanwaltschaft zu den Akten gelegt. Die Augsburger Staatsanwaltschaft ist aber für ihren Nimbus besonderer Strenge bekannt, führte etwa auch schon Razzien in den Verlagsräumen der Augsburger Allgemeinen [4] und dem Bastlerverein &quot;OpenLab&quot; durch [5] (dessen Schwesterverein &quot;Das Habitat&quot; am Samstag mit dem Augsburger Zukunftspreis ausgezeichnet wurde [6]). Diese Übergriffe wurden später gerichtlich für rechtswidrig erklärt [7,8]. Für Verwicklungen in CSU-Korruptionsskandale sieht sich die Augsburger Staatsanwaltschaft öffentlicher Kritik ausgesetzt [9].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://taz.de/Pimmelgate-Verfahren-eingestellt/!5871270/](https://taz.de/Pimmelgate-Verfahren-eingestellt/!5871270/)  &lt;br /&gt;
[2] [https://www.nytimes.com/2022/09/23/technology/germany-internet-speech-arrest.html](https://www.nytimes.com/2022/09/23/technology/germany-internet-speech-arrest.html)  &lt;br /&gt;
[3] https://toni-schuberl.de/fileadmin/Speicherplatz/bayern/personen/toni-schuberl.de/Schriftliche_Anfragen/Schriftliche_Anfragen_2022/Augsburger_Pimmelgate_-_Grenzen_der_Beleidigung_bei_Politikern.pdf &lt;br /&gt;
[3b] [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-02-so-reagiert-die-polizei-auf-pimmelgate-sued/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-02-so-reagiert-die-polizei-auf-pimmelgate-sued/)  &lt;br /&gt;
[3c] [https://www.fr.de/politik/klimaaktivisten-amnesty-international-deutschland-versammlungsfreiheit-repression-proteste-liste-zr-92528884.html](https://www.fr.de/politik/klimaaktivisten-amnesty-international-deutschland-versammlungsfreiheit-repression-proteste-liste-zr-92528884.html)  &lt;br /&gt;
[3d] [https://netzpolitik.org/2022/augsburg-pimmel-kommentar-fuehrt-zu-razzia-bei-klimaaktivisten/](https://netzpolitik.org/2022/augsburg-pimmel-kommentar-fuehrt-zu-razzia-bei-klimaaktivisten/)  &lt;br /&gt;
[3e] [https://netzpolitik.org/2022/pimmelgate-sued-augsburger-polizei-ueberzieht-klimaaktivisten-mit-weiterem-verfahren/](https://netzpolitik.org/2022/pimmelgate-sued-augsburger-polizei-ueberzieht-klimaaktivisten-mit-weiterem-verfahren/)  &lt;br /&gt;
[3f] [https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-pimmelgate-klimacamp-polizei-1.5566562](https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-pimmelgate-klimacamp-polizei-1.5566562)  &lt;br /&gt;
[4] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Beleidigter-Referent-Polizei-beschlagnahmt-in-Redaktion-Daten-eines-Foren-Nutzers-id23659806.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Beleidigter-Referent-Polizei-beschlagnahmt-in-Redaktion-Daten-eines-Foren-Nutzers-id23659806.html)  &lt;br /&gt;
[5] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Kommentar-Staatsschutz-durchsucht-Augsburger-Open-Lab-Eine-fragwuerdige-Aktion-id51557846.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Kommentar-Staatsschutz-durchsucht-Augsburger-Open-Lab-Eine-fragwuerdige-Aktion-id51557846.html)  &lt;br /&gt;
[6] [https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/rathaus/preistraeger-und-preise/zukunftspreis](https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/rathaus/preistraeger-und-preise/zukunftspreis)  &lt;br /&gt;
[7] [https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Fall-Ullrich-Landgericht-Beschlagnahme-in-AZ-Redaktion-war-rechtswidrig-id24527696.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Fall-Ullrich-Landgericht-Beschlagnahme-in-AZ-Redaktion-war-rechtswidrig-id24527696.html)  &lt;br /&gt;
[8] [https://netzpolitik.org/2018/gericht-urteilt-durchsuchung-bei-zwiebelfreunden-war-rechtswidrig/](https://netzpolitik.org/2018/gericht-urteilt-durchsuchung-bei-zwiebelfreunden-war-rechtswidrig/)  &lt;br /&gt;
[9] [https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsanwaltschaft_Augsburg#%C3%96ffentliche_Kritik_an_der_Arbeitsweise](https://de.wikipedia.org/wiki/Staatsanwaltschaft_Augsburg#%C3%96ffentliche_Kritik_an_der_Arbeitsweise)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Friedlicher Kletterprotest: Anklageeinstellung wie beim Forst Kasten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Leerstand verwenden, Rodungswahn beenden! Bestandsbauten sanieren, Altbaumbestand integrieren&quot;. Unter diesem Motto klettern am 10.10.2022 Aktivist\*innen des Augsburger Klimacamps auf drei der insgesamt 57 schließlich gefällten Bäume auf dem Reese-Areal, nachdem sie am Vortag durch eine Anwohnerin wegen der vorgezogenen Rodungsarbeiten um Hilfe gebeten wurden. Für ein CO2-intensives Neubauprojekt – das auch jetzt ein Jahr später noch nicht begonnen hat – wurde aus Bequemlichkeit zunächst jeder Baum gefällt, anstatt sie in die Planungen einzubetten, findet Mai. Die vielfältigen Gründe dieser Aktion wurden in einer Pressemitteilung des Klimacamps dargelegt [10] und in mehreren Medienberichten rezipiert [11-16].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir sind enttäuscht vom Kurs der städtischen Wohnbaugruppe&quot; moniert Klimacamp-Unterstützerin Ute Grathwohl (50), die am Tag der Aktion zugesehen hat. Denn noch am Tag der Aktion suggerierte der Geschäftsführer der Wohnbaugruppe (WBG) vor Ort der anwesenden Presse, von einem Strafantrag abzusehen. &quot;Vertreter der Wohnbaugruppe reden immer viel von Baumerhalt und Klimaschutz. Wenn es aber darum geht, zu handeln, werden engagierte Mieter\*innen bei Balkonkraftwerken gebremst und friedlicher Aktivismus verfolgt. Unsere Justiz und Polizei kostet das nur wieder Zeit und Geld&quot;, so Grathwohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wie wir es auch planten, haben wir die Rodungsarbeiten nicht gestört. Wir hatten gehofft, dass rechtzeitig jemand von der WBG den von uns erzeugten Presserummel nutzt und sich vor Ort als Baumretter profiliert&quot;, erklärt der Mathematiker Alexander Mai (27), wieso er kurzzeitig auf einen Baum kletterte. Die Aktivisten wussten, dass auch ein kleinerer Maßstab reicht, um große Änderungen zu bewirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Wochen zuvor erreichten Aktivist\*innen des Klimacamps, dass der Stadtrat sein Rodungsvorhaben bei den 44 Bäumen am Bahnhofsvorplatz überdenkt [17]. Den Ausschlag gab ein Kletterworkshop am 01.08.2022 [18,19], nachdem sachkundige Stimmen von Expertengruppen wie der &quot;Baum-Allianz&quot; und &quot;Augsburg in Bürgerhand&quot; lange nicht ausreichend Beachtung fanden. Die Bäume seien nicht erhaltenswert, behauptete dagegen das Stadtplanungsamt. Ein Jahr später bestätigt jedoch ein neues Guthaben das Gegenteil [20]. Ein weiteres Argument der Regierungskoalition war, dass die Rodung der Bäume einen unveränderbaren Teil des Siegervorschlags darstellt, der aus einem Wettbewerb zur Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes hervorging. Nach Anfrage beim Architekturbüro stellte sich jedoch heraus, dass der ursprüngliche Plan die meisten Bäume mit einbezog und erhalten würde, dann aber von städtischer Seite in seine baumlose Form gebracht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Beispiel ist der Münchner Forst Kasten, der unter Beteiligung Augsburger Aktivist\*innen gerettet werden konnte. Auch auf diesen Protest folgten Ordnungswidrigkeitsvorwürfe und Anzeigen. Vor wenigen Tagen dann feierte Mais Mitstreiter Ingo Blechschmidt (35) Erfolg vor Gericht – Richter Robert Grain vom Münchner Amtsgericht stellte fest [21,22]: &quot;Ich will dieses Verfahren ohne Sanktion einstellen, weil es ein friedlicher und erfolgreicher Protest gewesen ist. Man kann es nicht anders sagen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Auch kleine Baumkletteraktionen wirken und bringen das eine oder andere scheinbar unveränderbare behördliche Rodungsvorhaben ins Wanken. Deswegen wird auch in Zukunft Protest nötig sein und uns eine bessere Zukunft ermöglichen&quot;, so Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens: Bei der neuen Firmenzentrale der WBG, keine 250 Meter südlich von den 57 gefällten Reese-Bäumen, wurden alle umliegenden, schattenspendenen Bäume behalten. &quot;Die einfachen Leute in den Neubauten beim Reese-Areal hingegen werden in der Sommersonne brutzeln und ihren Baumpflanzungsexperimenten beim Sterben zusehen können&quot;, so Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10] [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-10-baumbesetzung/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-10-10-baumbesetzung/)  &lt;br /&gt;
[11] [https://web.archive.org/web/20221121013704/https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-aktivisten-besetzen-baeume-in-augsburg,TJprUnj](https://web.archive.org/web/20221121013704/https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-aktivisten-besetzen-baeume-in-augsburg,TJprUnj)  &lt;br /&gt;
[12] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-reese-areal-klimacamp-protestiert-mit-baumbesetzungen-gegen-faellungen-id64200876.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-reese-areal-klimacamp-protestiert-mit-baumbesetzungen-gegen-faellungen-id64200876.html)  &lt;br /&gt;
[13] [https://www.sat1.de/serien/17-30-sat1-bayern/videos/augsburg-klimacamp-aktivisten-besetzen-baeume](https://www.sat1.de/serien/17-30-sat1-bayern/videos/augsburg-klimacamp-aktivisten-besetzen-baeume)  &lt;br /&gt;
[14] [https://www.augsburg.tv/mediathek/video/a-tv-kompakt-messerattacke-vor-bar-in-augsburg/](https://www.augsburg.tv/mediathek/video/a-tv-kompakt-messerattacke-vor-bar-in-augsburg/)  &lt;br /&gt;
[15] [https://www.daz-augsburg.de/90798-2/](https://www.daz-augsburg.de/90798-2/)  &lt;br /&gt;
[16] [https://radioschwaben.de/nachrichten/augsburg-aktivisten-besetzen-baeume/](https://radioschwaben.de/nachrichten/augsburg-aktivisten-besetzen-baeume/)  &lt;br /&gt;
[17] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-baeume-am-bahnhofsvorplatz-sollen-gefaellt-werden-kritik-vom-klimacamp-id63507481.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-baeume-am-bahnhofsvorplatz-sollen-gefaellt-werden-kritik-vom-klimacamp-id63507481.html)  &lt;br /&gt;
[18] [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-01-staatsschutz-bei-kletterworkshop/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2022-08-01-staatsschutz-bei-kletterworkshop/)  &lt;br /&gt;
[19] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-baeume-am-bahnhofsvorplatz-sollen-gefaellt-werden-kritik-vom-klimacamp-id63507481.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-baeume-am-bahnhofsvorplatz-sollen-gefaellt-werden-kritik-vom-klimacamp-id63507481.html)  &lt;br /&gt;
[20] [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-doch-kein-kahlschlag-baeume-am-bahnhofsvorplatz-haben-eine-zukunft-id68448046.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-doch-kein-kahlschlag-baeume-am-bahnhofsvorplatz-haben-eine-zukunft-id68448046.html)  &lt;br /&gt;
[21] [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/forst-kasten-neuried-amtsgericht-muenchen-klimaproteste-ingo-blechschmidt-1.6301572](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/forst-kasten-neuried-amtsgericht-muenchen-klimaproteste-ingo-blechschmidt-1.6301572)  &lt;br /&gt;
[22] [https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/neuried-ort29132/verfahren-gegen-baumbesetzer-eingestellt-92665100.html](https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/neuried-ort29132/verfahren-gegen-baumbesetzer-eingestellt-92665100.html)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in einer Pressekonferenz des Klimacamps vom 26.10.2023 ([https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-10-26-Erklaerung_zur_Zukunft_des_Augsburger_Klimacamps/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2023-10-26-Erklaerung_zur_Zukunft_des_Augsburger_Klimacamps/)) bereits angedeutet wurde, steht für Augsburg mehr als nur der Ruf der Augsburger Staatsanwaltschaft auf dem Spiel. Sollte friedlicher und symbolischer Protest – der bislang gezielt Problemstellen adressiert, statt unbeteiligte Dritte in ihrem Privatleben zu stören – weiter durch Repression unmöglich gemacht werden, so werden sich neue Protestgruppen in Augsburg finden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich sollte sich auch Blechschmidt am Dienstag für die Aktion bei den Reese-Bäumen verantworten. Dieser zog angesichts der vergangenen Verfahren seinen Einspruch zurück, um den aktuellen &quot;Bestrafungsfantasien der Staatsanwaltschaft&quot;, wie sie im Klimacamp genannt werden, zu durchkreuzen. So gilt wieder, was die Staatsanwaltschaft lange vor Beginn ihres &quot;Haftstrafenhagels&quot; forderte (Geldstrafe).&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 02:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/13_11_2023_Pimmelgate_Sued_57_Baeume/
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        </item>
        
        <item>
            <title>15.11.2023: Kurzkundgebung Oberer Graben am Vogeltor</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/18_11_2023_15min_oberer-graben-vogeltor/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 18.11.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf dem Oberen Graben für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern die konsequente Umsetzung des Mobilitätsplans&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 20.11.2023 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf dem Oberen Graben am Vogeltor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt will &quot;Verkehr verträglich abwickeln und lebenswerte Räume schaffen&quot;, so zumindest eines Ihrer Entwicklungsziele im Augsburger Mobilitätsplan [1]. Als allenfalls zaghaft kann man die wenigen Pilotprojekte bezeichnen [2], mit denen die Stadt aktuell glaubt diese Entwicklungsziele erreichen zu können. Mit längst überfälligem Tempo 30 auf einigen Straßen der Stadt und einzelnen neu eingerichteten Stationen für Carsharing und Lastenräder in einem Modellquartier ist eine echte Mobilitätswende immer noch ein ferner Traum. Es ist höchste Zeit mutig voranzuschreiten und mit einem Wettbewerb der Ideen und Innovativen Maßnahmen die zukünftige Mobilität im Stadtgebiet menschen- und klimafreundlich zu gestallten. Eine solche Maßnhame wäre zum Beispiel ein sogenannter Modalfilter am Vogeltor, der die Durchfahrt auf Rettungskräften, ÖPNV und Radverkehr beschränkt. Die Entlastung des Oberen Graben vom stetigen Durchgangsverkehr wäre ein Gewinn für Lebensqualität und Gesundheit. Für 15 Minuten macht die Kurzkundgebung diese Vision erlebbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Beschlussvorlage BSV/23/09465 &quot;Augsburger Mobilitätsplan - Zielkonzept&quot; [https://ratsinfo.augsburg.de](https://ratsinfo.augsburg.de)&lt;br /&gt;
[2] Beschlussvorlage BSV/23/09324 &quot;Augsburger Mobilitätsplan - Pilotprojekte&quot; [https://ratsinfo.augsburg.de](https://ratsinfo.augsburg.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sat, 18 Nov 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/18_11_2023_15min_oberer-graben-vogeltor/
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        </item>
        
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            <title>03.12.2023: Kurzkundgebung auf der Maximilianstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/03_12_2023_15min_maximilianstraße/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 03.12.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf der Maximilianstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern mehr Handlungsspielraum für Städte und Gemeinden bei der Verkehrsplanung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 4.12.2023 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf Parkplätzen an der Maximilianstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das Ziel der Sicherheit im Straßenverkehr dürfe nicht aufgeweicht werden!&quot; lautete so oder so ähnlich die Begründung, mit der die von Union geführten Länder, allen voran Bayern, die dringend notwendige Reform des Straßenverkehrsgesetzes im Bundesrat blockiert haben [1]. Dass auch Fußgänger, Radfahrer und ÖPNV Teil des Verkehrs sind, kam ihnen dabei wohl nicht in den Sinn, denn gerade für diese wären wichtige Verbesserungen enthalten [2]. So wird der Gestaltungsspielraum von Städten und Kommunen weiterhin von einem Gesetz beschränkt, dessen schützende Hand sich über den motorisierten Individualverkehr legt. Die Augsburger Maxstraße ist dabei nur das aktuellste Beispiel in unserer Stadt, wie damit Besitzstand und Gewohnheitsrecht vor dem zaghaften Mut zur Veränderungen geschützt werden. Diesen Mut braucht aber die Lokalpolitik, um unsere schönen Stadt mit Blick auf Klimaresilienz und Menschenfreundlichkeit umzugestalten. Deshalb fordern wir von der Union die fällige Modernisierung nicht länger der Parteipolitik zu opfern und den Städten und Gemeinden den Handlungsspielraum einzuräumen, den sie so eindringlich fordern [3].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Spiegel Online - &quot;Unionsländer lassen Ampel auflaufen, Bundesrat stoppt Verkehrsreform&quot;  [https://www.spiegel.de/auto/stvo-bundesrat-stoppt-verkehrsreform-der-ampelkoalition-a-55f982f7-2ce3-474a-8f61-22ec81a36df0?sara_ref=re-xx-cp-sh](https://www.spiegel.de/auto/stvo-bundesrat-stoppt-verkehrsreform-der-ampelkoalition-a-55f982f7-2ce3-474a-8f61-22ec81a36df0?sara_ref=re-xx-cp-sh)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Bundesregierung - Reform des Straßenverkehrsgesetzes [https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/stvg-reform-2197452](https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/stvg-reform-2197452)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] Statement von Oberbürgermeisterin Eva Weber zum Scheitern der Novelle des Straßenverkehrsgesetzes und der Straßenverkehrsordnung im Bundesrat [https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/wir-treten-weiter-auf-der-stelle](https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/wir-treten-weiter-auf-der-stelle)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 03 Dec 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/03_12_2023_15min_maximilianstraße/
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        </item>
        
        <item>
            <title>17.12.2023: Kurzkundgebung auf der Schießgrabenstraße </title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/17_12_2023_15min_schießgrabenstraße/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps und von Verkehrswendeaktivist*innen am 17.12.2023**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf der Schießgrabenstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist*innen fordern mehr Verkehrsraum für Fußgänger und Radfahrer und eine konsequente Reduktion des Durchgangsverkehrs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 18.12.2023 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position an der Einmündung der Schießgarbenstraße am Königsplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Augsburg fördert die autoarme Innenstadt mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität, attraktiven und vielfältig nutzbaren öffentlichen Räumen, Vermeidung von Durchgangsverkehren und optimaler Erreichbarkeit mit klarem Vorrang für ÖPNV, Fahrrad und Fußgänger.&quot; so eins der fünf Leitbilder der Stadt in Ihrem Mobilitätsplan [1]. Es gab diesen Mobilitätsplan noch nicht, als die Stadt vor 10 Jahren mit der Umgestaltung des Königsplatzen einen entscheidenden Schritt in diese Richtung gemacht hat. Mit dem Rückhalt der Bürger wurde dabei eine wichtige Durchgangsachse autofrei gemacht, eine umstrittenen Maßnahme die aber selbst ehemalige Gegner &quot;positiv enttäuscht&quot; zurückblicken lässt [2]. Dieser Gestaltungswille ist es, den wir von der Stadt auch weiterhin fordern, denn die Notwendigkeit mit Blick auf Klimaschutz und Klimaresilienz unsere schöne Stadt weiterzuentwickeln wird immer offensichtlicher. So zum Beispiel mit einer schrittweisen Umwidmung des Verkehrsraums rund um den Königsplatz zugunsten von Fußgängern und Radfahrern. Und vielleicht blicken wir in weiteren 10 Jahren darauf zurück, wie dadurch der Durchgangsverkehr reduziert und die Lebensqualität gestärkt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1]  Beschlussvorlage BSV/23/09465 &quot;Augsburger Mobilitätsplan - Zielkonzept&quot; [https://ratsinfo.augsburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Augsburger Allgemeine - Bilanz nach zehn Jahren: Wie hat sich der Augsburger Königsplatz bewährt? [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-bilanz-nach-zehn-jahren-wie-hat-sich-der-augsburger-koenigsplatz-bewaehrt-id68810596.html]&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 17 Dec 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/17_12_2023_15min_schießgrabenstraße/
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        </item>
        
        <item>
            <title>12.02.2024: Kurzkundgebung auf der Schäzlerstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-02-11_15min_sechaetzlerstrasse/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung aus dem Augsburger Klimacamp und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 11.02.2024**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf der Schäzlerstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist*innen fordern lückenlose und attraktive Radinfrastruktur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 12.02.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Schäzlerstaße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radfahren ist normal, als Sport aber auch als Verkehrsmittel, auf dem Weg zum Büro, zur Kita oder zum Einkauf. Dieser Normalität steht aber eine Marginalisierung in Politik und Rechtsprechung entgegen, die nicht mehr zeitgemäß ist, vor allem in Städten wie Augsburg. Wie der Radverkehr immer wieder ins Abseits gestellt wird, kann rund um die Kreuzung Schätzlerstraße/ Prinzregentenstaße exemplarisch beobachtet werden. Radelt man gerade noch auf einem großzügigen Radweg in Richtung Königsplatz, hört dieser nach der Kreuzung urplötzlich auf und man darf sich schnell zwischen Mitschwimmen im Strom der Autos oder Schrittgeschwindigkeit auf dem Gehweg entscheiden. Strebt man als Radfahrer nach Westen darf man beim Linksabbiegen mehrere Ampelschaltungen lang beobachten, wie der motorisierte Individualverkehr Grünphase für Grünphase an einem vorbeirauscht. Um mehr und mehr Menschen von der Normalität des Radfahrens zu überzeugen und so den städtischen Verkehr klima- und menschenfreundlicher zu gestalten, muss diese Marginalisierung überwunden werden. Deshalb ist es höchste Zeit, die Privilegien des Automobils auf den Prüfstand zu stellen und Infrastruktur für Radfahrer, Fußgänger und ÖPNV zu schaffen ohne diese klimafreundlichen Verkehrsarten dem motorisierten Individualverkehr unterzuordnen oder gegeneinander auszuspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 11 Feb 2024 00:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-02-11_15min_sechaetzlerstrasse/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>28.02.2024: Pimmelgate Süd und Reese-Bäume: lang erwartetes Gerichtsverfahren am kommenden Dienstag</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-02-28-Pimmelgate_Sued_57_Baeume/
            </link>
            <description>
                *Presseinformation aus dem Augsburger Klimacamp am 28.2.2024*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Pimmelgate Süd und Reese-Bäume: lang erwartetes Gerichtsverfahren am kommenden Dienstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommenden Dienstag (5.3. 9:00, Amtsgericht Augsburg, Gögginger Straße 101, Sitzungssaal 146) findet der lang ersehnte Mammutprozess gegen Klimaaktivist Alexander Mai (27, Mathematik-Student und IT-Werkstudent) statt. Dieser Prozess war ursprünglich für den 14.11.2023 angesetzt, wurde jedoch vom Gericht aus dienstlichen Gründen zwei Male verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verhandelt werden:&lt;br /&gt;
- der vor zwei Jahren als „Pimmelgate Süd“ bekanntgewordene Fall, in dem auf einen Zeitungslink auf Facebook hin eine aus Sicht von Mai überzogene Hausdurchsuchung folgte (sogar die New York Times berichtete darüber)&lt;br /&gt;
- Veröffentlichung von Mai ausgehändigten Dokumenten aus ebenjenem Fall&lt;br /&gt;
- Kletterprotest bei den Reese-Bäumen&lt;br /&gt;
- und ein neuer Fall im Zusammenhang der von Mai in den Jahren 2020 und 2021 verfassten Stadtrats- und Ausschussprotokolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht um mehr als 10.000 Euro Geldstrafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Details zu diesen vier Fällen (mit Verweisen auf frühere Berichterstattung von AZ, a.tv, BR, Süddeutsche, DAZ, ...) finden Sie in der früheren PM zur Prozessankündigung: [https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/13_11_2023_Pimmelgate_Sued_57_Baeume/](https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/13_11_2023_Pimmelgate_Sued_57_Baeume/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem haben sich nur folgende Ergänzungen ergeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wie im polizeilichen Durchsuchungsprotokoll dokumentiert ist, durfte Alex Mai während seiner Hausdurchsuchung nicht Klimacamp-Anwältin Martina Sulzberger anrufen. Dieses Verbot ist rechtswidrig, wie auch die Polizei bestätigte. Doch alle Dienstaufsichtsbeschwerden, die wir in diesem Zusammenhang gestellt haben, wurden als unbegründet verworfen. Stattdessen wurde, im Widerspruch zum polizeilichen Durchsuchungsprotokoll, behauptet, dass Alex Mai ein polizeiliches Handy für das Telefonat angeboten worden sei. Auf Anfrage können wir Ihnen alle Schriftsätze hierzu zur Verfügung stellen. Eine geschwärzte Veröffentlichung ist voraussichtlich NICHT nach § 353d StGB strafbar, da es sich nicht um Dokumente eines laufenden Gerichtsverfahrens handelt. Doch sicher ist es nicht. Arne Semsrott und andere Gruppen und Einzelpersonen arbeiten gerade daran, diesen &quot;chilling effect&quot;-Paragraphen als verfassungswidrig nachzuweisen ([https://www.sueddeutsche.de/medien/arne-semsrott-fragdenstaat-klage-staatsanwaltschaft-paragraf-353d-1.6382148](https://www.sueddeutsche.de/medien/arne-semsrott-fragdenstaat-klage-staatsanwaltschaft-paragraf-353d-1.6382148)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Ein weiteres Beispiel für den Nimbus besonderer Härte der Augsburger Justiz sind die Fälle von Charlie Kiehne (21) und Samuel Bosch (21). Die beiden wurden vom Augsburger Landgericht zu Freiheitsstrafen (Jugendarrest) verurteilt. Charlie sitzt aus diesem Grund aktuell in der Jugendarrestanstalt Göppingen. Samuel wird seine Haft am 14.3. antreten. Details dazu: [https://ravensburg.klimacamp.eu/presse/pressemitteilungen/haftantritt/](https://ravensburg.klimacamp.eu/presse/pressemitteilungen/haftantritt/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Ursprung der Hausdurchsuchung war bekanntlich eine Strafanzeige durch AfD-Stadtrat Jurca, der sich durch das Posten eines Zeitungsartikellinks beleidigt sah. Augsburger &quot;Staatsschutz&quot; und Justiz machen sich dabei nützlich für eine Partei, deren Motive nicht erst klar werden durch die Correctiv-Recherchen ([https://correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/01/10/geheimplan-remigration-vertreibung-afd-rechtsextreme-november-treffen/](https://correctiv.org/aktuelles/neue-rechte/2024/01/10/geheimplan-remigration-vertreibung-afd-rechtsextreme-november-treffen/)) oder die aktuell laufende Einstufung der ganzen Partei als &quot;gesichert rechtsextremistisch&quot; des Verfassungsschutzes ([https://www.tagesschau.de/inland/afd-bericht-gutachten-verfassungsschutz-100.html](https://www.tagesschau.de/inland/afd-bericht-gutachten-verfassungsschutz-100.html)). Bei der wohl größten Demo Augsburgs, &quot;Augsburg gegen Rechts&quot; am 03.02., erinnerte auch unsere Oberbürgermeistern Eva Weber (CSU) daran, dass wir Hass und Hetze auch im Netz nicht einfach stehen lassen können. Das müssen wir ansprechen, um unsere Demokratie zu verteidigen ([https://www.youtube.com/watch?v=2_VNXggCc6w](https://www.youtube.com/watch?v=2_VNXggCc6w), ab ca. 42:45). Welches Signal schickt die Augsburger Justiz an engagierte Bürger\*innen, wenn bereits das Teilen eines Zeitungslinks zu solch drastischen Repressionen führt? Wie soll zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts dann noch funktionieren, unsere Demokratie verteidigt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Schlimmer und überzogener als die 57 Reese-Bäume, hat es in den letzten Tagen etwa 100 Bäume am Lech getroffen. Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete ([https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/kahlschlag-am-lech-in-augsburg-spaziergaenger-sind-entsetzt-id69568626.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/kahlschlag-am-lech-in-augsburg-spaziergaenger-sind-entsetzt-id69568626.html) und [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/kahlschlag-in-augsburg-behoerden-sind-auf-180-id69575971.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/kahlschlag-in-augsburg-behoerden-sind-auf-180-id69575971.html)). Die Situation ist noch undurchsichtig, wie so oft beim voreiligen Schaffen von Fakten. Scheinbar hat hier eine Behörde unterschätzt, wie sehr Stadtbewohner\*innen an den wenigen gesunden Bäumen hängen, die sie haben. Für die Verkehrssicherheit sollten wohl eigentlich etwa 10 Bäume fallen. Ein Baumexperte machte sich vor Ort ein Bild: von den letztendlich 100 zerstörten Bäumen wurden viele in einem nicht überlebensfähigen Zustand hinterlassen, der sie erst recht zu einer Gefahr für den Verkehr macht. OB Weber und Umweltreferent Erben reagieren, wie die AZ berichtet, verständlicherweise irritiert. Ohne Engagement aus der Bürgerschaft, wie von der Baumallianz, und ohne Kletterproteste, wie bei den 57 Reese-Bäumen, würden Fällungen wie diese ohne Skrupel durchgezogen werden.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 28 Feb 2024 23:30:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-02-28-Pimmelgate_Sued_57_Baeume/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.03.2024: Kurzkundgebung auf der Stettenstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-03-10_15min_stettenstrasse/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung aus dem Augsburger Klimacamp und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 10.03.2024**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf der Stettenstraße für eine klima- und menschenfreundliche&lt;br /&gt;
Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern mehr Sicherheit und&lt;br /&gt;
Vorrang für Radfahrende an Ampelkreuzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 11.03.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima-&lt;br /&gt;
und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und&lt;br /&gt;
menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund.&lt;br /&gt;
Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Stettenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei gut 70% der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern ist der PKW&lt;br /&gt;
Unfallgegner, aber nur bei jedem vierten dieser Unfälle, liegt die Hauptschuld&lt;br /&gt;
beim schwächeren der beiden Verkehrsteilnehmen, so die Analyse des&lt;br /&gt;
Statistischen Bundesamtes für 2021 [1]. Weder Radfahren noch Autofahren schützt&lt;br /&gt;
vor Dummheit, doch leider ist es traurige Realtität, dass in den meisten Fällen&lt;br /&gt;
Radfahrer\*innen diese Dummheit mit ihrer Gesundheit oder sogar mit dem Leben&lt;br /&gt;
bezahlen. Das Verkehrsgeschehen an der Kreuzung Stettenstraße und Hermanstraße&lt;br /&gt;
zeigt dabei exemplarisch, wie gut gemeinte aber im Detail schlecht umgesetzte&lt;br /&gt;
Radinfrastruktur dazu beiträgt. Die Ampelschaltung lässt selbst Autofahrer&lt;br /&gt;
verunsichert innehalten und ist eine Gefahr für Radfahrer\*innen. Allein die&lt;br /&gt;
Umsicht aller Beteiligten verhindert hier, dass häufiger tragische Unfälle zu&lt;br /&gt;
beklagen sind. Deshalb fordern wir die Verantwortlichen auf, diese gefährliche&lt;br /&gt;
Kreuzung mit einer verbesserten Ampelschaltung zu entschärfen und dem&lt;br /&gt;
Radverkehr an dieser Radhauptverbindung wenigsten Gleichberechtigung mit dem&lt;br /&gt;
MIV einzuräumen. Das am besten bevor ein sogenanntes Ghost Bike in gespenstigem&lt;br /&gt;
Weiß Zeugnis davon ablegt, dass die Verantwortlichen nicht rechtzeitig&lt;br /&gt;
gehandelt haben und Menschen ihre Liebsten bei ein Unfall mit ihrem Fahrrad&lt;br /&gt;
verloren haben -- Enkel, Töchter, Ehepartner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten&lt;br /&gt;
organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen&lt;br /&gt;
auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die&lt;br /&gt;
für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete&lt;br /&gt;
Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende&lt;br /&gt;
möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Statistisches Bundesamt: VERKEHRSUNFÄLLE Kraftrad- und Fahrradunfälle im&lt;br /&gt;
Straßenverkehr 2021 www.destatis.de&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 10 Mar 2024 20:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-03-10_15min_stettenstrasse/
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        </item>
        
        <item>
            <title>24.03.2024: 15MinDemo Froelichstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-03-24_29_15MinDemo_Froelichstraße/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung aus dem Augsburger Klimacamp und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 24.03.2024**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf der Frölichstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist*innen fordern mehr Sicherheit im Tunnel Pferseer Straße für Radfahrer\*innen und Fußgänger\*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 25.03.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Frölichstraße vor der Unterführung Richtung Pfersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterführung unter dem Bahnhofsvorfeld, die Pfersee mit der Innenstadt verbindet, ist ein Nadelöhr. Eines, in dem sich täglich tausende Fußgänger\*innen, Radfahrer\*innen, Autos und zahlreiche Busse und Straßenbahnen auf engstem Raum begegnen. Diese Enge führt unweigerlich zu Konflikten. Radfahrer\*innen, die aus Sorge um Leib und Leben auf den freigegeben Gehweg ausweichen, aber nicht die vorgegebenen Schrittgeschwindigkeit einhalten, gefährden Fußgänger*innen. Autofahrer*innen, die trotz der Enge und durchgezogener Mittellinie Fahrradfahrende überholen, gefährden Radfahrer*innen auf der Fahrbahn. Deshalb unterstützen die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen den Antritt der Augsburger Koalition aus CSU und Grünen, mit dem 2020 eingeführten Verkehrsschild ein Überholverbot von Fahrrädern durch Autos zu verhängen und klare Verhältnisse zu schaffen [1]. Sie fordern die Verwaltung auf, ihre Bedenken auszuräumen und für mehr Sicherheit für alle zu sorgen. Als weitere Maßnahme kann eine Fahrbahnmarkierung der Mittellinie mittels Standfüssen das unzulässige Überholen von Fahrradfahrenden durch KFZ einschränken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist*innen schlagen weitere Sofortmaßnahmen vor. Vor allem die Erweiterung der Cityzone [4] der Stadtwerke Augsburg auf die Haltestelle &quot;Augsburg, Rosenaustraße&quot; bietet die Möglichkeit, die Unterführung in Bus und Straßenbahn kostenfrei zu durchqueren, und dadurch zu entlastet. Die Unterführung ist für zu Fuß Gehende kein angenehmer Ort. Sie ist laut, zugig, und unterliegt einem hohen Nutzungsdruck, durch sich begegnenden Fußverkehr (stadteinwärts/stadtauswärts) auf dem südlichen Fußweg der Unterführung sowie die dort Fahrradfahrenden.  Am stark frequentierten Nordausgang des Augsburger Hauptbahnhofs gibt es keine Querungshilfe für zu Fuß Gehende, um auf den gegenüber liegenden Fußweg zu gelangen. Dadurch konzentriert sich der Fußverkehr auf den Fußweg direkt am Ausgang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langfristig entstehen neue Möglichkeiten, den Verkehrsraum neu aufzuteilen, wenn die Straßenbahntrasse verlegt worden ist. Die Vision einer autoarmen Innenstadt im Sinne des Augsburger Mobilitätsplans [2] wird mit deutlich weniger Raum für den motorisierten Individualverkehr auskommen. Dann kann auch die Unterführung Pferseer Straße als einstiges Nadelöhr Fußgänger*innen und Radfahrer*innen den Raum bieten, den sie in einer zukunftsfähigen Stadt Augsburg verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Lösungen reichen von einer Einbahnstraßenregelung oder gleich die Sperrung der Pferseer Unterführung für Kraftfahrzeuge des MIV. Das verbleibende Verkehrsaufkommen könnte in reduziertem Umfang über die parallele Schlettererstraße und Sieglindenstraße weiter in die Stadt gelangen. Die Pferseer Unterführung würde dann als Fahrradstraße gewidmet, ein weiteres Stück der Ost-West-Radachse zwischen Stadtbergen und der Innenstadt schließen. Die Klimaschützer\*innen sind überzeugt, damit die Sicherheit von Radfahrenden und Fußgängern zu erhöhen und die Nutzung von klimafreundlichen Verkehrsmitteln wie Rad und ÖPNV zu fördern. Die Forderung folgt dem städtebaulichen Prinzip der auf den Menschen fokussierten Verkehrsplanung, mit der echte Fahrradstädte zum Erfolg gefunden haben. [5]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen, machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Augsburger Allgemeine 12.01.2024: Kommt dieses Verkehrszeichen auch in Augsburg? www.augsburger-allgemeine.de&lt;br /&gt;
[2] Augsburger Mobilitätsplan https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan&lt;br /&gt;
[3] MAIBACH-Standfüssen https://www.maibach.com/standfuesse.html&lt;br /&gt;
[4] Stadtwerke Augsburg City Zone www.sw-augsburg.de/city-zone/&lt;br /&gt;
[5] Copenhagenize Design Co. we offer urban planning principle https://copenhagenize.eu/planning&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 24 Mar 2024 20:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-03-24_29_15MinDemo_Froelichstraße/
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        </item>
        
        <item>
            <title>24.03.2025: 15MinDemo 6April</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-03-25_15MinDemo_6April/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung aus dem Augsburger Klimacamp und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 25.03.2024**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25.03.2024: Mit der Kurz-Kundgebung am Montagnachmittag setzen Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen ihre Serie fort, mit der sie etwa alle zwei Wochen an exemplarischen Orten konkrete Maßnahmen für eine klima- und menschenfreundliche Mobilitätswende fordern. Für 15 Minuten konnten Radfahrer\*innen und Fußgänger\*innen erleben, wie die Zukunft der Pferseer Unterführung ohne motorisierten Individualverkehr aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![6. April 2024: 29 x 15 Minuten Kurzkundgebung für eine echte Mobilitätswende](/pages/Pressemitteilungen/15MinDemo-Routenübersicht_6April.jpg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag den 6. April werden die Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen auf das erste Jahr dieser Serie von Kurz-Kundgebungen zurückblicken und mit 29 einzelnen 15 Minuten Kurz-Kundgebungen an die Orte zurückkehren, an denen sie bereits auf die Missstände in der Verkehrspolitik in Stadt, Land und Bund aufmerksam gemacht haben. “Wir werden erneut den Finger in die Wunde legen, aber auch feiern, wenn sich etwas zum Besseren gewendet hat!” meint dazu Organisator Sebastian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen, machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 25 Mar 2024 20:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-03-25_15MinDemo_6April/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>03.04.2024: 29 mal 15 Minuten Kurzkundgebungen</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-03_29_15min_demos/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung aus dem Augsburger Klimacamp und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 03.04.2024**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen kündigen 29 mal 15 Minuten Kurzkundgebungen für eine echte Mobilitäts- und Verkehrswende an&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einem Jahr machen wir nun mit der Serie von 15 Minuten Kurz-Kundgebungen auf die Missstände in der Augsburger Verkehrspolitik aufmerksam. Die Serie begann mit einer Demo an der Einmündung Kobelweg und mit der Idee, eine Protestform zu wählen, die Teil des Alltag werden kann - zwischen Kindergarten und Büro, den elterlichen Taxidiensten oder in der Mittagspause. Seitdem blicken wir auf eine Serie von nun 28 Kundgebungen zurück, die im Schnitt alle zwei Wochen auf Orte aufmerksam machen, die konkret und exemplarisch dafür stehen, wo der politische Gestaltungswille der Augsburger Regierungskoalition davor zurückschreckt, tatsächlich zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit unseren angemeldeten Kurz-Kundgebungen nehmen wir für 15 Minuten dem motorisierten Individualverkehr (MIV) sein Gewohnheitsrecht und stellen die Selbstverständlichkeit in Frage, mit der dem MIV immer noch Vorrang eingeräumt wird. Wir zeigen, wie lebenswert Orte sein können, ohne stetig vorbei rauschenden Verkehr. Wir zeigen, wie sich Radfahrer\*innen und Fußgänger*innen sicher im Verkehr bewegen können, wenn sie als Teil davon ernst genommen werden. Wir zeigen, dass die Menge an Autos Teil des Problems ist und nicht Teil der Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Samstag, den 6. April, werden wir in 29 einzelnen 15 Minuten Kurz-Kundgebungen an die Orte zurückkehren, an denen wir bereits eine echte Mobilitäts- und Verkehrswende gefordert haben. Wir werden erneut auf die bestehenden Versäumnisse hinweisen, aber auch feiern, wo entscheidende Schritte hin zu einer klima- und menschenfreundlichen Verkehrspolitik unternommen wurden. Wir laden alle ein, Entscheider, Ortsansässige, Betroffene, uns zu begleiten, sich ein Bild zu machen und ins Gespräch zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![6. April 2024: 29 x 15 Minuten Kurzkundgebung für eine echte Mobilitätswende](/pages/Pressemitteilungen/15MinDemo-29x15_MinutenKurzkundgebung.jpg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum tun wir das? Weil uns das politische Handeln nicht egal ist! Uns ist nicht egal, dass Fahrradwege im Nichts enden, weil dem Autoverkehr immer noch Vorrang eingeräumt wird. Uns ist nicht egal, dass trotz mehrerer Parkhäuser in unmittelbarer Nähe der öffentliche Raum nur für noch mehr Parkplätze genutzt wird, anstatt Klimaresilienz und Lebensqualität zu stärken. Uns ist nicht egal, dass der verfügbare Verkehrsraum für mehrspurige Straßen genutzt wird, anstatt für sichere Wege von Radfahrer\*innen und Fußgänger\*innen. Uns ist nicht egal, dass Schulwege als gefährlich akzeptiert werden, anstatt die Gefahr, die vom Autoverkehr ausgeht, zu beheben. Und weil uns das alles nicht egal ist, werden wir weiter dafür einstehen, dass die politischen Entscheider\*innen die Zukunft klima- und menschenfreundlich gestalten und nicht nur schlechte Gewohnheiten bewahren.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Wed, 03 Apr 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-03_29_15min_demos/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>04.04.2024: Nach Verurteilung zu Haftstrafe: erneute Aktion bei Regierung von Schwaben</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-04_Flyer/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung aus dem Augsburger Klimacamp am 04.04.2024**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nach Verurteilung zu Haftstrafe: Klimaaktivist\*innen unternehmen erneut Aktion bei Regierung von Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Lohwald-Rodung trotz laufender Gerichtsverfahren? Frech!&quot; Ein Banner mit&lt;br /&gt;
dieser Aufschrift hatten Aktivist\*innen und Unterstützer\*innen des Augsburger&lt;br /&gt;
Klimacamps im Oktober 2022 an der Fassade der Regierung von Schwaben angebracht&lt;br /&gt;
[1-5] -- und wurden für diese Kletteraktion wegen Hausfriedensbruch und übler&lt;br /&gt;
Nachrede vom Landgericht Augsburg zu mehrwöchigen Haftstrafen verurteilt&lt;br /&gt;
(Jugendarrest) [9-15]. Die dpa berichtete mehrmals. Am heutigen&lt;br /&gt;
Donnerstagvormittag (4.4.2024) gab es nun eine neue Aktion, wieder&lt;br /&gt;
unangemeldet, doch dieses Mal ausschließlich im Inneren des Gebäudes. Die&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen kritisieren, dass die Regierung von Schwaben eine vorgezogene&lt;br /&gt;
Bannwald-Rodung genehmigte, obwohl Bayerns höchstes Verwaltungsgericht noch mit&lt;br /&gt;
der Rechtswidrigkeitsprüfung des Rodungsvorhabens beschäftigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen hatten bei ihrer neuen Aktion einen dicken Stapel Flyer&lt;br /&gt;
dabei, die sie an geeigneten Wänden und Türen anbrachten, bevor sie von einer&lt;br /&gt;
Mitarbeiterin unterbrochen wurden; weitere Flyer verschickten sie per Fax. Die&lt;br /&gt;
Flyer adressieren Mitarbeiter\*innen der Regierung von Schwaben und rufen sie&lt;br /&gt;
dazu auf, zur Aufklärung der Rodung beizutragen und im Falle von Zweifeln an&lt;br /&gt;
der Rechtmäßigkeit von Dienstanweisungen in Zukunft von ihrem&lt;br /&gt;
Remonstrationsrecht Gebrauch zu machen. Dafür richteten sie ein öffentliches&lt;br /&gt;
Portal für Informant\*innen ein. Anders als Soldat\*innen müssen Beamt\*innen&lt;br /&gt;
rechtswidrige Dienstanweisungen allerdings trotzdem ausführen, wenn der&lt;br /&gt;
Vorgesetzte des Vorgesetzten sie nach Äußerung der Zweifel bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lohwald ist ein nach dem Bayerischen Waldgesetz rechtlich geschützter&lt;br /&gt;
Bannwald bei Biberbach und Langweid. Art. 9 dieses Gesetzes setzt für&lt;br /&gt;
Rodungsvorhaben bei Bannwäldern voraus, dass &quot;zwingende Gründe des öffentlichen&lt;br /&gt;
Wohls es erfordern&quot; [6]. Ein Interesse an der Rodung des Lohwalds hatten die&lt;br /&gt;
angrenzenden Lech-Stahlwerke, die behaupteten, ihr Werksgelände vergrößern zu&lt;br /&gt;
wollen. Mehr als ein Jahr später liegt die Rodungsfläche indes immer noch&lt;br /&gt;
brach, wie eine Foto-Dokumentation von Fridays for Future Augsburg ergab [16].&lt;br /&gt;
Thomas Frey, der Regionalreferent des BUND Naturschutz, sprach in Bezug auf die&lt;br /&gt;
Rodung damals von einer &quot;perfiden Aktion&quot; und einer &quot;Watschen für die&lt;br /&gt;
engagierte Bürgerschaft&quot; [20].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt der Rodung war der Bayerische Verwaltungsgerichtshof mit einer&lt;br /&gt;
Rechtswidrigkeitsprüfung des Rodungsvorhabens beschäftigt -- und ist es noch&lt;br /&gt;
[7,8]. Die an den Wald angrenzende Gemeinde Biberbach hatte nämlich, wie auch&lt;br /&gt;
der BUND Naturschutz, eine Normenkontrollklage eingereicht. Diese Klagen&lt;br /&gt;
entfalteten allerdings keinen einstweiligen Rechtsschutz, da die Rodung erst&lt;br /&gt;
für den Oktober 2023, nach Abschluss gewisser artenschutzrechtlicher Maßnahmen,&lt;br /&gt;
vorgesehen war und daher vermeintlich keine Eilbedürftigkeit bestand. Die&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen kritisierten, dass die Regierung von Schwaben mit einer&lt;br /&gt;
Ausnahmegenehmigung der vorgezogenen Rodung des Lohwalds Tür und Tor öffnete,&lt;br /&gt;
ohne die Gemeinden darüber zu informieren, und sie so der Möglichkeit beraubte,&lt;br /&gt;
einstweiligen Rechtsschutz zu beantragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Quellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/augsburgmeitingen-klima-aktivisten-nehmen-regierung-von-schwaben-aufskorn-id64382891.html\&lt;br /&gt;
[2] https://www.augsburg.tv/mediathek/video/aerger-um-protestermittlungen-gegen-augsburger-klimaaktivisten/\&lt;br /&gt;
[3] https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-lech-stahlwerkeklimacamp-polizei-regierung-von-schwaben-1.5682862\&lt;br /&gt;
[4] https://www.zeit.de/news/2022-10/27/ermittlungen-nachprotestaktion-bei-regierungsbehoerde\&lt;br /&gt;
[5] https://www.daz-augsburg.de/90948-2/\&lt;br /&gt;
[6] https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayWaldG/true\&lt;br /&gt;
[7] https://web.archive.org/web/20221024160357/https://www.br.de/nachrichten/bayern/lech-stahlwerke-sorgen-mit-bannwald-rodung-fuer-kritik,TLBZdnV\&lt;br /&gt;
[8] https://web.archive.org/web/20230227175157/https://www.br.de/nachrichten/bayern/bannwald-rodung-bei-stahlwerken-vor-gericht,TQRhKFH\&lt;br /&gt;
[9] https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/klimaaktivist-protest-ulm-gefaengnis-100.html\&lt;br /&gt;
[10] https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/ravensburg/samuel-bosch-und-charlie-kiehne-rechtskraeftig-verurteilt-1986484\&lt;br /&gt;
[11] https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/vogt/klimaaktivist-samuel-bosch-muss-fuer-drei-wochen-in-jugendarrest-2344750\&lt;br /&gt;
[12] https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/nach-berufung-gericht-verurteilt-ravensburger-klimaaktivisten;art410936,11761080\&lt;br /&gt;
[13] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-klimaaktivisten-scheitern-mit-berufung-und-muessen-in-den-arrest-id68217581.html\&lt;br /&gt;
[14] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/prozess-in-augsburg-klimaaktivisten-muessen-nach-abseil-aktion-in-arrest-id66971786.html\&lt;br /&gt;
[15] https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/642/richterinfehlt-die-politische-reife-8971.html\&lt;br /&gt;
[16] https://www.lohwibleibt.de/fotoreportage_2023/\&lt;br /&gt;
[17] https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/ravensburg/klimaaktivist-samuel-bosch-tritt-haftstrafe-an-2367270\&lt;br /&gt;
[18] https://filstalexpress.de/lokalnachrichten/166778/\&lt;br /&gt;
[19] https://www.swp.de/lokales/goeppingen/klimaschuetzer-in-jugendarrestanstalt-_luecke-im-terminplan_-aktivist-samuel-bosch-hat-arrest-in-goeppingen-angetreten-73373989.html\&lt;br /&gt;
[20] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/meitingen-lechstahlwerke-roden-lohwald-bei-meitingen-trotz-anhaengiger-klagen-id64346931.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Fotos der aufgehängten Flyer zur freien Verwendung: https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.rvs3/&lt;br /&gt;
2. Fotos der Kletteraktion vom Oktober 2022 zur freien Verwendung: https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.rvs2/&lt;br /&gt;
3. Ausnahmegenehmigung der Regierung von Schwaben im Volltext: https://www.lohwibleibt.de/frech.pdf&lt;br /&gt;
4. Öffentliches Informant\*innenportal für Regierungsmitarbeiter: https://etherpad.wikimedia.org/p/Wieso-kam-es-zur-Hinwegsetzung-ueber-den-VGH&lt;br /&gt;
5. Samuel Bosch (21), einer der Beteiligten an der Kletteraktion vom Oktober 2022, sitzt derzeit seine dreiwöchige Haft in der Jugendarrestanstalt Göppingen ab [17-19]. Voraussichtlich wird er am 10. April entlassen. Mit der Nennung seines vollen Namens ist er im Einklang mit früherer Berichterstattung einverstanden. Das Klimacamp Augsburg leitet Kontaktanfragen gerne an ihn weiter; sie erreichen Samuel mit einigen Tagen Verzögerung. Seine Mitstreiter\*in Charlie Kiehne (21) saß die Haft bereits Ende Februar ab.&lt;br /&gt;
6. Kolleg\*innen der Regierung von Schwaben bei der Regierung von Oberbayern nutzten bereits ihr Remonstrationsrecht, um zu erreichen, rechtswidrige Dienstanweisungen nicht durchführen zu müssen. Dies lässt sich an nun veröffentlichten Akten präzise nachvollziehen. Details dazu stehen hier: https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/ich-habe-es-nicht-fuer-moeglich-gehalten-dass-ich-jemals-in-eine-solche-situation-komme-deutsche/&lt;br /&gt;
7. Es ist möglich, dass es während Samuels Inhaftierung noch zu weiteren Aktionen bei der Regierung von Schwaben kommt.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 04 Apr 2024 11:40:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-04_Flyer/
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        </item>
        
        <item>
            <title>11.04.2024: Symbolische pflanzungen am Rathausplatz</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-11_symbolische_pflanzung_am_rathausplatz/
            </link>
            <description>
                **Symbolische Baumpflanzungen in der Innenstadt**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht vom Donnerstag, 11.04.24, pflanzten Aktivist\*innen mehrere Bäumchen auf dem Rathausplatz und in der Fußgängerzone, um auf die Notwendigkeit von mehr Grün in der Stadt und von besseren Klimaschutzmaßnahmen aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei haben sie in vorhandene Löcher des Pflasters etwas Erde gefüllt und jeweils einen Setzling gesteckt. Diese haben sie jeweils mit einem Schild versehen, auf denen Botschaften stehen wie &quot;Ein Baum zum Kühlen&quot; oder &quot;Wenn wir die Stadt nicht kühlen und keine wirksamen Klimaschutzmaßnahmen umsetzen, werden immer mehr Menschen an Hitze sterben&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Bild von einem kleinen Baum auf dem Rathausplatz Augsburg](/pages/Pressemitteilungen/rathaus_baum_1.jpg)&lt;br /&gt;
![Bild von einem kleinen Baum auf dem Rathausplatz Augsburg](/pages/Pressemitteilungen/rathaus_baum_2.jpg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir spüren bereits die Folgen der Klimaerhitzung. Deshalb brauchen wir jetzt sowohl Maßnahmen, die eine weitere Erhitzung verhindern, als auch solche, die uns vor der Hitze schützen.&quot; erklärt eine Aktivistin, die ihren Namen nicht nennen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Initiativen, wie die Augsburger Baumallianz und die Altaugsburggesellschaft, fordern seit längerer Zeit mehr und schnellere Begrünung der Innenstadt. Eine Forderung ist die Pflanzung von Bäumen auf dem Rathausplatz [1, 2], um durch den Schatten und die kühlende Wirkung der Verdunstung durch Pflanzen die Aufenthaltsqualität auch in Zukunft zu erhalten. Denn in Zukunft muss aufgrund der Klimakrise mit deutlich mehr und stärkeren Hitzewellen gerechnet werden [3]. Während Bäume durch die Photosynthese Kohlenstoff binden, ist die Begrünung der Innenstadt vor allem eine Anpassungsmaßnahme für mehr Klimaresilienz. Deshalb braucht es zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen, sonst ist eine Anpassung an die fortschreitende Klimakrise nicht möglich und immer mehr Menschen werden an Hitze sterben [4].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Der Rathausplatz ist ein gutes Beispiel dafür wie die Nutzung von Fläche sich auch in mitten der Stadt ändern kann. Früher stand dort ein Gebäude, dann wurde er zur Versammlungsfläche umgewidmet und nun besteht die Chance ihn als Ort der Klimaressilienz zu gestalten.&quot;, erklärt die Aktivistin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begrünung der Innenstadt ist dabei nur ein erster Schritt. Ziel muss es sein, Augsburg zu einer Schwammstadt zu transformieren. Eine solche Transformation wird benötigt, um in Zukunft den Niederschlag nicht aus der Stadt hinaus zu leiten, sondern ihn stattdessen zu speichern und zu nutzen [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte die Stadt diese symbolischen Pflanzungen nicht als Vorbild nehmen und keine großangelegten Neupflanzungen durchführen, werden die Aktivist\*innen weitere Bäume pflanzen - nicht nur symbolisch. Diese sollen dann größer und auffälliger sein. Sie sehen Baumpflanzungen als wichtiges Thema, das Potential hat, dass viele Menschen selbstständig tätig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Augsburg soll auf dem Rathausplatz Bäume pflanzen [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-sollen-auf-dem-augsburger-rathausplatz-baeume-gepflanzt-werden-id66284681.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-sollen-auf-dem-augsburger-rathausplatz-baeume-gepflanzt-werden-id66284681.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Bürger ermitteln über 400 mögliche neue Baumstandorte in der Innenstadt [https://azol.de/68228076](https://azol.de/68228076)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] Verursacht der Klimawandel mehr Hitzewellen und heisse Tage [https://www.helmholtz-klima.de/faq/verursacht-der-klimawandel-mehr-hitzewellen-und-heisse-tage-deutschland](https://www.helmholtz-klima.de/faq/verursacht-der-klimawandel-mehr-hitzewellen-und-heisse-tage-deutschland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] Mehr hitzetote [https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-gesundheit/gesundheitsrisiken-durch-hitze#gesundheitsrisiko-hitze](https://www.umweltbundesamt.de/daten/umwelt-gesundheit/gesundheitsrisiken-durch-hitze#gesundheitsrisiko-hitze)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5] Schwammstadt erklärt: [https://www.bund-berlin.de/themen/stadtnatur/stadtwasser/schwammstadt/](https://www.bund-berlin.de/themen/stadtnatur/stadtwasser/schwammstadt/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-11_symbolische_pflanzung_am_rathausplatz/
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        </item>
        
        <item>
            <title>22.04.2024: 15 Minuten Demo Eserwallstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-19_15MinDemo_Eserwallstr/
            </link>
            <description>
                **Augsburg 22.04.2024 - Kurzkundgebung auf der Eserwallstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern eine Verkehrspolitik die nicht länger dem Klimaschutz im Weg steht. Am Montagnachmittag beziehen sie dafür ab 17:30 Position und richten für 15 Minuten ein Fahrverbot im Sinne des Verkehrsministers ein.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das aktuellste Lausbubenstück unseres Leistungsverweigerers im Verkehrsministerium macht wieder deutlich: Es braucht den Druck von der Straße, um die Verantwortlichen in der Politik zu einer echten Mobilitätswende zu veranlassen. Nicht nur die erpresserische Art, mit der Volker Wissing nach Jahren der gepflegten Anspruchslosigkeit ein mögliches Fahrverbot ins Spiel bringt, sondern auch das Einknicken aller Beteiligten in der Regierung vor diesem Versuch, sich aus der Verantwortung zu stehlen, sollten ein Weckruf sein. Ein Weckruf dafür einzustehen, wie eine menschen- und klimafreundliche Verkehrspolitik aussehen muss, um unsere Gesellschaft zukunftsfähig zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind politische Entscheidungen, die die dringend notwendige Verkehrswende seit Jahren verschleppen. Nein zum Tempolimit! Nein zur Abschaffung umweltschädlicher Subventionen und Steuererleichterung! Nein zu mehr Gestaltungsspielraum für Städte und Kommunen!  Nein zu Vorrang für Elektromobilität! Die Liste fragwürdiger Entscheidungen ist lang und so ist es keine Überraschung, dass das Verkehrsministerium an den Sektorzielen zu scheitern droht. Das Umweltbundesamt hat in allen Einzelheiten aufgezeigt, mit welchen Maßnahmen das immer noch erreicht werden kann [1], doch der Verkehrsminister zieht sich lieber aus der Affäre, indem er mit dem Schreckgespenst Fahrverbot seine Koalitionspartner erpresst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und solange Politiker wie Volker Wissing die Wählerklientel einer Kleinstpartei mit der Mehrheit der Bevölkerung verwechselt, wird es Protest brauchen, um für die Zukunft unserer Gesellschaft zu kämpfen. Solange Politiker  sich mehr Gedanken um die nächste Umfrage machen als über den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Angesicht einer aufkommenden Klimakatastrophe, kann ihr Handeln nicht widerspruchslos bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen, machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Umweltbundesamt: Klimaschutz im Verkehr https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/klimaschutz-im-verkehr#bepreisung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-19_15MinDemo_Eserwallstr/
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        </item>
        
        <item>
            <title>26.04.2024: Kunstausstellung</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-26_kunst_aus_dem_klimacamp/
            </link>
            <description>
                **Augsburg 26.04.2024 - Kunst aus dem Klimacamp**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunst aus 1397 Tagen Klimacamp.&lt;br /&gt;
Am Sonntag, 28.04.24 sind ab 15 Uhr in der Ballonfabrik (Austraße 27 86153 Augsburg) verschiedenste Kunstwerke ausgestellt. &lt;br /&gt;
Vor während und nach den kreativen Aktionen des Klimacamps sind auch Bilder, Texte und Banner entstanden, welche nun als Sammlung ausgestellt werden. Das bunte Leben zwischen Workshops und Filmeabenden, aber auch die kalten, entbehrungsreichen Nächte haben die Kreativität gefüttert und spannende Texte und interessante Interpretationen hervorgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunstwerke befassen sich dabei meist mit der Utopie der Künstler\*Innen, welche als Ergebnis eine Welt zeigt in der die Klimakatastrophe überwunden ist und in der Klimagerechtigkeit Realität geworden ist. Diese Art der Kunst hat sich bereits zu einem eigenen Genre entwickelt, das Solarpunk genannt wird.&lt;br /&gt;
&quot;Was die Stadt noch nicht umsetzt, visualisieren wir, um zu zeigen, wie schön eine klimagerechte Stadt für alle Menschen sein könnte. Wir wollen Entschleunigung statt Konsumzwang und Begrünung statt Überhitzung&quot; sagt Simona.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile der Kunst sind auch Tag und Nacht im Klimacamp zu sehen. Die Klimaaktivist\*Innen motivieren sich so gegenseitig weiter zu machen, auch wenn die Nacht mal stürmisch war oder die Vorbereitung der nächsten Demo gerade besonders anstrengend ist. &quot;Wir hinterlassen uns gegenseitig Kunst und bestärken uns. Durch die Ausstellung in der Ballonfabrik wollen wir der Kunst jetzt einen eigenen Raum geben um noch mehr Menschen zu erreichen&quot; erklärt Nils.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 26 Apr 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-04-26_kunst_aus_dem_klimacamp/
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        </item>
        
        <item>
            <title>06.05.2024: 15 Minuten Demo Volkhartstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-05-06_15MinDemo_Volkhartstr/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf der Volkhartstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist*innen fordern Vorrang für Radfahrende und Fußgängern bei Verkehrsroutenführung und -Infrastruktur.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 6.5.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Volkhartstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Volkhartstraße müssen sich Radfahrer und Fußgänger wie an vielen anderen Orten dieser Stadt immer noch dem Kraftfahrzeugverkehr unterordnen. Damit zeigt sich, dass auch mehr als 10 Jahre nach dem Beschluss, sich zur Fahrradstadt weiterzuentwickeln, noch sehr viel Arbeit vor uns liegt. Es ist nicht mehr zeitgemäß, dass sich Radfahrer\*innen und Fußgänger\*innen gemeinsam einen beengtem Verkehrsraum teilen müssen, währen der MIV mehrspurig geführt wird. Genauso ist es nicht mehr Zeitgemäß, dass eine im Radnetzplan [1] ausgewiesene Radhauptverkehrsverbindung nur in mehreren Ampelschaltungen eine Kreuzung passieren kann. Die Stadt ist gefordert Ihrer Vision Fahrradstadt Taten folgen zu lassen und die umweltfreundlichen Verkehrsträger mit Vorrang zu behandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Stadt Augsburg: Auf dem Weg zur Fahrradstadt https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/radverkehr/ziel-fahrradstadt
            </description>
            <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-05-06_15MinDemo_Volkhartstr/
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        </item>
        
        <item>
            <title>10.05.2024: Tesla Stoppen Banner</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-05-10_tesla_stoppen_banner/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung aus dem Augsburger Klimacamp am 10.5.2024**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach bundesverfassungsgerichtlichem Beschluss zu Meinungsfreiheit:&lt;br /&gt;
Klimaaktivist\*innen führen unangemeldete Protestaktion bei Tesla-Center in Gersthofen durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in Grünheide bei Berlin laut Bericht von tagesschau.de mehrere hundert Aktivist\*innen im Rahmen eines überregionalen Aktionswochenendes gegen die Erweiterung der Tesla-Gigafactory im dortigen Trinkwasserschutzgebiet protestieren [1,2,3,18], kritisierten am gestrigen Donnerstag (9.5.2024) Klimaaktivist\*innen den umstrittenen Konzern auch in Augsburg. Tesla bremse eine nachhaltige Mobilitätswende aus, indem es nur eine Scheinlösung anbiete. In einer unangemeldeten Kletteraktion brachten sie am frühen Abend ein Banner mit der Aufschrift &quot;Mobilitätswende statt Antriebswende  #TeslaStoppen&quot; an den Fahnenmasten des Tesla-Centers in Gersthofen an. (siehe Fotos zur freien Verwendung im Anhang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
▸ Elektromotoren in Trams und Züge statt in Autos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Für das Klima und die Menschen ist es sinnvoller, den ÖPNV sowie Fuß- und Radverkehr zu fördern, statt weiterhin einseitig motorisierten Individualverkehr zu bevorzugen. Elektromotoren in Trams und Züge statt in Autos!&quot;, erklärt Organisatorin Syntia (20, nicht ihr echter Name). &quot;E-Autos sind eine Scheinlösung. Auch E-SUVs von Tesla sind Motor für die Klimakatastrophe. Wir können uns bei der Lösung der Klimakrise nicht auf Konzerne verlassen, denn Konzernen geht es immer um Profit. Uns geht es um Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. Nicht alle können sich ein Auto leisten, dabei ist Mobilität ein Grundbedürfnis, das wir alle haben&quot;, erklärt Syntias Mitstreiter Tobias (31, ebenfalls nicht der echte Name).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
▸ Waldbesetzung nach dem Vorbild der Rettung des Forsts Kasten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grünheide bei Berlin möchte Tesla die bereits bestehende umstrittene Gigafactory in der Größe verdoppeln, wofür über 100ha Wald abgeholzt werden müssten [4]. Dieser Wald befindet sich in einem Trinkwasserschutzgebiet. In einem der trockensten Regionen Deutschlands wird dies zu Trinkwasserrationierungen für die Bewohner der Grünheide führen: &quot;Die Zeiten des unbegrenzten Wassers für alle gehen zu Ende&quot;, sagte der Vorsteher des für die Versorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide zuständigen Verbandes bereits im März 2022 bei einer Pressekonferenz [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Bewohner\*innen zu unterstützen, halten Aktivist\*innen seit dem 29. Februar dieses Jahres den gefährdeten Wald mit Baumhäusern besetzt [10-12], ganz ähnlich wie der Forst Kasten bei München durch eine Besetzung gerettet werden konnte (Süddeutsche berichtete ausführlich: [6-9]). Außerdem wurde über das lange Wochenende ein Protestcamp organisiert in dem Aktivist\*innen über die Umweltzerstörung von Tesla aufklären und mit Hilfe von bunten Aktionsformen für eine klimagerechte Mobilitätswende protestieren. Für dieses Camp haben sich über 1200 Menschen angemeldet [13].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
▸  Protestaktion vermutlich legal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augsburger Aktivist\*innen rechnen nicht damit, für ihren Protest am Tesla-Center in Gersthofen strafrechtlich belangt zu werden. &quot;Unser Protest ist von der Meinungsfreiheit gedeckt&quot;, erklärt Syntia. Erst vor wenigen Wochen zwang das Bundesverfassungsgericht die Jugendarrestanstalt Göppingen, einen Augsburger Klimacamper vorzeitig zu entlassen [14-16]. Die Augsburger Gerichte hatten bei ihrer umstrittenen Entscheidung, Haftstrafen für ein an der Fassade der Regierung von Schwaben befestigtes Banner zu verhängen, die Meinungsfreiheit zu wenig berücksichtigt (Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Wortlaut verfügbar unter [17]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
▸ Auch Stadt Augsburg in der Pflicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktivist\*innen aus dem Umfeld des Augsburger Klimacamps nehmen mit ihrem Protest auch die Stadt Augsburg in die Pflicht. Anstelle auf eine reine Antriebswende zu setzen, wie die Stadt auf ihrem eigenen Webauftritt ausführt [19], solle diese lieber die Empfehlung der von der Stadt in Auftrag gegebenen KlimaKom-Studie [20,21] umsetzen und neue Buslinien errichten, zur Vor-Corona-Taktung zurückkehren und den Zugang zum ÖPNV vergünstigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1]  [https://www.tagesschau.de/inland/regional/brandenburg/rbb-gruenheide-oder-spree-mehrere-hundert-menschen-demonstrieren-gegen-ausbau-von-tesla-fabrik-100.html](https://www.tagesschau.de/inland/regional/brandenburg/rbb-gruenheide-oder-spree-mehrere-hundert-menschen-demonstrieren-gegen-ausbau-von-tesla-fabrik-100.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2]  [https://www.ardmediathek.de/video/rbb24-brandenburg-aktuell/neues-camp-der-tesla-gegner/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYl9lMjFmMjBlYi1kMzUwLTQxNTUtYTBmMy1iYTdlMDkzMDFkOGZfcHVibGljYXRpb24](https://www.ardmediathek.de/video/rbb24-brandenburg-aktuell/neues-camp-der-tesla-gegner/rbb-fernsehen/Y3JpZDovL3JiYl9lMjFmMjBlYi1kMzUwLTQxNTUtYTBmMy1iYTdlMDkzMDFkOGZfcHVibGljYXRpb24)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3]  [https://www.morgenpost.de/berlin/article242293232/Camp-und-Proteste-Hunderte-Personen-gegen-Tesla-Ausbau.html](https://www.morgenpost.de/berlin/article242293232/Camp-und-Proteste-Hunderte-Personen-gegen-Tesla-Ausbau.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4]  [https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/tesla-fabrik-vergroesserung-brandenburg-gruenheide-buergerbefragung-1.6379829](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/tesla-fabrik-vergroesserung-brandenburg-gruenheide-buergerbefragung-1.6379829)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5]  [https://teslamag.de/news/105-liter-tag-person-wasser-verband-tesla-gebiet-rationierung-47758](https://teslamag.de/news/105-liter-tag-person-wasser-verband-tesla-gebiet-rationierung-47758)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6]  [https://www.sueddeutsche.de/bayern/muenchen-forst-kasten-baumbesetzung-raeumung-1.5316492](https://www.sueddeutsche.de/bayern/muenchen-forst-kasten-baumbesetzung-raeumung-1.5316492)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7]  [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/forst-kasten-neuried-amtsgericht-muenchen-klimaproteste-ingo-blechschmidt-1.6301572](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/forst-kasten-neuried-amtsgericht-muenchen-klimaproteste-ingo-blechschmidt-1.6301572)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8]  [https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-umweltschuetzer-1.5331295](https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-umweltschuetzer-1.5331295)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9]  [https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-blechschmidt-aktivismus-klimakrise-letzte-generation-mathematik-doktor-1.5794689](https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-blechschmidt-aktivismus-klimakrise-letzte-generation-mathematik-doktor-1.5794689)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10]  [https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/03/protestcamp-tesla-raeumung-verhindern-gruenheide-erweiterung.html](https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/03/protestcamp-tesla-raeumung-verhindern-gruenheide-erweiterung.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[11]  [https://www.deutschlandfunk.de/umweltaktivisten-besetzen-wald-bei-tesla-fabrik-104.html](https://www.deutschlandfunk.de/umweltaktivisten-besetzen-wald-bei-tesla-fabrik-104.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[12]  [Pressemitteilungen von TeslaStoppen https://teslastoppen.noblogs.org/presse/pressemitteilungen/](Pressemitteilungen von TeslaStoppen https://teslastoppen.noblogs.org/presse/pressemitteilungen/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[13]  [https://www.moz.de/lokales/strausberg/tesla-gruenheide-1200-menschen-im-protest-camp-erwartet-73751845.html](https://www.moz.de/lokales/strausberg/tesla-gruenheide-1200-menschen-im-protest-camp-erwartet-73751845.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[14]  [https://www.br.de/nachrichten/bayern/verfassungsgericht-hebt-urteil-auf-klimaaktivist-kommt-frei,U94XcIL](https://www.br.de/nachrichten/bayern/verfassungsgericht-hebt-urteil-auf-klimaaktivist-kommt-frei,U94XcIL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[15]  [https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-augsburg-fortbestand-in-eigenregie,U9WdirY](https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-augsburg-fortbestand-in-eigenregie,U9WdirY)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[16]  [https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-aktion-in-augsburg-verfassungsgericht-kassiert-urteil-gegen-klimaaktivisten-id70354226.html](https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-aktion-in-augsburg-verfassungsgericht-kassiert-urteil-gegen-klimaaktivisten-id70354226.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[17]  [https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.rvs2](https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.rvs2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[18]  [https://www.businessinsider.de/politik/proteste-tesla-in-gruenheide-mit-diesen-forderungen-wollen-aktivisten-den-ausbau-des-e-werks-verhindern/](https://www.businessinsider.de/politik/proteste-tesla-in-gruenheide-mit-diesen-forderungen-wollen-aktivisten-den-ausbau-des-e-werks-verhindern/)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[19]  [https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/e-mobilitaet](https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/e-mobilitaet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[20]  [https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/umwelt/klima%20und%20energie/22-02-02_Klimastudie_Augsburg_Zusammenfassung.pdf](https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/umwelt/klima%20und%20energie/22-02-02_Klimastudie_Augsburg_Zusammenfassung.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[21]  [https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/umwelt/klima%20und%20energie/Studie_Klimaschutz_2030_Version_03_02_2022.pdf](https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/umwelt/klima%20und%20energie/Studie_Klimaschutz_2030_Version_03_02_2022.pdf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 10 May 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-05-10_tesla_stoppen_banner/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>16.05.2024: PM zum Mobilitätsplan</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-05-16_mobilitätsplan/
            </link>
            <description>
                **Gemeinsame Pressemitteilung von Fridays for Future Augsburg und Augsburger Klimacamp**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fridays for Future Augsburg und am Augsburger Klimacamp nimmt man den aktuellen Stand des Mobilitätsplans zur Kenntnis. Zwar enthält er einige Punkte, welche die Aktivist\*innen gut finden, aber Begeisterung breitet sich noch nicht aus. Schon mehrfach hatte sich die Stadt ein hehres Ziel gegeben – sich beispielsweise ein Restbudget von 9,7 Millionen Tonnen an CO₂-Äquivalenten gesetzt oder Fahrradstadt 2020 ausgerufen – und dann nichts zur Erreichung des jeweiligen Zieles folgen lassen. Auch der Mobilitätsplan besteht in seinem aktuellen Stand vorwiegend aus Zielen, nicht aus Maßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt also gute Gründe kritisch zu sein, finden die Aktivist\*innen. Dass der zweite Teil des Mobilitätsplans inklusive konkreten Maßnahmen erst 2026 nach den nächsten Kommunalwahlen fertiggestellt werden soll, führt zu noch mehr Misstrauen. „Ein Jahr warten auf die Ergebnisse der KlimaKom-Studie. Fünf Jahre warten auf den fertigen Mobilitätsplan. Was folgt danach? Weitere fünf Jahre Planungen zur Vorbereitung der Maßnahmenumsetzung?“, kommentiert Theo Döllmann (21) sarkastisch. Daher will man die Proteste für eine echte Mobilitätswende fortsetzen, bis zu beobachten ist, dass die Stadt Maßnahmen folgen lässt. Der nächste Streik von Fridays for Future Augsburg beginnt am 31.05. um 17 Uhr am Rathausplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Autos dominieren immer noch viel zu viel unser Denken und Handeln. Wir wurden über Jahrzehnte und werden immer noch zum Auto erzogen.“ erläuterte Felix Strobel (32). „Viele Menschen können sich nicht vorstellen, ihren Alltag mit ÖPNV und Fahrrad zu bewältigen, und das Unbekannte macht Angst. Das führt zu mutlosen politischen Entscheidungen. Dabei ging es nie um die Abschaffung von Autos. Lediglich vom verbreiteten Zwang zum Besitz eines eigenen Autos will man durch Schaffung guter Alternativen befreien.“ Am Klimacamp wünscht man sich mehr Mut und die klare Sichtbarkeit der ständigen Bekenntnisse der Stadt zu einer Mobilitätswende in Form von ambitionierten Maßnahmen anstatt halbherzigen Verkehrsversuchen. Für Augsburg gäbe es viel zu gewinnen, sowohl an Aufenthaltsqualität als auch an Verkehrssicherheit[1] und höhere Mobilität, auch für Minderjährige und Senior\*innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Siehe Folie 21 von Anlage 5 zur Beschlussvorlage im Ratsinformationssystem: [https://ratsinfo.augsburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=17283](https://ratsinfo.augsburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=17283)&lt;br /&gt;
Darin wird der Stand Augsburgs bei Verkehrsunfällen und Personenschäden erläutert.&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Thu, 16 May 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-05-16_mobilitätsplan/
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        </item>
        
        <item>
            <title>27.05.2024: 15 Minuten Demo Ulmer Straße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-05-27_15MinDemo_UlmerStr/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf der Ulmer Straße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern weitere mutige Pilotprojekte zur Umsetzung des Mobilitätsplans.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 27.5.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Ulmer Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit  erfreulich breiter Mehrheit hat der Augsburger Stadtrat am 16. Mai 2024 beschlossen, die zukünftige Entwicklung von Verkehr und Mobilität in Augsburg am Zielkonzept des Augsburger Mobilitätsplans auszurichten [1]. Über alle demokratischen Parteien hinweg wurde die erarbeitete Strategie sehr gelobt. Die dem Beschluss zu &lt;br /&gt;
Grunde liegende Studie [2] macht aber auch klar, dass die Stadt vor einer Mammutaufgabe steht, die eine große politische Handlungsbereitschaft, eine gesamtgesellschaftliche Verkehrstransformation und sehr viel Durchhaltevermögen erfordern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie hebt klar hervor, dass die Mobilitätswende nur gelingen kann, wenn die Menschen davon überzeugt werden können. Und das in einer Stadt, in der heute eine flächendeckend gute bis sehr gute Verbindungsqualität für KFZ einem ÖPNV gegenübersteht, der für zwei Drittel der Bevölkerung nicht einmal befriedigend ist. In einer Stadt, in der trotz stetig neuer Radwege der motorisierte Individualverkehr auch heute noch vorrangig behandelt wird. Eine Stadt in der die Kostenstrukturen und die dadurch verzerrte Kostenwahrnehmung die PKW Nutzung auch 2024 noch finanziell attraktive erscheinen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb fordern wir die Stadt dazu auf, den einhellig vereinbarten Zielen nun zügig konkrete Maßnahmen folgen zu lassen. Nicht 5 sondern 50 oder mehr Pilotprojekte sollten allerorten zeigen, wie die Mobilität in Augsburg für alle Menschen zukunftsweisend umgestaltet werden kann. Ein Wettbewerb der Ideen unter Beteiligung der gesamten Stadtgesellschaft sollte Lösungen für die verschiedenen Quartiere und Stadtteile aufzeigen. Die Gemeinden der Region müssen mit eingebunden werden, um die Mobilität ganzheitlich ins Auge zu fassen.&lt;br /&gt;
Maßnahmen wie ein Augsburger Bürgerticket, Modalfilter auch auf einstigen Durchgangsstraßen, ein Schnellbusnetz und viele mehr dürfen dabei kein Tabu sein, sondern sollen sich wie alle anderen an den Wirkungsindikatoren messen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ulmer Straße steht wie wenige andere Verkehrsräume in Augsburg für die beschriebenen, notwendigen Veränderungsprozesse. Aus diesem Grund zeigen wir dort für 15 Minuten, wie selbst in einem vom Verkehr hochbelasteter Straßenzug die Aufenthaltsqualität gesteigert werden kann, wenn der Durchgangsverkehr entfällt. Unsere Kurzkundgebung wirkt dabei wie ein sogenannter Modalfilter, ein Straßenstück das nur von bestimmten Verkehrsarten passiert werden darf. Rettungsdienst, ÖPNV, Radfahrer und Fußgänger können ungehindert passieren. Auch alle Grundstücke sind noch mit dem eigenen PKW erreichbar, aber die Ulmer Straße steht nicht mehr für den motorisierter Individualverkehr zur Verfügung, der einfach nur hindurchrauschen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Stadt Augsburg Beschlussvorlage BSV/24/10714 Augsburger Mobilitätsplan - Mobilitätsstrategie ratsinfo.augsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Stadt Augsburg Anlage 5 zu Beschlussvorlage BSV/24/10714 Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans ratsinfo.augsburg.de&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 26 May 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-05-27_15MinDemo_UlmerStr/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>10.06.2024: 15 Minuten Demo auf der Konrad-Adenauer-Allee</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-06-10_15MinDemo_Konrad-Adenauer-Allee/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf der Konrad-Adenauer-Allee für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern echten Vorrang für Radfahrende auf der Fahrradstraße zwischen Kö und Theodor-Heuss-Platz.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 10.06.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Konrad-Adenauer-Allee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichen 244.1 &quot;Beginn einer Fahrradstraße&quot; lässt Hoffnung bei Fahrradfahrer\*innen aufkommen. Hoffnung auf zügiges Vorrankommen, darauf nicht vom MIV behindert oder sogar gefährdet zu werden, Hoffnung nicht als Verkehrsteilnehmer zweiter Klasse behandelt zu werden. So zumindest sieht es die StVO in knappen Worten vor. Doch wir sind in Augsburg und der Weg zu echtem Vorrang für umweltfreundliche Verkehrsarten noch weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf stolzen 600 Metern Länge zeigt die Konrad-Adenauer-Allee wie man als Stadt sicher stellt, dass Radfahrende nicht ins Schwärmen geraten. Ein steter Strom von Kraftfahrzeugen mit teils hohem Tempo und zu oft ohne Rücksicht auf Verluste macht diese Fahrradstraße nicht zu einem sicheren Ort für Menschen. Und spätestens an der Einmündung auf die Kreuzung Theodor-Heuss Platz wird klar, die im Munde geführte Fahrradfreundlichkeit endet dort, wo der Kraftfahrzeugverkehr zurückstecken müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
![Ein Verkehrsstau ist auf der Fahrradstraße Konrad-Adenauer-Allee leider keine Seltenheit.](/pages/Pressemitteilungen/2024-06-10_15MinDemo_Konrad-Adenauer-Allee.jpg)&lt;br /&gt;
**Bild:** Ein Verkehrsstau ist auf der Fahrradstraße Konrad-Adenauer-Allee leider keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie des Fraunhofer Instituts im Auftrag des ADFC [1], dass ein flächendeckend attraktiver und sicherer Fahrradverkehr großes Potential hat, den Klimaschutz im Verkehrssektor voranzubringen. Mit konsequent einladender Fahrradinfrastruktur, einem attraktiven Verbund mit dem ÖPNV und fahrradfreundlichen Kommunen lässt sich demnach der Fahrradverkehr flächendeckend verdreifachen. Die Mitte Mai mit breiter Mehrheit beschlossenen Mobilitätsstrategie der Stadt Augsburg [2] macht Hoffnung, dass das auch in der Stadtregierung verstanden worden ist. Nun ist politischer Mut und Umsetzungswille gefragt, um den markigen Worten konkrete Maßnahmen folgen zu lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb fordern wir die Stadt dazu auf, für einen echten Beitrag zu menschfreundlichen Verkehrs- und Begegnungsräumen sowie ernst gemeintem Klimaschutz den Vorrang für Radverkehr auf der Fahrradstraße Konrad-Adenauer-Allee in die Tat umzusetzen. Mit häufigen Kontrollen muss das geltende Tempolimit durchgesetzt werden, damit gefährliche Situation nicht irgendwann Konsequenzen nach sich ziehen. Ein Teilstück bis zur Kreuzung Theodor-Heuss-Platz soll für den Kraftfahrzeugverkehr als Einbahnstraße geführt werden, damit auch bei hohem Verkehrsaufkommen genug Raum ist, um als Radfahrer\*in ungehindert vorwärts zu kommen. Und der Flickenteppich aus Radverkehrsinfrastruktur-Teilstücken muss endlich zu einem attraktiven Gesamtnetz aus Radvorrangrouten ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] ADFC - Der Radverkehr und sein Potenzial in Deutschland https://www.adfc.de/artikel/der-radverkehr-und-sein-potenzial-in-deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Stadt Augsburg Anlage 5 zu Beschlussvorlage BSV/24/10714 Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans https://ratsinfo.augsburg.de&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 26 May 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-06-10_15MinDemo_Konrad-Adenauer-Allee/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>24.06.2024: 15 Minuten Demo auf der Frauentorstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-06-24_15MinDemo_Frauentorstr/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf der Frauentorstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern mehr Platz für Menschen statt für Autos.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 24.06.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Frauentorstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
550 PKW-Stellplätze im öffentlichen Raum, selbst bei den kleinsten Ihrer Art also in Summe mindesten 1100m², sollte die Stadt mit und mit zu Gunsten einer zukunftsweisenden Mobilitätswende und den Menschen dieser Stadt auflösen. Und sie kommt damit Schritt für Schritt voran und erfüllt damit einen Teil der im Radbegehren getroffen Vereinbarungen [1]. Und nun kommen der SPD Fraktion Zweifel, just in dem Moment wo Parkplätze direkt vor ihrer Haustür weichen sollen [2]. Parkplätze entlang der Frauentorstraße, die durch ihre Enge bei Fußgängern und Radfahrern einen zweifelhaften Ruf hat. Gerade hier ist eine neue Verteilung des öffentlichen Raums dringend notwendig und in einem modernen Augsburg sollte dann Platz für Menschen wichtiger sein als Stellplätze für PKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Parkraumbewirtschaftung gibt es noch ausreichend Handlungsbedarf. Angefangen damit, dass die Stadt die Anzahl der Parkplätze im öffentlich Raum nur schätzen kann. Es wäre also an der Zeit, im Rahmen einer Bestandsaufnahme alle Stellplätze zu markieren. Im nächsten Schritt sollte dann durchgesetzt werden, dass nur noch auf diesen markierten Flächen geparkt werden darf. So könnte z.B. das rücksichtslose Parken an Einmündungen oder Bordsteinabsenkungen eingedämmt werden, so dass nicht länger Fußgänger gefährdet oder Rettungskräfte behindert werden. Und dann kann im Sinne der Mobilitätsstrategie der Stadt [3] der Parkraum Stück für Stück der ganzen Gesellschaft zurückgegeben werden, z.B. als Lade Zone, Fahrradstellplätze oder Grünfläche, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Radentscheid Augsburg https://www.fahrradstadt-jetzt.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Augsburger Allgemeine - Streichung von Auto-Stellplätzen in Augsburg stößt auf harsche Kritik https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-streichung-von-auto-stellplaetzen-stoesst-auf-kritik-id71065636.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] Stadt Augsburg Anlage 5 zu Beschlussvorlage BSV/24/10714 Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans https://ratsinfo.augsburg.de&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 24 Jun 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-06-24_15MinDemo_Frauentorstr/
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        </item>
        
        <item>
            <title>08.07.2024: 15 Minuten Demo auf der Ludwigstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-07-08_15MinDemo_Ludwigstr/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf der Ludwigstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern mehr Platz für Menschen statt für Autos.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 08.07.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Ludwigstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneut werden im ganzen Land Hitzerekorde gemeldet, aber hier lässt es sich gut aushalten. Die Vielzahl der Bäume, die fast von Fassade zu Fassade die Bürgersteige überspannen, spenden luftigen Schatten und Kühlung zugleich. Die Menschen flanieren trotz 30 Grad im Schatten entlang der Geschäfte und lassen sich von den Auslagen inspirieren oder genießen einfach den Flair der zur grünen Oase erwachten Innenstadt. Radfahrer huschen zügig auf der im Schatten angelegten Fahrradstraße vorbei und nur gelegentlich unterbricht ein vorbeifahrendes Auto oder ein Bus die friedliche Stimmung. So oder zumindest so ähnlich kann man sich mit ein wenig Fantasie die Ludwigstraße in Zukunft vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussetzung dafür ist, das wir als Gesellschaft erkennen, dass zwecks Klimaschutz und Umgang mit den Folgen der Klimakatastrophe die ganze Stadt den Menschen zurückgegeben werden muss. Das graue Band aus Grottenau, Ludwigstraße und Karlstraße wirkt bereits heute befremdlich, wenn man den Vorrang des motorisierten Individualverkehr nicht mehr als selbstverständlich hinnimmt. In Zukunft wäre es nur noch ein Mahnmal dafür, dass unsere Stadtgesellschaft die Zeichen der Zeit nicht rechtzeitig erkannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb fordern wir in unserer Stadt die schrittweise Neuverteilung des öffentlichen Raums zugunsten von Mensch und Natur. Durch die konsequente Umsetzung der Augsburger Mobilitätsstrategie [1] werden mehrspurige Hauptverkehrsachsen wie die Ludwigstraße ihre Bedeutung verlieren, weil die Menschen zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV ihre Mobilität leben. Dann werden wir erkennen, dass Menschen, Bäume und Lebensräume wichtiger sind als frei Fahrt für freie Egoisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan/dokumente&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 08 Jul 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-07-08_15MinDemo_Ludwigstr/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>22.07.2024: 15 Minuten Demo auf dem Klinkerberg</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-07-22_15MinDemo_Klinkerberg/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf dem Klinkerberg für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern, dass der Stadtrat die kürzlich beschlossenen Mobilitätsstrategie ernst nimmt und sich für Tempo 30 auf dem Klinkerberg ausspricht.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 22.07.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf dem Klinkerberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Mitte Mai hat der Stadtrat mit vielen lobenden Worten die in Auftrag gegebenen Mobilitätsstrategie [1] mit breiter Mehrheit beschlossen. Vom Auftrag die Mobilitätsnachfrage zukünftig proaktiv zu gestalten und Vorrang für ÖPNV, Rad- und Fußverkehr ist darin die Rede. Die beschlossene Mobilitätsstrategie zeigt: Der Handlungsbedarf ist anerkannt und der Pfad zur Umsetzung beschrieben. Nun muss nur noch der politische Mut gefasst werden, zur Tat zu schreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es um diesen Mut bestellt ist, zeigen leider erst jüngst die Diskussionen zum Tempo 30 auf dem Klinkerberg [2]. Der von Stadtrat Raphael Brandmiller auf die Tagesordnung gebrachte Ansatz wird von der Stadt mit bedenken zur rechtlichen Umsetzung wieder einkassiert. Und weil die schützende Hand über der freien Fahrt für freie Bürger immer noch tief in Recht, Verwaltung und Politik verankert ist, gehen wir auf genau diese Straße, um diese Bürde für eine zukunftsweisende Verkehrspolitik in Frage zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern auf allen politischen Ebenen den Weg frei zu machen für Tempo 30 an Straßen wie dem Klinkerberg. Wir fordern den Verkehrsraum Schritt für Schritt den Menschen zurückzugeben, um die Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer zu verbessern, statt zweispurige Stadtrennstrecken schön zu reden. Wir fordern, dass sich die Politik nicht länger hinter veraltetem Verkehrsrecht verstecken darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan/dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Augsburger Allgemeine - Klinkerberg: Jetzt will auch Schwarz-Grün Tempo 30 geprüft haben  https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-klinkerberg-jetzt-will-auch-schwarz-gruen-tempo-30-geprueft-haben-102870280&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 22 Jul 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-07-22_15MinDemo_Klinkerberg/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>22.07.2024: Aufbruchstimmung im Augsburger Klimacamp</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-07-22_Zukunft/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung des Augsburger Klimacamps am 22.7.2024*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Klimacamp: Aufbruchstimmung bei Klimaaktivist\*innen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Augsburger Klimagerechtigkeitsbewegung schaut nach mehr als vier Jahren&lt;br /&gt;
Dauerprotest nach vorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 2024 wird das Klimacamp Augsburg nach über vier Jahren Dauerprotest&lt;br /&gt;
(1492 Tagen) am Fischmarkt abbauen und sich zu einem Pop-up-Klimacamp wandeln.&lt;br /&gt;
Dazu blicken die Aktivist\*innen zurück auf ihre Erfolge und nach vorne in die&lt;br /&gt;
Zukunft. Die Veränderung fällt zusammen mit der Sperrung des Rathauses, wodurch&lt;br /&gt;
die Stadtpolitik aus dem Rathaus auszieht und sich auf verschiedene Gebäude im&lt;br /&gt;
Stadtgebiet verteilt [D1]. Entsprechend kündigen die Aktivist\*innen an, die&lt;br /&gt;
Energie, die sie bislang in den 24/7-Betrieb des Camps investierten, zukünftig&lt;br /&gt;
für dezentrale Pop-up-Klimacamps und andere Aktionen zu nutzen -- immer dort,&lt;br /&gt;
wo aus ihrer Sicht klimapolitisch etwas falsch läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Durch uns war die Klimapolitik an jedem Esstisch Augsburgs Thema“, resümiert&lt;br /&gt;
Softwareentwicklerin Stefanie Metzger (30). „Egal, ob Familien mit Kindern,&lt;br /&gt;
Rentner\*innen oder Feiernde von der Maxstraße, wir haben tausende Passant\*innen&lt;br /&gt;
über die städtische Klimapolitik aufgeklärt. Wir haben vier Jahre lang einen&lt;br /&gt;
sehr präsenten Ort aufrechterhalten, der viel Projektionsfläche geboten hat für&lt;br /&gt;
die Hoffnungen von Menschen, aber auch für Ängste und Wut. Bei −15°C,&lt;br /&gt;
Starkregen, Stürmen, egal ob Weihnachten oder Prüfungszeit, rund um die Uhr&lt;br /&gt;
ohne Unterbrechung. Nun wird viel Energie für zukünftige Aktionen frei.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufklärungsbedarf in Sachen Klimagerechtigkeit sehen die Aktivist\*innen auch&lt;br /&gt;
weiterhin: Wie die städtische KlimaKom-Studie etwa im Hinblick auf den&lt;br /&gt;
Verkehrsbereich bestätigt, „hat die Stadt [...] durch die Stadtplanung große&lt;br /&gt;
Einflussmöglichkeiten, um eine Verkehrswende einzuleiten“ [K1, Seite 6]. Die&lt;br /&gt;
StVO-Novelle vom Juni und Juli 2024 hat diesen Spielraum sogar noch vergrößert&lt;br /&gt;
[S1,S2,S3]. „Die Stadt soll ihren Gestaltungsspielraum nutzen, anstatt die&lt;br /&gt;
Verantwortung für klimabewusstes Verhalten vorrangig auf Privatpersonen&lt;br /&gt;
abzuwälzen, ohne aber die dafür notwendigen strukturellen Rahmenbedingungen zu&lt;br /&gt;
schaffen“, so Elisabeth Englram (42), Fachärztin für Anästhesiologie. Dabei&lt;br /&gt;
führt die Erdaufheizung dazu, dass immer mehr einschneidende Hochwasser- und&lt;br /&gt;
Starkregenereignisse Augsburg und Umgebung heimsuchen [H1]. „Schicke Fotos in&lt;br /&gt;
Einsatzjacke ersetzen keine Krisenpolitik. Es bringt nichts sich so zu&lt;br /&gt;
inszenieren, aber die Rufe aus dem Klimacamp nach Veränderung zu ignorieren.&lt;br /&gt;
Nach dem Motto: Die Feuerwehren werden uns schon helfen und retten, mit ihren&lt;br /&gt;
Pumpen und Sandsäcken“, so Antonie Gruber (23), Arboristik-Studentin und&lt;br /&gt;
Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr. Oberbürgermeisterin Eva Weber war in&lt;br /&gt;
den mehr als vier Jahren nur einmal zu Besuch im Klimacamp: In der ersten&lt;br /&gt;
Woche, um ihre Räumungsabsicht kundzutun, mit der sie letztlich vor dem&lt;br /&gt;
Bayerischen Verwaltungsgerichtshof scheiterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„In der Anfangszeit fragten uns immer wieder Menschen nach Belegen zur&lt;br /&gt;
Erdaufheizung“, so Markus Krottenmüller (35), Physiker. „Nach und nach&lt;br /&gt;
erhielten wir dagegen immer mehr Rückenwind.“ Dieser Eindruck der&lt;br /&gt;
Aktivist\*innen wird von einer Studie des Umweltbundesamts gestützt, der zufolge&lt;br /&gt;
sich mehr als 90 % der Befragten eine umwelt- und klimafreundliche Wirtschaft&lt;br /&gt;
wünschen [U1] (zum Erhebungszeitpunkt der Studie siehe PDF-Seite 37; Zeit hoher&lt;br /&gt;
Aktivität der Letzten Generation und starker Kriminalisierungsrhetorik&lt;br /&gt;
gegenüber Klimaaktivismus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Konkrete politische Erfolge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp blickt auf politische Erfolge zurück, die die Initiator\*innen&lt;br /&gt;
selbst nicht für möglich gehalten hatten. In den vier Jahren des Bestehens&lt;br /&gt;
wurden viele Forderungen und Aktionen unter maßgeblicher Beteiligung des&lt;br /&gt;
Klimacamps erfolgreich auf den Weg gebracht, etwa der Augsburger Radentscheid&lt;br /&gt;
[J1], die Rettung des Forst Kasten [N1-N4] und der Beschluss eines&lt;br /&gt;
CO₂-Restbudgets für Augsburg [C1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch konkrete Erfolge wie die Rettung der Bäume beim Bahnhofsvorplatz&lt;br /&gt;
(gemeinsam mit der Baumallianz) oder die Einberufung eines städtischen&lt;br /&gt;
Bürger\*innenrats in Klimafragen [B1], der auf die Bleibeverhandlungen zwischen&lt;br /&gt;
Oberbürgermeisterin und Klimacamp zurückgeht, schreiben sich die&lt;br /&gt;
Klimaaktivist\*innen auf die Fahnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demokratische Freiräume, die die aus juristischen Laien bestehende&lt;br /&gt;
Rechtsabteilung des Klimacamps gerichtlich erstreiten konnte, kommen auch&lt;br /&gt;
anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen zugute -- wie etwa Fahrraddemos auf der&lt;br /&gt;
B17 und anderen Bundesstraßen und Autobahnen [F1-F4] oder die Stärkung der&lt;br /&gt;
Meinungsfreiheit durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Bezug&lt;br /&gt;
auf Klimacamp-Protest bei der Regierung von Schwaben [M1-M6].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Zahlreiche Ausgründungen aus dem Klimacamp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war das Klimacamp seit seiner Gründung ein wichtiger Anlaufpunkt für die&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeitsbewegung in Augsburg, Bayern und auch deutschlandweit und&lt;br /&gt;
diente erfolgreich zur Vernetzung. Nach Augsburger Vorbild wurden in ganz&lt;br /&gt;
Deutschland in über 50 Städten weitere Klimacamps aufgebaut [A]. Außerdem geht&lt;br /&gt;
die seit drei Jahren bestehende Besetzung des rodungsbedrohten Altdorfer Walds&lt;br /&gt;
bei Ravensburg [W1] auf Interaktionen im ersten Campsommer zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Zusammenkommen im Camp formten sich zahlreiche Gruppen zu&lt;br /&gt;
spezifischen Themen, etwa eine Verkehrswende-Initiative&lt;br /&gt;
(verkehrswende-augsburg.de), das neue Radlnacht-Bündnis&lt;br /&gt;
(radlnacht-augsburg.de), das Quartier für Alle (qualle-augsburg.de), das&lt;br /&gt;
mittlerweile in ganz Europa tätige Kochkollektiv Knoblauchfahne (Instagram&lt;br /&gt;
knoblauch.fahne), das antikapitalistische Klimatreffen&lt;br /&gt;
(klimatreffenaugsburg.org) oder das Oben-ohne-Kollektiv [O1,O2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir ermutigen alle Interessierten, sich mit uns zu engagieren und selbst&lt;br /&gt;
Aktionen durchzuführen. Dabei unterstützen wir gerne mit unserer Erfahrung“,&lt;br /&gt;
lädt Softwareentwickler Felix Strobel (32) ein. Die wöchentlich stattfindenden&lt;br /&gt;
15-minütigen Verkehrswende-Demos machen vor, wie das aussehen kann. „Es gibt&lt;br /&gt;
zahlreiche Möglichkeiten, sich in Zukunft einzubringen und die Bewegung zu&lt;br /&gt;
gestalten. Auf unserer Website werden wir zu Einstiegstreffen einladen und es&lt;br /&gt;
gibt die Möglichkeit eine Fördermitgliedschaft abzuschließen, um weitere&lt;br /&gt;
Aktionen zu finanzieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Aktivist\*innen nutzen politische Sommerpause&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Augsburg selbst wurden viele Leute dafür begeistert, sich politisch zu&lt;br /&gt;
engagieren, haben sich zusammengefunden und inzwischen viel Erfahrung&lt;br /&gt;
gesammelt. Daran planen die Aktivist\*innen anzuknüpfen. Solches Engagement soll&lt;br /&gt;
auch durch die Räumlichkeit begünstigt werden, welche die Stadt den&lt;br /&gt;
klimaaktiven Gruppen zur Verfügung stellen wird. Dies wurde bereits 2022 vom&lt;br /&gt;
Stadtrat beschlossen [R1], aber noch nicht umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings: „Wenn im August die Augsburger Lokalpolitik in die Sommerpause&lt;br /&gt;
geht, ist in Augsburg wenig zu machen“, so Ute Grathwohl, (51), Hausfrau.&lt;br /&gt;
„Daher werden sich viele von uns im August darauf konzentrieren, eine&lt;br /&gt;
Bürgerinitiative in Reichling zu unterstützen. Die dortigen Bürger\*innen&lt;br /&gt;
versuchen, drohende Erdgasbohrungen eines von Wirtschaftsminister Hubert&lt;br /&gt;
Aiwanger hofierten kanadischen Großkonzerns zu verhindern [G1-G4]. Auch ein&lt;br /&gt;
Teil der baulichen Campstrukturen wird dorthin umziehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Teilumzug des Camps nach Reichling ist ein Ergebnis des&lt;br /&gt;
Vernetzungstreffens, zu welchem Fridays for Future Augsburg die bayrische&lt;br /&gt;
Klimagerechigkeitsbewegung am 13. Juli eingeladen hatte [V1,V2]. Zu dem Event&lt;br /&gt;
waren Menschen aus dem Gebiet von Ulm bis Passau angereist. Fridays for Future&lt;br /&gt;
sieht das Event auch wegen der dort gestarteten Kooperationen als großen&lt;br /&gt;
Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Wehmut gibt es auch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende bleibt bei den Aktivist\*innen natürlich auch Wehmut. „Klar sind wir&lt;br /&gt;
auch traurig, dass unser 24/7-Klimacamp ein Ende findet. Unser Camp war die&lt;br /&gt;
längste Demonstration Augsburgs und eine der längsten in Europa überhaupt. Wir&lt;br /&gt;
haben unser Camp unglaublich lieb gewonnen. Aber das Camp war nie Selbstzweck,&lt;br /&gt;
sondern ein Mittel, um ein Ziel zu erreichen. Nun widmen wir uns Mitteln, die&lt;br /&gt;
wir während der Schließung des Rathauses für zielführender halten. Natürlich&lt;br /&gt;
behalten wir uns vor, zusätzlich zu kurzfristigen Klimacamps wieder ein&lt;br /&gt;
stationäres zu errichten, wenn wir ein solches wieder für am zielführendesten&lt;br /&gt;
halten“, so Ingo Blechschmidt (36), einer der Initiator\*innen des Klimacamps.&lt;br /&gt;
„Entsprechend werden wir das Camp beim Ordnungsamt auch nur für unterbrochen&lt;br /&gt;
und nicht für beendet erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Referenzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[A] Klimacamps die durch das Augsburger Vorbild entstanden, gab oder gibt es&lt;br /&gt;
in: Aachen, Bayreuth, Berlin, Bochum, Bremen, Bielefeld, Bamberg, Coburg,&lt;br /&gt;
Düsseldorf, Dresden, Darmstadt, Erfurt, Erlangen, Essen, Freiburg, Göttingen,&lt;br /&gt;
Halle Westfalen, Halle, Hamburg , Hannover, Heroldsberg, Heidelberg,&lt;br /&gt;
Hochtaunuskreis/Bad Homburg, Karlsruhe, Kassel, Köln, Konstanz, Lübeck,&lt;br /&gt;
Lüneburg, Mannheim, München, Neuruppin, Nürnberg, Oberhausen, Oldenburg,&lt;br /&gt;
Osnabrück, Passau, Potsdam, Reutlingen, Rostock, Regensburg, Ravensburg,&lt;br /&gt;
Saarbrücken,Schwäbisch Hall Siegen, Sinzig, Stuttgart, Tübingen, Trier, Ulm,&lt;br /&gt;
Wolfsburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[C1] https://ratsinfo.augsburg.de/bi/to020.asp?TOLFDNR=30051\&lt;br /&gt;
[D1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-klimacamp-zieht-ende-juli-um-102861289\&lt;br /&gt;
[B1] https://fragdenstaat.de/anfrage/beteiligung-eines-reprasentativen-bevolkerungsquerschnitts-fur-klimaschutz/\&lt;br /&gt;
[F1] https://web.archive.org/web/20210730000909/https://www.br.de/nachrichten/bayern/verbot-gescheitert-fahrraddemo-in-augsburg-erlaubt,SZSgnlV\&lt;br /&gt;
[F2] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-drei-demonstrationen-sorgen-am-wochenende-fuer-behinderungen-in-augsburg-id62157911.html\&lt;br /&gt;
[F3] https://www.schwaebische.de/regional/allgaeu/wangen/sind-autobahnen-der-richtige-ort-fuer-proteste-134709\&lt;br /&gt;
[F4] https://www.schwaebische.de/regional/ulm-alb-donau/ulm/aktivisten-klagen-gegen-stadt-und-bekommen-recht-jetzt-wird-wieder-geklettert-2308793\&lt;br /&gt;
[G1] https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimakiller-proteste-gegen-erdgasbohrung-bei-landsberg,UFa8vP0\&lt;br /&gt;
[G2] https://www.greenpeace.de/klimaschutz/energiewende/gasausstieg/kein-neues-gas-in-bayern\&lt;br /&gt;
[G3] https://www.merkur.de/lokales/schongau/reichling-ort377073/reichling-der-protest-gegen-die-erdgasbohrungen-waechst-93171059.html\&lt;br /&gt;
[G4] https://www.fantasy.de/news/reichling-wehrt-sich-gegen-erdgas-foerderung\&lt;br /&gt;
[G5] https://www.sueddeutsche.de/bayern/reichling-landsberg-gas-onexco-bi-greenpeace-bund-naturschutz-proteste-bohrung-energie-lux.HyBad7Xjax8WrZLHZkfJzg\&lt;br /&gt;
[H1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-aus-vorhersagen-wird-realitaet-102891105\&lt;br /&gt;
[J1] https://www.fahrradstadt-jetzt.de/\&lt;br /&gt;
[K1] https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/umwelt_soziales/umwelt/klima%20und%20energie/Studie_Klimaschutz_2030_Version_03_02_2022.pdf\&lt;br /&gt;
[M1] https://www.br.de/nachrichten/bayern/verfassungsgericht-hebt-urteil-auf-klimaaktivist-kommt-frei,U94XcIL\&lt;br /&gt;
[M2] https://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/680/ein-urteil-fuer-die-meinungsfreiheit-9466.html\&lt;br /&gt;
[M3] https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/bverfg-verfassungsbeschwerde-klimaaktivist-klimaschutz-verurteilung-ueble-nachrede-meinungsfreiheit-samuel-bosch/\&lt;br /&gt;
[M4] https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/bundesverfassungsgericht-kippt-urtei-oberschwaebischer-klimaaktivist-kommt-frei-100.html\&lt;br /&gt;
[M5] https://www.br.de/nachrichten/bayern/klimacamp-augsburg-fortbestand-in-eigenregie,U9WdirY\&lt;br /&gt;
[M6] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-aktion-in-augsburg-verfassungsgericht-kassiert-urteil-gegen-klimaaktivisten-id70354226.html\&lt;br /&gt;
[N1] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-kiesabbau-vertragsaufloesung-1.5908656\&lt;br /&gt;
[N2] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-forst-kasten-umweltschuetzer-1.5331295\&lt;br /&gt;
[N3] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/forst-kasten-neuried-amtsgericht-muenchen-klimaproteste-ingo-blechschmidt-1.6301572\&lt;br /&gt;
[N4] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburg-Eine-Nacht-in-der-Zelle-reicht-Warum-ein-Klimaaktivist-nicht-gegen-die-IAA-protestiert-id60502956.html\&lt;br /&gt;
[O1] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-oben-ohne-demo-in-der-innenstadt-aufregung-wegen-nackter-brueste-id63482686.html\&lt;br /&gt;
[O2] https://www.br.de/radio/live/bayern2/programm/2021-08-25/3100597/\&lt;br /&gt;
[R1] https://www.csu-augsburg.de/politik/antraege-der-csu-fraktion/detail/antrag-dem-klimaschutz-raum-geben\&lt;br /&gt;
[S1] https://www.adfc.de/neuigkeit/stvo-novelle-im-bundesrat-verabschiedet\&lt;br /&gt;
[S2] https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/politik/Tempo-30-Entscheidung-im-Bundesrat-100.html\&lt;br /&gt;
[S3] https://www.ardmediathek.de/video/morgenmagazin/tempo-30-entscheidung-im-bundesrat/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmdlbm1hZ2F6aW4vNTgwYWY5YjgtY2ExZi00NzkxLTk5NWEtOWQ2NGZiMzdkYmUy\&lt;br /&gt;
[U1] https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/umweltbewusstsein-in-deutschland\&lt;br /&gt;
[V1] https://www.fff-augsburg.de/veranstaltungen/2024-07-13-vernetzungstreffen/\&lt;br /&gt;
[V2] https://fediscience.org/@gianluca_grimalda/112815125609647204\&lt;br /&gt;
[W1] https://ravensburg.klimacamp.eu/&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 22 Jul 2024 10:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-07-22_Zukunft/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>26.08.2024: Nach Verurteilung des ehemaligen USK-Beamten Maximilian K.: Nun beschäftigen weitere USK-Beamte die Staatsanwaltschaft</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-08-26_USK/
            </link>
            <description>
                *Pressemitteilung am 26.8.2024*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Nach Verurteilung des ehemaligen USK-Beamten Maximilian K.: Nun beschäftigen weitere USK-Beamte die Augsburger Staatsanwaltschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Bayerische Skandaleinheit kommt nicht aus den Schlagzeilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am vergangenen Donnerstag (22.8.2024) verurteilte das Augsburger Landgericht in&lt;br /&gt;
einem überregional beachteten Prozess den ehemaligen USK-Beamten Maximilian K.&lt;br /&gt;
wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt zu einer auf Bewährung ausgesetzten&lt;br /&gt;
Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten [1,2,3,4,5,6,7]. Dieser hatte&lt;br /&gt;
im Rahmen einer &quot;Wasserschlacht&quot; mit seiner Dienstwaffe in einen voll besetzten&lt;br /&gt;
Bus geschossen und nur knapp einen Kollegen verfehlt. Im Zuge der Ermittlungen&lt;br /&gt;
sprach einer der beteiligten Polizisten dann von einem &quot;Hurensohn von&lt;br /&gt;
Staatsanwalt&quot; [2,3]. Nachdem das Gerichtsverfahren weiteres Fehlverhalten von&lt;br /&gt;
Kollegen und Vorgesetzten zu Tage brachte, beschäftigen nun weitere Beamte der&lt;br /&gt;
bayerischen Skandaleinheit die Augsburger Staatsanwaltschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie der Bayerische Rundfunk berichtete [1], kritisierte der zuständige&lt;br /&gt;
Oberstaatsanwalt Michael Nißl das &quot;desolate Aussageverhalten&quot; der als Zeugen&lt;br /&gt;
geladenen USK-Polizisten: Sie seien &quot;erkennbar bemüht, zu mauern und wenig zur&lt;br /&gt;
Aufklärung beizutragen&quot;. Dies könnte als Falschaussage vor Gericht strafbar&lt;br /&gt;
sein. Tatsächlich kam der Fall überhaupt erst in die Öffentlichkeit und auf den&lt;br /&gt;
Schreibtisch von Oberstaatsanwalt Nißl, weil die Fanhilfe Mönchengladbach auf&lt;br /&gt;
den Schuss aufmerksam machte [A].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Wieso stoppte keiner der USK-Beamten die Pflichtverletzung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch weitere Fragen stehen im Raum: Wieso stoppten weder der vorgesetzte&lt;br /&gt;
Zugführer noch die gleichrangigen Kollegen nicht die mehrstündige&lt;br /&gt;
Wasserschlacht, ehe sie sich bis zum beinahe tödlichen Schuss hochschaukeln&lt;br /&gt;
konnte? Wieso lässt der Chef des Nürnberger USK zu, dass, wie die polizeilichen&lt;br /&gt;
Zeugen am zweiten Verhandlungstag bestätigten, es im Rahmen von&lt;br /&gt;
Einsatzgeschehen immer wieder zu Wasserschlachten kommt und entsprechende&lt;br /&gt;
Wasserpistolen griffbereit im Büro liegen? Wieso duldet er offenbar eine Kultur&lt;br /&gt;
von Zeugenabsprachen statt intensiver Kooperation mit der Justiz zur Aufklärung&lt;br /&gt;
von Fehlverhalten? Der Freundeskreis des Nürnberger USK (USK Freundeskreis&lt;br /&gt;
Mittelfranken e.V.) hatte sich zu dem gesamten Vorgang bislang nicht geäußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund all dieser ungeklärten Fragen stellte am gestrigen Sonntag (25.8.2024)&lt;br /&gt;
Fußball-Fan Marie S. (Name aus Sorge vor rechten Strukturen im USK geändert)&lt;br /&gt;
Strafanzeige und ermöglichte so staatsanwaltliche Ermittlungen. Wie intensiv&lt;br /&gt;
diese geführt werden, ist derzeit noch nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich habe den Prozess mitverfolgt und das Gefühl, dass über Maximilian K.&lt;br /&gt;
hinweg Dinge im Argen liegen. Ich bin überzeugt, dass es gar nicht soweit hätte&lt;br /&gt;
kommen dürfen, dass jemand einen Schuss abgibt -- und da haben auch andere&lt;br /&gt;
versagt. Es kann nicht sein, dass Fußballspiele unsicherer werden durch die&lt;br /&gt;
Polizei&quot;, so Marie S.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um ihre Anzeige auf den Weg zu bringen, wandte sich Marie S. an die&lt;br /&gt;
Rechtsabteilung des Augsburger Klimacamps. Diese aus Laien bestehende Abteilung&lt;br /&gt;
bietet überregional aktivistische Gruppen und Einzelpersonen ehrenamtliche&lt;br /&gt;
Rechtshilfe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 2017 wurde international festgestellt, dass das USK rechtsstaatliche&lt;br /&gt;
Aufklärung verhindert. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte&lt;br /&gt;
verurteilte Deutschland, nachdem Fußballfans Opfer von Gewalt durch das USK&lt;br /&gt;
wurden. Die Täter konnten nicht aufgeklärt werden, Zeugen wurden nicht&lt;br /&gt;
vernommen, Videomaterial nicht ausgewertet. Dies ist ein Verstoß gegen das&lt;br /&gt;
Folterverbot, so das Gericht in Straßburg [E1,E2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## USK-Beamte mehrfach wegen Körperverletzung im Amt verurteilt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Das USK gerät immer für allzu körperliches Vorgehen in die Kritik&quot;, fasst die&lt;br /&gt;
Augsburger Allgemeine [4] die öffentliche Kritik an der bayerischen&lt;br /&gt;
Skandaleinheit zusammen. Einheiten des USK gerieten in der Vergangenheit mit&lt;br /&gt;
Gewaltexzessen, sowohl gegen Kollegen [R] als auch gegen Dritte wie eine&lt;br /&gt;
18-jährige Schülerin [S1,S2], in die Schlagzeilen, Beamte wurden mehrfach wegen&lt;br /&gt;
Körperverletzung im Amt verurteilt. 2019 fiel die Einheit zudem durch&lt;br /&gt;
rechtsradikale Chatgruppen auf. Daraufhin wurden einige Beamte suspendiert oder&lt;br /&gt;
aus ihren Einheiten entfernt [R].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere im Umfeld von Fußballspielen fällt das USK bereits zum&lt;br /&gt;
wiederholten Mal negativ auf. Bereits 2013 beschrieb der damalige FCA-Präsident&lt;br /&gt;
Walther Seinsch das USK bei Fußballspielen als &quot;extrem aggressiv&quot; [F]. Die&lt;br /&gt;
Augsburger Fanhilfe [8] fragt als Konsequenz: &quot;Warum überhaupt benötigen Beamte&lt;br /&gt;
im Fußballstadion Schusswaffen? [...] Was genau soll der Auftrag des USK bei&lt;br /&gt;
Fußballspielen sein, wenn sich ihre Einsatzkräfte aus Langeweile mit Wasser&lt;br /&gt;
bekriegen und „Schulhofspäße“ mit Schusswaffen fabrizieren?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umgang der Staatsgewalt mit Fußballfans wird nicht nur aus der Fußballszene&lt;br /&gt;
äußerst kritisch verfolgt. Landtagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN etwa&lt;br /&gt;
setzten sich in der laufenden Legislatur über mehrere Schriftliche Anfragen mit&lt;br /&gt;
der sog. &quot;Gewalttäterdatei Sport&quot; auseinander, bei der sie &quot;Zweifel an der&lt;br /&gt;
Rechtsstaatlichkeit&quot; äußerten [G].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Referenzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] https://www.br.de/nachrichten/bayern/schuss-von-polizist-in-augsburg-fragen-und-reaktionen-nach-dem-prozess-polizist-verurteilt,UMHRUGz\&lt;br /&gt;
[2] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-polizei-fehlverhalten-verfahren-zum-schuss-beim-fca-ist-ein-fortschritt-102990979\&lt;br /&gt;
[3] https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/augsburg-schuss-eines-polizisten-bei-bundesliga-spiel-vor-gericht-102935530\&lt;br /&gt;
[4] https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-polizei-experte-zu-urteil-im-schuss-prozess-jetzt-ist-ein-punkt-gesetzt-102990639\&lt;br /&gt;
[5] https://www.sueddeutsche.de/bayern/augsburg-schuss-polizist-angeklagt-stadion-bundesliga-lux.4oS7LVnZMEXdjDcy78JTnA\&lt;br /&gt;
[6] https://www.deutschlandfunk.de/verfahren-schuss-bundesliga-moenchengladbach-100.html\&lt;br /&gt;
[7] https://rp-online.de/sport/fussball/borussia/nach-schuss-in-augsburg-polizist-suspendiert-grund-unklar_aid-96313393\&lt;br /&gt;
[8] https://rot-gruen-weisse-hilfe.de/usk-prozess-in-augsburg-eine-katastrophe-fuer-den-rechtsstaat/\&lt;br /&gt;
\&lt;br /&gt;
[A] https://www.br.de/nachrichten/bayern/schuss-vor-augsburger-stadion-bewaehrungsstrafe-fuer-polizisten,UM6EDmu,\&lt;br /&gt;
Video ab Zeitstempel 5:25\&lt;br /&gt;
[B] https://www.speicherleck.de/iblech/stuff/.usk/\&lt;br /&gt;
[E1] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/urteil-am-menschengerichtshof-watschn-fuer-die-muenchner-polizei-1.3743073\&lt;br /&gt;
[E2] https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EGMR&amp;Datum=09.11.2017&amp;Aktenzeichen=47274/15\&lt;br /&gt;
[F] https://web.archive.org/web/20140818014236/http://fcaugsburg.de/html/img/pool/20130128_Stellungnahme_Fuerth.pdf\&lt;br /&gt;
[G] https://www.max-deisenhofer.de/sport/nicht-mal-mehr-300-personen-in-der-datei-gewalttaeter-sport/\&lt;br /&gt;
[K] https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-07-22_Zukunft/\&lt;br /&gt;
[R] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/polizei-muenchen-usk-spezialeinheit-1.4369909\&lt;br /&gt;
[S1] https://www.tz.de/muenchen/stadt/fausthieb-gegen-18-jaehrige-pruegel-polizist-abgewatscht-zr-7413236.html\&lt;br /&gt;
[S2] https://www.nordbayern.de/franken/nuernberg/kieferbruch-durch-tritte-urteil-gegen-polizisten-bestatigt-1.5758537&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an Oberstaatsanwalt Nißl übermittelte Anzeige ist im Wortlaut in [B]&lt;br /&gt;
veröffentlicht. Im Fokus der Ermittlungen stehen demzufolge nun die Kollegen&lt;br /&gt;
des verurteilten ehemaligen Beamten Maximilian K., sein Zugführer, der&lt;br /&gt;
Einsatzleiter des Tattages, der Chef des Nürnberger USK sowie der Nürnberger&lt;br /&gt;
Polizeipräsident (Polizeipräsidium Mittelfranken). Unter anderem kommen als&lt;br /&gt;
Straftatbestände in Betracht: (gemeinschaftliche) Falschaussage vor Gericht (§&lt;br /&gt;
153 StGB), Beleidigung (§ 185 StGB), gefährliche Körperverletzung (§ 244 StGB),&lt;br /&gt;
Strafvereitelung im Amt (§ 258a StGB), Körperverletzung im Amt (§ 340 StGB) und&lt;br /&gt;
andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Augsburger Klimacamp ist eine seit dem 1. Juli 2020 bestehende lose Gruppe&lt;br /&gt;
an Klimaaktivist\*innen, die über mehr als vier Jahre ein 24/7-Protestcamp neben&lt;br /&gt;
dem Augsburger Rathaus unterhielt [K]. Mit zielgenauen Aktionen sollen&lt;br /&gt;
Diskussionsräume ausgebildet werden, an denen die öffentliche Debatte über&lt;br /&gt;
Klimagerechtigkeit aufgehängt und vorangetrieben werden kann. Das Klimacamp&lt;br /&gt;
betreibt ein Bürgertelefon, das meist für aktivistische Notrufe wie&lt;br /&gt;
kurzfristige Baumbesetzungen genutzt wird. Die aus ehrenamtlichen Laien&lt;br /&gt;
bestehende Rechtsabteilung des Klimacamps fokussiert sich auf&lt;br /&gt;
verwaltungsrechtliche Eilanträge, wenn Behörden demokratische Freiräume&lt;br /&gt;
beschneiden und Demonstrationen verbieten, doch hat auch strafrechtliche&lt;br /&gt;
Erfahrung gesammelt. Etwa war eine Jugendarrestanstalt nach einer&lt;br /&gt;
Verfassungsbeschwerde gezwungen, einen Klimaaktivisten vorzeitig aus der Haft&lt;br /&gt;
zu entlassen, da die zugrundeliegenden Urteile der Augsburger Gerichte die&lt;br /&gt;
Meinungsfreiheit nicht hinreichend beachteten und daher verfassungswidrig waren&lt;br /&gt;
(Referenzen M1 bis M6 in [K]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
## Kontakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsanwaltschaft Augsburg: Andreas Dobler, 0821 / 3105-1227\&lt;br /&gt;
Landgericht Augsburg: Michael Rauh, 0821 / 3105-1532\&lt;br /&gt;
Bereitschaftspolizei Nürnberg: Pforte 0911/4810-0, Presse 0911/2112-1030\&lt;br /&gt;
USK Freundeskreis Mittelfranken e.V.: Stefan Thiele, 0911 / 130 778 60\&lt;br /&gt;
Bayerisches Innenministerium: Oliver Platzer, 089 / 2192-2729\&lt;br /&gt;
Fanhilfe Augsburg (Rot-Grün-Weiße Hilfe e.V.): info@rot-gruen-weisse-hilfe.de\&lt;br /&gt;
Fanhilfe Mönchengladbach: info@fanhilfe-moenchengladbach.de&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 26 Aug 2024 13:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-08-26_USK/
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        </item>
        
        <item>
            <title>30.09.2024: 15 Minuten Demo auf der Hermanstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-09-30_15MinDemo_Hermanstr/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf der Hermanstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen begrüßen eine baldige dauerhafte Umsetzung der neuen Radwege in der Hermanstraße. Sie fordern die Stadt aber dazu auf, dabei noch bestehende Missstände für Fußgänger\*innen und Radfahrer\*innen zu beheben.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 30.09.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung forderten die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 Uhr haben sie dafür Position auf der Hermanstraße bezogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Verkehrsversuch für sichere Radwege auf der Hermanstraße hat die Stadt einen wichtigen Schritt in Richtung Fahrradstadt unternommen. Sie hat gezeigt, dass, wenn man den Mut dazu aufbringt, Platz für sichere Radinfrastruktur vorhanden ist. Die Augsburger Bürger\*innen sind nun aufgefordet, Erfahrungen, Kritik und Wünsche zum Verkehrsversuch mitzuteilen [1]. Auch auf dieser Basis soll der Stadtrat über das weitere Vorgehen entscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Breite Zustimmung findet die geschaffene Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Doch erscheint es offensichtlich, dass an entscheidenden Stellen die Stadt der Mut verlassen hat. Hier muss nachgebessert werden, wenn man sich als Fahrradstadt positionieren möchte. Fußweg, Radweg und Straße müssen durchweg getrennt geführt werden, auch dort, wo das weitere Einschränkungen für den MIV bedeutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gesamtkonzept muss in Zukunft die umweltfreundliche Mobilität aller Bürger sicherstellen. Dazu gehören  Ladezonen für Anwohner\*innen und Lieferdienste, Car- und Bike-Sharing Angebote für Augsburgs Bürger\*innen und eine Verkehrsführung, die motorisierten Durchgangsverkehr vermeidet.  Denn in einer klima- und menschenfreundlichen Stadt hat das Auto noch seinen Platz, aber Vorrang hat es nicht [2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Stadt Augsburg: Hermanstraße - Verkehrsversuch für sicheren Radverkehr https://machmit.augsburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan/dokumente&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 30 Sep 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-09-30_15MinDemo_Hermanstr/
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        </item>
        
        <item>
            <title>14.10.2024: 15 Minuten Demo auf dem Klinkerberg</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-10-14_15MinDemo_Klinkerberg/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf dem Klinkerberg für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern konsequentes Handeln, damit Kinder und Jugendliche ihre Schulwege eigenständig und sicher bewältigen können.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 14.10.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 Uhr beziehen sie dafür Position auf dem Klinkerberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klinkerberg hat für manche Autofahrenden den Charakter einer Bergrennstrecke. Das macht seine Überquerung für Radfahrende und Fußgänger zur Herausforderung, zum Beispiel beim Abbiegen an der  Kreuzung Klinkertorplatz. Die Stadt verschleppt bisher Maßnahmen, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Darum setzen sich Verkehrswendeaktivist\*innen dafür ein, dass mit  Querungshilfen, einspurige Verkehrsführung und/oder Tempo 30 Abhilfe geschaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
174.000 Opfer von Verkehrsunfällen, das ist die Bilanz des ersten Halbjahres 2024, wie die TAZ mit Bezug zu Zahlen des Statistischen Bundesamtes berichtet [1]. Anlässlich der neuesten Entwicklung rund um den Unfalltod von Radaktivist Andreas Mandalka wirft sie ein Schlaglicht darauf, welches Risiko für persönliches Leid vom Straßenverkehr ausgeht und wie hoch dabei der Anteil strafbarer Handlung ist, die wir als Gesellschaft tagtäglich mit einem Schulterzucken hinnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es verwundert also nicht, wenn Eltern immer wieder ein ungutes Gefühl begleitet, wenn sie Ihren Nachwuchs alleine auf den Weg zu Schule schicken. Ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV, immer ist das Risiko mit dabei. Viele Eltern führen ihre Liebsten Schritt für Schritt an das richtige und umsichtig Verhalten im Straßenverkehr heran und die überwiegende Mehrheit der Verkehrsteilnehmer verhält sich rücksichtsvoll und zuvorkommend. Aber damit stößt die individuelle Verantwortung an ihre Grenzen und so wählen manche Eltern den Ausweg, ihr Kind mit dem Auto zur Schule zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb müssen Entscheidungsträger\*innen in Stadt und Land dafür Sorge tragen, dass Schulwege sicher sind. Denn in ihrer Verantwortung liegt eine lückenlose Rad- und Fußwegeinfrastruktur. In ihrer Verantwortung liegt die Beruhigung des Verkehrs, vor allem - aber nicht nur - im Umfeld von Schulen. In ihrer Verantwortung liegt ein zuverlässiger und attraktiver ÖPNV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer in seiner Kindheit die Erfahrung macht, seinen Alltag selbstbestimmt zu Fuß, mit dem Rad oder dem ÖPNV zu bewältigen, wird auch als Erwachsener das Auto als das sehen, was es ist, nähmlich ein Mittel der Mobilität unter vielen. Denn in einer klima- und menschenfreundlichen Stadt hat das Auto noch seinen Platz, aber Vorrang hat es nicht [2].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] TAZ- Kriminalitätsschwerpunkt Straßenverkehr: Mit aller Brutalität https://taz.de/Kriminalitaetsschwerpunkt-Strassenverkehr/!6041990/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan/dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-10-14_15MinDemo_Klinkerberg/
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        </item>
        
        <item>
            <title>11.11.2024: 15 Minuten Demo auf der Georg-Haindl-Straße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-11-11_15MinDemo_GeorgHaindlStr/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf der Georg-Haindl-Straße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern sichere Verkehrswege für Radfahrer\*innen und Fußgänger\*innen.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 11.11.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 Uhr beziehen sie dafür Position auf der Georg-Haindl-Straße. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo Thommstraße, Georg-Haindl-Straße, Sebastianstraße und Stadtbachstraße aufeinandertreffen herrscht reger Verkehr. Dieser bei den meisten als MAN-Kreuzung bekannte Verkehrsknotenpunkt ist aber nicht nur für den MIV wichtig. Hier kreuzen sich auch zwei der Radhauptverbindungen des Augsburger Fahrradnetzplans [1].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Anblick des Kreuzung Geschehens lässt arge Zweifel aufkommen, ob die Verantwortlichen den Anspruch, eine Fahrradstadt zu werden, ernst nehmen. Vier oder fünfspurig ist diese Kreuzung für alles was brummt und stinkt ausgebaut. Fußgänger\*innen und Radfahrer\*innen hingegen werden auf engstem Raum zusammengepfercht. Der MIV kann zügig in alle Richtungen weiter rauschen. Der Radverkehr kann die Kreuzung zum Teil nur über mehrere Ampelschaltungen hinweg queren. Wer von seinem Recht Gebrauch macht, sich mit dem Rad in den fließenden Verkehr einzuordnen [2], um zügiger voranzukommen, riskiert Leib und Leben [3].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klima- und Verkehrswendeaktivit\*innen fordern deshalb, dass die MAN Kreuzung für mehr Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer\*innen umgestaltet wird. Schon der Wegfall einer Spur für den Autoverkehr in jeder Einmündung könnte genug Verkehrsraum schaffen, um für Radfahrer\*innen und Fußgänger\*innen eine deutliche Verbesserung zu erreichen. Davon ginge auch ein deutliches Signal aus, dass nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität Vorrang eingeräumt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Fahrradstadt Netzplan https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/buergerservice_rathaus/verkehr/radverkehr/augsburg-fahrradstadt2020_netzplan_20150211.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] ADFC: Den Regeln der StVO folgen https://www.adfc.de/artikel/den-regeln-der-stvo-folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3] Augsburger Allgemeine 28-jähriger Radfahrer stirbt nach Unfall bei MAN-Kreuzung  https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-toedlicher-unfall-an-man-kreuzung-28-jaehriger-radfahrer-stirbt-102937166&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4] Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan/dokumente&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-11-11_15MinDemo_GeorgHaindlStr/
            </guid>
        </item>
        
        <item>
            <title>09.12.2024: 15 Minuten Demo auf der Ulmer Straße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-12-09_15MinDemo_UlmerStr/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf der Ulmer Straße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern eine Stadt für Menschen statt für Autos.**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 09.12.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 Uhr beziehen sie dafür Position auf der Ulmer Straße. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Oberhausen, vor allem die Anwohner und Gewerbetreibenden auf der Ulmer Straße, blicken auf eine entbehrungsreiche Zeit zurück. Über 4 Monate hinweg mussten Sie mit einer Großbaustelle leben. Anfang November ist das nun vorbei und das Leben kann weiter gehen, im Grunde genauso wie davor. Und das ist das Problem! Nichts, das die Stadt in diesen Monaten getan hat, ändert etwas an dem Verkehrsaufkommen, dass die Menschen auf der Ulmer Straße belastet. Nichts ändert etwas an dem Gefühl der Unsicherheit für Radfahrende zwischen Parkenden Autos und Tramgleisen. Nichts verbessert die Aufenthaltsqualität für die Menschen in diesem engen Verkehrsraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, in der Enge der Ulmer Straße zwischen Helmut Hallerplatz und Wertachbrücke ist kaum Raum für große Sprünge. Und ja, umfangreiche Radinfrastruktur scheitert nicht allein am MIV sondern auch an einer Hauptverbindung der Tram. Und ja, durch die Bevölkerungsstruktur im direkten Umfeld ist das Auto immer noch der wichtigste Verkehrsträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist es ein Armutszeugnis für die Oberbürgermeisterin der selbsternannten Fahrradstadt Augsburg, sich darauf zurückzuziehen, dass es „Bei dieser Baumaßnahme [...] nicht um Fahrradwege, sondern um Straßenbahngleise“ [1] ging. Mit ein wenig Mut und gutem Willen hätten aus einzelnen öffentlichen Autostellplätzen gastronomische Außenbereiche oder Sitzgelegenheiten oder Fahrradstellplätze werden können. Tempo 30 hätte für etwas mehr Ruhe und Sicherheit sorgen können. Radschutzstreifen an den Hauptverkehrsknotenpunkte wären bereits der Attraktivität für Radfahrer\*innen zugutegekommen. Für all das hat der Mut und der gute Wille gefehlt. Deshalb fordern wir unsere Fahrradstadt dazu auf, hier nachzubessern. Denn das Straßenfest zur Wiedereröffnung hat gezeigt, Menschen beleben eine Stadt, nicht Autos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Augsburger Allgemeine: So feiert Oberhausen das Ende der Baustelle in der Ulmer Straße&lt;br /&gt;
 https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-oberhausen-froh-dass-es-vorbei-ist-oberhausen-feiert-das-ende-der-baustelle-in-der-ulmer-strasse-103580730&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Stadt Augsburg: Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans&lt;br /&gt;
 https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan/dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf der Ulmer Straße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist*innen fordern eine Stadt für Menschen statt für Autos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 09.12.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 Uhr beziehen sie dafür Position auf der Ulmer Straße. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Oberhausen, vor allem die Anwohner und Gewerbetreibenden auf der Ulmer Straße, blicken auf eine entbehrungsreiche Zeit zurück. Über 4 Monate hinweg mussten Sie mit einer Großbaustelle leben. Anfang November ist das nun vorbei und das Leben kann weiter gehen, im Grunde genauso wie davor. Und das ist das Problem! Nichts, das die Stadt in diesen Monaten getan hat, ändert etwas an dem Verkehrsaufkommen, dass die Menschen auf der Ulmer Straße belastet. Nichts ändert etwas an dem Gefühl der Unsicherheit für Radfahrende zwischen Parkenden Autos und Tramgleisen. Nichts verbessert die Aufenthaltsqualität für die Menschen in diesem engen Verkehrsraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ja, in der Enge der Ulmer Straße zwischen Helmut Hallerplatz und Wertachbrücke ist kaum Raum für große Sprünge. Und ja, umfangreiche Radinfrastruktur scheitert nicht allein am MIV sondern auch an einer Hauptverbindung der Tram. Und ja, durch die Bevölkerungsstruktur im direkten Umfeld ist das Auto immer noch der wichtigste Verkehrsträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist es ein Armutszeugnis für die Oberbürgermeisterin der selbsternannten Fahrradstadt Augsburg, sich darauf zurückzuziehen, dass es „Bei dieser Baumaßnahme [...] nicht um Fahrradwege, sondern um Straßenbahngleise“ [1] ging. Mit ein wenig Mut und gutem Willen hätten aus einzelnen öffentlichen Autostellplätzen gastronomische Außenbereiche oder Sitzgelegenheiten oder Fahrradstellplätze werden können. Tempo 30 hätte für etwas mehr Ruhe und Sicherheit sorgen können. Radschutzstreifen an den Hauptverkehrsknotenpunkte wären bereits der Attraktivität für Radfahrer*innen zugutegekommen. Für all das hat der Mut und der gute Wille gefehlt. Deshalb fordern wir unsere Fahrradstadt dazu auf, hier nachzubessern. Denn das Straßenfest zur Wiedereröffnung hat gezeigt, Menschen beleben eine Stadt, nicht Autos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Augsburger Allgemeine: So feiert Oberhausen das Ende der Baustelle in der Ulmer Straße https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-oberhausen-froh-dass-es-vorbei-ist-oberhausen-feiert-das-ende-der-baustelle-in-der-ulmer-strasse-103580730&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Stadt Augsburg: Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan/dokumente&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 14 Oct 2024 21:00:00 +0200</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/2024-12-09_15MinDemo_UlmerStr/
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        </item>
        
        <item>
            <title>29.01.2024: Kurzkundgebung in der Bahnhofstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/27_01_2024_15min_bahnhofstrasse/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung aus dem Augsburger Klimacamp und von Verkehrswendeaktivist\*innen am 28.01.2024**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurzkundgebung auf der Bahnhofstraße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern mehr Aufenthaltsqualität für alle statt Parkraum für den Individualverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg 29.01.2024 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 beziehen sie dafür Position auf der Bahnhofstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Verleihe deiner Straße einen Hauch Niederlande&quot; [1] hinter diesem Teaser verbirgt sich eine Blick in die Zukunft, wie schön Augsburgs Straßen sein könnten, wenn die Stadt ihren eigenen Mobilitätsplan [2] in die Tat umsetzt. Für die Umsetzung dieses Mobilitätsplans demonstrieren Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf der Bahnhofstraße, denn wenn man einmal mit Hilfe der generative künstlichen Intelligenz hinter https://dutchcyclinglifestyle.com [1] gesehen hat, was dort möglich wäre, ist der althergebrachte Zustand nur schwer gutzuheißen. Heute nehmen parkende Autos und die zu diesen Parkplätzen führenden Asphaltflächen  den wertvollen städtischen Raum in Beschlag. Mit ein wenig Fantasie wären hier leicht Grüne Stadtinseln, Aufenthaltsgelegenheiten für Jung und Alt oder auch multifunktionale Räume für gastronomische oder kulturelle Angebote vorstellbar. Und für alle die nun entgegnen, es wäre für sie wichtiger direkt vor dem Ladengeschäft ihren privaten PKW abstellen zu können: &quot;Nein, ist es nicht!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] [https://dutchcyclinglifestyle.com](https://dutchcyclinglifestyle.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Beschlussvorlage BSV/23/09465 &quot;Augsburger Mobilitätsplan - Zielkonzept&quot; [https://ratsinfo.augsburg.de](https://ratsinfo.augsburg.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Sun, 03 Dec 2023 00:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/27_01_2024_15min_bahnhofstrasse/
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        </item>
        
        <item>
            <title>20.01.2025: 15 Minuten Demo auf der Wertachbrucker-Tor-Str.</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/20_01_2025_15min_WertachbruckerTor/
            </link>
            <description>
                **Kurzkundgebung auf der Wertachbrucker-Tor-Straße für eine klima- und menschenfreundliche Zukunft: Klimaschutz- &amp; Verkehrswendeaktivist\*innen fordern sichere Querungsmöglichkeit.**&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Augsburg 20.01.2025 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen am Montagnachmittag eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 17:30 Uhr beziehen sie dafür Position auf der Wertachbrucker-Tor-Straße.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Es ist nur ein Katzensprung vom Georgs- und Kreuzviertel in den kleinen Park hinter dem Eisstadion, wäre da nicht eine bei Autofahren beliebte Verbindung zwischen dem Klinkertor und der Kreuzung am Senkelbach. So braucht man zu Stoßzeiten sehr viel Geduld oder Mut, um als Fußgänger*in oder Radfahrer\*in die Straße zu queren. Für die schwächsten und kleinsten Teilnehmer am Straßenverkehr, kann das zum Beispiel auf dem Schulweg schnell gefährlich werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen die Stadt dazu auf, den im Mobilitätsplan [1] formulierten Ansprüchen gerecht zu werden und vor allem der Sicherheit von Fußgänger*innen an dieser Stelle mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Querungshilfe, Ampel, Zebrastreifen oder mal was Neues - Möglichkeiten, die die Verantwortlichen prüfen können gibt es viele, entscheidend ist aber konkrete Maßnahmen umzusetzen, die der Sicherheit aller Augsburger zugutekommen. Das erfordert politischen Mut und vielleicht ein wenig Fantasie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[1] Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan/dokumente&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 20 Jan 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/20_01_2025_15min_WertachbruckerTor/
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        </item>
        
        <item>
            <title>31.01.2025: 15 Minuten Demo auf der Bgm.-Ulrich-Str.</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/31_01_2025_15mindemo_Bgm-Ulrich-Str/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung: Kita Ulrich-Schiegg-Str. sieht dringenden Handlungsbedarf – Verkehrssicherheit an der Bgm.-Ulrich-Straße in Augsburg**&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Augsburg 31.01.2025 - Mit einer 15 Minuten kurzen Kundgebung fordern die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen gemeinsam mit dem Elternbeirat der Kindertagesstätte Ulrich-Schiegg-Str. am Freitagmorgen eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik auf allen Ebenen in Stadt, Land und Bund. Um 08:00 Uhr beziehen sie dafür Position auf der Bgm.-Ulrich-Straße.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Stadtteile Univiertel und Haunstetten Nord sind durch die Bgm.-Ulrich-Straße getrennt, eine wichtige Verbindungsstraße zwischen der B17 und der Haunstetter Straße. Diese vielbefahrene Straße, die insgesamt sechs Fahrspuren umfasst, stellt für Bürger\*innen beider Stadtteile eine tägliche Herausforderung dar. Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Kinderwagen oder Fahrradanhänger – die Querung dieser Straße ist gerade für Erwachsene mit kleinen Kindern, Schüler\*innen, aber auch ältere Menschen mit erheblichen Risiken verbunden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Querung erfolgt derzeit fast ausschließlich an der Kreuzung mit der Heini-Dittmar-Straße bzw. Weddingenstraße. Doch trotz der offensichtlichen Gefahren, die dieser Verkehrsknotenpunkt birgt und der Kindertagesstätte in direkter Nähe, ist die Stadt Augsburg seit den 1980er Jahren nicht in der Lage, die dringend erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umzusetzen. Der Bau einer Ampelanlage, der seit mittlerweile 40 Jahren diskutiert wird, wurde immer wieder verschoben – und das auf Kosten der Sicherheit, insbesondere von Eltern und Kindern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„In Bezug auf die Kinderunfälle schneidet die Stadt Augsburg vergleichsweise schlecht ab […]“, ist der eigenen Mobilitätsstrategie zu entnehmen. Wohl auch deshalb möchte sich die Stadt eigentlich um eine kindgerechte Quartiersmobilität bemühen und so unter anderem die Verkehrssicherheit erhöhen.[1]&lt;br /&gt;
Das Leitbild des Augsburger Mobilitätsplans enthält als Ziel die sog. „Vision Zero²: […] null Verkehrstote durch umfassende Verkehrssicherheit […]“.[2] Nur hehre Worte, denn die Augsburger Entscheidungsträger wirken wie im Dornröschenschlaf, bedenkt man die Situation an der Bgm.-Ulrich-Straße.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
**Wiederholte Verzögerungen trotz eindeutiger Gefahrenlage**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz zahlreicher Anträge auf Errichtung einer Ampelanlage und Überarbeitung der Verkehrsplanung wird die Problematik von offizieller Seite zwar anerkannt, wie beispielsweise in einem Schreiben des Mobilitäts- und Tiefbauamts der Stadt Augsburg, in dem es heißt, „[…] dass die Querung […] durchaus nicht einfach sein kann.“ Doch konkrete Maßnahmen blieben bisher aus. Stattdessen wurde die Umsetzung immer wieder verzögert. Nach 40 Jahren von Gefährdung, Unfällen und wachsendem Frust bleibt die Antwort der Stadt Augsburg auf die berechtigten Forderungen ihrer Bürger: **WARTEN**.&lt;br /&gt;
Aktuell rechnet die Stadt frühestens in zwei Jahren mit dem Bau der Ampelanlage – und das, obwohl die Ampelmasten bereits bis auf die Ausleger vorhanden sind! Diese Situation ist aus Sicht der betroffenen Bürger absolut inakzeptabel.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
**Sofortige Maßnahmen gefordert**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der anhaltenden Gefahrenlage und wiederholter Unfälle, teils mit schweren und lebensbedrohlichen Folgen, sind kurzfristige und wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit unerlässlich. Sollte ein beschleunigtes Verfahren für den Bau der Ampelanlage nicht möglich sein, müssen vorerst andere adäquate und kurzfristig realisierbare Lösungen umgehend umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Die Stadt Augsburg ist gefordert, endlich entschieden zu handeln und die Sicherheit an der Bgm.-Ulrich-Straße zu gewährleisten. Die Bürger\*innen beider Stadtteile können nicht länger warten – ihre Sicherheit muss jetzt oberste Priorität haben!&quot;, sagt Herr Vogt vom Elternbeirat der Kita.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit den auf 15 Minuten begrenzten, dafür aber häufiger und an wechselnden Orten organisierten Versammlungen machen die Klima- und Verkehrswendeaktivist\*innen auf die Versäumnisse in der aktuellen Verkehrspolitik aufmerksam. Die Orte, die für diese Kundgebungen gewählt werden, stehen dabei exemplarisch für konkrete Maßnahmen, mit denen eine menschen- und klimafreundliche Mobilitätswende möglich werden kann.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[1] Stadt Augsburg: Die Mobilitätsstrategie des Augsburger Mobilitätsplans.&lt;br /&gt;
https://www.augsburg.de/fileadmin/user_upload/buergerservice_rathaus/verkehr/augsburger_mobilitaetsplan/Mobilitätsstrategie_der_Stadt_Augsburg.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2] Stadt Augsburg: Augsburger Mobilitätsplan.&lt;br /&gt;
https://www.augsburg.de/buergerservice-rathaus/verkehr/augsburger-mobilitaetsplan&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
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                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/31_01_2025_15mindemo_Bgm-Ulrich-Str/
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        </item>
        
        <item>
            <title>17.03.2025: PM Offener Brief zm Bauvorhaben in der Hallstraße</title>
            <link>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/17_03_2025_pm_offener-brief-bauvorhaben-hallstrasse/
            </link>
            <description>
                **Pressemitteilung am 17.03.2025**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Augsburg, den 17.03.21025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klimacamp Augsburg veröffentlicht heute einen offenen Brief zur sicheren Umgestaltung einer verkehrsberuhigten Hallstraße wie im Bauausschuss vom 12.3. behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin plädiert die Initiative Popup-Klimacamp Hallstraße für eine günstige und nachhaltige Lösung durch effektive Reduktion und Beruhigung des Autoverkehrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate aus dem offenen Brief, den sie im Anhang finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr erfreut haben wir zur Kenntnis genommen, dass Sie sich der unerträglichen Situation in der Hallstraße annehmen. Es ist dringend notwendig, dass die Sicherheit der Schüler\*innen der Holbein- und der Ulrichschule gewährleistet wird. Daher begrüßen wir, dass im Bauausschuß am Mittwoch den 12.3. über eine Maßnahme zur Beendigung des Ist-Zustandes diskutiert wurde. *Wir haben aber leider grundlegende Zweifel daran, dass Ihr Lösungsvorschlag, wie der Zeichnung zur Sitzung zu entnehmen, eine tatsächliche Verbesserung bewirkt.*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen eine Verschlechterung der Situation, wie in den Zeichnungen des Bauausschusses - ohne Verkehrsinseln und mit Autoverkehr in zwei Richtungen - stellen wir uns vehement. Effektiv wäre dies eine **Verschwendung von Steuergeldern**, mit der **Schüler\*innen gefährdet** statt geschützt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher ist für uns klar: **Geld sparen; Fußgängerzone jetzt!**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der offene Brief ist auch [online zu finden](https://www.klimacamp-augsburg.de/offeneBriefe/2025-03-17-bauvorhaben-hallstrasse/)&lt;br /&gt;

            </description>
            <pubDate>Mon, 17 Mar 2025 00:00:00 +0100</pubDate>
            <guid>
                https://www.klimacamp-augsburg.de/pressemitteilungen/17_03_2025_pm_offener-brief-bauvorhaben-hallstrasse/
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